• Aktualisierte Forenregeln

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    Vielen Dank

Amerika, Amerika, und am 6. Tag ...

Dimebag am 29.11.2005 15:45 schrieb:
Ich bleibe dabei: Universelle Werte gibt es IMHO nicht.
*tröt*
Das Problem ist vielmehr, daß viele nicht unterscheiden können, ob sie einen Wert als universell oder subjektiv betrachten. Die Vermischung dieser Betrachtungsweisen ist eben das Ziel der chrislichen Religion - Auslöschung des Individuums von hinten. Kollektivbewußtsein ist etwas sehr wichtiges. Ohne das Individuum aber ist es kontrollierbar...Maschinerie!
 
Solidus_Dave am 29.11.2005 13:21 schrieb:
Ein absolutes NEIN ;-) . Das ist ein Zeichen dafür, dass alle Menschen von alleine (durch das "Lernen" im Sozialen Umfeld) diese Werte anwenden - überall auf der Welt.

Ja, ich schließe daraus, dass sie so "vorgesehen" sind, da es ohne offenbar langfristig nicht geht. Ein Christ sagt, dass sie von Gott vorgegeben wurden...

Vor dem Christentum gab es wie gesagt nicht nur Barbarei bzw kam die ja erst mit diesem Gedankengut :>

Hab ich ja auch nie behauptet, auch hat (meiner Meinung nach) sich das Christentum diese Regeln nicht ausgedacht, sondern sieht sie eben als das an, was Gott (ihrer Meinung nach) von den Menschen erwartet.

und @topic: dass Amerikaner Relligionen tendentiell offener gegenüberstehen und ihnen weniger kritisch begegnen, liegt nicht etwa daran, dass die besonders Dumm oder einfältig und leichtgläubig sind. Es hängt sehr mit der Rolle zusammen die vor allem die relligiösen Institutionen in der Vergangenheit gespielt haben. Die Kirchen stellten dort nie eine Macht "gegen" das Volk dar, wie es in Europa im Mittelalter der Fall war. Dort waren Kirchen auf der Seite der Mehrheit, z.B. im Unabhängigkeitskrieg standen amerikanische Kirchen an der Seite des Volkes gegen die Kolonialmächte.

Das hatte zur Folge dass die Institutionen oder der Glaube an sich nie so verteufelt (*gg) wurde wie in Europa zur Zeit der Revolutionen.
 
Dimebag am 29.11.2005 15:45 schrieb:
Ich bleibe dabei: Universelle Werte gibt es IMHO nicht.

Widerspruch!
So wie es allen Menschen gemeinsame Verhaltensweisen gibt (jeder egal ob in Fidschi oder den USA aufgewachsen wird ein trauriges, freundliches, deprimiertes Gesicht auf einem Foto erkennen - sofern er gelernt hat Bilder zu deuten - ist nämlich nicht angeboren) - gibt es auch solche Werte/regeln -> z.b. töte niemanden ohne Grund aus deiner sippe/gruppe. -> du sollst nicht töten,
oder tabus dürfen nicht verletzt werden... usw.
 
Feuersalamander am 29.11.2005 16:47 schrieb:
Dimebag am 29.11.2005 15:45 schrieb:
Ich bleibe dabei: Universelle Werte gibt es IMHO nicht.

Widerspruch!
So wie es allen Menschen gemeinsame Verhaltensweisen gibt (jeder egal ob in Fidschi oder den USA aufgewachsen wird ein trauriges, freundliches, deprimiertes Gesicht auf einem Foto erkennen - sofern er gelernt hat Bilder zu deuten - ist nämlich nicht angeboren) - gibt es auch solche Werte/regeln -> z.b. töte niemanden ohne Grund aus deiner sippe/gruppe. -> du sollst nicht töten,
oder tabus dürfen nicht verletzt werden... usw.
Wenn man dermassen verallgemeinert gibt es natürlich universelle "Werte". Aber was ist denn "du sollst nicht ohne Grund töten"? Was einen Grund zu töten ausmacht, ist schon wieder von Person zu Person verschieden, ergo: keine universellen Werte.

"Tabus dürfen nicht verletzt werden": Toll, aber was sind denn diese Tabus, die nicht verletzt werden dürfen....

Wie sagte man so schön in dieser Comedy-Talkshow: "Ein Teufelskreis!" :ugly:
 
Feuersalamander am 29.11.2005 16:47 schrieb:
Dimebag am 29.11.2005 15:45 schrieb:
Ich bleibe dabei: Universelle Werte gibt es IMHO nicht.

