• Aktualisierte Forenregeln

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    Vielen Dank

Amerika, Amerika, und am 6. Tag ...

aph am 18.03.2007 21:08 schrieb:
Doc_Holiday am 18.03.2007 20:17 schrieb:
Genau das ist die "Lamm-Gottes-Mentalität", die ich Dir vorwerfe: Sobald man darauf hinweist, dass Du Dich irrst (nicht mal argumentativ, dazu kommen wir ja gar nicht erst, sondern lediglich "formal"!), fühlst Du Dich persönlich angegriffen und als der Träger des Leides der ganzen Welt!
Aber, falls es Dich beruhigt: Du bist in guter Gesellschaft: Die Herren Drewermann und Küng reagieren ebenfalls so.

Lol ist das mies. *g*

Also ... ich beteilige mich wieder, wenn das Niveau wieder auf einem vernünftigen Niveau ist. Wenn es auf diesem verbleibt, mach ich das mit der Sperrung ernst.

Phhhhh, du bist genauso für das Niveau dieses Thread verantwortlich wie alle beteiligten, also spiel hier doch bitte nicht den Selbstgerechten.
das wirkt dann etwas merkwürdig..........
 
TBrain am 18.03.2007 21:23 schrieb:
In Wahrheit ist es doch nur die Logik, von der du glaubst, dass es die richtige ist. Und du vertrittst Werte von denen du glaubst, dass sie unseren Fortbestand sichern.

Nein, so kann man das nicht sagen. Es ist schon eher was mit der Mathematik Vergleichbares. Ich kann mich zwar "verrechnen", aber meine Logik ist keine Glaubensfrage.

Wenn ich zB nicht religiös erzogen bin, aber dennoch moralische Werte vertrete, dann ist das ein eindeutiger Gegenbeweis zu der These, dass nur ein religiöser Lehrer Werte vermitteln kann.

Das nenne ich dann Logik.
 
Boesor am 18.03.2007 21:51 schrieb:
Phhhhh, du bist genauso für das Niveau dieses Thread verantwortlich wie alle beteiligten, also spiel hier doch bitte nicht den Selbstgerechten.
das wirkt dann etwas merkwürdig..........
Ich hab wenigstens niemand "Beckstein" beschimpft, oder sonst wie angedeutet, meine Gegenüber hätten keine Ahnung von etwas.
 
aph am 18.03.2007 21:55 schrieb:
Nein, so kann man das nicht sagen. Es ist schon eher was mit der Mathematik Vergleichbares. Ich kann mich zwar "verrechnen", aber meine Logik ist keine Glaubensfrage.
Verlangst du auch, dass andere Menschen deine Logik als die richtige akzeptieren sollen? Wenn ja, ist das prinzipiell das gleiche wie bei der einen Argumentation von ElNonsk. Er hat die Existenz Gottes für sich "bewiesen", allerdings kann er das nicht allgemein gültig machen.
 
DirtyLizard am 18.03.2007 20:29 schrieb:
KL gerade den entsprechenden Wiki Artikel oder ähnliches zu suchen, aber die Spanier haben in der guten alten Zeit mit den Azteken eine der letzten Hochkulturen der Welt ausgelöscht und einen ganzen Kontinenten ethnisch gesäubert, bis auf einen verschwindend geringen Prozentsatz. Die meisten Schätzungen der Opferzahlen dieser Zeit gehen weit über den Holocaust hinaus.
Kannst ja suchen wenn du magst ;)
Ich bezweifle, dass die Spanier mehr als 10 Mio. Menschen ermordet haben.
Aber selbst wenn: Dir ist sicherlich klar, dass der religiöse nur ein vorgeschobener Grund für die Eroberung und Zerstörung der Kulturen der Maya und Inka war- weder der Papst noch sonst einen kirchliche Autorität haben die Spanier dazu aufgefordert! Selbst Alexander VI., ein eher unrühmlicher Nachfolger Petri, hat die spanische Krone dazu aufgefordert, die Missionierung "durch das Schwert" zu unterlassen.

EDIT: Natürlich war Hitler kein Christ, und wenn dann kein guter ;P. Aber mit Atheismus hatte das, wie die meisten restlichen "Unheile" .wie du sagst, der letzetn Jahrzehnte / Jahrhunderte ebsno wenig zutun, womit du eben Crap erzählt hast.
Nichtreligiöse Systeme = Atheistische oder gottlose Systeme (wertneutral). Ist doch ganz einfach, oder?
 
