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    Eine kleine Änderung hat es im Bereich Forenregeln unter Abschnitt 2 gegeben, wo wir nun explizit darauf verweisen, dass Forenkommentare in unserer Heftrubrik Leserbriefe landen können.

    Forenregeln


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Qualitätsjournalismus vs. PR-Journalismus

sauerlandboy79

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In der heutigen Zeit, wo persönliche Daten eine heiß begehrte Ware für Google, Facebook und Co. sind, wäre jedem so oder so gut damit geraten, wirklich ALLES (!) an eigenen Daten, die nicht in dritte Hände gehören (erst recht nicht, wenn vorher keiner danach gefragt hat), niemals lokal auf seinem heimischen Rechner zu sichern. Wozu gibt es externe Datenträger ?!
Wer da kein gesundes Maß an Vorsorgemaßnahmen trifft, ist am Ende selbst schuld. Und wer etliche Details aus seinem Leben und zu seiner Person in Facebook-Profile reinstellt, straft sich ohnehin selbst. Globale Sozialnetzwerke waren mir noch nie koscher. Hört sich alles leicht gesagt an, ist aber meine bescheidene Meinung.

Ob man sich nun Spiele trotz kritisch zu betrachtenden Kopierschutz-Mechanismen (ständiger Onlinezwang, Auslesen des Systems,... ), OS-Updates oder Freeware-Tools (wie von Hr. Stangl genannt) antut, ist wieder eine vollkommen individuelle Entscheidung. Ich selbst habe z.B. nach Ubisofts Einlenken tatsächlich "Assassins Creed 2" und "Splinter Cell - Conviction" gekauft, weil ich über die nun nur noch einmalige Online-Verbindung zum Spielstart hinwegsehen kann. Über die Gefahr, dass dieser oder andere Publisher mich heimlich ausspioniert, mache ich mir keine Gedanken, da es eh nichts auf meinem Rechner gibt, womit man einen Bezug auf meine Person bilden könnte.

Zur EULA-Diskussion:
Bin auch der Meinung, dass, wenn man kein Jurist ist oder kaum Ahnung von der Materie hat, alleine sowieso das Anwaltsdeutsch nie zu 100% durchschauen und korrekt deuten kann. Und es ist auch nicht die Pflicht von PC Games oder einer anderen Redaktion, diese konsequent zu prüfen. Ein Anwalt macht seine Arbeit auch nicht für lau.
 

MisterSmith

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Wenn EA sich dabei an geltende Gesetze halten würden, hätte ich kein Wort dazu geschrieben.
Und dann hätte ich mir vielleicht sogar ME3 geholt (selbst, wenn man Origin zwangsweise mitinstallieren müsste).
Wäre Electronic Arts genau so "kreativ" wie Valve, dann hätten sie Origin beispielsweise einfach als ein Schutzprogramm deklariert, mit der Option für den Nutzer, dass keine Daten an EA gesendet werden sollen, dieses aber dann zur Folge hat, das alle Spiele deaktiviert sind. So in etwa wie es sich bei Spielen von Steam verhält, wenn man die (neu angepassten) AGBs nicht akzeptiert.
Aber mit diesen im wahrsten Sinne des Wortes skandalösen AGBs ist es mir absolut unverständlich, wie man da mit "Die werden mir schon nicht schaden, lass die nur machen." "argumentieren" kann.
Nein, ich würde die ja eben nicht machen lassen(Sandbox).
Btw: Steam gibt es seit ~8 Jahren. Hat in der ganzen Zeit irgendein Anwalt in deren AGBs konkrete Rechtsbrüche gefunden?
Ich weiß es nicht, mir ist kein solcher Bericht bekannt.
Es gab eine Klage des Deutschen Verbraucherschutzes bezüglich des Weiterverkaufs von Steam-Spielen, wurde glaube ich im Endeffekt mit der Begründung abgeschmettert, dass der Account ein Teil des Kopierschutzes ist und dieser nicht einfach weiter veräußert werden darf.

Ich bin kein Jurist, daher bin ich mir nicht sicher wie es sich mit kostenlosen Abos verhält, aber wenn ich mich nicht irre, dürfen Abonnements nur mit Volljährigen abgeschlossen werden.
 
