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News - Far Cry 2: Zu heftig? Neues Far Cry 2-Video erregt die Gemüter

AW:

Schon wieder so´n gelaber. War doch erst kürzlich mit AOC.
Lasst uns erwachsene das Spielen was wir wollen!!!
Wem das zu krass ist, oder wenn jemand meint oh die armen Pixelmänchen und deren Gefühle - Wacht auf das ist ein Spiel=nicht Real! Wer da keine Grenze ziehen kann soll eh nicht spielen.

Jeder soll für sich entscheiden was er spielen möchte oder nicht.
Und kommt mir jetzt nicht mit "Aber denkt doch an die Kinder!". Dafür gibts halt Jugendschutz.
 
AW:

SilverSiggi am 21.07.2008 18:19 schrieb:
Jeder soll für sich entscheiden was er spielen möchte oder nicht.
Und kommt mir jetzt nicht mit "Aber denkt doch an die Kinder!". Dafür gibts halt Jugendschutz.
Gäbe es nicht die Bösen Jugendschützer, die es uns vermiesen, hättest du recht. Jetzt stellt sich die Frage nach dem "Wieso"
 
AW:

Zubunapy am 21.07.2008 18:21 schrieb:
Gäbe es nicht die Bösen Jugendschützer, die es uns vermiesen, hättest du recht. Jetzt stellt sich die Frage nach dem "Wieso"
Das ist schon war, doch als Erwachsener kommt man auch so locker an die ungeschnittene Spiele ran, sprich Import. Klar man zahlt so manchmal um die 5 € mehr. Manchmal aber um die 5€ weniger. Letztes beispel AOC 49$ (inkl. Versand) waren umgerechnet 40 €. Hierzulande mußte man 49€ zahlen. Ausserdem ist es von Vorteil wenn man verschiedene Sprachen kann, so bestelle ich mir ab und zu Games aus Russland für 300 rub + vesand. Umgerechnet ungefähr 15 € :-X Und das bei Neuheiten die nicht mal in Deutschland raus sind wie z.B. Kings Bounty.

Darum meine Empfehlung an alle: Lernt mehr fremde Sprachen, das macht euch zu Eruditen!
 
AW:

Cr4zYd0nG am 21.07.2008 18:07 schrieb:
Die Frage ist, ob wirklich jeder die Folgen abschätzen kann.
Imho ist Folgen abschätzen können eine völlig hohle Phrase. Es ist nichteinmal möglich die Folgen abzuschätzen wenn ich mich morgens ins Auto setze.

Cr4zYd0nG am 21.07.2008 18:07 schrieb:
Außerdem ist es sehr gut, dass die Öffentlichkeit vor excessiven Gewalt-Filmen geschüzt wird (durch Herausschneiden bestimmter Szenen), dabei wird zwar der Grundgedanke des Filmes verunstaltet, jedoch trägt das dazu bei, dass das Volk nicht abstumpft.
Erwachsene haben das Recht sich Müll ins Hirn zu schaufeln.
Mit Sicherheit nicht erstrebenswert, aber immer noch besser als dieser "von der Wiege bis zur Bahre" Gedanke, der - nicht nur in diesem Bereich- immer wieder von der Politik gefordert und gezeigt wird.

Cr4zYd0nG am 21.07.2008 18:07 schrieb:
In 9/11 sieht man z.B. wie eine Menschenmenge bis zur unkenntlichkeit verkohlte amerikanische Soldaten, die zuvor im Gefecht in ihrem Vehicel eingeklemmt verbrannten, an Seilen hinter sich her zogen und dabei triumphierend jubelten. Sicherlich ist diese deutlich zu erkennende Abstumpfung größtenteils durch den Krieg (im Irak) selbst hervorgerufen worden, jedoch hat auch das irakische Fernsehen einen nicht ganz unwesentlichen Anteil daran.
Da machst du es dir zu einfach, vieles spielt bei der Entwicklung von solchem Hass hinein.
Vor allem aber: Menschen in Extremsituationen handeln (für aussenstehende) teilweise völlig irrational. Dazu kommt großer Hass auf den Gegner und schon hast du Bilder wie im Irak oder in Somalia oder in Vietnam, oder........

