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News - Valve Software (Steam) (US): Gabe Newell: "Raubkopierer bieten einen besseren Preis und besseren Service"

AW:

McDrake am 19.02.2009 22:53 schrieb:
Hmm.. kann man ja theoretisch auf Windows ummünzen :)
Zum spielen braucht man Windows. Die Games laufen nicht ohne... man hat also einen Windowszwang.
Nur eben mit dem Unterschied, das Windoof zum Betreiben des Computers selbst genutzt wird, wohingegen Steam rein für die Spiele benötigt wird. wobei "benötigt" relativ ist, denn eigentlich braucht keines der Spiele Steam um lauffähig zu sein... ;-)
Ist wie beim auto. dort herrscht auch Benzinzwang, sonst läuft es nicht, aber irgendwelche supitollen Navis oder sonstwas brauch man nicht.
Ich fänd es weltklasse, wenn Valve Steam als freiwilligen Zustzservice anbieten würde (ich bestreite ja nicht, dass Steam auch Vorteile hat), aber durch die Zwangskoppelung ist es eben keinen Deut besser als andere DRM Systeme auch
 
AW:

Ein Wunder, ein Wunder...ohhhh

Die Preise Sinken der Absatz steigt...die Preise sinken kräftigt der Absatz steigt kräftiger an.
Mensch so kann man ja mehr gewinn machen?!?!!!
Oh...und wenn der Support besser ist macht man also langfristig mehr Gewinn..jaaa?Echt? Man das sind ja mal Erkenntnisse...Einfach WAU!
OMG! Guten Morgen...schön das ihr von der Industrie langsam mal aufwacht! Aber bitte nicht gleich wieder schlafen gehen und die Schuld bei anderen suchen ;)

Na wenigsten merken sie langsam das ihre Spiele mit 50-70Euro einfach dreist überteuert sind. Bleibt zu hoffen das sie langsam mal daraus lernen und das sich in Zukunft was generell ändert!

Ich hab die schnauze voll von BETAGAMES mit schlechten AntiCheatSchutz zu Abzockpreisen!
 
AW:

Also das Gejammer über die Preise ist einfach unangebracht. Die Preise für PC Spiele haben sich in denletzten 15 Jahren (und vielleicht sogar noch länger aber soweit reicht meine PC Karriere zurück) kaum verändert. Als Beispiel habe ich damals für Civilization 2 (1996) 110 DM bezahlt. Die Preise lagen damals in der Regel zwischen 80 und 100DM. Heute liegen sie im Bereich von 40-55 Euro. Das ist kaum bis garkeine Preiserhöhung. Wieviele andere Produkte können das über einen so langen zeitraum gesehen bitte behaupten....

Desweiteren bekommt der geduldige Kunde meist nach relativ kurzer zeit echte Topspiele zu absoluten Budgetpreisen (Bioshock etwa, weclhen nach einem Jahr für 10 Euro zu haben war und immernoch ist)
 
AW:

El_Cativo am 19.02.2009 23:12 schrieb:
McDrake am 19.02.2009 22:53 schrieb:
Hmm.. kann man ja theoretisch auf Windows ummünzen :)
Zum spielen braucht man Windows. Die Games laufen nicht ohne... man hat also einen Windowszwang.
Nur eben mit dem Unterschied, das Windoof zum Betreiben des Computers selbst genutzt wird, wohingegen Steam rein für die Spiele benötigt wird. wobei "benötigt" relativ ist, denn eigentlich braucht keines der Spiele Steam um lauffähig zu sein... ;-)
Ist wie beim auto. dort herrscht auch Benzinzwang, sonst läuft es nicht, aber irgendwelche supitollen Navis oder sonstwas brauch man nicht.
Ich fänd es weltklasse, wenn Valve Steam als freiwilligen Zustzservice anbieten würde (ich bestreite ja nicht, dass Steam auch Vorteile hat), aber durch die Zwangskoppelung ist es eben keinen Deut besser als andere DRM Systeme auch

So sehe ich das auch.
 
