Odin333 am 20.07.2008 19:32 schrieb:Deshalb verstehe ich auch nicht, wie mache Politiker hergehen und sagen können: Diese Computerspiele sind so brutal, dagegen muss vorgegangen werden, im gelichen atemzug aber Soldaten (keine Ahnung wer freiwillig in den Krieg gehen würde, sicher keine Videospieler) in den Irak schicken, wohl wissend, dass so mancher nicht mer nach hause kommt.
Allein die Tatsache dass manche Politiker den Tot von Menschen in Kauf nehmen, um irgendetwas zu erreichen macht diese indirekt zu Mittäter der Mördern.
Also was ist schlimmer, ein Politiker der Soldaten in den Krieg schickt, oder Gamer, die mehr realismus oder Blut in Spielen möchten?
Das Problem ist eben das alles sich um Gesetzte und die persönliche Freiheit dreht. Und das ist nun einmal Grundgesetz und leicht fallen tut das sicher niemanden. Nicht einmal mir.
Matt1974 am 20.07.2008 19:37 schrieb:Naja, wir sind nicht so verschieden, du wurdest ja auch nicht gefragt, ob deine letzte Lohnerhöhung(wenn du eine hattest) nicht dir sondern dem Land zu Gute kommen sollte.
Du stimmst dem also nicht zu, dass du als Spieler, erst einmal egal welches Genre du spielst, für unmündig gehalten wirst, selbst zu entscheiden, obwohl dir doch dieses recht per Gesetz zusteht?
Boesor am 20.07.2008 19:37 schrieb:Och bitte, es ist ja vollkommen ok wenn man , warum auch immer, am möglichst realistisch-grausamen Töten am PC Spaß hat.
Aber bei diesem Vergleich, dieser Konstruktion von Zusammenhängen, da muss eigentlich deine Tastatur zersprungen sein.

Ich bin aber nicht allein, und darum geht es. Wer wird denn vor was beschützt und ist dieser Schutz nicht vielleicht eine Art Verdummen oder Verblenden. Ich würde niemals parallelen ziehen, wenn es um Spiele und Realität geht. Der Pixelkamerad, der da angeschossen am Boden liegt, wäre völlig egal, wenn es ein Zombie wäre. Das die Bevormundung ständig steigt, solltest du als Stundent doch selber bemerkt haben. Würdest du mit dere Waffe in der Hand in einen Konflikt ziehen, mit dem du nichts zu tun hast, gut behütet vor Gewaltdarstellungen?! Wahrscheinlich würdest du eher eine Demo dagegen starten, aber das System billigen. Ich denke du siehst manches zu einseitig. Verdammt, jetzt bin ich dir wieder zu nahe getreten.Boesor am 20.07.2008 19:44 schrieb:Matt1974 am 20.07.2008 19:37 schrieb:Naja, wir sind nicht so verschieden, du wurdest ja auch nicht gefragt, ob deine letzte Lohnerhöhung(wenn du eine hattest) nicht dir sondern dem Land zu Gute kommen sollte.
Znächst bin ich Student, aber was soll mir das jetzt sagen? Willst du auf Volksabstimmungen zu jedem Gesetz hinaus, oder willst du mir sagen Steuern verstoßen gegen deine persönliche Freiheit?
Du stimmst dem also nicht zu, dass du als Spieler, erst einmal egal welches Genre du spielst, für unmündig gehalten wirst, selbst zu entscheiden, obwohl dir doch dieses recht per Gesetz zusteht?
Ich bewerte den jugenschutz höher, als deiner persönliche freiheit, jedes Spiel bei Saturn und Co kaufen zu können. Das du an jedes Spiel (sofern du ü18 bist) völlig legal rankommst (abgesehen von verbotenen Spielen) weißt du doch wohl?
Das wollte ich nicht, und wir sind mittlerweile soweit vom Thema ab. 
Zubunapy am 20.07.2008 19:49 schrieb:Du übersiehst dabei einen entscheidenden Fakt: Unsere lieben Politiker vergleichen Kriegsspiele gerne mit realen Kriegen.
