Offener Brief an Medien, Politik und Eltern zur Killerspieldebatte

bsekranker

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Mir persönlich geht das Thema zwar nicht so nahe wie manch anderem hier, ich denke aber dass solche Texte mehr Beachtung finden sollten:

[url=http://www.gefuehlskonserve.de/podcast-168-offener-brief-an-medien-politik-und-eltern-zur-killerspieldebatte-21032009.html schrieb:
Die Gefühlskonserve[/url]]In der Killerspieldebatte kommen die Fans von Videospielen kaum zu Wort. Um das zu ändern, schlage ich einen offenen Brief an Medien, Politik und Eltern vor. Ich lade jeden Videospielfan ein, den Text (höre die Podcastepisode oder lies unten) zu nehmen, wie gewünscht anzupassen und mit seinem Namen weiterzuverbreiten.

mp3

Vorschlag für einen offenen Brief von Videospielfans an Medien, Politik und Eltern zur “Killerspiel”-Debatte

Den Fans von Videospielen geht es wie vielen anderen, die die Debatte, die in der Folge des Massenmords von Winnenden losgetreten wurde, verfolgen: sie sind fassungslos und verärgert. Fassungslos hinsichtlich dem Leid, welches ein scheinbar ganz normaler Jugendlicher mit der Pistole seines Vaters angerichtet hat. Verärgert darüber, wie nun versucht wird, diese Wahnsinnstat unter anderem damit zu erklären, dass Videospiele Jugendliche zu Killern machten.

Neue Medien gelten als suspekt. Das ist nicht nur bei Videospielen oder dem Internet so, sondern galt früher auch fürs Fernsehen, Film, Micky-Maus-Hefte (die als Schmutz- und Schund verunglimpft wurden) und Büchern. Angeblich hat schon Goethes “Die Leiden des jungen Werther” reihenweise junge Männer in den Selbstmord getrieben.

Sind Menschen Pawlowsche Hunde?

Die Diskussion läuft dabei immer nach dem gleichen Muster ab: einem neuen Medium, das viele nur vom Hörensagen kennen, wird vorgeworfen, junge Menschen zu verblöden. Das Reiz-Reaktions-Muster welches dieser Argumentation zugrunde liegt, ist das von Pawlow. Sind Menschen wie Hunde, die auf ein Signal hin zu sabbern anfangen? Nein. Die psychologische Forschung hat die Annahme, menschliches Verhalten könne sich über plumpe Reiz-Reaktions-Schemata erklären lassen, schon vor Jahrzehnten widerlegt.

Wir Videospiel-Fans appellieren an Journalisten, sich mit Spielen und der Gesetzeslage, über die sie berichten, professionell auseinanderzusetzen. Kennen Sie den Unterschied zwischen ab 18 Jahren freigegebenen und indizierten Spielen? Wissen Sie ob World of Warcraft ein Egoshooter oder ein Online-Rollenspiel ist und ob Counterstrike nur Gewalt enthält oder Gewalt verherrlicht? In der Vergangenheit haben wir oft erlebt, dass Journalisten all das nicht wussten und mittels ausgesuchter Experteninterviews ihre eigenen Vorurteile gegenüber Videospielen bestätigten.

Journalistische Sorgfaltspflicht

Bei genauem Hinsehen werden Sie, verehrte Journalisten, feststellen, dass es eine breite Palette an Psychologen, Medienpädagogen und Erziehungswissenschaftlern gibt, die nicht durch die Talkshows tingelt, keine lauten Verbotsschreie von sich gibt, sondern zur Differenzierung auffordert. Die journalistische Sorgfaltspflicht gebietet Ihnen ihre Recherche vorurteilsfrei und ergebnisoffen zu gestalten und in Konflikten beide Seiten darzustellen. Berichten Sie über die Erkenntnisse der Medienforschung, statt pauschal vorzuverurteilen. Warum erwähnen Sie überhaupt , dass der Massenmörder von Winnenden auch Computerspiele auf seinem Rechner hatte, wenn nicht bewiesen wurde, dass ein direkter Zusammenhang zwischen Medieninhalten und Gewalttaten besteht?

