• Aktualisierte Forenregeln

    Eine kleine Änderung hat es im Bereich Forenregeln unter Abschnitt 2 gegeben, wo wir nun explizit darauf verweisen, dass Forenkommentare in unserer Heftrubrik Leserbriefe landen können.

    Forenregeln


    Vielen Dank

Amerika, Amerika, und am 6. Tag ...

Solidus_Dave am 01.01.2006 18:58 schrieb:
drunkenmonkey am 01.01.2006 18:52 schrieb:
Trickmaster am 01.01.2006 18:48 schrieb:
genau das ist das Problem mit euch PC-Junkies (nett gemeint). man kann mit euch nicht über sowas reden am besten sollte der thread geschlossen werden, er ändert doch eh nichts daran an was ihr glaubt. :rolleyes: :rolleyes:
Haben Threads nur eine Daseinsberechtigung, wenn in ihnen erfolgreich missioniert werden kann? :ugly:


:ugly:
ich werde in Grund und Boden diskutiert, ihr seid doof und ich hab trotzdem recht
oder wie soll ich das jetzt deuten? %-)

Nein. Die Evolutionstheorie und die Bibel sind beide auf dem gleichen Standpunkt. Beides könnte wahr sein, deswegen ist es auch heutzutage egal, an was man nun glaubt. Für die einen is es die Bibel, für die anderen is es die Wissenschaft. Man muss beides auf der Welt tolerieren, solange man nicht die 100%ige Wahrheit kennt und auf diesen Stand sind beide Seiten noch nicht.
 
Trickmaster am 03.01.2006 11:52 schrieb:
Solidus_Dave am 01.01.2006 18:58 schrieb:
drunkenmonkey am 01.01.2006 18:52 schrieb:
Trickmaster am 01.01.2006 18:48 schrieb:
genau das ist das Problem mit euch PC-Junkies (nett gemeint). man kann mit euch nicht über sowas reden am besten sollte der thread geschlossen werden, er ändert doch eh nichts daran an was ihr glaubt. :rolleyes: :rolleyes:
Haben Threads nur eine Daseinsberechtigung, wenn in ihnen erfolgreich missioniert werden kann? :ugly:


:ugly:
ich werde in Grund und Boden diskutiert, ihr seid doof und ich hab trotzdem recht
oder wie soll ich das jetzt deuten? %-)

Nein. Die Evolutionstheorie und die Bibel sind beide auf dem gleichen Standpunkt. Beides könnte wahr sein, deswegen ist es auch heutzutage egal, an was man nun glaubt. Für die einen is es die Bibel, für die anderen is es die Wissenschaft. Man muss beides auf der Welt tolerieren, solange man nicht die 100%ige Wahrheit kennt und auf diesen Stand sind beide Seiten noch nicht.

Du hast freilich recht, dass, gemessen an der Wahrheit, Bibel wie Wissenschaft beide gleich unbeweisbar sind. Das allerdings stellt beide nicht auf eine gemeinsame Stufe, denn wenn der Maßstab der Wahrheitsnähe nicht anwendbar ist, so werden andere Maßstäbe gesucht. Einer dieser anderen Maßstäbe in der Wissenschaft ist nun die Nützlichkeit bzw. die Erklärungsmächtigkeit einer Theorie. Setzen wir diesen Maßstab an, so ist die Evolutionstheorie der Bibelerklärung voraus.

Du kannst natürlich Wissenschaft und Bibel auch an weiteren Maßstäben messen, z.B. inwieweit das jeweilige Theoriesystem die Frage nach dem Sinn des Daseins auf befriedigende Weise zu beantworten vermag. Gemessen an diesem Maßstab haben die Religionen im Ganzen der Wissenschaft gewiss etwas voraus.

Allerdings sind die h e u t i g e n Maßstäbe der Wissenschaften Wahrheitsnähe und Nützlichkeit. Da die Wahrheitsnähe in einem Unentschieden endet, bleibt nur der Maßstab der Nützlichkeit. Nach diesen Maßstäben aber eröffnet die Evolutionstheorie bedeutend mehr und besser anwendbare Erklärungsmöglichkeiten, als es die Bibel in betreff desselben Themas kann. Darum eben stehen Evolutionstheorie und Bibelerklärung nicht auf einer Stufe; nicht jedenfalls nach dem gegenwärtigen Verständnis von Wissenschaftlichkeit.

PS: Du scheinst zu glauben, dass die Bibel (vielleicht auch die Religion im Ganzen) ihre Daseinsberechtigung verlöre, wenn sie nicht mit den Wissenschaften konkurrieren könne. Dies aber ist in keinster Weise der Fall. Warum religiöse Denkweisen selbst in unserer abendländischen, durch und durch von Rationalität und Naturwissenschaftsoptimismus durchwachsenen Denkweise immer noch einen so großen Anklang finden, liegt gerade daran, dass sich Religion mit Fragen beschäftigt, welche die Naturwissenschaften gar nicht behandeln können.
 
