Die 91% im Amiga Joker waren gekauft. Gibt der damalige Chefredakteur heute auch offen zu. Das Magazin war aufgrund der Amiga-Krise eigentlich schon am Ende damals und die Verlagsleitung hat über ihn hinweg entschieden.Ich hol mal spontan das Wertungsspektrum deutscher Magazine von "Rise of the Robots" raus, 1994/95 die Zeit.
Berühmt - berüchtigt.
Da ist alles dabei von 9% zu 91%. (nein, beim ersten fehlt nicht eine Zahl).
Das nenn ich mal Spannweite. (Okay, da sind auch Ports dabei, but still..)
Bei Redakteuren wie Felix oder Dir würde sicherlich niemand ernshaft auf die Idee kommen, ihr wärt nicht kompetente und erfahrene Vollblutspieler. Mir ging es darum aufzuzeigen, dass ein erfahrener Core-Gamer nicht automatisch ein kompetenter Spielekritiker im journalistischen Sinne ist. Dazu gehört mehr. Darum macht ihr das ja auch beruflich.Nur weil man bei ’nem Spiel vielleicht mal völlig anderer Meinung ist, hat das erst mal nichts mit fehlender Kompetenz zu tun.
In dem ich drauf verzichte sinnlos Testberichte zu lesen![]()
Du glaubst nicht, wie viele Leute mir regelmäßig erzählen, dass sie überhaupt keine Zeit zum Lesen finden. Dass sie wöchentlich stundenlang durch Insta hecheln, ist für sie kein Gegenargument. Lesen sei halt voll anstrengend.Nur weiß man das in der Regel nicht, bevor man ihn gelesen hat.
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Die 91% im Amiga Joker waren gekauft. Gibt der damalige Chefredakteur heute auch offen zu. Das Magazin war aufgrund der Amiga-Krise eigentlich schon am Ende damals und die Verlagsleitung hat über ihn hinweg entschieden.

Er hat sich dazu auch detaillierter geäußert. Deutlich nach 2014. Glaube bei Games Insider gegenüber Benedikt Plass-F. . Liegt wahrscheinlich aber irgendwo hinter ner Steady- oder Patreon-Paywall.Nebenbei: Richard Löwenstein war ja damals Chef-Red.. hat der jemals was gesagt dazu? Das letzte Interview was ich finde ist von 2014 und er meint wörtlich "Danke übrigens dass ich nix zu Rise of the Robots sagen musste. "![]()
Spiele, die weniger als eine 5 verdienen, gibt es auf Steam (und teils auch wo anders) zwar haufenweise, aber die testen wir im Grunde nur noch alle Jubeljahre (Gollum lässt grüßen). Denn es macht keinen Sinn, unsere Zeit mit offensichtlichem Mist zu vergeuden, wo der Markt schon mit guten Spielen völlig übersättigt ist. Die Skala dann aber künstlich lang zu ziehen, nur damit die untere Zahlenriege mehr zum Einsatz kommt, wäre nicht zielführend. Damit würde die Verhältnismäßigkeit zu wirklich schlechten Spielen nicht mehr bestehen.Vor allem dann auch bitte auch den ganzen "Zahlenraum" nutzen. Manchmal liest man einen Text und das Spiel klingt wirklich nicht gut und bekommt dann trotzdem eine 6 oder 7. Da dann ruhig auch mal eine 3-4 geben. Und bei richtig schlechten auch eine 1 oder 2.
Ansonsten ist das System ganz gut mit 0,5er Schritten, weil manchmal ist ein Spiel dann doch einen Tick besser als eines mit gleichem Niveau.
Das folgt eigentlich auch nur dem Grundsatz "back to the roots". Awards gab es früher üblicherweise ab einer 85.Im neuesten Heft ist mir aufgefallen, dass wir jetzt mehr Hit-Awards aufgrund des neuen Wertungssystems bekommen. Was meiner Meinung nach den Titel dann ein wenig aufweicht.
Vorher gab es den Titel bei einer Bewertung von 9. Jetzt bei 8,5. D.h. Spiele die zwischen 8 und 8,5 schwanken - sagen wir mal 8,3 -, erhalten jetzt ne 8,5 und damit einen Award, während sie bisher dann die 8 bekommen haben und damit keinen Award erhielten.
Ansonsten find ich die Zwischenschritte besser!
Das war mir gar nicht mehr so bewusst. Da hatte ich 90 in Erinnerung.Das folgt eigentlich auch nur dem Grundsatz "back to the roots". Awards gab es früher üblicherweise ab einer 85.
Ja, das hat uns aber irgendwann mal genervt, darum haben wir damals den Silber-Award eingeführt. Ist natürlich alles schon ewig her. Zwischenzeitlich war es auch mal anders, auch durch die Umstellung auf das 10er-System.Das war mir gar nicht mehr so bewusst. Da hatte ich 90 in Erinnerung.