Horror, Grusel und schauriges Zeug

arrgh84

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Da ich ein großer Freund der Schauergeschichte im weitesten Sinne bin und mir hier ein entsprechender Thread, der sich dem Fürchterlichen und Schaurigen in spezifischer Weise widmet, dazu fehlt, folgt nun der Anstoß zur Veränderung. So berichtet hier von Filmen, Büchern, Spielen etc., die sich dem Grauenhaften widmen und die euch im positiven (oder negativen) Sinne beeindruckt haben!

Um den Anfang zu machen:

Der Exorzist (1973)

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Gerade erst gestern zum fünften oder sechsten mal erneut gesehen und nach wie vor beeindruckt (das Buch müsste ich unbedingt nachholen). Die Glaubenskrise des Jesuitenpaters Karras, die sich immer grotesker äußernde Besessenheit Regans und der so gelungen inszenierte Exorzismus überzeugen und unterhalten mich selbst heute noch. Und nach wie vor glaube ich, dass dies, neben der gelungenen schauspielerischen Leistung aller Protagonisten, vor allem mit dem Entschluss des Regisseurs Friedkin zusammenhängt, auf eine musikalische Untermalung des Films nahezu komplett zu verzichten.
Wenn ich mich nicht ganz täusche, wird die eigentlich so bekannte Melodie des Soundtracks lediglich zwei mal im ganzen Film eingespielt. Gerade im Rahmen der so bekannten Exorzismus-Szene hat der ausschließliche Einsatz von Geräusch- und Stimmkulisse eine schaurig-schöne und intensive Sogwirkung.

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Definitiv ein Klassiker des Genres und wer tatsächlich bis zum heutigen Tage den Exorzismus Regans nicht gesehen haben sollte, der sollte dies unbedingt nachholen. Übrigens war der Film für damalige Verhältnisse ja eine ziemlich krasse Sache, was letztlich auch zu hysterischen Situationen in den amerikanischen Kinos geführt hat. Hier ein kleiner Beitrag dazu:

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Neawoulf

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Guter Thread! An den Film erinnere ich mich, ist aber bei mir schon echt lange her, mindestens 15 Jahre. Vielleicht sollte ich den mal wieder aus der virtuellen Schublade holen, wenn ich ihn irgendwo finde.

Es gibt viele gute Horrorfilme, aber gute Horrorfilme, die bei mir wirklich funktionieren (im Sinne von: Sie machen mir Angst), sind leider sehr selten geworden. Vielleicht habe ich einfach zu viele davon gesehen oder meine Ängste sind zu spezifisch. Keine Ahnung.

Aber ab und zu finde ich doch mal ein Horrorjuwel. In meinem Fall sind es meist die Filme, die vor allem eine sehr dichte Atmosphäre erzeugen, da muss nicht einmal viel an Handlung direkt passieren, wenn gut angedeutet wird.
 
TE
arrgh84

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Es gibt viele gute Horrorfilme, aber gute Horrorfilme, die bei mir wirklich funktionieren (im Sinne von: Sie machen mir Angst), sind leider sehr selten geworden. Vielleicht habe ich einfach zu viele davon gesehen oder meine Ängste sind zu spezifisch. Keine Ahnung.

Aber ab und zu finde ich doch mal ein Horrorjuwel. In meinem Fall sind es meist die Filme, die vor allem eine sehr dichte Atmosphäre erzeugen, da muss nicht einmal viel an Handlung direkt passieren, wenn gut angedeutet wird.
Das ist ein interessanter Punkt: Ist ein Horrorfilm dann gut, wenn er Angst einjagt? Man möchte meinen: Ja! Für mich gilt das allerdings nicht zwangsläufig. Natürlich muss zumindest eine gruselige Atmosphäre gegeben sein, allerdings kommt es mir in den meisten Fällen auf charakterliche Tiefe in der Auseinandersetzung mit dem Bösen, Schrecklichen etc. an (was bei Horrorfilmen zugegebenermaßen Mangelware ist). Ob ich dann tatsächlich Angst kriege oder nicht, ist zweitrangig.
 

Neawoulf

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Das ist ein interessanter Punkt: Ist ein Horrorfilm dann gut, wenn er Angst einjagt? Man möchte meinen: Ja! Für mich gilt das allerdings nicht zwangsläufig. Natürlich muss zumindest eine gruselige Atmosphäre gegeben sein, allerdings kommt es mir in den meisten Fällen auf charakterliche Tiefe in der Auseinandersetzung mit dem Bösen, Schrecklichen etc. an (was bei Horrorfilmen zugegebenermaßen Mangelware ist). Ob ich dann tatsächlich Angst kriege oder nicht, ist zweitrangig.
Wenn er Angst macht, dann funktioniert er zumindest in Sachen Horror. Aber wie gesagt: Eine Atmosphäre, die mich einsaugt und fesselt ist mir auch wichtig, evtl. sogar noch wichtiger. Eine gute Geschichte und gute Charaktere sind natürlich auch wichtig, aber wenn der Film darum die Stimmung nicht übertragen kann, dann bringt mir auch die beste Geschichte nichts.

