HonestLazyBum
Spiele-Enthusiast/in
Klon1234 am 02.12.2005 13:52 schrieb:Und um eine Sache klarzustellen: Die Kirche hat nicht viel Geld, wie uns hier einige Leute glauben machen wollen! Früher vielleicht, als durch den Ablasshandel ( den auch wir Christen heutzutage verurteilen )noch Geld reinkam, da hatte die Kriche noch Geld. Aber heutzutage muss auch die Kirche sparen! Pfarrstellen müssen gestrichen werden, man hat kein Geld die Jugendarbeit auszuweiten usw.
Die christliche Kirche ist die reichste Kirche dieser Erde. Sie gibt einen zweistelligen Millionenbetrag für einen Kirchentag aus, sponsort den SAT 1-Pfarrer mit 1,6 Millionen; 37,5 Millionen Euro für ein Versammlungshaus sind auch drin, 15 Millionen Euro für eine "Öffentlichkeitsinitiative" genaus - und dann jammert sie, sie habe kein Geld? Hmm?
Wenn die beiden Großkirchen neben der Kirchensteuer noch etwa 7,5 Milliarden Euro vom Staat einstreichen und auch noch wegen der Säkularisation von 1803 vom Land zweistellige Millionenbeträge einheimsen, die denen gar nicht mehr zustehen dann nenne ich das Raffgier.
Wenn scheinheilig verschwiegen wird, dass kirchliche Schulen, Kindergärten, Krankenhäuser und Altersheime zwischen 80 und 100 % aus öffentlichen Steuermitteln bzw. von den Nutzern finanziert werden, dann nenne ich das scheinheilige Doppelmoral.
Wenn ein kath. Bischof von Steuergeldern, also auch von Geldern von Konfessionslosen und Andersgläubigen mtl. zwischen 8000 und 10000 Euro kassiert und später neben einem satten Ruhegeld vom Staat auch noch eine 13. Pension einsackt, von der Rentner nur träumen können dann nenne ich das vermessen.
Darf ich dir noch ein beispiel zeigen? Dies ist ein Artike der Frankfurter Neuen presse über den Einbruch der Kirchensteuer bei der eangelischen Kirche in Hessen (ja die Summen stehen "nur" für Hessen, pass mal auf..)
"Mit laufenden Einnahmen von rund 450 Millionen Euro entspricht die EKHN einem großen, mittelständischen Unternehmen. Die Kirchensteuer ist dabei mit rund 350 Millionen Euro der dickste Batzen. Auf der Ausgabenseite stehen Personalkosten, die nach Angaben des Leiters der Finanzabteilung der EKHN, Heinz Thomas Striegler, 77 Prozent der Bilanz ausmachen. Diese beiden Posten hätten sich in den vergangenen Jahren auseinander entwickelt. Während die Personalkosten stetig stiegen, brachen die Einnahmen aus der Kirchensteuer ein. Statt der prognostizierten 384 gab es 2001 nur 371 Millionen Euro. 2002 waren es 371 Millionen Euro statt der eingeplanten 398. Für 2003 ging Striegler von 385 Millionen Euro aus, musste diese aber auf 370 Millionen reduzieren. 'Kommt die dritte Stufe der Steuerreform, dann werden es 2004 sogar nur 345 Millionen sein - eine Zinsabgeltungssteuer würde uns weitere 10 Millionen kosten.' "
Da renn ich nur noch lachend und schreiend davon und frag mich ob die den Knall nicht gehört haben. Du willst mir wirklich erzählen die Kirche sei "pleite"? Das ist einfach nur absurd !. Nur um es nochmal zu verdeutlichen:
2001: 371 Millionen EURO evangelische Kirchensteuereinnahmen in Hessen;
2002: 371 Millionen EURO evangelische Kirchensteuereinnahmen in Hessen;
2003: 370 Millionen EURO evangelische Kirchensteuereinnahmen in Hessen.
Und ja - das ist "nur" Hessen. Und ja - das ist "nur" Deutschland. Du glaubst doch nicht, dass ich hier etwas schreiben würde was ich nicht beweisen könnte wenn es um eines meiner Lieblingsthemen geht mit denen ich mich seit Jahren beschäftige? Neinnein, bittesehr - bei Bedarf gibts davon noch Tonnen mehr.
Ich erleide Weltschmerz, wenn die Menschen uns immernoch unsere Laster von vor einigen hundert Jahren anhängen! Leute: Auch wir bereuen diese Zeit! Es lässt sich nicht leugnen - es sind viele schreckliche Dinge in den letzten Jahrhunderten passiert, an denen die Kirche auch beteiligt war! Aber die Zeiten haben sich geändert! Und ich finde es eigentlich sehr erbärmlich, dass man die Christen heutzutage noch mit solchen Sachen beleidigen bzw. durch den Dreck ziehen muss!
