• Aktualisierte Forenregeln

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    Vielen Dank

Amerika, Amerika, und am 6. Tag ...

SCUX am 13.08.2007 16:31 schrieb:
Das kommt vom "ZEIGEN" ;-) (vermitteln)
Als Vater einer 2.1/2Jährigen Kindes kann ich dir versichern das ein Kind u.a. das macht was ich Ihr zeige, wenn ich ihr vermittel das es spass macht Armeisen zu zertreten tut Sie es :-|
schwieriger würde es natürlich sein wenn sie spass am anschauen von armeisen hat und ich Diese dann zertreten würde, das würde Sie natürlich nicht schön finden, was weniger mit moral töten zu tun hat sondern mit der interesse an etwas anzuschauen und zu beobachten.
im Fall meiner Tochter musste ich Ihr allerdings vermitteln das man das NICHT tut! :-D
TerrorKiddis bekommen den Hass auf Menschen von klein auf reingehämmert, kein Kind hat da eine chance auf eigenes denken...

Du machst es dir viel zu einfach. Ich bezweifle ernsthaft, dass ich Schmetterlinge nur deshalb hübsch finde, weil mir jemand mal einen gezeigt und dabei gelächelt hat.

Und auch dein Beispiel mit den "TerrorKiddies" stimmt nicht. Natürlich hat auch solch ein Kind eine Chance auf eigenes Denken. Menschen sind keine Maschinen.
 
aph am 13.08.2007 18:15 schrieb:
SCUX am 13.08.2007 16:31 schrieb:
Das kommt vom "ZEIGEN" ;-) (vermitteln)
Als Vater einer 2.1/2Jährigen Kindes kann ich dir versichern das ein Kind u.a. das macht was ich Ihr zeige, wenn ich ihr vermittel das es spass macht Armeisen zu zertreten tut Sie es :-|
schwieriger würde es natürlich sein wenn sie spass am anschauen von armeisen hat und ich Diese dann zertreten würde, das würde Sie natürlich nicht schön finden, was weniger mit moral töten zu tun hat sondern mit der interesse an etwas anzuschauen und zu beobachten.
im Fall meiner Tochter musste ich Ihr allerdings vermitteln das man das NICHT tut! :-D
TerrorKiddis bekommen den Hass auf Menschen von klein auf reingehämmert, kein Kind hat da eine chance auf eigenes denken...

Du machst es dir viel zu einfach. Ich bezweifle ernsthaft, dass ich Schmetterlinge nur deshalb hübsch finde, weil mir jemand mal einen gezeigt und dabei gelächelt hat.

Und auch dein Beispiel mit den "TerrorKiddies" stimmt nicht. Natürlich hat auch solch ein Kind eine Chance auf eigenes Denken. Menschen sind keine Maschinen.

das Empfinden von Hübsch/Hässlich Gut/Böse mag vieleicht einen Genetischen ursprung haben, ist aber bis ins umgekehrte von aussen beeinflussbar.
TerrorKiddis: Die Chance hat es nur wenn es Ihnen Jemand zeigt ;-)
 
@aph

Es wird Zeit, dass auch du dein Weltbild umstellst. Anstatt andere Menschen fertig zu machen, dass sie nicht in der Lage sind ihr Weltbild für die Wissenschaft um zu stellen, machst du doch praktisch daselbe. Wissenschaftlich wird die Theorie des Nicht-Freienwillens übrigens immer mehr belegt, besser gesagt gibt es schon jetzt keine Theorien dagegen. Und das wird sich mit 90%iger Sicherheit nicht ändern. Das ist Wissenschaft und würde sich die Wissenschaft wegen deiner Hypothese beugen, könnten sie ebenso gut den kreationismus integrieren. :hop:

Pass dich an und auch wenn du es nicht wahr haben willst: Wir haben keinen freien Willen. Wir existieren einfach nur vor uns hin und alles was wir machen sind nur kombinierte, erlernte oder instinktive Vorgänge, die alle von unserer Umwelt beeinflusst werden. Nur weil man das gefühl hat über etwas entscheiden zu können, heißt das nicht, dass wir frei sind. Das Selbstbewusstsein zu entlarven ist der nächste Schritt und dann ist der freie Wille "tot".