Einer meiner Lieblingshorrorfilme ist z. B. Bram Stoker's Dracula (1992, der mit Gary Oldman). Macht mir keine Angst, ist in meinen Augen aber trotzdem ein audiovisuelles und atmosphärisches Meisterwerk, auch wenn die Geschichte natürlich schon damals alles andere als neu war.
 
TE
arrgh84

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Aber ab und zu finde ich doch mal ein Horrorjuwel. In meinem Fall sind es meist die Filme, die vor allem eine sehr dichte Atmosphäre erzeugen, da muss nicht einmal viel an Handlung direkt passieren, wenn gut angedeutet wird.
So möge er doch berichten! ;)
Einer meiner Lieblingshorrorfilme ist z. B. Bram Stoker's Dracula (1992, der mit Gary Oldman). Macht mir keine Angst, ist in meinen Augen aber trotzdem ein audiovisuelles und atmosphärisches Meisterwerk, auch wenn die Geschichte natürlich schon damals alles andere als neu war.
Oh ja, da stimme ich dir vollkommen zu! Definitiv ein wundervoller Film mit einem ebenso wundervollen Soundtrack von Annie Lennox!

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Neawoulf

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So möge er doch berichten! ;)
Blair Witch Project ist da einer meiner All Time Favorites. Technisch sehr simple Produktion, "schlechte" Amateurschauspieler und es passiert über die gesamte Filmdauer hinweg so gut wie gar nichts bzw. man bekommt gar nicht mit, was eigentlich passiert, nur die Reaktionen der Darsteller und deren Umgang damit.

Aber gerade dieses subtile und die amateurhaft, aber doch irgendwie sehr glaubwürdig dargestellten Filmstudenten, kombiniert mit den von den Darstellern selbst bedienten Handkameras, bringen die ganze Atmosphäre und Handlung (ich würde es nicht einmal Story nennen) so gut rüber, dass Blair Witch Project für mich einer der gruseligsten Filme ist, die ich kenne.

Das ist definitiv Horror, der bei mir 100%ig funktioniert hat, allerdings nur im Originalton, da die Synchro die oben genannte Authentizität nicht nur stört, sondern buchstäblich hinrichtet.
 
TE
arrgh84

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Blair Witch Project...

Aber gerade dieses subtile und die amateurhaft, aber doch irgendwie sehr glaubwürdig dargestellten Filmstudenten, kombiniert mit den von den Darstellern selbst bedienten Handkameras, bringen die ganze Atmosphäre und Handlung (ich würde es nicht einmal Story nennen) so gut rüber, dass Blair Witch Project für mich einer der gruseligsten Filme ist, die ich kenne.
Ganz genau sowas ist in meinen Augen gelungener Horror. Allerdings muss ich zugeben... ich habe Blair Witch Project nie gesehen :-D Weil ich immer schon wusste, dass dieser Horror auch bei mir gut funktionieren wird, wenn nicht sogar "zu" gut! Wahrscheinlich wird es mal Zeit, sich dieser Sache zu stellen :B
 

LesterPG

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Ich bin Fan der Clive Barker Streifen

- Cabal aka Nightbreed
- Hellraiser 1-4 (der Rest ist nicht so recht Ernst zu nehmen)
Der 2. hat zwar schlecht gealtete Trickszenen, aber die Maske hat seinerzeit in allen Streifen ganze Arbeit geleistet und sieht sogar bei Tageslicht beeindruckend real aus.
Den 4. werte ich als krönenden Abschluß der Reihe mit Storyanfang und -ende auch wenn einer der "Nachfolger" den psychologischen Teil rund um die Puzzlebox interessant beleuchtet hat was vorher nur angerissenbwurde.

Mit Blair Witch als Wackelcambegründerfilm kann ich nichts anfangen, das geht mir übelst auf die Augen.:(
 

JohnCarpenter1

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Absolutes all-Time Highlight beim grusligen Film ist für mich "The Eye" (2002 von den Pang Brothers). Das US-Remake ist da tatsächlich nur eine Kopie. Bemerkenswert auch "Dagon", das leider nur durch einige sehr schlechte CGI-Effekte krankt. Ansonsten fängt es die Lovecroft-Atmosphäre des ständig feuchten Hinterwäldler-Kultisten Fischerdorfes perfekt ein, wie es sonst kein Film oder Game geschaft hat. Ansonsten fand ich auch das "Evil Dead" Remake 2013 bemerkenswert. Die gesamte Hellraiser Reihe ist natürlich auch Filmgeschichte, entgegen der landläufigen Meinung empfand ich nur die letzten Teile als richtig schlecht, bis Deader stimmen die Schauwerte. Aber es gibt noch so viel mehr....
 
