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PC Games: Unser neues Wertungssystem!

Sascha Lohmueller

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Längst überfälliger Schritt, aber immerhin. :top:Die ganzen beschriebenen Änderungen haben mich damals dazu bewogen nicht mehr das Heft zu kaufen - diese Vereinfachungen/Änderungen mögen auf Grund der Zielgruppe im Vergleich bei der N-Zone besser angekommen sein, meine Vermutung, aber bei euch augenscheinlich nicht. Daher freue ich mich, wenn ihr da wieder etwas "klassischer" und auch meiner Meinung nach tiefer werdet. Diese Diskussionen über andere/tiefere Themen wie beispielsweis die von Herrn Pache ("Games als Satire) könnten in das Heft als Kolumne eingebaut werden, wenn nicht schon geschehen. Ich drücke euch die Daumen.
 
Nee, is nicht meins. Wieder mehr Genauigkeit vorgaukeln bei Entertainment-Produkten. Ich weiß, dass meine Meinung hier nicht mehrheitsfähig ist. Aber wenn es unbedingt Zahleneinteilungen braucht, dann so grob wie möglich. Fand den Schritt damals gut und mutig. Der nächste hätte die Abschaffung der Zahlen sein dürfen. Jetzt geht's wieder ein bisschen zurück. Nun gut, wenn es die Mehrheit glücklich macht, ist doch schön. Aber wehe, die Mot-Kurve kommt zurück!
 
Jauchzet, frohlocket...
Ne, ist ja noch zu früh. :-D
Ich finde den Schritt gut! Einen kompletten Verzicht auf die Zahlen finde ich eher nicht nötig, wie er gefordert wurde.
Es ist schön, dass ihr nicht stehen bleibt sondern euch selbstkritisch hinterfragt. Ich fände nun noch eine Rückkehr der Systemanforderungsbewertung gut. Muss ja nicht in Konkurrenz zur PCGH werden, aber zumindest einen Einblick, wie es läuft, wäre schön. Denn auch das gehört zum Spielspaß. Brauche ich eine 5090 + Ryzen 7 9800 X3D, um in FHD zu spielen? Oder reicht eine Mittelklasse von 2020 für 4k? Für PC-Spieler durchaus relevant.
 
Wieder mehr Genauigkeit vorgaukeln bei Entertainment-Produkten. Ich weiß, dass meine Meinung hier nicht mehrheitsfähig ist. Aber wenn es unbedingt Zahleneinteilungen braucht, dann so grob wie möglich. Fand den Schritt damals gut und mutig.

Ne, da werden wir uns nicht einig.

Ein Spiel ist letztlich auch ein technisches Produkt mit kreativen Anteilen, mal mehr, mal weniger.
Den New-Gaming-Journalism Ansatz der gerne hervorgeholt wurde um mit dem Cognacschwenker in der Hand vor dem Kaminfeuer über die Meta-Aussage des (vermeintlichen) Kunstwerks zu philosophieren war für mich ein oft vergeblicher, nicht passender. Für mich kann man da ohne Probleme auch mal eine Wertung zücken, keine Angst vor Zahlen. Da weiß man auch mal gleich, wo die Reise hingeht. Und wenn man Zahleneinteilungen macht, dann halt adäquat und nicht so grob wie möglich. Müssen ja keine 0,1er Schritte sein, aber die alte war zu grob, definitiv, aber das wurde hier ja schon bis zum Abwinken diskutiert.

Erfreulich dass - wie ich vernehmen durfte - der Wunsch aus der Redaktion selber auch kam wieder darauf umzustellen.

Ich fände nun noch eine Rückkehr der Systemanforderungsbewertung gut. Muss ja nicht in Konkurrenz zur PCGH werden, aber zumindest einen Einblick, wie es läuft, wäre schön. Denn auch das gehört zum Spielspaß. Brauche ich eine 5090 + Ryzen 7 9800 X3D, um in FHD zu spielen? Oder reicht eine Mittelklasse von 2020 für 4k? Für PC-Spieler durchaus relevant.