AW:

El_Cativo am 20.02.2009 02:02 schrieb:
Also das Gejammer über die Preise ist einfach unangebracht. Die Preise für PC Spiele haben sich in denletzten 15 Jahren (und vielleicht sogar noch länger aber soweit reicht meine PC Karriere zurück) kaum verändert. Als Beispiel habe ich damals für Civilization 2 (1996) 110 DM bezahlt. Die Preise lagen damals in der Regel zwischen 80 und 100DM. Heute liegen sie im Bereich von 40-55 Euro. Das ist kaum bis garkeine Preiserhöhung. Wieviele andere Produkte können das über einen so langen zeitraum gesehen bitte behaupten....

Desweiteren bekommt der geduldige Kunde meist nach relativ kurzer zeit echte Topspiele zu absoluten Budgetpreisen (Bioshock etwa, weclhen nach einem Jahr für 10 Euro zu haben war und immernoch ist)
Was machst du dann mit den ganzen anderen Produkten der IT- und Unterhaltungsbranche, die auch immer komplexer werden, deren Markt immer größer wird und die trotzdem im Preis fallen?

Die Preisentwicklung eines Produktes hängt von zahlreichen Faktoren ab. Du kannst nicht einfach mal eben die jährliche Inflation zugrunde legen und dann zu dem Schluss kommen, dass eine Verteuerung die logische Konsequenz sein müsste.

Desweiten krankt es doch am PC, wie DaGolem schon sagte, massiv an der Produktqualität und am Kundenservice. Gleichzeitig macht ein heute erschienenes Spiel nicht mehr Spaß als ein 2D Jump and Run damals, dafür muss ich mich mit Bugs und massivem Rechtemanagement rumschlagen. Warum sollte ich also mehr bezahlen? Weil das Spiel grafisch aufwändiger geworden ist? Na und? Dann sollen sie ein Spiel mit weniger aufwändigerer Grafik rausbringen, welche das Entwicklungs-Budget nicht sprengt.

Und da wären wir genau beim Problem. Jahrelang hieß Innovation nur bessere Grafik. Jetzt merkt man, dass der Spiele-Markt für die Kosten fotorealistischer Grafik zu klein ist und versucht durch Konzepte wie Steam oder Securom noch die letzten paar Euro reinzukriegen. Einzig Nintendo hat erkannt wohin die Reise geht. Einsparungen bei der Grafik, die für 80% aller Gamer sowieso nebensächlich ist, wenn der Spielspaß stimmt, neue Märkte bedienen und dann fette Gewinne einfahren.

btw.
Spiele wie Bioshock sind nur so schnell so günstig, weil sie keiner gekauft hat. ;-)
 
AW:

N-o-x am 20.02.2009 08:24 schrieb:
Desweiten krankt es doch am PC wie DaGolem schon sagte massiv an der Produktqualität und am Kundenservice. Gleichzeitig macht ein heute erschienenes Spiel nicht mehr Spaß als ein 2D Jump and Run damals, dafür muss ich mich mit Bugs und massivem Rechtemanagement rumschlagen. Warum sollte ich also mehr bezahlen? Weil das Spiel grafisch aufwendiger geworden ist? Na und? Dann sollen sie ein Spiel mit weniger aufwendigerer Grafik rausbringen, welche das Entwicklungs-Budget nicht sprengt.
Aber für die meisten ist doch die Grafik der erste Indikator für Spielspass. Wenn jetzt bei der Grafik Abstriche in Kauf genommen werden, will im Endeffekt die breite Masse nichts mehr von dem Titel wissen. Ergo wird sich das Spiel um längen schlechter verkaufen als mit aktueller Grafik.
 
AW:

nikiburstr8x am 20.02.2009 08:54 schrieb:
Aber für die meisten ist doch die Grafik der erste Indikator für Spielspass. Wenn jetzt bei der Grafik Abstriche in Kauf genommen werden, will im Endeffekt die breite Masse nichts mehr von dem Titel wissen. Ergo wird sich das Spiel um längen schlechter verkaufen als mit aktueller Grafik.
Klar es hat sich ein gewisser Anspruch beim Konsumenten eingestellt. Wer will schon nachdem er Crysis gespielt hat als Nächstes wieder Far Cry (1) spielen. Das ist in der Tat ein echtes Problem für die Entwickler.