SCUX am 13.08.2007 18:28 schrieb:
das Empfinden von Hübsch/Hässlich Gut/Böse mag vieleicht einen Genetischen ursprung haben, ist aber bis ins umgekehrte von aussen beeinflussbar.
Absolut meine Meinung. man kann über alles lachen, wenn man nur genügend manipuliert wird. Und das gilt für jeden Menschen

Noch was aph. Im gegensatz zu dir haben sich mit meiner Theorie schon sehr viele Wissenschaftler auseinander gesetzt und können diese belegen. Du fällst aber ganz ehrlich gemeint auf gehirnströme rein. Das ist daselbe Prinzip, wie bei den Kreationisten. Einfach Fakten ausblenden. Dazu neigt das Gehirn um sich selbst nicht nicht in Frage zu stellen und durch zu drehen. Übrigens auch neuerdings wissenschaftlich belegt.
 
Ich liebe es, wenn Leute in Diskussionen immer anführen "Das ist wissenschaftlich belegt!" oder "Ich kenne da umfangreiche Studien zu dem Thema!", OHNE jedoch besagte Quellen zu zitieren.
Doch durch das Fehlen einer solchen klingt's nur immer leicht unglaubwürdig.

:-) ;-)

Gruss,
Bremse
 
Trickmaster am 13.08.2007 20:54 schrieb:
[...]
Pass dich an und auch wenn du es nicht wahr haben willst: Wir haben keinen freien Willen. Wir existieren einfach nur vor uns hin und alles was wir machen sind nur kombinierte, erlernte oder instinktive Vorgänge, die alle von unserer Umwelt beeinflusst werden. Nur weil man das gefühl hat über etwas entscheiden zu können, heißt das nicht, dass wir frei sind. Das Selbstbewusstsein zu entlarven ist der nächste Schritt und dann ist der freie Wille "tot". [...]
Du bezeichnest Dich als Christen und lehnst den freien Willen ab? Interessant.
 
Trickmaster am 13.08.2007 20:54 schrieb:
@aph

Es wird Zeit, dass auch du dein Weltbild umstellst. Anstatt andere Menschen fertig zu machen, dass sie nicht in der Lage sind ihr Weltbild für die Wissenschaft um zu stellen, machst du doch praktisch daselbe. Wissenschaftlich wird die Theorie des Nicht-Freienwillens übrigens immer mehr belegt, besser gesagt gibt es schon jetzt keine Theorien dagegen. Und das wird sich mit 90%iger Sicherheit nicht ändern. Das ist Wissenschaft und würde sich die Wissenschaft wegen deiner Hypothese beugen, könnten sie ebenso gut den kreationismus integrieren. :hop:

Pass dich an und auch wenn du es nicht wahr haben willst: Wir haben keinen freien Willen. Wir existieren einfach nur vor uns hin und alles was wir machen sind nur kombinierte, erlernte oder instinktive Vorgänge, die alle von unserer Umwelt beeinflusst werden. Nur weil man das gefühl hat über etwas entscheiden zu können, heißt das nicht, dass wir frei sind. Das Selbstbewusstsein zu entlarven ist der nächste Schritt und dann ist der freie Wille "tot".

