• Aktualisierte Forenregeln

    Eine kleine Änderung hat es im Bereich Forenregeln unter Abschnitt 2 gegeben, wo wir nun explizit darauf verweisen, dass Forenkommentare in unserer Heftrubrik Leserbriefe landen können.

    Forenregeln


    Vielen Dank

Amerika, Amerika, und am 6. Tag ...

op2392 am 03.08.2007 19:26 schrieb:
balrog am 27.11.2005 23:26 schrieb:
Atrox am 27.11.2005 23:15 schrieb:
fuse :-X

den streit gibt es schon seit langem, bush ist leider gottes (welch ironie, solch eine phrase hier zu verwenden) sehr christlich eingestellt und hat wirklich veraltete ansichten. an privatschulen sollte man imo das lehren, was der leiter für richtig hält, die staatlichen schulen, sollten sich doch an die wissenschaft halten.

moment, die erde wurde doch vom fliegenden spagethimonster geschaffen...

http://www.venganza.info/

kampf dem armerikanischen kulturimperrallismus er soll endlich aufhören uns mit seiner billligen fastfoodkultur zu überfluten . fuckball auch genann
t base nball hat nichts in der deutscheuropäischen konsumkultur zu suchen
da ist scoocer das mass aller dinge. was noch mehr stört sind die usamerikanischen walmatcenter die vesuchen usamischeiß zu verkaufen
der nicht schmeckt. wozu haben wir den unsere westdeutsche konsumkultur
die deutscheuropäische konsumkultur darf nicht in usmist ertrinken.
also kauft keine sachen die in der dteu kultur nichts zu suchen haben.
das bezieht sich nur auf uskonsunmist.

wat?
:confused:
 
Entschuldigt, dass es wieder länger gedauert hat.

aph am 05.07.2007 18:41 schrieb:
ElNonsk am 05.07.2007 18:22 schrieb:
Hmmm..., Meinereiner schien mir hier aber zuzustimmen. Siehe: Hallo,
ich hab dieses Thema entdeckt und dachte, es könnte dich ebenfalls interessieren:
AW: Amerika, Amerika, und am 6. Tag ...

Wenn es aber tatsächlich noch Probleme mit der Vorstellung gibt, dass auch Wissenschaft nur ein Glauben unter vielen ist, müssen wir das schleunigst nachholen. Und bitte versteht mich nicht falsch. Ich habe selbst vor im naturwissenschaftlichen Bereich zu studieren und viele der derzeitigen Theorien überzeugen mich aufgrund ihrer Plausbilität. Aber man darf trotzdem nicht die Grenzen jeder Wissenschaft übersehen.

Also komm, das ist doch genau der Punkt, an dem wir zuletzt stehen geblieben waren. Du und Doc wart die einzigen, die postuliert hatten, dass Naturwissenschaft nur Glaube sei, genau wie Geschichtswissenschaft und Theologie. Das von dir verlinkte von meinereiner war erst der Anfang der Diskussion.
Achtung, Gefahr in Verzug! Weder Doc_Holiday noch ich haben gesagt, dass Naturwissenschaften NUR Glaube ist. Vielmehr wurde darauf hingewiesen, dass die Naturwissenschaften, ebenso wie die Geisteswissenschaften (und somit auch die Theologie) auf Glauben basiert: Wissenschaft ohne Axiome (= unbewiesene Annahmen -> ergo Glaube) ist nicht möglich!
Ich wette fünfzig Kokosnüsse mit dir, dass mir in dem Punkt sowohl Meinereiner, als auch jeder andere Naturwissenschaftler, der etwas auf sich hält, sofort zustimmen wird.
Ich möchte in dem Kontext nochmals darauf hinweisen, dass ich nicht gesagt, dass Wissenschaft = Religion (so wie seishi-rin fälschlicherweise schrieb), sondern dass Wissenschaft = Glaube. Ein gewichtiger Unterschied. Und wenn du mir in dem Punkt nicht glauben willst, dann lies irgendein naturwissenschaftlich angehauchtes Buch (vorzugsweise über Spiegel- oder PM-Niveau) oder einen Artikel (z. B. in „Science“ oder in „Nature“) mit einem Kapitel über die verwendeten Methoden des jeweiligen Wissenschaftsgebiets. Auch der Naturwissenschaftler (!) wird hundertprozentig auf den Glauben in seinem Wissenschaftszweig hinweisen.
Und sonst lies doch einfach Nietzsches „Die fröhliche Wissenschaft“ mit den Naturwissenschaftlern als Metaphysikern (es sei denn, auch Nietzsche ist inzwischen in der Philosophie veraltet – Blick zu Meinereiner *gg* - was ich aber stark bezweifle, siehe: Umberto Eco, Gianni Vattimo oder Sloterdijk, wobei ich aber von letzterem eher wenig halte *gg*).


