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Spiritogre
Gast
kritik ist wohl durchaus erlaubt und sogar erwünscht von den machern, nehm ich jedenfalls an. allerdings lässt mich die heftigkeit des shitstorms doch ein wenig an den motiven der "kritiker" zweifeln. man sollte vielleicht nicht vergessen, um was es letztendlich geht: um die nicht mal feststehende besetzung einer rolle in der verfilmung eines fiktiven werks. hier steht nicht der weltfrieden auf dem spiel. tut mir leid, aber mir ist schleierhaft, wie man so viel energie in eine - bei allem respekt - letztendlich banalität stecken kann.
Die Fans von Büchern, Comics und anderen Medien nervt es einfach, dass geliebte, altbekannte Charaktere im Zuge von "Political Correctness" eine andere Ethnie oder gar ein anderes Geschlecht verpasst bekommen. Was ja im Moment ein ziemlicher Trend in Hollywood ist.
Sollen die Kreativen doch einfach neue Charaktere / Geschichten erfinden und dort solche "unterdrückten Minderheiten" einbauen aber die alten geliebten Geschichten sollen gefälligst so bleiben, wie sie sind, denn dafür werden sie geliebt.
Captain America ist ein starker Mann mit positiver Vorbildfunktion über Generationen für viele (männliche) amerikanische Jugendliche. Ihn in eine lesbische lateinamerikanische rotzige Teenagerin zu verwandeln ist einfach absurd, geradezu ein Schlag ins Gesicht der Fans. Wenn sie wollen sollen sie eben eine lesbische lateinamerikanische rotzige Teenagerin als neue Superheldin Miss Rainbow neu machen. Es gibt aber KEINEN Grund, dass so eine Figur Captain America beerbt.
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Nur ist das weder ein Argument für noch gegen ethnische Nivellierung in der Unterhaltungsbranche, sondern ein klassischer