Virtual Reality: Kann der Durchbruch in den Gaming-Mainstream gelingen?

Jakkelien

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Hätte ich gar nicht gedacht. Im Ernst jetzt. Umso schmerzhafter dann, wenn man mit so nem Teil auf dem Kopf vor die Wand läuft. xD
Nö. Die ist doch gut gepolstert.... also innen^^

Ich habe es tatsächlich geschafft einen der Controler gegen die Wand zu donnern und dabei habe ich locker mehr als 2,5m² freien Raum zur Verfügung. Controler und Wand geht es gut. Vor dieser habe ich jetzt einfach eine Luftmatratze platziert.
Wirklich gefährlich sind am Anfang die Spiele mit voller Körpererfahrung. Wenn du dich an imaginäre Wände lehnen möchtest oder das Momentum einer plötzlichen Vorwärtsbewegung abfangen willst, kannst du das Gleichgewicht verlieren. An diese Spiele sollte man sich rantasten. Man lernt das VR-Erlebnis nach einer Zeit zu händeln und dann passiert das nicht mehr.
Es hilft auch ungemein sich einen kleinen Teppich direkt in die Mitte zu legen. Dann merkt man sofort, wenn man die Mitte verlässt und wird nicht mehr seinen Controler gegen Wände stoßen.
 

General-Lee

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Moss, Farpoint, BeatSaber, Skyrim VR, No Man Sky, Racket Fury, Astro Bot Rescue Mission, REZ Infinite, Thumper, Wipeout, Doom 3 VR, Star Wars Squadron, Resident Evil Biohazard, Dirt Rally, Bravo Team, Superhot VR und Arizona Sumshine.
Das ist meine aktuelle VR Playlist. PSVR.
Ein paar gibts also schon. Wobei es doch auch auf das passende Eingabegerät ankommt.
Einige mit dem ganz normalen Controller, einige nur mit Move Controller, wie Beat Saber...ganz klar, aber die Shooter profitieren definitiv vom Aim Controller. Die möchte ich mir gar nicht mehr anders vorstellen.
Tracking Probleme kenne ich nicht, wenn man ein paar grundlegende Dinge, was Kamera- und Spielerposition betrifft beachtet und die Controller richtig kalibriert sind.
Macht es Spaß? Auf jeden Fall.
Ist es ein Must have? Nun, das muss jeder selber einschätzen. Würde sagen nein, ergänzt aber das Hobby Videospiele um eine weitere Komponente.
Wer eine Anschaffung überlegt, sollte es unbedingt vorher ausprobieren, denn Motion Sickness ist ein Problem und wer darunter leidet, hat nur wenig Spaß damit.
 

OutsiderXE

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VR ist für mich zu schnell zu weit gegangen. Die Steuerung sollte noch mit Controller/Maus/Tastatur funktionieren, ansonsten wird das Spielprinzip zu stark verändert.
 

OttoNormalmensch

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Nö. Die ist doch gut gepolstert.... also innen^^

Ich habe es tatsächlich geschafft einen der Controler gegen die Wand zu donnern und dabei habe ich locker mehr als 2,5m² freien Raum zur Verfügung. Controler und Wand geht es gut. Vor dieser habe ich jetzt einfach eine Luftmatratze platziert.
Wirklich gefährlich sind am Anfang die Spiele mit voller Körpererfahrung. Wenn du dich an imaginäre Wände lehnen möchtest oder das Momentum einer plötzlichen Vorwärtsbewegung abfangen willst, kannst du das Gleichgewicht verlieren. An diese Spiele sollte man sich rantasten. Man lernt das VR-Erlebnis nach einer Zeit zu händeln und dann passiert das nicht mehr.
Es hilft auch ungemein sich einen kleinen Teppich direkt in die Mitte zu legen. Dann merkt man sofort, wenn man die Mitte verlässt und wird nicht mehr seinen Controler gegen Wände stoßen.
Das hört sich an, als könnte man eine sündhaft gute Zeit mit VR verbringen. :) Nur halt nicht für den Ottonormalverbraucher. Da muss erst was, in Anführungszeichen, Besseres her. Ansonsten schließe ich mich, was Preis und Spiele angeht, dem allgemeinen O-Ton an.
 

General-Lee

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VR ist für mich zu schnell zu weit gegangen. Die Steuerung sollte noch mit Controller/Maus/Tastatur funktionieren, ansonsten wird das Spielprinzip zu stark verändert.
Darüber wüßte ich gerne mehr. Die meisten Spiele, die ich im Post zuvor nannte, sind weiterhin ganz normal mit dem Controller spielbar.
Andere Spiele, die einen völlig anderen Ansatz benutzen, wie Beat Saber, sind natürlich auf herkömmliche Weise nicht spielbar.Und wieder andere profitieren von alternativ, angebotenen Steuerungsoptionen.
Das alles gilt für PSVR. Wie es mit Occulus oder der Vive ist, kann ich nicht beurteilen.
Was die PSVR betrifft, ist das recht vielseitig.
Was das angesprochene Spielprinzip betrifft, so verstehe ich das nicht ganz. Einerseits hat man hier neue Möglichkeiten des Spielens, aber es soll alles so bleiben, wie es ist? Das täte dem Medium auch wieder nicht gut.
 
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ERRORrothe

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Der einzig wahre Grund, warum VR noch nicht wirklich im mainstream angekommen ist, sind die Menschen. Zuerst dachte ich nur der Artikel sei der beste Beweis dafür wieviele halbgare Vorurteile es ggü. VR gibt, aber wenn man sich dann die Kommentare anschaut, möchte man als VR-Spieler am liebsten schreiend aus dem Fenster springen.

1. VR-Brillen muss man wie rohe Eier behandeln und mit einer VR-Brille kann man nicht zur Tür.
Wie kommt man auf sowas?! Gegenfrage: Wie oft wirft man denn einen Controller oder eine Maus in die Ecke und rennt mit Headset zur Tür? Genau... Ein VR Headsset ist in wenigen Sekunden abgelegt und kann auch mal "sanft" auf die Couch geworfen werden ohne kaputt zu gehen.