Möglicherweise haben Sie das Gefühl, die negative Wirkung von Videospielen liege auf der Hand, weil viele jugendliche Attentäter gewalthaltige Games besaßen. Wenn sie annehmen, hier bestünde ein einwandfreier Kausalzusammenhang, dann ignorieren Sie, dass Millionen Menschen sich mit derartigen Medien beschäftigen und ein friedliches Leben führen. Die Schlussfolgerung, die Sie mit einem Satz wie “alle Attentäter beschäftigten sich mit Gewaltspielen” ihren Lesern/Hörern/Zuschauern aufnötigen, folgt der gleichen Pseudo-Kausalität, wie die Aussage “Alle Attentäter sahen gerne fern” oder “Alle Attentäter aßen gerne Kartoffeln”. Macht das Sinn, verehrte Journalisten?

Politikverdrossenheit durch Ignoranz und Populismus

Wir Videospiel-Fans appellieren an Politiker, reflexhafte Verbotsschreie nach Attentaten einzustellen. In Bierzelten mag das Applaus bringen, aber Sie machen sich bei den Millionen von wahlberechtigten Menschen, die sich besser mit Spielen auskennen als Sie, lächerlich. Ihre Erklärungsversuche und Schuldzuweisungen strotzen vor Ignoranz und Populismus. Sie schüren so - gerade bei jungen Leuten - die Politikverdrossenheit und Sie treiben Menschen, die noch wählen gehen, zu anderen Parteien.

Aus unserem Leben sind Medien nicht mehr wegzudenken. Warum haben wir immer noch keine regelmäßige Medienerziehung in den Schulen? Warum wird so wenig für die Aufklärung von Eltern bezüglich Medienwirkungsweisen und Medieninhalten getan? Warum wird zugelassen, dass unser Schulsystem aussortiert und frustriert und so eine hohe Zahl von Schulversagern produziert? Wie kann es sein, dass die einzige Anerkennung, die einzigen Erfolgserlebnisse, die manche Jungs erfahren aus Videospielen kommt? Wir brauchen eine Kultur des Hinsehens und der Anerkennung in den Schulen und wir müssen uns bewusst werden, welche Verantwortung Eltern hinsichtlich des Medienkonsums ihrer Kinder haben. Hier sind Sie gefragt, verehrte Politiker.

Nachhaltige Politik nimmt die Eltern in die Pflicht

Wir haben eines der restriktivsten Jugendschutzgesetze der Welt in Deutschland und das ist auch gut so. Wenn dennoch Spiele, die nicht für Kinder bestimmt sind, von Kindern gespielt werden, woran liegt das dann? Eltern sind verantwortlich dafür, dass ihre Kinder gut ernährt, gekleidet, erzogen werden. Wenn sie ihre Kinder verwahrlosen lassen, ist das ein Fall fürs Jugendamt. Wenn aber Kinder stundenlang vorm Fernseher oder dem Computer sich mit Inhalten beschäftigen, die nicht für sie gemacht sind, wenn diese Kinder also medial verwahrlosen, wieso ignoriert man dann die Verantwortung der Eltern und ruft nach Verboten für Videospielen? Nachhaltige Politik, die nicht nur auf schnelle Aufmerksamkeit abzielt, schaut auf die Ursachen, nicht auf die Symptome und nimmt die Eltern in die Pflicht.

Wir Videospiel-Fans appellieren an Eltern sich mit ihren Kindern und den Medien, die sie begeistern, auseinander zusetzen. Wenn Sie ihren Kindern schon Fernseher, Spielkonsolen oder Computer ins Zimmer stellen, sollten sie auch wissen, was damit gemacht wird. Sie werden feststellen, dass viele Spiele wunderbare Geschichten erzählen, die begeistern und berühren. Sie werden feststellen, dass viele Spiele völlig friedlich sind. Sie werden feststellen, dass Spiele, in denen Gewalt vorkommt, Brutalität nicht um der Gewalt willen eingesetzt wird, sondern als Handlungsaspekt einer Geschichte oder im Rahmen eines sportlichen Wettkampfs mit Teamcharakter.

