Kolumne: Military-Shooter sind politische Spiele! (mit Video)

Christian-Fussy

Redakteur
Mitglied seit
19.02.2013
Beiträge
89
Reaktionspunkte
10
Jetzt ist Deine Meinung zu Kolumne: Military-Shooter sind politische Spiele! (mit Video) gefragt.


Bitte beachtet: Der Kommentarbereich wird gemäß der Forenregeln moderiert.


lastpost-right.png
Zum Artikel: Kolumne: Military-Shooter sind politische Spiele! (mit Video)
 

xaan

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
30.01.2015
Beiträge
1.189
Reaktionspunkte
714
Ich bin kein Anhänger der Philosophie, dass absolut alles politisch ist. Aber eine Mitarbeiterin wegen geschmackloser Tweets zu feuern oder ein Videospiel zu entwickeln, in dem man als regierungstreuer Ordnungshüter auf linke Ökoterroristen schießt oder als Soldat in einen Angriffskrieg zieht, sind es definitiv. Oder was meint ihr?

Ich bin der Ansicht, dass ein Spiel nur dann unpolitisch sein kann, wenn es vollkommen abstrakt ist. Tetris z.B.

Sobald Charaktere existieren, die eine Motivation haben, die innerhalb einer Weltordnung für oder gegen etwas eintreten, ist automatisch und unvermeidbar auch politischer Stoff im Spiel. Und sei es eine noch so abgedrehte Fantasywelt - die Werte, für die die eigene Hauptfigur eintritt sind letzten Endes doch wieder übertragbar auf die Realität. Und oft genug ist die Allegorie ja sogar beabsichtigt. Siehe Discworld.
 

Cybnotic

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
12.06.2020
Beiträge
423
Reaktionspunkte
61
Ich bin der Ansicht, dass ein Spiel nur dann unpolitisch sein kann, wenn es vollkommen abstrakt ist. Tetris z.B.

Sobald Charaktere existieren, die eine Motivation haben, die innerhalb einer Weltordnung für oder gegen etwas eintreten, ist automatisch und unvermeidbar auch politischer Stoff im Spiel. Und sei es eine noch so abgedrehte Fantasywelt - die Werte, für die die eigene Hauptfigur eintritt sind letzten Endes doch wieder übertragbar auf die Realität. Und oft genug ist die Allegorie ja sogar beabsichtigt. Siehe Discworld.
Hallo, sehe ich auch so!
MfG
 

sealofdarkness

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
10.08.2008
Beiträge
406
Reaktionspunkte
147
Ich bin der Ansicht, dass ein Spiel nur dann unpolitisch sein kann, wenn es vollkommen abstrakt ist. Tetris z.B.

Sobald Charaktere existieren, die eine Motivation haben, die innerhalb einer Weltordnung für oder gegen etwas eintreten, ist automatisch und unvermeidbar auch politischer Stoff im Spiel. Und sei es eine noch so abgedrehte Fantasywelt - die Werte, für die die eigene Hauptfigur eintritt sind letzten Endes doch wieder übertragbar auf die Realität. Und oft genug ist die Allegorie ja sogar beabsichtigt. Siehe Discworld.
Absolut!

MMn würde das Erzählen einer Geschichte, in welcher Form auch immer und auch nicht zwangsläufig mit direkten Charakteren, reichen, um eine politische Komponente einem Spiel zu zuschreiben. Beispielsweise könnten Landschaftsspiele, in denen man eine Kamera kontrolliert und einzelne Gegenden/Szenarien erkundet schon politische Ansichten vermitteln, um auf Umweltschutz etc aufmerksam zu machen.
 

RedDragon20

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
15.08.2009
Beiträge
11.448
Reaktionspunkte
3.848
Ich bin der Ansicht, dass ein Spiel nur dann unpolitisch sein kann, wenn es vollkommen abstrakt ist. Tetris z.B.