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arrgh84

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Brightburn (2019)

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Ebenfalls neulich gesehen und ich war enttäuscht. Die Superman-nur-in-böse-Prämisse hat ja sehr verlockend gewirkt, allerdings hätten dem Film fünf bis zehn Minuten zusätzliche Spielzeit gut getan, sofern sie in die Charaktertiefe der jungen Hauptfigur (die mich nicht sonderlich überzeugt hat) investiert worden wären. Zwar sind ihre persönlichen Konflikte mit den anderen Protagonisten allesamt nachvollziehbar, was es jedoch mit ihrem zerstörerischen Wesen oder Auftrag auf sich hat, das wird lediglich nur im unbefriedigender Weise angedeutet.

Ingesamt fand ich den Film auch nicht sonderlich spannend, auch wenn es definitiv die eine oder andere ansprechende Szene gab, wie etwa die folgende:

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Offenbar soll es ja Gerüchte um einen zweiten Teil geben. Sollte es diesen tatsächlich irgendwann einmal geben, so werde ich ihn mir wahrscheinlich doch ansehen, allerdings ohne große Erwartungen.
 
TE
arrgh84

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Bemerkenswert auch "Dagon", das leider nur durch einige sehr schlechte CGI-Effekte krankt. Ansonsten fängt es die Lovecroft-Atmosphäre des ständig feuchten Hinterwäldler-Kultisten Fischerdorfes perfekt ein, wie es sonst kein Film oder Game geschaft hat
Dagon habe ich auch noch gut in Erinnerung, wobei es ja doch irgendwie bemerkenswert ist, dass es bislang immer noch keine gute Verfilmung mit ordentlichem Budget und guten Schauspielern der Geschichten Lovecrafts gibt. Wobei... Die Farbe aus dem All mit Nicolas Cage soll ja recht gut sein, hab ich allerdings noch nicht gesehen.
 

sauerlandboy79

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Horror... Joah, da gibt es einige Filme die ich sehr schätze.

Der Nebel

Die Verfilmung einer "größeren" Kurzgeschichte von Stepen King (zwischen 100 und 200 Seiten lang). Tolles Beispiel von Monster-Horror und erschreckender Gruppen-Dynamik unter Menschen.

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The Ring (Remake)

Mit Asia-Horror kann man mich jagen, ebenso die Remake-Welle von solchen aus den USA. The Ring von 2002 ist aber eine absolute Ausnahme. Nicht nur dass es das Original um Längen schlägt, selten hab ich einen so unheimlich-verstörenden Film gesehen.

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Es (Part 1)

Nochmal Stephen King. Wesentlich besser als der TV-Zweiteiler und einer meiner absoluten Favoriten unter KIng-Adaptionen.

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Die Fliege (1986)

Hier noch die Mutter des modernen Body-Horrors. Cronenbergs Meisterwerk welches mithalf dass die ersten MakeUp-Oscars verliehen wurden.

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golani79

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Alles nur Filme .. pha :-D

Lest doch mal ein paar Klassiker ..

Bram Stokers Dracula
HP Lovecraft Chronik des Cthulhu - Mythos
Steven Kings IT
Stefen Kings Salems Lot
... etc.



Ich habe zwar die Filme, die ihr gepostet hab, allesamt gesehen, aber ich muss sagen, die Bücher, sind nochmal ne Hausnummer heftiger!
Also .. sich nicht immer nur berieseln lassen, sondern auch mal aktiv was lesen bzw. konsumieren!

 

GTAEXTREMFAN

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Also Horror, Grusel etc. verbinde ich mit dem Lebensabschnitt so von 10 - 16 Jahren, wobei die Unterschiede natürlich teilweise heftig sind. Mit zehn so eine John Sinclair Kassette im Dunkeln, und dann packt dein bester Kumpel and der spannendsten Stelle deinen Arm und schreit dich an :pissed:
Und später kamen dann natürlich die VHS. meine Sammlung habe ich zwar weitestgehend aufgelöst, diese und eine Handvoll anderer, blieb aber noch hängen.
 

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John Sinclair Kassette im Dunkeln
Hin und wieder höre ich mir diesen Spaß auf Youtube an, dort findet man ja so einige komplette Hörspielfolgen davon.

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Darüber hinaus: Wer hätte gedacht, dass Kindermalbücher eine perfekte Vorlage für das Grässliche und Grauenhafte abgeben könnten? :B

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LesterPG

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Darüber hinaus: Wer hätte gedacht, dass Kindermalbücher eine perfekte Vorlage für das Grässliche und Grauenhafte abgeben könnten? :B
Nuja, bei dem was er alles da drüberkleistert hätte er auch gleich ein anderes Motiv daraus machen können.
Es erinnert mich schon an dieses Tattoo Überstechen was bei einigen Motiven/Ausführungen echt sehr sinnvoll sein kann. ;)
 
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arrgh84

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Nuja, bei dem was er alles da drüberkleistert hätte er auch gleich ein anderes Motiv daraus machen können.
Es erinnert mich schon an dieses Tattoo Überstechen was bei einigen Motiven/Ausführungen echt sehr sinnvoll sein kann. ;)
Das mag sein, allerdings wäre es dann bei weitem nicht so unterhaltsam ;)
 

Neawoulf

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Horror kann auf ganz unterschiedliche Arten transportiert werden. Ich schrieb ja vorher schon zu Blair Witch Project, dass der Horror für mich da vor allem funktioniert, weil nichts wirklich gezeigt, sondern nur angedeutet wird. Man erlebt eine sehr subjetiv dargestellte Situation und die Fantasie malt den Rest aus.