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Worrel

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EA hat es eingesehen, aus welchen Gründen auch immer (spekulieren kann man immer, ist aber ncht als Beweis gültig), Thema gegessen.
Was hat EA denn eingesehen?
Sie haben die Origin AGB umformuliert. Das ist alles.
Faktisch steht noch genau dasselbe drin.
Es hat sich nichts geändert.

Macht mit euren Verschwörungstherien doch weiter... Die Gesetze werden nur so weitergeführt um den kleinen Mann untern zu halten :-D
Wieso wirfst du eine offtopic Verschwörungstheorie in den Raum, wenn du einen Satz vorher Verschwörungstheorien generell ins Lächerliche ziehst? :confused:

Ich erwarte in erster Linie (was wieder einmal ignoriert wurde) WAS FÜR VORTEILE EA hätte uns, seine Kunden, zu prellen.
Und ich schreibe wieder einmal, daß es nicht darum geht, was sie tun, sondern welche Rechte sie sich in ihrer AGB zuzuschreiben versuchen.
Diese Rechte verstoßen gegen deutsche Grundrechte. DAS ist mein Kritikpunkt.


Es geht darum, daß EA geltendes Vertragsrecht in DE ignorieren, Grundrechte missachten und selbst bei "Nachbesserungen" nicht die genannten Kritikpunkte beseitigen.
Alles reinste Spekulation da noch nicht einmal bewiesen ist was genau auspioniert wird.
Spekulation? Wo denn?

Beispiel zum Vertragsrecht: wenn personenbezogene Daten erhoben werden sollen, muß darauf ausserhalb eines Fließtextes deutlich hingewiesen werden.

Beispiel zum Grundrecht: Zitat aus der verlinkten Seite: "Das Unternehmen distanziert sich nun zwar davon, personenbezogene Daten zu sammeln, definiert im Anschluss jedoch Daten wie IP-Adresse, Betriebssystem, Software und Hardware-Peripherie als "nicht-personenbezogene Informationen", obwohl sie genau solche seien."

Warum machen sie sowas wohl, wenn sie die Daten nicht erheben wollen würden...?

Zu den "geänderten" AGB solltest du dir den verlinkten Artikel mal durchlesen.

Wenn bewiesen ist WAS EA genau auspioniert, dann muss die Software geändert werden, nicht weil ein paar dahergelaufene Paranoid werden.
Du WILLST es nicht verstehen, oder?
Es geht nicht darum, was, EA in welchem Umfang (im Moment) tatsächlich macht, sondern um die RECHTE, die sich EA einräumt. Diese "Rechtseinräumung" verstößt in dieser Art und in diesem Umfang gegen DE Grundrechte.

Denn wenn man jetzt sagt: "EA macht doch nix schlimmes" und die AGB in dieser Form akzeptiert, kann man sich später nicht beschweren, wenn sie dann genau das machen, was sie in ihre AGB reingeschrieben haben.

Wie oft hast Du in Deinem Leber schon Fehler gemacht? Auch große Firmen sind nur "Menschen".
Sicher. Aber trotzdem sollte man von einem derart großen international agierenden Unternehmen erwarten können, daß sich entsprechende Fachkräfte mit den jeweiligen Landesgesetzen auseinandersetzen.

Btw: wenn es "ein Fehler" gewesen wäre, hätten sie dann nicht die AGB entsprechend unseren Gesetzen geändert, anstatt sie nur umzuformulieren...?

Und mir ist es absolut unverständlich wenn man hinter jeder Tür den Feind vermutet. Echt traurig. Das ist doch kein Leben!
Ich kann nicht wirklich nachvollziehen, wie man bei einem der wenigen Themen, die aus dem Spiele Bereich den Sprung in allgemeine Nachrichten Medien schaffen, von "hinter jeder Tür" sprechen kann.
 

