Klar geht das schon länger so, weil die Journaille gerne hetzt.a) es ging um Volksverhetzung und Holocaustleugnung in Parteiprogrammen. Was hat jetzt eine aus dem Ruder gelaufene Demo-Veranstaltung damit zu tun? Ohne Verknüpfung zu entsprechenden volksverhetzerischen Aussagen eines Redners: nichts.
b) Du schreibst das so, als ob ganz Deutschland nur wegen dieses einen Tages der Meinung wäre, Sachsen wäre recht(sextrem)er als der Rest von Deutschland. Aber das geht doch schon mindestens seit 2015 so.
Jap, das war Scheiße.paar Stichwörter: Clausnitz,
Der Mann hatte Recht, hat auch nichts mit Rechtsextremismus zu tun."Sie haben mich ins Gesicht gefilmt, das dürfen sie nicht" (Dresden),
Ebenfalls kein Rechtsextremismus. Wärst du hier mit Legida gekommen, hätte ich dir zugestimmt.Pegida Aufmärsche (Dresden)
Die Wurzeln des verbreiteten Rechtsextremismus in Ostdeutschland liegen in den 90ern, genauso wie der NSU. Ist aber auch nicht schlimmer als westdeutsche Geschichten (GLADIO, Wehrsportgruppe Hoffmann, SS-Veteranen, Nazis in Nachkriegsdeutschland uvm.)Wenn man die NSU noch mit hinzunimmt, schon seit Jahrhundertbeginn.
Mööp, zweifelhaft. Seit 2008 wird das so gezählt: https://www.focus.de/politik/deutschland/rechtsextremismus-so-viele-straftaten-wie-nie_aid_361205.htmlMööp, falsch.
Solche Straftaten werden bundesweit nach dem PMK Definitionssystem geordnet (siehe Antwort zu 4.). Wie du in der Antwort auf eine kleine Anfrage der AfD entnehmen kannst (siehe erste Tabelle), gibt es dort verschiedene Spalten ua. für "ausländische" und "religiöse Ideologie".
Diese Antwort wieselt ganz geschickt drum herum.Seit Januar 2008 würden bundeseinheitlich auch Fälle, in denen der Täter nicht zweifelsfrei feststeht, zu den Straftaten gezählt. Die Zahl der rechtsextremistisch motivierten Gewalttaten lag den Angaben zufolge bis Mitte Dezember bei 965.
Erstens sagt Staatsangehörigkeit null über die politische Motivation, zweitens erleben das Juden selbst ganz anders:Eine Antwort aus dieser kleinen Anfrage möchte ich noch hervorheben:
In Sachsen-Anhalt wurden im Zeitraum von 2015 bis Juni 2018 "zu [...] antisemitischen Straftaten [...] insgesamt 167 Tatverdächtige ermittelt. Die Tatverdächtigen besitzen ausnahmslos die deutsche Staatsangehörigkeit."
https://uni-bielefeld.de/ikg/daten/JuPe_Bericht_April2017.pdf
Ich will hier nicht irgendwelche Parteien verteidigen, aber die AFD ist nicht rechtsextremistisch, und Buzzfeed zu zitieren um das zu "beweisen" ist in etwa so ehrlich wie die Compact zu zitieren um zu beweisen, dass die SPD linksextremistisch ist. Ich möchte hier noch anmerken, dass ich davon überzeugt bin, dass in der AFD Rechtsextremisten auch auf hohen Posten sitzen. Macht aber die Partei nicht rechtsextremistisch, und anscheinend verlassen immer mehr dieser Gestalten die AFD.Wenn ich sagen würde:
"Die Juden (Türken, Sinthi/Roma, Ausländer, Zigeuner, Flüchtlinge, etc ad inf) klauen uns die Arbeitsplätze und sacken sich unser schwerverdientes Geld ein." ist das erstmal tatsächlich nur eine Meinung.
Wenn ich das allerdings im Rahmen einer aufstachelnden Rede vor versammelten Pegidioten oder Anhängern der rechtsextremistischen AfD sage und zu einem "Kampf" dagegen aufrufe (selbst wenn dieser nur politisch legal gemeint ist)dann grenzt das an Volksverhetzung und dann ist mein Anliegen auch nicht mehr, meine Meinung zu sagen, sondern die Zuhörerschaft anzustacheln, diese Meinung zu übernehmen und möglicherweise nehme ich dabei sogar in Kauf, daß diese darauf basierend Gewalttaten gegen von mir durch das aufgebaute Feindbild definierte Personen unternehmen - von denen ich mich im Anschluß sofort distanziere. So hatte ich das natürlich nie gemeint.
![]()