• Aktualisierte Forenregeln

    Eine kleine Änderung hat es im Bereich Forenregeln unter Abschnitt 2 gegeben, wo wir nun explizit darauf verweisen, dass Forenkommentare in unserer Heftrubrik Leserbriefe landen können.

    Forenregeln


    Vielen Dank

Amerika, Amerika, und am 6. Tag ...

HanFred am 03.12.2005 12:23 schrieb:
gottesbeweise, dass ich nicht lache. :ugly:

Der letzte "beweis" Gottes, für die Christen, ist eine Geschichte um einen Mann, dessen Mutter 'so ganz ohne Zeugungsakt' plötzlich schwanger wurde.

Tatsache ist, dass jede Frau, die unerwartet schwanger wird, da es aus diversen Gründen mit dem eigenen Mann nicht klappt, es gerne zur Ausrede hätte, dass das Kind von Gott sei.

Wie sagte schon Otto " Uns wurde ein gesunder, strammer Junge geboren. Dank dem Herrn der über uns wohnt".
Das war wohl ein Hochhaus ;)

Hinzu kommt, dass Jesus von klein auf die Gelehrten anzweifelte und beschimpfte, wie es heute der "Foren-Troll" tut.
Die "Wunder" können von seinen Anhängern erfunden sein.
Ich meine, selbst heute ist es kein Problem, eine Lüge als wahr gelten zu lassen. Man muss sie nur genügend oft und an veschiedene Leute weitergeben.

Am Ende war da die Kreuzigung, weil er die Römer durch seine "Amtsanmaßung beleidigte". Jesus hat die Kreuzigung scheinbar durch einen Koma überlebt. Und ist danach mit seiner Maria Magdalena irgendwo Richtung Asien geflüchtet.

Es ist früher sehr oft passiert, dass Koma mit Tod verwechselt wurde.
Immerhin fand man regelmäßig bei Grabbeseitigungen noch Holzstücke, die Kratzspuren aufwiesen.
 
IXS am 03.12.2005 12:53 schrieb:
[...]
Am Ende war da die Kreuzigung, weil er die Römer durch seine "Amtsamaßung beleidigte". Jesus hat die Kreuzigung scheinbar durch einen Koma überlebt. Und ist danach mit seiner Maria Magdalena irgendwo Richtung Asien geflüchtet.

Es ist früher sehr oft passiert, dass Koma mit Tod verwechselt wurde.
Immerhin fand man regelmäßig bei Grabbeseitigungen noch Holzstücke, die Kratzspuren aufwiesen.

1. Die "Amtsanmaßung" Jesu "beleidigte" die Juden, nicht die Römer.
2. Eine Kreuzigung gehörte zu den bestialischsten Hinrichtungsmethoden und werde garantiert nicht überlebt- dafür sorgten die Römer allein schon dadurch, dass den Gekreuzigten die Beine gebrochen wurden.
 
Feuersalamander am 02.12.2005 17:07 schrieb:
Nein aber gott ist ein pardoxon, denn wenn es gott gibt, impliziert dies das dieser allmächtig ist -> sonst wär er ja nicht gott, wenn gott aber allmächtig ist, kann er dann was machen was für ihn unmöglich ist?

Sorry aber ich versteh nicht wo hier das Paradoxon ist? Wenn Gott allmächtig ist, dass gibt es nix was für ihn unmöglich ist.

Desweiteren unterstellst du ganz einfach dass Gott allmächtig sein muss, ohne zu klären was genau du unter allmächtig verstehst. Außerdem versuchst du mit deinem (unserem) Logikverständnis Gott zu wiederlegen, was Unsinn ist, denn unsere Logik muss nicht Gottes Logik sein.

Im übrigen ist es relativ Sinnfrei die Existenz Gottes beweisen oder widerlegen zu wollen, genausogut könnte man versuchen zu beweisen, dass in jedem menschen etwas Gutes steckt

(was ich übrigens glaube, und was ich als Rechtfertigung für den Glaube an Gott ansehe)

Ein sadist also , ich geb dir die freiheit dich zu entscheiden, aber wehe du bist gegen mich......