2. VR ist nicht zugänglich bzw. zu kompliziert aufzubauen und zu nutzen.
Die Einrichtung und Nutzung von VR ist selbst mit dem von allen noch am "kompliziertesten" Systemen (Lighthouse) einfacher, als eine Grafikkarte auszutauschen oder ein Treiberproblem von Windows zu beheben. Jeder PC Spieler ist dazu fähig! Brille anstecken, bei HTC/Steam VR Brillen 2 kleine schwarze Boxen im Raum verteilen, einmal Spielfläche ablaufen. Fertig. Bei Brillen mit Insideout-Tracking muss man sogar nur noch die Fläche ablaufen.

Bei der Nutzung kommt man in der Tat nicht drum herum sich a) die Brille aufzusetzen, wobei man sich ja auch nicht beschwert, das man eine Maus oder einen Controller in die Hand nehmen muss und sich b) bei den meisten Spielen tatsächlich zu bewegen - aber das ist auch das Konzept von VR. Diejenigen denen das aber trotzdem zuviel ist, können auch einfach Simulationen auf der Couch oder am Schreibtisch in VR spielen.

3. Für VR brauche ich 5 RTX 3090 oder 400 Kerne mit 10 GHz.
Falsch. Selbst mit eine popeligen Radeon 580 kann man sehr gut und flüssig nahezu jedes VR-Spiel spielen. Fast jeder Meckerfritze hier hat wahrscheinlich mindestens eine GTX970, eher 1060 oder gar 2060 in seinem Rechner stecken und wäre somit in der Lage ein VR-Headset zu betreiben. Auch die aktuelle Konsolengeneration wäre ohne Probleme in der Lage ein VR-Headset zu betreiben, was übrigens ein weiteres Vorurteil ist: Konsolen bremsen VR aus. Davon abgesehen gibt es inzwischen diverse Software/Hardware-Lösungen die die notwendige Leistung reduzieren.

4. In VR brauche ich 8K pro Auge und 400 Fps damit mir nicht die Augen bluten:
Nein, nein und nochmals nein! Es ist nicht vergleichbar mit klassischem Gaming und das wird jeder VR-Spieler sagen. Klar sähe es mit einer extrem hohen Auflösung noch besser aus, aber das braucht es überhaupt nicht. Sobald man die Brille ein paar Minuten auf hat, gewöhnt sich das Auge an die Displays und man sieht eben nicht irgendwelche Fliegengitter. Das versteht man aber erst, wenn man es mal selbst 1-2 Tage gespielt hat. Die Auflösungen der Rift S oder Valve Index btw HTC Vive Pro reichen schon völlig, damit man ein scharfes Erlebnis bekommt und diese Brillen sind schon wieder bis zu 3 Jahre alt und auch sehr günstig gebraucht zu bekommen.

5. Als Brillenträger ist das unbequem / kann ich es nicht spielen und Brillengläser kosten 1000€ pro Auge.
Wieder nein, nein und nochmals nein. Unter die meisten VR-Headsets passt ohne Probleme eine "normal große" Brille und damit kann man auch zocken. Die Brillengläser beschlagen meistens nur dann, wenn die Brille(n) nicht richtig aufgesetzt wurden. Für alle zu großen Brillen oder wenn man es bequemer haben möchte, gibt es auf einschlägigen Webseiten wie VR-optiker Linsen in Sehstärke, die man binnen 5 Sekunden in das VR-Headset einsetzen kann und die kosten um die 70€ (zusammen für beide Augen) und ja - da gibt es auch die utopischsten Sonderanfertigungen mit Prismen usw. für sehr kleines Geld.

6. VR-Headsets haben ein viel zu kleines FoV.
Es gibt inzwischen zig Brillen auf dem Markt, die die verschiedensten FoVs abdecken und da ist für jeden Geschmack und Geldbeutel etwas dabei. Aber selbst mit einer günstigen alten Rift, die ein vergleichsweise geringes FoV hat, hat man enorm viel Spaß und auch hier kann ich nur sagen: wenn man spielt, sind einem solche Gedanken völlig egal. man spielt einfach und ist begeistert von der neuen Erfahrung. Wenn überhaupt, fällt sowas nur auf, wenn man mal in die Verlegenheit kommt, verschiedene Brillen nacheinander zu testen oder ständig zwischen VR und normalem Gaming wechselt. In der Regel spielt man aber einfach.

7. VR-Spiele müssen mit Maus/Tastatur oder Controller spielbar sein.
Ganz klar: nein! Die besten VR-Spiele spielt man eben genau NICHT mit den klassischen Eingabegeräten. Das ist wieder ein typisches Vorurteil der "Masterrace", die sich nicht vorstellen kann, das eine andere Eingabemethode tatsächlich besser sein kann. Wer einmal einen Index-Controller in der Hand hatte, wechselt nur widerwillig zurück zur Maus. Es fühlt sich einfach viel ntürlicher und einfacher an. Wenn man etwas greift, dann greift man einfach mit der Hand und muss eben nicht eine Maustaste drücken. Wenn man laufen will bewegt man sich einfach im realen Raum, teleportiert sich mit dem Stick oder läuft mit einem Analogstick zusätzlich virtuell im Raum. Alles davon fühlt sich richtiger an, als sich per WASD oder Maus zu bewegen. Wenn ich mich umschauen will brauche ich keine verdammte Maus, ich bewege einfach meinen Kopf. In VR kann ich dir ein 3D-Bild malen indem ich einfach mit meiner Hand den Indexcontroller halte und virtuell einen Stift bewege. Selbst Rennspiele und Flugsimulationen kann man mit den Indexcontrollern gut spielen, aber wer es da klassisch haben will, nutzt eben weiterhin sein Lenkrad, Joystick oder eben Controller.