TBrain am 18.03.2007 22:27 schrieb:
Verlangst du auch, dass andere Menschen deine Logik als die richtige akzeptieren sollen?

Nein, das verlange ich nicht ... aber in Mathe hatte früher auch nicht jeder dieselben Ansichten.
 
aph am 18.03.2007 22:39 schrieb:
TBrain am 18.03.2007 22:27 schrieb:
Verlangst du auch, dass andere Menschen deine Logik als die richtige akzeptieren sollen?

Nein, das verlange ich nicht ... aber in Mathe hatte früher auch nicht jeder dieselben Ansichten.

Das ist eine nette Umschreibung dafür, dass deine Logik die Richtige ist, andere Menschen aber einfach noch nicht so weit sind wie du es (deiner Meinung nach) schon bist :-]

Ich weis ja nicht, aber hältst du dich für so toll?
 
@ElNonsk

Das ist ja gerade das, was ich bereits vorher geschrieben habe (nur ohne das feine „könnte“ *g*). Deshalb bin ich bei dieser Antwort von einer tatsächlichen Kontrolle der Störvariablen ausgegangen, die nur dann gegeben ist, wenn man neu entdeckte „Störungen“ wiederum in ein Experiment einbeziehen kann. Das geht aber nur dank der Wiederholbarkeit.
[...]
Wenn ich einen Versuchsaufbau ändere, muss ich doch auch ein Experiment mindestens ein zweites Mal durchführen. Allein von der Änderung des Aufbaus kann ich doch noch nicht auf die Ergebnisse schließen. Insofern braucht es auch hier die Wiederholbarkeit.
[...]
Damit ich Störvariablen kontrollieren kann, brauche ich mehr als nur einen einzigen Moment der Kontrolle, der aber nur dann gegeben ist, wenn ich das Experiment wiederholen kann. Ansonsten würde ich ja auf den „Zufall“ vertrauen, dass in diesem einen Moment alle Störvariablen bekannt sind.

Du darfst dir Theorien, die experimentell geprüft werden, nicht als isolierte Satzgebäude vorstellen, dir wir dann experimentell gewissermaßen auf die Reise schicken und schauen, wo sie ankommen. Theorien sind grundsätzlich in einen Kontext aus unzähligen weiteren Theorien eingebunden, sodass es möglich ist, von einer Theorie auf andere zu schließen. Eben darum kann man einige mögliche Störvariablen schon vorher identifizieren. Die Wiederholbarkeit eines Experimentes mit veränderten Umgebungsvariablen ist da vielmehr ein zusätzlicher Vorteil.

Mögliche „Hilfstheorien“, die mir spontan einfallen:
- Aristoteles lebte nicht mehr zu der Zeit, als das Werk erschien.
- Aus dem Schriftbild des Werks ergibt sich im Vergleich mit anderen Werken, dass nicht Aristoteles der Verfasser des Werks war.
- Der Inhalt des Werks ist den in anderen Werken vertretenen Positionen vollkommen entgegengesetzt (möglicherweise sogar im Wortlaut).
- Wir wissen aus anderer Quelle mit Bestimmtheit, dass Aristoteles zu der Zeit, als das Werk geschrieben wurde, schwerkrank war (meinetwegen besoffen *gg*) und deshalb die Analytica Priora nicht schreiben konnte.
Oder habe ich dich immer noch nicht verstanden?

Ein klares Abgrenzungskriterium zu geben, was als Hilfstheorie gilt und was nicht, ist tatsächlich keine Leichtigkeit. Deine Beispiele scheinen mir aber eher unter den Punkt Theorien im Kontext der zu prüfenden Theorie zu fallen. Das ist das, was ich mit „Konsistenz in Bezug auf andere Theorien“ meine. Hilfstheorien sind aber keine Theorien im Kontext, sondern so eine Art Vereinfachungen der ursprünglichen Theorie. Ich kann dir leider kein Beispiel aus den Naturwissenschaften geben, allerdings aus der formalen Logik: Es gibt ein formales System namens RM. Dieses System hinkt daran, dass Beweise unendlich lang werden können. Daher hat man eine Hilfslogik RM3 für RM entwickelt. RM und RM3 stehen dabei in der Relation zueinander, dass Formeln, die in RM3 nicht gültig sind, auch in RM nicht gültig sind (allerdings kann man nicht von RM3-Gültigkeit auf RM-Gültigkeit schließen). Wenn du demnach in RM eine Formel hast, deren Beweis problematisch zu werden scheint, kannst du in RM3 nachschauen und die Formel dort prüfen. Ist sie RM3-ungültig, weißt du, dass sie auch RM-ungültig ist.

