• Aktualisierte Forenregeln

    Keine Angst, niemand kauft eine Waschmaschine! Und im Grunde sind keine großen Neuerungen dazu gekommen, sondern nur Sachen ergänzt worden, an die sich die Moderation sowieso laut internen Absprachen hält. Die Forenregeln sind an den betreffenden Punkten nur etwas klarer formuliert. Änderung gab es unter dem Punkt 1.2 Meinungsfreiheit und 4.6 Spam und neu dazu gekommen ist 1.3 Verhaltensregeln, wo es im Grunde nur darum geht, höflich zu bleiben.

    Forenregeln

    Das bezieht sich nach wie vor nicht auf Neckereien und soll vor allem verhindern, dass Diskussionen zum Schauplatz von Streitigkeiten werden.
    Vielen Dank
  • Kritk / Fragen / Anregungen zu Artikeln

    Wenn ihr Kritik, Fragen oder Anregungen zu unseren Artikeln habt, dann könnt ihr diese nun in das entsprechende Forum packen. Vor allem Fehler in Artikeln gehören da rein, damit sie dort besser gesehen und bearbeitet werden können.

    Bitte beachtet dort den Eingangspost, der vorgibt, wie der Thread zu benutzen ist: Danke!

Laut US-Senator spielen Männer Videospiele, da ihre Männlichkeit kritisiert wird

Bonkic

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videospiele würde ich nur in ausnahmefällen als kunst (-werke) bezeichnen, soziale interaktionen, erst recht sinnvolle, bieten nur die allerwenigsten und sport sind sie schon gar nicht. =)
 

Rabowke

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videospiele würde ich nur in ausnahmefällen als kunst (-werke) bezeichnen, soziale interaktionen, erst recht sinnvolle, bieten nur die allerwenigsten und sport sind sie schon gar nicht. =)
Hmhmmm ... MMOs wie WoW würde ich schon eine soziale Interaktion zuschreiben und Sport, sprich Wettkämpfe, sind bereits seit Jahren fest verankert. :O
 

McTrevor

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ich brauche es nicht abstreiten - in einer zeitung stand übrigens mal (ist zwar schon 4-5 jahre her) ein vergleich von 2016 und 1981 in dem, mit inflationsausgleich, ausgerechnet wurde, wielange man im durchschnitt für gewisse dinge arbeiten mußte (in minutenangeabe) um es sich leisten zu können.

und jede kategorie, egal ob essen, kleidung, elektrogeräte, auto, wohnen usw. hatte im jahr 1981 eine höhere durchschnittliche minutenarbeitszeit damit man sie sich leisten konnte. die einzigen ausnahmen waren benzin+diesel.

es ist einfach so - unser lebensstandard ist höhere als in den 80ern und jeder mensch besitzt hudnerte bis tausende dinge die man in den 80ern einfach nicht besessen hat und für die man jedes monat geld ausgibt.

und der hauptkostenfaktor ist: größere besser ausgestattete wohnungen.

allein, daß damals noch die meisten geschwister, meist sogar zu dritt, ein einzelnes zimmer bewohnten und die meisten heute meinen, daß jedes kind ein eigenes zimmer benötigt.

Bei den Durchschnittswerten mag das hinkommen. Nun haben wir aber eine zunehmend aufklaffende Schere von Arm und Reich, so das relativ wenige Menschen teils deutlich über dem Durchschnitt liegen und ein sehr großer Teil der Bevölkerung darunter und teils deutlich darunter liegt. Die erlebte Realität ist daher für viele Menschen eine ganz andere als die Durchschnittsberechnung suggeriert.
 

