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Gast1754039402
Gast
Aber es dem Hörer/Leser aufzwingen ist in Ordnung?So wie Dir niemand das Gendern vorschreiben kann
Aber es dem Hörer/Leser aufzwingen ist in Ordnung?So wie Dir niemand das Gendern vorschreiben kann
Ja, weil es nicht mehr gesetzlich regelt ist aktuell.Nein. Niemand zwingt dich, DA:V zu kaufen.
Du kannst Dir wünschen was du willst, die Entscheidung liegt beim Sprechenden. Bzw. in diesem Fall beim Entwickler.
Ist das wirklich schon alles?Nein. Niemand zwingt dich, DA:V zu kaufen.


Ist das wirklich schon alles?
Wenns dir nicht gefällt, dann kauf es nicht?
Nochmal: Es als Option anbieten.Ja. Denn welche andere Option existiert, die nicht in die Kunst- und Meinungsfreiheit der Entwickler eingreift?
Nochmal: Es als Option anbieten.
Damit würde in keinerlei Freiheit eingegriffen werden.
Es gibt im Allgemeinen haufenweise Vorschriften und Gesetze, die auch Künstlern einen Rahmen vorgeben, in dem sie sich bewegen dürfen und notfalls auch eingreifen.So lange das freiwillig ist: ja. Sobald es nicht freiwillig ist, greifst du in die Rechte des Entwicklers ein. Freiwillig bedeutet aber auch, der Entwickler muss sich dagegen entscheiden dürfen. Und damit kann der Rezipient nur über den Kauf entscheiden. Er hat kein Mitspracherecht beim Inhalt. Er kann keine Option verlangen. Das würde in die Freiheit der Entwickler eingreifen.

Ein bisschen off-topic, aber das Lustige ist: Triple-A (auch bei einigen JRPG-Reihen) nähert sich immer mehr gängigen Action-Adventures und konkurriert damit direkt mit ihnen (nicht nur durch den Kampf, schau dir mal die abgespeckten Dialogsysteme samt Optionen oder Charaktersysteme an). In Belgien hingegen ist morgens jemand aufgewacht und hat gemerkt: "Moment Mal! Millionen Menschen spielen Rundengames auf ihren Smartphones." Und Dungeons&Dragons ist so populär, dass Vin Fucking Diesel in Streams auftaucht und das zockt. Zuletzt gab es sogar einen Kinofilm mit Hugh Fucking Grant.Ich würde mich nicht so sehr auf diese bloßen Zahlen versteifen. Baldurs Gate könnte von mir aus auch eine 100/100 sein und ich würde es nicht anpacken. Ich hasse rundenbasierte Kämpfe. Das ist für mich der Immersionskiller Nr.1!
Trotzdem weiß ich, dass viele Leute es lieben und es gut finden, was ja auch vollkommen okay ist. Am Ende ist es eben Geschmackssache.
Es gibt im Allgemeinen haufenweise Vorschriften und Gesetze, die auch Künstlern einen Rahmen vorgeben, in dem sie sich bewegen dürfen und notfalls auch eingreifen.
Ich denke auch nicht nur an Männer, wenn ich bestimmte Berufsbezeichnungen im generischen Maskulinum formuliert sehe. Aber dem ging ein Lernprozess voraus, der mich überhaupt erstmal dazu bewegte, mein Denken entsprechend anzupassen. Bei Kindern z.B. sieht die Sache anders aus, weswegen man gerade sprachlich da besonders sensibel agieren sollte.Tja man, dann ist das so.
Ist aber Dein “Problem“, ich habe nicht automatisch nur Männer in der Vorstellung, wenn es um Berufsbezeichnungen geht.
Außer vielleicht beim Bauarbeiter, weil nahezu 100 Prozent aller Bauarbeiter auch tatsächlich Männer sind.
Wer jemand bei der Verwendung des generischen Maskulinums nur an Männer denkt, dann hat der- oder diejenige ein Problem, nicht das generische Maskulinum und ist vielleicht doch nicht so „aufgeklärt“ wie er denkt.
Auch die englische Sprache lässt geschlechtsspezifische Bezeichnungen zu (z.B. "male teacher" oder "female teacher").Ich frage mich, wie es in Sprachen ist, in denen es nur eine Bezeichnung gibt, im Englischen zum Beispiel. Denkt der Engländer auch nur an Männer, wenn er Doctor, Driver, Politician, Pilot, Baker, und so weiter hört oder liest?