Wieso Sadist? Versteh ich nicht.


@topic: "Vom Affen enttäuscht, erschuf der liebe Gott den Menschen. Danach verzichtete er auf weitere Experimente." -Mark Twain-

Zu Evolutionstheorie vs- Gott
Es ist ja in der Evolutionstheorie durcchaus umstritten inwieweit sie für den modernen Menschen überhaupt gilt. Zumindest können wir heute fast alle Triebkräfte der Evolution aushebeln. Was das anbelangt kann man schon berechtigte Zweifel haben. (denke ich)
 
Doc_Holiday am 03.12.2005 12:32 schrieb:
Wann glaubtest Du an Gott? Wenn Er gemessen worden wäre? Wenn Er errechnet worden wäre? Wenn der Naturwissenschaftler gesagt hätte "Da ist Er!"? Wäre Er dann noch Gott? Wenn Er begreifbar wäre- wäre Er dann noch Gott?

Ist die Antwort auf auch nur irgendeine dieser Fragen ein Beweis für seine Existenz? Wohl kaum.

Warum sollen Atheisten beweisen, dass es etwas nicht gibt? Beweist ihr doch erst mal, dass es kein Spaghettimonster gibt, dann beweise ich euch auch, dass euer Gott nicht existiert.

Deal?
 
aph am 03.12.2005 13:29 schrieb:
Doc_Holiday am 03.12.2005 12:32 schrieb:
Wann glaubtest Du an Gott? Wenn Er gemessen worden wäre? Wenn Er errechnet worden wäre? Wenn der Naturwissenschaftler gesagt hätte "Da ist Er!"? Wäre Er dann noch Gott? Wenn Er begreifbar wäre- wäre Er dann noch Gott?

Ist die Antwort auf auch nur irgendeine dieser Fragen ein Beweis für seine Existenz? Wohl kaum.

Warum sollen Atheisten beweisen, dass es etwas nicht gibt? Beweist ihr doch erst mal, dass es kein Spaghettimonster gibt, dann beweise ich euch auch, dass euer Gott nicht existiert.

Deal?
Nein, darum geht es mir auch gar nicht. Ich wollte lediglich sagen, dass die Maßstäbe, die Sinner an Gott anzulegen sucht, nicht funktionieren können. Gott ist eben nicht beweisbar wie eine mathematische Funktion oder ein physikalisches Phänomen u.ä.

PS: Das Spaghettimonster ist die intelligenteste Satire, die je aus den USA gekommen ist. =)
 
Doc_Holiday am 03.12.2005 12:57 schrieb:
1. Die "Amtsanmaßung" Jesu "beleidigte" die Juden, nicht die Römer.
2. Eine Kreuzigung gehörte zu den bestialischsten Hinrichtungsmethoden und werde garantiert nicht überlebt- dafür sorgten die Römer allein schon dadurch, dass den Gekreuzigten die Beine gebrochen wurden.

1. Die Römer hätten sich herausgehalten, wenn es ihnen egal gewesen wäre.
Aber, jemand,der sich als "König ohne Reich" ausgibt, kann eine potenzielle Gefahr darstellen. Und wenn es nur um das Ansehen der Regierung geht.

2. Wenn du im Koma liegst, kann man dir die Hoden abschneiden, und du merkst es nicht.
Die Nägel in Händen und Füßen, sowie gebrochene Beine, müssen nicht unbedingt den Tod zur Folge haben.
 
Wer hat hier behauptet Gott wär absolut oder allmächtig? Absolut ist im gegensatz zum nichts alles und doch nichts sonst wär es ja nicht alles.
Gott steht aber immer im gegensatz zum bösen satan. Das heißt gott ist nicht böse. Folglich ist gott nicht absolut .
 