Verwechslungen zwischen “gewalthaltig” und “gewaltverherrlichend”

Wenn ihr Kind aber auch Spiele besitzt, die erst ab 18 freigegeben oder gar indiziert wurden, so passiert das maßgeblich deshalb, weil Sie als Vater oder Mutter keinen oder zu wenig Überblick haben, was Ihr Kind eigentlich macht. Schauen Sie hin, haben sie Interesse und haben Sie den Mut Ihren Kindern Spiele, die nicht für Kinder gemacht wurden, wegzunehmen und zu verbieten. Die Verantwortung für ihre Kinder kann ihnen niemand abnehmen, nicht der Gesetzgeber und kein Zensor.

Klargestellt werden muss: “Gewaltverherrlichung” ist vom Jugendschutzgesetz bereits seit langem verboten. Spiele oder andere Medien, die Gewalt verherrlichen landen auf dem Index der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien und dürfen nicht beworben oder offen verkauft werden. Spielezeitschriften dürfen nicht mal Rezensionen mit den Namen von indizierten Spielen drucken. Zu kaufen sind sie nur für Erwachsene, die im Laden gezielt danach fragen, weil indizierte Spiele nicht offen in Geschäften ausliegen dürfen. Verwechseln sie indizierte Spiele nicht mit Games, die von der USK, der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle, ab 18 Jahren freigegeben wurden. Diese Spiele sind höchstens gewalthaltig, nicht aber gewaltverherrlichend. Sie merken also, dass jeder Politiker und jeder Journalist, der davon spricht, gewaltverherrlichende Spiele müssten verboten werden, nicht weiß wovon er spricht.

Wir sind keine potentiellen Gewaltverbrecher oder Psychopathen

Bei einem Thema wie Jugendschutz und der Verhinderung von Gewalttaten ist es aber nicht nur wichtig, sondern absolut unerlässlich zu wissen, wovon man spricht. Da gibt es Leute, für die alleine schon der Verdacht, Videospiele könnten negative Einflüsse haben, genügt um Verbote auszusprechen. Ob denen bewusst ist, dass sie damit die im Grundgesetz garantierte Meinungs- und Medienfreiheit mit Füßen treten, darf bezweifelt werden. Nur, was bringt es Spiele zu zensieren und zu verbieten, wenn der Nutzen dieser Restriktionen nicht erwiesen ist, sogar von den meisten Experten in Zweifel gezogen wird?

Wir Fans von Videospielen haben im Hinblick auf Games die Medienkompetenz, die vielen Journalisten, Politikern und leider auch Eltern abgeht. Viele von uns haben selbst Kinder, einige bloggen oder nutzen andere Web2.0-Techniken und nehmen so an der Debatte teil. Wir sind ganz normale Leute und wir sind viele. Wir wollen nicht mehr belogen und in die Nähe von Gewaltverbrechern und Psychopathen gerückt werden. Wir wünschen uns eine offene, auf Fakten basierende Diskussion. Hören Sie auf unsere Stimmen.
Wäre schön, wenn auch die PCG in diesem Stil agieren könnte. :)

noxi-edit: nachträglich eingefügte textaufteilende Überschriften aus dem Original übernommen
 

Worrel

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bsekranker am 21.03.2009 18:41 schrieb:
Mir persönlich geht das Thema zwar nicht so nahe wie manch anderem hier, ich denke aber dass solche Texte mehr Beachtung finden sollten:

[url=http://www.gefuehlskonserve.de/podcast-168-offener-brief-an-medien-politik-und-eltern-zur-killerspieldebatte-21032009.html schrieb:
Die Gefühlskonserve[/url]]...
Wäre schön, wenn auch die PCG in diesem Stil agieren könnte. :)
Aktion: :top:
Text: viel zu lang und Textwand.
Einige fette Absatzüberschriften oder Textmarkierungen würden Wunder wirken - sprich, deutlich zur Lesbarkeit beitragen.
 
TE
bsekranker

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Worrel am 21.03.2009 19:14 schrieb:
bsekranker am 21.03.2009 18:41 schrieb:
Mir persönlich geht das Thema zwar nicht so nahe wie manch anderem hier, ich denke aber dass solche Texte mehr Beachtung finden sollten:

[url=http://www.gefuehlskonserve.de/podcast-168-offener-brief-an-medien-politik-und-eltern-zur-killerspieldebatte-21032009.html schrieb:
Die Gefühlskonserve[/url]]...
Wäre schön, wenn auch die PCG in diesem Stil agieren könnte. :)
Aktion: :top:
Text: viel zu lang und Textwand.
Einige fette Absatzüberschriften oder Textmarkierungen würden Wunder wirken - sprich, deutlich zur Lesbarkeit beitragen.
Jo, das wäre eine schöne Aufgabe für die Redaktion: das Ganze etwas medienwirksamer aufzubereiten. Aber gegen die "Spielekiller"-Aktion kommt man damit natürlich nicht an...
 