Das Gleiche gilt für mich auch für die Geschichten von H. P. Lovecraft. Der Typ hatte sicherlich die eine oder andere Macke, aber seine Geschichten waren zum Großteil wirklich super und gehören mit zum Besten, was ich an Horror kenne.

Neben seinem schon zu seiner Zeit veralteten und mit Adjektiven überfütterte Schreibstil macht, ähnlich wie bei Blair Witch Project, die sehr subjektive Beschreibung der Ereignisse (viele seiner Geschichten lesen sich wie Tagebücher) für mich einen wichtigen Großteil des Horrors aus. Ich brauche keine detaillierten Beschreibungen der Szene, sondern Andeutungen, die meine Fantasie zum Leben erwecken.

Das funktioniert auch sehr gut in grafisch einfach gestrickten Spielen. Die The Last Door Adventure Reihe von The Game Kitchen gehört z. B. auch zu meinen Lieblingshorrorspielen, obwohl die Grafik wirklich extrem pixelig ist, noch weit mehr, als die üblichen Grafikadventures der 90er Jahre.

Dennoch erkennt man, dass hinter den groben Pixeln sehr atmosphärische Orte und Stimmungen erzeugt werden. Die Darstellung von Details, trotz grober Pixelgrafik, ist für mich eine hohe Kunst und The Last Door Season 1 und 2 schaffen das perfekt. Die Darstellungen sind zwar nicht visuell detailliert, aber sie zeigen alles, was wichtig ist und verstecken gleichzeitig das, was die Fantasie zum Leben erweckt. Und eigentlich wäre das hier auch ein Fall für den Pixelart Thread, aber ich poste einfach mal hier rein:

The Last Door: Season 1
The Last Door CE 2016-02-01 15-29-01-69.jpg The Last Door CE 2016-02-01 15-46-58-71.jpg
Wenn man das Bild in voller Größe auf nem großen Monitor spielt und direkt davor sitzt,
dann geht natürlich viel verloren, da die reine Pixelgröße sehr im Vordergrund steht.
Ich hab es damals im relativ kleinen Fenster gespielt, so dass die reine Größe der Pixel
nicht zu sehr ins Auge fiel. Was dagegen ins Auge fiel, waren die unglaublich atmosphä-
rischen Szenen, das Licht, die Farben, die klassisch englische Architektur. Auch der Schreib-
stil hat eine Menge zur Atmosphäre beigetragen. Das ist einfach genau meine Art von Horror.


The Last Door: Season 2
TLDCE2 2016-03-29 18-00-05-35.jpg TLDCE2 2016-03-31 17-03-42-76.jpg
Season 2 hat dieses Konzept nahezu unverändert weitergeführt und die Geschichte
fortgesetzt. Damals, muss ich zugeben, fand ich das Ende nicht ganz so gelungen, aber
im Nachhinein hat es mich doch sehr begeistert. Solche Geschichten, atmosphärischer
Horror, inspiriert durch H. P. Lovecraft und E. A. Poe, würde ich gerne häufiger in Filmen
sehen.





Und wenn wir schon bei visuell einfach dargestelltem, aber sehr gut präsentiertem Horror sind: Vor einigen Jahren habe ich im Internet einen Comic gefunden, der für mich mich von der Geschichte her wirklich begeistert hat. Sehr andersweltlich und verstörend, trotz der wirklich nicht schönen (man könnte auch "hässlichen" sagen) Zeichnungen.

Aber darauf kommt es in diesem Fall auch gar nicht an. Die Zeichnungen sehe ich eher als Schablone dafür, was die Fantasie sich zusammenspinnen soll. Die erste Seite verlinke ich mal direkt, den Rest des Comics gibt's unter dem Link weiter unten unter dem Bild:

71.jpg

Rest der Geschichte auf der Seite des vermutlichen Erstellers des Comics: https://www.plasticbrickautomaton.com/?id=71

Sorry für die Walls of Text. Wenn ich einmal anfange zu schreiben, dann passiert das manchmal einfach :-D
 

sauerlandboy79

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Krass. Was der wohl mit Micky Maus und den Schlümpfen anstellen könnte... :B
 

Athrun

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Das ist zwar kein horror mit Monstern oder Übersinnlichen aber ich finde die Chernobyl Miniserie auch teilweise gruselig. allein die Szene in Folge 2, wenn 2 der Hauptcharaktere die Lage in Chernobyl inspizieren und der General des Aufräumkommandos beschließt, die Radioaktivität auf dem Gelände zu messen: von den Bildern könnte man meinen, was ist hier so schlimm aber kombiniert mit der immer bedrohlicher werdenden Hintergrundmusik, den verlassenen Fahrzeugen und dann die Rückkehr.