Cr4zYd0nG am 21.07.2008 18:07 schrieb:
Wie berichtet wurde, kam dort sogar die Köpfung von Nick Goldberg, dem sein Kopf vor laufender Kamera von seinen Entführern bei vollem Bewusstsein mit einem Jagdmesser abgetrennt wurde, im öffentlichen Fernsehen (wahrscheinlich irgendwann Nachts). Soweit ich mich allerdings erinnern kann, kam das bei Panorama oder einem ähnlichen TV-Magazin (also keine Ahnung inwiefern dem Glauben geschenkt werden kann - wahrscheinlich übertrieben dargestellt).
Also kein Irakischer Fernsehsender sendet ohne "Genehmigung" der US-Armee. Vielleicht haben die da auch Irakische Fernsehsender mit im Irak empfangbaren Fernsehsendern verwechselt :confused:

Cr4zYd0nG am 21.07.2008 18:07 schrieb:
Was ich damit ausdrücken möchte ist, die Öffentlichkeit sollte ganz klar vor Gewaltdarstellung geschützt werden, jedoch sollte es einem jeden Einzelnen überlassen werden sich mit bestimmten Thematiken auseinander zu setzen, sei es in Spielfilmen, Dokumentationen oder eben Computerspielen.
Ich bin ja nu auch dagegen die alten Sexploitation Filme auf Großbildleinwände in der Innenstadt zu projezieren, aber solange ich mich selber zu etwas entscheide und nicht davon überrascht/ dazu gezwungen werde, betrifft es doch nicht die Öffentlichkeit.
 
AW: Hui, hier geht's ja zur Sache!

Zubunapy am 21.07.2008 17:05 schrieb:
Ah, ein Text zum Zerpflücken. Wie nett :-D
Gern geschehen ;-)

Das Grundprinzip ist eben nicht das gleiche. Während man bei Commandos seinen Kumpanen tötete, nutzt man in FC2 die Quahlen und das daraus resultierende Mitgefühl des Gegners aus. Das ist moralisch betrachtet ein himmelweiter Unterschied.
Deshalb sagte ich ja das taktische Grundprinzip. Es wirkt im vorliegenden Falle natürlich ganz anders, die Taktik ist aber ähnlich. Und die Motivation, wenn jemand eine Leiche sieht, ist nicht viel anders als wenn er einen Verletzten erspäht, denn in der Regel sieht man ja erst, dass die am Boden liegende Person tot ist, wenn man näher dran ist. Zuerst überprüft man also nur, was dem am Boden liegenden Kameraden fehlt. Im Grunde spielt man bei so etwas auch mit Mitleid, es tritt nur nicht so sehr in den Vordergrund.
Was den Unterschied ausmacht ist also nicht die Motivation des angelockten Helfers sondern der Schmerz des Köders. Aus taktischen Gesichtspunkten ist so eine Methode leider effizienter, da eine Leiche nicht um Hilfe schreien kann und man somit keine Garantie auf Ablenkung hat. Gemein, aber durchaus realistisch.
Übrigens sollte man auch nicht vergessen, dass die Möglichkeit, Gegner zu verwunden auch genutzt werden kann, um Gegner auszuschalten ohne sie zu töten. Man muss das Verletzungsfeature nicht auf diese fiese Weise ausnutzen, wenn man nicht möchte.

Hat jemand nach Genf gerufen??
Nein, das war natürlich sinnbildlich gemeint. Hätte nen Smiley setzen sollen, aber der Post ließ sich irgendwie nicht mehr editieren. Ich meinte damit einfach nur, das ähnlich fiese Vorgehensweisen in MP-Shootern Alltag sind und sich dort niemand diese Fragen stellt.

