• Aktualisierte Forenregeln

    Eine kleine Änderung hat es im Bereich Forenregeln unter Abschnitt 2 gegeben, wo wir nun explizit darauf verweisen, dass Forenkommentare in unserer Heftrubrik Leserbriefe landen können.

    Forenregeln


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  • Kritk / Fragen / Anregungen zu Artikeln

    Wenn ihr Kritik, Fragen oder Anregungen zu unseren Artikeln habt, dann könnt ihr diese nun in das entsprechende Forum packen. Vor allem Fehler in Artikeln gehören da rein, damit sie dort besser gesehen und bearbeitet werden können.

    Bitte beachtet dort den Eingangspost, der vorgibt, wie der Thread zu benutzen ist: Danke!

Queer und divers - besser wär's? Ein Blick auf Gender-Identität in Videospielen

Ich habe noch nie auf einer Schmuddelseite einen Onlinetest gesehen.
Ja stimmt. Ich habe es editiert. Ich meinte damit auf fragwürdigen Internetseiten.
Also eine wissenschaftliche Theorie ist von der Bedeutung her etwas anderes als eine Theorie in der Alltagssprache.
Hmm in dem Fall ist es etwas schwer zu sagen ob es eine wissenschaftliche Theorie ist oder mehr eine philosophische.
Es ist irgendwie ein Mix.
Oder meinst du was Anderes damit? Bin mir nicht sicher ob dich richtig verstanden habe.
 
Ja stimmt. Ich habe es editiert. Ich meinte damit auf fragwürdigen Internetseiten.
Okay, ich war schon verwundert. Kann ja immer sein, dass man was verpasst hat aber bei Schmuddelseiten denk ich eher an Brazzers und da gibt es sowas sicher nicht XD

Hmm in dem Fall ist es etwas schwer zu sagen ob es eine wissenschaftliche Theorie ist oder mehr eine philosophische.
Es ist irgendwie ein Mix.
Oder meinst du was Anderes damit? Bin mir nicht sicher ob dich richtig verstanden habe.
Nein, ich beziehe mich schon auf eine Theorie von Wissenschaftlern. Ich meine, auch da ist man vielleicht manchmal etwas zu frei mit dem Begriff aber eine Theorie sollte tatsächlich ja schon Hand und Fuß haben. Gerade in diesem Bereich sehe ich aber auch die Aufstellung einer Theorie als eher schwierig an, aus bereits genannten Gründen. Hier wäre der Begriff Hypothese vermutlich angebrachter.
 
Nein, ich beziehe mich schon auf eine Theorie von Wissenschaftlern. Ich meine, auch da ist man vielleicht manchmal etwas zu frei mit dem Begriff aber eine Theorie sollte tatsächlich ja schon Hand und Fuß haben. Gerade in diesem Bereich sehe ich aber auch die Aufstellung einer Theorie als eher schwierig an, aus bereits genannten Gründen. Hier wäre der Begriff Hypothese vermutlich angebrachter.
Achso ja. Da geb ich dir recht.
Da drumherum bereits ein so riesen Konzept gebastelt wurde, ist es teilweise schwer zu erkennen.
Ich bin mir sicher, die meisten "Supporter" haben keine Ahnung wie das Ganze entstanden ist.
Vielleicht sagen sie deswegen einfach das es schon immer existiert hat.
 
Männliche Männlichkeit, weibliche Weiblichkeit, queere Queerness. Weibliche Männlichkeit, queere Weiblichkeit, männliche Queerness. Queere Männlichkeit, männliche Weiblichkeit, weibliche Queerness.

Alles super.
 
Die Community geht die Wand hoch, was absolut zu erwarten war.
Die Community im Ganzen sicher nicht, nicht mal im großen, sondern eher so ca. 5 - 10 User die es bei dieser oder ähnlichen Thematiken immer wieder taten und tun in der Vergangenheit (+ neue 2. Accounts oder Trolle die sich extra anmelden um rumzublubbern)
 
Nein, ich beziehe mich schon auf eine Theorie von Wissenschaftlern. Ich meine, auch da ist man vielleicht manchmal etwas zu frei mit dem Begriff aber eine Theorie sollte tatsächlich ja schon Hand und Fuß haben. Gerade in diesem Bereich sehe ich aber auch die Aufstellung einer Theorie als eher schwierig an, aus bereits genannten Gründen. Hier wäre der Begriff Hypothese vermutlich angebrachter.
Anzumerken sei hier aber, dass Geisteswissenschaften keinesfalls Erkenntnisse aus Naturwissenschaften (Biologie) ignorieren. Ganz im Gegenteil sogar. Die Ursachen, warum eine Person queer (z.B. trans) ist, sind übrigens nicht abschließend geklärt. So wie das menschliche Hirn noch nicht völlig erforscht ist. Mal abgesehen davon, dass die Forschung in dem Gebiet "queer" auch noch relativ jung ist.
 