Widerspruch!
So wie es allen Menschen gemeinsame Verhaltensweisen gibt (jeder egal ob in Fidschi oder den USA aufgewachsen wird ein trauriges, freundliches, deprimiertes Gesicht auf einem Foto erkennen - sofern er gelernt hat Bilder zu deuten - ist nämlich nicht angeboren) - gibt es auch solche Werte/regeln -> z.b. töte niemanden ohne Grund aus deiner sippe/gruppe. -> du sollst nicht töten,
oder tabus dürfen nicht verletzt werden... usw.
Das würde ich nicht behaupten. Sicher lassen sich viele Verhaltensweisen so eingrenzen, aber das gilt auch nur für Menschen wie die hier lebenden zu diesem Zeitpunkt in diesem Universum (bei einer Analyse wirklich universeller Werte muss man so differenzieren, auch wenn man nicht darüberhinaus forschen könnte).
Ich hab z.B. mal gelesen, daß in einer Inselkultur in den Philippinen (iirc) eine Regel existiert, die den Frauen vorschreibt, über Kindstot glücklich zu sein, weil es ihr NOCH mehr schaden würde, wäre sie traurig, und außerdem das Kind (irgendwas wie "an nem besseren Ort ist").
was ich damit sagen will: 1. Das ist ne super Einstellung
2. Hier sieht man eine Abwandlung der Standard-Einstellung gegenüber Emotionen u.ä., die die Frage aufkommen lässt, ob wir nur darum Angst vor dem Tod haben, Schmerz als Qual empfinden, traurig sind, weil es uns jahrtausendelang implizit vorgeschrieben wurde.
Diese Abwandlung jener Kultur ist nur SEHR nuancenhaft - man kann sich komplett anders verhalten, wenn man sich nicht nach Dogmen (v.a. impliziten!!!) richtet. Wer sich selbst eingehend analysiert (was ich stark empfehle), kann dies bestätigen.
 
Das würde ich nicht behaupten. Sicher lassen sich viele Verhaltensweisen so eingrenzen, aber das gilt auch nur für Menschen wie die hier lebenden zu diesem Zeitpunkt in diesem Universum (bei einer Analyse wirklich universeller Werte muss man so differenzieren, auch wenn man nicht darüberhinaus forschen könnte).

Ja aber da wir von menschen sprechen sind diese einschränkungen zulässig, da (indiesem Universum usw. da man über die anderen dinge keine aussage treffen kann)

Ich hab z.B. mal gelesen, daß in einer Inselkultur in den Philippinen (iirc) eine Regel existiert, die den Frauen vorschreibt, über Kindstot glücklich zu sein, weil es ihr NOCH mehr schaden würde, wäre sie traurig, und außerdem das Kind (irgendwas wie "an nem besseren Ort ist").
was ich damit sagen will: 1. Das ist ne super Einstellung
2. Hier sieht man eine Abwandlung der Standard-Einstellung gegenüber Emotionen u.ä., die die Frage aufkommen lässt, ob wir nur darum Angst vor dem Tod haben, Schmerz als Qual empfinden, traurig sind, weil es uns jahrtausendelang implizit vorgeschrieben wurde.
Diese Abwandlung jener Kultur ist nur SEHR nuancenhaft - man kann sich komplett anders verhalten, wenn man sich nicht nach Dogmen (v.a. impliziten!!!) richtet. Wer sich selbst eingehend analysiert (was ich stark empfehle), kann dies bestätigen.

Das sagt aber auch nur aus WANN man sich wie zu fühlen hat, nicht wie man diese ausdrückt (im alten japan war es üblich dass die mutter bei der beerdigung des sohnes fröhlich ist um die anderen trauernden nicht zu "belasten").

Aber sich an diese kulturellen tabus und dogmen zu halten ist eigentlich wieder ein wert an sich :)

Es gibt universelle Verhaltensweisen, welche sich in universellen Werten ausdrücken, die auslegung und interpretation dieser werte ist jedoch kulturell abhängig.
so ist das tabu ein mitglied des stammes grundlos zu töten in europa auf die gesamte Menschheit ausgeweitet, während es bei den yamomami im amazonas sehr eng ist (bringen grundsätzlich alles nicht-stammesmitglieder um).....
 