Hast du dich bei einem SP-Shooter jemals einfach an den Strand gestellt und die Wellen beobachtet?
Ja, hab ich.
Ich schaue auch einfach den Animationen von Tieren und Gegnern zu und erfreue mich an witzigen Dialogen.
Vor allem letzteres macht für mich einen nicht unwesentlichen Reiz von Games aus. Finde es immer toll, wenn Entwickler an so etwas gedacht haben. In Far Cry gab es sehr amüsante Dialoge zwischen den Söldnern und auch die Max Payne-Spiele können das gut: z.B. ist diese Diskussion zwischen den Gangstern, welcher Draht denn nun der Richige sei, super in Szene gesetzt und wer da einfach reinstürmt, anstatt ihnen zu Ende zuzuhören, verpasst etwas und verschwendet auch noch Munition.

Bei MP-Shootern ist das nicht drin. Da könnten Granaten Gegner zerfetzen, Flammenwerfer waschechte Verbrennungsanimationen hervorrufen und Verwundete sich windend am Boden wälzen; ich würde davon gar nichts mitbekommen, weil ich zu sehr damit beschäftigt wäre, mich der Gegnerhorden zu erwähren.
Und das macht das Vorhandensein dieser Darstellungen also weniger verwerflich? Weil man keine Zeit hat, drüber nachzudenken? Klingt etwas seltsam, meinst du nicht?

EA sagte seinerzeit zum fehlenden Blut in Medal of Honor: Allied Assault: "Im Krieg gab es auch kein Blut. Und falls doch, hat es keiner gesehen. Also kann man auf dieses Detail getrost verzichten" Und so sehe ich das auch.
Stimmt schon und in den meisten Games dieser Art ist die Darstellung auch mehr oder weniger zurückhaltend. Die typischen Blutwölkchen dienen ja eigentlich mehr dem Trefferfeedback als dem Realismus. Aber von Blut reden wir jetzt ja auch eigentlich gar nicht, oder?

Sicherlich ist es realistisch, wenn sich ein Gegner am Boden wälzt und vor Schmerzen schreit, um Hilfe bettelt oder nach Mami ruft. Aber würde man im Krieg dieses überhaubt wahrnehmen? Oder wäre man zu sehr damit beschäftigt, seinen eigenen Arsch zu retten?
Zumindest ein Sani sollte auf sowas achten, das ist immerhin sein Job.

Du bringst es auf den Punkt: Nur wenige Spieler haben diese Fähigkeit der Selbstreflexion.
Und nur weil die breite Masse zu blöd ist, solche Ansätze so zu deuten, wie sie gedacht sind, sollen die Entwickler es sein lassen? Wie soll sich das Medium denn dann weiterentwickeln um mal den Kinderschuhen zu entwachsen?

Ich muss selbst auch einräumen, gelegentlich gewisse Dinge zu genießen, die im Spiel passieren. Jericho: In einem Level hängen lebende Körper an Kreuzen. Die Haut ist streckenweise abgezogen und am Holz vernagelt. Mein erster Gedanke war nicht etwa "Wie Geschmacklos" oder "Die armen Leute". Nein. Ich dachte eher "Ha! Wie geil is das denn??"
Echt? Ich hab Jericho jetzt zwar nicht gespielt, aber ich denke, meine Gedankengänge wären zumindest eher ein "Autsch!" oder ein "Igitt." aber ein "Wie geil ist denn das?" käme mir wohl eher nicht in den Sinn... Andererseits dachte ich genau dies, als ich in UT3 zum ersten Mal einen Gegner mit der Bio erwischt habe und er zu einer grünen Schleimpfütze zusammenschmolz. Und das der Strahl der Link Gun nur die Knochen des Gegners zurück lässt fand ich schon in UT2k3 cool. Ist wohl alles ziemlich subjektiv.