Von daher ist sein Vergleich durchaus angebracht.
Wenn virtuelle Gewalt mit realer gleichzusetzen ist, wieso wird reale Gewalt durch Irakeinsätze propagiert und virtuelle in Killerspielen boikottiert?
Korrekt. Was du geschrieben hast war Schwachsinn. Wer behaubtet denn, unsere Welt wäre perfekt?? Wer gaygen Killerspiele vorgehen will, will eine perfekte Welt schaffen, nicht selbige erhalten.Odin333 am 20.07.2008 19:32 schrieb:Es ist doch sehr sehr merkwürdig, wie einige der Meinung sind, wir leben in einer perfekten Welt. Alles ist überall in Ordung, nur in diesen Verdammten Spielen wird so etwas brutales wie einer Person ins Bein zu schiessen, praktiziert.
Schwachsinn!!!!!
Es kommt immer auf die Personen an, die spielen.
Ich persöhnlich nutze diese Möglcihkeit um a) im Spiel weiterzukommen und b) mir ein gutes Bild davon zu machen, was Menschen anderen Menschen (Speziell im Krieg) antun können.
Deshalb verstehe ich auch nicht, wie mache Politiker hergehen und sagen können: Diese Computerspiele sind so brutal, dagegen muss vorgegangen werden, im gelichen atemzug aber Soldaten (keine Ahnung wer freiwillig in den Krieg gehen würde, sicher keine Videospieler) in den Irak schicken, wohl wissend, dass so mancher nicht mer nach hause kommt.
Allein die Tatsache dass manche Politiker den Tot von Menschen in Kauf nehmen, um irgendetwas zu erreichen macht diese indirekt zu Mittäter der Mördern.
Also was ist schlimmer, ein Politiker der Soldaten in den Krieg schickt, oder Gamer, die mehr realismus oder Blut in Spielen möchten?
Matt1974 am 20.07.2008 19:37 schrieb:Das Problem ist eben das alles sich um Gesetzte und die persönliche Freiheit dreht. Und das ist nun einmal Grundgesetz und leicht fallen tut das sicher niemanden. Nicht einmal mir.Naja, wir sind nicht so verschieden, du wurdest ja auch nicht gefragt, ob deine letzte Lohnerhöhung(wenn du eine hattest) nicht dir sondern dem Land zu Gute kommen sollte. Du stimmst dem also nicht zu, dass du als Spieler, erst einmal egal welches Genre du spielst, für unmündig gehalten wirst, selbst zu entscheiden, obwohl dir doch dieses recht per Gesetz zusteht? Ich erzähl mal eine Geschicht aus meiner Bundeswehrzeit. Unserer Radar Abteilung(vereinfacht ausgedrückt) ist es mal gelungen, ungeschnittene Berichte aus dem Kosovo, abzufangen. Resultat, das hat niemand je im Fernseh gesehen, egal ob ARD oder nicht. Da war sie wieder die Zenzur, aber da fand ich es gut, dass es nicht jeder gesehen hat, aber das Bild der Realität, die du zu glauben kennst, wird gefiltert und manipuliert. Spiele die einen taktischen Rahmen öffnen, finde ich gut, ob's geschmaklos ist interessiert dabei nicht. Diese Art von Jungendschutz, der in D immer schärfer wird, ist doch letztens nur ein eingeständnis der Unfähigkeit. Die Kids kaufen die Games halt im Ausland, ich als Erwachsener werde beschnitten und nicht die Zielgruppe.Achso, du bist dem Irrtum aufgesessen, das Grundgesetz würde dir quasi unbeschränkte persönliche Freiheit garantieren. Frag dich mal was passiert wenn du dir die persönliche Freiheit nimmst nackt durch den Stadtpark in Dortmund zu laufen.
Die persönliche freiheit muss natürlich auch immer im Einklang mit höher einzustufenden Interessen stehen, das sollte einleuchten.

Boesor am 20.07.2008 19:57 schrieb:Höre ich zwar nicht so oft, aber gut
Nur wenn man davon ausgeht, dass die Soldaten zum Spaß in sinnlose Kriege gehetzt werden.