Doc_Holiday am 03.12.2005 13:33 schrieb:
Nein, darum geht es mir auch gar nicht. Ich wollte lediglich sagen, dass die Maßstäbe, die Sinner an Gott anzulegen sucht, nicht funktionieren können. Gott ist eben nicht beweisbar wie eine mathematische Funktion oder ein physikalisches Phänomen u.ä.

PS: Das Spaghettimonster ist die intelligenteste Satire, die je aus den USA gekommen ist. =)

Richtig. Aber Sinner hat ja auch gar nicht behauptet, dass es Gott gibt. Das waren die vom Christenclub. ;)

Von mir aus soll jeder an Gott glauben der will. Für sich ganz allein und persönlich. Ohne Behauptungen aufzustellen mit dem Anspruch der Allgemeingültigkeit. Ohne Beeinflussung anderer Menschen, die eigenen Kinder eingeschlossen! Ohne mir damit aufn Keks zu gehen wie hier im Forum. Oder an Schulen. Oder beim Spenden.

Gottvertrauen fördert Doppelmoral. Und Doppelmoral tötet.
 
@Doc_Holiday

Wenn Gott also nicht objektiv bewiesen werden kann, dann glaube ich auch nicht an ihn, ganz genau das ist richtig. Wieso sollte ich denn auch? Wenn es für etwas keinen beweis gibt soll ich also daran glauben? Was ist das denn bitte für eine Idee? Das ist als ob ich jetzt ans Spaghetti-Monster glaube oder daran dass 5% aller Menschen getarnte Aliens sind die nachts Schuhplattler tanzend gelbe Kühe melken für ihre unsichtbaren Roboterfabriken in der Antarktis wo sie die Eroberung der Erde planen. Die Argumentation "wäre er dann noch Gott?" ist ziemlich naiv wie ich finde - nach dem Motto "Logik gillet nich !!!" oder wie?. Ja dann.. dann gibts auch keinen Gott - wenn es kein allgemeingültiges Anzeichen dafür gibt, dann GIBT es kein Anzeichen und damit GIBT es das nicht - solange bis die Existenz auch nur ansatzweise allgemeingültig bewiesen ist. Aber da greift ja der nächste rhetorische Milchmädchentrick des Christentums dass wir dann ja nicht mehr frei in der Wahl wären. Fällt nur mir auf wie perfekt das konstruiert ist um auch ja jede Kritik zunichte zu machen? Ich könnt mir auch sowas ausdenken, problemlos und Leute die "Wunder beobachtet haben" finde ich für 50 Euro pro Nase in Südafrika unter Garantie auch. Ich könnte mich damit sogar selbst zum Sohn Gittes (Gott (tm) war schon vergeben) ausrufen und sagen "So Jungs, ich zeig euch mal wie das geht, lebt mir nach bitte". Oder ich gründe den Yen-Buddhismus der da besagt dass alles Geld böse ist und ich mich selbst für euch opfere und euer Geld als Bürde auf mich nehme.


Und nun zu etwas anderem:

Sorry aber ich versteh nicht wo hier das Paradoxon ist? Wenn Gott allmächtig ist, dass gibt es nix was für ihn unmöglich ist.

Und genau dadurch ist er nicht mehr allmächtig. Wenn er allmächtig wäre, müsste er etwas erschaffen können was er nicht bewältigen kann - könnte er das jedoch, wäre er dadurch nicht mehr allmächtig. Das nennt man Paradoxon und sobald jemand behauptet Gott sei allmächtig ist das ein Paradoxon weil es Allmacht niemals geben kann schon per Definition.
Das mag nicht Gottes Logik sein (was ist das wieder für eine christliche Erfindung jetzt?), aber das ist die allgemeingültige logik der Menschheit und wenn er uns ja angeblich als Krone der Schöpfung erschuf (das ist für mich per se ein grandioser Lacher), ja dann heisst das doch auch dass unsere Logik die "beste" ist - und laut der kann er niemals allmächtig sein. Hat er dann also sich selbst zerstört indem er uns erschuf? :)

Im übrigen ist es relativ Sinnfrei die Existenz Gottes beweisen oder widerlegen zu wollen, genausogut könnte man versuchen zu beweisen, dass in jedem menschen etwas Gutes steckt

Das glaub ich zwar auch, aber ich glaub auch dass in jedem Menschen genausoviel schlechtes steckt und die Umstände seines Lebens das dann beeinflussen wie es sich weiterentwickelt - inklusive freier Entscheidungen natürlich, denn niemand ist bloss ein produkt seiner Umwelt- Das ist einfach nur eine Ausrede.

