da hast du einerseits natürlich nicht ganz unrecht. jeder postet in aller regel das, was am besten zu seiner argumentation passt.
der unterschied ist allerdings, WOHER diese informationen stammen. eine seite (welche ich meine, dürfte wohl klar sein) zieht als quellen nicht selten irgendwelche obskuren blogs oder foren ohne jeden journalistischen anspruch als quellen heran. vor allem von dort stammt nämlich einiges von dem unsinn, den man auch hier hin und wieder leider zu lesen bekommt. vieles wird ja schlicht erfunden (wie bspw diese 2.500-euro-story).
wenn wir jetzt so weit sind, dass kenfm, elsässer, kopp, honigmann, pinews (und das ist ja nur die spitze des eisberges) ernsthaft dieselbe journalistische kompetenz wie der zeit, dem spiegel, deutschlandfunk oder auch der faz zugetraut wird, dann ist das schon richtiggehend bitter - und eben auch nicht ernst zu nehmen.
aber diese argumentation verfängt natürlich nicht, da gerade die "qualitätsmedien" ja von der besagter seite als #lügenpresse tituliert wird, weshalb ich mir den beitrag genauso gut auch hätte sparen können.
gut, dass du die beispiele bringst.
mal angenommen, beides wurde mal
genau so von (teilen) der so called #lügenpresse in die welt gesetzt (glaub ich fast nicht):
von wem wurden denn ursprünglich die fragen nach geschlecht und ausbildung -beides beim thema asyl völlig irrelevant- aufgeworfen und aus welchen gründen?