8. HL-Alyx ist scheiße. Dieses rumgefuchtel ohne Arme macht doch keinen Spaß! Das sieht scheiße aus!
Sorry, aber das kann nur jemand sagen, der noch nie ein VR-Spiel gespielt hat. HL-Alyx sieht fantastisch aus, es spielt sich wunderbar und es ist alles andere als wildes rumgefuchtel. Ich kann verstehen, warum man das denkt, denn auf den ganzen Trailern und Youtube-Videos kann man eben nicht zeigen, wie es sich anfühlt. Man sieht nur die im Vergleich zu klassischen AAA-Titeln die schwächere Grafik und es fehlt das komplette Körpergefühl. Wenn man es aber selbst spielt, denkt man über fehlende Arme, fehlende Pixel oder weniger Polygone nicht nach. Wie oft schaut man denn selbst bewusst/aktiv im RL seine Arme an? Man nimmt es nicht wirklich wahr und genauso ist es in VR. Dort zählen vor allem die Hände und sobald man selbst sieht, wie man in VR seine einzelnen Finger bewegt, blendet man die Existenz bzw Nichtexistenz von Armen komplett aus. Wer dennoch unbedingt Arme UND BEINE haben will, greift zu dem ebenso fantastischen Boneworks.
Was das rumgefuchtel angeht: Habt ihr euch bei Hal-Life 2 damals auch so über die Gravity-Gun beschwert? In HL-Alyx hat man nämlich nichts anderes, nur eben in kompakter Handschuhform und es macht einfach verdammt viel Spaß Dinge mit den eigenen Händen virtuell aus der Luft zu fischen und sobald man es selbst mal spielt, ist man geschockt wie präzise das ganze tatsächlich ist. Soetwas kann das beste 2D-Video der Welt nicht vermitteln.
Und was die Grafik angeht kann ich nur nochmal sagen: ein 15 Jahre altes klassisches PC-Spiel sieht in VR fast so aus wie ein aktueller AAA-Titel. Das hört sich seltsam an, aber es ist einfach so. Der Kopf ist von der virtellen Welt so überwältigt, das man viele fehlende Details nicht bemerkt oder quasi im Kopf ersetzt. Die Grafik von HL2 in VR ist völlig überwältigend in VR und ein HL-Alyx, welches so viele Details, scharfe Texturen und tolle Physikspielereien bietet ist einfach fantastisch anzusehen und zu spielen.

9. VR braucht EINEN großen Exklusivtitel. / Es gibt keine Spiele.
Doch die gibt es zu Hauf und auch richtig gute Titel. Nur sind es eben erfrischenderweise nahezu keine großen IP-Marken sondern frische Spiele und das ist ein sehr positiver Punkt. Die meisten großen Marken sind gescheitert, weil sie eben keine richtigen VR-Spiele produziert haben, sondern nur mittelmäßige Portierungen. Ausnahmen bilden Rennsimulationen wie Dirt Rally 1+2, Project Cars, Asetto Corsa und diverse andere AAA-Rennspiele, Elite Dangerous, MS Flight Simulator und andere Flugsimulationen und natürlich Half-Life. Jeder der zBsp Dirt Rally oder Elite Dangerous gerne spielt, wird es in VR lieben, weil es einfach so viel beeindruckender ist. Das Geschwindigkeitsgefühl in einem Delta S4 oder die Dimensionen einer Raumstation in VR sind einfach unbeschreiblich und man muss es selbst erleben. Da helfen kein Video und auch kein Text.
Aber abseits der oben genannten Titel gibt es eben auch Titel wie Beatsaber, Ragranröck oder Synthrider, mit denen man sich richtig schön auspowern und sein Rythmusgefühl ausleben kann. Mit solchen Spielen werden selbst Sportmuffel wie ich mal wieder etwas fitter und es macht einfach viel Spaß. Wer kompetetive Shooter sucht wird mit Onward, Space junkies oder Pavolv VR ganz sicherlich glücklich werden. Wer sich lieber im Koop mit Freunden durchballern will kann bedenkenlos zu den Serious Sam Spielen in VR (übrigens auch Crossplay mit non-VR-Spielern), Arizona Sunshine oder Payday 2 (ebenso Crossplay) greifen. Tolle Geschichten und/oder Rätsel bekommt man in A Fishermans Tale, E Expect you to Die, Red Matter, Proze, Freediver, Trover Saves the Universe oder Call of The Starseed. Project Wingman und Star Wars Squadrons sind volle Arcade-Flugsimulationen. Superhot macht in VR bedeutend mehr Spaß als in 2D und Kepp Talking and nobody explodes ist ein super Partyknaller. Ein toller Sp-Shooter ist neben HL-Alyx natürlich Boneworks und bietet dabei echt coole Physikspielereien. Übrigens ist hoer noch zu erwähnen wie toll es ist, wenn man in einem Spiel Gewichte und Trägheit tatsächlich "spüren" kann, obwohl man ja nichts in der Hand hat. Mit Intercosmos kann man mal in den Weltraum fliegen, in Duck Season gehts zurück in die Nintendoära der 80er, ganz mutige können sich mal in Alien Isolation in VR probieren... und und und. Es gibt viele viele gute bis sehr gute Spiele. Sie werden nur eben auf kaum einer normalen Spielseite erwähnt. Auch hier gilt: wenn man erstmal in VR spielt, findet man die Spiele auch. (nicht erwähnt habe ich diverse gute Exklusivtitel für Konsole oder oculus) Gibt es auch schlechte VR-Spiel? Auf jeden Fall. Aber das Verhältnis zwichen Gut und schlecht ist bei VR-Titeln definitiv nicht schlechter, als bei den klassichen Spielen.

