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The Witcher: Ciri wird nicht wohl "weiß" sein, erste Details zur Story der Netflix-Serie

Es geht vor allem auch um die Glaubwürdigkeit eines "Universums", wenn da die Charaktere einfach mal die Hautfarbe wechseln, das Geschlecht, wer soll so etwas bitteschön dann noch ernst nehmen? Ich würde sowas dann nicht mehr gucken wollen. Wie wollen sie das dann in der Serie erklären? Wird das erklärt? Hatte sie plötzlich eine Operation, die die Hautfarbe änderte? Ein Zauber? Mit solchen Fragen könnte man sie leicht in die Bredouille bringen. Wenn man sowas macht, dann kann man das ganze "Universum" in den Klo schütten, dann ist es kaputt.
Und das hat nix damit zu tun, dass aus einer weißen eine schwarze wird. Ich fänd' es genauso bescheuert, wenn ein dunkelhäutiger char plötzlich weiß wäre.
Wenn ich da der Autor wäre und man würde aus meinen Büchern sowas machen wollen, dann würde ich den Leuten die Augen auskratzen. :ugly:
 
Ein weißer Shaft undenkbar. Oder ein weißer Tubbs in Miami Vice. Ein 3 Kerle für Charlene ? Oder ein Trio mit 4 Fäusten mit Frauenbesetzung ? Ein typischer Genderswap. Ein Magnum statt mit Oberlippenbart mit Botox und 2 Hupen ? Never. Es hat schon Gründe warum gewisse Charaktere und Filme so besetzt sind. Und wenn jetzt eine gesetzte Story und vorgegebene Ethnien für eine Verfilmung schlichtweg ignoriert werden nur um seinen SJW-Wahn auszuleben dann ist derjenige an der falschen Stelle. Der Regisseur/Produzent sollte seinen Hut nehmen. Punkt. Das geht einfach nicht.
Es gibt Filme und Charaktere da ist das egal. Aber es gibt auch Charaktere und Storys die auf die bestimmte Gruppierungen zugeschnitten sind. Da kann man das nicht einfach über den Haufen werfen weil man denkt, etwas ausleben zu müssen. Und gewisse Witze/Anspielungen funktionieren auch nur wenn der Charakter eine gewisse Ethnie hat (wie z.B. bei Miami Vice wo Tubbs einen Witz darüber macht daß er aus Süditalien kommt. Weit südlich. Nennt sich Afrika). Das Ding geht nicht mit einem Asiaten oder Mitteleuropäer. Oder ein Higgins in Magnum der kein Brite ist sondern ein Asiate oder ein Farbiger ist (wobei Hillerman es vorzüglich geschafft hat seine texanische Herkunft zu verstecken und den Briten wirklich nahezu perfekt zu geben).
 
Ein weißer Shaft undenkbar. Oder ein weißer Tubbs in Miami Vice. Ein 3 Kerle für Charlene ? Oder ein Trio mit 4 Fäusten mit Frauenbesetzung ? Ein typischer Genderswap. Ein Magnum statt mit Oberlippenbart mit Botox und 2 Hupen ? Never. Es hat schon Gründe warum gewisse Charaktere und Filme so besetzt sind. [...]
... und was wäre gewesen wenn Magnum in der Ursprungsbesetzung von einer Frau gespielt worden wäre?

Du sprichst hier lediglich Dinge an, die irgendwer mal irgendwann festgesetzt hat und das waren eben Zeiten, wo die Hauptfigur eben männlich war. Das ist mMn ein festhalten an irgendwelchen Klischees ohne echte Grundlage, deine Argumentation ist ja einfach nur: das war früher so und das war früher gut so! Warum ändern?!

Gerade drei Engel für Charlie hätte wunderbar auch drei Teufel für Charlotte sein können, warum nicht? Warum soll eine Frau nicht eine schlagfertige Truppe koordinieren und leiten können? Gerade hier passt das doch wunderbar?! :-O
 
Wenn man ehrlich zu sich selbst ist, muss man sich eigentlich eingestehen, dass sich so ziemlich jede fiktive Figur zumeist völlig problemlos als Mann, oder als Frau darstellen lässt. Ein "James Bond" kann problemlos eine "Jane Bond" sein, eine "Lara Croft" ohne Schwierigkeiten ein "Larry Croft".