Es gibt aber noch andere Märkte, wobei ich dir aber keine Zahlen nennen kann, welcher Markt jetzt wie groß ist.

Denk mal an WoW, Diablo 3, Die Sims, Counter Strike, alle Wii Games, innovative Sachen wie Portal oder Klassiker, die immernoch gespielt werden. Da liegt's ja definitiv nicht an der Grafik.

Es gibt einen Markt, der immer bessere Grafik wünscht, aber der ist nicht groß genug um die zukünftigen Kosten für diese Grafik zu decken. Man ist in einer Sackgasse angekommen.

Beim PC sieht's so aus, dass Raubkopierer schon immer ein Thema waren, früher aber 10.000 - 100.000 verkaufte Einheiten ausreichend waren. Heute wird genauso viel verkauft, die Entwicklungskosten sind aber höher.

Deshalb sollte man den Aufschrei dieser Tage, was Raubkopien angeht, sehr differenziert betrachten. Raubkopien sind wirklich ein Problem, aber die Industrie ist auch schrecklich innovationsmüde und in keiner anderen Branche kannst du indem du 5 mal das Gleiche verkaufst (EA) so lange überleben.
 
AW:

N-o-x am 20.02.2009 09:12 schrieb:
Deshalb sollte man den Aufschrei dieser Tage, was Raubkopien angeht, sehr differenziert betrachten. Raubkopien sind wirklich ein Problem, aber die Industrie ist auch schrecklich innovationsmüde und in keiner anderen Branche kannst du indem du 5 mal das Gleiche verkaufst (EA) so lange überleben.

ist die Industrie innovationsmüde oder der konsument?
ich tippe wenn ich mir diverse Spiele und ihre Verkaufszahlen anschaue stark auf letzteres.
 
AW:

Shadow_Man am 20.02.2009 03:26 schrieb:
El_Cativo am 19.02.2009 23:12 schrieb:
McDrake am 19.02.2009 22:53 schrieb:
Hmm.. kann man ja theoretisch auf Windows ummünzen :)
Zum spielen braucht man Windows. Die Games laufen nicht ohne... man hat also einen Windowszwang.
Nur eben mit dem Unterschied, das Windoof zum Betreiben des Computers selbst genutzt wird, wohingegen Steam rein für die Spiele benötigt wird. wobei "benötigt" relativ ist, denn eigentlich braucht keines der Spiele Steam um lauffähig zu sein... ;-)
Ist wie beim auto. dort herrscht auch Benzinzwang, sonst läuft es nicht, aber irgendwelche supitollen Navis oder sonstwas brauch man nicht.
Ich fänd es weltklasse, wenn Valve Steam als freiwilligen Zustzservice anbieten würde (ich bestreite ja nicht, dass Steam auch Vorteile hat), aber durch die Zwangskoppelung ist es eben keinen Deut besser als andere DRM Systeme auch

So sehe ich das auch.

Im Prinziep hätte ich nichts gegen Steam, aber wenn ich für Spiele von 7 verschieden Publishern 5 verschiedene Clints brauche um die Spiele zu spielen, ist dass nicht aktzeptabel.
In dem Fall wäre ein Monopol Sinnvoll oder zumindest Kompatibilität untereinander
 
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Boesor am 20.02.2009 10:25 schrieb:
ist die Industrie innovationsmüde oder der konsument?
ich tippe wenn ich mir diverse Spiele und ihre Verkaufszahlen anschaue stark auf letzteres.
Die Spiele von denen du sprichst punkten durch ihre Grafik. Siehe vorletzter Absatz meines ersten Postings ("Grafik als Innovation").
Ein NFS das mehrere Generationen lang die selbe Technik und kaum Änderungen verwendet, verkauft sich irgendwann nicht mehr. Sieht man ja jetzt schon im Ansatz. Viele sagen sich wozu Undercover, wenn ich Most Wanted habe.
 