Dimebag am 29.11.2005 16:57 schrieb:
Wenn man dermassen verallgemeinert gibt es natürlich universelle "Werte". Aber was ist denn "du sollst nicht ohne Grund töten"? Was einen Grund zu töten ausmacht, ist schon wieder von Person zu Person verschieden, ergo: keine universellen Werte.

Das ist aber genau das, was ich meine, du sollst nicht grundlos töten beinhaltet, dass das leben an sich einen "wert" darstellt, wie hoch dieser wert ist (also welcher grund zulässig ist), ist kulturuell abhängig....
 
Feuersalamander am 29.11.2005 17:14 schrieb:
Gut. Wir sollten in dieser Hinsicht "universell" definieren.

Außerdem frage ich mich, ob die Zuordnung von Gesichtsausdrücken zu Emotionen ein Wert ist. Desweiteren sagst du selbst, daß diese Fähigkeit erlernt werden muß, was auch nicht ohne Instruktionen und Einflüsse geht, was widerum Beeinflussung durch schon vorhandene Werte bedeutet.

Wie die Frage nach einem "Außerhalb" lässt sich dieses Problem wohl nicht von hier drinnen lösen. Daraus sollte man aber lernen, daß es keinem Papst zusteht, eine Universallösung als geltend zu setzen und die jedem aufzudrücken, ohne zu differenzieren. Schätze, das meinte Dimebag
 
tek am 29.11.2005 17:25 schrieb:
Feuersalamander am 29.11.2005 17:14 schrieb:
Gut. Wir sollten in dieser Hinsicht "universell" definieren.

Außerdem frage ich mich, ob die Zuordnung von Gesichtsausdrücken zu Emotionen ein Wert ist. Desweiteren sagst du selbst, daß diese Fähigkeit erlernt werden muß, was auch nicht ohne Instruktionen und Einflüsse geht, was widerum Beeinflussung durch schon vorhandene Werte bedeutet.

Wie die Frage nach einem "Außerhalb" lässt sich dieses Problem wohl nicht von hier drinnen lösen. Daraus sollte man aber lernen, daß es keinem Papst zusteht, eine Universallösung als geltend zu setzen und die jedem aufzudrücken, ohne zu differenzieren. Schätze, das meinte Dimebag

das ist kein wert, sonder eine allg. verhaltenweise, und so wie es diese verhaltensweisen gibt, gibt es allg. werte...

Man muss nicht das interpretieren der gesichtsausdrücke lernen, sondern das wahrnehemen von bildern- also abbildungen, jemanden/etwas auf einem foto z.B. zu erkennen muss gelernt werden...

es kann keine universallösungen geben, das es keine universalmenschen gibt, (jeder mensch ist ein bisschen wie alle, ein bisschen wie einige und ein bisschen wie kein anderer mensch)
 
tek am 29.11.2005 15:26 schrieb:
Doc_Holiday am 29.11.2005 15:08 schrieb:
Ich bin weder blind noch fühle ich mich manipuliert. Ich bin aus freien Stücken katholischer Christ. Und jetzt? Bin ich jetzt dumm?
Tatsache! Mir egal? Frag nen Priester :B
Und da wagt man es, einem Christen Arroganz vorzuwerfen... Oder habe ich wiedereinmal nur die feine Ironie, die Du so diskret wie eine Atomexplosion einsetztest, übersehen?
Doc_Holiday am 29.11.2005 15:08 schrieb:
Ah ha. Aus welchen genau?
Lies ein Buch darüber. Ich werde jedenfalls nicht recherchieren deswegen.
Aber da Du diese These aufgestellt hast, bist Du in der Bringschuld, nicht ich.
Denkst du, das alte Testament wurde jahrtausendelang von einem Protokollanten erstellt? von einem God-Log-Bot? :B
[/quote]
Nein. Das AT hat sich entwickelt, klar. Es fiel nicht so -gottgegeben- vom Himmel.
 