Kennst du das klassische Rollenspiel? Mutter-Vater-Kind? Dort geht es auch nicht um Spaß. Es ist ein Lernprozess. Kinder verarbeiten ihre Erfahrungen durch dieses Spiel. Dennoch ist es und wird auf lange sich auch bleiben: Spiel.
Ich sagte, dass unsere Games nicht nur Spiel sind. Natürlich sind sie weiterhin Spiele mit gewissen Regeln und Strukturen, aber eben um Elemente erweitert, die aus anderen Bereichen kommen, wie z.B. narrative und kinematographische Stilmittel. Das macht aus einem Computerspiel mehr als ein Mensch-ärgere-dich-nicht. Rollenspiele sind wieder ein ganz anderer Bereich, aber auch dessen Kernelemente fließen mal mehr, mal weniger in Games ein.

Hüstel. Spaß bedeutet nicht automatisch humoristische Unterhaltung. Beim Fußball lache ich eher selten, dennoch habe ich Spaß dabei. Wenn ich musiziere, lache ich so gut wie nie (die Texte sind einfach zu melankolisch, um über sie zu lachen). Dennoch habe ich Spaß, Freude am musizieren. Spaß und Lachen sind zwei Paar Schuhe, die aber gelegentlich zusammen getragen werden.
Sorry, hätte mich klarer ausdrücken sollen. Ich setzte Spaß und an etwas Spaß/Freude haben nicht unbedingt gleich, zumindest nicht, wenn ich etwas schriftlich zu erläutern versuche. Eine Tätigkeit genießen definiere ich als Freude daran haben. Amüsiert man sich dabei auch noch, so wird aus der Freude Spaß. Ich weiß, der Duden sieht es jetzt eher nicht zwingend so, wie ich es beschrieben habe, aber mir hilft diese Auslegung dabei, etwas feiner zu differenzieren.

Aber das Gegenteil von Spaß, kennst du es? Es heißt "Langeweile".
Wie gesagt, für mich ist Langeweile eher das Gegenteil von "Freude an einer Sache haben" bzw. "sich unterhalten fühlen". Das Gegenteil von Spaß ist Ernst. Und ersthaftes muss nicht zwangsläufig langweilig sein sondern kann auch durchaus unterhalten.

Da empfehle ich "Evidence: Wer tötete Sarah Hopkins".
Danke für den Tipp, kannte ich gar nicht.
Brauchste aber Windoof 98 für :-D
Ach Mist, dann wird das wohl leider nichts. Kein XP-Kompatibilitätsmodus möglich?
 
AW:

eX2tremiousU am 21.07.2008 14:08 schrieb:
Bezugnehmend auf die Thematik Militär / Deutschland / Aufbauarbeit / Einmischung der Bundeswehr / Terrorbekämpfung. *Etwas* Bildung kann nicht schaden. Weil hier einige Leute meinen Halbwahrheiten verbreiten zu müssen, möchte ich mal darauf hinweisen, dass es antiquierte Informationsquellen wie „Bücher“ gibt, die durchaus informativ Inhalte und grundlegende Informationen vermitteln können.

Ich empfehle:

„Einführung in das Völkerrecht“ von Stephan Hobe und Otto Kimminich

„Der Reibert“ von Dieter Stockfisch

„Endstation Kabul“ von Achim Wohlgethan

Lesen hilft Zusammenhänge zu verstehen. Lesen bildet. Lesen schafft eine Argumentationsgrundlage. Ruhig mal versuchen - es hilft! Wenn man den Ansatz einer Ahnung hat, darf man sich auch gerne zu militärischen und internationalen Zusammenhängen äußern. Wenn man diese Ahnung nicht hat, schießt man sich zwangsläufig selbst ab, weil der eigene Standpunkt auf Vorurteilen und Fehlinformationen basiert.

Regards, eX!