In unserer Diskussion ging es aber eigentlich darum herauszufinden, ob der „historische Beweis“ ebenso gut/schlecht wie der „naturwissenschaftliche Beweis“ (die, wie wir ja bereits erläutert haben eigentlich beides nur „Hinweise“ sind, da sie keinen zwingenden Charakter besitzen). Meine anfängliche Position dazu war, dass in der „allgemeinen Wahrnehmung“ der „historische Beweis“ weniger wert ist, als der „naturwissenschaftliche“.
Siehe: AW: Amerika, Amerika, und am 6. Tag ...

Von diesem Punkt aus entwickelte sich unsere weitere Diskussion, bei der ich aber mehrmals darauf hinwies, dass es sich lediglich um eine Nebendiskussion handelt, da es für die Richtigkeit der „Gottesbeweise“ ja unerheblich ist, ob der „historische Beweis“ in den Augen vieler Menschen weniger wert ist, als der „naturwissenschaftliche“.
Die (Neben-)Diskussion ging ab diesen Zeitpunkt und es verfestigten sich die Gegenpositionen. Um euch ein bisschen zu necken (und darauf habe ich ja auch hingewiesen), ging ich soweit zu behaupten, dass der „naturwissenschaftliche“ gegenüber dem „historischen Beweis“ keinerlei Vorteile besitzt. Von daher entspann sich dann unsere längere Debatte darüber, inwiefern die Wiederholbarkeit von Experimenten gegeben ist (die aber, wie gesagt, recht wenig mit den eigentlichen Gottesbeweisen zu tun hat). Diese Diskussion endete (oder zumindest ich empfand sie für beendet) mit einem Zugeständnis meinerseits, dass es die Wiederholung und damit die Nachprüfbarkeit einiger Experimente durchaus gebe. Ich möchte aber nur darauf hinweisen, dass ich dieses Zugeständnis ohne logische Notwendigkeit gemacht habe – ich hätte also auch auf meinem Argument bestehen bleiben können und wir hätten noch stundenweise diese Diskussion führen können. Der Verweis auf die Nachprüfbarkeit, die größer als Null liegen soll, gilt nur bei diesem Zugeständnis. Dass ich der mir entgegengesetzten Argumentation in diesem Punkt INTUITIV zustimmen würde, steht zweifelsfrei fest (von daher das „Necken“ *gg*), aber ich wollte doch sehen, ob man nicht auch weiter als nur durch Intuition (z. B. durch Verweis auf andere Vorzüge der Naturwissenschaften) zur Klärung dieses Themas herankommen könnte. Dem war aber nicht so (auch wenn wir sehr nahe ran kamen).
Da wir aber eine Menge Zeit mit dieser Nebendiskussion verbrieten, und ich auch intuitiv der entgegengesetzten Argumentation zustimmte, machte ich dieses Zugeständnis (um wieder zum eigentlichen Thema zurückzukommen), das aber – wie schon gesagt – nicht notwendigerweise entstand.


Meine letzte Position hierzu war, dass die Naturwissenschaften sich qualitativ immer noch unterscheiden durch ihre Experimente, und seien die Störgrößen noch so unkontrollierbar. Ihre Nachprüfbarkeit liegt immer noch über der der anderen Wissenschaften, und alles was größer als Null ist, beinhaltet auch einen qualitativen Unterschied.
Siehe oben.

Geht (hoffentlich) bald weiter.
 