Feuersalamander am 29.11.2005 15:35 schrieb:
Der Evangelist Markus, stammte aus Ägypten, ist natürlich nur ein ZUFALL, dass die hl. Familie dahin flüchten musste, die "Mutter+Kind" Ikone - heute noch in jeder Kirche als Maria+Jesuskind = Isis+Horus
Der "gute Hirte" röm. Symbol für einen Philanthropen.
Maria - eigentlich eine Meeresgotteheit (im Wort Maria ist marine enthalten)
die Germanen z.b. kannten auch einen Gott der unschuldig sterben musste - Balder
Dämonen, Teufel usw. "heidnische" Götter
- Man weiß nicht, woher Markus stammte. Spielt auch keine Rolle.
- Der Vergleich zw. ägyptischen Gottheiten und Jesus und Maria ist ähnlich aussagekräftig wie der sog. Bibelcode, aus dem ich auch problemlos die Biene Maja herauslesen kann.
- Der gute Hirte ist ein uraltes Bild für Gottes Umgang mit seinem Volk- siehe Altes Testament.
- "Maria" ist lediglich der griechisch- lateinische Name für diese junge Frau, die Jesus gebar! Sie hieß wohl richtig "Mirijam".
- Nach christlichem Glauben starb Jesus unschuldig, ja. Aber er stand wieder auf und zog damit die Schöpfung mit sich aus der Sünde. "Balder" (nur echt ohne Hugo-Egon) tat das wohl eher nicht.
- Schon das AT spricht von den Göttern anderer Völker als "Nichtse", ergo wurden z.B. die römischen Gottheiten zuerst nicht weiter ernst genommen. Das wandelte sich aber später, da der Glaube an böse Kräfte, die Gott zuwider handeln, erstarkte. Die "heidnischen" Gottheiten wurden somit zu Dämonen "degradiert".

Das Christentum ist ein äusserst zweifelhafter Import aus dem Nahen Osten, der uns noch dazu während der röm. Besatzung (ebenfalls interessant, Urchristen war der Wehrdienst verboten, änderte sich als die Christen mehr macht und Einfluss in Rom bekamen-haben dann auch alle heidnische Tempel angezündet) und danach von grössenwahnsinnigen Herrschern (karl der sog. große) aufgezwungen wurde.
- Das Christen den Wehrdienst leisten durften, ging nicht spontan sondern erforderte mehrere harte Debatten und Konzilien. Die Christen begannen nach der sog. Konstantinischen Wende Rom nicht mehr als den Antichristen zu sehen und fingen darob an, ihren Platz in der Gesellschaft einzunehmen, "gute Staatsbürger" zu werden. Bitte komm jetzt nicht mit der Parole "Soldaten sind Mörder", das ist abgedroschen.
- Es wurden so gut wie keine heidnischen Tempel zerstört- man funktionierte die meisten zu Kirchen um.
- Karl der Große war alles andere als ein Chorknabe, richtig. Ohne seine Taten gutzuheißen muss man doch anerkennen, dass er dem Christentum in Europa endgültig zum Durchbruch verholfen hat.
 
Doc_Holiday am 29.11.2005 19:09 schrieb:
- "Maria" ist lediglich der griechisch- lateinische Name für diese junge Frau, die Jesus gebar! Sie hieß wohl richtig "Mirijam".

Warum nicht gleich MRYM ;)
 
Doc_Holiday am 29.11.2005 19:09 schrieb:
- Der Vergleich zw. ägyptischen Gottheiten und Jesus und Maria ist ähnlich aussagekräftig wie der sog. Bibelcode, aus dem ich auch problemlos die Biene Maja herauslesen kann.

http://perso.wanadoo.es/historiaweb/egipto/osiris/index_osiris.htm

sieh doch selbst die ähnlichkeit mari+jesuskind is offensichtlich (körperhaltung Motiv usw.)

- Nach christlichem Glauben starb Jesus unschuldig, ja. Aber er stand wieder auf und zog damit die Schöpfung mit sich aus der Sünde. "Balder" (nur echt ohne Hugo-Egon) tat das wohl eher nicht.

auch balder wird nach ragnarök wiederauferstehen....
und ich mach nicht auch nicht über deinen glauben lustig unterlass das bitte bei den resten des alten....

- Das Christen den Wehrdienst leisten durften, ging nicht spontan sondern erforderte mehrere harte Debatten und Konzilien. Die Christen begannen nach der sog. Konstantinischen Wende Rom nicht mehr als den Antichristen zu sehen und fingen darob an, ihren Platz in der Gesellschaft einzunehmen, "gute Staatsbürger" zu werden. Bitte komm jetzt nicht mit der Parole "Soldaten sind Mörder", das ist abgedroschen.

nein aber eine ehemals pazifistische religion wird jetzt von soldaten ausgeübt.....
wehrdienst leisten durften?, röm. Soldaten waren BERUFSSOLDATEN, eigentlich Söldner (zumindest in der Zeit des Christentums)

- Es wurden so gut wie keine heidnischen Tempel zerstört- man funktionierte die meisten zu Kirchen um.

das ist ein netter euphemismus, und für ketzer ist der scheiterhaufen das beste, da die seele durch das feuer gereinigt wird....