Worrel

Spiele-Guru
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Wäre Electronic Arts genau so "kreativ" wie Valve, dann hätten Sie Origin beispielsweise einfach als ein Schutzprogramm deklariert, mit der Option für den Nutzer, dass keine Daten an EA gesendet werden sollen, dieses aber dann zur Folge hat, das alle Spiele deaktiviert sind. So in etwa wie es sich bei Spielen von Steam verhält, wenn man die (neu angepassten) AGBs nicht akzeptiert.
Wenn das dem Gesetz nach in Ordnung ist, ist das doch kein Problem.

Nein, ich würde die ja eben nicht machen lassen(Sandbox).
Das war ja auch an Vordack gerichtet.

Es gab eine Klage des Deutschen Verbraucherschutzes bezüglich des Weiterverkaufs von Steam-Spielen, wurde glaube ich im Endeffekt mit der Begründung abgeschmettert, dass der Account ein Teil des Kopierschutzes ist und dieser nicht einfach weiter veräußert werden darf.

Ich bin kein Jurist, daher bin ich mir nicht 100% sicher wie es sich mit kostenlosen Abos verhält, aber wenn ich mich nicht irre, dürfen Abonnements nur mit Volljährigen abgeschlossen werden.
Onlinebanking, Paypal, Click&Buy, Kreditkarten - alle Zahlungmethoden für Steam gibt es erst ab 18 (man berichtige mich, falls meine Googlesuche zu dem Thema zu falschen Ergebnissen geführt hat).
Insofern können Minderjährige gar keine Spielelizen bei Steam erwerben.

Bleiben noch die Free2Play Angebote - das wäre dann tatsächlich ein möglicher Rechtsbruch.

Allerdings finde ich es wesentlich schlimmer, wenn Grundrechte mit Füßen getreten werden, als wenn ein 14jähriger Team Fortress 2 spielt ...
 

Vordack

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Merkst Du was? Wie in jeder Foren Diskussion dreht man sich im Kreis. Du gehst nicht auf die Punkte ein auf die es mit eigentlich geht, ich widerhole mich nur aus dem Grund, Du merkst nicht wenn ich etwas Ironie verwende und wir reden eigentlich aneinander vorbei.

Ich klincke mich somit aus da es nichts bringt und ich besseres zu tun habe als mich zu widerholen ;)

Viel spaß noch.
 

MisterSmith

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Wenn das dem Gesetz nach in Ordnung ist, ist das doch kein Problem.
Nicht alles was Gesetzeskonform ist, ist kein Problem. Deshalb werden unter anderem oft auch Gesetze angepasst, bedauerlicherweise kaum bei solchen Methoden, aber das ist ein anderes Thema...
Das war ja auch an Vordack gerichtet.
Sorry, stand unter meinem Zitat, deshalb dachte ich das es sich auch auf dieses bezieht.

Onlinebanking, Paypal, Click&Buy, Kreditkarten - alle Zahlungmethoden für Steam gibt es erst ab 18 (man berichtige mich, falls meine Googlesuche zu dem Thema zu falschen Ergebnissen geführt hat).
Insofern können Minderjährige gar keine Spielelizen bei Steam erwerben.

Bleiben noch die Free2Play Angebote - das wäre dann tatsächlich ein möglicher Rechtsbruch.
Also für mein PayPal-Konto habe ich keine Altersverifizierung benötigt. Zudem besteht ja auch die Möglichkeit, Spiele mit Steam im Laden zu kaufen.

Allerdings finde ich es wesentlich schlimmer, wenn Grundrechte mit Füßen getreten werden, als wenn ein 14jähriger Team Fortress 2 spielt ...
Grundrechte, die von Firmen wie mit meinem angeführten Beispiel trotzdem spielend leicht umgangen werden können. Man bekommt mit einer Option eine Alternative angeboten, die im Grunde gar keine ist.
 
TE
TE
H

Highlig

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Hi,

uiui, hier ist ja eine richtig hitzige Debatte entbrannt! Meine eigentliche Intension für diesen Thread war es eigentlich darauf hinzuweisen, welche Fehler die PC Games im Umgang mit diesem Thema gemacht hat. Welcher Eindruck sich am Beispiel Origin bei mir eingestellt hat und ob er begründet ist oder nicht. Sei es durch Werbedruck seitens EA oder Einladungen zu Previews durch Spielepublisher/Hersteller.
Weiter wollte ich ergründen warum ich als Leser weiterhin die PC Games konsumieren sollte oder warum nicht. Ich persönlich sehe den Journalismus als eine Art vierte Gewalt im Staat. Die eben aufpasst was da draußen so mit uns gemacht wird. Was man als Einzelperson vielleicht nicht umbedingt realisiert oder richtig einschätzt. Sei es mangels Zeit oder Informationen.