Wissen tun wir alle in Wirklichkeit nicht. In der Wissenschaft wird es nie einen Tag geben, wo wir sagen, dass wir etwas absolut 100%ig wissen werden.
Was wir für Wissen halten ist nur ich sage mal ein " noch abgesicherter Glaube". Theologie und Co. gehören zum "noch ungesicherten Glauben".

Die Wissenschaft trägt den Namen "Wissenschaft", weil sie meiner Meinung nach nur Wissen anstrebt und Glauben in unserem Sinne keine Chance gibt. Absolut sicher kann sich die Wissenschaft bei keiner Sache sein, der Glaube erst Recht nicht. Wissenschaft lässt sich meiner Meinung nach sogar an der Wahrscheinlichkeit einer Hypothese abmessen. Das ist aber auch nur meine Meinung(nicht böse gemeint) dazu. Ich schreibe es nochmals: meine Meinung.

Ich belege meine Meinung durch die vielen wissenschaftlichen Erkenntnisse, die andere Theorien, von denen man fest überzeugt war "vom Podest schubsten". Ich denke da an Newton's und Einstein's Formeln. Und davon gibt es noch etliche. Vielleicht wird in 200 Jahren die Evolutionstheorie völlig anders lauten als heute. Das soll aber nicht heißen, dass ich von der jetzigen Evolutionstheorie nicht überzeugt wäre, im gegenteil.

P.S. Mir ist dieses Forum viel zu hell! Ich habe mich schon dabei erwischt, wie ich die Hand an der Stirn hatte, weil mich das Bild wirklich geblendet hat. :-D :hop:
 
@ElNonask

Vielmehr wurde darauf hingewiesen, dass die Naturwissenschaften, ebenso wie die Geisteswissenschaften (und somit auch die Theologie) auf Glauben basiert: Wissenschaft ohne Axiome (= unbewiesene Annahmen -> ergo Glaube) ist nicht möglich!
Ich wette fünfzig Kokosnüsse mit dir, dass mir in dem Punkt sowohl Meinereiner, als auch jeder andere Naturwissenschaftler, der etwas auf sich hält, sofort zustimmen wird.

Tut er, tut er. :)

Und sonst lies doch einfach Nietzsches „Die fröhliche Wissenschaft“ mit den Naturwissenschaftlern als Metaphysikern (es sei denn, auch Nietzsche ist inzwischen in der Philosophie veraltet – Blick zu Meinereiner *gg* - was ich aber stark bezweifle, siehe: Umberto Eco, Gianni Vattimo oder Sloterdijk, wobei ich aber von letzterem eher wenig halte *gg*).

Hui Nietzsche, der Typ ist ein Kapitel für sich. Der war kein systematischer Philosoph und sollte auch nicht so gelesen werden (m.E.n. gehört er am ehesten in die Lebensphilosophie, obwohl er eigentlich Altphilologe war Oo ), aber dass es keine metaphysikfreie Naturwissenschaft gibt, ist mittlerweile ziemlich unumstritten; das zeigt schon ein Blick in die wissenschaftliche Praxis.
 
@Trickmaster

Wissen tun wir alle in Wirklichkeit nicht.

Dann wissen wir aber auch nicht, ob der Satz oben stimmt^^ Im Ernst: Wir wissen verdammt viel, man darf bloß nicht den Fehler machen und glauben, dass mit „Wissenschaft“ immer nur die Naturwissenschaften gemeint seien. In der Mathematik wie auch in der formalen Logik ist unumstößliches Wissen problemlos möglich und auch vorhanden.

Wissenschaft lässt sich meiner Meinung nach sogar an der Wahrscheinlichkeit einer Hypothese abmessen.

Wenn man etwas über die Wahrscheinlichkeit einer naturwissenschaftlichen Hypothese aussagen könnte, dann wäre die Naturwissenschaft an ihr Ziel gelangt: man müsste ja nur noch nach Hypothesen Ausschau halten, die mit 100%iger Wahrscheinlichkeit wahr sind.

Ich belege meine Meinung durch die vielen wissenschaftlichen Erkenntnisse, die andere Theorien, von denen man fest überzeugt war "vom Podest schubsten". Ich denke da an Newton's und Einstein's Formeln.