SCUX am 13.08.2007 18:28 schrieb:
das Empfinden von Hübsch/Hässlich Gut/Böse mag vieleicht einen Genetischen ursprung haben, ist aber bis ins umgekehrte von aussen beeinflussbar.
Absolut meine Meinung. man kann über alles lachen, wenn man nur genügend manipuliert wird. Und das gilt für jeden Menschen

Noch was aph. Im gegensatz zu dir haben sich mit meiner Theorie schon sehr viele Wissenschaftler auseinander gesetzt und können diese belegen. Du fällst aber ganz ehrlich gemeint auf gehirnströme rein. Das ist daselbe Prinzip, wie bei den Kreationisten. Einfach Fakten ausblenden. Dazu neigt das Gehirn um sich selbst nicht nicht in Frage zu stellen und durch zu drehen. Übrigens auch neuerdings wissenschaftlich belegt.
ist nicht ganz richtig =)
der freien Wille kann sich auch dahin entwickeln das man über sich hinauswächst und das "bis dahin da gewesene" auf den Kopf stellt. ;-)
Ab einem bestimmten Alter, nimmt man Dinge Anders war und versucht sich nicht beeinflussen zu lassen, und trotz der "Erfahrung" macht man sozusagen auch ganz "eigene"Erfahrungen und setzt dann SEIN WILLE um. Es ist völlig unvohersehbar was jemand machen wird. Auch wenn die Prägung niemand ablegen kann, kann jeder das beeinflussen was er tut/macht, die Ausrede "ich bin halt so" oder "ich kenn das nicht anders" ist ZU BILLIG. Ein dahinleben ist nicht ratsam :-P
 
Spassbremse am 13.08.2007 22:08 schrieb:
Ich liebe es, wenn Leute in Diskussionen immer anführen "Das ist wissenschaftlich belegt!" oder "Ich kenne da umfangreiche Studien zu dem Thema!", OHNE jedoch besagte Quellen zu zitieren.
Doch durch das Fehlen einer solchen klingt's nur immer leicht unglaubwürdig.

:-) ;-)

Gruss,
Bremse
Die kommen auf Wunsch noch nach. :top: Ich habe sie vor mir liegen, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass es eben Menschen gibt, die von einem etliche wissenschaftliche Belege haben wollen und eine andere meinung vertreten, die sie noch nicht einmal wissenschaftlich belegen können. Wenn aph die wissenschaftlichen Belege haben möchte, dann werde ich ihn welche bringen. Wenn er nicht nachfragt ist es doch nur Zeitverschwendung. =)

Es ist völlig unvohersehbar was jemand machen wird. Auch wenn die Prägung niemand ablegen kann, kann jeder das beeinflussen was er tut/macht, die Ausrede "ich bin halt so" oder "ich kenn das nicht anders" ist ZU BILLIG. Ein dahinleben ist nicht ratsam :-P
Nein. So sollte wirklich niemand denken. Auch wenn wir keinen freien Willen haben ändert sich nichts in unserem Leben, da wir ja nicht dadurch in die ferne Zukunft sehen können.

Doc_Holiday am 13.08.2007 22:39 schrieb:
Du bezeichnest Dich als Christen und lehnst den freien Willen ab? Interessant.
Kannste mal sehen. ;-) Matthäus 26,75. So eine genaue Vorhersage ist nur möglich, wenn der Mensch keinen freien Willen hat und Gott allwissend ist. beides geht nicht, haben wir ja schon mal diskutiert. Ich habe kein Problem damit und es gibt viele (protestantische) Kirchen, die den freien Willen ablehnen und dafür, wie ich etliche Beweise im Buch der Bücher finden. Ich wäge dann meistens ab: Freier Wille oder Gott ist allwissend. Gott sagt in der Bibel viel mehr (unterschiedliche Dinge) detailliert voraus, als dass der freie Wille zitiert wird. Also siegt bei mir das Allwissende. =) :top:
 
Trickmaster am 13.08.2007 23:09 schrieb:
Spassbremse am 13.08.2007 22:08 schrieb:
Ich liebe es, wenn Leute in Diskussionen immer anführen "Das ist wissenschaftlich belegt!" oder "Ich kenne da umfangreiche Studien zu dem Thema!", OHNE jedoch besagte Quellen zu zitieren.
Doch durch das Fehlen einer solchen klingt's nur immer leicht unglaubwürdig.