Wieso Sadist? Versteh ich nicht.
Ein Sadist ist jemand, der Freude hat Andere zu quälen. Erschafft Gott also Menschen und gibt ihnen die freie Wahl ob sie an ihn glauben, bestraft aber jene am letzten Tag die es nicht tun, so ist er dadurch ein Sadist, schließlich könnte er denen auch sagen "So Jungs, ich bins und jau, mich gibts wirklich und in Farbe". Tut er das nicht, scheint er zu wollen dass manche bestraft werden, scheint daran also Freude zu haben. Ergo ist Gott ein Sadist wenn man das so betrachtet. Wobei, natürlich ist er keiner. Er existiert ja schließlich wie man oben gesehen hat nicht.


@topic: "Vom Affen enttäuscht, erschuf der liebe Gott den Menschen. Danach verzichtete er auf weitere Experimente." -Mark Twain-

Eine Religion, die sich vor der Wissenschaft fürchtet, schändet Gott und begeht Selbstmord.
(Ralph Waldo Emerson)

Das ist doch ein wahrhaft interessantes Zitat nicht wahr? Wenn die Menschen Gottes Werk sind und wir Menschen nun seine Existenz nicht beweisen können und die von Gottes Werk (uns Menschen) erfundene Wissenschaft zweifelsfrei zeigt dass es keine objektive Spur, nichtmal im Ansatz, für Gottes Existenz gibt - müsste Gott dann nicht einfach aufhören zu existieren, selbst wenn er je existiert haben sollte? Was wäre denn ein Gott, wenn niemand mehr an ihn glauben würde? Er wäre nicht mehr vorhanden, seine Existenz würde enden da er nicht mehr existiert für die Menschen und somit nichteinmal für die die er angeblich selbst geschaffen hat.

Weshalb hindert und hemmt denn die Religion auch heute noch die Wissenschaft, leugnet sie, vertuscht sie und versucht sie zu behindern? Weil es längst offensichtlich ist, dass damit tagtäglich weniger Spielraum ist für ominöse Gottheiten, weniger Spielraum für "Gott".

Noch etwas zum nachdenken vielleicht?

Es ist eine leichte Sache, hungernde Menschen zu bekehren, wenn man ihnen entgegenkommt mit der Bibel in der einen und einem Stück Brot in der anderen Hand. (George Bernard Shaw)

Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich. Man wird ja auch kein Auto, wenn man in einer Garage steht. (Albert Schweitzer)

Ärgert dich dein Auge, so reiß es aus, ärgert dich deine Hand, so hau sie ab, ärgert dich deine Zunge, so schneide sie ab, und ärgert dich deine Vernunft, so werde katholisch. (Heinrich Heine)

Das ist besser auf den punkt gebracht als ich es nun hätte ausführlich beschreiben können genau meine Ansicht dazu.
 
HateCrewDeathtroll am 03.12.2005 13:57 schrieb:
Wer hat hier behauptet Gott wär absolut oder allmächtig? Absolut ist im gegensatz zum nichts alles und doch nichts sonst wär es ja nicht alles.
Gott steht aber immer im gegensatz zum bösen satan. Das heißt gott ist nicht böse. Folglich ist gott nicht absolut .


Das stimmt ja so auch nicht.

Gott & Teufel sind keine Gegensätze.
Der Teufel ist ein gefallener Engel, der glaubt die Macht Gottes zu haben.
 