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Oder hat jemand den Film "Invasion of the Body snatchers" gesehen? Meiner Meinung nach ein toller Horrorfilm ohne Monster und ähnliches.
 
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Neawoulf

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Die ganze Tschernobyl-Thematik ist irgendwie Real Life Horror, der in der Serie (die nicht 100%ig akkurat ist) sehr gut rübergebracht wird. Generell finde ich das Thema einerseits faszinierend (auch dadurch, wie die Natur sich die Gegend zurückerobert, trotz der Strahlung), andererseits aber auch sehr beängstigend und verstörend, wenn man die Folgen bedenkt. Trotz einiger Details, die nicht stimmen, eine der besten Serien, die ich kenne.
 

Nyx-Adreena

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Ich mag sowohl brachialen Horror, als auch subtilen Grusel, wobei letzterer mehr bei mir zieht.

Am intensivsten ist mir tatsächlich das Level in der Shalebridge Cradle in Thief Deadly Shadows im Gedächtnis geblieben, das ich nur durchgespielt habe, weil ich wissen wollte, wie die Story weitergeht. :)

Bei den Serien mochte ich das Geisterhaussetting von The Haunting of Hill House. Atmosphärisch und mit dem schönen Kniff, dass in den Szenen Geister versteckt sind, die man manchmal nur im Augenwinkel sieht.

Asiatischer Horror packt mich auch immer, selbst wenn das Ursprungsmaterial amerikanisiert wird wie bei Ring.
 

Rdrk710

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Ich ziehe selbst Grusel dem Horror vor. Leider gibt es in den Genres in ganz überwältigender Mehrheit Schund, der mich eher durch unfreiwillige Komik zum Lachen bringt, als mir Gänsehaut zu bescheren.

Ganz oft wird ein tauglicher Streifen dann noch durch ein absurdes Ende völlig demontiert. Ich persönlich kenne z.B. nichts ungruseligeres, als Stephen-King-Stories, seien es nun die Vorlagen oder die Filme. DIe laufen bei mir irgendwo zwischen "Thriller" und "absurd" :B (Wobei meiner Meinunge nach die Filme oft noch etwas besser sind als die Bücher, z.B. war "Shining" noch um Welten besser - aber mit den sichtbaren "Geistern" wurde trotzdem wieder ein guter Teil der ansonsten grandiosen Atmosphäre zerstört imo)

Klassische "Haunted-House-Stories" wären da eher mein Ding, leider gibt es da so wenige. Wenn ihr also welche kennt, immer her damit :-D
 
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Das Gleiche gilt für mich auch für die Geschichten von H. P. Lovecraft. Der Typ hatte sicherlich die eine oder andere Macke, aber seine Geschichten waren zum Großteil wirklich super und gehören mit zum Besten, was ich an Horror kenne.

Neben seinem schon zu seiner Zeit veralteten und mit Adjektiven überfütterte Schreibstil macht, ähnlich wie bei Blair Witch Project, die sehr subjektive Beschreibung der Ereignisse (viele seiner Geschichten lesen sich wie Tagebücher) für mich einen wichtigen Großteil des Horrors aus. Ich brauche keine detaillierten Beschreibungen der Szene, sondern Andeutungen, die meine Fantasie zum Leben erwecken.
Teile deine Ansicht erneut zu 100%, Lovecraft ist einer der ganz Großen. Inhaltlich und Stilistisch sind seine Geschichten einfach ein Hochgenuss! Allerdings... Kennt man eine seiner Geschichten, so kennt man doch fast alle.

Die Anatomie seiner Geschichten ist immer dieselbe: Das tagebuchartige Eruieren des Grauens; der schleichende Wahnsinn; endlose Beschreibung und Andeutungen; die entsetzende Erkenntnis, ein bedeutungsloser Spielball kosmischer Kräfte zu sein, die man weder beschreiben noch verstehen kann etc. Im Grunde genommen erinnert mich das irgendwie an die Stücke von Hans Zimmer: Der stets gleiche Aufbau mit einigen Variationen. Durchaus ansprechend, aber irgendwann geht die Magie verloren...

Zum Comic: Wunderbar, genau mein Geschmack! Schade, dass es doch recht kurz gehalten ist.

Übrigens: Auf Youtube finden sich so einige nette Horror-Kurzfilme von Hobby-Filmemachern, die recht unterhaltsam sein können. Hier zwei Beispiele:

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Klassische "Haunted-House-Stories" wären da eher mein Ding, leider gibt es da so wenige. Wenn ihr also welche kennt, immer her damit :-D
Wie wäre es mit "Das Atmen der Bestie" von Graham Masterton?
 

Neawoulf

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Teile deine Ansicht erneut zu 100%, Lovecraft ist einer der ganz Großen. Inhaltlich und Stilistisch sind seine Geschichten einfach ein Hochgenuss! Allerdings... Kennt man eine seiner Geschichten, so kennt man doch fast alle.