Meinereiner am 03.01.2006 12:28 schrieb:
Trickmaster am 03.01.2006 11:52 schrieb:
Solidus_Dave am 01.01.2006 18:58 schrieb:
drunkenmonkey am 01.01.2006 18:52 schrieb:
Trickmaster am 01.01.2006 18:48 schrieb:
genau das ist das Problem mit euch PC-Junkies (nett gemeint). man kann mit euch nicht über sowas reden am besten sollte der thread geschlossen werden, er ändert doch eh nichts daran an was ihr glaubt. :rolleyes: :rolleyes:
Haben Threads nur eine Daseinsberechtigung, wenn in ihnen erfolgreich missioniert werden kann? :ugly:


:ugly:
ich werde in Grund und Boden diskutiert, ihr seid doof und ich hab trotzdem recht
oder wie soll ich das jetzt deuten? %-)

Nein. Die Evolutionstheorie und die Bibel sind beide auf dem gleichen Standpunkt. Beides könnte wahr sein, deswegen ist es auch heutzutage egal, an was man nun glaubt. Für die einen is es die Bibel, für die anderen is es die Wissenschaft. Man muss beides auf der Welt tolerieren, solange man nicht die 100%ige Wahrheit kennt und auf diesen Stand sind beide Seiten noch nicht.

Du hast freilich recht, dass, gemessen an der Wahrheit, Bibel wie Wissenschaft beide gleich unbeweisbar sind. Das allerdings stellt beide nicht auf eine gemeinsame Stufe, denn wenn der Maßstab der Wahrheitsnähe nicht anwendbar ist, so werden andere Maßstäbe gesucht. Einer dieser anderen Maßstäbe in der Wissenschaft ist nun die Nützlichkeit bzw. die Erklärungsmächtigkeit einer Theorie. Setzen wir diesen Maßstab an, so ist die Evolutionstheorie der Bibelerklärung voraus.

Du kannst natürlich Wissenschaft und Bibel auch an weiteren Maßstäben messen, z.B. inwieweit das jeweilige Theoriesystem die Frage nach dem Sinn des Daseins auf befriedigende Weise zu beantworten vermag. Gemessen an diesem Maßstab haben die Religionen im Ganzen der Wissenschaft gewiss etwas voraus.

Allerdings sind die h e u t i g e n Maßstäbe der Wissenschaften Wahrheitsnähe und Nützlichkeit. Da die Wahrheitsnähe in einem Unentschieden endet, bleibt nur der Maßstab der Nützlichkeit. Nach diesen Maßstäben aber eröffnet die Evolutionstheorie bedeutend mehr und besser anwendbare Erklärungsmöglichkeiten, als es die Bibel in betreff desselben Themas kann. Darum eben stehen Evolutionstheorie und Bibelerklärung nicht auf einer Stufe; nicht jedenfalls nach dem gegenwärtigen Verständnis von Wissenschaftlichkeit.

PS: Du scheinst zu glauben, dass die Bibel (vielleicht auch die Religion im Ganzen) ihre Daseinsberechtigung verlöre, wenn sie nicht mit den Wissenschaften konkurrieren könne. Dies aber ist in keinster Weise der Fall. Warum religiöse Denkweisen selbst in unserer abendländischen, durch und durch von Rationalität und Naturwissenschaftsoptimismus durchwachsenen Denkweise immer noch einen so großen Anklang finden, liegt gerade daran, dass sich Religion mit Fragen beschäftigt, welche die Naturwissenschaften gar nicht behandeln können.

Ich denke ja, dass der Glaube an Gott an der Religion eher das Unwichtigste von allem ist als das Wichtigste, denn Religion macht eigentlich die Lebensweise und das Verhalten gegenüber Mitmenschen aus als Götterverehrung, deswegen bin ich Christ, obwohl ich nicht an Gott glaube, und an die Schöpfungsgeschichte schon gar nicht!
Denn was einen richtigen Christen ausmacht, ist, dass er die Nächstenliebe praktiziert und nicht , dass er 3mal am Tag zu einem imaginären Gott betet!
 
Eine Frage:
Wenn Gott die Welt erschaffen hat ,
wer oder was hat dann Gott erschaffen???

Komm Christenfront ich warte ^^
 
aph am 02.01.2006 11:13 schrieb:
Davon gehe ich sowieso aus, wie du weißt. Aber sei's drum ...

Die Mathematik ist ein auf Axiomen aufgebautes abstraktes Regelwerk, innerhalb dessen eine eindeutige Beweisbarkeit vorliegt.

Die Naturwissenschaften orientieren sich am (wiederholt) Beobachtbaren. Auch wenn es im Bereich der Quantenphysik schwerer geworden ist, die Beobachtungen vorzunehmen, ändert das nichts daran, dass die Theorien potentiell widerlegbar sind. Von "Beweisen" spricht doch eigentlich kein Wissenschaftler mehr. Sie liefern allenfalls noch Hinweise, die ihre Theorien stützen. Alle wissen sehr genau, dass sie keine endgültigen Beweise bringen können.

Was aber historische "Tatsachen" betrifft, so sehe ich die Einmaligkeit als schwerwiegenderes Problem an. Ich kann prinzipiell nichts glauben, was in Geschichtsbüchern steht. Dafür spielt der Faktor Mensch eine viel zu große Rolle bei der Sache. Ich teile auch nicht deine Sichtweise, dass bei Bezeugungen die Beweislast nicht bei anderen liegt. Bei welchen anderen? Die ein berechtigtes Interesse an der Widerlegung haben? Da könnte ja jeder kommen und als Zeuge für irgendwas auftreten. Nein, ein Zeuge muss schon Relevanz für einen Fall haben und u. U. muss er das auch darlegen. Oder halt jemand für ihn.