Nicht schlecht aber keine Ahnung ob das heute in den Testalltag noch reinpasst. Aber man ist doch jetzt wieder enger mit der PC Games Hardware zusammen wie erzählt wurde, jetzt sprechen doch die beiden Redaktionen sogar wieder richtig miteinander. :P

Zumindest für anspruchsvollere Titel ist es doch da bestimmt möglich, sich enger abzustimmen dass die PC Games Hardware die Benchmarks macht und man querverlinkt das eventuell?
 
Zumindest für anspruchsvollere Titel ist es doch da bestimmt möglich, sich enger abzustimmen dass die PC Games Hardware die Benchmarks macht und man querverlinkt das eventuell?
Wie ihr im Test von The Outer Worlds 2 sehen könnt, machen wir das ja.
Ich erwähne in meinem Text grobe Anhaltspunkte und verweise für weitere Details dann auf den ausführlichen Technikcheck der Kollegen.
 
Ne, da werden wir uns nicht einig.
Was ja auch absolut nicht schlimm ist.:)
Ein Spiel ist letztlich auch ein technisches Produkt mit kreativen Anteilen, mal mehr, mal weniger.
Es gibt auch wunderbar gebundene Bücher mit Goldkante und Sternenstaub auf'm Cover. Interessiert bei der Rezension aber nicht. Da gibt es keine 0.5-Aufwertung für, wenn Geschichte und Schreibstil Grütze sind.
So ein hässliches gelbes Reclam-Heftchen kann dafür locker mal eine 10.0 sein. Würde nur jeder albern finden, wenn die Qualität mit einer Zahl gemessen werden würde.
Es geht doch darum, wieviel Spaß das Buch, das Game oder der Film macht. Und Spaß zu messen, ist wirklich ganz schön bräsig. Da können eigentlich nur Zahlenfetischisten drauf kommen, die ihre Sammlung in Excell verwalten. Sehe da immer John Keating im "Club der toten Dichter" vor mir, wie er einfach mal alle Seiten mit meßbaren Qualitätseinordnungen aus den Lehrbüchern reißt. So muss das. Es geht um Games, nicht um Waschmaschinen.
Den New-Gaming-Journalism Ansatz der gerne hervorgeholt wurde um mit dem Cognacschwenker in der Hand vor dem Kaminfeuer über die Meta-Aussage des (vermeintlichen) Kunstwerks zu philosophieren war für mich ein oft vergeblicher, nicht passender. Für mich kann man da ohne Probleme auch mal eine Wertung zücken, keine Angst vor Zahlen.
Auch lustig, dass das immer unter "New-Gaming-Journalism" läuft. Das ist einfach stinknormaler Journalismus. Und ja, Games-Fachjournalismus braucht kein Feuilleton-Gehabe. Aber auch keine Zahlen. Nicht aus Angst, sondern weil sich das Medium einfach seit 1986 weiter entwickelt hat. Hör' mir auf mit Kaufberatung wie vor 35 Jahren.

Ob der Autobahn Simulator 14% oder 27% verdient hat, kann ja noch lustig sein. Aber ob GTA 6 eine 9.5 oder 10.0 wird, ist doch Kindergarten. Sorry.

Ich winke ab und diskutiere weiter.;)

Nur über meine Leiche.
Danke. Bitte bleib' uns noch laaange erhalten, Meister Felix. Ansonsten Sternmarsch aus allen Teilen Deutschlands nach Fürth. Ich schwöre.

Nur, dass das hier niemand zu ernst nimmt. Natürlich kann ich mit den Zahlen am Ende der Texte oder Videos leben. Das rotwangige Glück und die Bedeutung, die diesen Wertungen (gerade in Deutschland) beigemessen werden, finde ich einfach sehr bemerkenswert. Das macht was mit den Menschen, psychologisch sehr interessant.