Nun ist es jedoch zu einem Origin JA oder NEIN Thread verkommen. Das finde ich persönlich sehr schade. Aber natürlich gebe auch ich meinen Senf dazu. Zu allererst glaube ich, jeder von euch hat auf seine Art irgendwie recht. Nicht jeder Meinung würde ich zustimmen. Speziell Vordrack mit seiner recht Egoistischen Einstellung kann ich keinen Millimeter folgen. Alles klar du hast keine privaten Daten auf deinem PC und alles klar, du glaubst an das Gute von Großunternehmen und alles klar dir ist egal das andere vielleicht auch mit ihren Rechner sehr sensible Daten haben. Ich zum Beispiel habe gerade einen eigenen Laptop für meine Büroarbeit bekommen, weil die Daten mit denen ich arbeite sehr sensibel sind und unser ITler nicht jeden Privat-PC sichern kann und will.
Gebe dir aber auch recht, dass wir noch nicht zu 100% wissen was mit den Daten passiert. Aber bitte! Das will ich doch wissen bevor die Daten ins Netz gehen! Besonders ohne mein zutun! Sollten sie überhaupt ins Netz gehen. Unangetastet bleibt jedoch die rechtlich mehr als bedenkliche AGB.
Nicht jeder von uns ist sich bewusst was diese Programme können, machen und welche Auswirkungen das auf uns hat. Daher erspar dir bitte diese Kommentare. Sie tragen einfach nichts positives bei und die Zukunft die prognostiziert wird ist ebenfalls von nicht einem von uns hier wirklich vorhersehbar.

Ich selber spiele überhaupt kein Battlefield. Wollte es nie spielen und werde es auch nicht spielen. Mir geht es rein darum warum Unternehmen UNSERE Daten erheben. Wenn sie dies dann auch noch im Kleingedruckten ohne besondere Kennung tun werde ich hellhörig. Wenn diese Kennung dann auch noch gegen geltendes Recht vertoßen werde ich noch hellhöriger. Wem das nicht so geht bitte. Dann argumentiert aber auch auf dem gleichen Niveau. Nochmal: "Ich habe nichts zu verbergen" ist egoistisch und moralischer Natur.

Um es mal klar zu machen worauf ich hinaus will ein Beispiel:Facebook könnte man ebenfalls in diesem Thema einbringen. Klar Sammelkrake.

Argument1: Aber hier muss ich die Daten selber eingeben und kann entscheiden was ich eingebe. Ich kann selber über mich entscheiden! (ethisch)
Argument2: Selber Schuld! Wenn du es tust und du dann Probleme in jeglicher Form bekomsmt, Beispiel: Jemand verunstaltet dein Bild. (moralisch).
Argument3: Aber nicht jeder ist sich dessen bewusst und kennt die Einstellungsmöglichkeiten nicht. Beispiel: Tessas Geburtstag.. Also muss man hier die Bevölkerung durch Rechte schützen. (ethisch)

So und nicht anders sollte meines erachtens die Debatte fortgeführt werden. Falls ich hier was falsch gemacht habe, gerne berichtigen. Ich bin kein weder Jurist noch Philosoph...
Wenn also eine Debatte geführt werden soll und wir sprechen hier über eine ethische Debatte dann argumentiert auch so. Moralische Ansichten tragen der Diskussion einfach nicht bei.
 

Worrel

Spiele-Guru
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Nicht alles was Gesetzeskonform ist, ist kein Problem.
Aber es verstößt schon mal nicht gegen das geltende Gesetzt. Was man von Origin selbst nach EULA Nachbesserung nicht behaupten kann.

