• Aktualisierte Forenregeln

    Eine kleine Änderung hat es im Bereich Forenregeln unter Abschnitt 2 gegeben, wo wir nun explizit darauf verweisen, dass Forenkommentare in unserer Heftrubrik Leserbriefe landen können.

    Forenregeln


    Vielen Dank
  • Kritk / Fragen / Anregungen zu Artikeln

    Wenn ihr Kritik, Fragen oder Anregungen zu unseren Artikeln habt, dann könnt ihr diese nun in das entsprechende Forum packen. Vor allem Fehler in Artikeln gehören da rein, damit sie dort besser gesehen und bearbeitet werden können.

    Bitte beachtet dort den Eingangspost, der vorgibt, wie der Thread zu benutzen ist: Danke!

PC Games Logbuch: Könnt ihr Videospiele noch ohne Einschränkung genießen?

Sascha Lohmueller

Redaktionsleiter
Teammitglied
Registriert
05.05.2009
Beiträge
767
Reaktionspunkte
401
Tja wenn ich sehe das Studios wie z.B. Arkane verbrannt werden um hageldumme Spiele wie Redfall zu entwickeln hält sich mein Mitleid in Grenzen.
Schade für die Angestellten.
Wo bleibt der Mut um gute Spiele zu entwickeln?
Bis auf einige Ausnahmen kann man beim Großteil der Spiele sagen: alles schon gesehen boooooooooooring.
 
Mir machen ganz andere Sachen viel größere Sorgen.
Dass es den Tankstellenpächter mehr freut, wenn ich eine Bockwurst kaufe, als wenn ich mein Auto volltanke, denn an der Wurst verdient er mehr, dass eine Bekannte, die Lehrerin an einer Gesamtschule ist, jeden Tag nach Hause fährt und weint, weil die meist mit Migrationshintergrund vorhandenen Schüler sie systematsich fertig machen, dass ein Bauarbeiter bei 35 Grad im Schatten ein vollklimatisiertes Bürogebäude für „Führungskräfte“ baut, in der Mitte des Monates nicht mehr weiß, wie er seine Familie ernähren soll, weil die Kohle ausgegangen ist, dass Rentner Flaschen sammeln, dass Obdachlose im Winter entweder erfrieren oder von komplett Irren lebendig angezündet werden. Und noch so vieles mehr.

So, nun zu Videospielen.
Welche Rolle haben Videospiele? Eigentlich gar keine, reiner Zeitvertreib.
Juckt mich das Schicksal von Entwicklern und Programmierern? Nicht wirklich. Ich nehme es zur Kenntnis, wenn ein Studio zum Beispiel geschlossen wird, aber mehr auch nicht.
Hat es Auswirkungen auf mein Spieleverhalten? Nicht, dass ich wüßte.
Ich freue mich natürlich nicht, wenn sowas passiert, doch im Vergleich zu den Entlassungen bei Microsoft aktuell…wieviele sind das, um die 4000?
Nur Deutschland hat alleine im Jahr 2025 gut 175.000 Industriearbeitsplätze verloren. Wo sollte ich da anfangen? Keine Würth-Schrauben mehr kaufen? Keine Nestle Produkte mehr? Nicht mehr zu Edeka gehen? Kein Auto mehr fahren, weil sogut wie alle Kfz Hersteller inzwischen aktiv mit der Rüstungsindustrie kooperieren?
Wir haben weißgott ganz andere Probleme als Videospiele. Die Welt käme und kam ja auch mal ganz gut ohne aus. Ohne vieles andere jedoch nicht.
 
Mir machen ganz andere Sachen viel größere Sorgen.
Dass es den Tankstellenpächter mehr freut, wenn ich eine Bockwurst kaufe, als wenn ich mein Auto volltanke, denn an der Wurst verdient er mehr, dass eine Bekannte, die Lehrerin an einer Gesamtschule ist, jeden Tag nach Hause fährt und weint, weil die meist mit Migrationshintergrund vorhandenen Schüler sie systematsich fertig machen, dass ein Bauarbeiter bei 35 Grad im Schatten ein vollklimatisiertes Bürogebäude für „Führungskräfte“ baut, in der Mitte des Monates nicht mehr weiß, wie er seine Familie ernähren soll, weil die Kohle ausgegangen ist, dass Rentner Flaschen sammeln, dass Obdachlose im Winter entweder erfrieren oder von komplett Irren lebendig angezündet werden. Und noch so vieles mehr.