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N-o-x am 20.02.2009 10:35 schrieb:
Boesor am 20.02.2009 10:25 schrieb:
ist die Industrie innovationsmüde oder der konsument?
ich tippe wenn ich mir diverse Spiele und ihre Verkaufszahlen anschaue stark auf letzteres.
Die Spiele von denen du sprichst punkten durch ihre Grafik. Siehe vorletzter Absatz meines ersten Postings.
Ein NFS das mehrere Generationen lang die selbe Technik und kaum Änderungen verwendet, verkauft sich irgendwann nicht mehr. Sieht man ja jetzt schon im Ansatz. Viele sagen sich wozu Undercover, wenn ich Most Wanted habe.

Ich hab doch gar kein konkretes Spiel genannt.
Aber ich denke, wir wissen alle, dass innovatibve Spiele ganz und gar nicht pauschale Verkaufsschlager werden.
Hingegen ein Fifa verkauft sich jedes Jahr recht ordentlich, auch wenn sich da selten was ändert (PES natürlich auch)

Ich glaube, der Konsument an sich spiel lieber "mehr vom gleichen", als was neues.
Wieviele Leute haben sich nach CoD4 wohl CoD5 gekauft. ich vermute, eine ganze menge.
 
AW:

Boesor am 20.02.2009 10:39 schrieb:
Ich hab doch gar kein konkretes Spiel genannt.
Aber ich denke, wir wissen alle, dass innovatibve Spiele ganz und gar nicht pauschale Verkaufsschlager werden.
Hingegen ein Fifa verkauft sich jedes Jahr recht ordentlich, auch wenn sich da selten was ändert (PES natürlich auch)

Ich glaube, der Konsument an sich spiel lieber "mehr vom gleichen", als was neues.
Wieviele Leute haben sich nach CoD4 wohl CoD5 gekauft. ich vermute, eine ganze menge.
WoW, Sims, CS... habe ich genannt. Das alles waren innovative Konzepte, die mit der "altbekanntes mit besserer Grafik reicht"-Tradition gebrochen haben. Denn genau diese Tradition kann man da die Entwicklung grafischer Blockbuster zu teuer wird nicht mehr fortführen, also muss man sich nach neuen Modellen umsehen. Eben Modelle wie WoW, Sims, Wii Play...

Ich glaube du hast den Sinn hinter meinen beiden Postings nicht so ganz erfasst. Ich rede nicht davon dass ein Mirrors Edge oder ein PoP im Cell Shading Look innovativ seien und sich deshalb besser verkaufen (was sie nicht tun). Aber du scheinst es so zu verstehen.

Edit:
Und ich beschränke mich auch nicht auf aktuelle Plattformen, sondern ich habe dabei im Hinterkopf, was uns mit der nächsten Konsolen-Generation erwarten dürfte.
 
AW:

N-o-x am 20.02.2009 10:44 schrieb:
Ich glaube du hast den Sinn hinter meinen beiden Postings nicht so ganz erfasst. Ich rede nicht davon dass ein Mirrors Edge oder ein PoP im Cell Shading Look innovativ seien und sich deshalb besser verkaufen (was sie nicht tun). Aber du scheinst es so zu verstehen.

ich hab mich nur auf den Satz mit der innovationsmüden Industrie bezogen und das sehe ich eben nicht so.
 
AW:

N-o-x am 20.02.2009 08:24 schrieb:
Was machst du dann mit den ganzen anderen Produkten der IT- und Unterhaltungsbranche, die auch immer komplexer werden, deren Markt immer größer wird und die trotzdem im Preis fallen?

Die Preisentwicklung eines Produktes hängt von zahlreichen Faktoren ab. Du kannst nicht einfach mal eben die jährliche Inflation zugrunde legen und dann zu dem Schluss kommen, dass eine Verteuerung die logische Konsequenz sein müsste.
Kostet die Herstellung eines DVD- oder Bluray-Players heute mehr als damals die Herstellung eines VHS-Recorders? Ich glaube nicht. Bei Spielen wissen wir aber, dass die Budgets laufend steigern.