TheSinner am 03.12.2005 14:40 schrieb:
Und genau dadurch ist er nicht mehr allmächtig. Wenn er allmächtig wäre, müsste er etwas erschaffen können was er nicht bewältigen kann - könnte er das jedoch, wäre er dadurch nicht mehr allmächtig. Das nennt man Paradoxon und sobald jemand behauptet Gott sei allmächtig ist das ein Paradoxon weil es Allmacht niemals geben kann schon per Definition.



Fehler in deiner Logik?

Allmächtig heißt, über alles Kontrolle zu haben, auch über das Unerwartete.
Es mag Menschen geben die sich für Allmächtig halten, aber sie machen zu viele Fehler und wissen doch nicht alles.

Man könnte Gott so definieren, dass er die gesamten physikalischen Vorgänge im Weltall darstellt, die wir Menschen nicht (nie) unter Kontrolle bekommen.
 
IXS am 03.12.2005 15:02 schrieb:
Man könnte Gott so definieren, dass er die gesamten physikalischen Vorgänge im Weltall darstellt, die wir Menschen nicht (nie) unter Kontrolle bekommen.

Dann ist Gott also gegenwärtig auf der Flucht vor der Wissenschaft? Denn die Dinge, die wir nicht erklären oder beeinflussen können, werden immer weniger.

Bis Newton hat man Gott dafür verantwortlich gemacht, dass Gegenstände zur Erde fallen. Danach hat man Gravitation dafür hergenommen.

Seitdem sind noch zahlreiche weitere Theorien hinzugekommen, einschließlich der Evolutionstheorie. Ihnen allen ist gemeinsam, dass sie immer nur einen Teil der Wirklichkeit erklären können. Je mehr Theorien es gibt, desto kleiner wird dieser Teil also, für den allein Gott noch verantwortlich sein kann. Ein Schrumpfgott, sozusagen?

Das Hauptproblem am Intelligent Design ist jedoch, dass es versucht, die bestehenden Lücken aller Theorien einfach mit Gott zu stopfen. Das erlischt jedoch völlig die Sehnsucht nach neuen Theorien, die die Menschheit bisher so viel weiter (und damit auch näher an Gott) gebracht haben!
 
drunkenmonkey am 02.12.2005 19:55 schrieb:
TheSinner am 02.12.2005 19:35 schrieb:
Jeder Mensch darf behaupten er glaube an Gott, denn anders als in der Wissenschaft, ist Glaube in der Religion keine Vermutung, sondern Gewissheit. Und ich glaube, du weißt selbst sehr genau, dass es genug Gottesbeweise gibt. Ob du sie dann auch annimmst, ist eine andere Sache, aber sie bestehen auf jeden Fall.

Ich kenne keinen Gottesbeweis und habe das auch niemals selbst erfahren.
Ist nicht tragisch. Es gibt zwar haufenweise Gottesbeweise, sie bauen aber blöderweise alle auf einer bestimmten Vorraussetzung auf: der Existenz Gottes :ugly:

Ja, finde ich auch. Mich würden aber mal diese "Beweise" fürchterlich interessieren. Ich spreche von richtigen Beweisen, die auch die Tatsache ans Licht bringen, dass es eine "Gottheit" gibt? Für mich sind diese Gespräche mehr als geistlicher Wirrwar, da es diese offensichtlichen Beweise wohl oder übel nicht gibt. Also Communitychristen, nennt mir doch bitte mal einen Beweis, der mich vollkommen überzeugen würde ;-)

Klon123456 schrieb:
3. Was kannst du gegen meine Erlebnisse mit Gott sagen? Kannst du mir meine Erfahrungen nehmen? Kannst du dir erklären, dass mir Gott schon einige Male geholfen und mir beigestanden hat? Das ich ihn gespührt habe? Das er zu mir geredet hat? Gibt es da eine Erklärung für? Kannst du das Abstreiten? Soll ich mir das alles eingebildet haben?