Daher sind sämtliche "Argumente" dahingehend eigentlich nur Scheinargumente und vielmehr Ausdruck eines stark konservativen Denkens, "Es war schon immer so und ich mag keine Veränderung!".

Ich halte das übrigens für völlig legitim, aber man sollte sich dann eben auch so ehrlich machen und zugeben, dass es einem persönlich missfällt - und das "objektive Gründe" einfach nur vorgeschoben sind, um die eigene Ablehnung zu untermauern. :-)

Im vorliegenden Fall um "Ciri" ist es allerdings ein wenig komplizierter; es würde nicht reichen, einfach nur "Ciri" von einer nicht-weißen Darstellerin verkörpern zu lassen - hier wäre es m. M. n. nötig, die von Sapkowski recht ausführlich beschriebene Genealogie zu berücksichtigen.

Ich hätte aber bspw. kein Problem damit, wenn die Elfen dann eher asiatisch oder afrikanisch ausfallen würde. Oder umgekehrt Nilfgaard dann eher "südländisch", meinetwegen orientalisch, geprägt wäre.

Aber vielleicht berücksichtigen die Macher ja genau das. Also erst einmal abwarten. ;-)
 
Ich denke, es geht weniger darum, dass bestimmte Konstellationen nicht möglich seien, sondern vielmehr, bestehenden Content abzuändern bzw neu umzusetzen und einfach die Geschlechterrollen / Herkunft .. zu tauschen.
 
... und was wäre gewesen wenn Magnum in der Ursprungsbesetzung von einer Frau gespielt worden wäre?

Dann würde ich persönlich "aufbegehren", wenn nun plötzlich ein Mann die Rolle übernehmen soll, genauso wie wenn aus Nancy Drew nun plötzlich ein Norbert Drew, oder aus Ellen Ripley ein Edgar Ripley werden würde. Den "genderswitch" nur des genderswitch willen finde ich, ehrlich gesagt... billig. Im Ghostbusters-Thread habe ich das erfolgreiche Genderswitch-Beispiel von Starbuck (BSG) angesprochen: Ja, es geht und in diesem Fall ist der Switch sogar besser als das Original (gleiches gilt meiner Meinung nach übrigens auch für Admiral Cain) - aber da muss man fairerweise auch festhalten, dass Moore das ursprüngliche BSG in sehr grossen Teilen umgekrempelt hat. Ein anderer, dieses mal ein ethnischer Switch der das Original meines Erachtens übertrifft ist Django - in der Originalfassung weiss, in Tarantinos Werk schwarz.

Aber diese Switches sind meines Erachtens ein schwierig zu vollbringendes Kunststück, weil der Switch keine reine "geschlechtliche" oder "ethnische" Umwandlung sein darf, sondern praktisch eine neue Figur erschaffen soll. Das ist bei all den von mir genannten Beispielen der Fall. Aber wenn man jetzt Ghostbusters als Paradebeispiel für misslungenes Genderswitching nimmt, dann hatten diese neuen Figuren nichts, was (mir persönlich) in Erinnerung bleibt, indem es sich vom männlichen Original wesentlich unterscheidet.

Du sprichst hier lediglich Dinge an, die irgendwer mal irgendwann festgesetzt hat und das waren eben Zeiten, wo die Hauptfigur eben männlich war. Das ist mMn ein festhalten an irgendwelchen Klischees ohne echte Grundlage, deine Argumentation ist ja einfach nur: das war früher so und das war früher gut so! Warum ändern?!

Es geht hier nicht um männlich/weiblich, schwarz/asiatisch/weiss, sondern um liebgewonnene Figuren die sich in der eigenen Wahrnehmung derart festgesetzt haben, dass da kaum Platz für Veränderungen vorhanden ist. Das muss dann nicht einmal ein Switch sein, sondern lediglich eine Neubesetzung. Ich meine, ich könnte mir niemand anderen als Harrisson Ford als Indy vorstellen und wäre gegenüber einer Neubesetzung von vorneherein (sehr!) skeptisch eingestellt. Aber ich lasse mich durchaus eines Besseren belehren und fand, dass Alden Ehrenreich seine Sache als junger Han Solo durchaus gut gemacht hat - auch wenn er trotzdem dem Original nicht das Wasser reichen kann.