Es wurde aber nie widerlegt, DASS der Apfel zu Boden fällt^^ Anders ausgedrückt: Aus „wir KÖNNEN uns irren“ folgt nicht „wir IRREN uns“. Das Tragische an den Naturwissenschaften ist vielmehr, dass wir nie wissen, wann wir denn mal richtig liegen.
 
Ich belege meine Meinung durch die vielen wissenschaftlichen Erkenntnisse, die andere Theorien, von denen man fest überzeugt war "vom Podest schubsten". Ich denke da an Newton's und Einstein's Formeln.
Tja, die Newton'sche Physik gilt abe für kleine Massen und kleine geschwindigkeiten. Sie wurde nicht widerlegt sondern nur Erweitert....
 
Mal wieder etwas "lustiges", passend zum Titel.

Bibleman: A Fight for Faith Trailer

Bibleman - das Videospiel :-D :ugly:

Immerhin kein Grafikblender, das Spiel lebt vom Inhalt ;)
Es ist... aber auch so unglaublich schlecht :B

Man sollte der christlichen Rechte in Amerika für die ganze Propaganda vielleicht so langsam mal den Kirchen-Status absprechen, das ist ja fast schlimmer als das Kreatonisten-Museum.



ist auch ein Fressen für die kutaku-comments ^^

"imagine an animated world where theres no God and no Faith...."

Utopia?

Second Life?

Wow with a boss character called wacky protester, I cant help but wonder who his henchmen are? Sexually Liberated Women!? Insane Evolutionary Biologist?! Freedom of Choice Guy! Gay Man!

This makes me sad.

Oh my! which platform is this exclusive to !?!?!? MUST BUY!
 
Solidus_Dave am 12.08.2007 19:55 schrieb:
Bibleman: A Fight for Faith Trailer
ist auch ein Fressen für die kutaku-comments ^^

Bibleman - das Videospiel :-D :ugly:

Immerhin kein Grafikblender, das Spiel lebt vom Inhalt ;)

Man sollte den rechten Christen in Amerika vielleicht so langsam mal den Kirchen-Status absprechen, das ist ja fast schlimmer als das Kreatonisten-Museum.


Bibleman! Bibleman! Er macht das, was ein Bibleman kann!Gebt acht, er ist ein Bibleman! :top: :ugly:

Gruss,
Bremse
 
Ja. So habe ich das auch gemeint. :-D

Öhm... Achja. Am 22. August 2007 läuft auf CNN eine Doku/Reportage/feature (nennt es wir ihr wollt ^^) über Gotteskrieger. Und zwar nicht nur über Muslime, sondern auch über Christen UND Juden. Dann wird endlich diese Schwarzweißmalerei abgeschafft. Ich als Christ werde es mir natürlich angucken, auch wenn ich die christlichen Gruppen schon kenne.

http://www.hvc-inc.com/clients/cnn/warriors/index.html

Unter diesen Christen sind auch die Christen, die hier diskutiert werden, die sog. christliche Rechte in den USA. Besonders in den Südstaaten und in der Mitte der Vereinigten Staaten zu finden. An den reichen Küstenstädten (New York, Los Angeles, Miami) hingegen fast immer die christliche Linke.

P.S. Achja. Die meisten Gotteskriger in den USA sind Evagelikal (nicht mit evangelisch verwechseln)
 