:-) ;-)

Gruss,
Bremse
Die kommen auf Wunsch noch nach. :top: Ich habe sie vor mir liegen, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass es eben Menschen gibt, die von einem etliche wissenschaftliche Belege haben wollen und eine andere meinung vertreten, die sie noch nicht einmal wissenschaftlich belegen können. Wenn aph die wissenschaftlichen Belege haben möchte, dann werde ich ihn welche bringen. Wenn er nicht nachfragt ist es doch nur Zeitverschwendung. =)

Es ist völlig unvohersehbar was jemand machen wird. Auch wenn die Prägung niemand ablegen kann, kann jeder das beeinflussen was er tut/macht, die Ausrede "ich bin halt so" oder "ich kenn das nicht anders" ist ZU BILLIG. Ein dahinleben ist nicht ratsam :-P
Nein. So sollte wirklich niemand denken. Auch wenn wir keinen freien Willen haben ändert sich nichts in unserem Leben, da wir ja nicht dadurch in die ferne Zukunft sehen können.

Doc_Holiday am 13.08.2007 22:39 schrieb:
Du bezeichnest Dich als Christen und lehnst den freien Willen ab? Interessant.
Kannste mal sehen. ;-) Matthäus 26,75. So eine genaue Vorhersage ist nur möglich, wenn der Mensch keinen freien Willen hat und Gott allwissend ist. beides geht nicht, haben wir ja schon mal diskutiert. Ich habe kein Problem damit und es gibt viele (protestantische) Kirchen, die den freien Willen ablehnen und dafür, wie ich etliche Beweise im Buch der Bücher finden. Ich wäge dann meistens ab: Freier Wille oder Gott ist allwissend. Gott sagt in der Bibel viel mehr (unterschiedliche Dinge) detailliert voraus, als dass der freie Wille zitiert wird. Also siegt bei mir das Allwissende. =) :top:
Den freien Willen gibt es, er kommt nur selten zum Vorschein, zb bei TrotzReaktionen ;-)
 
Trickmaster am 13.08.2007 23:09 schrieb:
Doc_Holiday am 13.08.2007 22:39 schrieb:
Du bezeichnest Dich als Christen und lehnst den freien Willen ab? Interessant.
Kannste mal sehen. ;-) Matthäus 26,75. So eine genaue Vorhersage ist nur möglich, wenn der Mensch keinen freien Willen hat und Gott allwissend ist. beides geht nicht, haben wir ja schon mal diskutiert. Ich habe kein Problem damit und es gibt viele (protestantische) Kirchen, die den freien Willen ablehnen und dafür, wie ich etliche Beweise im Buch der Bücher finden. Ich wäge dann meistens ab: Freier Wille oder Gott ist allwissend. Gott sagt in der Bibel viel mehr (unterschiedliche Dinge) detailliert voraus, als dass der freie Wille zitiert wird. Also siegt bei mir das Allwissende. =) :top:
Wieso? Jesus kannte Petrus wohl gut genug, um zu wissen, was für ein (wankelmütiger) Mensch dieser ist. ;-)

Aber gehen wir mal logisch an das ganze ran:

Definition des Bezeichners "böser Wille":
Der Wille, in Kenntnis der Folgen ungerechterweise tätig zu werden um Schaden zu verursachen.

Die logischen Prämissen:
P1: GOTT ist gut - Jesus Christus hat es uns z.B. in Matthäus 19,17, in Markus 10,18 und in Lukas 18,19 verkündet.
P2: Der Mensch ist guten und bösen Willens. - bezeugt die Lebenserfahrung.

Der Schluß aus P1 und P2:
- Ohne freien Willen ist der Mensch ein, von seinem Schöpfer, Gott, programmierter Bioroboter, der auch Böses tut.

- Das kann nicht sein, weil Gott der allein gut ist, den Menschen nicht zur bösen Tat anstiften wird.

- Wenn der böse Wille des Menschen unmöglich von Gott, seinem Vater kommen kann, dann muß er vom Menschen kommen.