Also für mein PayPal-Konto habe ich keine Altersverifizierung benötigt.
Dann setzen sie Iihre AGB unzureichend durch: "2.1 Anmeldung. Sie können sich bei PayPal in Deutschland nur anmelden, wenn Sie volljährig sind und einen Wohnsitz bzw. Geschäftssitz in Deutschland haben."

Zudem besteht ja auch die Möglichkeit, Spiele mit Steam im Laden zu kaufen.
D'uh. Stimmt natürlich.
 

MisterSmith

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Aber es verstößt schon mal nicht gegen das geltende Gesetzt. Was man von Origin selbst nach EULA Nachbesserung nicht behaupten kann.
Da widerspreche ich dir auch nicht. Nur das Ausnutzen von Gesetzeslücken, die nicht geschlossen werden, macht es für mich persönlich auch nicht besser. Im Zweifel habe ich als Kunde bei einem relativ offensichtlichen Gesetzesverstoß allgemein bessere rechtliche Chancen, als wenn die Gesetze eingehalten würden.
Und sich am eigentlichen Vorgang nur ändert das ich zustimmen "darf", dass meine Festplatte durchsucht und die daraus resultierenden Daten an EA gesendet werden dürfen.
Ich bin begeistert. :B ;)
Natürlich habe ich dann auch die Wahl dem nicht zuzustimmen, aber das werden wohl die wirklich allerwenigsten machen, wenn man das Spiel zwar installieren, aber nicht spielen kann.

Dann setzen sie Iihre AGB unzureichend durch: "2.1 Anmeldung. Sie können sich bei PayPal in Deutschland nur anmelden, wenn Sie volljährig sind und einen Wohnsitz bzw. Geschäftssitz in Deutschland haben."
Ich hatte zwar zuvor in meinem PayPal-Konto geschaut und konnte auch keine Altersangabe von mir finden, allerdings kann es dennoch sein, dass zumindest das eigene Alter/Geburtsdatum angegeben werden muss, wenn das so in deren AGB steht.
 
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Gobbos

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Also mal ehrlich..

Es ist doch nicht von der Hand zu weisen, dass die Fachpresse bisher nur berichtet und sich gegenseitig wiederholt, anstelle mal bei EA gute kritische Fragen zu stellen.

Übrall liest man von Benutzern, die versuchen mit Videos etwas zu beweisen, mit dem Hinweis, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Wieso kann ein Spielemagazin solche Tests nicht selbst durchfuehren, vor laufender Kamera, als Bericht, oder sonstwas?
Hat man Angst an der Fassade eines grossen Spielepublishers zu kratzen? Doch eher nicht, denke ich mir.

Ich habe das nun lange genug beobachtet, und die Damen und Herren in den Redaktionen haben in meinen Augen nur berichtet sonst nichts.
Ich als Journalist würde doch alles daran setzen herauszufinden ob was dran ist, schon alleine, weil ich es selbst sehen will um es zu glauben und dann meinen Kunden, die mein Magazin kaufen bestmöglich zu informieren bzw zu beraten.
Ihr habt in meinen Augen auch eine soziale Verantwortung. Steuert bzw beeinfluss die Menschen und ihre Kaufentscheidungen mit euren Spielebewertungen.

Das Spiel in den Himmel loben aber kein Wort über Origin verlieren - jetzt auf den Amazon und Medienzug aufspringen, jedoch nur langsam, wenig Neues und dann auch noch nur berichtend, anstelle

kritisch, hinterfragend, selbst mal anzuklopfen, die Software jetzt mal selbst zu testen, Rechtsgrundlagen herauszufinden und dann mal ordentlich den Publisher damit konfrontieren.
Fragen, wieso man einen Browser für einen Browser braucht um ein Spiel zu starten, oder wozu diese gesamte Marketingerhebung, wenn der Kunde sich dagegen wehren will, weil dies im Grunde nichts mit dem eigentlichen Spiel zu tun hat.

usw... ich weiss nicht was daran so schwer sein sollte.

Selbst Origin kann man bestimmt so gestalten, dass der Benutzter selbst entscheiden kann welche Informationen er wirklich preisgeben will. Wo ist das Problem?
Hier zahlen Kunden 50 Euro und dann werden auch noch marketingstrategissche Daten erhoben, die dem Unternehmen noch bessere Verkaufszahlen bescheren?
Solche Informationen sind mehr wert, hier zahlt der Kunde sogar drauf um sie los zu werden..