Gerade drei Engel für Charlie hätte wunderbar auch drei Teufel für Charlotte sein können, warum nicht? Warum soll eine Frau nicht eine schlagfertige Truppe koordinieren und leiten können? Gerade hier passt das doch wunderbar?! :-O

Ja, aber dann ist es doch was eigenes - und wenn es schon etwas eigenes ist, warum dann nicht gleich etwas originelles, das nicht auf Bestehendem aufbaut?
 
Also bisher wurde doch überhaupt nicht festgelegt das Ciri schwarz sein muss.
Ciri wird ja genau beschrieben, blasse helle Haut, Helle blonde Haare. Desweiteren hält man sie des öfteren für die Tochter Geralts.
Ein schwarze Schauspielerin würde definitiv nicht passen, aber asiatische Züge würden ansich passen um evtl das elfische Blut in ihr dazustellen.
 
Dann würde ich persönlich "aufbegehren", wenn nun plötzlich ein Mann die Rolle übernehmen soll, [...]
Ja, aber dann ist es doch was eigenes - und wenn es schon etwas eigenes ist, warum dann nicht gleich etwas originelles, das nicht auf Bestehendem aufbaut?
Ich glaub du hast meine Zeilen falsch verstanden bzw. ich hab mich undeutlich ausgedrückt.

Ich meinte damit nicht, wo das Probleme wäre wenn man Serien & Filme neu aufsetzt, sondern was wäre, wenn diese Serien und Filme vom Start weg so gewesen wären, wie eben ein Alien mit Edgar Ripley.

Gegen was hättest du denn aufbegehrt, wenn dir die Ursprungsversion in der Form vorgesetzt worden wäre? :haeh: :-O
 
Man kann alleine vom Charakter von Ciri nicht alle befriedigen kann. Sollte sich die Serie nach den Büchern richten, werden wir nen düsteren, zynischen Charakter, der mit viel Ballast rumläuft erleben, der den Spielern wohl eher fremd sein wird.
hier also von klaren Vorgaben zu sprechen, finde ich schon ein wenig seltsam, da das Thema hier noch nie angeschitten wurde, trotz allen Unterschieden zu den Büchern. Dass man aber anscheinend explizit nach einer Angehörigen einer Minderheit sucht, finde aber auch ich seltsam.
 
Ich glaub du hast meine Zeilen falsch verstanden bzw. ich hab mich undeutlich ausgedrückt.

Ich meinte damit nicht, wo das Probleme wäre wenn man Serien & Filme neu aufsetzt, sondern was wäre, wenn diese Serien und Filme vom Start weg so gewesen wären, wie eben ein Alien mit Edgar Ripley.

Gegen was hättest du denn aufbegehrt, wenn dir die Ursprungsversion in der Form vorgesetzt worden wäre? :haeh: :-O

Achso - aber ist das nicht ein anderes Thema? Ich meine, ganz generell: Mir ist es absolut schnurz, wenn mir etwas Neues vorgelegt wird, ob es sich dabei um Asiaten, Schwarze, Weisse, Frauen, Männer, Transgender jeglicher sexueller Orientierung, etc... handelt - wichtig ist mir nur, dass es zur Geschichte passt. Aber eben, sobald mal eine Basis da ist - wie jetzt eben bei the Witcher - dann müssen für mich "gute" Gründe vorhanden sein, um von der Vorlage abzuweichen.

Klar, die Übertragung von einem Medium (Buch, Spiel) in ein anderes (Film) bedingt immer gewisse Anpassungen. Trotzdem erwarte ich eine gewisse "Werkstreue", denn ansonsten ist es einfach so, dass ein Studio Interesse an einer "Marke" hat und sich dann aber nur noch sehr oberflächlich am eigentlichen Werk orientiert. Ein extremes Beispiel für eine solche mediale Transposition ist Stephen Kings Kurzgeschichte "Der Rasenmähermann" - was man daraus filmisch gemacht hat, hat mit der Kurzgeschichte wirklich nur noch den Namen gemein. Und auch wenn ich den Film durchaus unterhaltsam fand, war es für mich schlussendlich eine Mogelpackung, weil man mir etwas verkauft hat, was es nicht ist.
 
Ernsthaft? Kindergartenniveau?

Der nächste!

Dann ist dir ebenso der Fakt entgangen, das ich keine politische Weltsicht geäußert habe und meine Argumentation auch in keiner Weise darauf beruht.