Schlussfolgerung:
Der Wille des Menschen ist frei.

Aber es gibt wohl in der Tat unterschiedliche Auffassungen im Christentum zum Willen des Menschen: http://de.wikipedia.org/wiki/Freier_Wille#Christentum
 
Doc_Holiday am 14.08.2007 00:03 schrieb:
Trickmaster am 13.08.2007 23:09 schrieb:
Doc_Holiday am 13.08.2007 22:39 schrieb:
Du bezeichnest Dich als Christen und lehnst den freien Willen ab? Interessant.
Kannste mal sehen. ;-) Matthäus 26,75. So eine genaue Vorhersage ist nur möglich, wenn der Mensch keinen freien Willen hat und Gott allwissend ist. beides geht nicht, haben wir ja schon mal diskutiert. Ich habe kein Problem damit und es gibt viele (protestantische) Kirchen, die den freien Willen ablehnen und dafür, wie ich etliche Beweise im Buch der Bücher finden. Ich wäge dann meistens ab: Freier Wille oder Gott ist allwissend. Gott sagt in der Bibel viel mehr (unterschiedliche Dinge) detailliert voraus, als dass der freie Wille zitiert wird. Also siegt bei mir das Allwissende. =) :top:
Wieso? Jesus kannte Petrus wohl gut genug, um zu wissen, was für ein (wankelmütiger) Mensch dieser ist. ;-)

Aber gehen wir mal logisch an das ganze ran:

Definition des Bezeichners "böser Wille":
Der Wille, in Kenntnis der Folgen ungerechterweise tätig zu werden um Schaden zu verursachen.

Die logischen Prämissen:
P1: GOTT ist gut - Jesus Christus hat es uns z.B. in Matthäus 19,17, in Markus 10,18 und in Lukas 18,19 verkündet.
P2: Der Mensch ist guten und bösen Willens. - bezeugt die Lebenserfahrung.

Der Schluß aus P1 und P2:
Ohne freien Willen ist der Mensch ein, von seinem Schöpfer, Gott, programmierter Bioroboter, der auch Böses tut.

Das kann nicht sein, weil Gott der allein gut ist, den Menschen nicht zur bösen Tat anstiften wird.

Wenn der böse Wille des Menschen unmöglich von Gott, seinem Vater kommen kann, dann muß er vom Menschen kommen.

Also ist der Wille des Menschen frei.

Aber es gibt wohl in der Tat unterschiedliche Auffassungen im Christentum zum Willen des Menschen: http://de.wikipedia.org/wiki/Freier_Wille#Christentum
also ist der Wille von "Grund auf frei" ABER beeinflussbar von seiner Umwelt :top:
gut, alle geklärt, *close* ....(kleiner Scherz)
 
Trickmaster am 13.08.2007 20:54 schrieb:
Wissenschaftlich wird die Theorie des Nicht-Freienwillens übrigens immer mehr belegt, besser gesagt gibt es schon jetzt keine Theorien dagegen.

Eine Gegentheorie braucht man gar nicht. Die Theorie kann ja ganz einfach falsch sein ^^

bzw. ganz einfach unnütz. Nehmen wir mal an es wäre erwiesen, dass ein freier Wille nicht existiert. Was bringt uns diese Erkenntnis? Unser gesamtes Denken, unsere gesamte Gesellschaft, das ganze Zusammenleben basiert darauf, dass ein freier Wille existiert. Der Hinweis darauf, dass wir uns alle falsch verhalten hat doch absolut keine praktische Relevanz. Wir verhalten uns so als hätten wir einen freien Willen, also brauchen wir für die Praxis Denkmodelle, die von einem freien Willen ausgehen.

Doc_Holiday am 14.08.2007 00:03 schrieb:
P1: GOTT ist gut - Jesus Christus hat es uns z.B. in Matthäus 19,17, in Markus 10,18 und in Lukas 18,19 verkündet.