Sobald Charaktere existieren, die eine Motivation haben, die innerhalb einer Weltordnung für oder gegen etwas eintreten, ist automatisch und unvermeidbar auch politischer Stoff im Spiel. Und sei es eine noch so abgedrehte Fantasywelt - die Werte, für die die eigene Hauptfigur eintritt sind letzten Endes doch wieder übertragbar auf die Realität. Und oft genug ist die Allegorie ja sogar beabsichtigt. Siehe Discworld.
Mehr gibt es dazu wohl nicht zu sagen. :top:
 

Batze

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
03.09.2001
Beiträge
16.073
Reaktionspunkte
4.461
Man stelle sich mal ein Spiel wie CoD vor das nicht von einer US Firma produziert worden ist und Weltweit solche Aufmerksamkeit hat.
Und dann den sogenannten US Heldentum ganz anders zeigt.
Was für ein Aufschrei würde das geben in den USA.
Natürlich ist das auch alles Politisch.

Ansonsten hat @xaan alles gesagt. Stimme dem zu.
 

LarryMcFly

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
10.04.2019
Beiträge
1.174
Reaktionspunkte
992
"Was ja für jeden vernünftig denkenden Menschen klar ersichtlich sein sollte."

Wer solche Aussagen tätigt, latscht generell wie aufgeplustert durch die Welt - denn er ist logischerweise der einzige vernünftig denkende Mensch am Ende des Tages - meine Meinung zu der Meinung. :rolleyes:

In dem Spiel begegnen uns im Mehrspielermodus auf Seiten der Achsenmächte nämlich keine Faschisten, sondern laut Aussagen der Entwickler einfach nur Soldaten im Dienste der Wehrmacht. Zieht ihr für die Deutschen in den Kampf, erschafft ihr euch also nicht euren persönlichen Nazi, in dessen Haut ihr dann auf alliierte Truppen schießt...
Auf der einen Seite verstehe ich das Argument, dass es natürlich problematisch ist, Spieler*innen Nazi-Insignien zur Dekoration zu reichen...


Wäre mir neu, daß die Wehrmacht die Waffen SS war.
Wehrmachtsuniformen hatten (nach heutiger Definition) bis auf den Reichsadler der auf dem Hakenkreuz thront (Offiziere -Schirmmütze, alle Dienstgrade Uniform auf der rechten Seite über der Brusttasche) keine weiteren heutzutage verbotene Insignien.
Deswegen ist es recht einfach - man muß nur das eine Emblem bei Wehrmachtssoldaten anpassen.
 

Batze

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
03.09.2001
Beiträge
16.073
Reaktionspunkte
4.461
Wäre mir neu, daß die Wehrmacht die Waffen SS war.
Bei vielen waren eben einfach alle Deutschen Soldaten Nazis. Und das kann man leider bis in die Heutige Zeit zurückverfolgen.
Deutscher Soldat=Nazi
Ist aber wie im heutigen Leben, stehe ich für mein Land Deutschland ein bin ich auch gleich ein Nazi. Das kann man auch bei einigen Leuten hier im Forum sehen. Wehe ich stehe für mein Land und auch dessen Werte/Gesetze ein, dann bin ich gleich ein Rechter/Nazi.
 

xaan

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
30.01.2015
Beiträge
1.189
Reaktionspunkte
714
stehe ich für mein Land Deutschland ein bin ich auch gleich ein Nazi.

Es kommt halt immer auf das Wie an und auf den Kontext und - ganz wichtig - ob die Bedrohung real ist oder nur empfunden bzw. erfunden.

Eines der wichtigsten Merkmale von Faschisten ist, dass sie eine Bedrohung erfinden und sich selbst als Verteidiger dagegen stilisieren. Antisemitismus z.B. lässt sich praktisch immer darauf zurückführen, dass Juden irgendein Verbrechen nachgesagt wurde, für das sie bestraft werden müssen bzw. wovor man rechtschaffene Bürger schützen müsse.