Die Anatomie seiner Geschichten ist immer dieselbe: Das tagebuchartige Eruieren des Grauens; der schleichende Wahnsinn; endlose Beschreibung und Andeutungen; die entsetzende Erkenntnis, ein bedeutungsloser Spielball kosmischer Kräfte zu sein, die man weder beschreiben noch verstehen kann etc. Im Grunde genommen erinnert mich das irgendwie an die Stücke von Hans Zimmer: Der stets gleiche Aufbau mit einigen Variationen. Durchaus ansprechend, aber irgendwann geht die Magie verloren...

Zum Comic: Wunderbar, genau mein Geschmack! Schade, dass es doch recht kurz gehalten ist.

Übrigens: Auf Youtube finden sich so einige nette Horror-Kurzfilme von Hobby-Filmemachern, die recht unterhaltsam sein können. Hier zwei Beispiele:

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Wie wäre es mit "Das Atmen der Bestie" von Graham Masterton?
Lovecraft wiederholt sich stilistisch schon häufig, aber er hat auch einige Sachen geschrieben, die sich ein wenig anders lesen, als die üblichen Sachen aus dem Cthulhu Mythos. Celephaïs und The Dream-Quest of Unknown Kadath z. B. würde ich eher in die Fantasy-Sparte stecken, auch wenn einige der typischen Lovecraft Elemente vorkommen. Beides tolle Geschichten, die ein wenig Abwechslung bringen.

Aber Lovecraft, auch wenn er sich in seinem Stil oft sehr wiederholt, ist für mich im Grunde wie Blair Witch Project, nur in Buchform: Durch den Tagebuch-Stil des Schreibers, der seine schrecklichen Erlebnisse kaum in Worte fassen kann, während er langsam dem Wahnsinn verfällt, wirkt das Geschriebene irgendwie sehr authentisch. Dass sich manche Elemente dabei wiederholen stört mich nicht großartig. Hauptsache das Kopfkino funktioniert und das ist bei Lovecraft eigentlich fast immer der Fall bei mir.

Die beiden Filme sehen interessant aus, schaue ich mir die Tage evtl. mal an und das Buch kommt auch mal auf die Merkliste. Allerdings hab ich hier in Sachen Horror noch ziemlich viel Poe vor mir und auch ein paar Lovecraft Sachen, die ich tatsächlich noch nicht gelesen habe.


Bei den Serien mochte ich das Geisterhaussetting von The Haunting of Hill House. Atmosphärisch und mit dem schönen Kniff, dass in den Szenen Geister versteckt sind, die man manchmal nur im Augenwinkel sieht.
Die Serie fand ich auch richtig gut gemacht. Die Horrorelemente haben definitiv funktioniert, aber daneben war's auch noch ne ziemlich gute Dramaserie. Die indirekte Nachfolgerserie (The Haunting of Bly Manor) war auch ziemlich gut, auch wenn die Horrorschraube da leider noch ein Stück gelockert wurde bzw. erst recht spät Fahrt aufnimmt.
 
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TE
arrgh84

arrgh84

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The Dream-Quest of Unknown Kadath
Ach ja, das ist doch quasi schon Herr der Ringe/Die unendliche Geschichte nur in Lovecraft, nicht wahr? Kann mich allerdings nicht mehr so wirklich an die Geschichte erinnern, ist bereits schon eine Weile her. Reitet der Protagonist da nicht auf Ghulen durch die Gegend herum oder sowas Ähnliches? Ist der einzige Erinnerungsfetzen, den ich noch habe ;)

Und Poe... Herrgott Poe! Ich nehme mir schon seit Ewigkeiten vor, mich mit ihm näher auseinanderzusetzen, aber ich vergesse ihn immer wieder. Als Kind habe ich jedenfalls die paar Geschichten, die mir zugänglich waren, regelrecht verschlungen.

Und da ja momentan die Rede von den guten alten Klassikern ist, fällt mir das Spiel Stygian: Reign of the Old Ones spontan dazu ein.

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Ich habe es selbst vor einiger Zeit angespielt und kann bestätigen, dass man hier wirklich den Eindruck bekommt, eine typische Lovecraft-Geschichte in spielerischer Form zu erleben. Die Atmosphäre ist sehr stimmig, die Charaktere äußerst zwielichtig und natürlich droht dem Spielcharakter jederzeit die Möglichkeit, einer der vielen psychischen Erkrankungen zu erliegen. Wunderbar. Kann ich definitiv empfehlen!

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Neawoulf

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Nachdem Anfang der 1990er Jahre mit dem Durchbruch der CD-Rom das Spiel Myst erschienen war (ein Klassiker, der gerade erst neu aufgelegt wurde) erschienen auch viele Klone des Prinzips der vorgerenderten 1st Person Adventuregames, oft gefüllt mit überkomplizierten mechanischen Puzzles. Viele davon waren leider einfach nur richtig schlecht.