Der Sieger schreibt die Geschichte. Diese Redewendung gibt es nicht ohne Grund. Man kann Akten vernichten, Papier neu beschreiben, man kann Geschichten erzählen, die Historie verfälschen. Manche Menschen laufen mit gefälschtem/gelogenem Geburtsdatum auf der Welt rum, ohne dass es jemals jemandem auffällt. Das kann ganze Zeitlinien durcheinander bringen.
Das beste Beispiel dafür ist doch die Mär vom Scheibenglauben des Mittelalters. Kam nicht neulich ans Licht, dass die Menschen und Gelehrten im Mittelalter gar nicht an die Welt als Scheibe glaubten, wie die Aufklärung jahrhundertelang behauptete? Ich weiß nicht ob es stimmt, aber plötzlich reden alle in diesen Termini ("die Aufklärer behaupteten"), vorher hat es nie jemand in Zweifel gezogen, schon bei der Wortwahl nicht. So wurde es ja sogar zum geflügelten Wort, wenn jemand etwas völlig Absurdes/Altmodisches behauptete, sagte man "jaja ... und die Erde ist eine Scheibe, was?" ohne einen geringsten Zweifel daran, dass die ollen Mittelaltermenschen diesen Unsinn annahmen. Und jetzt? Alles anders. Bis zur nächsten Entdeckung von Fälschern und Lügnern.

Das sind historische "Beweise".
1. Und was ist wenn morgen die Relativitätstheorie und die Quantenmechanik umgeworfen werden? Das ist leicht möglich. Denn genau diesen beiden Theorien haben Newtons Physik auseinander genommen. Vor etwas mehr als hundert Jahren dachte man noch, dass die Physik ein "abgeschlossenes Thema" sei und es nicht mehr viel zu erforschen gäbe. Und nun? Jetzt gibt es mehr zu forschen als je zuvor. Was ich damit sagen will: Ebenso wie es in der Geschichte Fälscher und Lügner gegeben hat und gibt, kann auch die heutge Physik vollkommen falsch sein.
2. Du schreibst, dass du eigentlich (theoretisch) nichts aus der Historie glauben kannst. Theoretisch dürfest du dann auch nicht die Evolutionstheorie annehmen. Denn gerade sie basier ja auf Vergangenem und experimentell nicht mehr Beweisbaren. Archäopteryx und der Basilosaurus (der übrigens gar kein Dinosaurier war) sind "Zeitzeugen der Geschichte". Du willst diese Zeugen ja aber anscheinend nicht annehmen. Also kannst du die Evolutionstheorie nicht als richtig annehmen. ;-)
Falls dies wirklich der Fall sein sollte (was ich aber eher nicht glaube), kann ich dir anhand einer Unmenge von "Beweisen" erläutern, dass die Evolutionstheorie im Großen und Ganzen stimmt (ist nämlich mein Fachgebiet ;-) ).
 
HateCrewDeathtroll am 03.01.2006 13:41 schrieb:
Eine Frage:
Wenn Gott die Welt erschaffen hat ,
wer oder was hat dann Gott erschaffen???

Komm Christenfront ich warte ^^
Da antworte ich dir einfach mit Augustinus: Niemand hat Gott erschaffen, da es vor Gott nichts gab. Es hat nicht einmal die Zeit gegeben. Auch sie wurde von Gott erschaffen. Denn hätte es die Zeit schon gegeben, wäre Gott von ihr abhängig und folglich nicht mehr allmächtig gewesen. Da Gott aber allmächtig ist, schuf er selbst die Zeit.
Wie er es dann getan hat, ist nicht eine Frage der Religion oder des Glaubens, sondern der Wissenschaft. Zurzeit nimmt man ja den Urknall als die wahrscheinlichste Theorie an.
(Ich möchte nur hinzufügen, dass ich Katholik bin und als solcher keinen Widerspruch zwischen Bibel und wissenschaftlichen Erkenntnissen sehe. Die Bibel sagt, dass Gott die Welt erschaffen hat, nicht wie. Das "Wie?" ist dann Aufgabe der Wissenschaft zu klären. Auch ich halte den Urknall und die Evolutionstheorie für die wahrscheinlichsten Theorien. -> Habe ich nur geschrieben, damit man mich nicht falsch versteht.)
 
ElNonsk am 03.01.2006 14:00 schrieb:
2. Du schreibst, dass du eigentlich (theoretisch) nichts aus der Historie glauben kannst. Theoretisch dürfest du dann auch nicht die Evolutionstheorie annehmen.

Kommt drauf an, was du unter "annehmen" verstehst. Ich wäge bei allen Informationen ab, denen ich gewahr werde, ob ich sie für richtig halte. Auf diese Weise ergibt sich für mich ein nie gesichertes, in sich nach allen mir verfügbaren Informationen aber maximal geschlossenes Weltbild.

Ich halte es für wahrscheinlich, dass der Autor dieser Enthüllungen über das Mittelalter-Denken die Wahrheit schreibt, ich checke dazu auch die Reaktionen der übrigens wissenschaftlichen Welt. Ein guter wissenschaftlicher Artikel verzichtet auf diese nicht.

Es kann natürlich auch sein, dass die Zeitungen, die ich lese, alle erlogen sind. Dies halte ich aber nicht für wahrscheinlich, weil mein Weltbild dann insgesamt einen unwahrscheinlicheren Zustand annimmt, wenn du verstehst was ich meine.

Die Erkenntnisse jenes russischen Forschers, der glaubt, Jesus in Indien gefunden zu haben, halte ich hingegen für möglich bis wahrscheinlich.

Mittlerweile willst du also sowohl Gott als auch die Evolution beweisen? Du hast dir ja viel vorgenommen. Bezüglich Urknall: Die Bibel beschreibt zwar nicht Gotts Vorgehen, wohl aber die Reihenfolge, in der er die Dinge erschuf. Stimmt die mit den gegenwärtigen wissenschaftlichen Erkenntnissen überein?
 