So, nun zu Videospielen.
Welche Rolle haben Videospiele? Eigentlich gar keine, reiner Zeitvertreib.
Juckt mich das Schicksal von Entwicklern und Programmierern? Nicht wirklich. Ich nehme es zur Kenntnis, wenn ein Studio zum Beispiel geschlossen wird, aber mehr auch nicht.
Hat es Auswirkungen auf mein Spieleverhalten? Nicht, dass ich wüßte.
Ich freue mich natürlich nicht, wenn sowas passiert, doch im Vergleich zu den Entlassungen bei Microsoft aktuell…wieviele sind das, um die 4000?
Nur Deutschland hat alleine im Jahr 2025 gut 175.000 Industriearbeitsplätze verloren. Wo sollte ich da anfangen? Keine Würth-Schrauben mehr kaufen? Keine Nestle Produkte mehr? Nicht mehr zu Edeka gehen? Kein Auto mehr fahren, weil sogut wie alle Kfz Hersteller inzwischen aktiv mit der Rüstungsindustrie kooperieren?
Wir haben weißgott ganz andere Probleme als Videospiele. Die Welt käme und kam ja auch mal ganz gut ohne aus. Ohne vieles andere jedoch nicht.
Dem kann ich nichts mehr hinzufügen. Bin ganz deiner Meinung
 
Ich glaube, diese Entwicklung in der Gaming-Branche kann man als Einzelner kaum aufhalten. Früher habe ich gerne Spiele für den PC direkt im Markt gekauft, weil ich auch Sammler bin. Irgendwann wurden die schönen, großen Pappboxen immer schmaler und es war auch immer weniger an Beigaben enthalten. Dann gab es nur die die DVD in einer zerbrechlichen Plastikhalterung und selbst die DVD ist mittlerweile verschwunden. Heutige Gaming-PCs sind die reinste Lichter-Show und haben nicht mal ein DVD-Laufwerk.

Bei den zukünftigen Konsolen fehlen vermutlich auch die Laufwerke, Downloads haben sich (leider) als praktisch erwiesen, auch wegen der Updates. Viele jüngere Gamer sind auch gar keine Sammler, sondern eher Konsumenten. Wenn ich manchmal in den Foren lese, wie die heutigen Spieler ihre Games zocken, als ginge es nur ums schnelle Durchspielen und Trophäen sammeln. Noch dazu sind viele Games ständig im Angebot und kosten fast nichts mehr. Ich habe früher für meine Spiele manchmal über 100 DM bezahlt. Nicht mit Karte, sondern bar. Da hat man ein ganz anderes Verhältnis zu einem Spiel.

Ich alleine werde die Dinge auch nicht mehr ändern können. Teilweise kaufe ich Spiele als Download, wenn sie sonst teuer sind und im Sale sehr günstig sind. Nebenbei kaufe ich auch Spiele mit Box für die Nintendo Switch Konsole.

Die vielen Entlassungen sind kein gutes Omen. Der Fokus in der Gaming-Branche wird sich noch stärker auf KI-Entwicklung konzentrieren. SEGA hat ja schon zugegeben, dass sie sich beim neuen Crazy Taxi von der KI helfen lassen. Ich finde, KI-Unterstützung zum Beispiel beim Übersetzen von Texten ok. Wenn die KI aber genutzt wird, um Gaming-Inhalte zu generieren, für die man sonst ganze Teams braucht, dann ist das bedenklich. So schwindet die Kreativität und Games fühlen sich nicht mehr "besonders" an.

Ich bleibe auch Sammler, so lange es geht. Die neuen Konsolen werde ich vermutlich nicht sofort kaufen (können), die Preisentwicklung ist der nächste "Kriegs"-Schauplatz. Aber man kann ja auch mit den älteren Konsolen noch Spaß haben und wird dann eben Retrogamer. :)
 
Zurück