Und wenn man mal genau hinguckt, dann wird "für mein Land eintreten" beinahe immer im Kontext einer entweder frei erfundenen oder zumindest völlig übertriebenen Berohung verwendet.
 

PsychoticDad

Benutzer
Mitglied seit
30.07.2005
Beiträge
97
Reaktionspunkte
18
Es kommt halt immer auf das Wie an und auf den Kontext und - ganz wichtig - ob die Bedrohung real ist oder nur empfunden bzw. erfunden.

Eines der wichtigsten Merkmale von Faschisten ist, dass sie eine Bedrohung erfinden und sich selbst als Verteidiger dagegen stilisieren. Antisemitismus z.B. lässt sich praktisch immer darauf zurückführen, dass Juden irgendein Verbrechen nachgesagt wurde, für das sie bestraft werden müssen bzw. wovor man rechtschaffene Bürger schützen müsse.

Und wenn man mal genau hinguckt, dann wird "für mein Land eintreten" beinahe immer im Kontext einer entweder frei erfundenen oder zumindest völlig übertriebenen Berohung verwendet.
Es gibt mehr als genug Gruppierungen unterschiedlicher Politischer Lager die immer wieder Bedrohungen erfinden nur um sich als Opfer oder halt als Verteidiger der einzigen wahren Wahrheit darzustellen. Was man als Bedrohung sieht, oder ob diese erfunden ist oder nicht, ist außerdem viel zu subjektiv. Wenn deine Definition von Faschisten korrekt ist, dann ist der Faschistenanteil auf diesem Planet derzeit relativ hoch. :)
 

Schalkmund

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
23.05.2008
Beiträge
5.821
Reaktionspunkte
1.321
Schon ewig kein CoD mehr gezockt, gibt es echt noch Leute die sich jedes Jahr diese Militär-Schießbude geben?
 

xaan

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
30.01.2015
Beiträge
1.189
Reaktionspunkte
714
Wenn deine Definition von Faschisten korrekt ist, dann ist der Faschistenanteil auf diesem Planet derzeit relativ hoch. :)

Ich schrieb ja es ist ->ein<- Merkmal, nicht es ist das einzige. ;) (Es ist allerdings ein ziemlich wichtiges.)

Weitere Merkmale sind extremer Autoritarismus und extremer Nationalismus, gepaart mit einer Denkweise die "gemeinsam sind wir stark" verdreht zu "das Kollektiv ist wichtiger als das Individuum".

Es geht hier um eine gesamte sogenannte Religion, weg von Radikal.

Eigentlich ging es darum, dass die Fomulierung "für mein Land eintreten" ziemlich problematisch ist.

Keine Ahnung warum du davon immer wieder abgleitest auf Antisemitismus unter Muslimen. Eventuell willst du mir damit unterschwellig etwas sagen, aber ich weigere mich darauf einzugehen, bis du es klar und deutlich aussprichst. Nichtzuletzt auch deshalb weil deine Pauschalaussage über die Gesamtheit der Muslime auch schon wieder so ein Vorurteil ist, das du implizit einfach so als wahr voraussetzt.
 

Batze

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
03.09.2001
Beiträge
16.073
Reaktionspunkte
4.461
Was man als Bedrohung sieht, oder ob diese erfunden ist oder nicht, ist außerdem viel zu subjektiv.
Einiges davon, gerade den Islam empfinde ich nicht gerade als Subjektiv und ist auch nicht einfach so erfunden.
Der Islam ist ein Großer Teil leider unserer Realität und durchaus auch hier in Deutschland und dem Westen sehr weit fortgeschritten, auch dank der Grünen/Linken Politik. Ich selbst empfinde den Islam als echte Bedrohung. Sehe ich auch jeden Tag auf meinem Arbeitsplatz (einer Schule).
 

TheSailer

Benutzer
Mitglied seit
26.08.2004
Beiträge
90
Reaktionspunkte
4
"Was ja für jeden vernünftig denkenden Menschen klar ersichtlich sein sollte."