Und um hier gleich noch richtig vom Feld gejagt zu werden, lasst die Systemdingsens und Leistungsbumsens bitte bei PCGH. Sonst sehen die Tests bald wirklich wieder aus, wie Tabellenkalkulationen. PC Games ist eine Multiplattform-Seite. Schon sehr lange. Hier sind also auch Menschen unterwegs, die beim Thema Hardware sofort in den Sekundenschlaf wegknicken. Mindestens einer. Für das Thema gibt es doch wirklich eine tolle Schwester-Plattform, die alle Interessierten glücklich machen sollte. Ich kann halt nicht zurück zu Videogameszone oder Games Aktuell wechseln. Da ist niemand mehr. Habt erbarmen.
 
Es gibt auch wunderbar gebundene Bücher mit Goldkante und Sternenstaub auf'm Cover. Interessiert bei der Rezension aber nicht. Da gibt es keine 0.5-Aufwertung für, wenn Geschichte und Schreibstil Grütze sind.

Du beschreibst doch selber den Unterschied zwischen einem literarischen Werk und einem Spiel.

Wenn ich ein Buch in der Hand halte, freue ich mich über eine wertige Aufmachung, aber zu weit über 90 Prozent zählt natürlich der Inhalt. Bei einem Spiel sind halt auch andere Aspekte durchaus von Bedeutung, wenn die Technik holpert, eventuell manches gar nicht läuft, dann kann man das durchaus mal in einer Form bewerten, und ja, ich finde sowas wie Grafik und Co. kann man auch mal in Zahlen pressen als groben Anhaltswert. Darf man halt nicht überbewerten, genau wie das Gesamtfazit als Zahl. Natürlich hat man dann die Flanke immer offen zu "Wertungsdiskussionen", aber das ist dann halt so.

Ich kann ja auch einen Riesenspaß persönlich mit einer 6 oder 7 von 10 haben oder so und die 9 von 10 lässt mich kalt, die Zahl "ist nicht Gott". Aber ich finde sie nach wie vor als Orientierung nicht schlecht. Details ergeben sich dann aus dem Text bzw. dem anderweitig begleitenden Material im Video oder Podcast oder wie auch immer die Darreichungsform des Tests jetzt ist.

Oder um beim Buch zu bleiben.. nicht alles ist hohe Literatur. Hinkender Vergleich, aber eventuell geht es ja auch um ein Lehrbuch, was etwas aufbereiten soll, mit Tabellen, komplexen Zusammenhängen usw. Da ist es dann durchaus wichtig sich Fragen zu stellen: Wie ist das Layout? Ist der Ansatz der Wissensvermittlung so gut? Werden die Zusammenhänge gut dargestellt?

Ich behaupte, da könnte man durchaus auch mal eine Note zücken, auch bei einem Buch.

Und ein Spiel ist, je nach Intention, Genre und Machart, halt auch ein technisches Produkt. Und bei manchen Titeln interessiert mich halt auch wie gut es auf meiner Kiste läuft, nützt ja nix wenn sich die im Text schwärmerisch beschworene flüssige Spielbarkeit wegen der exakten Kontermechanik erst ab 60-120 Hz Framerate eröffnet wenn das Ding auf meiner Kiste kollabiert. Muss ja nicht deswegen jeder Test einen Technikpart haben oder den gleich ausufernd, aber es kann halt eine Rolle spielen die direkt relevant für das Produkt ist. Und ich sage durchaus bewusst da eher jetzt mal "Produkt" denn "Werk".
 
@fud1974
Ich zitiere: "Ne, da werden wir uns nicht einig." Aber alles gut, ich kann Deine Sicht ja nachvollziehen. Ist halt nicht meine. Und weil ich - zumindest in dem Kreis hier - eine Minderheitenmeinung vertrete, werde ich sie immer äußern.