Wenn (c) einen Echtheitsnachweis darstellt, so müsste eigentlich das Christentum mit seinen mehr als 2 Mrd. „Anhängern“ und über 2000-jährigen Geschichte einen gewaltigen Echtheitsnachweis darstellen (es sei denn, um es mit deinen Worten auszudrücken, dass man „Fan von Verschwörungstheorien“ ist). Stimmt das?

:P Die 2 Mrd. Gläubigen sind ja keine Zeugen, sondern Anhänger. Mir geht es um die Leute, die tatsächlich bezeugen können, was da z.B. in der Bibel bzw. der Quelle steht. – Gut, wo wird gerade beim Thema angekommen sind: Vieles, was in der Bibel steht, lässt sich natürlich durch Hinweis eben auf Konsistenz mit anderen und vor allem unabhängigen historischen Aufzeichnungen „verifizieren“. Ich möchte aber behaupten, dass gerade bei den Erzählungen, wo Gott tatsächlich auftritt (und nicht bloß im Hintergrund die Fäden zieht), es wesentlich schwieriger ist, weitere und vor allem unabhängige Belege für die Wahrheit des Bezeugten zu finden (hier müsste aber wohl Doc-Holiday ran, denn Belege habe ich für meine Vermutung absolut nicht Oo).

Aber auch alles bisher Geschriebene meinerseits gilt unter dem Eingeständnis, dass überhaupt Experimente gemacht werden! In der Tat ist es aber so, dass gerade die moderne Quantenphysik keinerlei Möglichkeit eines Experiments besitzt (sowohl aus finanziellen wie auch aus technischen Gründen). Viele naturwissenschaftliche Theorien sind also nicht einmal experimentell erwiesen. Umso mehr würde ihre „Hinweiskraft“ schwinden.

Diese Theorien werden aber implizit bewährt, wenn sie irgendwo Anwendung finden (also etwa mit den neuen Erkenntnissen ein Apparat gebaut wird). Bei Theorien, die weder explizit noch implizit geprüft werden, kann man freilich nur auf Konsistenz mit anderen Theorien setzen.

Ich hatte doch geschrieben, dass ich vom „Normalerweise“ spreche. Du sprichst jetzt aber von Relation. Ich bin verwirrt!?!

Mein Eingangshinweis war so gemeint, wie in dem letzten Beispiel erläutert, demnach einfach daran halten^^

Dann stellt sich wiederum die Frage, wieso die Mehrheit keine „Meinung“ zum Thema hat.

Huch? Was soll ich da noch groß begründen? Frag doch einfach mal rum, was die Leute von Gödels Unvollständigkeitssätzen halten. Das wird dir zwar nicht das Warum? beantworten, aber zeigen, dass viele tatsächlich keine Meinung dazu haben.

Wow, ich hab's diesmal mit nur einem Textfenster geschafft, yeeehaaa :ugly:
 
Da hier mit dem Begriff „Logik“ ganz schön Schindluder getrieben wird, mal eine kleine Anmerkung: Obzwar ich glaube, dass der Begriff „Logik“ in der momentanen Diskussion in zig verschiedenen Bedeutungen verwendet wird, ist Logik zuerst einmal nichts weiter als die Lehre vom richtigen Schluss. Wenn demnach etwas logisch (wahr) ist, dann handelt es sich dabei (a) um einen Schluss (und nicht um einen Glauben oder eine Hypothese oder sonst was) und (b) ist er logisch gültig.