Das bedeutet ja, dass Gott nicht "allmächtig" ist, da er ja lediglich Gutes tun kann, aber nichts Böses. (Wenn man diese Tatsache als Verlust an Macht ansieht)
 
Doc_Holiday am 14.08.2007 00:03 schrieb:
Aber gehen wir mal logisch an das ganze ran:

Definition des Bezeichners "böser Wille":
Der Wille, in Kenntnis der Folgen ungerechterweise tätig zu werden um Schaden zu verursachen.

Die logischen Prämissen:
P1: GOTT ist gut - Jesus Christus hat es uns z.B. in Matthäus 19,17, in Markus 10,18 und in Lukas 18,19 verkündet.
P2: Der Mensch ist guten und bösen Willens. - bezeugt die Lebenserfahrung.

Bis hierhin sieht’s gut aus, aber dann wird’s verquer:

Der Schluß aus P1 und P2:
- Ohne freien Willen ist der Mensch ein, von seinem Schöpfer, Gott, programmierter Bioroboter, der auch Böses tut.

Das folgt nicht aus P1 und P2, sondern ist eine weitere Prämisse, die erst einmal begründet werden will.

- Das kann nicht sein, weil Gott der allein gut ist, den Menschen nicht zur bösen Tat anstiften wird.

Auch das folgt zwar nicht ohne weitere Prämissen, aber man kann es wohl so stehen lassen.

- Wenn der böse Wille des Menschen unmöglich von Gott, seinem Vater kommen kann, dann muß er vom Menschen kommen.

Das ist leider Unsinn. Wenn der böse Wille des Menschen unmöglich von Gott kommen kann, dann folgt nicht, dass er vom Menschen kommt. Er kann genauso von einem bösen Dämon oder Pippi Langstrumpf kommen.

Schlussfolgerung:
Der Wille des Menschen ist frei.

Da der Schluss nicht logisch allgemeingültig ist, besteht diese Konklusion freilich nicht mit logischer Notwendigkeit.
 
TBrain am 14.08.2007 00:38 schrieb:
Trickmaster am 13.08.2007 20:54 schrieb:
Wissenschaftlich wird die Theorie des Nicht-Freienwillens übrigens immer mehr belegt, besser gesagt gibt es schon jetzt keine Theorien dagegen.

Eine Gegentheorie braucht man gar nicht. Die Theorie kann ja ganz einfach falsch sein ^^

bzw. ganz einfach unnütz. Nehmen wir mal an es wäre erwiesen, dass ein freier Wille nicht existiert. Was bringt uns diese Erkenntnis? Unser gesamtes Denken, unsere gesamte Gesellschaft, das ganze Zusammenleben basiert darauf, dass ein freier Wille existiert. Der Hinweis darauf, dass wir uns alle falsch verhalten hat doch absolut keine praktische Relevanz. Wir verhalten uns so als hätten wir einen freien Willen, also brauchen wir für die Praxis Denkmodelle, die von einem freien Willen ausgehen.
oder auch anders gesagt:
WENN unser Wille NICHT FREI wäre, könnte man IHN ja auch NICHT manipulieren ;-)
 
TBrain am 14.08.2007 00:38 schrieb:
[...]
Doc_Holiday am 14.08.2007 00:03 schrieb:
P1: GOTT ist gut - Jesus Christus hat es uns z.B. in Matthäus 19,17, in Markus 10,18 und in Lukas 18,19 verkündet.
Das bedeutet ja, dass Gott nicht "allmächtig" ist, da er ja lediglich Gutes tun kann, aber nichts Böses. (Wenn man diese Tatsache als Verlust an Macht ansieht)
Womit sich die Frage stellt, was Allmacht denn eigentlich ist: Nach Überzeugung vieler katholischer Theologen konnte Christus z.B. nicht vom Kreuz steigen, konnte Gott ihn nicht retten. Wo bleibt da die Allmacht?
Wieso gibt es Leid und Gewalt in der Welt -stets böse Dinge, behaupte
ich mal-, obwohl dem allmächtigen guten Gott doch das Böse zuwider ist? Die Theodizee-Frage halt.
Ich glaube, dass Gott durch Menschen an Menschen handelt, und nicht so sehr durch "Wunder", die ja einen Bruch gewisser Naturkonstanten bedeuten würden. Aber Gott kann nur am und im Menschen handeln, wenn dieser das auch will, Zwang ist Gott zuwider. Also beschränkt sich Gottes Allmacht auf den Willen des Menschen, nicht, weil sie es müsste, sondern weil Gott es so will, um dem Menschen seine Freiheit nicht zu nehmen.
 