Deef

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Worrel am 21.03.2009 19:14 schrieb:
bsekranker am 21.03.2009 18:41 schrieb:
Mir persönlich geht das Thema zwar nicht so nahe wie manch anderem hier, ich denke aber dass solche Texte mehr Beachtung finden sollten:

[url=http://www.gefuehlskonserve.de/podcast-168-offener-brief-an-medien-politik-und-eltern-zur-killerspieldebatte-21032009.html schrieb:
Die Gefühlskonserve[/url]]...
Wäre schön, wenn auch die PCG in diesem Stil agieren könnte. :)
Aktion: :top:
Text: viel zu lang und Textwand.
Einige fette Absatzüberschriften oder Textmarkierungen würden Wunder wirken - sprich, deutlich zur Lesbarkeit beitragen.

Über die Länge kann man streiten. Es schwirren in der Debatte so viele (Pseudo-)Argumente rum, dass man einige Aspekte behandeln muss und das sorgt zwangsläufig für eine gewisse Länge.

Die Absatzüberschriften sind eine gute Idee und schon im Originalartikel auf gefuehlskonserve.de eingefügt. Danke fürs Feedback.

Viele Grüße

Deef
 

noxious

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Worrel am 21.03.2009 19:14 schrieb:
Einige fette Absatzüberschriften oder Textmarkierungen würden Wunder wirken - sprich, deutlich zur Lesbarkeit beitragen.
Die wurden mittlerweile im Original eingefügt.
 

Moe910

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Deef am 22.03.2009 01:43 schrieb:
Es schwirren in der Debatte so viele (Pseudo-)Argumente rum, dass man einige Aspekte behandeln muss und das sorgt zwangsläufig für eine gewisse Länge.

Seh ich auch so, finde den Artikel prima aufbereitet und vergebe das Prädikat "umfassend" daher auch absolut im positiven Sinn. :top:

Bei der Debatte selber hatte ich eigentlich bisher den Eindruck, dass zwar wieder reflexartig die Schlagwörter rund um "gewaltverherrlichende Killerspiele" aufgebracht wurden, allerdings nicht so intensiv und breitgetreten wie in früheren Diskussionen. Vielleicht hilft ja auch Dein offener Brief ein bisschen weiter in diese Richtung... :)
 

noxious

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noxious am 22.03.2009 02:03 schrieb:
Worrel am 21.03.2009 19:14 schrieb:
Einige fette Absatzüberschriften oder Textmarkierungen würden Wunder wirken - sprich, deutlich zur Lesbarkeit beitragen.
Die wurden mittlerweile im Original eingefügt.
Hab mal den Startpost angepasst. Gestern war es schon so spät :)

Aber ich denke, wer deas wirklich durchliest, der geht sowieso auf die Seite des Erstellerst. Ist einfach viel besser zu lesen.
 

Fiffi1984

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Guter Text.

Den einen oder anderen Rechtschreib- und Kommafehler müsste man noch beseitigen, sonst ist alles klar.
 

Cartman420

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Worrel am 21.03.2009 19:14 schrieb:
bsekranker am 21.03.2009 18:41 schrieb:
Mir persönlich geht das Thema zwar nicht so nahe wie manch anderem hier, ich denke aber dass solche Texte mehr Beachtung finden sollten:

[url=http://www.gefuehlskonserve.de/podcast-168-offener-brief-an-medien-politik-und-eltern-zur-killerspieldebatte-21032009.html schrieb:
Die Gefühlskonserve[/url]]...
Wäre schön, wenn auch die PCG in diesem Stil agieren könnte. :)
Aktion: :top:
Text: viel zu lang und Textwand.
Einige fette Absatzüberschriften oder Textmarkierungen würden Wunder wirken - sprich, deutlich zur Lesbarkeit beitragen.