Die Community im Ganzen sicher nicht, nicht mal im großen, sondern eher so ca. 5 - 10 User die es bei dieser oder ähnlichen Thematiken immer wieder taten und tun in der Vergangenheit (+ neue 2. Accounts oder Trolle die sich extra anmelden um rumzublubbern)
Das kann aber auch täuschen. Meiner Erfahrung nach regt dieses Thema sehr viele Menschen auf aber den meisten ist es zu heikel. In diesem Thread geht es relativ gesittet zu aber oft wird man sehr angegriffen und in eine Ecke gedrängt wenn man bei diesem Thema Kritik äußert oder überhaupt Fragen stellt.

Die Neuanmeldungen sind wahrscheinlich alteingesessene User, die sich ihren alten Usernamen nicht „beschmutzten“ wollen.
Zudem haben sich zu wenig Menschen genauer mit dem Thema befasst.
Ich gehöre deshalb zu den wenigen Menschen die sich trauen was zu sagen und gleichzeitig auch die Gender Totschlagargumente zerlegen kann.
Ebenso habe ich ein dickes Fell und lasse mich nicht einschüchtern.

An der hohen Anzahl an Aufrufen kannst du sehen wie viel Menschen es wirklich aufregt.
Es können wohl kaum diese 5-10 Leute tausende Klicks in ein paar Tagen erreichen.
 
Das kann aber auch täuschen. Meiner Erfahrung nach regt dieses Thema sehr viele Menschen auf aber den meisten ist es zu heikel.
Das ist der Punkt. Wären wir wieder bei der "virtuellen Schere" im Kopf.

Ansichten und Meinungen werden von einem guten Teil in der empfindlichen Empörungskultur zurückgehalten um keine soziale Ausgrenzung zu erfahren, die heute allzuleicht zur Realität wird, wenn man nicht dem Mainstream hinterherhechelt.
Man hält lieber die Klappe, bevor man einen Shitstorm erntet.

Diametral dazu wird gerade in Deutschland ganz besonders darauf gepocht, dass man seine Meinung äußern könne. Natürlich immer mit dem kleinen Zusatz, dass man dann mit den Konsequenzen leben müsse.
Früher wurde man im schlimmsten Fall gemieden und als Exot von der Gesellschaft mitgezogen.
Heutzutage wird man angefeindet, als Querdenker, Nazi, ewig Gestriger, grün versifft (tragen Sie hier eine Brandmarkung Ihrer Wahl ein) tituliert und teils aktiv "bekämpft" -> es wird versucht einem die soziale Basis zu entziehen.

Ich kann sprichwörtlich die Hirne einiger User bis hier her rattern hören, die allein solche Aussagen schon triggern und welche schon 25 Schubladen parat haben, mich und die Aussagen dazu möglichst schnell "wegzuschließen", weil sie das eben anders sehen...

Die Zeiten haben sich dahigehend eben schon geändert. Das "Leben und "leben lassen" wandelt sich zu "Leben" und dem anderen erklären, wie er zu leben hat, weil er XY falsch sieht, macht, wie auch immer....
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist der Punkt. Wären wir wieder bei der "virtuellen Schere" im Kopf.

Ansichten und Meinungen werden von einem guten Teil in der empfindlichen Empörungskultur zurückgehalten um keine soziale Ausgrenzung zu erfahren, die heute allzuleicht zur Realität wird, wenn man nicht dem Mainstream hinterherhechelt.
Man hält lieber die Klappe, bevor man einen Shitstorm erntet.

Diametral dazu wird gerade in Deutschland ganz besonders darauf gepocht, dass man seine Meinung äußern könne. Natürlich immer mit dem kleinen Zusatz, dass man dann mit den Konsequenzen leben müsse.
Früher wurde man im schlimmsten Fall gemieden und als Spinner von der Gesellschaft mitgezogen.
Heutzutage wird man angefeindet, als Querdenke, Nazi, ewig Gestriger, grün versifft (tragen Sie hier eine Brandmarkung Ihrer Wahl ein) tituliert und teils aktiv "bekämpft" und es wird einem versucht die soziale Basis zu entziehen.