Rdrk710

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videospiele würde ich nur in ausnahmefällen als kunst (-werke) bezeichnen, soziale interaktionen, erst recht sinnvolle, bieten nur die allerwenigsten und sport sind sie schon gar nicht. =)
Soziale Interaktion ist doch auch kein Kriterium für Kunst? :confused:
 

Toni

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videospiele würde ich nur in ausnahmefällen als kunst (-werke) bezeichnen, soziale interaktionen, erst recht sinnvolle, bieten nur die allerwenigsten und sport sind sie schon gar nicht. =)
Soziale Interaktion ist doch auch kein Kriterium für Kunst? :confused:
Bei der Kunstfrage scheiden sich beim Gaming halt echt die Geister und das spannende: Nicht nur zwischen Gamern und nicht Gamern, sondern unter den Spielenden selbst. Ich selbst bin der Meinung, dass viele Spiele einen künstlerischen Mehrwert bieten, habe aber auch schlüssige Argumente in die Gegenrichtung gehört.

Auf wissenschaftlicher Ebene gibt es auch einen interessanten Diskurs in diese Richtung, zwischen Ludologen und Narratologen! Dabei ist die Frage, zu was Spiele nun eigentlich gehören. Geht es nur ums Gameplay oder die Geschichte die dahinter erzählt wird. Die beiden krassesten Argumente sind, dass Tetris ja auch die Darstellung des Monotonen Arbeitsalltags und eine Kritik am System sei und auf der anderen Seite behauptet man, dass The Last of Us sich nur mit Looten und abkanllen von Gegnern beschäftigt und die Narrative einfach nur da ist, um das Gameplay darzustellen.
und Sport, sprich Wettkämpfe, sind bereits seit Jahren fest verankert. :O
Auch die Frage nach Sport ist sehr Diskussionswürdig! Immerhin gibt es im E-Sport ähnlich wie bei etablierteren Sportarten auch eine Leistungskurve, die klar am Alter festzumachen ist. Also ein Spieler verliert irgendwann Leistungsfähigkeit, weil er nicht mehr in der Lage ist entsprechend viele Commands pro Sekunde abzuliefern. Und gerade in den krassen Teams gibt es auch Physiologen, die mit den Spielern trainieren, weil Handaugenkoordination, und ein gesunder Körper die Leistungsfähigkeit der "Sportler" steigern können. Natürlich gibt es auch da sehr offensichtliche Argumente dagegen, aber am Ende gibt es keine klare Definition von Sport, die nicht auch von anderer Seite wieder entkräftet werden kann.

Worauf man sich da, denke ich, einigen kann, ist, dass FIFA nicht mehr Sport ist, als LoL – so wie es von bestimmten Ausschüssen behauptet wird, die für Sportförderungen verantwortlich sind...
 

Rdrk710

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Auf wissenschaftlicher Ebene gibt es auch einen interessanten Diskurs in diese Richtung, zwischen Ludologen und Narratologen! Dabei ist die Frage, zu was Spiele nun eigentlich gehören. Geht es nur ums Gameplay oder die Geschichte die dahinter erzählt wird. Die beiden krassesten Argumente sind, dass Tetris ja auch die Darstellung des Monotonen Arbeitsalltags und eine Kritik am System sei und auf der anderen Seite behauptet man, dass The Last of Us sich nur mit Looten und abkanllen von Gegnern beschäftigt und die Narrative einfach nur da ist, um das Gameplay darzustellen.
Ah, wie interessant! Ich selbst bin da in meinem Horizont tatsächlich etwas enger, und habe für mich beschlossen, Kunst wie im juristischen "materiellen" oder gar "offenen" Kunstbegriff zu definieren:

Kunst als Produkt einer freien schöpferischen Gestaltung, in der Eindrücke, Erfahrungen, Erlebnisse des Künstlers durch das Medium einer bestimmten Formensprache zu unmittelbarer Anschauung gebracht werden.

Oder, noch offener:

Kunst ist gerade davon gekennzeichnet, dass es wegen der Mannigfaltigkeit ihres Aussagegehalts möglich ist, der Darstellung im Wege einer fortgesetzten Interpretation immer weiterreichende Bedeutungen zu entnehmen, so dass sich eine praktisch unerschöpfliche, vielstufige Informationsvermittlung ergibt.

Beides aus Urteilen des BVerfG zur Kunstfreiheit.