- Karl der Große war alles andere als ein Chorknabe, richtig. Ohne seine Taten gutzuheißen muss man doch anerkennen, dass er dem Christentum in Europa endgültig zum Durchbruch verholfen hat.

ja as heutiger sicht so tolerant wie bin laden: todesstrafe auf heidentum (wobei moslems im gegensatz zu katholiken ja auch glauben dass ungläubige bei rechtmäßiger lebensführung erlöst werden, und der islm die 2 buchreligionen judentum + christentum eigentlich toleriert-siehe cordoba, dass di so durchdrehen ist erst rel. neu... :( ), fällung der donareiche - ungefähr so als ob man den petersdom sprengen würde...

PS: deine sig ist sehr aufschlussreich, arianer+albiginenser wurden in div. religionskriegen bzw. kreuzzügen von ihren "mitchristen" brutal ausgerottet
 
Feuersalamander am 29.11.2005 21:56 schrieb:
Doc_Holiday am 29.11.2005 19:09 schrieb:
- Der Vergleich zw. ägyptischen Gottheiten und Jesus und Maria ist ähnlich aussagekräftig wie der sog. Bibelcode, aus dem ich auch problemlos die Biene Maja herauslesen kann.

http://perso.wanadoo.es/historiaweb/egipto/osiris/index_osiris.htm

sieh doch selbst die ähnlichkeit mari+jesuskind is offensichtlich (körperhaltung Motiv usw.)
Na klar, so, wie der Pantokrator-Christus ähnlichkeit zu Zeus und Jupiter hat. Was soll das beweisen?

- Nach christlichem Glauben starb Jesus unschuldig, ja. Aber er stand wieder auf und zog damit die Schöpfung mit sich aus der Sünde. "Balder" (nur echt ohne Hugo-Egon) tat das wohl eher nicht.
auch balder wird nach ragnarök wiederauferstehen....
und ich mach nicht auch nicht über deinen glauben lustig unterlass das bitte bei den resten des alten....
Wird Balder auch die gefallene Schöpfung mit sich auferstehen lassen? Wurde er für unsere Sünden gekreuzigt?

- Es wurden so gut wie keine heidnischen Tempel zerstört- man funktionierte die meisten zu Kirchen um.
das ist ein netter euphemismus, und für ketzer ist der scheiterhaufen das beste, da die seele durch das feuer gereinigt wird....
Nein, ich sehe das nicht so zynisch. Die brutale Verfolgung Andersgläubiger heiße ich nicht gut, kann sie aber nicht rückgängig machen. SIe gehört zu den vielen dunklen Kapiteln der Geschichte.

- Karl der Große war alles andere als ein Chorknabe, richtig. Ohne seine Taten gutzuheißen muss man doch anerkennen, dass er dem Christentum in Europa endgültig zum Durchbruch verholfen hat.
ja as heutiger sicht so tolerant wie bin laden: todesstrafe auf heidentum (wobei moslems im gegensatz zu katholiken ja auch glauben dass ungläubige bei rechtmäßiger lebensführung erlöst werden, und der islm die 2 buchreligionen judentum + christentum eigentlich toleriert-siehe cordoba, dass di so durchdrehen ist erst rel. neu... :( ), fällung der donareiche - ungefähr so als ob man den petersdom sprengen würde...
Nochmals: Ich heiße nicht gut, wie Karl der Große glaubte, missionieren zu müssen (zumal er selbst ein alles andere als christliches Leben führte). Aber es kann nicht geleugnet werden, dass in der Zeit seiner Herrschaft Europa eine seit dem Ende des röm. Reiches nie gekannte kulturelle und wirtschaftliche Blüte erlebte.
Die Donareiche wurde von Bonifatius gefällt, um den Beweis der Nichtexistenz der nordischen Götter zu erbringen. Er bezahlte diese Tat srpäter mit seinem Leben.