Ich kann sprichwörtlich die Hirne einiger User bis hier her rattern hören, die allein solche Aussagen schon triggern und welche schon 25 Schubladen parat haben, mich und die Aussagen dazu möglichst schnell "wegzuschließen", weil sie das eben anders sehen...

Die Zeiten haben sich dahigehend eben schon geändert. Das "Leben" und "leben lassen" wandelt sich zu "Leben" und dem anderen erklären, wie er zu leben hat, weil er XY falsch sieht, macht, wie auch immer....
Das liegt am Internet. Früher wurden die radikalen Spinner etwas eingefangen vom direkten Umfeld. In Zeiten des Internets kannst Du gar nicht radikal genug sein, um nicht doch noch irgendwo gleichgesinnte Spinner zu finden, die Dich in deiner komplett abgefahrenen Meinung auch noch bestärken. Statt der früher erfahrenen Dämpfung gibt es eine Radikalisierung. Dazu kommt im Netz eine Enthemmung dazu, die sich die meisten im echten Leben in echter Interaktion mit dem Menschen nicht trauen würden.
 
Die Community im Ganzen sicher nicht, nicht mal im großen, sondern eher so ca. 5 - 10 User die es bei dieser oder ähnlichen Thematiken immer wieder taten und tun in der Vergangenheit (+ neue 2. Accounts oder Trolle die sich extra anmelden um rumzublubbern)
Naja, das kommt doch in etwa hin, zwei Hände voll, die noch regelmäßig aktiv sind.
Denn sein wir ehrlich, viel mehr sind es auch nicht.
Ich kann mich an Zeiten erinnern, da hatten hier Spieletests hundert und mehr Kommentare. Und heute? Manchmal gar keiner mehr. Wird das eigentlich in der Redaktion registriert? Interessiert das noch jemanden oder hat man die Seite bereits abgeschrieben? Der Eindruck ist jedenfalls so.
Viele Jahre hatte ich das Printmagazin abonniert.
Das hier heute ist nur noch ein Schatten seines einstigen Ich‘s.
 
Das sich gewisse Gruppen darüber aufregen, wenn sexuelle Vielfalt gezeigt wird, ist mir persönlich völlig unverständlich!
Aber was sag ich, es gibt ja auch genügend Leute (aus zumeist derselben Gruppe) die sich auf darüber aufregen, wenn farbige Menschen in Filmen oder Videogames repäsentiert werden...

Was soll man zu so viel Borniertheit und so wenig Selbstreflektion eigentlich noch sagen?
Wahrscheinlich liegt's im Grunde fast immer daran, dass diejenigen die sich hier künstlich aufregen in Wahrheit nur Angst um ihre "Spitzenposition" in der Gesellschaft haben, wenn andere Gruppen sichtbarer werden.

Wie dem auch sei, so finde ich Videogames insgesamt was das Thema Diversität angeht eh immer schon deutlich besser aufgestellt als z. B die Filmbranche.
 
Das sich gewisse Gruppen darüber aufregen, wenn sexuelle Vielfalt gezeigt wird, ist mir persönlich völlig unverständlich!
Vielleicht, weil Sex etwas intimes ist?
Aber was sag ich, es gibt ja auch genügend Leute (aus zumeist derselben Gruppe) die sich auf darüber aufregen, wenn farbige Menschen in Filmen oder Videogames repäsentiert werden...
Ist das problem wirklich so präsent? Regen sich wirklich so viele Leute über gut gemachte Charaktere auf, egal welcher Hautfarbe oder sexueller Orientierung? Fanden wir nicht alle Eddy Murphy toll?
Hat sich da jemand über den aufgeregt?

Ich erlebe es so, dass sich die Leute aufregen, weil es einem heutzutage unverhältnismäßig oft mit der Holzhammermethode präsentiert wird. Seht her, seht her!! Ich bin anders!! Ich bin LGBTXYZ und deshalb musst Du mir erstens Deine Aufmerksamkeit schenken, an meiner Lebensgeschichte teilhaben und mich toll finden. Es ist wichtig, es muss auch Dir wichtig sein, denn ich bin Aktivist!!