1. Und was ist wenn morgen die Relativitätstheorie und die Quantenmechanik umgeworfen werden? Das ist leicht möglich. Denn genau diesen beiden Theorien haben Newtons Physik auseinander genommen. Vor etwas mehr als hundert Jahren dachte man noch, dass die Physik ein "abgeschlossenes Thema" sei und es nicht mehr viel zu erforschen gäbe. Und nun? Jetzt gibt es mehr zu forschen als je zuvor. Was ich damit sagen will: Ebenso wie es in der Geschichte Fälscher und Lügner gegeben hat und gibt, kann auch die heutge Physik vollkommen falsch sein.
Dass die Quantenmechanik und die Relativitätstheorie einfach so umgeworfen werden, wage ich zu bezweifeln, da beide Theorien prüfbare Prognosen machen und gerade die wiederholt experimentel bestätigt wurden. Klar werden sie vermutlich nicht bis ins letzte Detail ihre Gültigkeit behalten, doch das Grosse und Ganze wird mit grosser Wahrscheinlichkeit stimmen.
Ausserdem lag Newton mit "seiner Physik" nicht völlig falsch, vielmehr schuf er das Grundgerüst auf dem die moderne Physik heute aufbaut.

2. Du schreibst, dass du eigentlich (theoretisch) nichts aus der Historie glauben kannst. Theoretisch dürfest du dann auch nicht die Evolutionstheorie annehmen. Denn gerade sie basier ja auf Vergangenem und experimentell nicht mehr Beweisbaren. Archäopteryx und der Basilosaurus (der übrigens gar kein Dinosaurier war) sind "Zeitzeugen der Geschichte". Du willst diese Zeugen ja aber anscheinend nicht annehmen. Also kannst du die Evolutionstheorie nicht als richtig annehmen. ;-)
Falls dies wirklich der Fall sein sollte (was ich aber eher nicht glaube), kann ich dir anhand einer Unmenge von "Beweisen" erläutern, dass die Evolutionstheorie im Großen und Ganzen stimmt (ist nämlich mein Fachgebiet ;-) ).
Ich werde jetzt nur auf den letzten Abschnitt eingehen, da das alles ja eigentlich gar nicht an mich adressiert ist ;-)
Du schreibst dort, dass es eine Unmenge von Beweisen gäbe, die die Evolutionstheorie bestätigen würden. Nun, ich brenne darauf sie zu hören!
 
aph am 03.01.2006 14:39 schrieb:
Kommt drauf an, was du unter "annehmen" verstehst. Ich wäge bei allen Informationen ab, denen ich gewahr werde, ob ich sie für richtig halte. Auf diese Weise ergibt sich für mich ein nie gesichertes, in sich nach allen mir verfügbaren Informationen aber maximal geschlossenes Weltbild.

Ich halte es für wahrscheinlich, dass der Autor dieser Enthüllungen über das Mittelalter-Denken die Wahrheit schreibt, ich checke dazu auch die Reaktionen der übrigens wissenschaftlichen Welt. Ein guter wissenschaftlicher Artikel verzichtet auf diese nicht.

Es kann natürlich auch sein, dass die Zeitungen, die ich lese, alle erlogen sind. Dies halte ich aber nicht für wahrscheinlich, weil mein Weltbild dann insgesamt einen unwahrscheinlicheren Zustand annimmt, wenn du verstehst was ich meine.

Die Erkenntnisse jenes russischen Forschers, der glaubt, Jesus in Indien gefunden zu haben, halte ich hingegen für möglich bis wahrscheinlich.

Mittlerweile willst du also sowohl Gott als auch die Evolution beweisen? Du hast dir ja viel vorgenommen. Bezüglich Urknall: Die Bibel beschreibt zwar nicht Gotts Vorgehen, wohl aber die Reihenfolge, in der er die Dinge erschuf. Stimmt die mit den gegenwärtigen wissenschaftlichen Erkenntnissen überein?
1. Du schreibst ja selbst, dass du es für äußerst unwahrscheinlich hälst, dass die Zeitungen, die du liest, alle erlogen sind. Wieso kann dann die gesamte Geschichtsschreibung deiner Meinung nach verfälscht sein? Du misst mit zweierlei Maß (so nach dem Motto: Was mir passt, das stimmt, und was mir nicht passt, stimmt nicht. -> Das ist vielleicht ein bisschen übertrieben ausgedrückt, aber ich werde diesen Eindruck einfach nicht los ;-) )
Du scheinst eine äußerst subjektive Weltsicht zu haben. Das hat Vorteile aber auch ziemliche Nachteile. Es fehlen die universalen Werte (die wir ja bereits in diesem Thread besprochen haben). -> Da weiterzugehen erlaube ich mir aber nicht, da dich das vermutlich beleidigen würde.
2. Du sagst die Bibel beschreibe die "Reihenfolge" in der die Welt von Gott erschaffen wurde. Ich denke du spielst auf die Schöpfung in sechs Tagen an. Genau das ist ja das "Wie?", das ich gemeint habe. Die Bibel darf nicht wörtlich genommen werden, sondern muss interpretiert werden. Die Aussage des Genesistextes ist eben "Was?" Gott gemacht hat: Er hat die Welt (ich setze das mit dem gesamten Universum gleich) erschaffen.
Das "Wie?" ist für die Religion nicht von Interesse, bzw. beeinflusst nicht den Glauben, sondern ist vielmehr von "der Wissenschaft" zu klären.
 