Ganz ehrlich? Einbildung ist untertrieben. Wenn jemand an die existens Gottes glaubt, dann reichen auch schon kleinigkeiten völlig aus, um diese Person von einer Existens zu überzeugen. Wenn man Fragen darf: Welche Gotteserlebnisse hattest du denn bereits? Und wenn ich ehrlich sein soll: Ich halte nicht viel von diesen zusammengesponnenen Erlebnissen. Das ist meine ehrliche Meinung und meine sie auch keinesfalls böse - auch wenn ich mich jetzt wohl etwas hart ausgedrückt habe ;-)
 
TheSinner am 03.12.2005 14:40 schrieb:
Und genau dadurch ist er nicht mehr allmächtig. Wenn er allmächtig wäre, müsste er etwas erschaffen können was er nicht bewältigen kann - könnte er das jedoch, wäre er dadurch nicht mehr allmächtig.

Ok das hab ich jetzt verstanden, oben war es irgendwie schlecht ausgedrückt.

Das mag nicht Gottes Logik sein (was ist das wieder für eine christliche Erfindung jetzt?), aber das ist die allgemeingültige logik der Menschheit und wenn er uns ja angeblich als Krone der Schöpfung erschuf (das ist für mich per se ein grandioser Lacher), ja dann heisst das doch auch dass unsere Logik die "beste" ist - und laut der kann er niemals allmächtig sein. Hat er dann also sich selbst zerstört indem er uns erschuf? :)

Ich weis nicht ob das eine Christliche erfindung ist, ich hab das halt jetzt mal so ausgedrückt um zu sagen, dass das was wir als Logik bezeichnen evtl nicht der Weisheit letzter Schluss ist, Auf jeden Fall ist es denkbar dass auf höher Ebene ein anderes Logiksystem existiert.

Das ist so ähnlich wie mit der Vorstellung verschiedendimensionaler Räume. Für jemanden der sich in einem 2-Dimensionalen Raum befindet wären die Auswirkungen eines 3-Dinensionalen Objektes auch nicht vorstellbar.

Ich weis nicht woer du schon wieder die Unterstellung nimmst, dass Krone der Schöpfung gleichzeitig "richtige" Logik beinhaltet.

Ein Sadist ist jemand, der Freude hat Andere zu quälen. Erschafft Gott also Menschen und gibt ihnen die freie Wahl ob sie an ihn glauben, bestraft aber jene am letzten Tag die es nicht tun, so ist er dadurch ein Sadist, schließlich könnte er denen auch sagen "So Jungs, ich bins und jau, mich gibts wirklich und in Farbe".

Nein sie (*gg) will dass wir uns für das richtige entscheiden. Ich weis nicht ob das jetzt unbedingt was mit glauben zutun haben muss.
 
aph am 03.12.2005 15:19 schrieb:
Dann ist Gott also gegenwärtig auf der Flucht vor der Wissenschaft? Denn die Dinge, die wir nicht erklären oder beeinflussen können, werden immer weniger.

Ist das so?

Wie lange kannst du leben ohne zu atmen, zu essen oder zu trinken?
Wie lange hältst du es im Weltraum aus?

Wer steuert die Sonne oder die Erdrotation....?
Wir? Nö?
Das geschieht, war geschehen und wird geschehen, durch die Gesamteinwirkung jedes einzelnen Atoms im Universum.

Aber darum geht es mir nicht wirklich.
"Gott" stellte für Menschen schon immer das Unbegreifbare dar.
Und, natürlich ist das so, dass "Gott" an Wert verliert, je mehr der einzelne weiß, oder zumindest glaubt zu wissen.

Ich habe aber auch die Erfahrung gemacht, dass oftmals Familien mit dem größten Dreck am Stecken, die gläubigsten sind, was aber irgendwie eine Zivilisationserscheinung ist.
 
TBrain am 03.12.2005 15:26 schrieb:
Ich weis nicht ob das eine Christliche erfindung ist, ich hab das halt jetzt mal so ausgedrückt um zu sagen, dass das was wir als Logik bezeichnen evtl nicht der Weisheit letzter Schluss ist, Auf jeden Fall ist es denkbar dass auf höher Ebene ein anderes Logiksystem existiert.