Nein- Es kann den Leuten einfach schlichtweg auch EGAL sein.
Schau Dir den Shitstorm in Sachen Gronkh an, der sagte, dass ihm JK Rowling am Allerwetesten vorbeigeht und ihn der ganze Mist einfach nicht interessiert, dass es hier um ein Computerspiel geht (Hogwarts Legacy), an der die gute Frau erstens noch nicht mal mitgewirkt hat und der Titel selbst Themen wie Diversität und Rassissmus kritisch behandelt.

Es wird von jedem zu allem eine Haltung bzw. eine Positionierung verlangt und wehe die geht in die falsche Richtung.
Dann ist man dämlich, hat sich nicht genügend damit beschäftigt, hat den Kern nicht erfasst, ist sowieso wahlweise Nazi oder linksgrün versifft usw.

Die Gesellschaft hat ein zunehmend ungesundes Sendungsbewusstsein.

Was soll man zu so viel Borniertheit und so wenig Selbstreflektion eigentlich noch sagen?
Wieso sollte man sich mit Themen auseinandersetzen, die man hinnimmt, einen aber nicht interessieren? Wieso muss ich dazu alle Hintergründe erfahren. Gefühlswelten, Konflikte usw. wenn ich entsprechender Gruppe sowieso neutral und nicht verschlossen gegenüberstehe?

Wahrscheinlich liegt's im Grunde fast immer daran, dass diejenigen die sich hier künstlich aufregen in Wahrheit nur Angst um ihre "Spitzenposition" in der Gesellschaft haben, wenn andere Gruppen sichtbarer werden.
Da fängt die Doppelzüngigkeit doch schon an. Einerseits auf alle sogenannten "Privilegierten Gruppen" schimpfen und diese andererseits für sich selbst in Anspruch nehmen wollen. Gleichen wir jetzt von unten oder von oben an?
Wie dem auch sei, so finde ich Videogames insgesamt was das Thema Diversität angeht eh immer schon deutlich besser aufgestellt als z. B die Filmbranche.
Finde ich auch. Wie bereits oben geschrieben, gibt es da ein par wirklich positive Beispiele, weil es eben organisch wirkt. Nicht gekünstelt bzw. in your Face.
Es ist, wie ich das auch von meinem Umfeld wahrnehme die Zwangsbeglückung mit den Themen, welche zu den Kontroversen führt. Interessanterweise sehen das die Personengruppen in meinem Freundeskreis, die sich zur Gruppe der LGBTQ Community zählen genauso.
Die schütteln auch nur mit dem Kopf und schimpfen sogar, dass hier ein par Schreihälse und Superaktivisten im Begriff sind, die gesamte Community auf unangenehme Art in Verruf zu bringen.
Die gesamte aktivistische Bewegung hat in diesem bereich viele Feinde in den eigenen Reihen und nicht selten Bekriegen sich die Splittergruppen sogar untereinander.
Weniger Druck, weniger laut, weniger Präsenz. Miteinander reden, miteinander Leben und die Diversität in die Gesellschaft einsickern lassen. Dann gibts auch keine Probleme, die man nicht sowieso über alle Gesellschaftsschichten hinweg schon immer hatte....
 
Zuletzt bearbeitet:
Das sich gewisse Gruppen darüber aufregen, wenn sexuelle Vielfalt gezeigt wird, ist mir persönlich völlig unverständlich!
Aber was sag ich, es gibt ja auch genügend Leute (aus zumeist derselben Gruppe) die sich auf darüber aufregen, wenn farbige Menschen in Filmen oder Videogames repäsentiert werden...

Was soll man zu so viel Borniertheit und so wenig Selbstreflektion eigentlich noch sagen?
Wahrscheinlich liegt's im Grunde fast immer daran, dass diejenigen die sich hier künstlich aufregen in Wahrheit nur Angst um ihre "Spitzenposition" in der Gesellschaft haben, wenn andere Gruppen sichtbarer werden.

Wie dem auch sei, so finde ich Videogames insgesamt was das Thema Diversität angeht eh immer schon deutlich besser aufgestellt als z. B die Filmbranche.
Wir sind hier auf der 6ten Seite und einige Leute haben erklärt was sie daran stört.
Und jetzt ist es dir völlig unverständlich.
Wie wärs mal den Thread komplett zu lesen bzw. dich allgemein damit befassen?

Da fängt doch das Problem schon an, wenn du keine Ahnung hast WARUM Leute meckern.

Das mit künstlich aufregen aus Angst ist eben eine hohle Stammtischphrase, die nur dazu dient, dass du nicht weiter nachdenken musst. Aber anderen zu wenig Selbstreflektion vorwerfen.
Ich habe übrigens keine Spitzenposition in der Gesellschaft und auch sonst trifft nichts von deinen Vermutungen auf mich oder viele Andere zu.
 