Aber es gab auch ein paar gute Myst Klone, z. B das 1995 erschienene 1st Person Horror Adventure:

Frankenstein - Through the Eyes of the Monster von Interplay

FrankensteinTTEOTM.jpg

Ich hab das Spiel vermutlich seit über 20 Jahren nicht gespielt und habe daher nur sehr lückenhafte Erinnerungen, aber mich hat es damals richtig gefesselt. Zu Beginn des Spiels wacht man als das Monster, das Viktor Frankenstein (hier gespielt von Tim Curry... yep, DER Tim Curry!) geschaffen hat, in dessen Labor auf und möchte herausfinden was passiert ist und den Tod der eigenen Tochter aufklären, für den man vor der Wiedererweckung durch Frankenstein gehängt wurde.

fr2.jpg

Dazu erforscht man in klassischer 1st Person Adventure/Myst Klon Manier das Schloss, in dem sich Frankenstein eingenistet hat, und muss sich neben diversen Puzzles und vielen Räumen, die es zu erkunden gibt, auch der einen oder anderen Gefahr stellen und lernt diverse andere, verstörende Experimente Frankensteins kennen. Später im Spiel kann man auch einige Außenbereiche erkunden und trifft weitere Personen (alle per Live Action Video, die per Blue- oder Greenscreen in die Spielwelt gebracht wurden), die in die Geschichte involviert sind.

Das Haus war richtig gut designt (hab ich zumindest so in Erinnerung) und man hat nach und nach weitere Bereiche freigeschaltet. Das Spiel war bei weitem nicht perfekt, aber es hatte für mich einen sehr einzigartigen Charme. Leider hab ich das Spiel nie komplett durchgespielt. Einige Rätsel waren recht schwer und es gab Sackgassen, glaube ich. Und damals konnte man eben auch nicht einfach mal eben ne Komplettlösung ergooglen.

Leider sind Spiele dieser Art aus der Zeit schlecht gealtert und Frankenstein: Through the Eyes of the Monster war aufgrund einiger Bugs und Designschwächen alles andere, als perfekt. Aber ich hab's geliebt. Ich würde es gerne irgendwann nochmal spielen, aber bei GOG und Co. gibt es das bis heute leider nicht. Ich hab noch die CD irgendwo im Regal liegen, aber da das Spiel damals noch für Windows 3.1/3.11 entwickelt wurde, dürfte dasd schwierig zum Laufen zu bringen sein, falls die CD überhaupt noch funktioniert.

Und Poe... Herrgott Poe! Ich nehme mir schon seit Ewigkeiten vor, mich mit ihm näher auseinanderzusetzen, aber ich vergesse ihn immer wieder. Als Kind habe ich jedenfalls die paar Geschichten, die mir zugänglich waren, regelrecht verschlungen.
Mit Poe habe ich auch das Problem, dass die Art und Qualität der Geschichten meiner Meinung nach sehr variiert. Einige Sachen sind richtig gut, andere sind einfach nur seltsam.

Ein guter Start ist meiner Meinung nach Die denkwürdigen Ereignisse des Arthur Gordon Pym/The Narrative of Arthur Gordon Pym of Nantucket. Nicht 100%ig Horror, aber ein spannendes und düsteres Seefahrtabenteuer, das auch andere Autoren, z. B. Jules Verne, inspiriert hat, der sogar eine zweiteilige inoffizielle Fortsetzung (Die Eissphinx) geschrieben hat.

Und in Sachen klassischer Seefahrtsabenteuer mit tollem Horrorfaktor kann ich auch noch Die Boote der Glen Carrig von William Hope Hodgson empfehlen. Auf das Buch bin ich durch ein Metalalbum (The Boats of the Glen Carrig von AHAB) aufmerksamgeworden. Kein dicker Schinken, aber wer auf klassische Seefahrtsabenteuer mit einer Prise Lovecraft & Co. steht, dürfte da viel Spaß dran haben.
 
TE
arrgh84

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Nachdem Anfang der 1990er Jahre mit dem Durchbruch der CD-Rom das Spiel Myst erschienen war (ein Klassiker, der gerade erst neu aufgelegt wurde) erschienen auch viele Klone des Prinzips der vorgerenderten 1st Person Adventuregames, oft gefüllt mit überkomplizierten mechanischen Puzzles. Viele davon waren leider einfach nur richtig schlecht.

Aber es gab auch ein paar gute Myst Klone, z. B das 1995 erschienene 1st Person Horror Adventure:

Frankenstein - Through the Eyes of the Monster von Interplay

Anhang anzeigen 21632

Ich hab das Spiel vermutlich seit über 20 Jahren nicht gespielt und habe daher nur sehr lückenhafte Erinnerungen, aber mich hat es damals richtig gefesselt. Zu Beginn des Spiels wacht man als das Monster, das Viktor Frankenstein (hier gespielt von Tim Curry... yep, DER Tim Curry!) geschaffen hat, in dessen Labor auf und möchte herausfinden was passiert ist und den Tod der eigenen Tochter aufklären, für den man vor der Wiedererweckung durch Frankenstein gehängt wurde.