Sonst landen wir vielleicht wirklich irgendwann wieder bei solch schlimmen Auswüchsen, bei denen Spielspaßnoten aus diversen Einzelwertungen ausgerechnet werden. Bitte nicht.

In Zeiten, wo wirklich jeder per Texten, Videos, Podcasts, Meinungskästen (auch die bräuchte ich nicht wirklich, außer sie sind sehr lustig/unsachlich oder spiegeln eine Auffassung jenseits des Haupttesters wider) die volle Breitseite an Infos zu einem Spiel überall abrufen kann.

Die Art der Prozentwerte-Kaufberatung entstand in einer Zeit, wo man alle paar Wochen über die Qualität von unpatchbaren 120,-DM-Telespielen auf Papier informiert wurde. Da gab es dafür eine Daseinsberechtigung... Grafik + Musik + Langzeitmotivation = Spielspaß. Damit hätten wir viele 100%-Titel heutzutage. Ach nee, geht ja nicht. Ein Spiel darf ja keine 100% kriegen. Sagt das Gamer-Verfassungsgericht. Spätestens, wenn PCG die erste 10.0 zückt, geht's wieder ab im Kommentarbereich. Garantiert. ;)
 
Spätestens, wenn PCG die erste 10.0 zückt
Das wird sicher auch wieder passieren, nur vielleicht nicht mehr so oft.
Gibt sicher den einen oder anderen 10er-Titel der letzten Jahre, die eher eine 9.5 bekommen hätten.
Aber ein Baldur's Gate 3 würde ich zum Beispiel auch mit dem neuen System weiterhin eine 10 geben.
 
Gute Änderung, 10 ohne Abstufungen fand ich immer etwas wenig. Wobei ich persönlich auch immer mehr nach den Meinungen bzw Artikeln gegangen bin. Gibt durchaus das ein oder andere Spiel das Objektiv viele Schwächen hat, mir aber trotzdem Spaß macht oder tolle Spiele von denen ich trotzdem weiß, dass sie mir nicht gefallen werden.
 
Das wird sicher auch wieder passieren, nur vielleicht nicht mehr so oft.
Gibt sicher den einen oder anderen 10er-Titel der letzten Jahre, die eher eine 9.5 bekommen hätten.
Aber ein Baldur's Gate 3 würde ich zum Beispiel auch mit dem neuen System weiterhin eine 10 geben.
Wenn es schon eine Zahl braucht, dann bleib' bitte dabei auch die Höchstwertung zu vergeben. :top: Wenn Du ein Spiel rundum gelungen geil findest, dann ist das so. Insgesamt aus meiner Sicht halt alles Kokolores. 9.5 oder 10.0. Der Unterschied berührt nichts in mir. Vielleicht fehlt mir auch ein Gen? Sollte ich mal checken lassen. ;)
Kriegt Gollum jetzt doch noch die 4,5?
Mit welcher Inkompetenz hier damals die 4 vergeben wurde. Unfassbar. Der zuständige Redakteur sollte in Lava ertränkt werden! Glasklare 3.5 mit steigender Mot-Kurve am Ende der Credits ________-
 
Gute Entscheidung. Allerdings dann oft auch schade.

Jetzt ist es genauer.

Anderseits gehen uns halt jetzt so manche 8,9 und 10 verloren. Da es halt oft "nur" ne 7,5, ne 8,5 oder ne 9,5 ist.

Erfreulicher ist halt eher ne andere Grundthematik. Bewertungen einer Spielepresse sind nicht obsolet, und das trotz digitalem Zeitalter, Likes und der Meinung des Pöbels, die dieser ja dann auch gerne und viel ausdrückt ("Shitstorm" oder "Hype"). Das reicht dann als Kriterium in einer Landschaft mit immer mehr Spielen und immer weniger Zeit dafür halt nicht aus.
 
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