Was genau ist denn die Erwartungshaltung der Mods und der Redaktion, wenn die Autorin mit fraglichen Annahmen einen Beitrag zu einen so vergifteten Thema wie "Queer Und Divers" schmückt?
Als ob man das nicht bereits bei allen vorherigen Artikeln hätte sehen können, dass es da auch Leute gibt, die dem nichts abgewinnen können und man sich gerade diese Leute mit so einem Artikel ranzieht und sie triggert.
Fragt euch mal selbst, wohin die Seite in die Zukunft gehen soll.
Lukas hat dazu schon Stellung bezogen, wir ignorieren Themen nicht, weil wir mit Diskussionen rechnen. Gerade, dass es Diskussionen geben wird, spricht für ihre Relevanz (insofern Relevanz bedeutet, als es niemandem am Allerwertesten vorbeigeht).

Ja, es gibt Leute, die können dem nichts abgewinnen, aber eben auch solche, die sich für das Thema interessieren - und für die ist der Artikel da. Wer anderweitig mitdiskutieren will, ist gerne eingeladen, das im Rahmen unserer Forenregeln zu tun

Btw ich las den alten Forums Thread bevor er zensiert wurde und von echter Hate Speech war da keine Rede. Niemand hat hier zu Hass oder Gewalt aufgerufen!
Diversität als geisteskrank zu bezeichnen und Gruppierungen von Menschen zu beleidigen, betrachten wir als nicht zulässig im Forum und geht über die Meinungsfreiheit hinaus.
Das sind Leitlinien an die sich die Moderatoren halten und die sie sich nicht einfach aus den Fingern gesaugt haben.
Ebenfalls wurden Kommentare gelöscht, die sich darüber aufregen, dass es die falsche Plattform und der Artikel fehl am Platz ist, weil es die Diskussion in keiner Weise bereichert und aus oben genannten Gründen, salopp gesagt, Schmarrn ist^^
Ist das nicht eine kranke Sippe, die Frauen als "gebärende Personen" oder als "menstruierende Personen" abstempeln will?
Eine persönliche Antwort als Frau: Ich bin eine menstruierende Person - das ist einfach ein Fakt, das kann ich auch kaum verhindern. Deswegen bin ich aber trotzdem eine Frau. Nicht alle Frauen menstruieren und nicht alle Menschen (zu denen ich mich auch zähle) sind Frauen. Mir wird ja nicht der Titel Frau aberkannt, menstruierend ordnet mich halt als Cis-Frau bzw. als eine ein, die eine funktionierende Gebärmutter hat - das aber ohne jegliche Wertung - zumindest habe ich vonseiten queerer Personen noch nie eine Wertung mitbekommen.

Dass es negativ besetzt sein könnte, ist eher etwas, dass von Personen kommt, die Diversität ablehnen. Was ich als witzig empfinde, da doch darauf beharrt wird, dass man sich nicht beschweren soll, wenn man als das bezeichnet wird, was die Biologie halt hergibt^^

Aber davon ab - ich kenne persönliche so einige queere Personen und nenne davon auch manche meine Freunde. Ich kenne auch Menschen, die nichts mit dem Thema anfangen können und wollen - auch die zähle ich teils zu meinen Freunden. Ich bin nicht betroffen, aber ich finde es schade, dass unter mir engen Menschen teils keine Akzeptanz herrscht. Beide Gruppen haben das Gefühl, sich verstecken zu müssen und nicht sagen zu dürfen, wer sie sind / was sie denken.

Ich habe die Lösung genauso wenig parat, wie jeder andere Mensch. Ich halte es aber für kontraproduktiv, einfach nicht darüber zu reden - die Fronten existieren bereits. Jetzt können wir vielleicht noch dafür sorgen, Räumen zu schaffen, in denen wir uns austauschen und voneinander lernen können. Denn jeder hat eine unterschiedliche Lebensrealität und ist die Summer seiner Erfahrungen.
 
Dass es negativ besetzt sein könnte, ist eher etwas, dass von Personen kommt, die Diversität ablehnen.
Nein, es kommt aus der Vermeidung des Begriffs Frau oder auch Mutter. Ich stimme ZeroZerp zu, wir hatten mal eine Zeit die entspannter und toleranter war. Diese liegt unter anderem wegen solchen Ereignissen hinter uns. Es erodiert die eigentlich sehr tolerante Mitte der Gesellschaft, der man auf der einen Seite immer noch was vom Patriarchat erzählt oder Sichtbarkeit, dann aber Begriffe wie Frau und Mutter vermeidet.
 