Das ist so ähnlich wie mit der Vorstellung verschiedendimensionaler Räume. Für jemanden der sich in einem 2-Dimensionalen Raum befindet wären die Auswirkungen eines 3-Dinensionalen Objektes auch nicht vorstellbar.

Ich weis nicht woer du schon wieder die Unterstellung nimmst, dass Krone der Schöpfung gleichzeitig "richtige" Logik beinhaltet.
Da kann ich nur zustimmen. Die Krone der Schöpfung zu sein bedeutet doch nicht mehr als intelligenter als jedes andere Tier auf der Erde zu sein. Demzufolge haben wir natürlich auch das klarste Denksystem oder wenn man so will die "beste Logik". Aber was heißt das schon? Unter den Blinden ist der Einäugige bekanntlich König und sofern es wirklich ein allmächtiges Wesen gibt, kann es über dieses auf unserer ach so tollen Logik fussende Paradoxon, das seine Existenz ausschließt, vermutlich nur müde lächeln.
Ich will damit eigentlich nur sagen, dass unabhängig davon ob es nun einen Gott gibt, die akutelle menschliche Intelligenz und unsere Denksysteme seit Jahrtausenden einem Entwicklungsprozess unterliegen in dem wir kontinuierlich klüger geworden sind und sich unsere Horizont erweitert hat. Es ist also unwahrscheinlich dass unser momentaner Intellekt und mit ihm unsere Logik das Ende der Fahnenstange ist.
 
TBrain am 03.12.2005 15:26 schrieb:
Das ist so ähnlich wie mit der Vorstellung verschiedendimensionaler Räume. Für jemanden der sich in einem 2-Dimensionalen Raum befindet wären die Auswirkungen eines 3-Dinensionalen Objektes auch nicht vorstellbar.

Ich schmeiß mich weg.
 
IXS am 03.12.2005 15:34 schrieb:
Wie lange kannst du leben ohne zu atmen, zu essen oder zu trinken?
Dank medizinischen Fortschritts im Notfall immer länger.

Wie lange hältst du es im Weltraum aus?
Vor 50 Jahren noch gar nicht, inzwischen schon über ein Jahr.

Wer steuert die Sonne oder die Erdrotation....? Wir? Nö?
Noch nicht. Aber ich bin mir sicher, das wird sich ändern. Wir werden mit Asteroiden anfangen, die auf die Erde stürzen möchten. Wir werden ein Jahr zuvor ein Raumschiff auf Begleitkurs schicken, das den Asteroiden durch Gravitation vom Kollisionskurs abbringt. Hab ich neulich von gelesen, klang viel versprechend. Bis auf die Kostenfrage könnten wir das heute schon. Das Wissen haben wir. Früher hielt man Kometen für böse Zeichen und für unabwendbar außer durch Glauben an Gott. ;)

"Gott" stellte für Menschen schon immer das Unbegreifbare dar.
Und, natürlich ist das so, dass "Gott" an Wert verliert, je mehr der einzelne weiß, oder zumindest glaubt zu wissen.
Genau. Und das ist doch irgendwie widersprüchlich oder? Dadurch wird Gott immer kleiner. Oder man hört auf zu forschen. Ist es das, was die neuen Christen wollen?

Ich habe aber auch die Erfahrung gemacht, dass oftmals Familien mit dem größten Dreck am Stecken, die gläubigsten sind, was aber irgendwie eine Zivilisationserscheinung ist.
Ja, das meinte ich mit der Gefahr der Doppelmoral. Da braucht man sich doch nur den wiedergeborenen Oberhäuptling drüben hinterm Teich anschauen. *seufz*
 
IXS am 03.12.2005 16:12 schrieb:
TBrain am 03.12.2005 15:26 schrieb:
Das ist so ähnlich wie mit der Vorstellung verschiedendimensionaler Räume. Für jemanden der sich in einem 2-Dimensionalen Raum befindet wären die Auswirkungen eines 3-Dinensionalen Objektes auch nicht vorstellbar.

Ich schmeiß mich weg.

Ja wieso das denn?? ;-)
 
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