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Spiritogre
Gast
rein vom Charakter her ist auch die Videospiel-Ciri keine originalgetreue Adaption der Buchreihe und man sollte nicht außer Acht lassen, dass wir hier über Fantasy reden.
In Europa des 13. Jhds. wird man wenig Farbige Adelige sehen, aber die Welt von the Witcher ist nunmal nicht Europa im Mittelalter, wodurch auch eine farbige Ciri grundsätzlich nicht ausgeschlossen ist.
mich wundert wie gesagt eher, dass die Macher gezielt nach einer Abweichung von der bekannten Vorlage suchen. Dass sie hier auf Kritik stoßen, sollte sie nun nicht überraschen.
Ich finde es aber lustig, wie sich hier diese Banalitäten immer hochschaukeln.
Natürlich ist es Fantasy, allerdings sind die einzelnen Länder in den Witcher Büchern an historischen Vorlagen angelehnt. Insbesondere eben an slavische Kultur und Geschichte, andere Nationen orientieren sich am Römischen Reich, Germanischen Reich und sogar den Wikingern.
Gemein ist allen, dass es keine Farbigen in der Zeit in diesen Gebieten gab, schon gar keine Adligen und auch in den Büchern ist nichts von Farbigen Menschen zu finden.
Die Bücher strotzen auch nur so, zumindest in der deutschen Übersetzung, vor mittelalterlichen Begriffen, Bezeichnungen von Gegenständen, Leuten etc. wo man erst mal nachschlagen muss, was das eigentlich genau ist. Sie lesen sich teilweise dadurch ein wenig sperrig finde ich. Aber eben anders als "normale" moderne Fantasy, wo die Begriffe unserer Zeit entsprechen. Also ich gehe eben stark davon aus, dass The Witcher speziellen Wert darauf legt so zu wirken als würde es tatsächlich vor 1000 Jahren bei uns spielen.
Ich führte es ganz vorne hier im Thread bereits an, wenn man den Quoten-Farbigen will, dann kann man den ganz einfach als neue Figur einführen, einen reisenden Händler aus weit entfernten südlich liegenden Landen.
Dass die Macher gezielt Quoten-Schwarze etc. einbauen wollen, ich würde mich auch nicht über Lesben und Schwule oder Transsexuelle wundern, liegt einfach daran, wer die Autoren sind. Ein Blick auf deren Twitter Profile oder die geposteten Fotos vom "Writers Room" reicht. Das ist halt ein Trupp extrem Linker, progressiver LGBT-Leutchen.
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Sollen wir jetzt zu den üblichen Ad Hominem übergehen, und wem dürfen wir dann Empfehlungen für Pop-Corn nahelegen?