Ok, da hast du vollkommen Recht. Erkenne ich meinen Beitrag vollkommen drinne wieder, nehme ich zurück.

Weiß auch nicht, warum ich immer sowas schreibe. :confused:
 
AW: Hui, hier geht's ja zur Sache!

Doc-Shock am 21.07.2008 19:55 schrieb:
Übrigens sollte man auch nicht vergessen, dass die Möglichkeit, Gegner zu verwunden auch genutzt werden kann, um Gegner auszuschalten ohne sie zu töten. Man muss das Verletzungsfeature nicht auf diese fiese Weise ausnutzen, wenn man nicht möchte.

Wenn das ginge, wäre es genial. Man könnte FC2 durchspielen wie Hitman: Ohne sinnlose Opfer. Wäre geil, auch wenn ich nicht glaube, dass Ubi soweit denkt.

Und das macht das Vorhandensein dieser Darstellungen also weniger verwerflich? Weil man keine Zeit hat, drüber nachzudenken? Klingt etwas seltsam, meinst du nicht?

Nicht wirklich. Ähm, lass es mich kurz erklären: In einem MP-Spiel hat man keine gro0artige Gelegenheit, über solche Taktiken nachzudenken. Man handelt schnell und ne Sekunde später hat man es bereits vergessen.
Im SP kann man hingegen genau jede Situation genießen. Ich kann mich an keine konkrete Situation aus dem MP erinnern. Wirklich nicht. Aber einige SP-Situationen sind hängen geblieben. Weil ich stehen bleiben konnte und das erlebte reflektieren.
Beispiel aus JediKnight3: Ich bin mit einem dieser Waghalsigen Sprungmanöver auf drei Gegner losgegangen, habe einen beim Absprung erledigt, den zweiten im Fluge und den dritten beim Abrollen. Schade, dass ich die Szene nicht aufgenommen habe. Sa unglaublich cool aus.

Bei FC2 könnte selbiger Gedanke bei einigen Kiddies auch entstehen.

Stimmt schon und in den meisten Games dieser Art ist die Darstellung auch mehr oder weniger zurückhaltend. Die typischen Blutwölkchen dienen ja eigentlich mehr dem Trefferfeedback als dem Realismus. Aber von Blut reden wir jetzt ja auch eigentlich gar nicht, oder?

Nein, ich wollte nur die Situation verdeutlichen. Es ist nicht realistisch, wenn man die Quahlen der Gegner darstellt. Die bemerkt der Soldat gar nicht. Die Quahlen der Kumpanen hingegen bemerkt er schon.

Zumindest ein Sani sollte auf sowas achten, das ist immerhin sein Job.
Ja, wenn es seine Leute betrifft. Den Gegner übersieht er einfach. Naja, nach der Schlacht sammelt er auch diese ein...

Und nur weil die breite Masse zu blöd ist, solche Ansätze so zu deuten, wie sie gedacht sind, sollen die Entwickler es sein lassen? Wie soll sich das Medium denn dann weiterentwickeln um mal den Kinderschuhen zu entwachsen?

Ja. Weil die MASSE, also die MEHRHEIT, nicht fähig ist, damit umzugehen. So funktioniert die Demokratie :-D

Echt? Ich hab Jericho jetzt zwar nicht gespielt, aber ich denke, meine Gedankengänge wären zumindest eher ein "Autsch!" oder ein "Igitt." aber ein "Wie geil ist denn das?" käme mir wohl eher nicht in den Sinn... Andererseits dachte ich genau dies, als ich in UT3 zum ersten Mal einen Gegner mit der Bio erwischt habe und er zu einer grünen Schleimpfütze zusammenschmolz. Und das der Strahl der Link Gun nur die Knochen des Gegners zurück lässt fand ich schon in UT2k3 cool. Ist wohl alles ziemlich subjektiv.