Ein Super Mario Bros wurde mit 500.000 Dollar (inflationsbereinigt von mir aus heute 1 Million Dollar) hergestellt und hat sich zig Millionen Mal verkauft. Heutige Spiele haben Budgets von 15, 20 oder 50 Millionen Dollar und verkaufen sich 1, 2 oder 3 Millionen, in manchen Ausnahmefällen (GTA 4, CoD 4, HL2) dann eben auch 8-10 Millionen Mal. Die Entwicklungskosten steigen, der Preis nicht. Also muss wo anders gespart werden.

Das kann man nicht mit Geräten und Elektronik vergleichen, eher mit Theater- oder Kinokarten. Und die sind in den letzten 20 Jahren sehr wohl gestiegen, Preise für Spiele nicht.
 
AW:

RonTaboga am 19.02.2009 20:23 schrieb:
grossesmannes am 19.02.2009 18:50 schrieb:
Das Problem ist, das die miesten Raubkopierer überzeugte Raubklopierer sind, die würden sicih ein Spiel auch für 1 € nicht kaufen, sondern illegal saugen...

Wenn man Spiele billiger macht, kriegt man so höchstens noch weniger Einnahmen von den ehrlichen Käufern..

Das ist so einfach nicht richtig. Es gibt zwar diese Leute die sich einfach alles an Filmen/ Games/ Musik illegal aus dem Netz saugen, es sind aber längst nicht alle Schwarzkopierer so.

Es gibt genug Leute die einfach aus finanziellen Gründen Games illegal beziehen. Ob ihnen das Spiel einfach vom Preis/Leistungsempfinden zu teuer ist oder sie es sich einfach nicht leisten können weil sie dann hungern oder sich verschulden würden spielt erstmal keine Rolle.
Ein Bekannter von mir bspw. hat sich letztens GTA IV aus dem Netz illegal gezogen. Er sagte mir ganz klar für 20€ hätte er nicht überlegt und sofort zugeschlagen aber für 50 niemals. Und so denken viele.

Dies rechtfertigt sicherlich nicht die Schwarzkopie, aber das ein deutlich verringerter Preis überhaupt keinen Einfluss auf die Verkäufe hätte, ist sehr zweifelhaft...

Das ist ja mal totaler Schwachsinn ...
Wenn es ein anderes Produkt gibt, dass dich bzw. deinen "Freund" interessieren würde, es dir aber vom Preis/Leistungsverhalten zu teuer ist oder du es dir einfach nicht leisten könntest, was würdes du dann machen?
Nicht kaufen oder klauen?

Würde das Spiel dann 20€ kosten, dann käme wahrscheinlich das Argument, ne 20€ sind mir zu teuer - für 10€ hätte ich es gekauft.
Kann ich es eben nicht spielen, wenn ich die Kohle nicht dafür habe - so einfach ist das!
Wenn ich Lust auf nen Burger oder was habe und ich ich die Kohle dafür nicht hab, dann kann ich mir das halt auch nicht kaufen!

Und dass Spieleentwickler damit ihr Geld verdienen und ihr Produkt nicht zu Schleuderpreisen auf den Markt werfen, wird wieder mal vergessen :rolleyes:

Sind doch alles nur fadenscheinige Ausreden von den Leuten die sich die Spiele lieber ziehen als sie zu kaufen und sonst nichts!
 
AW:

fakt ist, die aussage "Alle Raubkopierer würden sich die spiele kaufen wenn sie die games nicht kopieren können, und dies würde den Umsatz erheblich erhöhen" ist genauso blödsinnig wie "die miesten Raubkopierer sind überzeugte Raubklopierer , die würden sicih ein Spiel auch für 1 € nicht kaufen, sondern illegal saugen..."
 