mercury123 am 03.01.2006 16:59 schrieb:
Dass die Quantenmechanik und die Relativitätstheorie einfach so umgeworfen werden, wage ich zu bezweifeln, da beide Theorien prüfbare Prognosen machen und gerade die wiederholt experimentel bestätigt wurden. Klar werden sie vermutlich nicht bis ins letzte Detail ihre Gültigkeit behalten, doch das Grosse und Ganze wird mit grosser Wahrscheinlichkeit stimmen.
Ausserdem lag Newton mit "seiner Physik" nicht völlig falsch, vielmehr schuf er das Grundgerüst auf dem die moderne Physik heute aufbaut.
Das ist ja gerade das Problem der Quantenmechanik und Relativitätstheorie, dass sie eben kaum experimentell bestätigt werden (können). Siehe dazu auch http://www.pcgames.de/?menu=0901&s=thread&gid=81&bid=10&tid=4234796&page=29
Newton lag mit "seiner Physik" in einigen Teilen nicht völlig falsch, aber sehr wichtige Teile derselben, wurden durch die neuen Theorien wirklich ersetzt. Die Dimensionen von Raum und Zeit sind eben nicht absolut - wie Isaac Newton angenommen hatte.
2. Du schreibst, dass du eigentlich (theoretisch) nichts aus der Historie glauben kannst. Theoretisch dürfest du dann auch nicht die Evolutionstheorie annehmen. Denn gerade sie basier ja auf Vergangenem und experimentell nicht mehr Beweisbaren. Archäopteryx und der Basilosaurus (der übrigens gar kein Dinosaurier war) sind "Zeitzeugen der Geschichte". Du willst diese Zeugen ja aber anscheinend nicht annehmen. Also kannst du die Evolutionstheorie nicht als richtig annehmen. ;-)
Falls dies wirklich der Fall sein sollte (was ich aber eher nicht glaube), kann ich dir anhand einer Unmenge von "Beweisen" erläutern, dass die Evolutionstheorie im Großen und Ganzen stimmt (ist nämlich mein Fachgebiet ;-) ).
mercury123 am 03.01.2006 16:59 schrieb:
Ich werde jetzt nur auf den letzten Abschnitt eingehen, da das alles ja eigentlich gar nicht an mich adressiert ist ;-)
Du schreibst dort, dass es eine Unmenge von Beweisen gäbe, die die Evolutionstheorie bestätigen würden. Nun, ich brenne darauf sie zu hören!
Okay, aber wirklich nur ein ganz kleiner Exkurs ;-) . Zuvor muss ich mich aber versichern, dass ihr die Echtheit von Fossilien im allgemeinen nicht anzweifelt und keine Weltverschwörung hinter ihrer Entdeckung seht. Das brauche ich einfach als Basis um weitermachen zu können.
 
ElNonsk am 03.01.2006 20:18 schrieb:
2. Du sagst die Bibel beschreibe die "Reihenfolge" in der die Welt von Gott erschaffen wurde. Ich denke du spielst auf die Schöpfung in sechs Tagen an. Genau das ist ja das "Wie?", das ich gemeint habe. Die Bibel darf nicht wörtlich genommen werden, sondern muss interpretiert werden. Die Aussage des Genesistextes ist eben "Was?" Gott gemacht hat: Er hat die Welt (ich setze das mit dem gesamten Universum gleich) erschaffen.
Das "Wie?" ist für die Religion nicht von Interesse, bzw. beeinflusst nicht den Glauben, sondern ist vielmehr von "der Wissenschaft" zu klären.
[/quote]

Mist, meine O-Mails konnten ElNonsk also nicht überzeugen, dass die Bibel durchaus auch das "wie? der Schöpfung beschreibt ;-)
Dann versuch ichs eben mal öffentlich ;-) , also hier ein paar Verse aus der Bibel, die meiner Meinung nach das Gegenteil aussagen:

1.Mose 1,6-8:
Dann sagte Gott: "Es werde ein fester Raum zwischen den Wassern, und er soll die Wasser voneinander scheiden." So geschah es. Und Gott machte dies Gewölbe und schied die Wassermassen unterhalb des Gewölbes von den Wassern oberhalb des Gewölbes. Gott nannte das Gewölbe Himmel. Es wurde Abend. Es wurde Morgen: ein zweiter Tag.

Es dürfte wohl unbestreitbar sein, dass man bei diesen Versen herauslesen kann, wie Gott den Himmel gemacht hat. Für was sind denn nun diese beschreibende Worte gut, wenn doch in deinen Augen nur das "was?" zählt?
Es gäbe übrigens noch einen ganzen Haufen weiterer solcher Verse, die ich dir vorhalten könnte..., aber lassen wir das erst mal.
 
Gut noch ne Frage:
Wie kann etwas entstehen , wenn vorher nichts war??
Es geht nicht ,da es das "nichts" nicht gibt, weil wenn das "nichts" existieren würde , hätte es eine eigenschaft und wäre somit nicht "nichts" sondern "existent" . Also muss es vorher immer etwas gegeben haben.

Das ist aber unlogisch , weil das ja auch entstanden sein muss , da es sonst nicht existieren würde.
 
HateCrewDeathtroll am 03.01.2006 20:58 schrieb:
Gut noch ne Frage:
Wie kann etwas entstehen , wenn vorher nichts war??
Es geht nicht ,da es das "nichts" nicht gibt, weil wenn das "nichts" existieren würde , hätte es eine eigenschaft und wäre somit nicht "nichts" sondern "existent" . Also muss es vorher immer etwas gegeben haben.