Trickmaster am 30.07.2007 21:56 schrieb:
Bist du etwa einer dieser Menschen, die glauben, dass der Mensch einen freien Willen hat?
Mal davon abgesehen, dass wirklich jeder "normale" Mensch erzogen wurde. Und in Europa können deine Eltern/Großeltern, falls sie hier geboren sind, noch so sehr atheistisch geprägt sein. Sie alle gehören zur Rubrik Kulturchristen, d.h. es sind Mneschen, die christliche Werte mitgeteilt bekommen haben und sich nach diesen Werten verhalten. Das muss man es nicht merken. Und selbst, wenn sie dir diese Werte nicht mitgegeben haben kupferst du dir sie unbewusst von anderen ab. Das nennt man Memetik :-P
Genauso wie man lernt eine Sprache spricht ohne sich daran erinnern zu können von wem man sie gelernt hat, die übrigens auch einen passenden bereich im Gehirn einimmt, gibt es auch für Werte und den Glauben einen passenden Bereiche, wo diese abgespeichert werden. Ob man nun an Gott glaubt oder eben nicht an ihn glaubt ist egal. Oder hast du wissenschaftliche Beweise dafür, dass ich nicht Recht habe. ;-) Falls ja tut es mir leid, aber ich versuche mich so gut wie möglich an die neuesten wissenschaftlichen Kenntnisse und an meine Vernunft zu halten. Und ich kann mir keine absolut atheistische Gesellschaft vorstellen, die dieselben Ausmaße hat, wie unsere Jetztige. :-|

Wie immer an dieser Stelle verwahre ich mich beleidigt gegen diese Unterstellungen, ich sei nicht in der Lage, meine Gedanken, meine Triebe und meine Erziehung zu analysieren und auch in Frage zu stellen. Es ist völlig irrelevant, ob irgendjemand meiner Vorfahren mal christlich erzogen war. Meine Haltungen im Leben sind von mir durchdacht worden.

Ich denke auch nicht, dass ich hier in der Beweispflicht bin. Ich denke, ich weiß, was in meinem Kopf vorgeht. Nun komm du und schau hinein und beweise mir das Gegenteil. Zeig mir meine christlichen Gehirnströme.
 
ElNonsk am 09.08.2007 17:08 schrieb:
Achtung, Gefahr in Verzug! Weder Doc_Holiday noch ich haben gesagt, dass Naturwissenschaften NUR Glaube ist. Vielmehr wurde darauf hingewiesen, dass die Naturwissenschaften, ebenso wie die Geisteswissenschaften (und somit auch die Theologie) auf Glauben basiert: Wissenschaft ohne Axiome (= unbewiesene Annahmen -> ergo Glaube) ist nicht möglich!

Diese Diskussion endete (oder zumindest ich empfand sie für beendet) mit einem Zugeständnis meinerseits, dass es die Wiederholung und damit die Nachprüfbarkeit einiger Experimente durchaus gebe.

Das ist lieb von dir, so kommen wir vielleicht weiter. Wobei damit natürlich einhergeht, dass es ein "schwächerer" der möglichen Beweise ist, wenn es nur ein historischer ist.

Zur Wissenschaft noch: Die Formulierung "auf Glauben basierend" halte ich für übertrieben. Können wir uns auf "Glaube zu Hilfe nehmend" einigen? Schließlich geht Wissenschaft nicht von Glaube aus, Axiome hin oder her. Die Absicht eines Wissenschaftlers ist nicht, Glaubensgrundsätze aufzustellen, sondern Zusammenhänge beweisbar zu ergründen.

Der Religionsstifter hingegen hat die klare und dort endende Absicht, den Glauben zu manifestieren.
 
aph am 13.08.2007 11:49 schrieb:
Trickmaster am 30.07.2007 21:56 schrieb:
Bist du etwa einer dieser Menschen, die glauben, dass der Mensch einen freien Willen hat?
Mal davon abgesehen, dass wirklich jeder "normale" Mensch erzogen wurde. Und in Europa können deine Eltern/Großeltern, falls sie hier geboren sind, noch so sehr atheistisch geprägt sein. Sie alle gehören zur Rubrik Kulturchristen, d.h. es sind Mneschen, die christliche Werte mitgeteilt bekommen haben und sich nach diesen Werten verhalten. Das muss man es nicht merken. Und selbst, wenn sie dir diese Werte nicht mitgegeben haben kupferst du dir sie unbewusst von anderen ab. Das nennt man Memetik :-P
Genauso wie man lernt eine Sprache spricht ohne sich daran erinnern zu können von wem man sie gelernt hat, die übrigens auch einen passenden bereich im Gehirn einimmt, gibt es auch für Werte und den Glauben einen passenden Bereiche, wo diese abgespeichert werden. Ob man nun an Gott glaubt oder eben nicht an ihn glaubt ist egal. Oder hast du wissenschaftliche Beweise dafür, dass ich nicht Recht habe. ;-) Falls ja tut es mir leid, aber ich versuche mich so gut wie möglich an die neuesten wissenschaftlichen Kenntnisse und an meine Vernunft zu halten. Und ich kann mir keine absolut atheistische Gesellschaft vorstellen, die dieselben Ausmaße hat, wie unsere Jetztige. :-|