Dass es negativ besetzt sein könnte, ist eher etwas, dass von Personen kommt, die Diversität ablehnen.
Mir ist Diversität sogar sehr wichtig.
Aber noch viel wichtiger ist mir Logik.
Zur Logik zählt funktionierende Definitionen zu haben. Eine Sprache zu haben, die möglichst eindeutige Informationen trägt.

Dazu eine Anektode dir mir tatsächlich erst ganz kürzlich passiert ist.
Eine Bekannte hat mir schon öfter über einen ihrer Freunde erzählt. Sie hat sich dabei öfter beschwert was er für komische Angewohnheiten hat.
Zu einem Punkt hab ich dann auch gemeint "das ist schon ein komischer Kerl, der scheint ja wahnsinnig viel Aufmerksamkeit zu brauchen".
Und dann meinte sie "ja eigentlich ist er eine biologische Frau... hat auch noch keine OPs oder sonstwas ."

Das Ding ist: ich habe über mehrere Wochen gedacht es ist ein Mann von dem sie spricht und in einem Nebensatz wird dann erwähnt das es eine Frau ist, die sich als Mann definiert.
Es wurde also eine falsche Information weitergegeben bzw. kam es zu einem Missverständnis.
Ich frage schließlich nicht bei jeder Geschichte, die mir erzählt wird, nach ob die Person evtl. Trans ist.

Jetzt ist das ein ziemlich harmloses Beispiel aber es könnte auch mal ein medizinischer Notfall sein wo es durchaus eine Rolle spielt. Oder bei Medikamenten.

Aber ganz unabhängig davon tut mir das als Logikliebhaber wirklich weh.
Es muss sprachlich eindeutig sein was Mann und Frau bedeutet.

Es sind nämlich nicht die einzigen Wörter, die immer mehr an Bedeutung verlieren.
Unsere ganze Sprache wird schwammiger und das wird zu immer mehr Konflikten führen.
Das ist wirklich wichtig und keine Kleinigkeit.

Und darüber sollten wir reden und da müssen auch Kompromisse gemacht werden. Es kann auch nicht sein das die LGBTQ der ganzen Gesellschaft eine Sprache diktiert ohne das da irgendwie vorher darüber gesprochen wurde.
So wie es jetzt gehandhabt wird, kann es nicht bleiben und wird von der Mehrheit auch niemals akzeptiert werden.
Letztendlich schadet es dann den Betroffenen.
Weil dumme Leute werden ihre Wut genau an diesen irgendwann auslassen, wenn das nicht bald entschärft wird.

Und anstatt endlich zu erkennen wie kritisch das die nächsten Jahre noch werden könnte, bringen die meisten hier nur die Standardphrasen und wollen gar nicht verstehen um was es eigentlich geht in der Diskussion.

Diversität: ja gerne
Sinnlose Begriffe und unwissenschaftliche Behauptungen: nein danke.
Es gibt nur zwei Geschlechter und die sind biologisch.
Der Begriff "soziales Geschlecht" muss umgeschrieben werden (persönlicher Vorschlag wäre gesellschaftliche Rolle).

An alle Supporter und Aktivisten von Trans-Menschen: wenn ihr nicht bald auf die andere Seite zugeht, wird das Pendel bald sehr hart zurückschlagen und dann gibts wieder ein großes Geheule, wie es denn soweit kommen konnte etc.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich kann echt nicht mehr hören.
Ich behaupte, Deutschland gehört zum Thema zu den tolerantesten Ländern. Den meisten dürfte egal sein, welche Hautfarbe/Religion/Geschlecht etc jemand hat.
Nur weil es die Amis vormachen, müssen wir diese Diskussion nicht bis zum Erbrechen führen. Gilt auch für das Thema Rassismus.
Jeder soll wie er mag, aber diese mediale Dauerbeschallung und meist aufgesetzt wirkende Quoteninklusion nervt nur noch.
Die Bewegung schießt über ihr Ziel hinaus und das ist kontraproduktiv, sprich: sie verspielt viel von der Lockerheit/Toleranz, die wir schon lange hatten.
Ein paar aggressive Minderheitenhasser gibts immer, aber die erreicht man sowieso nicht. Der normale Bürger wird hingegen überstrapaziert.
Mir ist Diversität sogar sehr wichtig.
Aber noch viel wichtiger ist mir Logik.
Zur Logik zählt funktionierende Definitionen zu haben. Eine Sprache zu haben, die möglichst eindeutige Informationen trägt.

