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MichaelG
Gast
Es hat sich ja nun wirklich schon mehrmals wiederholt. Und mit jedem mal fällt die Reaktion ein bisschen brutaler und unmenschlicher aus. Beim IS ist der Zug natürlich abgefahren, da lässt sich kaum noch etwas zum positiven wenden. Aber kommenden Generationen sowie den Menschen, die aktuell unter der Situation leiden, muss man unbedingt ermöglichen, auf eigenen Füssen stehen zu lernen. D.h. wenn ein schwieriger Verhandlungspartner an die Macht kommt, hat man dies zu akzeptieren. Die wichtige Frage ist, ob man etwas unternehmen soll, wenn ein Tyrann die Macht ergreift. Eigentlich müsste dieser auch vom eigenen Volk gestürzt werden, die Geschichte hat allerdings gezeigt, dass dies viel zu oft nicht passiert ist. Einige wurden allerdings auch von aussen unterstützt aus schlussendlich materiellen Gründen. Genau das muss aufhören, es funktioniert einfach nicht.
Und bei "uns" im Westen muss man aufhören, aus Angst vor Rassismusvorwürfen wegzuschauen. Alle müssen gleich behandelt werden, diesbezüglich gibt es auch noch einiges zu tun. Ein Patentrezept habe selbstverständlich auch ich nicht zu bieten.
In Kurzform: Keine weitere Einmischung in Nahost (insbesondere wie es die USA macht). Und nicht weiter versuchen, westliche Werte den Leuten in Nahost mit Gewalt aufzwingen wollen. Das ist keine Rechtfertigung für das perfide Vorgehen von Gruppen wie der ISIS gegen den Westen, die diese westlichen Maßnahmen als Grund nehmen um die Leute dort für ihre Ziele zu instrumentalisieren.