PS: deine sig ist sehr aufschlussreich, arianer+albiginenser wurden in div. religionskriegen bzw. kreuzzügen von ihren "mitchristen" brutal ausgerottet
[/quote]
Die Reaktion des Christentums auf Schismatiker und Ketzer war sehr hart und teils gnadenlos, ja. Ich rede das nicht schön; den damaligen Christen schien es aber probat zu sein, um die Einheit und Reinheit des Glaubens zu wahren.
 
IXS am 29.11.2005 21:05 schrieb:
Doc_Holiday am 29.11.2005 19:09 schrieb:
- "Maria" ist lediglich der griechisch- lateinische Name für diese junge Frau, die Jesus gebar! Sie hieß wohl richtig "Mirijam".

Warum nicht gleich MRYM ;)
Weil es das "Y" im Hebräischen nicht gibt. Ihr Name sähe wohl so aus (ich bitte um Nachsicht, ist schon ein wenig her, dass ich mit Hebräisch zu tun hatte :-):
????????
 
Na klar, so, wie der Pantokrator-Christus ähnlichkeit zu Zeus und Jupiter hat. Was soll das beweisen?

es ist alles nur geklaut...


Wird Balder auch die gefallene Schöpfung mit sich auferstehen lassen? Wurde er für unsere Sünden gekreuzigt?

Nein aber nach ragnarök wird die Welt wiederauferstehen, der Tod von Balder ist für all das notwendig....
Und dass jesus für deine sünden gestorben ist glaubst du, ich tendiere eher zu der moslemischen sichtweise wonach isa (jesus) gerettet wurde da kein Gott so grausam ist ....

- Karl der Große war alles andere als ein Chorknabe, richtig. Ohne seine Taten gutzuheißen muss man doch anerkennen, dass er dem Christentum in Europa endgültig zum Durchbruch verholfen hat.

Eben uns wurde eine fremde Religion aufgedrängt....

Aber es kann nicht geleugnet werden, dass in der Zeit seiner Herrschaft Europa eine seit dem Ende des röm. Reiches nie gekannte kulturelle und wirtschaftliche Blüte erlebte.

Lies einmal nach was die Moslems (die zu der zeit eine echte wirtschaftl. u. kulture Blüte hatten) über die barbaren aus dem Norden dachten....


Die Reaktion des Christentums auf Schismatiker und Ketzer war sehr hart und teils gnadenlos, ja. Ich rede das nicht schön; den damaligen Christen schien es aber probat zu sein, um die Einheit und Reinheit des Glaubens zu wahren.

Die Einheit und reinheit des glaubens kostete zu vielen Menschen das leben als dass ich dem christentum die story von der nächstenliebe nicht abkaufe...
 
Feuersalamander am 30.11.2005 10:55 schrieb:
Na klar, so, wie der Pantokrator-Christus ähnlichkeit zu Zeus und Jupiter hat. Was soll das beweisen?
es ist alles nur geklaut...
Nein, es gibt lediglich Parallelen. Ich halte es sowieso für heikel, poly- mit monotheisten Religionen zu vergleichen.

Wird Balder auch die gefallene Schöpfung mit sich auferstehen lassen? Wurde er für unsere Sünden gekreuzigt?
Nein aber nach ragnarök wird die Welt wiederauferstehen, der Tod von Balder ist für all das notwendig....
Und dass jesus für deine sünden gestorben ist glaubst du, ich tendiere eher zu der moslemischen sichtweise wonach isa (jesus) gerettet wurde da kein Gott so grausam ist ....
So wie nach der Apokalypse.
Jesus konnte nicht gerettet werden, sein Tod war notwendig zum Heil der Welt.

- Karl der Große war alles andere als ein Chorknabe, richtig. Ohne seine Taten gutzuheißen muss man doch anerkennen, dass er dem Christentum in Europa endgültig zum Durchbruch verholfen hat.
Eben uns wurde eine fremde Religion aufgedrängt....
[ironie]Oh ja, die negativen Folgen dieser Zwangsmissionierung machen unser Leben ja auch nahezu unerträglich, gell? Unser Europa sähe mit den alten Religionen bestimmt viel besser aus, oder? [/ironie]

Aber es kann nicht geleugnet werden, dass in der Zeit seiner Herrschaft Europa eine seit dem Ende des röm. Reiches nie gekannte kulturelle und wirtschaftliche Blüte erlebte.
Lies einmal nach was die Moslems (die zu der zeit eine echte wirtschaftl. u. kulture Blüte hatten) über die barbaren aus dem Norden dachten....
Warum sollte ich Propaganda lesen? Im Ernst: Die moslemischen Reiche erlebten ebenfalls eine enrome kulturelle Blüten und brachten sie sogar mit nach Europa (Spanien); viele antike philosophische Schriften verdanken wir allein dem Islam.