Nein, das Problem, wenn überhaupt eines existiert liegt allein bei dir, nicht bei der verwendeten Formulierung.
Es wird dir nicht aufgezwungen. Du kannst selbst entscheiden, ob du es in Kauf nimmst und dir das Spiel holst, oder eben nicht. Dir werden deine Freiheiten nicht genommen. Und da es sich hier um ein kommerzielles Produkt handelt, ein Luxusgut ist und damit nicht essenziell zum leben ist, greift hier tatsächlich der Spruch "Kauf es halt nicht, wenn es dir nicht gefällt". So einfach ist das, in der Tat. Zumindest ist das der Kern des Ganzen.Aber es dem Hörer/Leser aufzwingen ist in Ordnung?
Du kritisierst Bevormundung, aber sprichst dich für Bevormundung von Künstlern aus.Bei der Verwendung von Gendersprache existieren sie bedauerlicherweise (noch) nicht.
Nichts anderes tust du hier gerade.Ich sehe da jetzt kein Problem. Kinder und Jugendliche können durchaus Verständnis dafür entwickeln, wenn man es ihnen erklärt, und sich ihre eigene Meinung darauf bilden.Du unterrichtest die neue Generation und lehrst ihnen das es verboten ist, aber in anderen Bereichen nicht?
Die Bundesregierung hat weniger damit zu tun, als du glaubst. Bildung und damit natürlich Vorschriften für Bildungseinrichtungen waren schon immer Ländersache, nicht Sache des Bundes.Du sagst den Leuten in Öffentlichen Behörden etc. darf nicht mehr gegendert werden, aber woanders schon?
Wieso ist das so? Das ist wegen der aktuellen Regierung so! Die dieses auf Bundesländer Ebene schiebt, statt es selbst zu klären.
Vollkommen richtig. Das war der Kern meiner Aussage.Die Entscheidung es in aktuelle Spiele zu bringen liegt alleine an einem Studio selbst und den Befürwortern in der Zuständigen Chefetage.
Natürlich ist es ein politischer Grund. Ein Verbot ist auch nur politisch motiviert und eine Sprachnormierung "von oben herab". Aber im Gegensatz zur reinen Existenz und der Verwendung der Gendersprache existiert bei einem Verbot sehr wohl eine Bevormundung.Das beste ist doch an allem noch, dass alle diese Entscheidungen nur aus politischen Grund getroffen werden,
Du suggerierst damit, dass es undemokratisch sei. Aber seit wann unterliegt der Entwicklungsprozess eines Spiels einem Mehrheitsentscheid durch Spieler? Auch die Freiheit, zu tun oder zu lassen, was man will, ist ein Grundpfeiler der Demokratie. Das gilt nicht nur für Privatpersonen, sondern auch für Firmen. Im Rahmen gesetzlicher Regelungen natürlich.Ein Studio will eine Gendersprache integrieren gegen die Mehrheit?
Ich finde auch, dass man sowas anders hätte aufziehen können. Aber man sollte gerade mit Blick auf die Gesetzeslage durchaus mal bedenken, dass man auch Firmen immernoch die Freiheit genießen, ihre Produkte so zu gestalten, wie sie es wollen.Solange es gesetzlich nicht geregelt ist, wäre das noch die beste Lösung,
Sprache verändert sich ja sowieso andauernd. Unter welchen Umständen sie sich ändert, ist eine andere Frage.Weil die Deutsche Sprache anfällig für Gendersprache ist und diese dadurch verändert.
Sind die Sprachakrobaten von Bioware für dich wirklich Künstler an der Stelle?Du kritisierst Bevormundung, aber sprichst dich für Bevormundung von Künstlern aus.Nichts anderes tust du hier gerade.
Sind die Sprachakrobaten von Bioware für dich wirklich Künstler an der Stelle?
Kunst ist:Sind die Sprachakrobaten von Bioware für dich wirklich Künstler an der Stelle?
Ist ja nicht so, als hätten sie gerade Beethovens Neunte geschrieben.
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Was hat jetzt die Übersetzung eines Gedichts mit Künstlern zu tun? Wenn der Schüler aber ein Gedicht selbst schreibt, hat er zumindest erstmal ein künstlerisches Werk geschaffen, unabhängig von der Qualität.Dann ist jeder Schüler, der im Fremdsprachenunterricht ein Gedicht übersetzt auch ein Künstler.