AW:

HLP-Andy am 20.02.2009 11:06 schrieb:
Ein Super Mario Bros wurde mit 500.000 Dollar (inflationsbereinigt von mir aus heute 1 Million Dollar) hergestellt und hat sich zig Millionen Mal verkauft. Heutige Spiele haben Budgets von 15, 20 oder 50 Millionen Dollar und verkaufen sich 1, 2 oder 3 Millionen, in manchen Ausnahmefällen (GTA 4, CoD 4, HL2) dann eben auch 8-10 Millionen Mal.


Welches Spiel soll 50 Millionen kosten?

Nehmen wir Far Cry 2, dass auf einer bestehenden, erweiterten Engine läuft. Weiter sind zig Programmroutinen von anderen Vorgängerspielen übernommen und erweitert. (Ich programmiere, glaub mir, ich schreibe nicht alles neu sondern habe Bibliotheken wie jeder Programmierer). Okay, sagen wir ganz grosszügig Far Cry 2 kosten 10 Millionen in der Entwicklung (völlig überzogen, aber egal). Im Dezember 08 kam die Meldung es wurde 1 Mio. mal verkauft. Nehmen wir an, es bleibt 25 Euro pro Spiel kleben. Sind: 25 Millionen . Ziehen wir erst mal die Herstellungskosten und dann weil wir sehr grosszügig sind nochmal 10 Millionen ab. Macht in ca. 4 Wochen 5 Millionen Gewinn für dieses Spiel. Und es wird weiter verkauft.....
Dieser Industrie geht es blendend, die kriegen imho nur den Hals nicht voll genug.
 
AW:

scalelll am 20.02.2009 11:45 schrieb:
HLP-Andy am 20.02.2009 11:06 schrieb:
Ein Super Mario Bros wurde mit 500.000 Dollar (inflationsbereinigt von mir aus heute 1 Million Dollar) hergestellt und hat sich zig Millionen Mal verkauft. Heutige Spiele haben Budgets von 15, 20 oder 50 Millionen Dollar und verkaufen sich 1, 2 oder 3 Millionen, in manchen Ausnahmefällen (GTA 4, CoD 4, HL2) dann eben auch 8-10 Millionen Mal.


Welches Spiel soll 50 Millionen kosten?

Nehmen wir Far Cry 2, dass auf einer bestehenden, erweiterten Engine läuft. Weiter sind zig Programmroutinen von anderen Vorgängerspielen übernommen und erweitert. (Ich programmiere, glaub mir, ich schreibe nicht alles neu sondern habe Bibliotheken wie jeder Programmierer). Okay, sagen wir ganz grosszügig Far Cry 2 kosten 10 Millionen in der Entwicklung (völlig überzogen, aber egal). Im Dezember 08 kam die Meldung es wurde 1 Mio. mal verkauft. Nehmen wir an, es bleibt 25 Euro pro Spiel kleben. Sind: 25 Millionen . Ziehen wir erst mal die Herstellungskosten und dann weil wir sehr grosszügig sind nochmal 10 Millionen ab. Macht in ca. 4 Wochen 5 Millionen Gewinn für dieses Spiel. Und es wird weiter verkauft.....
Dieser Industrie geht es blendend, die kriegen imho nur den Hals nicht voll genug.

richtig, es ist aus der Mode gekommen ein Gesund-wachsendes Unternehmen zu führen sondern es zählt NUR Gewinnmaximierung um alle aktionäre zu befriedigen! Kundenzufriedenheit, sichere arbeitsplätze für Mitarbeiter oder langfristige und nachhaltige investitionen.. *pfh* welche Aktiengesellschaft interessiert sich denn für sowas...
 
AW:

golani79 am 20.02.2009 11:35 schrieb:
RonTaboga am 19.02.2009 20:23 schrieb:
grossesmannes am 19.02.2009 18:50 schrieb:
Das Problem ist, das die miesten Raubkopierer überzeugte Raubklopierer sind, die würden sicih ein Spiel auch für 1 € nicht kaufen, sondern illegal saugen...

Wenn man Spiele billiger macht, kriegt man so höchstens noch weniger Einnahmen von den ehrlichen Käufern..