Wer solche Aussagen tätigt, latscht generell wie aufgeplustert durch die Welt - denn er ist logischerweise der einzige vernünftig denkende Mensch am Ende des Tages - meine Meinung zu der Meinung. :rolleyes:

Ganz meiner Meinung. Hauptsache aufgeplustert, gemeckert und seine eigene Meinung im Internet verteilt.
Empfehlung an den Redakteur: Etwas mehr entspannen, durchatmen und auch mal einen positiven Artikel zu unserem schönen Hobby (und Beruf) schreiben und sich freuen ;)
 

schokoeis

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
21.10.2003
Beiträge
1.062
Reaktionspunkte
442
Politisch macht man ein Spiel in seinem Kopf. COD (Stellvertretend für andere Shooter) ist für mich rot gegen blau. Ich hab ne Stunde (oder zwei) Spaß und dann konzentriere ich mich wieder auf wichtigere Dinge. :B
 

GTAEXTREMFAN

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
20.01.2009
Beiträge
2.108
Reaktionspunkte
663
Ich werde in "Six Days In Fallujha" genüsslich den Bad Guys den Turban vom Kopf ballern, genauso wie ich es schon tausendfach mit Helmen, Hüten und Barretten von Nazis / Alliierten / Freischärlern etc. in anderen Spielen getan habe. Uns so wird das auch bleiben.
That´s it !
 

Batze

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
03.09.2001
Beiträge
16.073
Reaktionspunkte
4.461
Ich werde in "Six Days In Fallujha" genüsslich den Bad Guys den Turban vom Kopf ballern, genauso wie ich es schon tausendfach mit Helmen, Hüten und Barretten von Nazis / Alliierten / Freischärlern etc. in anderen Spielen getan habe. Uns so wird das auch bleiben.
That´s it !
Ja.
Lasst Game unser Hobby sein und nicht immer alles Politisch instrumentalisieren.
In Shooter wird eben geballert, egal gegen wen.
 

LOX-TT

Senior Community Officer
Teammitglied
Mitglied seit
24.07.2004
Beiträge
9.880
Reaktionspunkte
4.487
Der Vorwurf galt der Unterstellung im gelöschten Beitrag, dass angeblich ein Beitrag stehengelassen wurde weil man diese Meinung teilte, was aber nicht stimmte. Diese Behauptung fand ich schon leicht frech.
 

RoteRosen

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
31.10.2020
Beiträge
435
Reaktionspunkte
109
Der Vorwurf galt der Unterstellung im gelöschten Beitrag, dass angeblich ein Beitrag stehengelassen wurde weil man diese Meinung teilte, was aber nicht stimmte. Diese Behauptung fand ich schon leicht frech.
Okay, vielen Dank für die Erklärung und damit passt das für mich. Und an dieser Stelle tut es mir wirklich leid, dass dieser Eindruck vermittelt wurde.

In dem vorherigen Beitrag war das für mich nicht ersichtlich, darum geht es mir! Bitte nicht einfach reagieren sondern auch im Kontext bleiben. Damit lasse ich es auch, wie bereits gesagt, auf sich Ruhen.
 

Grolt

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
24.06.2014
Beiträge
526
Reaktionspunkte
139
Ach sieh mal an. Deutlich weniger Kommentare. Da hatte wohl jemand keine Lust auf andere Meinungen oder Ansichten bzw. unangenehme Fragen.
 

Worrel

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
22.03.2001
Beiträge
22.583
Reaktionspunkte
8.721
Ach sieh mal an. Deutlich weniger Kommentare. Da hatte wohl jemand keine Lust auf andere Meinungen oder Ansichten bzw. unangenehme Fragen.
Stimmt natürlich, Leute, die sich persönlich anfeinden, statt sich über das Thema zu unterhalten, sind äußerst erhaltenswerte "Meinungen" und Fragen wie die nach dem Beruf des Postenden extrem relevant für das Thema.
 