Genau das ist es =) Wenn man es hört/ liest, denkt man "Boah, ist das abstoßend" Aber wenn man es im Spiel sieht und erlebt, ist es einfach nur geil. Jedenfalls beim ersten Mal. Wenn man über seine eigenen Gedanken nachdenkt, kommt man evt zu einem anderen Schluss. Aber im ersten Moment... einfach nur geil

Sorry, hätte mich klarer ausdrücken sollen. Ich setzte Spaß und an etwas Spaß/Freude haben nicht unbedingt gleich, zumindest nicht, wenn ich etwas schriftlich zu erläutern versuche. Eine Tätigkeit genießen definiere ich als Freude daran haben. Amüsiert man sich dabei auch noch, so wird aus der Freude Spaß. Ich weiß, der Duden sieht es jetzt eher nicht zwingend so, wie ich es beschrieben habe, aber mir hilft diese Auslegung dabei, etwas feiner zu differenzieren.

Dann frage ich mal anders: Amüsierst du dich immer beim Schachspielen?

Danke für den Tipp, kannte ich gar nicht.
Was beweist, dass du recht hast: Solche Spiele erfordern Mut und setzen sich nicht durch. Leider. Es ist das imo beste Krimi-Adventure aller Zeiten. Mal bei Ebay suchen und mit ner alten Mühle spielen. Es lohnt sich wirklich. Äh, 18 bist du, oder?

]Ach Mist, dann wird das wohl leider nichts. Kein XP-Kompatibilitätsmodus möglich?

Leider nicht. Ich muss mir auch erst den Laptop meines Vaddas ausleihen, damit ich es mal wieder spielen kann. Alles andere funzt nicht. Selbst DOSBOX und co kannste knicken. Das Spiel ist so unbekannt, das kennt keiner mehr und somit auch kein XP-Häck...
 
AW: Hui, hier geht's ja zur Sache!

Zubunapy am 21.07.2008 23:58 schrieb:
Ich kann mich an keine konkrete Situation aus dem MP erinnern. Wirklich nicht. Aber einige SP-Situationen sind hängen geblieben. Weil ich stehen bleiben konnte und das erlebte reflektieren.
Beispiel aus JediKnight3: Ich bin mit einem dieser Waghalsigen Sprungmanöver auf drei Gegner losgegangen, habe einen beim Absprung erledigt, den zweiten im Fluge und den dritten beim Abrollen. Schade, dass ich die Szene nicht aufgenommen habe. Sa unglaublich cool aus.

Bei FC2 könnte selbiger Gedanke bei einigen Kiddies auch entstehen.
Möglich, ja. Aber Minderjährige sollten ja sowieso nicht dran kommen. Ist zwar utopisch und ja, ich weiß auch, dass der Begriff Kiddie eher eine Geisteshaltung symbolisiert, für die man nicht zwangsläufig unter 21 sein muss. Wollte es nur nochmal betonen.
Und was das Hängenbleiben denkwürdiger Momente angeht: Das ist wohl bei jedem anders, bei Singleplayer-Games sind das bei mir meistens nur storybasierte Dinge oder spektakuläre Zwischensequenzen, egal ob Film oder interaktives Skript. Dafür erinnere ich mich noch gut, wie ich damals im ersten UT, obwohl ich nur ein sehr mittelmäßig talentierter Shooterspieler bin, einen unglaublichen Flag-Cap gemacht habe, indem ich ganz alleine das gesamte gegnerische Team beim Rückwärtslaufen pulverisiert habe, einige Gegner sogar gleich zwei mal. Ich wusste hinterher nicht, wie zum Geier ich das geschafft hatte, aber ich war total geflasht und habe es immer noch im Gedächtnis.

Dann frage ich mal anders: Amüsierst du dich immer beim Schachspielen?
Nicht konstant, aber wenn ich dem Gegner mit einem geschickten Zug eine wichtige Figur geklaut habe, selbstverständlich. Ansonsten genieße ich die Herausforderung und Spannung, das macht Freude, ist aber natürlich nicht unbedingt spaßig... Muss es ja auch nicht, um zu unterhalten.