Vielleicht weil hinten den Auslandseinsätzen (die übrigens nicht im irak stattfinden) ein Sinn steckt und keine Werbung für Kriegsspiele.
Kurz: Das eine hat mit dem anderen rein gar nichts zu tun
Wo? Dieses Forum muss ich unbedingt meiden. Boesor und ich streiten uns eigentlich bei jedem ThemaOdin333 am 20.07.2008 20:04 schrieb:@ Boesor
Hat du gemerkt, wir sind gleich in 2 Foren aneinandergeraten, interessant.

Odin333 am 20.07.2008 20:03 schrieb:@ Boesor
Entschuldige meine etwas derbe Audrucksweise, aber was bist du eingendlich für ein dummer Hund?
Du bist wohl der Meinung du hast den vollkommenen Durchblick, anders kann ich mir diese Aussage ("Aber bei diesem Vergleich, dieser Konstruktion von Zusammenhängen, da muss eigentlich deine Tastatur zersprungen sein.") nicht erklären.
Du und nur Du kannst nicht Virtualität und Realität nicht unterscheiden, du solltest nicht auf andere schliessen.
Du Stellst den Jugendschutz über die persöhnliche Freiheit, man kommt schließlich an alle Spiele, wenn man über 18 ist, es sei denn, sie sind verboten.
Was meinst du ist ein Verbot? Spiele müssen geschnitten werden, damit sie in dt. ünberhaupt verkauft werden dürfen.
Noch eine Frage hätte ich: Studierst du Politik? Ich könnte mir dich gut als Politiker vorstellen, der Ja, wie ich mit diesem dummen verlgeich bereits beschrieben habe, mit freuden Menschen in einen nichtsbringenden Krieg schickt.
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Der Post ist schon völlig deformiert wurden. Ich sage nur das was du weisst, ist das was du Wissen sollst. Du musst und sollst ja als Staatsbürger vorallem funktionieren. Am besten die Glocke oben drüber, die Pille rein und fertig. Ich wiederhole es nocheinmal, das was im Spiel dargestellt wurde, ist Realität. Das Spiel aber nicht! Die Geschicht frei erfunden und dennoch Real! Der Spieler will es als glaubhaft empfinden was er spielt, wohlwissend, dass es nur ein Spiel ist. Diese Diskussion ist selbst fraglich, denn die Kritiker hier, würden der Alleinerziehenden Mutter von 3 Kindern, die in einer Waffen oder Munitionsfabrik arbeitet doch auch nicht als Mörderin verurteilen, nur weil deren Arbeit zum töten eingesetzt wird. Die Waffe, die tötet, ist nur dafür da. Und ob die Absicht Gutes oder Böses erreicht spielt doch keine Rolle. Ich ballere doch nicht durch die Pixelwelt um mich auf einen kommenden Krieg vorzubereiten, oder um zu sehen, wie das wäre wenn ich jemanden mit 'nem Sniper den Arm abschiesse. (COD4 hatte auch niemand erregt!)
Odin333 am 20.07.2008 20:23 schrieb:@ Boesor
Heute hat hier glaube ich irgendwer mal den Hindukusch erwähnt, ich füge noch den Irak und den Kongo hinzu. Was bitte haben deutsche Soldaten da zu suchen?
Deutschland soll sich um die eingenen Probleme kümmern.
Mir geht es einfach darum, dass Krieg erlaubt ist, zu realistische Spiele aber verboten sind. Vielleicht kannst du mir das ja erklären.
Damit will ich sagen, dass du vermutlich etwas gegen zu realistische Spiele hast, weil die Wiederspiegelung der Realität in Spielen nichts zu suchen hat.
Du solltest dir aber im Klaren sein, dass man das durchaus auch anders sehen kann.
Im zweiten Fall kannst Du mir sicher helfen: welche Spiele sind denn verboten?Odin333 am 20.07.2008 20:23 schrieb:Mir geht es einfach darum, dass Krieg erlaubt ist, zu realistische Spiele aber verboten sind. Vielleicht kannst du mir das ja erklären.