Doc_Holiday am 14.08.2007 10:15 schrieb:
TBrain am 14.08.2007 00:38 schrieb:
[...]
Doc_Holiday am 14.08.2007 00:03 schrieb:
P1: GOTT ist gut - Jesus Christus hat es uns z.B. in Matthäus 19,17, in Markus 10,18 und in Lukas 18,19 verkündet.
Das bedeutet ja, dass Gott nicht "allmächtig" ist, da er ja lediglich Gutes tun kann, aber nichts Böses. (Wenn man diese Tatsache als Verlust an Macht ansieht)
Womit sich die Frage stellt, was Allmacht denn eigentlich ist: Nach Überzeugung vieler katholischer Theologen konnte Christus z.B. nicht vom Kreuz steigen, konnte Gott ihn nicht retten. Wo bleibt da die Allmacht?
Wieso gibt es Leid und Gewalt in der Welt -stets böse Dinge, behaupte
ich mal-, obwohl dem allmächtigen guten Gott doch das Böse zuwider ist? Die Theodizee-Frage halt.
Ich glaube, dass Gott durch Menschen an Menschen handelt, und nicht so sehr durch "Wunder", die ja einen Bruch gewisser Naturkonstanten bedeuten würden. Aber Gott kann nur am und im Menschen handeln, wenn dieser das auch will, Zwang ist Gott zuwider. Also beschränkt sich Gottes Allmacht auf den Willen des Menschen, nicht, weil sie es müsste, sondern weil Gott es so will, um dem Menschen seine Freiheit nicht zu nehmen.
Die Frage "was ist mit...."kann sich gar nicht stellen, alles Ansichtssache ;-) (weist doch, das Ding mit dem eigenen Willen und so :-P )
 
@Trickmaster:

Ich weiß nicht, warum du mich so eklig von der Seite anmachst, aber ich werde trotzdem mal auf deine Anmerkungen eingehen.

Trickmaster am 13.08.2007 20:54 schrieb:
Wir haben keinen freien Willen. Wir existieren einfach nur vor uns hin und alles was wir machen sind nur kombinierte, erlernte oder instinktive Vorgänge, die alle von unserer Umwelt beeinflusst werden. Nur weil man das gefühl hat über etwas entscheiden zu können, heißt das nicht, dass wir frei sind. Das Selbstbewusstsein zu entlarven ist der nächste Schritt und dann ist der freie Wille "tot".

Ich kenne diese Studien und finde sie auch hochspannend. Daher geht deine mit völlig deplaziertem vorwurfsvollen und beleidigenden Unterton formulierten Kritik spurlos an mir vorbei.

Ich glaube, du hast da ein wenig was falsch verstanden, was diese Studien belegen (und TBrain hat ja auch schon darauf hingewiesen, dass die Relevanz fraglich ist). Und zwar sehen die Experimente meist folgendermaßen aus: Es wird mit Hilfe von Hirnströmen gemessen, wann ein Gehirn eine bestimmte Entscheidung trifft (wobei das ja schon mal anzweifelbar ist, aber sei's drum). Gleichzeitig werden die Probanden gebeten, ein Signal zu geben, wann sie sich entschieden haben (also wann das ihrer Ansicht nach stattfand). Die Experimente zeigen, dass das Gehirn offenbar schon vorher eine Entscheidung trifft, noch bevor man den bewussten Gedanken gedacht hat.