Logik ist ein Regelsystem, nichts weiter; ein Apparat gewissermaßen, in den man ein paar Sätze reintut und der ein paar andere Sätze ausspuckt. Worauf die Logik aber keinen Einfluss hat, ist das, was man reintut, also die Prämissen, von denen man ausgeht. Daher ist es Unsinn, zu behaupten, der Glaube an Gott sei logisch oder unlogisch: Unter der Prämisse, dass Gott existiert, ist es logisch völlig korrekt, auf die Konklusion zu schließen, dass Gott existiert. Unter der Prämisse hingegen, dass Gott nicht existiert, ist es logisch völlig korrekt, darauf zu schließen, dass Gott nicht existiert. – Die Logik allein kann hier keine Entscheidung treffen. Die Logik kann erst entscheiden, wenn man bestimmte Prämissen unterstellt, denn dann kann man sagen, dass etwas unter den und den Prämissen logisch oder unlogisch sei. Daher sollte man eher die Frage stellen, was man denn als Prämisse annehmen dürfe.
 
aph am 18.03.2007 21:08 schrieb:
Also ... ich beteilige mich wieder, wenn das Niveau wieder auf einem vernünftigen Niveau ist. Wenn es auf diesem verbleibt, mach ich das mit der Sperrung ernst.

Schließung des Threads meinte ich, nicht Sperrung. Ich wüsste nicht, wen man hier sperren sollte, weil sich fast alle momentan nicht grad mit Ruhm bekleckern (wobei ich "Beckstein" schon für die Spitze der möglichen Beleidigungen halte *g*).

Aber im Ernst: Wenn ihr wollt, dass wir hier weiter diskutieren, muss das aufhören.

TBrain am 18.03.2007 23:18 schrieb:
Das ist eine nette Umschreibung dafür, dass deine Logik die Richtige ist, andere Menschen aber einfach noch nicht so weit sind wie du es (deiner Meinung nach) schon bist :-]

Ich weis ja nicht, aber hältst du dich für so toll?
Mist, du hast es entdeckt. *g*
Nein, ich halte mich nicht für so toll - ich bin ja fehlbar, wie jeder (auch wenn einige hier das auf sich bezogen offenbar für unmöglich halten).

Logik ist keine Glaubensfrage. Siehe Ausführungen von meinereiner. Trifft meine beabsichtigte Aussage haargenau.
 
Meinereiner am 19.03.2007 02:10 schrieb:
Wenn (c) einen Echtheitsnachweis darstellt, so müsste eigentlich das Christentum mit seinen mehr als 2 Mrd. „Anhängern“ und über 2000-jährigen Geschichte einen gewaltigen Echtheitsnachweis darstellen (es sei denn, um es mit deinen Worten auszudrücken, dass man „Fan von Verschwörungstheorien“ ist). Stimmt das?

:P Die 2 Mrd. Gläubigen sind ja keine Zeugen, sondern Anhänger. Mir geht es um die Leute, die tatsächlich bezeugen können, was da z.B. in der Bibel bzw. der Quelle steht. – Gut, wo wird gerade beim Thema angekommen sind: Vieles, was in der Bibel steht, lässt sich natürlich durch Hinweis eben auf Konsistenz mit anderen und vor allem unabhängigen historischen Aufzeichnungen „verifizieren“.
Ich möchte dazu anfügen, dass die Konsistenz zu anderen Theorien dieses Fachgebiets schon deshalb nicht gegeben ist, weil es eine Menge Zeugen gibt, die das genaue Gegenteil bezeugen, nämlich das Jesus explizit NICHT Gottes Sohn war. Ich glaube, wir können nicht einfach Christen und Juden auszählen und die christliche Variante als die wahre bezeichnen, nur weil es mehr Christen gibt, oder?

Es wäre vermutlich einfacher, Gott als historisch belegt zu betrachten, wenn es nur eine Religion gäbe. *g*

Wow, ich hab's diesmal mit nur einem Textfenster geschafft, yeeehaaa :ugly:
oO
 
Interessant ist, das es KEINEN Beweis dafür gibt, dass Jesu jemals gelebt hat, egal wieviele Särge James Cameron noch ausgräbt und Hollywoodlike inszeniert :-D

Wer interesse hierzu hat, liest auch: Karl-Heinz Deschner - Abermals krähte der Hahn. Ein Sehr gutes Buch über die Geschichte der Kirche, der Bibel uvm. da sind auch die ganzen Jesubeweise aufgeführt und wiederlegt, Vatikan der den Atomkrieg rechtfertigt, das Problem mit dem weltweiten Kindesmissbrauch durch katholische Pfarrer, wie der Katholizismus im allgemeinen aufgebaut ist und auch die die unterstützung und beteiligung des Vatikanstaates bzw. der Kirche an einigen Kriegen, direkt oder indirekt. Recht interessanter Stoff... vorallem alles mit Quellen, Zeugen belegt so das alles zu 100% nachvollziebar und recherchierbar ist, sehr gründlich.