10. VR-Brillen sind zu teuer!
Ja, VR-Brillen kosten Geld. Aber gemessen daran, wieviel man für das Hobby Computer/Videospiele ausgibt (besonders bei PC-Spielern), so ist es eben nicht teuer. Wenn man will bekommt man eine PC-VR-Brille heute schon für 150€ gebraucht und etwa 300-350€ neu. Das ist dann vielleicht nicht das neuste oder beste Modell, aber so ist es bei anderer Hardware ja auch. Zu Normalzeiten hatte man ja auch die Wahl zwischen einer gebrauchten Grafikkarte oder einem günstigen Einsteiger- Mittelklasse oder Highendmodell und kann dann eben auch 150 oder 1500€ ausgeben. Heute ist das ganze sogar noch deutlich teurer und eine neue VR-Brille kostet deutlich weniger als eine neue Grafikkarte.
Damit ist VR ein Luxusgut - eine Konsole oder ein Spiele-PC sind das aber auch.

11. VR mit Kabeln taugt doch nix!
Wieder Unsinn. Klar ist eine kabellose Version immer komfortabler, aber in 2 Jahren VR hat mich das ausreichend lange Kabel noch nicht einmal gestört. Eingewickelt habe ich mich auch noch nie und gestürtzt bin ich auch nicht. Wer es perfektionieren will kauft sich günstiges Zubehör um das Kabel von der Decke hängen zu lassen.

12. Die Verzögerungen in VR sind zu hoch, deshalb wird mir schlecht.
Nein. Alle Brillen die ich bisher getestet habe (auch die billigsten) sind quasi latenzlos. Jeder billige Smart-TV und Bildschirm hat eine höhere Verzögerung.

13. VR wird sich wegen der Motion-Sickness nie durchsetzen.
Auch das ist mal wieder verallgemeinter Unsinn, der sich seit den ersten Tagen von VR hartnäckig hält. Ja, es gibt Menschen, die besonders empfindlich sind und die werden es mit VR deutlich schwerer haben. Motion-Sickness bekommt man aber vor allem, wenn spiele schlecht für VR angepasst/entworfen wurden, was vor allem in in den frühen Jahren so war oder wenn man es einfach nur einmal kurz spielt. 50% der Spieler werden sich wahrscheinlich bei der ersten VR-Sitzung mehr oder minder komisch fühlen, weil das Gehirn diese manipulation eben nicht kennt und nicht damit umzugehen weiß. Sobald man aber mal ein paar Tage in VR gespielt hat, gewöhnt man sich daran und man hat in der Regel keine Probleme. Eine weitere Ursache könnte die fehlende Performance sein. Je nachdem wie empfindlich man ist, muss eben eine bestimmte Bildwiederholrate gewährleistet sein. Aber wie schon oben erwähnt, schafft selbst eine in die Jahre gekommene Grafikkarte die meisten VR-Spiele problemlos in 90 fps.

14. VR-Brillen sind so schwer.
Auch hier gilt wieder: reine Gewöhnungssache. Vielleicht ist es einfach mal an der Zeit die Nackenmuskeln etwas zu trainieren, anstatt auf der Couch zu liegen.

15. Mit einer VR-Brille auf dem Kopf sehe ich nichts und schlage überall dagegen.
Sobald man eine Brille auf hat und sich der Grenze des eingerichteten Spielraums nähert, bekommt man ein virtuelles Gitter eingeblendet, sodass man genau weiß, wo man ist. Das kann man beliebig konfigurieren. Zudem bieten einige Brillen Kameras, sodass man umschalten kann, um die echte welt zu sehen. In 2 Jahren VR habe ich es tatsächlich nur einmal geschafft, gegen meinen Schrank zu schlagen und das war aus eigener Dummheit, weil ich das virtuelle Gitter deaktiviert hatte.

16. VR ist mir zu anstrengend / man schwitzt ständig
Ja! Und das ist tatsächlich der eine wahre Grund, der die Menschen von VR abhält: man muss sich bewegen. Das ist das Konzept von VR und es macht Spaß. Es ist einfach an der Zeit, das sich die Menschen mal wieder mehr bewegen und mit VR hat einfach niemand mehr eine Ausrede dafür, sich nicht MEHR zu bewegen. VR macht Spaß und man tut endlich mal wieder etwas für seinen Körper, selbst wenn es nur das absolute Minimum ist. Ja man wird auch schwitzen, wenn man sich richtig reinhängt und ja bei 35 °C läuft der Schweiß in Strömen unter der Brille, aber man würde auch ohne Brille bei sportlicher Aktivität bei diesen Temperaturen schwitzen. Dann spielt man eben wenn es kühler ist.
VR wird das klassische Gaming wahrscheinlich nie ersetzen, will und muss es auch nicht. Wenn man K.O. von der Arbeit kommt, kann ich es verstehen, wenn man sich nur noch auf die Couch legen will. Ich kann es auch verstehen, wenn man einfach mal mit Maus und Tastatur ein Strategiespiel oder auch einen Shooter spielen will, aber wenn man sich mal von allen Vorurteilen lösen würde, hätte VR schon eine viel höhere Verbreitung und die Leute hätten erkannt, wieviel mehr Spaß man in VR haben kann. Ich selbst spiele auch nicht nur VR - wahrscheinlich liegt die Aufteilung bei 60% klassisch und 40% VR. Die 40% VR sind aber definitiv deutlich intensiver und ich würde meine Index jederzeit wieder kaufen.
 

OttoNormalmensch

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I'm the god of hellfire.
Die Sache ist die, dass man, anders als bei einer Maus, einem Controller oder Headset, eine VR-Brille nicht mal eben nachkaufen kann, weil teuer. Gibt mir zu bedenken, ob ich ein Kind damit allein lassen würde. =P

Ich meine, sowas ist wichtig hinsichtlich der Akzeptanz im Mainstream.
 