Dann kannst du eben nicht lesen.
Es wurde mehrfach ausführlich die Abstammung von Ciri erklärt. Aber ist für dich nun mal völlig egal als Begründung, warum sie Weiß sein muss. Also bleibt ja nur Politische Verblendung, alles was nicht in den SJW-Kanon passt darf nicht sein.
 
Dann kannst du eben nicht lesen.
Es wurde mehrfach ausführlich die Abstammung von Ciri erklärt.
Die nicht genügt um ein schwarze Ciri auszuschließen. Die nicht rundum schlüssig ist.
Aber anstatt sich auf eine Diskussion einzulassen oder überhaupt mal auf Argumente einzugehen, wird persönlich ausgeteilt.
 
Achso - aber ist das nicht ein anderes Thema? [...]
Absolut, das war auch in der Tat ein wenig Offtopic und lediglich auf den Beitrag von MichaelG bezogen, eben weil er mMn hier einen Gedankenfehler in seiner Argumentation hat.

Was wiederum Ciri betrifft bzw. bestehende Vorlagen, dann bin ich ganz dicht bei dir bzw. euch, allerdings sind mir die Werke zu fremd um hier wirklich fundiert mithalten zu können. Aus dem Grund warte ich erst einmal ab, was für eine Darstellerin für die Rolle der Ciri verpflichtet wird & dann äußere ich mich dazu.

Übrigens, gab es nicht schon bereits bei der Dunkle Turm so etwas? :ugly: ;-)
 
Die nicht genügt um ein schwarze Ciri auszuschließen. Die nicht rundum schlüssig ist.
Aber anstatt sich auf eine Diskussion einzulassen oder überhaupt mal auf Argumente einzugehen, wird persönlich ausgeteilt.
Lol, das absolute Gegenteil ist der Fall.
Wieviele nicht weiße europäische Prinzessinnen kennst du?
Und wenn sie eine schwarze Prinzessin afrikanischer Abstammung wäre, dann hätten wir eine völlig andere Story.

Was das nicht einlassen angeht, du warst nicht der erste der so ankam. Und da mehr als genug Begründung bis dahin da war bleibt es dabei. Du lehnst sie aus politischer Überzeugung ab, dafür brauchst du keine Begründung oder Logik. Also ist es eigentlich sinnlos irgendwelche Argumente oder Begründungen zu liefern.

Außer an die üblichen Kandidaten hier zu sagen, dass die Rassismuskeule nicht wirkt, weil zu abgelutscht, sowas prallt inzwischen an jedem normal denkenden Menschen ab, weil sie wissen, dass sie keine Rassisten sind.

Aber eine Ethnie oder auch das Geschlecht zu ändern bedeutet nun mal, dass es eine völlig andere Figur mit völlig anderem Background und dadurch auch letztlich völlig anderen Eigenschaften wird. Also letztlich eine völlig andere Figur. Aber habe ich alles schon erklärt.
Mag dem SJW den es um Bevorzugung seiner Minderheiten geht völlig egal sein, dem Fan eines Produktes ist es jedoch nicht egal, der möchte eine möglichst treue Umsetzung.
 
Was wiederum Ciri betrifft bzw. bestehende Vorlagen, dann bin ich ganz dicht bei dir bzw. euch, allerdings sind mir die Werke zu fremd um hier wirklich fundiert mithalten zu können. Aus dem Grund warte ich erst einmal ab, was für eine Darstellerin für die Rolle der Ciri verpflichtet wird & dann äußere ich mich dazu.

Ich muss hier auch ganz ehrlich gestehen: Ich stehe dem Witcher-Universum nicht "nahe genug", um mich selbst von drastischen Änderungen gegenüber dem Originalwerk (sei die Serie nun an Bücher oder an Spiele angelehnt spielt dabei keine Rolle) vom Schauen abhalten zu lassen. Sowieso: Wer auch immer hier in diesem Thread geschrieben hat, dass man ein definitives Urteil doch sowieso erst im Nachhinein fällen kann, hat recht. Für mich bedeutet dies daher - und wenn man Arnold Schwarzenegger für die Rolle der Ciri verpflichtet, ich kucke es auf jeden Fall und urteile erst dann definitiv, wenn ich es gesehen habe.