Äh, 18 bist du, oder?
Nein, bin ich nicht. Volljährig bin ich jedoch, um dir die Frage so zu beantworten wie sie gemeint war. :-D
Dass ich 18 war ist schon etwas länger her, ich frage micht echt, wo diese Jahre geblieben sind. Ab Herbst trennen mich nur noch zwei Jahre von der bösen 30, die wie ein Damoklesschwert über mir kreist... Ich komme mir irgendwie so alt vor. ;-(
 
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Doc-Shock am 22.07.2008 01:40 schrieb:
Dass ich 18 war ist schon etwas länger her, ich frage micht echt, wo diese Jahre geblieben sind. Ab Herbst trennen mich nur noch zwei Jahre von der bösen 30, die wie ein Damoklesschwert über mir kreist... Ich komme mir irgendwie so alt vor. ;-(
Tja, ich auch :-D Ich bin zwar erst 24, aber irgendwie werde ich häufiger viel älter geschätzt. Wenn mir das was ausmachen würde, würde ich mich wohl ärgern. Aber imo ist das Alter eines Menschen in etwa so wichtig wie die Größe eines Kofferraums beim Ferrari.
 
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ihr jammerlappen... ich werd 36 und in 4 jahren fängt das leben erst an ;)
 
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Paper2k7 am 26.07.2008 12:37 schrieb:
ihr jammerlappen... ich werd 36 und in 4 jahren fängt das leben erst an ;)

Ich dachte mit 66 Jahren... ;-)

@ die anderen U-30:
So schlimm ist das nun auch wieder nicht. Man muss ja nicht alles von der Zahl abhängig machen. Man sollte nur das Kind im Manne nicht einfach aus seinem Leben verbannen, dann kann man auch mit jenseits der 30 auch viel Spaß haben. Denn der Ernst des Lebens hat einen so schon viel zu sehr im Griff.

Zum eigentlichen Thema fällt mir auch nichts mehr ein.
 
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Ständig diese diskusionen, immer wenn ein shooter raus kommt wird diskutiert!! einfach ab 18 drauf auf der packung und gut. ich versteh das gelaber nicht!!

übrings bin ich auch schon 28.. seit mein 11 lebens jahr besitz ich nen pc. und mir hats nicht geschadet!!
 
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DaMastaFlex am 26.07.2008 14:32 schrieb:
Ständig diese diskusionen, immer wenn ein shooter raus kommt wird diskutiert!! einfach ab 18 drauf auf der packung und gut. ich versteh das gelaber nicht!!

Verstehst du es wirklich nicht, oder willst du es nur nicht verstehen?
Zumal es hier ja um eine eher besondere Diskussion geht, die nicht bei jeden Shooter geführt wird

übrings bin ich auch schon 28.. seit mein 11 lebens jahr besitz ich nen pc. und mir hats nicht geschadet!!

Ich bin 70, Kettenraucher und hab keinen Krebs, ich nehme an du bemerkst worauf ich hinaus will.
 
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Schweinchen Dick, Duffy Duck, Tom & Jerry und wie sie alle heißen sind auch brutal! Wir leben im 21. Jahrhundert und nur weil es ein paar gescheiterte Existenzen gibt, die nicht den Unterschied zwischen Spiel und Realität kennen, sollten wir nicht wieder anfangen die kleinen Männchen mit Eispickel die Pixel in den Bildschirm hämmern lassen. Auch ein Auto oder ein Gabelstapler ist eine potentielle Waffe, die häufig verwendet wird - gerade in Filmen. Nun kommt auch keiner auf die Idee Autos nicht mehr mit Reifen auszustatten, damit die Gefahr des Überfahrens minimiert wird, oder? Die Spiele sind ab 18 Jahre verkäuflich und basta. Ich glaube, dass ich mit meinen 45 Jahren sehr wohl zwischen Spiel und Realität unterscheiden kann (ich spiele CoD und Crysis und Far Cry) und ich wehre mich entschieden gegen jede Art einer Bevormundung - das empfinde ich als absolute Frechheit! Ich darf und soll korrupte und unfähige Politiker u.ä. wählen, bin selbstverantwortlich rechts- und geschäftsfähig, voll strafmündig, aber muss mir Einschränkungen bei den von mir bevorzugten Spielen gefallen lassen? Geht´s noch?