Dann beschwer dich nicht über angebliche Bevormundungen, wenn du dich selbst dafür aussprichst.Aber ja, ich persönlich bin für einen allgemeine gesetzliche Regelung dahingehend.
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Und auch wenn Publisher aktuell Zahlen verschweigen, das Resultat ist im Regelfall eindeutig prognostizierbar: Ein wirtschaftliches Debakel. Kalkuliert man die kolportierten Kosten für DA:V über die Entwicklungszeit, und hier lassen wir die exorbitanten Kosten für Marketing erst einmal außen vor, kann und wird dieses Spiel kein finanzieller Erfolg werden. Auch oder trotz des enorm namenhaften Franchise. Dafür sind die schon jetzt aus Steam ableitbaren Verkaufszahlen viel zu schlecht, auch wenn man dies mit Sicherheit abschwächen möchte.

Was Kunst ist und was nicht, liegt immer im Auge des Betrachters, meiner Ansicht nach nicht primär beim Schaffenden.Willst du jetzt darüber diskutieren, was Kunst ist und was nicht? Schon allein dafür stehst du einen halben Schritt vor dem Begriff "entartete Kunst".

Sind für dich alle gesetzliche Regelungen gleichbedeutend mit Bevormundung? Bissl zu einfach oder?Dann beschwer dich nicht über angebliche Bevormundungen, wenn du dich selbst dafür aussprichst.![]()
Der Kunstbegriff ist ja schon definiert. Und die Definition beinhaltet nicht, dass der Kunstbegriff abhängig von individuellen Empfindsamkeiten des Betrachters ist. Der Kunstbegriff exkludiert Politik übrigens auch nicht.Was Kunst ist und was nicht, liegt immer im Auge des Betrachters, meiner Ansicht nach nicht primär beim Schaffenden.
Ich hab eher den Eindruck, dass du es dir zu einfach machst. Wie bereits festgestellt, sind Künstler sehr frei in ihrem Handeln und nur insofern eingeschränkt, dass sie keine Grundrechte mit ihrer Kunst verletzen dürfen. Zurecht. Hier geht es um strafrechtliche Relevanz. Im Zweifelsfall wird eben im Einzelfall geprüft, ob eine strafrechtliche Relevanz vorliegt. Aber glaubst du ernsthaft, dass Gendern auf der selben Stufe stehen sollte? Wenn ja, dann bin nicht ich derjenige, der es sich zu einfach macht.Sind für dich alle gesetzliche Regelungen gleichbedeutend mit Bevormundung? Bissl zu einfach oder?
Du hast gefragt, du bekamst eine Antwort. Deal with it.Das ist meine felsenfeste Meinung und dabei bleibe ich.
Tu dir keinen Zwang an. Viel Spaß.Ich spüre gerade das Verlangen, mir Clerks 2 und die darin enthaltene artübergreifende Erotik anzuschauen.![]()
wir kennen keine einzige metrik, außer dem steam peak - analyse: debakel.
it takes two (ebenfalls day 1 auf steam) hatte übrigens einen peak von 32k - kürzlich wurden (plattformübergreifend natürlich) 20 mio. verkaufte exemplare vermeldet.
ganz so einfach isses dann halt doch nicht.![]()
Was Kunst ist und was nicht, liegt immer im Auge des Betrachters, meiner Ansicht nach nicht primär beim Schaffenden.
Und hier wird meiner Ansicht nach der Kunstbegriff missbraucht, um eine politisch-ideologisch motivierte Agenda durchzudrücken.
Jede gesetzliche Regelung ist eine Bevormundung. Von der Anschnallpflicht bis zur Definition von Straftagen.Sind für dich alle gesetzliche Regelungen gleichbedeutend mit Bevormundung? Bissl zu einfach oder?
Aha. Und wenn es um das Thema hier geht, wird das als was Negatives angesehen, aber sonst ist es in Ordnung?Jede gesetzliche Regelung ist eine Bevormundung. Von der Anschnallpflicht bis zur Definition von Straftagen.
Nein, tut es nicht, muss es nicht und wäre auch nicht einschränkend.Das Auge des Betrachters inkludiert den Schaffenden. Und muss es auch.