General-Lee

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Die Sache ist die, dass man, anders als bei einer Maus, einem Controller oder Headset, eine VR-Brille nicht mal eben nachkaufen kann, weil teuer. Gibt mir zu bedenken, ob ich ein Kind damit allein lassen würde. =P

Ich meine, sowas ist wichtig hinsichtlich der Akzeptanz im Mainstream.
Naja, ein Kind würde ich nur mit wenig teurer Hardware alleine lassen.
Und ob VR überhaupt das Richtige für ein Kind ist? Kommt sicherlich auf das Alter des Kindes an und welche Erfahrung es bereits mit Videospielen ganz allgemein hat.
Als Einstieg eher ungeeignet.
 

ERRORrothe

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Die Sache ist die, dass man, anders als bei einer Maus, einem Controller oder Headset, eine VR-Brille nicht mal eben nachkaufen kann, weil teuer. Gibt mir zu bedenken, ob ich ein Kind damit allein lassen würde. =P

Ich meine, sowas ist wichtig hinsichtlich der Akzeptanz im Mainstream.

Aber mit dem Rechner lässt du ein Kind allein? Ich habe eine fünfjährige Tochter und mein PC samt VR-Set stehen sogar mitten im Wohnzimmer und - oh Wunder - sie hat nichts kaputt gemacht.
Ich will dich jetzt nicht angreifen aber die "Argumente" werden ja immer absurder :S
Aber okay, nehmen wir mal an, es wäre so: wie wäre es schlicht mit: Headset abstecken und in den eigenen Schrank räumen. Dauert vielleicht eine Minute.
 

General-Lee

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Off Topic…
Spielen ganz allgemein, weil es ein bißchen in die Richtung geht…
Thema Kinder:
Bevor man einem Kind einen Handheld in die Hand drückt oder vor eine Konsole/PC setzt, sollte das Kind erstmal lernen, was es überhaupt heißt zu spielen.
Konkret, Interaktion mit dem Spiel und den Mitspielern. Da fängt die vielzitierte „Medienkompetenz“ meiner Ansicht nach an. Nicht mit dem Plazieren des Kindes vor einen Bildschirm.
Ich rede jetzt nicht von Säuglingen, sondern Kindern ab Kindergarten / Vorschulalter.
Das geht mit unzähligen Brett- und Kartenspielen, die jeder kennt. Sozial sollte es sein, die Erwachsenen als erfahrenere Spieler müssen dem Kind zeigen, was es bedeutet, mit anderen zu kommunizieren, Kompromisse einzugehen und anständig miteinander umzugehen, was es heißt zu gewinnen und noch viel wichtiger, was es heißt, auch mal zu verlieren. Nicht umsonst gibt es den Begriff der Gesellschaftsspiele.
Das alles darf und soll trotzdem gerne Spaß machen. ;)
Das setzt natürlich voraus, dass auch die Erwachsenen sich entsprechend verhalten und bestimmt könnte auch de eine oder andere Erwachsene noch was dazu lernen.

Wenn all das fehlt und man Kindern einfach was vorsetzt oder sie vor etwas setzt, wird leider viel zu oft ohne jede Selbstreflexion und ohne Tiefgang einfach nur „irgendwas“ gemacht, Hauptsache das Kind ist beschäftigt.
Das ist ja so viel einfacher…vermeintlich…doch der Schaden aufgrund fehlender Führung und nicht vorhandener Medienkompetenz lässt sich leider allzu oft deutlich erkennen, sei es in Foren bei den Kommentaren oder auch im online Verhalten.
Das Schlimme daran, diejenigen können nicht mal was dafür und was sollen diejenigen dann an ihren eigenen Nachwuchs weitergeben?

Aber bitte, das soll sich hier niemand, der Kinder hat, persönlich annehmen oder sich angegriffen fühlen oder meinen, ich würde denken, dass jemand nicht weiß, mit seinem Kind umzugehen.
Das ist nur ganz allgemein.
 
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OttoNormalmensch

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Aber mit dem Rechner lässt du ein Kind allein? Ich habe eine fünfjährige Tochter und mein PC samt VR-Set stehen sogar mitten im Wohnzimmer und - oh Wunder - sie hat nichts kaputt gemacht.
Ich will dich jetzt nicht angreifen aber die "Argumente" werden ja immer absurder :S
Aber okay, nehmen wir mal an, es wäre so: wie wäre es schlicht mit: Headset abstecken und in den eigenen Schrank räumen. Dauert vielleicht eine Minute.
Nehmen wir mal an, VR ist der letzte Schrei. Bin nun selbst nicht der größte Zocker, habe aber ein kleines Kind und bin am überlegen, ob ich ihm nicht eine Quest 2 hole. Es werden Schulfreunde eingeladen, die Brille mit zum Kumpel genommen und so weiter und so fort. OK. Dazu ist sie ja da, zum Spielen...

Aber nein, das Teil war schweineteuer, muss vor den Kumpels versteckt werden und darf nur dann ausprobiert werden, wenn der Papa von der Arbeit zuhause ist. Tolle Knolle.
 

TheRattlesnake

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bei HTC/Steam VR Brillen 2 kleine schwarze Boxen im Raum verteilen
Das wäre für mich schon wieder zu umständlich. Soweit ich weiß muss man diese Sensoren ja auch in einer gewissen Höhe platzieren. Also über dem Headset. Da wüsste ich schon gar nicht wo ich die Teile hinstellen sollte. Und irgendwo an die Wand schrauben würde bei mir schonmal gar nicht in Frage kommen (zumindest nicht im Wohnzimmer) weil es hässlich ist.
Da finde ich Brillen die ohne externe Sensoren/Kameras auskommen besser.

Sobald man die Brille ein paar Minuten auf hat, gewöhnt sich das Auge an die Displays und man sieht eben nicht irgendwelche Fliegengitter.
Eine gewissen Mindestauflösung sollte die Brille aber schon haben. Bei der PSVR ist die Auflösung definitiv zu niedrig denn da sieht man das Fliegengitter deutlich.