Die Reaktion des Christentums auf Schismatiker und Ketzer war sehr hart und teils gnadenlos, ja. Ich rede das nicht schön; den damaligen Christen schien es aber probat zu sein, um die Einheit und Reinheit des Glaubens zu wahren.
Die Einheit und reinheit des glaubens kostete zu vielen Menschen das leben als dass ich dem christentum die story von der nächstenliebe nicht abkaufe...
[/quote]
Die Einheit und Reinheit des Glaubens war das wertvollste überhaupt für die damaligen Menschen, nur so kann man die Härte verstehen, mit der gegen Andersgläubige vorgegangen wurde. Und ja, man dachte, man täte denen einen Gefallen, in dem man sie verfolgte und zu bekehren versuchte!
 
Doc_Holiday am 30.11.2005 10:48 schrieb:
IXS am 29.11.2005 21:05 schrieb:
Doc_Holiday am 29.11.2005 19:09 schrieb:
- "Maria" ist lediglich der griechisch- lateinische Name für diese junge Frau, die Jesus gebar! Sie hieß wohl richtig "Mirijam".

Warum nicht gleich MRYM ;)
Weil es das "Y" im Hebräischen nicht gibt. Ihr Name sähe wohl so aus (ich bitte um Nachsicht, ist schon ein wenig her, dass ich mit Hebräisch zu tun hatte :-):
????????
Sorry, meinte eigentlich MRJM
Ausgesprochen "Meriem"...
Die alte hebräische Schrift kannte die geschriebenen Vokale nur bei besonderer Betonung.
Ein Beispiel für die Schreibweise: NZM -> Enzem (Enzym)
Anmerkung: "Enzyme" stammt aus dem Hebräischen.
 
Doc_Holiday am 30.11.2005 11:03 schrieb:
Warum sollte ich Propaganda lesen? Im Ernst: Die moslemischen Reiche erlebten ebenfalls eine enrome kulturelle Blüten und brachten sie sogar mit nach Europa (Spanien); viele antike philosophische Schriften verdanken wir allein dem Islam.

Propaganda lol, die versuchten mit Karl dem Großen zu handlen....

Ebenfalls ist witzig während die Europäer sich in ihrem Dreck suhlten legten die Araber dort bewässerungenn an usw.

Währen die Europäer juden und andersgläubige verfolgten, genossen die Christen und juden odrt religionsfreiheit.

Ausserdem sind nicht viele sondern fast ALLE antiken Philisophen über die Moslems zu gekommen, immerhin wurde die platonische akademie von justinian den I. -christl. Herrscher+Theologe nach fast 1000 Jahren geschlossen und das Verbot ausgesprochen in Athen Philosphie zu lehren...
 
IXS am 30.11.2005 11:25 schrieb:
Doc_Holiday am 30.11.2005 10:48 schrieb:
IXS am 29.11.2005 21:05 schrieb:
Doc_Holiday am 29.11.2005 19:09 schrieb:
- "Maria" ist lediglich der griechisch- lateinische Name für diese junge Frau, die Jesus gebar! Sie hieß wohl richtig "Mirijam".

Warum nicht gleich MRYM ;)
Weil es das "Y" im Hebräischen nicht gibt. Ihr Name sähe wohl so aus (ich bitte um Nachsicht, ist schon ein wenig her, dass ich mit Hebräisch zu tun hatte :-):
????????
Sorry, meinte eigentlich MRJM
Ausgesprochen "Meriem"...
Die alte hebräische Schrift kannte die geschriebenen Vokale nur bei besonderer Betonung.
Ein Beispiel für die Schreibweise: NZM -> Enzem (Enzym)
Anmerkung: "Enzyme" stammt aus dem Hebräischen.
Eigentlich gibt es im Hebräischen gar keine echten Vokale in unserem Sinne. Höchstens Vokalbuchstaben (matres lectionis) bzw. die masoretische "Interpunktion", die im Nachhinein eingefügt wurde, um das Lesen der Hl. Schrift zu erleichtern- denn: mit der Vokalisation ändert sich auch die Bedeutung eines Wortes.
 
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