LOX-TT

Senior Community Officer
Teammitglied
Mitglied seit
24.07.2004
Beiträge
9.880
Reaktionspunkte
4.487
Ach sieh mal an. Deutlich weniger Kommentare. Da hatte wohl jemand keine Lust auf andere Meinungen oder Ansichten bzw. unangenehme Fragen.
Das hat nix mit "keine Lust auf andere Meinung" zu tun, sondern dass solche Streitereien und Off-Topic auf Stammtisch-Niveau hier nix verloren haben. Und wenn sich dann daraus eine Diskussion entwickelt oder wenn etwas davon zitiert wird sind diese natürlich auch mit weg.
 

devilsreject

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
03.02.2015
Beiträge
748
Reaktionspunkte
170
Nun, Spiele werden von Menschen erdacht und erstellt, natürlich fließt da auch manches mal eine politische Meinung oder im allgemeinen eine Weltsicht eines Entwicklers oder Publisher mit ein. Dann gibt es da auch einen gewissen real politischen und gesellschaftlichen Druck da Themen in Spiele einzubauen um eventuell einem Shitstorm zu entgehen. Sehen kann man das in solchen Titeln wie Battlefield wo dann farbige Menschen oder gar Frauen als Elitekämpfer der Nationen herhalten. Von Immersion kaum noch eine Spur

Ganz allgemein wird ja auch die Genderfrage längst politisch in Spielen instrumentalisiert, ebenso wie homoerotische Geschichtsstränge in einer häufigkeit, das man glauben könnte die halbe Welt müsste Homosexuell sein. Daran ist auch nichts verwerfliches, schlicht weil auch die Spieleindustrie dem Zeitgeist entsprechen muss und natürlich neue Zielgruppen zufriedenstellen will.

Die Einzige Frage die ich mir maximal Stelle ist, ob mir entsprechender Inhalt aufgezwungen und ein Spiel quasi um diese Thema herum gebaut wurde oder ob halt beiläufig eben mehr in einem Spiel abläuft als klassische Sterotypen.
 

Grolt

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
24.06.2014
Beiträge
526
Reaktionspunkte
139
Stimmt natürlich, Leute, die sich persönlich anfeinden, statt sich über das Thema zu unterhalten, sind äußerst erhaltenswerte "Meinungen" und Fragen wie die nach dem Beruf des Postenden extrem relevant für das Thema.

Mein Kommentar wahr völlig neutral geschrieben.
Und ich habe mich nur darüber beschwert das der Autor einfach pauschal alle Wehmachtssoldaten als Faschisten und Nazis bezeichnet hat. Und ihm um eine Stellungsnahme diesbezüglich gebeten.
 

Strauchritter

Erfahrener Benutzer
Mitglied seit
18.01.2017
Beiträge
264
Reaktionspunkte
192
Das hat nix mit "keine Lust auf andere Meinung" zu tun, sondern dass solche Streitereien und Off-Topic auf Stammtisch-Niveau hier nix verloren haben. Und wenn sich dann daraus eine Diskussion entwickelt oder wenn etwas davon zitiert wird sind diese natürlich auch mit weg.
Dann stelle ich mir aber schon die Frage, wenn der Autor doch explizit in den Kommentaren um die Meinung der Leser*innen :B bittet, diese ihre Meinungen äußern und mal mehr oder weniger zivilisiert diskutieren, weshalb die Mods in letzter Zeit derartig löschfreudig sind.
Wenn euch bestimmte Themen zu heikel sind, dann lasst unter dem entsprechenden Artikel einfach keine Kommentare zu und gut ist. (Bsp.: Rammstein - Deutschland)
Als jemand der erst jetzt den Artikel und die Kommentare liest leidet durch den Wegfall anscheinend vieler(?) Kommentare der Mehrwert eines Artikels mitunter stark.
Vielleicht wäre es besser den auslösenden Kommentar zu editieren, anstatt ihn und damit alle folgenden zitierten Beiträge dazu zu löschen?
Ansonsten erschließt sich mir nicht warum ich meine Zeit hier auf der Website und um Forum verbringen sollte, wenn die Gefahr besteht, dass meine Beiträge Opfer einer Löschung werden wenn sich diese sich auf einen löschenswerten vorangegangen Kommentar beziehen.