Dazu eine Anektode dir mir tatsächlich erst ganz kürzlich passiert ist.
Eine Bekannte hat mir schon öfter über einen ihrer Freunde erzählt. Sie hat sich dabei öfter beschwert was er für komische Angewohnheiten hat.
Zu einem Punkt hab ich dann auch gemeint "das ist schon ein komischer Kerl, der scheint ja wahnsinnig viel Aufmerksamkeit zu brauchen".
Und dann meinte sie "ja eigentlich ist er eine biologische Frau... hat auch noch keine OPs oder sonstwas ."

Das Ding ist: ich habe über mehrere Wochen gedacht es ist ein Mann von dem sie spricht und in einem Nebensatz wird dann erwähnt das es eine Frau ist, die sich als Mann definiert.
Es wurde also eine falsche Information weitergegeben bzw. kam es zu einem Missverständnis.
Ich frage schließlich nicht bei jeder Geschichte, die mir erzählt wird, nach ob die Person evtl. Trans ist.

Jetzt ist das ein ziemlich harmloses Beispiel aber es könnte auch mal ein medizinischer Notfall sein wo es durchaus eine Rolle spielt. Oder bei Medikamenten.

Aber ganz unabhängig davon tut mir das als Logikliebhaber wirklich weh.
Es muss sprachlich eindeutig sein was Mann und Frau bedeutet.

Es sind nämlich nicht die einzigen Wörter, die immer mehr an Bedeutung verlieren.
Unsere ganze Sprache wird schwammiger und das wird zu immer mehr Konflikten führen.
Das ist wirklich wichtig und keine Kleinigkeit.

Und darüber sollten wir reden und da müssen auch Kompromisse gemacht werden. Es kann auch nicht sein das die LGBTQ der ganzen Gesellschaft eine Sprache diktiert ohne das da irgendwie vorher darüber gesprochen wurde.
So wie es jetzt gehandhabt wird, kann es nicht bleiben und wird von der Mehrheit auch niemals akzeptiert werden.
Letztendlich schadet es dann den Betroffenen.
Weil dumme Leute werden ihre Wut genau an diesen irgendwann auslassen, wenn das nicht bald entschärft wird.

Und anstatt endlich zu erkennen wie kritisch das die nächsten Jahre noch werden könnte, bringen die meisten hier nur die Standardphrasen und wollen gar nicht verstehen um was es eigentlich geht in der Diskussion.

Diversität: ja gerne
Sinnlose Begriffe und unwissenschaftliche Behauptungen: nein danke.
Es gibt nur zwei Geschlechter und die sind biologisch.
Der Begriff "soziales Geschlecht" muss umgeschrieben werden (persönlicher Vorschlag wäre gesellschaftliche Rolle).

An alle Supporter und Aktivisten von Trans-Menschen: wenn ihr nicht bald auf die andere Seite zugeht, wird das Pendel bald sehr hart zurückschlagen und dann gibts wieder ein großes Geheule, wie es denn soweit kommen konnte etc.
Amen!
 
Vielleicht, weil Sex etwas intimes ist?

Ist das problem wirklich so präsent? Regen sich wirklich so viele Leute über gut gemachte Charaktere auf, egal welcher Hautfarbe oder sexueller Orientierung? Fanden wir nicht alle Eddy Murphy toll?
Hat sich da jemand über den aufgeregt?

Ich erlebe es so, dass sich die Leute aufregen, weil es einem heutzutage unverhältnismäßig oft mit der Holzhammermethode präsentiert wird. Seht her, seht her!! Ich bin anders!! Ich bin LGBTXYZ und deshalb musst Du mir erstens Deine Aufmerksamkeit schenken, an meiner Lebensgeschichte teilhaben und mich toll finden. Es ist wichtig, es muss auch Dir wichtig sein, denn ich bin Aktivist!!

Nein- Es kann den Leuten einfach schlichtweg auch EGAL sein.
Schau Dir den Shitstorm in Sachen Gronkh an, der sagte, dass ihm JK Rowling am Allerwetesten vorbeigeht und ihn der ganze Mist einfach nicht interessiert, dass es hier um ein Computerspiel geht (Hogwarts Legacy), an der die gute Frau erstens noch nicht mal mitgewirkt hat und der Titel selbst Themen wie Diversität und Rassissmus kritisch behandelt.

