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Mass Effect: Andromeda - Entwicklung auf Publisher-Druck "quick & dirty" - sagt Voice-Actor

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Wen wundert das. War klar, dass dort nichts funktioniert hat. Ein absolut fürchterliches Spiel ohne jede Seele.
 
Finde das Spiel jetzt nicht mal so schlecht. Hatte ein paar Stunden Spaß damit. Kann gewisse Kritiken nicht nachvollziehen. Aber schon vor 10 Jahren wahren gewisse Spieler halt schon sehr heikel und haben gleich einen Shitstorm verursacht wenn ihnen was nicht gepasst hat.
 
Ich fand das Spiel gut.
Sehr sehr schade das EA den Stecker zog und die Spieler mit einem fiesen Cliffhanger zurückgelassen hat.
 
Mein Kommentar hierzu enthält massive Spoiler, ich wollte aber nicht pauschal den ganzen Text verstecken, also hier die Warnung \(^.^)/

Das mag zwar einige technische Probleme und Bugs erklären, aber nicht, weshalb das Spiel floppte. Immerhin war es durchaus spielbar, auch ohne gamebreaking Bugs.
All die Gründe, die ich ständig lese, kratzen irgendwie immer nur an der Oberfläche.
Meiner Meinung nach gibt es 2 Kerngründe für den Flopp von Andromeda.
Numero Uno sind die Quarianer. Unterm Strich kamen die Quarianer immer etwas kurz, in Mass Effect 3 erschienen sie auch erst eher später im Game. Die Entscheidung, dass Mass Effect 4 so ziemlich vollständig auf Quarianer verzichtet, konnte gar nicht gut enden.
Und die Story selbst war viel zu erzwungen. Während man in Mass Effect 1 quasi direkt mit uralten kosmischen Geheimnissen konfrontiert wird, fand in Andromeda alles innerhalb der letzten 1000 (eintausend!) Jahre statt und der Hauptbösewicht war ein stereotypischer durchgeknallter Fanatiker, wie er im Buche steht. All die "Zufälle" die nötig sind, um die Handlung innerhalb des kosmischen Augenblicks so zusammenzubringen, waren 0 überzeugend.
Dafür, dass nur ausgewählte Leute auf die Mission nach Andromeda gesandt wurden, gab es auch viel zu viele Verschwörungen und anderweitige Probleme mit dem Personal. In einer Quest hat man quasi einen neuen Außenposten Durchgeknallter ausgelöscht, in guter Anlehnung an die alten Cerberus-Basen, was in dem neuen Setting einfach gar keinen Sinn ergab.
Der enttäuschendste weil verwirrendste Moment war der sogenannte Erstkontakt mit den Angara. Man wusste bereits, dass die Outcasts unter Sloane Kelly feindseligen Kontakt mit denen hatten. Die NPCs haben sich auch fleißig drüber unterhalten. Aber irgendwie haben der Hauptcharakter und andere Experten sich als selektiv taub erwiesen und sind von einem Erstkontakt ausgegangen, als man endlich nach Aya kam. Der Erstkontakt war alles andere als überzeugend, und im Lauf einer Nebenquest gab es dann quasi das "Grand Reveal", dass der Erstkontakt deshalb so lackluster war, weil keiner von denen wegen den Outcasts wirklich Bock auf uns hatte. Als der Hauptcharakter davon überrascht war, konnte ich auch nur noch das Picard-Facepalm-Meme nachahmen.
Und wo ich grad Sloane Kelly eben erwähnt habe, die Gute taucht im Roman Nexus Uprising auf, wo erklärt wird, wie und weshalb die "Outcasts" die Nexus verlassen.
Ein wirklich gutes Buch, meiner Meinung nach und auch mit nachvollziehbarer Charakterentwicklung. Aber wie aus Sloane Kelly dann ein Mafia-Boss geworden ist, ist auch wieder völlig fragwürdig und ergibt für mich eher weniger Sinn.

Die Handlung von Mass Effect 4 ist dermaßen schwach und lässt zu wünschen übrig, ich weiß echt nicht, warum sonst niemand darüber spricht.
Meiner Meinung ist der Grund, weshalb Mass Effect 4 derartig floppte, dort begründet. Und deshalb sind auch einige Bugs bis heute nicht gefixt worden. Denn wäre die Technik, aus welchen Gründen auch immer, das einzige Problem, hätte man dort ja zumindest nachbessern können, um zu retten, was noch zu retten war.
Stattdessen wurde das Game ab nem gewissen Punkt komplett fallengelassen. Z.B. triggert bei 2 NPCs die Sprechen-Taste bis heute nicht richtig. Also die Nähe-Prüfung, damit man die Sprechen-Taste überhaupt drücken kann.

Ein Trauerspiel.
 
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