Das ist aber unlogisch , weil das ja auch entstanden sein muss , da es sonst nicht existieren würde.
Schon mal was von nem Pradoxon gehört mein Junge?
Das sind halt(oder so ähnlich)die Dinge , die über unseren Verstand hinausgehen!
 
gamerschwein am 03.01.2006 21:02 schrieb:
HateCrewDeathtroll am 03.01.2006 20:58 schrieb:
Gut noch ne Frage:
Wie kann etwas entstehen , wenn vorher nichts war??
Es geht nicht ,da es das "nichts" nicht gibt, weil wenn das "nichts" existieren würde , hätte es eine eigenschaft und wäre somit nicht "nichts" sondern "existent" . Also muss es vorher immer etwas gegeben haben.

Das ist aber unlogisch , weil das ja auch entstanden sein muss , da es sonst nicht existieren würde.
Schon mal was von nem Pradoxon gehört mein Junge?
Das sind halt(oder so ähnlich)die Dinge , die über unseren Verstand hinausgehen!

Falls du dich für die Erklärung der Naturwissenschaftler interessierst, könnte dir Harald Lesch weiterhelfen
( http://www.br-online.de/alpha/centauri/archiv.shtml )
such dort mal nach Big Bang und geniesse Leschs Erklärung dazu ;-)
 
gamerschwein am 03.01.2006 21:02 schrieb:
HateCrewDeathtroll am 03.01.2006 20:58 schrieb:
Gut noch ne Frage:
Wie kann etwas entstehen , wenn vorher nichts war??
Es geht nicht ,da es das "nichts" nicht gibt, weil wenn das "nichts" existieren würde , hätte es eine eigenschaft und wäre somit nicht "nichts" sondern "existent" . Also muss es vorher immer etwas gegeben haben.

Das ist aber unlogisch , weil das ja auch entstanden sein muss , da es sonst nicht existieren würde.
Schon mal was von nem Pradoxon gehört mein Junge?
Das sind halt(oder so ähnlich)die Dinge , die über unseren Verstand hinausgehen!

Wie könnt ihr dann von Gott überzeugt sein , wenn er über unseren Verstand hinausgeht und ein paradoxon ist?
Also ist es dumm an irgendetwas zu glauben egal ob wissenschaft oder Religion ,da es nicht wiederlegt ist und paradox??
Ich glaube an die Logik und es gibt für alles Gesetze , nur weil wir sie nicht kennen , sind sie nicht unerklärbar.
Da gab es doch so einen Satz:
"Wunder stehen nicht im gegensatz zur Natur sondern im Gegensatz zu dem , was wir von ihr wissen."
Ich behaupte einfach mal, das das was wir von der natur und vom universum , etc wissen nur ein bruchteil von dem ist, was wirklich existiert.

Als Beispiel hol ich mal die Mathematik:
Im ersten Schuljahr lernt man die Addition und die Subtraktion kennen, auf der weiterführenden Schule Gleichungen , Primzahlen etc. Auf der Uni wird man in die letzten Geheimnisse eingeweiht , die wir über die Mathematik wissen.
Darauf basiert dann die weitere Forschung.

Unser Wissen von den Naturgesetzen ist in diesem Vergleich meiner Meinung nach auf Grundschulniveau.
 
HateCrewDeathtroll am 03.01.2006 20:58 schrieb:
Gut noch ne Frage:
Wie kann etwas entstehen , wenn vorher nichts war??
Es geht nicht ,da es das "nichts" nicht gibt, weil wenn das "nichts" existieren würde , hätte es eine eigenschaft und wäre somit nicht "nichts" sondern "existent" . Also muss es vorher immer etwas gegeben haben.

Das ist aber unlogisch , weil das ja auch entstanden sein muss , da es sonst nicht existieren würde.

Nah, du kannst nichts keine Eigenschaften zusprechen, denn wenn du nichts betrachtest, kannst du auch keine Eigenschaften wahrnehmen.

Das Problem, das du zu sehen glaubst, entsteht nur dadurch, dass du nichts von vornherein als Gegenstand begreifst und Gegenstände natürlich Eigenschaften besitzen. Aber nichts ist eben gerade kein Gegenstand, sondern nichts.

PS: Wir können über nichts gar nicht sprechen, denn wenn wir über irgendetwas sprechen, tja, dann sprechen wir über etwas und nicht über nichts.
 
HateCrewDeathtroll am 03.01.2006 21:15 schrieb:
Wie könnt ihr dann von Gott überzeugt sein , wenn er über unseren Verstand hinausgeht und ein paradoxon ist?

Paradoxien sind zwar paradox, aber das heißt nicht, dass sie darum nicht existieren können. Der Satz „Dieser Satz ist falsch.“ ist paradox. Wenn der Satz nämlich wahr ist, dann ist er falsch und wenn er falsch ist, dann ist er wahr. Allerdings existiert dieser Satz ja ganz offensichtlich; jeder, der will, kann ihn lesen und sich so überzeugen, dass er existiert.
 
Meinereiner am 03.01.2006 21:48 schrieb:
HateCrewDeathtroll am 03.01.2006 21:15 schrieb:
Wie könnt ihr dann von Gott überzeugt sein , wenn er über unseren Verstand hinausgeht und ein paradoxon ist?

Paradoxien sind zwar paradox, aber das heißt nicht, dass sie darum nicht existieren können. Der Satz „Dieser Satz ist falsch.“ ist paradox. Wenn der Satz nämlich wahr ist, dann ist er falsch und wenn er falsch ist, dann ist er wahr. Allerdings existiert dieser Satz ja ganz offensichtlich; jeder, der will, kann ihn lesen und sich so überzeugen, dass er existiert.