7. VR-Spiele müssen mit Maus/Tastatur oder Controller spielbar sein.
Ganz klar: nein! Die besten VR-Spiele spielt man eben genau NICHT mit den klassischen Eingabegeräten. Das ist wieder ein typisches Vorurteil der "Masterrace", die sich nicht vorstellen kann, das eine andere Eingabemethode tatsächlich besser sein kann. Wer einmal einen Index-Controller in der Hand hatte, wechselt nur widerwillig zurück zur Maus. Es fühlt sich einfach viel ntürlicher und einfacher an. Wenn man etwas greift, dann greift man einfach mit der Hand und muss eben nicht eine Maustaste drücken.
Ist meiner Meinung Ansichtssache. Ich habe ne PSVR und habe Skyrim mit den Movecontrollern ausprobiert. Habe aber schnell wieder zum normalen Controller gewechselt. Da gehts für mich nicht darum ob die Steuerung mit diesen Fuchtelcontrollern besser oder schlechter ist. Ich habe einfach kein Bock drauf und spiele lieber mit nem normalen Controller. Und da gehts eben auch darum dass ich beim Zocken in ruhe auf der Couch sitzen und abschalten möchte und nicht im Raum rumspringen will. Also wäre ich schon dafür dass man beide Eingabemethoden anbieten sollte. Normler Controller oder die VR Controller.
 

DarkEmpireRemix

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VR wird NIE Mainstream werden. Und das muss es überhaupt nicht, da es nur eine Ergänzung des Flat-Spielens ist. Was ist denn schon überhaupt "Mainstream"? E-Gitarren und E-Bikes? Muss das jeder haben? Muss etwas das andere ersetzen oder sich nur halbwegs gut verkaufen?
Resident Evil 1 auf der PS1, kennt jeder? Verkaufte sich brachiale 2,75 Mio. Wow.. Und doch gäbe es ohne diesen Teil die anderen nicht. Also nochmal für die Medien; wenn ihr bei VR an sowas denkt wie 'Ready Player One', sowas wird erst eintreten wenn der Großteil der Menschheit in Ghettos lebt und man nichts anderes mehr tun kann um andere zu treffen. Denn selbst in 'Zurück in die Zukunft 2' hat nur der junge Marty das Ding ma nebenbei auf. Mehr muss man dazu eigentlich nicht schreiben...

-

Aber ich machs dennoch. Die Spieler stehen sich einfach selbst im Weg, mehr nicht.
Wenn ich hier einige lese, hört sich das für mich nur so an als wenn viele VR noch nie getesten haben, viel zu hohe Ansprüche haben, irgendwelche Ängste wegen etwaiger Veränderungen befürchten, oder sich insgeheim doch schon längst entschieden haben.

VR ist im Vergleich nicht teurer als manch andere Zusatzhardware, aber der Gegenwert lohnt sich mMn mehr als eine neue GraKa. Ich schau damit nebenher sogar 3D-Blurays ohne einen 3D-Tv zu haben, und das sieht für mich besser aus als im Kino.
Nachdem ich auf dem Atari 2600 wortwörtlich nur Pixel rumschuppste, und mit dem original GameBoy in nur 4 grünen Farben die Games durchspielte, nahm ich bald jede Konsole und viele Pc-Konfigs über die Jahre mit. Vielleicht bin ich ja abgehärtet, dennoch bezeichne ich mich als Grafikhure und bin relativ anspruchsvoll. Nur sollte man irgendwo auf dem Teppisch bleiben. Spiele in VR sind vollkommen anders als Flat-Gaming. Nur in einem Video werdet ihr das nie sehen können! Ich versuchs zu beschreiben; Wenn ich ein Bild eines original Spiels vom GameBoy in einer Zeitschrift sehen würde bekäm ich wohl das kotzen. Aber wenn ich es selbst spiele bemerke ich irgendwann nicht einmal mehr das es nur aus 4 grünen Farben besteht. Wahrscheinlich ist das einigen schon zu hoch die noch nie darauf spielten.^^

Egal, ich für meinen Teil freute mich auf VR bereits seit Ende der 80'er. Obwohl damals nur Grafik gezeigt wurde die aus wenigen Polygonen ala 'Star Fox' zum Einsatz kam, erkannte auch ich das Potential. Und zumindest für mich haben nicht die neuen Konsolen die Next Gen eingeleutet, sondern es war damals die PSVR. Ich dachte so etwas wie das erste Mal in 3D 'Mario 64' zu spielen wird nie wieder passieren! Von 2D auf 3D, der Zug ist bereits abgefahren, jetzt kann es ja nur noch um Auflösung&co. gehen... Aber wirklich, weit gefehlt! Mir macht es "in" der (VR-)Welt wirklich 100x mehr Spaß als reines Flat-Gaming. Aber VR wird Flat-Gaming nie ersetzen, warum auch!?

Niemand muss euch zu irgendwas überreden; aber probiert es aus, und zwar mit den richtigen Spielen!

-

Nochwas @ PCgames:
"Spätestens mit dem Start der PlayStation 5 landete die VR-Brille endgültig auf dem Abstellgleis.."

Auch wenn das nicht völlig falsch ist, ist es auch nicht richtig.
Der Shooter 'Blood&Truth', von SIE London Studio, bekam für die PS5 ein Update mit höher auflösenden Texturen und Assets, sowie einer gesteigerten Gesamtauflösung und einer auf bis zu 90 FPS erhöhten Framerate. Ebenfalls bekam Firewall von First Contact Entertainment neben optimierten Ladezeiten ein über den PS4pro-Modus hinausgehendes Supersampling. Beide Titel wirken dadurch grafisch, wenn auch durch die Limitation der betagten PSVR1, mehr als aufgewertet. Es liegt einfach nur an den Entwicklern ob sie die Hardware noch unterstützen wollen, oder sich sich eher auf die kommende PSVR2, bzw. den Pc-HMD's, konzentrieren. Aber darüber hinaus ist es ja auch nicht so als wenns jetzt keine neuen PSVR-Titel mehr geben würde, nur weil die PS5 draußen ist. Bspw kommt von Moss auch noch ein zweiter Teil, worauf ich mich schon sehr freue.
 