Zum Thema an sich: Ich trenne mein Hobby (Gaming) strikt von der pösen Realität (Realitätsflucht^^) , insofern kann ich durchaus Fiktion von reeller Geschichte unterscheiden und auch mit vermeintlich hochpolitisch-brisanten Spielen Spaß haben :P Ich erschieße Pixel, keine Menschen deren Weltansicht ich nicht teile....
Kleiner aber feiner Unterscheid ;)
 

Cobar

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
19.10.2016
Beiträge
835
Reaktionspunkte
472
Man stelle sich mal ein Spiel wie CoD vor das nicht von einer US Firma produziert worden ist und Weltweit solche Aufmerksamkeit hat.
Und dann den sogenannten US Heldentum ganz anders zeigt.
Was für ein Aufschrei würde das geben in den USA.
Natürlich ist das auch alles Politisch.
Ich habe am Wochenende erst die Kampagne von Black Ops: Cold War beendet und da wird auch mal richtig sdchön gezeigt, dass die Amis nicht immer nur die Retter der Welt sind und immer nur die Guten. Fand ich mal richtig genial, dass man da auch mal ein wenig die andere Seite aufzeigt, wenn auch natürlich nur ein Stück weit. Letztendlich waren es ja nur Mittel zum Zweck, um die freie Welt zu retten und blablabla... Ab da wurde es dann wieder etwas übertrieben.
Fand ich jedenfalls mal ganz schön, dass es da nicht einfach nur gut gegen böse gab, sondern beide Seiten einigermaßen nachvollziehbar waren und auch die super tollen Amis mal etwas Dreck am Stecken hatten.
Sehr schön auch, dass man gegen Ende sogar eine Wahl hatte, welche Seite man unterstützt.


Mal ganz davon ab, dass man in Spielen, den allermeisten Büchern und Filmen und ähnlichen Medien meist nur eine Sichtweise sieht, die eine Seite mehr oder weniger als gut oder schlecht darstellt, interssiert mich das in einem Spiel gar nicht so sehr. Spiele ich einen Shooter, dann erfreue ich mich am gameplay, ohne dass alles sofort eine höhere Botschaft enthalten muss oder ich unbedingt die böse Nazis oder die bösen Russen erschießen muss, um als für die Freiheit eintretender Amerikaner die Welt zu retten. Da solche Spiele eben sehr oft aus den USA kommen, wird darin natürlich deren Ansicht vertreten. Wer würde sich auch selbst als den Bösen darstellen?

Bei solchen Diskussionen fällt mir oft Wolfensten: Enemy Territory ein, das ich damals sehr gerne und viel gespielt habe. Da hatte man auf einer Seite auch die Achsenmächte (um nicht Nazis zu sagen), allerdings war es mir oftmals vollkommen egal, ob ich auf der Seite der Allies ider der Axis spielte und je nach Map spielte ich sogar das eine oder andere lieber (je nach dem, ob ich lieber angreifen oder verteidigen wollte). Da war es mir vollkommen egal, ob ich nun die eine oder andere Seite spielte, weil mir einfach das Gameplay zusagte und genau das finde ich auch gut.

Es muss nicht hinter jedem Spiel eine tiefere Bedeutung stehen. Natürlich kann es, muss aber nicht. Dass in CoD (und unzähligen anderen Spielen) die Amis die Guten dargestellt werden und jede Kleinigkeit mit wehender Fahne im Hintergrund ausgekostet wird, finde ich inzwischen auch nicht mehr ganz so extrem wie noch vor einigen Jahren.
Selbst die beiden letzten CoD Ableger (Modern Warfare und Cold War) waren da schon etwas bescheidener, auch wenn in MW leider immer noch diese Geschichtsverzerrung mit dem Highway vorkam.