Übrigens, gab es nicht schon bereits bei der Dunkle Turm so etwas? :ugly: ;-)

Der dunkle Turm hat mich schon in seiner literarischen Form nicht fesseln können - ich habe vor Äonen mal angefangen, den ersten Teil zu lesen, habe es dann aber wieder weggelegt. Zudem hatte ich mit "Es" bereits meinen "Kino-King" bereits vorprogrammiert - ist heute nicht mehr wie früher, wo ich mir beispielsweise Jurassic Park 5 mal im Kino ansehen konnte, während ich heute auf die Familie und die wesentlich teureren Kino-Ausflüge Rücksicht nehmen muss :D
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Die nicht genügt um ein schwarze Ciri auszuschließen. Die nicht rundum schlüssig ist.
:-O

Hier wurde doch aber an div. Stellen erwähnt, dass sie und ihr Vater ziemlich genau beschrieben wurden und eben in Hinblick auf die weitere Geschichte, Papa ist ein kleiner Rassist, muss das irgendwie auch passen. Natürlich könnte man jetzt wiederum das komplette Volk von Nilfgaard ethnisch anpassen, aber das wäre jetzt eher vermuten als wissen.

D.h. Argumente wurden hier schon geliefert, für jemanden wie mich, der die Werke jetzt nicht kennt, sind die Ausführungen hier schon plausibel, warum es wenig Sinn macht, hier jemand zu suchen, der mit der Vorlage wenig zutun hat.

Wenn man natürlich wirklich die Werke komplett umschreibt, dann soll es so sein, wenn es dadurch plausibler wird. Nur stellt sich mir dann die Frage: warum?
 
Mag dem SJW den es um Bevorzugung seiner Minderheiten geht völlig egal sein, dem Fan eines Produktes ist es jedoch nicht egal, der möchte eine möglichst treue Umsetzung.

Keine Ahnung, wie man von dem Thema auf diesen schwachsinnigen Begriff SJW kommt, aber es ist doch so. rein vom Charakter her ist auch die Videospiel-Ciri keine originalgetreue Adaption der Buchreihe und man sollte nicht außer Acht lassen, dass wir hier über Fantasy reden.
In Europa des 13. Jhds. wird man wenig Farbige Adelige sehen, aber die Welt von the Witcher ist nunmal nicht Europa im Mittelalter, wodurch auch eine farbige Ciri grundsätzlich nicht ausgeschlossen ist.
mich wundert wie gesagt eher, dass die Macher gezielt nach einer Abweichung von der bekannten Vorlage suchen. Dass sie hier auf Kritik stoßen, sollte sie nun nicht überraschen.
Ich finde es aber lustig, wie sich hier diese Banalitäten immer hochschaukeln.
 
Die nicht genügt um ein schwarze Ciri auszuschließen. Die nicht rundum schlüssig ist.
Aber anstatt sich auf eine Diskussion einzulassen oder überhaupt mal auf Argumente einzugehen, wird persönlich ausgeteilt.

In den Büchern wird sie aber Haargenau beschrieben, selbst ihre Abstammung(Mutter und Vater genau beschrieben) bis Lara Dorren wird erklärt. Bei einer Asiatin(da gibs echt ne grosse Bandbreite) könnte man mitgehen, aber wie kann eine Schwarze Schauspielrin hellgrüne Augen, helle blasse haut und helle blonde Haare haben?
Ciri is nunmal eigentlich "der" Hauptcharakter der Bücher und ist deshalb detalliert beschrieben.

PS: Die Leute hätte es genauso aufgeregt wenn man aus Ciri einen Jungen gemacht hätte, das is genauso abwegig
 
Keine Ahnung, wie man von dem Thema auf diesen schwachsinnigen Begriff SJW kommt

Weil die Vermutung naheliegt, dass die Änderung des ethnischen Hintergrunds einer gewichtigen Figur wie Ciri - wenn keine künstlerisch bedingte Begründung vorliegt - einem ökonomischen/politischen Ansatz geschuldet ist. Politisch weil: Man Minderheiten fördern möchte. Ökonomisch weil: Man sich erhofft, durch die Inklusion einer bestimmten Ethnie in den Cast mehr Zuschauer aus der entsprechenden Ethnie für das Produkt begeistern zu können. Und beim politischen Aspekt ist nun mal die Komponente der "sozialen Gerechtigkeit" inhärent vorhanden.

Ich finde es aber lustig, wie sich hier diese Banalitäten immer hochschaukeln.

Ich wiederum finde es verblüffend, wie schnell unterschiedliche Prioritäten dazu führen, dass man die Anliegen anderer als Banalität abtut...
 
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