Es ging ja auch nicht um paradoxien sondern darum das die wissenschaft und Gott paradox sind und über unseren Verstand hinausgehen.
Wenn sie dann nicht an die Wissenschaft glauben sondern Gott , ist das insofern seltsam , da beide gleichgestellt werden.
Also ist es widersprücjlich an das eine , aber nicht an das andere zu glauben.
Also muss man entweder an beides oder an nichts von beiden glauben.

So interpretiere ich jedenfalls die antwort auf meine Frage , worauf ich noch eine Frage stellte.

Das "Nichts" erinnert mich irgendwie an die zen-buddhistische Vorstellung vom "Absoluten" , weil das "nichts" teil vom "absoluten" ist , weil es sonst ja nicht absolut , also vollkommen wäre.
Also ist das "nichts" das Gegenteil vom existenten.
Aber es ging ja darum , das man aus "nichts" nichts eschaffen kann , da man meiner Meinung nach nichts erschaffen sondern nur verändern kann.
Desweiteren muss theoretisch "nichts" existieren ,weil man ja sonst nich darüber Disskutieren könnte oder?

Man könnte aber auch das nichts als subjektiv bezeichnen.Wenn man nämlich über etwas nichts weiß , weiß man nichts davon , es existiert also nicht in seinem Kopf , es existiert jedoch in der Realität.
Aber Subjektiv ist wieder eine Eigenschaft , woraus ich schließe ,das "nichts" nicht existiert.

Eigentlich unterstreichst du meine Meinung nur , wenn du sagst man könnte über "nichts" nicht reden, aber da wir gerade das genau tun ist es Falsch.

"Nichts" existiert somit , andererseits aber auch nicht , es ist also dem "Absolut" in dieser Hinsicht gleichzusetzten , da man um Absolut zu sein gleichzeitig "nichts" sein muss , sonst hätte man dieses "nichts" logischerweiße nicht und man wär nicht absolut.

Ich guck gelich nochmal nach und schreibe es dann genauer hin.
Sry für Rechtschreibfehler oder Wiederholungen oder Wiedersprüche.
Ich habe einfach geschrieben , was ich gedacht habe.
Meine Gedanken kennen keine Rechtschreibung oder Satzbaufehler.

@Vorposter: Doppelposter :finger:
 
HateCrewDeathtroll am 03.01.2006 23:09 schrieb:
Meinereiner am 03.01.2006 21:48 schrieb:
HateCrewDeathtroll am 03.01.2006 21:15 schrieb:
Wie könnt ihr dann von Gott überzeugt sein , wenn er über unseren Verstand hinausgeht und ein paradoxon ist?

Paradoxien sind zwar paradox, aber das heißt nicht, dass sie darum nicht existieren können. Der Satz „Dieser Satz ist falsch.“ ist paradox. Wenn der Satz nämlich wahr ist, dann ist er falsch und wenn er falsch ist, dann ist er wahr. Allerdings existiert dieser Satz ja ganz offensichtlich; jeder, der will, kann ihn lesen und sich so überzeugen, dass er existiert.

Es ging ja auch nicht um paradoxien sondern darum das die wissenschaft und Gott paradox sind und über unseren Verstand hinausgehen.
Wenn sie dann nicht an die Wissenschaft glauben sondern Gott , ist das insofern seltsam , da beide gleichgestellt werden.
Also ist es widersprücjlich an das eine , aber nicht an das andere zu glauben.
Also muss man entweder an beides oder an nichts von beiden glauben.

So interpretiere ich jedenfalls die antwort auf meine Frage , worauf ich noch eine Frage stellte.

Das "Nichts" erinnert mich irgendwie an die zen-buddhistische Vorstellung vom "Absoluten" , weil das "nichts" teil vom "absoluten" ist , weil es sonst ja nicht absolut , also vollkommen wäre.
Also ist das "nichts" das Gegenteil vom existenten.
Aber es ging ja darum , das man aus "nichts" nichts eschaffen kann , da man meiner Meinung nach nichts erschaffen sondern nur verändern kann.
Desweiteren muss theoretisch "nichts" existieren ,weil man ja sonst nich darüber Disskutieren könnte oder?

Man könnte aber auch das nichts als subjektiv bezeichnen.Wenn man nämlich über etwas nichts weiß , weiß man nichts davon , es existiert also nicht in seinem Kopf , es existiert jedoch in der Realität.
Aber Subjektiv ist wieder eine Eigenschaft , woraus ich schließe ,das "nichts" nicht existiert.

Eigentlich unterstreichst du meine Meinung nur , wenn du sagst man könnte über "nichts" nicht reden, aber da wir gerade das genau tun ist es Falsch.

"Nichts" existiert somit , andererseits aber auch nicht , es ist also dem "Absolut" in dieser Hinsicht gleichzusetzten , da man um Absolut zu sein gleichzeitig "nichts" sein muss , sonst hätte man dieses "nichts" logischerweiße nicht und man wär nicht absolut.

Ich guck gelich nochmal nach und schreibe es dann genauer hin.
Sry für Rechtschreibfehler oder Wiederholungen oder Wiedersprüche.
Ich habe einfach geschrieben , was ich gedacht habe.
Meine Gedanken kennen keine Rechtschreibung oder Satzbaufehler.