P.S. Sollten Ihr Fehler in meinem Kommentar finden, so dürft Ihr sie gerne behalten ;-)
 
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tigger8993 am 26.07.2008 15:25 schrieb:
Ich darf und soll korrupte und unfähige Politiker u.ä. wählen, bin selbstverantwortlich rechts- und geschäftsfähig, voll strafmündig, aber muss mir Einschränkungen bei den von mir bevorzugten Spielen gefallen lassen? Geht´s noch?


leider hast auch du rein gar nicht verstanden, um was es in dieser diskussion überhaupt geht.
 
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Hahaha die Leute die sich darüber aufregen sollten vll mal darüber nachdenken ob sie das richtige Genre für sich erwischt haben. USK ist eh drauf geschissen, wer bitteschön käuft sich FPS schon noch in Deutschland wenn s die in Österreich für das selbe Geld uncut gibt.
Es kann meiner Meinung nach auch gar nicht reallistisch genug sein, da dann einige Leute vll auch ma merken das Krieg kein Spass ist und sich noch mal überlegen ob sie in eine Armee eintreten um anderen Ländern das Öl zu klauen, äh ich meine natürlich die Demokratie zu bringen ; )
 
AW:

Konrad1985 am 20.07.2008 15:06 schrieb:
es wird stark zensiert werden, bzw. für Minderjährige nicht freigegeben sein. und genau da liegt das Problem: wie verhindert man, dass Minderjährige dieses Spiel zocken?

Das verhindert man genausowenig wie das sie harte Pornos schauen, Tiere quälen, Rentner in der U-Bahn verprügeln, etc.
Früher gab es mal so was das hiess Eltern, glaube ich , die die Kinder noch erzogen haben und das nicht den Medien überlassen haben. Andererseits schützt ja auch niemand Kinder vor Nachrichten, die ein viel größeres Agressionspotential in denkenden Leuten freilegen als es ein Spiel jemals könnte. Jedes Hartz 4 Kind darf sich jeden Tag High Society Penner anschauen, die mehr Geld für ihren Köter ausgeben als solche Familien für ein Jahr zur Verfügung haben. Da sind dann bestimmt harte Spiele dran Schuld wenn diese Leute dann ausflippen. Und btw, Hitler hat auch kein CS oder SOF gebraucht um Polen zu überfallen.
 
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kupra am 26.07.2008 17:17 schrieb:
Es kann meiner Meinung nach auch gar nicht reallistisch genug sein, da dann einige Leute vll auch ma merken das Krieg kein Spass ist und sich noch mal überlegen ob sie in eine Armee eintreten um anderen Ländern das Öl zu klauen, äh ich meine natürlich die Demokratie zu bringen ; )

Na klar, für Leute die alle (Lebens)erfahrungen aus dem Computer holen könnte das vielleicht ansatzweise zutreffen, für normale Leute ist auch ohne solch ein Spiel sehr viel eindrucksvoller klar, dass Krieg kein Spaß ist.
 
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Eigentlich wollte ich mir ja nicht jeden Shooter zulegen. Nach den Szenen (http://www.youtube.com/watch?v=JLnXC2NsQdU) ist FC2 ein "must have". BTW. Ich darf das auch spielen, weil ich bin fast 30 (nen paar Monate fehlen noch).... :-P
 
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