Wie immer an dieser Stelle verwahre ich mich beleidigt gegen diese Unterstellungen, ich sei nicht in der Lage, meine Gedanken, meine Triebe und meine Erziehung zu analysieren und auch in Frage zu stellen. Es ist völlig irrelevant, ob irgendjemand meiner Vorfahren mal christlich erzogen war. Meine Haltungen im Leben sind von mir durchdacht worden.

Ich denke auch nicht, dass ich hier in der Beweispflicht bin. Ich denke, ich weiß, was in meinem Kopf vorgeht. Nun komm du und schau hinein und beweise mir das Gegenteil. Zeig mir meine christlichen Gehirnströme.
Auch wenn Jeder selbst in der Lage ist seine Gedanken, Triebe usw zu analysieren und in Frage zu stellen, wird die "eigene" Antwort vom bisherigen Weg bestimmt. Kein Mensch hat wirklich freie Gedanken, sondern von Erziehung und Erfahrung geprägte Einstellungen.
Auch wenn wir ab einem bestimmten Alter in der Lage sind zu erfahren das Gedanken wie "es ist etwas anderes eine böse Spinne zu zerquetschen als einen schönen Schmetterling" völliger Quatsch ist.
Dennoch werden die Gedanken immer geprägt sein von dem was wir erfahren haben, da wir lehrnfähig sind können wir uns von schlechten Erfahrungen auch NICHT verleiten lassen, was allerdings die Vorrausetzung beherzigt erfahren zu haben was Gutes ist ;-)
Manipulibar ist jeder Mensch von Geburt an.
Nur die innere Überzeugung bestimmt unser Leben, und diese wird nun mal auch geprägt von Erfahrungen/Erziehung/Umgebung/Erzählungen.

Wenn jemand glaubt frei zu sein in seinen Gedanken, dann hatte er das Glück in seinem Leben so geprägt zu sein, das er dies glaubt :-D

Der Spruch jeder ist seines Glückes eigener Schmied, ist verbunden mit "wie kommt man an das Eisen, und wie heiss ist das Feuer" ;-)
 
SCUX am 13.08.2007 12:14 schrieb:
Auch wenn wir ab einem bestimmten Alter in der Lage sind zu erfahren das Gedanken wie "es ist etwas anderes eine böse Spinne zu zerquetschen als einen schönen Schmetterling" völliger Quatsch ist.
Dennoch werden die Gedanken immer geprägt sein von dem was wir erfahren haben, da wir lehrnfähig sind können wir uns von schlechten Erfahrungen auch NICHT verleiten lassen, was allerdings die Vorrausetzung beherzigt erfahren zu haben was Gutes ist ;-)
Manipulibar ist jeder Mensch von Geburt an.
Nur die innere Überzeugung bestimmt unser Leben, und diese wird nun mal auch geprägt von Erfahrungen/Erziehung/Umgebung/Erzählungen.

Ahja, und was macht diese Prägung dann noch aus? Wenn ich erkannt habe, dass Spinne oder Schmetterling beides zerquetscht werden kann, weil ich logisch darüber nachgedacht habe - und ich tue es: Was hat das dann noch mit meiner "Prägung" zu tun? ;)
 
aph am 13.08.2007 12:58 schrieb:
SCUX am 13.08.2007 12:14 schrieb:
Auch wenn wir ab einem bestimmten Alter in der Lage sind zu erfahren das Gedanken wie "es ist etwas anderes eine böse Spinne zu zerquetschen als einen schönen Schmetterling" völliger Quatsch ist.
Dennoch werden die Gedanken immer geprägt sein von dem was wir erfahren haben, da wir lehrnfähig sind können wir uns von schlechten Erfahrungen auch NICHT verleiten lassen, was allerdings die Vorrausetzung beherzigt erfahren zu haben was Gutes ist ;-)
Manipulibar ist jeder Mensch von Geburt an.
Nur die innere Überzeugung bestimmt unser Leben, und diese wird nun mal auch geprägt von Erfahrungen/Erziehung/Umgebung/Erzählungen.