Ich finde die Spielezeitschriften sind hier ganz klar in der Verantwortung solche Dinge klarzustellen und darauf hinzuweisen,
da dieses Spiel nicht lauffähig ist ohne diese Software.
Und wer die neuen AGBs liest wird schon bei Punkt 1 genervt sein, weil EA mein dem Kunden zu erlauben wie lange er ueberhaupt ein boxed Game spielen darf..

Ich habe nicht einmal was gegen Origin, ist ne Spieleplattform.. aber wozu noch eine und noch eine, wenn es doch ein paar gute gibt, die man haette mitnutzen koennen..

nur als konstruktive Kritik zu verstehen, da meiner Meinung nach die Spielezeitschriften doch gepennt haben.

usw...


[bitte nicht meinen Text auseinanderpflücken, sowas ist eigentlich ein No-Go, da man immer wieder bestimmte Sätze aus dem kontext reisst. Ich denke man versteht meine Meinung und muss dann nicht auf jedem Kruemelsatz herumreiten.
mfg]
 
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FlorianStangl

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Es ist doch nicht von der Hand zu weisen, dass die Fachpresse bisher nur berichtet und sich gegenseitig wiederholt, anstelle mal bei EA gute kritissche Fragen zu stellen.
Bei EA stapeln sich die Anfragen - die trotz mehrfacher Nachfragen nicht beantwortet wurden. Ebensowenig wie die zahlreichen Anrufe...
 

Gobbos

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Dann sollte darüber berichtet werden, wie seriös sowas für einen Spielpublisher aussieht, dann dicke Titelseite,
das "Schweigen der Konzerne" :-D ich mein erst dann merken die Leute, wie wichtig sowas ist.
Es sei, sie verzichten auf die Kommunikation mit der Aussenwelt, weil Origin ja schon genug Daten liefert und EA esnicht mehr nötig hat mit dem Kunden zu reden.

Wenn ihnen die Kunden so wichtig sind, warum so ein Verhalten...usw.. ihr versteht doch worauf ich hinauswill, ihr habt die Macht. ;)

Des weiteren habe ich darum gebeten meinen Text nicht auseinanderzunehmen, da einer der wichtigeren Punkte, hier Origin, also die Tests an der Software von Spielemagazinen auch ohne EAs Informationspolitik durchgeführt werden kann, verloren geht.

dieses Zitieren (ist in anderen Foren ein No-Go) ist einfach destruktiv, mein ganzer Beitrag reduziert auf ein Zitat, dabei ging es mir nicht um EA, sonden die Magazine, die ihrer Verantwortung gerecht werden sollten, die sie in meinen Augen gegenüber den Lesern inne haben
 
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Rabowke

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hier wurde ein bericht eines berichts auseinandergenommen evtl für die pcgames redaktion interessant. mfg

EA bestätigt Spywarevorwurf teilweise – und keiner hats gemerkt.

Solche Blogs bzw. Äußerungeun sind genauso lächerlich wie die ganze Diskussion darüber. Im Gegensatz zu mir hat sich ein User hier die Mühe gemacht und ein Programm erstellt, was absolut harmlos ist, keine Daten liest & verarbeitet und in den ganzen Analysetools ein Verhalten wie Origin an den Tag legt.

Das Problem ist eben, wenn Laien über etwas schreiben und berichten, wovon sie keine Ahnung haben. Der Betrag dort im Blog mag einigermaßen eloquent verfasst worden sein, nur ist und bleibt der Beitrag eben falsch. %)
 

FlorianStangl

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Ergänzend zu Rabowke: Abschließend kann man sich erst ein Urteil bilden, wenn eine unabhängige und fachkundige Instanz die EULA und die origin.exe geprüft haben. Das ist die Aufgabe der Datenschutzbeauftragten von NRW, die damit auch angefangen haben. Auch hier stehen wir in Kontakt und warten auf Ergebnisse oder eine Einschätzung, wann Ergebnisse kommen.
 