Auch wenn es hier juristisch "kalt" ausgedrückt wird, war es mir immer sympathisch, Kunst eben nicht auf ihre Erscheinungsform oder einen möglichen Mehrwert zu beziehen. Dass es natürlich auch jede Menge "schlechter" Kunst gibt, soll dabei natürlich unbenommen bleiben.
 

LesterPG

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Habe heute erst ein Video gesehen wo von Minute 0:15 bis 1:10 und 14:25 bis 14:45 so ziemlich einiges sehr schön zusammengefasst wird.
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Passt exquisit hier ins Thema!
 

Toni

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Habe heute erst ein Video gesehen wo von Minute 0:15 bis 1:10 und 14:25 bis 14:45 so ziemlich einiges sehr schön zusammengefasst wird.
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Aber ist es nicht der Witz, dass man bei Videospielen mehr als sonst wo, über die künstlerischen oder gesellschaftspolitischen Themen hinwegsehen kann und einfach nur das Gameplay genießt?
Aber ja, das sind quasi die Gegenargument, Videospiele als Kunst zu verstehen. Sie sollten als Unterhaltungsprodukt auch mal zum Abschalten einladen. Aber das ist für mich nichts anderes als Film oder Buch: Ich kann mir schließlich aussuchen, was ich konsumiere. Das inzwischen natürlich sehr viele große Spiele immer auch eine tiefere Bedeutung /Botschaft haben, macht das vielleicht schwieriger, aber es gibt durchaus auch Fans davon (wie mich). Das dies in Far Cry 6 (laut eines Typen im Internet) zu flach geschieht, ist dabei wohl Ansichtssache. Wiederum finde ich, dass sich die beiden Punkte im Video irgendwie widersprechen. Auf der einen Seite wird bemängelt, dass es die ganze Zeit politisch Korrekt sein muss und man nur seinen Spaß haben will, auf der anderen, dass die Frau nicht einfach ein Arsch sein darf. Gerade solche Charaktere würde – ich persönlich – nehmen, wie sie kommen. Das Hinterfragen sorgt doch dafür, dass ich als Spieler einen moralischen oder politisch-korrekten Diskurs suche. (habe das Spiel allerdings nicht gespielt, dass heißt ich weiß nicht, ob es aufdringlich nervig ist, oder so, wie ich es einfach mal gedacht habe)
 

Rabowke

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Auch die Frage nach Sport ist sehr Diskussionswürdig! Immerhin gibt es im E-Sport ähnlich wie bei etablierteren Sportarten auch eine Leistungskurve, die klar am Alter festzumachen ist. Also ein Spieler verliert irgendwann Leistungsfähigkeit, weil er nicht mehr in der Lage ist entsprechend viele Commands pro Sekunde abzuliefern. Und gerade in den krassen Teams gibt es auch Physiologen, die mit den Spielern trainieren, weil Handaugenkoordination, und ein gesunder Körper die Leistungsfähigkeit der "Sportler" steigern können. Natürlich gibt es auch da sehr offensichtliche Argumente dagegen, aber am Ende gibt es keine klare Definition von Sport, die nicht auch von anderer Seite wieder entkräftet werden kann.

Worauf man sich da, denke ich, einigen kann, ist, dass FIFA nicht mehr Sport ist, als LoL – so wie es von bestimmten Ausschüssen behauptet wird, die für Sportförderungen verantwortlich sind...
... für mich hat Sport nicht unbedingt etwas mit körperlicher Ertüchtigung zutun, ich mein, auch Schach ist ein "Sport".