Desweiteren: Was will man von einem Volk erwarten, das sich aus einer Sekte heraus gebildet hat? (Die "Pilgrim" in ihrer Sunflower sind nämlich deswegen aus England ausgewandert, weil sie dort als extreme gläubige vertrieben wurden und sie in einem neuen Land nach religiöser Freiheit gesucht haben :P und das hat sich halt jetzt fast 600 Jahre weiterentwickelt zu einer Staatsreligion und staatlich erlaubten Fanatissmus und Extremissmus)
 
fuse am 27.11.2005 23:09 schrieb:
sers, ich hab grad spiegel tv gesehen und war überrascht.
es ging um vertreter der bibel, die die evolutionstheorie von darwin für "teufelswerk" halten. sie sind überzeugt, dass gott die welt geschaffen hat und zwar so wie es in der bibel steht. sie sind gegen die lehrpläne der schulen, die die evolutiontheorie unterrichten. es sei hetzerei, gotteslästerung,faschistisch ...
in einem museum, das extra für die bibel-entstehung des menschen errichtet wurde, wird z.b. auch die cooexistens von menschen und dinos gezeigt. in diesem museum wird auch darwin auf eine ebene mit musolini, hitler usw. gestellt, da durch seine theorie hitler mit der ganzen rassen hetzerei angefangen hätte.
unterstützen tut das natürlich bush (der super-christ schlechthin). er hat gemeint ,dass schule bedeutet, dass man mehrere theorien paralell existieren, bzw. unterrichten müsse.

ein paar fakten noch, die in diesem beitrag genannt wurden.
-50% der amerikaner glauben an die entstehung des menschen durch gott, so wie es in der bibel steht
-65% der amis wollen, dass beide theorien in der schule gelehrt werden, also evolutionstheorie und bibel
-nur 24% glauben an die reine evolutionstheorie von darwin, d.h. ohne jeglichen einfluss durch gott

wieder ein beweis für mich, was für rückständige ansichten in amerika herrschen.


Ansichten in Amerika sind eine Sache - andererseits: Gib mir einen Beweis, daß Gott bei der Evolution seine Finger nicht im Spiel hat. Welche Natur würde von allein auf die Idee kommen, etwas wie Flusspferde oder Elefanten zu konstruieren? Ich glaube schon, daß da jemand mit Humor dahinter stecken muß. :-)

(War übrigens schon mein Argument, lange,. bevor ich zum ersten Mal "Dogma" sah. Aber Schnabeltiere sind durchaus auch ein gutes Beispiel...)
 
Custer am 19.03.2007 12:44 schrieb:
Interessant ist, das es KEINEN Beweis dafür gibt, dass Jesu jemals gelebt hat, egal wieviele Särge James Cameron noch ausgräbt und Hollywoodlike inszeniert :-D
An der Existenz Jesu zu zweifeln ist albern. Es gibt Beweise FÜR dessen Leben und seine Kreuzigung, auch aus der "nichtchristlichen Ecke" (u.a. bei Flavius Josephus nachzulesen).

Polemik eines Kirchenkritikers
1. Das Buch "Und abermal krähte der Hahn" ist von 1962, also beinhaltet es vorkonziliare Kirchenkritik- wie langweilig! :rolleyes:
2. Seine persönliche Lebensführung- bzw. erfahrung spricht nicht für seine Objektivität (faktische Exkommunikation, da er eine geschiedene Frau heiratete).
3. Seine Begrüdnung für sein Schreiben noch viel weniger: "Ich schreibe aus Feindschaft!"
Somit ist dieser Autor zur sachlichen Auseinandersetzung mit der Religion völlig ungeeignet.