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Dazu erforscht man in klassischer 1st Person Adventure/Myst Klon Manier das Schloss, in dem sich Frankenstein eingenistet hat, und muss sich neben diversen Puzzles und vielen Räumen, die es zu erkunden gibt, auch der einen oder anderen Gefahr stellen und lernt diverse andere, verstörende Experimente Frankensteins kennen. Später im Spiel kann man auch einige Außenbereiche erkunden und trifft weitere Personen (alle per Live Action Video, die per Blue- oder Greenscreen in die Spielwelt gebracht wurden), die in die Geschichte involviert sind.

Das Haus war richtig gut designt (hab ich zumindest so in Erinnerung) und man hat nach und nach weitere Bereiche freigeschaltet. Das Spiel war bei weitem nicht perfekt, aber es hatte für mich einen sehr einzigartigen Charme. Leider hab ich das Spiel nie komplett durchgespielt. Einige Rätsel waren recht schwer und es gab Sackgassen, glaube ich. Und damals konnte man eben auch nicht einfach mal eben ne Komplettlösung ergooglen.

Leider sind Spiele dieser Art aus der Zeit schlecht gealtert und Frankenstein: Through the Eyes of the Monster war aufgrund einiger Bugs und Designschwächen alles andere, als perfekt. Aber ich hab's geliebt. Ich würde es gerne irgendwann nochmal spielen, aber bei GOG und Co. gibt es das bis heute leider nicht. Ich hab noch die CD irgendwo im Regal liegen, aber da das Spiel damals noch für Windows 3.1/3.11 entwickelt wurde, dürfte dasd schwierig zum Laufen zu bringen sein, falls die CD überhaupt noch funktioniert.


Mit Poe habe ich auch das Problem, dass die Art und Qualität der Geschichten meiner Meinung nach sehr variiert. Einige Sachen sind richtig gut, andere sind einfach nur seltsam.

Ein guter Start ist meiner Meinung nach Die denkwürdigen Ereignisse des Arthur Gordon Pym/The Narrative of Arthur Gordon Pym of Nantucket. Nicht 100%ig Horror, aber ein spannendes und düsteres Seefahrtabenteuer, das auch andere Autoren, z. B. Jules Verne, inspiriert hat, der sogar eine zweiteilige inoffizielle Fortsetzung (Die Eissphinx) geschrieben hat.

Und in Sachen klassischer Seefahrtsabenteuer mit tollem Horrorfaktor kann ich auch noch Die Boote der Glen Carrig von William Hope Hodgson empfehlen. Auf das Buch bin ich durch ein Metalalbum (The Boats of the Glen Carrig von AHAB) aufmerksamgeworden. Kein dicker Schinken, aber wer auf klassische Seefahrtsabenteuer mit einer Prise Lovecraft & Co. steht, dürfte da viel Spaß dran haben.
Hab mir gerade ein wenig Gameplay angesehen. Sollte das irgendwann mal auf GoG erscheinen, werde ich zugreifen. Schon alleine wegen Tim Curry und seiner Lache:

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Und die Die denkwürdigen Ereignisse des Arthur Gordon Pym habe ich mir notiert, danke für den Hinweis.

Noch was zum Thema Bücher:

Todesmarsch von Stephen King bzw. Richard Bachman:

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Definitiv eines meiner liebsten Bücher von King. Und das, obwohl es sich hier eigentlich nicht wirklich um eine Horrorgeschichte handelt. Die Kurzbeschreibung auf Amazon: "Einhundert 17-jährige Amerikaner brechen jedes Jahr am 1. Mai zum Todesmarsch auf. Für neunundneunzig von ihnen gilt das wörtlich – sie werden ihn nicht überleben. Der Sieger dagegen bekommt alles, was er sich wünscht .."

Ein Wettlauf also, bei dem jeder bis an seine physischen und psychischen Grenzen geht: Wer nicht mehr kann, stirbt. Wer nicht mehr will, der wird erschossen. Der Horror liegt hierbei in der Selbstverständlichkeit des Grauenhaften. Ein kafkaeskes Szenario, in dem niemand weder das sportliche Großereignis noch die eigenen Motivationen, bei diesem mitzuwirken, hinterfragt. Die Geschichte wurde in der Bachman-Phase geschrieben, in der sich King, neben Geschichten wie "Menschenjagd", eine Zeit lang der Gesellschaftskritik bzw. der Kritik unserer Konsumgesellschaft verschrieben hat.

Wem die Prämisse des Buches zu langweilig erscheinen sollte, dem sei gesagt, dass die Geschichte vor allem durch die Beziehungsbildung innerhalb der Läufergruppe punktet. Immerhin ist hier ja jeder jedem sein Feind. Und dennoch entstehen klarerweise Bindungen, durch welche man die menschliche Natur, sich selbst und das Leben übehaupt zu hinterfragen beginnt. Klare Empfehlung von mir!
 

sauerlandboy79

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Oh ja, Todesmarsch... :X Großartiges Buch. Wundert mich dass dieses in Zeiten von "Tribute von Panem" und "Maze Runner" immer noch nicht verfilmt wurde.
 
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