Eigentlich dürfte auch Bonkic dies wissen, darum verwundert es mich dann doch, dass er das in der Form so geschrieben hat. ;)
 

MrFob

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Habe heute erst ein Video gesehen wo von Minute 0:15 bis 1:10 und 14:25 bis 14:45 so ziemlich einiges sehr schön zusammengefasst wird.
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Passt exquisit hier ins Thema!
Hab jetzt nur die beiden Teile des Videos angeschaut, fuer die du die Timecodes genannt hast, aber das Argument ist gerade auf FC6 bezogen voelliger Schwachsinn. Einem Spiel in dem ich auf einem Einhorn mit einem Raketenrucksack auf dem Ruecken und einem Macarena spielenden CD Werfer in der Hand an der Seite eines verrueckten Kampfhahns in die Schlacht ziehe als nicht eskapistisch genug zu bezeichnen ist ja noch absurder als das Spiel selbst. :B

Ja, FC6 hat eine etwas merkwuerdige Diskrepanz zwischen der teils recht harten Hauptstory (die uebrigens wahrscheinlich die beste der Serie bisher ist und Castillo als den schlechtesten Boesewicht der Reihe zu bezeichnen ist auch Schmarrn) aber wie einem typisches Far Cry eben nimmt sich das Spiel nie 100% ernst und ueberzeichnet so ziemlich alles.

Was der Typ in dem Video da mit seiner arroganten Stimme vortraegt entbehrt also mMn jeglicher Grundlage.
 

LesterPG

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Das die Frauen im Spiel da die hohle Aggro Schiene durchziehen die bei Männer verteufelt wird findest Du OK ? :confused:
Die besagten Ausschnitte haben eher am Rande etwas mit Far Cry 6 zu tun, der Umgang mit Problemthemen und das Brechstange ins Gesicht Schema ist das was dort genannt wird.
Das Spiele eben zunehmend nicht mehr zum Erholen entwickelt werden sondern dort halbgare Dinge dort präsentiert werden die einerseits verteufelt aber im Gegenzug gelebt werden. :O

Oder ist mein Zeitindex irgendwie anders ?
Oder kann ich die Realität auch nur nicht so gut ausblenden ?
 

Bonkic

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... für mich hat Sport nicht unbedingt etwas mit körperlicher Ertüchtigung zutun, ich mein, auch Schach ist ein "Sport".

Eigentlich dürfte auch Bonkic dies wissen, darum verwundert es mich dann doch, dass er das in der Form so geschrieben hat. ;)

ich habe oben meine meinung dargelegt. zocken ist für mich kein sport, nein. schach übrigens ebensowenig, auch wenn der dosb das mal in einem anfall geistiger umnachtung anders gesehen hat. ;)

man kann natürlich gerne anderer meinung sein. kein problem. eine definitive antwort gibts ja nicht.
 

MrFob

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Das die Frauen im Spiel da die hohle Aggro Schiene durchziehen die bei Männer verteufelt wird findest Du OK ? :confused:
Die besagten Ausschnitte haben eher am Rande etwas mit Far Cry 6 zu tun, der Umgang mit Problemthemen und das Brechstange ins Gesicht Schema ist das was dort genannt wird.
Das Spiele eben zunehmend nicht mehr zum Erholen entwickelt werden sondern dort halbgare Dinge dort präsentiert werden die einerseits verteufelt aber im Gegenzug gelebt werden. :O

Oder ist mein Zeitindex irgendwie anders ?
Oder kann ich die Realität auch nur nicht so gut ausblenden ?
Was ist denn das grosse soziale Problemthema, was FC6 nun einbringt? Die Praemisse ist doch "boeser Diktator unterjocht ein Land. Du bist Freiheitskaempfer, was dir im Sinne der Spielmechanik die Moeglichkeit gibt, Moral weitestgehend auszublenden und einfach die boesen Pixelsoldaten abzuschiessen". Simpler geht's doch eigentlich nicht. Das einzige, was es da ein bisschen abhebt ist die Dynamik von Casitllo mit seinem Sohn, aber das ist Charakterisierung und weniger ein soziales Problem, dass mit dem Holzhammer angebracht wird.

Auf der anderen Seite ist es ja (allgemein, nicht auf FC bezogen) nun wirklich kein neues Phaenomen, dass literarische Kunst (Buecher, Filme, Spiele) soziopolitische Themen des Tages aufgreifen und in verschiedenen Genres verwursten. Das passiert schon seit Ewigkeiten und ist sicher nichts, was erst im 21. Jahrhundert mit Computerspielen eingefuehrt wurde. Wiess nicht, woher er die Idee nimmt, dass das jetzt ein neuer Trend ist.