Das ist so einfach nicht richtig. Es gibt zwar diese Leute die sich einfach alles an Filmen/ Games/ Musik illegal aus dem Netz saugen, es sind aber längst nicht alle Schwarzkopierer so.

Es gibt genug Leute die einfach aus finanziellen Gründen Games illegal beziehen. Ob ihnen das Spiel einfach vom Preis/Leistungsempfinden zu teuer ist oder sie es sich einfach nicht leisten können weil sie dann hungern oder sich verschulden würden spielt erstmal keine Rolle.
Ein Bekannter von mir bspw. hat sich letztens GTA IV aus dem Netz illegal gezogen. Er sagte mir ganz klar für 20€ hätte er nicht überlegt und sofort zugeschlagen aber für 50 niemals. Und so denken viele.

Dies rechtfertigt sicherlich nicht die Schwarzkopie, aber das ein deutlich verringerter Preis überhaupt keinen Einfluss auf die Verkäufe hätte, ist sehr zweifelhaft...

Das ist ja mal totaler Schwachsinn ...
Wenn es ein anderes Produkt gibt, dass dich bzw. deinen "Freund" interessieren würde, es dir aber vom Preis/Leistungsverhalten zu teuer ist oder du es dir einfach nicht leisten könntest, was würdes du dann machen?
Nicht kaufen oder klauen?

Würde das Spiel dann 20€ kosten, dann käme wahrscheinlich das Argument, ne 20€ sind mir zu teuer - für 10€ hätte ich es gekauft.
Kann ich es eben nicht spielen, wenn ich die Kohle nicht dafür habe - so einfach ist das!
Wenn ich Lust auf nen Burger oder was habe und ich ich die Kohle dafür nicht hab, dann kann ich mir das halt auch nicht kaufen!

Und dass Spieleentwickler damit ihr Geld verdienen und ihr Produkt nicht zu Schleuderpreisen auf den Markt werfen, wird wieder mal vergessen :rolleyes:

Sind doch alles nur fadenscheinige Ausreden von den Leuten die sich die Spiele lieber ziehen als sie zu kaufen und sonst nichts!

Bei dem Fall handelte es sich wirklich um einen Bekannten von mir, ich gehöre zwar zu den Leuten die sich Original Software durchaus auch kaufen, bin aber auch kein Scheinheiliger 100% "alles-an-geistigem-eigentum-käufer-was-ich auf-dem-PC-habe" (als ob nicht fast jeder mal was urheberrechtlich geschütztes für lau auf seinen Rechner gepackt hat sei es nur paar MP3´s oder so)

Bei einem anderen Produkt als geistigem Eigentum was man sich nicht eben mal sicher aus dem Netz saugen kann entsteht für die meisten die Frage gar nicht ob man klaut oder kauft da die Leute sich den Geldstrafen / Ärger / Imageverlust und den anderen Folgen bewusst sind wenn sie erwischt werden...bzw. dort ist auch die Hemmschwelle viel grösser in den Laden zu gehen und unbemerkt was mitgehen zu lassen.
Erschwerend kommt noch hinzu das das Unrechtsbewusstsein bei Schwarzkopien nur bei den wenigsten exisitiert.

Ich weiss nicht wie man ständig so sinnlos auf diesem Ausredeargument bzw. "den Pullover würdest du auch nicht klauen" *GÄÄÄHN* pochen kann und nicht wahrnimmt wie vielschichtig die Fälle und Gründe von Schwarzkopien sind und wie die Differenzen zu "normalem" Diebstahl wirklich sind. :rolleyes:

fakt ist, die aussage "Alle Raubkopierer würden sich die spiele kaufen wenn sie die games nicht kopieren können, und dies würde den Umsatz erheblich erhöhen" ist genauso blödsinnig wie "die miesten Raubkopierer sind überzeugte Raubklopierer , die würden sicih ein Spiel auch für 1 € nicht kaufen, sondern illegal saugen..."

Ganz genau die Wahrheit ist irgendwo dazwischen wenn nicht sogar in der goldenen Mitte
;-)
 
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