Ich sehe Gaming als mein Hobby an, das ich teils einfach ohne groß über Politik nachdenken zu müssen, einfach mal genießen möchte, wenn mir danach ist. Von daher ist es mir je nach Spiel auch einfach vollkommen egal, auf welcher Seite ich spiele und wer da als gut oder böse dargestellt wird, besonders in Multiplayer Matches, bei denen sowieso keine größere Bedeutung mehr hinter den Fraktionen steckt außer Fraktion A gegen Fraktion B.

Ach ja, noch kurz zum Artikel: Keine Ahnung, ob es daran liegt, dass ich gerade ein wenig Kopfschmerzen habe, aber so einen richtigen roten Faden konnte ich im Artikel nicht erkennen. Da wurde von einem Punkt zum nächsten gesprungen, ohne dass da irgendwelche Zusammenhänge geschaffen wurde. Liest sich für mich irgendwie einfach nicht flüssig.
 

martinsan

Erfahrener Benutzer
Mitglied seit
06.03.2005
Beiträge
135
Reaktionspunkte
19
Ich finde den Artikel sehr gelungen und pointiert.
Da momentan Freedom of Speech durch Political Correctness ersetzt wird, kann die Forderung das zumindest dazu gestanden wird (Politisches Statement, Gründe für eine Entlassung yada yada) nicht ohne beträchtliches Risiko eingegangen werden. Stichwort Cancel Culture. Und soll mir keiner behaupten das die Kultur nicht gerade ziemlich Rückenwind hat.

Aber:
Mein Kommentar wahr völlig neutral geschrieben.
Und ich habe mich nur darüber beschwert das der Autor einfach pauschal alle Wehmachtssoldaten als Faschisten und Nazis bezeichnet hat. Und ihm um eine Stellungsnahme diesbezüglich gebeten.
Da hier Posts gelöscht wurden, kann ich nicht ganz nachvollziehen um was es geht.
Daher beziehe ich mich einfach mal auf obiges Zitat und Folgendes:
Erstens zwingt man Leute praktisch dazu, in die Haut von Menschen zu schlüpfen, deren Ideologie und Taten verachtenswert sind.
Das liest sich schlicht pauschalisierend und scheint jedem Deutschen Soldaten, der das Pech hatte zu der Zeit an dem Ort zu sein, zu unterstellen, dass er diese Ideologie vertrat. Das war definitiv nicht so.
Ich bitte daher den Kolumnisten den Satz zu überdenken.
 
Zuletzt bearbeitet:
R

ribald

Gast
Die Kolumne hätte man sich gleich sparen können, völlig irrelevant. Außerdem gibt das nur Zoff... Immer das selbe hier *seufz*
 

Zybba

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
28.03.2009
Beiträge
3.872
Reaktionspunkte
1.846
Das hat nix mit "keine Lust auf andere Meinung" zu tun, sondern dass solche Streitereien und Off-Topic auf Stammtisch-Niveau hier nix verloren haben. Und wenn sich dann daraus eine Diskussion entwickelt oder wenn etwas davon zitiert wird sind diese natürlich auch mit weg.
Warum wurde mein Beitrag gelöscht?
Ich habe niemanden zitiert, lediglich mit einem Meme auf die Kolumne reagiert.
 

LOX-TT

Senior Community Officer
Teammitglied
Mitglied seit
24.07.2004
Beiträge
9.880
Reaktionspunkte
4.487
Genau das
Warum wurde mein Beitrag gelöscht?
Ich habe niemanden zitiert, lediglich mit einem Meme auf die Kolumne reagiert.
ging vermutlich in der Masse muit unter, waren ja sehr viele. Hab grad nochmal geschaut, Zitat war da jetzt nicht dabei, wenn du möchtest stell ich den wieder her. Ist ja alles wiederherstellbar gelöscht, mach ich immer so
 
Oben Unten