Ahja, und was macht diese Prägung dann noch aus? Wenn ich erkannt habe, dass Spinne oder Schmetterling beides zerquetscht werden kann, weil ich logisch darüber nachgedacht habe - und ich tue es: Was hat das dann noch mit meiner "Prägung" zu tun? ;)
:confused: ich meinte die Gewissensfrage bzw den Unterschied. Ich denke mal das kaum einer "Bedenken" hat eine Fleige oder Spinne zu zerquetschen, bei einem Schmetterling denkt man eher "das arme Ding".
Wenn deine Eltern dich von früh an auf etwas bestimmtes eingestellt hätten, würdest du nicht so denken/reden/schreiben wie du es jetzt tust. Ergo sind deine Gedanken das Ergebniss deines Lebens DAAAS von vielen Menschen geprägt worden ist :-)
Wenn jemand in seiner Kindheit immer wieder geschlagen wurde heist das natürlich nicht das er auch schlagen WIRD, aber er wird nie solche Gedanken haben wie Jemand der nicht geschlagen worden ist ;-)
Der Weg ist das Ziel, und unsere Begleiter bestimmen zwar nicht WOHIN wir gehn, aber bestimmen WIE wir ankommen
 
SCUX am 13.08.2007 13:20 schrieb:
:confused: ich meinte die Gewissensfrage bzw den Unterschied. Ich denke mal das kaum einer "Bedenken" hat eine Fleige oder Spinne zu zerquetschen, bei einem Schmetterling denkt man eher "das arme Ding".
Wenn deine Eltern dich von früh an auf etwas bestimmtes eingestellt hätten, würdest du nicht so denken/reden/schreiben wie du es jetzt tust. Ergo sind deine Gedanken das Ergebniss deines Lebens DAAAS von vielen Menschen geprägt worden ist :-)

Meine Eltern haben mich aber nicht auf irgendwas "eingestellt". Im Gegensatz zu ihnen und jedem anderen, der in meiner Kindheit wichtig war, hab ich damals ne ziemliche Arachnophobie entwickelt. Wie erklärst du dir das dann?

Im Übrigen würde ich das bei einem Schmetterling nicht denken. Wenn ich der Meinung bin ihn zu zerquetschen, dann tu ich's halt.
 
aph am 13.08.2007 14:12 schrieb:
SCUX am 13.08.2007 13:20 schrieb:
:confused: ich meinte die Gewissensfrage bzw den Unterschied. Ich denke mal das kaum einer "Bedenken" hat eine Fleige oder Spinne zu zerquetschen, bei einem Schmetterling denkt man eher "das arme Ding".
Wenn deine Eltern dich von früh an auf etwas bestimmtes eingestellt hätten, würdest du nicht so denken/reden/schreiben wie du es jetzt tust. Ergo sind deine Gedanken das Ergebniss deines Lebens DAAAS von vielen Menschen geprägt worden ist :-)

Meine Eltern haben mich aber nicht auf irgendwas "eingestellt". Im Gegensatz zu ihnen und jedem anderen, der in meiner Kindheit wichtig war, hab ich damals ne ziemliche Arachnophobie entwickelt. Wie erklärst du dir das dann?

Im Übrigen würde ich das bei einem Schmetterling nicht denken. Wenn ich der Meinung bin ihn zu zerquetschen, dann tu ich's halt.
Eine Spinnenphobie hat damit doch nichts zu tun :confused:
Deine Eltern hatten/haben doch damals ein Leben gehabt an dem du teilhaben musstest ;-)
Wenn Sie dich "frei" erzogen haben, haben Sie dich dahingehend beeinflusst das du "frei" bist :-]
du bist das Ergebniss deiner Eltern/Umwelt/Umfeld/Wegbegleiter all das hat dir deine PERSÖNLICHKEIT gebracht die du jetzt hast. Wenn du allein im Wald aufgewachsen wärst, würdest du jetzt nicht der sein, der du bist :-P ;-)
 