Hieraus kann man aber nicht schließen, dass wir "nur Instinkten" folgen. Sprich: Den Instinkt möchte ich mal näher erläutert haben, der mich 328*77 rechnen lässt.

Es ist ohne Zweifel interessant, wie das Beobachtete zustande kommt. Möglicherweise ist das, was wir als Gedanken empfinden, ein zeitversetztes Abbild unseres Denkprozesses. Das wäre die einfachste Erklärung.
Was TBrain vermutlich meinte und was ich auch unterstütze ist die Feststellung, dass das nichts an der Verantwortlichkeit unserer Selbst an unserem Tun ändert. In welcher Weise genau das im Hirn abläuft, ist nicht so wichtig. Wichtig ist nur, dass ein Mensch entscheidet. Und wenn er entscheidet, einen Schmetterling zu töten, dann überwindet er damit Erziehung und auch Genetik - was der Beweis ist, dass dies möglich ist und wir eben NICHT nur der Vorbestimmung ausgeliefert sind.
 
SCUX am 13.08.2007 18:28 schrieb:
TerrorKiddis: Die Chance hat es nur wenn es Ihnen Jemand zeigt ;-)

Nein. Auch ein in einem islamistischen Terrorcamp aufgewachsenen Kind kann von selbst darauf kommen, dass es falsch ist, Ungläubige zu töten. Ich bin mir absolut sicher, dass das bei ausreichendem Intellekt möglich ist. Schließlich gab es schon genug Beispiele für Menschen, die aus derartig festgelegten Denkmustern ihrer gesamten Umgebung ausgebrochen sind. Sonst hätte es die Aufklärung nie gegeben.
 
aph am 14.08.2007 14:51 schrieb:
SCUX am 13.08.2007 18:28 schrieb:
TerrorKiddis: Die Chance hat es nur wenn es Ihnen Jemand zeigt ;-)

Nein. Auch ein in einem islamistischen Terrorcamp aufgewachsenen Kind kann von selbst darauf kommen, dass es falsch ist, Ungläubige zu töten. Ich bin mir absolut sicher, dass das bei ausreichendem Intellekt möglich ist. Schließlich gab es schon genug Beispiele für Menschen, die aus derartig festgelegten Denkmustern ihrer gesamten Umgebung ausgebrochen sind. Sonst hätte es die Aufklärung nie gegeben.
resultiert dies nicht einfach nur durch die Erfahrungen die durch die Gene weitergegeben werden? also haben Sie auch den Ursprung des vermittelnden/erfahrenen/einfluss von der Aussenwelt....also wurde dieser AUCH BEEINFLUSST und hat sich zwar WEITERentwickelt aber bestimmt nicht SELBSTentwickelt.
Die möglichkeit der Etnwicklung zweier Einflüsse ist wohl nicht vorhersehbar und wird dann als "freierWille" gesehn. Da diese Einflüsse aber auch einen Ursprung haben sind sie nicht frei, denn wären es andere Einflüsse gewesen wäre auf alle fälle etwas anderes dabei herausgekommen....

so und bevor ich mir selbst nicht mehr folgen kann, esse ich jetzt mal was :-D
 
aph am 14.08.2007 15:56 schrieb:
SCUX am 14.08.2007 15:18 schrieb:
resultiert dies nicht einfach nur durch die Erfahrungen die durch die Gene weitergegeben werden?
Erfahrungen werden nicht durch Gene weitergegeben. oO

so und bevor ich mir selbst nicht mehr folgen kann, esse ich jetzt mal was :-D
Solltest du wohl wirklich mal. ;)

Und woher willst du wissen, ob die Scheu vorm Schmetterlingtöten nicht vielleicht angeboren ist?
woher sollte dies denn sonst kommen?

gab doch mal ne Studie übers "Gähnen", Rudelverhalten des Menschen usw,
Kampfhunde haben doch auch "böse" Gene...
Ich glaub ich muss noch mehr essen :ugly:
 
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