FranzMeier

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Solche Blogs bzw. Äußerungeun sind genauso lächerlich wie die ganze Diskussion darüber. Im Gegensatz zu mir hat sich ein User hier die Mühe gemacht und ein Programm erstellt, was absolut harmlos ist, keine Daten liest & verarbeitet und in den ganzen Analysetools ein Verhalten wie Origin an den Tag legt.
Das Problem ist eben, wenn Laien über etwas schreiben und berichten, wovon sie keine Ahnung haben. Der Betrag dort im Blog mag einigermaßen eloquent verfasst worden sein, nur ist und bleibt der Beitrag eben falsch

Inwiefern ist der Blogbeitrag falsch. Ich konnte in dem Blog keine falsche Behauptung erkennen.

Ich gebe dem Blogschreiber vollkommen recht - EA hat bei SPON eingeräumt die Festplatte zu durchsuchen. ZUSÄTZLICH zur Windowsfunktion die die Zugriffsänderungen durchführt. Und wie sollen wir wissen ob Origin das tatsächlich auf EA Titel beschränkt? In der EULA stand sie wollten die Installation aller auf dem PC installierten Software auswerten - zu Marketingzwecken.

EA muss das Verhalten der Software ändern - sonst bleibt der Verdacht bestehen.
 

-DILLIGAD-

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Oh Mann ey :)

Bitte EA, gibt ein Pressestatement raus in dem ihr bestätigt Origin geändert zu haben, auh wenn es gar nicht notwendig ist, dann ist endlich wieder Ruhe.

Irrtum. Es ist erst DANN Ruhe, wenn ein unabhängiger Mensch (was auch immer) eindeutig per Programm nachweisen kann, dass Origin keine Daten mehr sammelt.

Deine Argumentation erinnert mich in großen Zügen an die der Atomkraft-Beführworter. Die haben bei der Fukushima-Katastrophe auch immer gesagt, dass man "doch erstmal abwarten müsse", und "dass es keine Beweise gäbe", etc., etc..

Wenn EA ein solches Statement veröffentlicht, dann ist das genauso, wie wenn Tepco (oder wie die heißen) nun behaupten, dass die Radioaktivität wieder unter einen bedenklichen Bereich gesunken ist.
Was hier zählt, ist wenn ein UNABHÄNGIGER Gutachter glaubhaft vorlegen kann, dass EA nichts ausspioniert.

Und selbst verständlich bleibt der Verdacht ansonsten bestehen. Wer einmal lügt... ein altes Sprichwort. EA steht, was Daten von Spielern sowie den allgemeinen Umgang mit diesen angeht, einfach unter "Beobachtung" aufgrund ihrer relativ frechen/kaltschnäutzigen Art und Weise. Dass man es nun mit Spyrigin übertrieben hat darf dieser Konzern gerne noch etwas länger spüren.

Und was die üblichen Fehlargumentationen mit FB angeht: Hier wiederhole ich mich zum x-ten Mal. Bei FB stelle ich, sofern ich das tue meine Photos, Daten etc. FREIWILLIG hoch. Bei einer Spyware geschieht das NICHT aus Freiwilligkeit heraus. Ich gestatte quasi FB, sobald ich ein Bild, einen Post hochlade, dass es ihn veröffentlicht, stelle quasi aktiv einen Teil meiner Daten in´s Internet.
Ein Programm, dass ohne mein Zutun so etwas macht, unterscheidet sich daher ganz klar davon, da ich es eben nicht AKTIV gemacht habe sondern das Programm es ohne mein Wissen/Zustimmung getan hat.

PASSIV - AKTIV: Wie oft muss man das eigentlich bestimmten Leuten klar machen, dass das ein Unterschied ist?


EDIT: (und zwar ein ganz großes)

Eigentlich ging es dem Thread-Ersteller gar nicht um BF3/Spyrigin/rechtswidrige EA-EULAs. Es ging um die Frage, ob heute noch qualitativ hochwertiger Journalismus oder eher Sensations/Hypejournalismus betrieben wird.