Desweiteren: Was will man von einem Volk erwarten, das sich aus einer Sekte heraus gebildet hat? (Die "Pilgrim" in ihrer Sunflower sind nämlich deswegen aus England ausgewandert, weil sie dort als extreme gläubige vertrieben wurden und sie in einem neuen Land nach religiöser Freiheit gesucht haben :P und das hat sich halt jetzt fast 600 Jahre weiterentwickelt zu einer Staatsreligion und staatlich erlaubten Fanatissmus und Extremissmus)
Zynische, aber leider wohl weitgehend zutreffende Charakterisierung der USA. :-|
 
aph am 19.03.2007 11:42 schrieb:
[...]
Es wäre vermutlich einfacher, Gott als historisch belegt zu betrachten, wenn es nur eine Religion gäbe. *g*
"Es gibt so viele Wege zu Gott, wie es Menschen gibt." (Benedikt XVI.)
 
Doc_Holiday am 19.03.2007 13:14 schrieb:
aph am 19.03.2007 11:42 schrieb:
[...]
Es wäre vermutlich einfacher, Gott als historisch belegt zu betrachten, wenn es nur eine Religion gäbe. *g*
"Es gibt so viele Wege zu Gott, wie es Menschen gibt." (Benedikt XVI.)
Es ging mir dabei um Jesus als Sohn Gottes. Da führen die Wege teilweise dran vorbei.
 
DSissenich am 19.03.2007 12:46 schrieb:
Ansichten in Amerika sind eine Sache - andererseits: Gib mir einen Beweis, daß Gott bei der Evolution seine Finger nicht im Spiel hat. Welche Natur würde von allein auf die Idee kommen, etwas wie Flusspferde oder Elefanten zu konstruieren? Ich glaube schon, daß da jemand mit Humor dahinter stecken muß. :-)
Gib mir einen Beweis, DASS er seine Finger im Spiel hat. ;)
Ich weiß nicht ... ich finde Flusspferde nun nicht so undenkbar, außerdem hatte die Natur nie Ideen, sondern nur Unfälle. :D
 
DSissenich am 19.03.2007 12:46 schrieb:
Gib mir einen Beweis, daß Gott bei der Evolution seine Finger nicht im Spiel hat.

Hieb- und stichfest wird man das nie beweisen können.


Ich sag nur soviel:
_
Wie alt ist die Erde laut Bibel? Ein paar zehntausend Jahre wenn man die Geschlechter zurückrechnet?

Der älteste Beweis für Leben sind versteinerte Cyanobakterien, datiert mit 3.5 Milliarden Jahren.
_
Gab es Dinosaurier in der Bibel? Ich hab davon nie was gelesen.

Wir finden aber Skelette von Sauriern, ebenfalls Milliarden Jahre alt.
_
Deine Flusspferde sind einfach nur das Ergebnis einer Mutation. Jedes Lebewesen basiert auf Nukleinsäuren.

Auch du bestehst aus Nukleotiden und Aminosäuren. Auf dieser Basis ist Leben überall im Universum denkbar, und auch sehr wahrscheinlich.
_



Die Bibel ist nur ein Buch und wurde im Laufe der Jahrtausende (wenn sie denn überhaupt so alt ist) garantiert zig-tausendmal verändert und umgeschrieben.

Wie kann man nur Weltreligionen auf diesem Buch aufbauen? Rein theoretisch kann es doch sogar sein, dass die Bibel von irgendeinem Stammeshäuptling geschrieben wurde, der mit diesem Buch der trauernden Witwe Trost spenden wollte!

Gut, die Bibel gibt vielen Leuten Kraft und viele glauben daran. Aber meiner Meinung nach ist das Ganze eine psychologische Sache und sollte auch nur so angesehen werden.


Jetzt gibts wieder welche die sagen: Ohne Bibel hätten wir ja nicht die 10 Gebote!
Früher hätte man mich garantiert auch hingerichtet wenn ich jemanden ermordet hätte. Da brauchts keine extra Buch wo das drinsteht dass ich es nicht machen soll.
Genauso hätte mich mein Nachbar massakriert wenn ich seine Frau angetatscht hätte.
Und das Lügen nicht gut sind muss mir auch kein heiliges Buch erzählen.


Die Bibel ist Quatsch, und jeder rationell denkende Mensch müsste auch zu diesem Ergebnis kommen.