Was die aggressiven Frauen angeht, in FC ist ohne Ausnahme wirklich jeder und jede aggressiv. Und btw, die aggressiven Frauen werden selbst in einem FC6 - was nun wirklich nicht gerade eine intellektuelle Abhandlung zu Geschlechterrollen ist - als nicht 100% positiv dargestellt (Clara inklusive). Ich sehe da also auch nun wirklich kein Problem. Und genauso gibt es Aggro-Maenner (wie z.B. Juan oder Carlos), die auch als positiv dargestellt werden. Der Typ in dem Video sucht sich da sehr selektiv bestimmte Charaktere raus um einen Punkt zu machen, der mMn nicht viel Grundlage hat.
 
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Bonkic

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Hab jetzt nur die beiden Teile des Videos angeschaut, fuer die du die Timecodes genannt hast, aber das Argument ist gerade auf FC6 bezogen voelliger Schwachsinn. Einem Spiel in dem ich auf einem Einhorn mit einem Raketenrucksack auf dem Ruecken und einem Macarena spielenden CD Werfer in der Hand an der Seite eines verrueckten Kampfhahns in die Schlacht ziehe als nicht eskapistisch genug zu bezeichnen ist ja noch absurder als das Spiel selbst. :B

Ja, FC6 hat eine etwas merkwuerdige Diskrepanz zwischen der teils recht harten Hauptstory (die uebrigens wahrscheinlich die beste der Serie bisher ist und Castillo als den schlechtesten Boesewicht der Reihe zu bezeichnen ist auch Schmarrn) aber wie einem typisches Far Cry eben nimmt sich das Spiel nie 100% ernst und ueberzeichnet so ziemlich alles.

Was der Typ in dem Video da mit seiner arroganten Stimme vortraegt entbehrt also mMn jeglicher Grundlage.

hätte es nicht besser ausdrücken können.
der typ versucht unter dem deckmantel der satire seine mitunter ziemlich verquere sicht auf die dinge zu verbreiten.
und dann dieses bescheuerte eskapismus-argument: wer ernsthaft videospiele konsumiert, um dem ach so furchtbaren alltag zu entfliehen, sollte besser einen therapeuten aufsuchen. und wer es umgekehrt ausgerechnet bei far cry nicht schafft, die zugegebenermaßen per se tatsächlich ernste hintergrundstory auszublenden und einfach spaß zu haben, sollte vielleicht das hobby wechseln.

wieder so ein heini, der meint, er hätte die weisheit mit löffeln gefressen und müsste den ganzen doofen zurückgebliebenen da draußen die welt erklären. *gähn*

edit:
ach, das ist ja derselbe typ, der damals (offenbar noch unter anderem namen) das lächerliche video zu tlou 2 gemacht hat. dann iss ja alles klar. alles geschwätzt, wie man hier sagen würde. :B
 
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Nyx-Adreena

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Auf der einen Seite wird bemängelt, dass es die ganze Zeit politisch Korrekt sein muss und man nur seinen Spaß haben will, auf der anderen, dass die Frau nicht einfach ein Arsch sein darf.
Wenn das ein Problem sein soll (habe das Video nicht geschaut), kann ich das tatsächlich auch nicht nachvollziehen.

Machen wir uns nichts vor: unser Hobby besteht unter anderem auch daraus, sich durch viruelle Welten zu morden und nicht immer sind die Beweggründe dafür edel oder der Selbstverteidigung geschuldet. Gerade in Spielen wie Mass Effect besteht ein gewisser Reiz des (erneuten) Spielens darin, vielleicht mal das aggressive Arschloch zu sein und jemanden von einem Hochhaus zu schubsen. Und das kann man dann auch in der Gestalt einer Frau machen.

Tatsächlich ist es bei mir so, dass "böse" Spielwege immer erst in einem erneuten Durchgang ein Thema sind und mir selbst da schwer fallen, vorallem, wenn sie schlecht geschrieben sind, aber das ist nun einmal eine virtuelle Realtität. Und da kann jeder Mal ein Arsch sein.