Alle reden darüber wie gefährlich Killer-Spiele sein können oder sogar sind. Nun will ich mal meinen Senf dazu geben.


Man kann nie komplett kontrollieren was in den Kinderzimmern abgeht. Aber ich denke wenn man in einem guten Umfeld aufwächst und man noch neben dem Zocken auch genauso viele "soziale Kontakte" hat, dann sind diese Spiele nicht gefährlich.

Meine Idee wäre ab einem bestimmten Alter (ab 12 oder 13) das Kind einer psychologischen Untersuchung zu unterziehen um feststellen zu können ob das Kind in dieser Hinsicht gefährdet ist oder nicht. Wenn das Kind gefährdet sein sollte, dann ist es besser wenn die Eltern mit dem Kind in den Laden gehen und kucken was sich das Kind kauft. Das könnte die Versuchung verringern ein Killer-Spiel zu kaufen. Das Kind an andere Video-Spiele ranführen, wenn es schon unbedingt Video-Spile zocken muss. Das würde die Gewalt reduzieren.

Aber ich denke das ist nur ein Wunschgedanke. Es gibt ja noch die Schule. Dann müssen die Eltern der Kinder zwischen 12 und 16 regelmäßig die Schultaschen kontrollieren, sollte das Kind gefährdet sein. Nicht täglich. Vielleicht 1 Mal im Monat den Schulrucksack und den PC des Kindes kontrollieren. Am besten vielleicht unauffällig kontrollieren. Sonst ist das Vertrauensverhältnis dahin. Und wenn man was auffälliges gefunden hat am Abendbrotstisch ein allgemeines Thema daraus machen. Das ist wichtig. So kann man solchen Straftaten wie vor 1.5 Wochen vorbeugen. Nicht komplett vermeiden aber vorbeugen.

PS: Das Kind am besten nur bis 16 oder 17 kontrollieren. Ab 16, 17 fängt meist die Privatssphäre an.


Ich glaube solche Untersuchungen tragen auch die Krankenkassen mit. Aber da bin ich mir nicht all zu sicher.
 

Spassbremse

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Sehr guter Text.

So sollte eine passende Antwort von Spielerseite aus aussehen. :top:
 

flowangler

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Spassbremse am 22.03.2009 18:25 schrieb:
Sehr guter Text.

So sollte eine passende Antwort von Spielerseite aus aussehen. :top:


:sign:

Und jetzt?

Kann ich diesen "offenen Brief" dann mal in einer Tageszeitung lesen?
Schaltet diesen Text jemand als Anzeige?
Wird er vielleicht sogar in der Bild gedruckt?

Oder wird dieser Text nur in irgendwelchen Computerspielforen
und/oder per Email verbreitet?
Was ich damit sagen will ist, liest diesen "offenen Brief" auch jemand anderes als
Computerspieler?

mfg
flow
 

RobZombie

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flowangler am 23.03.2009 21:59 schrieb:
Sehr
:sign:

Und jetzt?

Kann ich diesen "offenen Brief" dann mal in einer Tageszeitung lesen?
Schaltet diesen Text jemand als Anzeige?
Wird er vielleicht sogar in der Bild gedruckt?

Oder wird dieser Text nur in irgendwelchen Computerspielforen
und/oder per Email verbreitet?
Was ich damit sagen will ist, liest diesen "offenen Brief" auch jemand anderes als
Computerspieler?

mfg
flow

GENAU! Was passiert jetzt damit? Postest du diesen Brief hier nur auf PCGames und evtl. Gamestar? Dort wo sich gerade mal (übertrieben) 1% der deutschen Bevölkerung aufhält??? Wenn Du wirklich etwas bewegen willst, also nicht nur Deine 10 Finger auf der Tastatur dann gehe bitte zu einem Zeitungsverlag las den Artikel drucken - es mag etwas kosten, wie viel weis ich nicht, aber wenn Du wirklich hinter der Sache stehst, dann ziehst Du es auch durch. Dann aber in einer guten Zeitung, also net die oberschwäbische allgemeine Sonntagszeitung, sondern in den bekannteren Blättern.

