Ach ja und 78% war bei mir in der Uni ein klares befriedigend! Und Befriedigend verdient das Spiel mit nichten, ein gut 80% wäre definitiv angebracht gewesen! Aber wie gesagt jeder hat seine Meinung. Das schöne anhand der Leserwertung vom MEA Test hier in der PCG spiegelt sich zumindest meine 80%+ wieder!
Nicht wirklich. Wenn 80% ne 2 ist und 70% ne 3, dann ist 78% ne 2-.
Aber ueber Wertungen (vor allem um 2% hin oder her) laesst sich eh streiten.
Zu Peters Kolumne: Wow, da ist der Hater-Peter aber mal wieder gut abgegangen.
.gif)
Ich gebe dir nicht unbedignt unrecht, BW Montreal hat nicht mehr viel mit dem alten BioWare zu tun und ME:A legt mit seiner offenen Welt und seine, teils an die Ubisoftformel erinnernden Ansatz sicherlich ganz andere Schwerpunkte als die Vorgaenger, es sollte jedoch gesagt werden, ein schlechtes Spiel ist es deswegen auch nicht. Ich stimme zu, dass ein Grossteil der Dialoge dilletantisch geschrieben sind und das vor allem der Story-Hintergrund und die Verbindung mit den alten Mass Effect Teilen stark zu wuenschen uebrig laesst, aber die eigentlich Handlung des SPiels und vor allem die Atmosphaere, die hier in der Kolumne angeprangert werden halte ich persoenlich eigentlich fuer ziemlich gut (auf manchen der Planeten und Missionen, gerade zum Ende hin kommt schon sehr dichte Atmosphaere auf).
Ja, wir waren es alle gewohnt, dass BioWares Spiele grundsaetzlich an der 90% Marke kratzen oder diese erreichen und das ist hier gerechterweise nicht der Fall. Da Mass Effect mit Abstand das Franchise im Computerspiele-Bereich war, dass mich ueber die letzten 10 Jahre am meisten begeistert hat finde ich das auch sehr schade. Aber man sollte mMn zumindest auch erwaehnen, dass BW selbst in seiner schlechtesten Form immer noch ordentliche Spiele produziert. Ob sie nun den negativtrend weiter fortsetzenoder sich eventuell aufrappeln koennen, dass wird man sehen.
Denn nur weil neue Leute an den Spielen arbeiten, hiesst das ja noch lange nicht, dass die neuen Spiele auch schlecht sein muessen. Was BW meiner Meinung anch dringend braucht ist eine neue Arbeitskultur, in der die ANgestellten den Wert der Marke an der sie arbeiten auch begreifen (was hier zumindest nach meiner Einschaetzung nicht unbedingt der Fall war). Das faengt beim Management an und zieht sich von da aus durch die Firms. Da sollte man sich gut ueberlegen, wie man langfristigen Erfolg gegen schnellen Profit abwaegt. Das Talent ist naemlich, glaube ich schon vorhanden, der Fokus auf die wichtigen Aspekte, das muessen sie wieder besser hinbekommen.
EDIT: Gerade gelesen:
hmmm, die entscheidungsfreiheit gab es auch in der originalen mass effect trilogie nur sehr bedingt, zumindest hat das ganze auf den ausgang der geschichte keinen einfluss...
und WHAT?!?
Hast du ME3 gespielt, mit unterschiedlichen Charaktaeren? Wie sollen denn Entscheidungen bitteschoen mehr Einfluss haben als da? Da sind CHaraktere, die auftauchen oder nicht, Das Schicksaal ganzer Spezies wird dadruch beeinflusst, ob bestimmte Entscheidungen weit vorher getroffen wurden oder nicht, das ganze geht so weit, dass man sagen koennte, der ganze Ton bzw. sogar das Genre des letzten Teils kann sich aendern, je nachdem was man als Spieler in allen drei Teilen der Trilogie entscheidet (da ist von einem Weltraum-Epos bis hin zu einer Tragoedie praktisch alles drin).
Jaja, die letzte Szene ist nicht super unterschiedlich (obwohl auch hier eine grosse Rolle spielt, wie viel man vorher geleistet hat), aber der gesamte dritte Teil hat so viele Variablen, dass jedem Direcotr beim anschauen der Flowcharts dazu schwindlig werden sollte. Welches Spiel hat denn bitteschoen mehr Konsequenzen fuer Entscheidungen eingebaut als Mass Effect 3?