Und ich will jetzt gar nicht von meinen Versuchen bei 12 Minutes reden! :B
 

LesterPG

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Wiederum finde ich, dass sich die beiden Punkte im Video irgendwie widersprechen. Auf der einen Seite wird bemängelt, dass es die ganze Zeit politisch Korrekt sein muss und man nur seinen Spaß haben will, auf der anderen, dass die Frau nicht einfach ein Arsch sein darf. Gerade solche Charaktere würde – ich persönlich – nehmen, wie sie kommen. Das Hinterfragen sorgt doch dafür, dass ich als Spieler einen moralischen oder politisch-korrekten Diskurs suche. (habe das Spiel allerdings nicht gespielt, dass heißt ich weiß nicht, ob es aufdringlich nervig ist, oder so, wie ich es einfach mal gedacht habe)
Nein, eigentlich wird nur der Zeitgeist nebst "Zwang" angesprochen der dann im gleichen Zug genau das Selbe als "Standard" setzt was man gerade erst bemängelt hat als ob es besser wird wenn es eine Frau macht.

Das dort alle weiblichen Chars diese Schiene fahren ist natürlich alles andere als innovativ geschweige denn Abwechselungs- oder gar Ideenreich.

Man könnte sagen das gute Ideen, interessante Chars etc. krampfhaft dem gängigen "das muß jetzt so sein" Regelment untergeordnet werden was man nicht nur bei Far Cry 6 sondern in zunehmender Anzahl findet. 🤨
 

LesterPG

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Wenn das ein Problem sein soll (habe das Video nicht geschaut), kann ich das tatsächlich auch nicht nachvollziehen.

Machen wir uns nichts vor: unser Hobby besteht unter anderem auch daraus, sich durch viruelle Welten zu morden und nicht immer sind die Beweggründe dafür edel oder der Selbstverteidigung geschuldet. Gerade in Spielen wie Mass Effect besteht ein gewisser Reiz des (erneuten) Spielens darin, vielleicht mal das aggressive Arschloch zu sein und jemanden von einem Hochhaus zu schubsen. Und das kann man dann auch in der Gestalt einer Frau machen.

Tatsächlich ist es bei mir so, dass "böse" Spielwege immer erst in einem erneuten Durchgang ein Thema sind und mir selbst da schwer fallen, vorallem, wenn sie schlecht geschrieben sind, aber das ist nun einmal eine virtuelle Realtität. Und da kann jeder Mal ein Arsch sein.
Soweit OK, da bin ich ganz bei Dir.

Aber findest Du es nicht auch sehr langweilig wenn jeder dort ein Arsch sein "muss", Sachen die man kritisch betrachten sollte angesprochen werden um dann in der Belanglosigkeit abzugleiten ?
MMn ist es lohnenswert sich mit solchen Dingen auch mal im Medium Spiel auseinanderzusetzen, aber pures erwähnen und dann am Wegesrand liegen lassen ist dann doch etwa so wie einen Hundewelpen bei nicht mehr gefallen am Wegesrand auszusetzen. 🤨
 

Nyx-Adreena

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Soweit OK, da bin ich ganz bei Dir.

Aber findest Du es nicht auch sehr langweilig wenn jeder dort ein Arsch sein "muss", Sachen die man kritisch betrachten sollte angesprochen werden um dann in der Belanglosigkeit abzugleiten ?
MMn ist es lohnenswert sich mit solchen Dingen auch mal im Medium Spiel auseinanderzusetzen, aber pures erwähnen und dann am Wegesrand liegen lassen ist dann doch etwa so wie einen Hundewelpen bei nicht mehr gefallen am Wegesrand auszusetzen. 🤨
Ok, da müsste ich das Video schauen, um das nachvollziehen zu können, denn wenn das auf FC6 bezogen ist, ist mir das Ganze bei meinem bisherigen Eindruck nicht ganz klar. Vielleicht bin ich dafür noch nicht weit genug.
 
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