Es wird von jedem zu allem eine Haltung bzw. eine Positionierung verlangt und wehe die geht in die falsche Richtung.
Dann ist man dämlich, hat sich nicht genügend damit beschäftigt, hat den Kern nicht erfasst, ist sowieso wahlweise Nazi oder linksgrün versifft usw.

Die Gesellschaft hat ein zunehmend ungesundes Sendungsbewusstsein.


Wieso sollte man sich mit Themen auseinandersetzen, die man hinnimmt, einen aber nicht interessieren? Wieso muss ich dazu alle Hintergründe erfahren. Gefühlswelten, Konflikte usw. wenn ich entsprechender Gruppe sowieso neutral und nicht verschlossen gegenüberstehe?


Da fängt die Doppelzüngigkeit doch schon an. Einerseits auf alle sogenannten "Privilegierten Gruppen" schimpfen und diese andererseits für sich selbst in Anspruch nehmen wollen. Gleichen wir jetzt von unten oder von oben an?

Finde ich auch. Wie bereits oben geschrieben, gibt es da ein par wirklich positive Beispiele, weil es eben organisch wirkt. Nicht gekünstelt bzw. in your Face.
Es ist, wie ich das auch von meinem Umfeld wahrnehme die Zwangsbeglückung mit den Themen, welche zu den Kontroversen führt. Interessanterweise sehen das die Personengruppen in meinem Freundeskreis, die sich zur Gruppe der LGBTQ Community zählen genauso.
Die schütteln auch nur mit dem Kopf und schimpfen sogar, dass hier ein par Schreihälse und Superaktivisten im Begriff sind, die gesamte Community auf unangenehme Art in Verruf zu bringen.
Die gesamte aktivistische Bewegung hat in diesem bereich viele Feinde in den eigenen Reihen und nicht selten Bekriegen sich die Splittergruppen sogar untereinander.
Weniger Druck, weniger laut, weniger Präsenz. Miteinander reden, miteinander Leben und die Diversität in die Gesellschaft einsickern lassen. Dann gibts auch keine Probleme, die man nicht sowieso über alle Gesellschaftsschichten hinweg schon immer hatte....
Das Problem auf den Punkt gebracht,danke.
 
Lukas hat dazu schon Stellung bezogen, wir ignorieren Themen nicht, weil wir mit Diskussionen rechnen. Gerade, dass es Diskussionen geben wird, spricht für ihre Relevanz (insofern Relevanz bedeutet, als es niemandem am Allerwertesten vorbeigeht).

Ja, es gibt Leute, die können dem nichts abgewinnen, aber eben auch solche, die sich für das Thema interessieren - und für die ist der Artikel da. Wer anderweitig mitdiskutieren will, ist gerne eingeladen, das im Rahmen unserer Forenregeln zu tun
Hey Toni,
das Problem ist, dass Beiträge wie in diesem Fall, nicht nur fragwürdige Annahmen verbreiten, sondern der gesamten PCGames einen (wahrscheinlich ungewollten) politischen Einschlag verpassen. Macht doch aus euren Artikeln kein Politikum, denn ihr müsst doch damit rechnen, dass eine ideologische Sicht eines Autors als Provokation wahr genommen wird, zu der es ein Korrektiv bedarf.

Ich glaube nach wie vor, dass es der Seite und der Community insgesamt nicht gut tut, wenn man solche Themen so im Artikel anspricht und präsentiert - zumal es auch nicht das erste Lehrbeispiel dafür ist. Es ist halt auch nie wirklich ausgewogen.

Aktion erzeugt Reaktion - es dürfte sich eigentlich kein Mod wundern, was hier aber dennoch wieder der Fall war. Mag sein, dass ich nicht jede einzelne Zeile gelesen habe, aber in der Regel stand da nichts strafrechtlich relevantes, aber Nettigkeiten wurden da sicher auch nicht ausgetauscht.
Am Ende moderiert man dann lieber ganze Seiten von Beiträgen weg, inkl. jene, die sich innerhalb ihres Beitrags nicht zu schulden kamen ließen.
Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass das die ganze Strategie ist, die man sich in der Community-Redaktion dazu zurecht legt. Ich muss daher schlussfolgern, dass ihr euch der Bedeutung dieses Themas nicht bewusst seid und diesen Fehler immer wieder wiederholen werdet.
 
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