Was ist wenn ich sage: Ich glaube an Außerirdische; kleine graue Männchen, die mich jede Nacht besuchen und vor meinem Bett einen auf dicke Hose machen.

Jeder würde mich auslachen!

Wenn ich aber sage: Ich gehe am Sonntag in die Kirche (und huldige ein Wesen dass das Leben auf die Erde gebracht hat - ergo es nicht von der Erde kommt und somit auch ein Alien ist) - dann ist das ok. Es geht ja um den lieben Gott, den alten Mann mit grauem Bart.


Aber das ist ein gutes Beispiel:
Aliens - so ein Mist. Leben auf anderen Planeten - Quatsch.

Was ist denn der liebe Gott bitteschön? Ein Bayer? Ein Spanier? Etwa ein Amerikaner?

Nein! Ein Alien, ein Außerirdischer.


Zu welchem Schluß kommen wir dann? Richtig, es gibt noch Leben da draussen!
Also, jeder der an Gott glaubt, glaubt an Außerirdische.




Lasst uns also kein Geld mehr in die Religion stecken. Kirchen und religiöse Kriege verschlingen zu viel Geld.
Investieren wir lieber in die Raumfahrt, dann können wir evtl. eines Tages unserem Schöpfer die Hand schütteln - ohne vorher zu sterben.


Danke.
 
Manno, der thread war ja schon halbtot und nu isser wiederauferstanden. ;-) :-D

ElNonsk am 14.03.2007 13:51 schrieb:
crackajack am 12.03.2007 18:21 schrieb:
ElNonsk am 11.03.2007 20:10 schrieb:
Schlussendlich kommen wir aber zu dem Punkt, den ich euch schon am Anfang der Diskussion versprochen hatte: Ob man an Gott glaubt oder nicht, liegt beim Menschen selbst. Entweder er entscheidet sich dafür, oder dagegen.
Na super, die Unterhaltung hatte ich mit meiner Mutter schon vor 10 Jahren. "Junge. Irgendeinen Glauben muss man ja haben." Boah, tolle Erklärung warum man den glauben soll.
Irgendwie sehe ich in meinem Text keinerlei Aufforderung, an Gott zu glauben oder auch nicht. Kann ja sein, dass ich mich irre, aber so wie ich meinen Satz interpretiere, ist das eine ganz normale Aussage, oder nicht? ;)
Eh nicht, ich habe mir nur eine wirkliche Aufforderung erwartet, nach deiner langen Gedankenpause und der oftmaligen Ankündigung, dass da noch was interessantes kommen würde und nicht so ein Allgemein-blafasel, dass den thread hier schon vor Monaten hätte beenden können. Ich mein, nach der Wartezeit ist das eben dürftig und das empfindet nicht nur aph so, auch wenn du seinen posts diese Meinung eher entnimmst. (Mein Antwortpost hätte eig. genug Polemik enthalten sollen um das auch zu signalisieren. Sorry, wenn das nicht so rüberkam. :-D )

Du kannst deine Finger wund tippen und weiter im Kreis argumentieren, aber wenn nicht mehr kommt wie die Bibel als Beweis/Hinweis, dann bringt mir das überhaupt nichts.
Aber irgendwie verstehe ich deinen Standpunkt. (glaube ich zumindest *g*)

ElNonsk am 14.03.2007 13:51 schrieb:
Tja, die Frage ist eben, ob du es „WIRKLICH“ (und mit „wirklich“ meine ich auch „wirklich“) versuchst hast, oder nicht. [...] Es sollte sich aber jeder selbst fragen, ob er es wirklich schon einmal ernsthaft versucht hat. Und ob er es nicht noch einmal versuchen wollte? [1 Versuch ist wohl eine etwas kleine Erfahrungsbasis ;-)
Keine Ahnung wie ernsthaft(er) versuchen aussehen soll.