SCUX am 13.08.2007 14:40 schrieb:
du bist das Ergebniss deiner Eltern/Umwelt/Umfeld/Wegbegleiter all das hat dir deine PERSÖNLICHKEIT gebracht die du jetzt hast. Wenn du allein im Wald aufgewachsen wärst, würdest du jetzt nicht der sein, der du bist :-P ;-)

Man ist nicht nur das Ergebnis von Erziehung. Du kannst nicht aus jedem Baby denselben Menschen mit demselben Charakter formen.
 
aph am 13.08.2007 15:17 schrieb:
SCUX am 13.08.2007 14:40 schrieb:
du bist das Ergebniss deiner Eltern/Umwelt/Umfeld/Wegbegleiter all das hat dir deine PERSÖNLICHKEIT gebracht die du jetzt hast. Wenn du allein im Wald aufgewachsen wärst, würdest du jetzt nicht der sein, der du bist :-P ;-)

Man ist nicht nur das Ergebnis von Erziehung. Du kannst nicht aus jedem Baby denselben Menschen mit demselben Charakter formen.
Da kein Mensch die selben Erlebnisse hat, können auch nicht die selben Charakter entstehen :-]
mal abgesehen von den Genen....
du hast mit dem "nicht nur" recht, dennoch schafft es kein Mensch sich alleine zu formen/erziehen....Evolution ist eine laaaange Strecke von Erfahrungen/Erkundungen/Zufällen/Ereignissen auf die IMMER Irgendwer oder Irgendwas einfluss genommen haben.
 
SCUX am 13.08.2007 16:05 schrieb:
Da kein Mensch die selben Erlebnisse hat, können auch nicht die selben Charakter entstehen :-]
mal abgesehen von den Genen....
du hast mit dem "nicht nur" recht, dennoch schafft es kein Mensch sich alleine zu formen/erziehen....Evolution ist eine laaaange Strecke von Erfahrungen/Erkundungen/Zufällen/Ereignissen auf die IMMER Irgendwer oder Irgendwas einfluss genommen haben.

Und woher willst du wissen, ob die Scheu vorm Schmetterlingtöten nicht vielleicht angeboren ist? Es gibt ja in der Biologie auch das Kindchen-Schema, das verhindern soll, dass ausgerechnet Neugeborene zum Opfer von Raubtieren werden.
 
aph am 13.08.2007 16:12 schrieb:
SCUX am 13.08.2007 16:05 schrieb:
Da kein Mensch die selben Erlebnisse hat, können auch nicht die selben Charakter entstehen :-]
mal abgesehen von den Genen....
du hast mit dem "nicht nur" recht, dennoch schafft es kein Mensch sich alleine zu formen/erziehen....Evolution ist eine laaaange Strecke von Erfahrungen/Erkundungen/Zufällen/Ereignissen auf die IMMER Irgendwer oder Irgendwas einfluss genommen haben.

Und woher willst du wissen, ob die Scheu vorm Schmetterlingtöten nicht vielleicht angeboren ist? Es gibt ja in der Biologie auch das Kindchen-Schema, das verhindern soll, dass ausgerechnet Neugeborene zum Opfer von Raubtieren werden.
Das kommt vom "ZEIGEN" ;-) (vermitteln)
Als Vater einer 2.1/2Jährigen Kindes kann ich dir versichern das ein Kind u.a. das macht was ich Ihr zeige, wenn ich ihr vermittel das es spass macht Armeisen zu zertreten tut Sie es :-|
schwieriger würde es natürlich sein wenn sie spass am anschauen von armeisen hat und ich Diese dann zertreten würde, das würde Sie natürlich nicht schön finden, was weniger mit moral töten zu tun hat sondern mit der interesse an etwas anzuschauen und zu beobachten.
im Fall meiner Tochter musste ich Ihr allerdings vermitteln das man das NICHT tut! :-D
TerrorKiddis bekommen den Hass auf Menschen von klein auf reingehämmert, kein Kind hat da eine chance auf eigenes denken...
 
Zurück