Ich bringe das mal in eine Wortwahl die mir angenehmer ist:

--- Berichte/Tests/etc. die auf den Leser zugeschnitten sind, ihm eine echte Hilfe sein sollen, unabhängig von etwaigen Herstellervorgaben sind, kritisch mit kundenfeindlichem Verhalten umgehen, sich mit dem ein oder anderen (Groß)konzern offen anlegen ---

oder

--- Werbeberichte, die einen deutlichen Unterschied zwischen, von den Herstellern AAA-Titeln genannten Spielen und einem (herstellerbenannten) B oder C Titel machen, Gängeleien wie Zwangs-Registrierung, Online-Zwang, kundenfeindliche AGBS/EULAS/whatever in Nebensätzen oder garnicht erwähnen, usw. ---

Ich persönlich sehe eher die zweite Variante als aktuell an. Vor 8 Jahren sah das noch ganz anders aus. Da las man, z.B. in der PC-Action davon, dass ein Hersteller aufgrund einiger kritischer Bewertungen/Bemerkungen eines PCA-Redis, dem CT-Verlag kein Testmuster zukommen lies. Die Folge war dann eben ein großer Test bei der Konkurrenz. Die Folge DAVON war dann ein Seitenhieb in der PCG/PCA gegenüber der GS im jeweiligen Vorwort nach dem Motto "WIR lassen uns nicht bestechen und stehen zu unserer Journalisten-Ehre...".

So was vermisse ich heute schmerzlich. Auch das Thema "Wir testen keine Beta-Spiele".... alles Schnee von gestern. Einzig und allein dem Machtkampf bzgl. der Aktualität geschuldet. "Wir waren schneller, wir waren schneller! Na-na-na-nana!".
Dazu trägt natürlich auch der geneigte und oft ungeduldige Spieler seinen Löwenanteil bei.

Ich erinnere mich noch an den Release von Red Alert 1. Da hatte auch ein Magazin keinen Test vor Release mit der Begründung, von Westwood nicht rechtzeitig beliefert worden zu sein. Ich habe damals brav noch einen Monat gewartet, weil ich wußte, dass ich dem und dem Redi von dem und dem Magazin vertrauen kann....
Sowas geschieht heute einfach nicht mehr.

Klar, es gibt hin und wieder äußerst kritische Berichte in den Magazinen. Aber gegen eine Firma/Spielekonzern? Fehlanzeige. Es wird vorrangig auf Politker geschimpft, oftmals mit dem gleichen Ton, den auch eben jene anschlugen. Es wird sich an sarkastischen Bemerkungen gegenüber Tierschützern ergötzt. Wo früher z.B. in der PC Games ein neutral formulierter Artikel zum Thema "Sind Spiele gewaltverherrlichend?" zu lesen war, der nicht Stellung bezog, sondern dem Leser es überlies, sich sein eigenes Urteil zu bilden, da findet man heute in allen Heften eine stark einseitige Darstellung, die die Gegenseite mit allen Mitteln durch den Dreck zieht und in keinster Weise sachlich ist.

Ich glaube nicht, dass Hersteller, Konzerne, etc. die Geldgeber der Spielemagazine sind, aber wenn man sich die Entwicklung der Branche, der Hefte (Auflage, Seitenzahlen, Redakteure, etc.) und nicht zu letzt der Spieler ansieht, dann bleibt IMO dem Magazin XYZ gar keine andere Wahl mehr, als diesen Schnellschuss-Journalismus zu betreiben.

Die Powerplay hat es beim Relaunch damals versucht, dem zu entgehen (so zumindest lasen sich die Tests und Artikel) und man ist (leider!) kläglich gescheitert.
Bleibt zu hoffen, dass es Online-Portalen erspart bleibt und man dort nicht auch diese äußerst einseitige Art und Weise übernimmt.
Doch wenn ich mir die heftige Reaktion von Mick Schnelle auf den Spiegel-Artikel (ja, das war tatsächlich noch ein Artikel!) von Christian Schmidt durchlese, wie er darin erkennen lässt, wie unreflektiert und in absolut beledigtem Zustand er sich hat hinreissen lassen, seine Antwort zu schreiben, dann schwant mir nichts gutes. Aber das ist nun wieder ein anderes Thema....
 
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