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Spiritogre

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Das wäre für mich schon wieder zu umständlich. Soweit ich weiß muss man diese Sensoren ja auch in einer gewissen Höhe platzieren. Also über dem Headset. Da wüsste ich schon gar nicht wo ich die Teile hinstellen sollte. Und irgendwo an die Wand schrauben würde bei mir schonmal gar nicht in Frage kommen (zumindest nicht im Wohnzimmer) weil es hässlich ist.
Da finde ich Brillen die ohne externe Sensoren/Kameras auskommen besser.

Eine gewissen Mindestauflösung sollte die Brille aber schon haben. Bei der PSVR ist die Auflösung definitiv zu niedrig denn da sieht man das Fliegengitter deutlich.

Ist meiner Meinung Ansichtssache. Ich habe ne PSVR und habe Skyrim mit den Movecontrollern ausprobiert. Habe aber schnell wieder zum normalen Controller gewechselt. Da gehts für mich nicht darum ob die Steuerung mit diesen Fuchtelcontrollern besser oder schlechter ist. Ich habe einfach kein Bock drauf und spiele lieber mit nem normalen Controller. Und da gehts eben auch darum dass ich beim Zocken in ruhe auf der Couch sitzen und abschalten möchte und nicht im Raum rumspringen will. Also wäre ich schon dafür dass man beide Eingabemethoden anbieten sollte. Normler Controller oder die VR Controller.
Genau die drei Punkte treffen es!
Da hilft kein Rausreden, wenn ich Sensoren irgendwo platzieren muss, dann war es das. Wenn ich frei im Raum stehen muss anstelle gemütlich auf der Couch oder am PC zu sitzen, dann war es das.

Und bei der Auflösung ist es so eine Sache. Ich bin stark Kurzsichtig, wenn ich ein Display direkt vor den Augen habe sehe ich fast immer Pixel, weil ich im Nahbereich schärfer sehe als normale Menschen, bei denen das Auge da schon unscharf stellt. Und ob so ein Headset über einer Brille wirklich bequem ist, wage ich auch zu bezweifeln.

Dazu kommt die Bildwiederholfrequenz, je höher desto besser bei Motion-Sickness.

Und ich habe bzgl. Austauschlinsen mal geschaut, die einzige Seite mit vernünftiger Dioptren-Auswahl bot von -8 bis +6, damit wäre ich schon mal raus, denn meine Stärke ist nicht dabei. Und mit -8 plus Entspiegelung ist man auch schnell bei über 100 Euro. Ich sehe zwar auch überall Berichte über solche Linsen aber richtige Shops wo man sie bestellen kann scheint es kaum zu geben.
 

General-Lee

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Nehmen wir mal an, VR ist der letzte Schrei. Bin nun selbst nicht der größte Zocker, habe aber ein kleines Kind und bin am überlegen, ob ich ihm nicht eine Quest 2 hole. Es werden Schulfreunde eingeladen, die Brille mit zum Kumpel genommen und so weiter und so fort. OK. Dazu ist sie ja da, zum Spielen...

Aber nein, das Teil war schweineteuer, muss vor den Kumpels versteckt werden und darf nur dann ausprobiert werden, wenn der Papa von der Arbeit zuhause ist. Tolle Knolle.
Na jetzt konstruierst du aber wirklich ziemlich viel. Weiß ja nicht, was für dich „kleines Kind“ bedeutet.
Als geeignete Spielekameraden für ein kleines Kind empfehle ich andere kleine Kinder, eine Rasenfläche und einen Ball, aber keine Quest 2. ;)
 

Slimer

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@ERRORROTHE: Na da hat sich mal jemand Mühe gegeben. Hut ab!!! Und ich kann echt nichts hinzufügen und stimme jedem Punkt zu.
Phasmophobia wäre noch erwähnenswert. Spielt es mal ohne VR und dann alleine zu Hause MIT VR. Wer sagt das wäre kein Erlebnis ;)
 

General-Lee

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Und bei der Auflösung ist es so eine Sache. Ich bin stark Kurzsichtig, wenn ich ein Display direkt vor den Augen habe sehe ich fast immer Pixel, weil ich im Nahbereich schärfer sehe als normale Menschen, bei denen das Auge da schon unscharf stellt. Und ob so ein Headset über einer Brille wirklich bequem ist, wage ich auch zu bezweifeln.

Dazu kommt die Bildwiederholfrequenz, je höher desto besser bei Motion-Sickness.

Und ich habe bzgl. Austauschlinsen mal geschaut, die einzige Seite mit vernünftiger Dioptren-Auswahl bot von -8 bis +6, damit wäre ich schon mal raus, denn meine Stärke ist nicht dabei. Und mit -8 plus Entspiegelung ist man auch schnell bei über 100 Euro. Ich sehe zwar auch überall Berichte über solche Linsen aber richtige Shops wo man sie bestellen kann scheint es kaum zu geben.
Das kann ich verstehen. Ist tatsächlich mitunter ein Problem.
Ich bin weitsichtig, nicht viel, aber zum Lesen benutze ich immer öfter eine Brille.
Ich dachte anfangs, ich bräuchte sie auch unter dem VR Set, aber im Gegenteil, da sehe ich mit Brille gar nichts mehr.
Aber es würde gehen, die Brille aufzubehalten…kein Problem.
Aber auch hier wieder, das trifft auf meine Erfahrungen mit der PSVR zu. Zu anderen Modellen kann ich da nichts sagen.
 

OttoNormalmensch

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Na jetzt konstruierst du aber wirklich ziemlich viel. Weiß ja nicht, was für dich „kleines Kind“ bedeutet.
Als geeignete Spielekameraden für ein kleines Kind empfehle ich andere kleine Kinder, eine Rasenfläche und einen Ball, aber keine Quest 2. ;)
Und ne Videospielkonsole, oder? :confused:

Schwierig, das mit dem gesellschaftlichen Nutzen.
 