Die Zeiten haben sich eben nicht wirklich geändert, heute ist es millionenfacher Mord auf Raten (AIDS) und das tolerier ich bestimmt nicht, das ist krank, realitätsfremd und bestialisch.
Und um nochmal auf die Bibel zurückzukommen: Gebt mir einen Beweis, der die Bibel widerlegt. Nur einen einzigen! Kommt schon...Ihr behauptet doch andauernd, dass das alles falsch ist, das die Bibel Lügen erzählt und wir Christen sowieso alle einen an der Waffel haben! Also beweist es auch! Wenn ihr es nicht könnt, dann hört aber auch bitte auf hier soetwas in den Raum zu werfen und niederzumachen!
Ich mache nichts nieder, ich argumentiere logisch, anhand von Beispielen und habe auf nachfrage zu JEDEM Punkt meiner Argumntation faktische Beweise und Belege geliefert. Wer ist es denn der hier verlangt "zu glauben", statt zu wissen? Ich - oder das Christentum? Dass in der Bibel eine Menge faktischer Unwahrheiten (lies: Lügen) steht, das räumt doch sogar Doc_holiday ein und das völlig zurecht, es erschreckt mich dass du das nicht tust. Ich soll dir ein Beispiel nennen? Da ich ja angeblich nur Verleumdungen aufliste überlass ichs dir selbst die Bibel mal zu lesen. ich hab das jedenfalls sehr aufmerksam getan und habe festgestellt dass das dort teilweise einfach nur falsch ist und dass die Aufrufe zur Gewalt nicht erfunden sind, dass die Nächstenliebe weniger zelebriert wird als Mord und Totschlag mit einer irrationalen Angst vor "dem da oben". Pff.
Ich kann euch aus meiner Erfahrung sagen: Es gibt einen Gott und die Bibel spricht von ihm! Ob ihr es mir glaubt oder nicht ist eure Sache! Ich kann es nicht beweisen, auch wenn ich euch mein Wort geben könnte, dass es ihn gibt! Ich weiß es und ich wünsche jedem, dass er eine solche Begegnung mit Gott haben darf, die ich hatte.
Und ich sage aus meiner Erfahrung, aus der von Wissenschaftlern weltweit, aus der aller faktischen Tatsachen heutzutage dass es keinen gibt. Es gibt kein Anzeichen für sein wirken, es gibt keine glaubhaften Augenzeugen, es gibt nicht ein unleugbares Fakt - wieso also sollte ich daran glauben? Trenn aber wenigstens bitte Kirche und Glaube, so wie es das Christentum ohnehin tun sollte. Die Kirche hat mit ihrem Glauben nicht viel zu tun wie man immer wieder merkt. Aber auch den Glauben selbst werde ich nicht teilen, da ich nicht einfach zum Spaß an etwas glaube nur weil es andere auch tun, ich spring ja auch nicht von der Brücke nur weil das jemand andres tut. Ich halte mich an Logik, Fakten, Vernunft, Gefühl, Verstand, Herz, Seele und Beweise.
Ich hatte auch dieselbe Skepsis wie die meisten von euch hier. AberFür irrationalen Glauben ist da kein Platz. Sorry. Für die Kirche wiederum ist in meiner gesamten Weltanschauung und meinem Herzen nichtmal nur "kein Platz", es ist quasi Antimaterie dafür vorhanden.
ich habe mich einmal darauf eingelassen und habe ihn gehört. Er war spürbar da! Sowas muss man einmal erlebt haben! Ich wünsche es euch!
Du machst mir Angst und das meine ich ernst. Ich könnte jetzt sagen "Wo war Gott dann und dann" und es würde wieder der Klassiker von Scheinargument kommen "Er will/kann nicht immer eingreifen". Wozu brauch ich den dann hm? Für das wohlige Gefühl im Herzen? Nö. Das hab ich auch so, ich bin ein lebensbejahender fröhlicher Mensch der mit sich selbst absolut im Einklang ist und deshalb und genau deshalb keinen Gott braucht.
Als meine Mutter kürzlich verstarb, habe ich mich da nach einem Gott gesehnt? Mit Sicherheit nicht, ich trauere auch nicht, weil ich viel zu dankbar bin für die Zeit die es gab, weil ich nicht unglücklich sein sollte und es nicht bin. ich bin ich und ich brauche keinen Gott, weil ich mein eigener Gott bin.
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