@Vorposter: Doppelposter :finger:

Dein ganzer Post ist eigentlich völlig sinnlos, da das "nichts" den Menschlichen Verstand überschreitet und somit eigentlich gar nicht zur Diskussion stehen sollte!
Wer noch länger über das nichts philosophiert zeigt mal wieder wie dumm wir Menschen im Bezug auf das Eingestehen unserer Grenzen sind!Somit wird die menschliche Schwäche für Götter und dergleichen erklärt, da man etwas sucht , was das nichts erklären kann , bzw alle anderen unerklärlcihen Dinge.
Hiermit ist die Diskussion um das Nichts offiziell für beendet erklärt!!!
 
gamerschwein am 03.01.2006 23:18 schrieb:
HateCrewDeathtroll am 03.01.2006 23:09 schrieb:
Meinereiner am 03.01.2006 21:48 schrieb:
HateCrewDeathtroll am 03.01.2006 21:15 schrieb:
Wie könnt ihr dann von Gott überzeugt sein , wenn er über unseren Verstand hinausgeht und ein paradoxon ist?

Paradoxien sind zwar paradox, aber das heißt nicht, dass sie darum nicht existieren können. Der Satz „Dieser Satz ist falsch.“ ist paradox. Wenn der Satz nämlich wahr ist, dann ist er falsch und wenn er falsch ist, dann ist er wahr. Allerdings existiert dieser Satz ja ganz offensichtlich; jeder, der will, kann ihn lesen und sich so überzeugen, dass er existiert.

Es ging ja auch nicht um paradoxien sondern darum das die wissenschaft und Gott paradox sind und über unseren Verstand hinausgehen.
Wenn sie dann nicht an die Wissenschaft glauben sondern Gott , ist das insofern seltsam , da beide gleichgestellt werden.
Also ist es widersprücjlich an das eine , aber nicht an das andere zu glauben.
Also muss man entweder an beides oder an nichts von beiden glauben.

So interpretiere ich jedenfalls die antwort auf meine Frage , worauf ich noch eine Frage stellte.

Das "Nichts" erinnert mich irgendwie an die zen-buddhistische Vorstellung vom "Absoluten" , weil das "nichts" teil vom "absoluten" ist , weil es sonst ja nicht absolut , also vollkommen wäre.
Also ist das "nichts" das Gegenteil vom existenten.
Aber es ging ja darum , das man aus "nichts" nichts eschaffen kann , da man meiner Meinung nach nichts erschaffen sondern nur verändern kann.
Desweiteren muss theoretisch "nichts" existieren ,weil man ja sonst nich darüber Disskutieren könnte oder?

Man könnte aber auch das nichts als subjektiv bezeichnen.Wenn man nämlich über etwas nichts weiß , weiß man nichts davon , es existiert also nicht in seinem Kopf , es existiert jedoch in der Realität.
Aber Subjektiv ist wieder eine Eigenschaft , woraus ich schließe ,das "nichts" nicht existiert.

Eigentlich unterstreichst du meine Meinung nur , wenn du sagst man könnte über "nichts" nicht reden, aber da wir gerade das genau tun ist es Falsch.

"Nichts" existiert somit , andererseits aber auch nicht , es ist also dem "Absolut" in dieser Hinsicht gleichzusetzten , da man um Absolut zu sein gleichzeitig "nichts" sein muss , sonst hätte man dieses "nichts" logischerweiße nicht und man wär nicht absolut.

Ich guck gelich nochmal nach und schreibe es dann genauer hin.
Sry für Rechtschreibfehler oder Wiederholungen oder Wiedersprüche.
Ich habe einfach geschrieben , was ich gedacht habe.
Meine Gedanken kennen keine Rechtschreibung oder Satzbaufehler.

@Vorposter: Doppelposter :finger:

Dein ganzer Post ist eigentlich völlig sinnlos, da das "nichts" den Menschlichen Verstand überschreitet und somit eigentlich gar nicht zur Diskussion stehen sollte!
Wer noch länger über das nichts philosophiert zeigt mal wieder wie dumm wir Menschen im Bezug auf das Eingestehen unserer Grenzen sind!Somit wird die menschliche Schwäche für Götter und dergleichen erklärt, da man etwas sucht , was das nichts erklären kann , bzw alle anderen unerklärlcihen Dinge.
Hiermit ist die Diskussion um das Nichts offiziell für beendet erklärt!!!
Dann erklär mir mal warum du der Meinung bist , das es unseren Verstand überschreitet.
Sag mir wo unsere Grenzen sind!
Wenn du damit zufrieden bist ,das es halt so ist , dann tust du mir Leid.
Ich versuche etwas mithilfe der Logik zu erklären und du sagst dadurch würde der Glaube an Götter entstehen??
Der Mensch wär heute nicht so weit entwickelt , wenn es nicht irgendwelche Menschen gäbe ,die sich solche Fragen gestellt haben.

Hätten Menschen es einfach so hingenommen , das zb wenn etwas brennt ,es halt brennt und sonst nichts weiter , hätten sie sich das Feuer nie zu nutzten machen können oder?

Wenn man Wasser sieht , das fließt und es so hin nimmt , das es halt so ist , dann hätte man sich das wasser nicht zu nutze machen können indem man eine Mühle baut.
Es ging über den Verstand der meisten Menschen hinaus, genau wie jetzt deiner meinung nach das "nichts" über unseren Verstand hinausgeht.

Vor 2000 jahren gingen Blitze über den Verstand der Menschen hinaus, jetzt ist es das "nichts"
Hätte sich damals niemand die Frage gestellt "Wie/Warum?" wüssten wir es heute noch nicht.
Wir stellen uns jetzt die Frage "Wie/Warum" und in 2000 Jahren wird man es wissen . Vielleicht nicht durch uns persönlich , aber durch Menschen , die wie wir sind und sich diese Frage auch stellen.

Und da kommt mir noch eine Frage in den Sinn:
Aus welchem Grund hat Gott denn die Welt erschaffen ; was bringt es ihm?
Aus eigennutz , damit er sich nicht langweilt?
Sagt es mir!!
 
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