Ich war (und bin) Mitglied der kath. Kirche, habe in der Volksschulzeit freiwillig (obgleich ich ja nicht an den freien Willen glaube *g*) die Fürbitten in der Kindermesse gelesen. Wirklich bewusst habe ich mich wohl erst mit ca. 12 mit Religion oder Gott beschäftigt. Vornehmlich zu Hause und bin da nur auf (mir) nichtssagende Antworten gestossen (genau dieses Niveau hatte dein Wiederbelebungspost).
Ich war anscheinend gegen jegliche Einflussnahme der gläubigen Relilehrer immun und somit bin ich zum Agnostizismus gekommen. (wobei ich ja eig. an einen Gott glaube, der aber nicht viel mit dem chrsitlichen zu tun hat) In der HTL hat mich der kontraproduktive Relilehrer nur noch mehr in meinem Nichtglauben bekräftigt. Er war einfach unfähig auf nur eine einzige Frage zu antworten. (wobei er ja genauso wie du daran scheitert, dass ich einfach schon eine eigene Meinung dazu habe und die Bibel einfach kein ausreichender Hinweis/Beweis ist. Wie du sagst: es bleibt einfach jedem selbst überlassen, wobei ich einen Ethikunterricht oder einen allgemeinen Reliunterricht- beinhaltet auch jegliche nichtanerkannten Kirchen, sprich die pösen Sekten- fordern würde)

BTW
etwas stinkig, war ich dann noch im Abschlussjahr:
einer der wenigen der eine 3 erhielt - eine 1 war unmöglich, jeder andere bekam eine 2 - obwohl man außer Anwesenheit keine Leistung erbringen konnte. :rolleyes:
@zukünftige Religionslehrer
Wenn ihr schon Noten vergebt, dann macht das nicht anhand mit der Stärke des Glaubens, sondern entsprechend messbarer Leistungen. :finger2:

Du kannst ja unter Voraussetzung beten, dass es Gott zumindest der Möglichkeit halber gibt. Oder etwa nicht?
Blöd nur das falscher Gottglaube bei der einen oder anderen Religion nicht so gern gesehen wird. ;-) Am Ende komme ich genau deswegen noch in die Hölle. muahahaha :ugly:


Doc_Holiday am 16.03.2007 18:53 schrieb:
Worüber redet man denn im Reliunterricht bis zur Oberstufe? Über Buddhismus und Hinduismus, warum Drogen schlecht sind, ein wenig über den Islam und dann wieder vom Buddhismus. Vom Glauben an Gott oder Christus oder seiner Kirche keine Spur. So wichtig diese Themen wie andere Religionen etc. auch sind, aber wie kann ich mir Gedanken über andere Werte- und Religionssysteme machen, wenn ich nicht mal die Position meiner Religion, meiner Kirche, kenne? Was in unseren Schulen in Reli gelehrt wird ist, bestenfalls, mit zwei zugedrückten Augen, vergleichende Religionswissenschaft!
Also bei uns (Ösi oder halt wenigstens bei mir) wurde hauptsächlich die Position der kath. Kirche behandelt und andere Religionen nur bei Bedarf mitbehandelt. Also im Wesentlichen war es schon ein Reliunterricht römkath.
(Genau wie ich ihn wollen würde, wobei etwas mehr Wert auf andere Religionen gelegt werden sollte.)

Besonders :finger: war einmal als wir den "Aufklärungsfilm" über pöse, pöse Sekten und das Hineinschlingern in die Abhängigkeit zu diesen Vereinen ansahen und die gesamte Klasse zum Schluss kam, dass die röm-kath. Kirche ja eig. nichts anderes ist und der Relilehrer etwas entgeistert danebenstand. :oink:
 
aph am 19.03.2007 11:36 schrieb:
Mist, du hast es entdeckt. *g*
Nein, ich halte mich nicht für so toll - ich bin ja fehlbar, wie jeder (auch wenn einige hier das auf sich bezogen offenbar für unmöglich halten).

Logik ist keine Glaubensfrage. Siehe Ausführungen von meinereiner. Trifft meine beabsichtigte Aussage haargenau.

Ja OK das was meinereiner über Logik geschrieben hat ist richtig. Wenn du aber mittels Logik Werte herleitest, dann bist du ja trotzdem an einer Stelle subjektiv (bei der Auswahl der Prämissen). Je nachdem von welchen Prämissen du glaubst, dass sie die richtigen sind, kommst du zu unterschiedlichen Werten.

Man kann also keine Werte nur aufgrund der Logik herleiten, weil irgendwo am Anfang die subjektive Auswahl von Prämissen steht (Der Glaube, dass die gewählten Prämissen die richtigen sind)

((meinereiner kann mich gerne korrigieren, falls ich da falsch liege))
 
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