Gruß der zombie
 
T

TheChicky

Gast
Da kannst du noch so viele "offene Briefe" verfassen, entscheidend ist, wer ihn veröffentlicht. Und da sowohl irgendwelche Computerspieler als auch deren Printmedien in der breiten Öffentlichkeit weder bekannt noch prominent, noch journalistisch oder sonstwie angesehn sind, wird sich überhaupt niemand außer die Spieler selbst für deren Meinung auch nur eine Sekunde lang interessieren.

Zeitverschwendung.
 

noxious

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RobZombie am 09.04.2009 18:06 schrieb:
Wenn Du wirklich etwas bewegen willst, also nicht nur Deine 10 Finger auf der Tastatur dann gehe bitte zu einem Zeitungsverlag las den Artikel drucken...
Auf wen beziehst du dich?
bsekranker hat das nur hierher kopiert.
Den echten Blog findest du hier:
http://www.gefuehlskonserve.de/podcast-168-offener-brief-an-medien-politik-und-eltern-zur-killerspieldebatte-21032009.html
 

RobZombie

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noxious am 09.04.2009 19:50 schrieb:
RobZombie am 09.04.2009 18:06 schrieb:
Wenn Du wirklich etwas bewegen willst, also nicht nur Deine 10 Finger auf der Tastatur dann gehe bitte zu einem Zeitungsverlag las den Artikel drucken...
Auf wen beziehst du dich?
bsekranker hat das nur hierher kopiert.
Den echten Blog findest du hier:
http://www.gefuehlskonserve.de/podcast-168-offener-brief-an-medien-politik-und-eltern-zur-killerspieldebatte-21032009.html

Hoppla. Naja trotzdem! Ich meine es einfach grundsätzlich.... nichts für ungut
 

Memphis11

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RobZombie am 09.04.2009 22:12 schrieb:
noxious am 09.04.2009 19:50 schrieb:
RobZombie am 09.04.2009 18:06 schrieb:
Wenn Du wirklich etwas bewegen willst, also nicht nur Deine 10 Finger auf der Tastatur dann gehe bitte zu einem Zeitungsverlag las den Artikel drucken...
Auf wen beziehst du dich?
bsekranker hat das nur hierher kopiert.
Den echten Blog findest du hier:
http://www.gefuehlskonserve.de/podcast-168-offener-brief-an-medien-politik-und-eltern-zur-killerspieldebatte-21032009.html

Hoppla. Naja trotzdem! Ich meine es einfach grundsätzlich.... nichts für ungut

:confused: 2 Account, oder hab ich was nicht mitbekommen :B
Sorry ich dachte du antwortest für The Chiky, hatte wohl ein Bier zuviel heute :-D
 

Nope81

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In Eislingen wurde eine Familie erschossen aufgefunden.
Der 18jährige Sohn und sein 19jähriger Freund sind verdächtig.


Focus:

Das Landgericht Ulm erließ Haftbefehl gegen den 18-jährigen Sohn und seinen 19-jährigen Freund. Von der Tatwaffe fehlt weiter jede Spur. Auch das Motiv ist unklar.
Der 18-Jährige ist Mitglied in einem Schützenverein in Eislingen. Auf ihn sind aber keine Waffen eingetragen. In der Familie gab es nur ein Luftgewehr. Auch der 19-Jährige war Mitglied in der Schützengilde, ist aber nach Mitteilung der Polizei nicht mehr in dem Verein. Ob er freiwillig ausschied oder ausgeschlossen wurde, war zunächst nicht bekannt.
Die Beamten werten auch den Computer des Sohnes aus. Ob darauf auch Gewaltspiele installiert waren, konnte die Polizei am Sonntag noch nicht sagen. Sowohl der 18-Jährige als auch sein Freund waren der Polizei vor dem Verbrechen nicht als Straftäter bekannt. Der Sohn der Familie ging auf ein Gymnasium in der Nachbarstadt Göppingen. Seine Schwestern waren Studentinnen.



O.o
 
R

RPDBiohazard

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Nope81 am 13.04.2009 00:01 schrieb:
Die Beamten werten auch den Computer des Sohnes aus. Ob darauf auch Gewaltspiele installiert waren, konnte die Polizei am Sonntag noch nicht sagen.
O.o

Oh man..... dieses vorgehen ist doch einfach nur noch lächerlich -.-
 
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