General-Lee

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Und ne Videospielkonsole, oder? :confused:

Schwierig, das mit dem gesellschaftlichen Nutzen.
Bitte verzeih mir meine Verwirrung, aber ich weiß nicht, wie du das meinst und was du damit sagen willst.

Zu der Frage: Nein, auch eine Videospielkonsole empfehle ich nicht für ein kleines Kind.
Was ich an der Stelle empfehle, ist ein Blick auf einen meiner Posts weiter oben, wo es um genau das Thema geht.
 

OttoNormalmensch

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Bitte verzeih mir meine Verwirrung, aber ich weiß nicht, wie du das meinst und was du damit sagen willst.

Zu der Frage: Nein, auch eine Videospielkonsole empfehle ich nicht für ein kleines Kind.
Was ich an der Stelle empfehle, ist ein Blick auf einen meiner Posts weiter oben, wo es um genau das Thema geht.
Ganz plump ausgedrückt: Die Anschaffung von einem VR-Gerät muss sich lohnen. Wenn VR keinen gesellschaftlichen Nutzen hat, wie soll es dann den Sprung in den Mainstream schaffen?
 

TheRattlesnake

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Nehmen wir mal an, VR ist der letzte Schrei. Bin nun selbst nicht der größte Zocker, habe aber ein kleines Kind und bin am überlegen, ob ich ihm nicht eine Quest 2 hole. Es werden Schulfreunde eingeladen, die Brille mit zum Kumpel genommen und so weiter und so fort. OK. Dazu ist sie ja da, zum Spielen...

Aber nein, das Teil war schweineteuer, muss vor den Kumpels versteckt werden und darf nur dann ausprobiert werden, wenn der Papa von der Arbeit zuhause ist. Tolle Knolle.
Wie sagt man so schön, durch Fehler lernt man.
Würde ich meinem Kind ne VR Brille, Konsole, Smartphone oder was auch immer kaufen dann würde ich sagen dass es drauf aufpassen soll weil es teuer war.
Wenn das Kind das Teil dann rumwirft, mit zu Freunden nimmt und es kaputt geht... tja, selbst schuld. Da kann man dem Kind doch direkt ein bisschen Verantwortung beibringen.
 

General-Lee

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Ganz plump ausgedrückt: Die Anschaffung von einem VR-Gerät muss sich lohnen. Wenn VR keinen gesellschaftlichen Nutzen hat, wie soll es dann den Sprung in den Mainstream schaffen?
Nun, in der Tat, das ist plump.
Was ist gesellschaftlicher Nutzen?
Ein Ökonom bewertet das sicher anders als ein Philosoph und der wieder anders als ein Geistlicher.
Es kommt also auf den Standpunkt an, nicht wahr?
Ob sich die Anschaffung eines VR-Gerätes lohnt, das muss jeder für sich selbst entscheiden.
Entscheiden, ob es genug Titel gibt, die ihm zusagen und ob die Bereitschaft, dafür Geld in die Hand zu nehmen gerechtfertigt ist.

Was den Mainstream betrifft…bis 2019 wurden etwa 4,5 Millionen PSVR alleine verkauft. Die aktuelle Zahl dürfte deutlich darüber liegen, wenn man auch hier die derzeitige Verfügbarkeit betrachtet. Dazu kommen noch alle anderen Hersteller.
Es ist doch längst im „Mainstream“ angekommen.

Es gibt übrigens VR, und spezielle Firmen, die Programme entwickeln, die ziemlich erfolgreich in der Psychotherapie eingesetzt werden, in vielen Krankenhäusern und Praxen. Da geht es unter anderem um die Bewältigung von Phobien…nur als Beispiel. Da hast du deinen gesellschaftlichen Nutzen.

Muss sich etwas erst fantastriliarden Mal verkaufen, um gesellschaftlich wertvoll zu sein?
Ich denke nicht. Jemand, der in der Suppenküche freiwillig seine Dienste anbietet, hat der Gesellschaft einen anderen Dienst erwiesen, als wir alle zusammen. ;)
 
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Nyx-Adreena

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So manch einer hier wirkt wirklich etwas überfordert.
Ich besitze neben der PSVR die Index und es ist überhaupt gar kein Problem, die Sensoren aufzustellen (dann hat man auch ein Problem mit Lautsprechern). Sie müssen auch nicht auf Höhe des Headsets stehen und die Konfiguration ist kinderleicht.
Und HLA ist in VR eine immersive Offenbarung, die man ganz sicher nicht über Videos auf YouTube erfassen kann. Nachdem ich ja die eher „grobe“ Leistung der PSVR gewöhnt war (für Neugierige aber sicher ein schöner Einstieg), war das nochmal ein ganz anderes Erlebnis.
Ob das was für den Mainstream ist, sei jetzt dahingestellt, aber ich bereue den Kauf wirklich nicht.
 

Edolan

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Habe hier ne Quest 1 rumliegen, klar ist nicht Highend-Gaming, aber zum mal ausprobieren war sie wenigstens günstig. Anfänglich war ich begeistert von der Immersion, nach ein paar Wochen war der WOW-Effekt, bei mir, dann doch verflogen und ein seltsamer Gewöhnungseffekt trat ein. Naja, vielleicht jetzt nach längerer Pause mal wieder probieren.
 

Spiritogre

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Ich besitze neben der PSVR die Index und es ist überhaupt gar kein Problem, die Sensoren aufzustellen (dann hat man auch ein Problem mit Lautsprechern). Sie müssen auch nicht auf Höhe des Headsets stehen und die Konfiguration ist kinderleicht.
Genau das ist ein Problem, denn ich habe wirklich Probleme die Lautsprecher vernünftig zu positionieren. Die stehen bei mir schon wie Kraut und Rüben sehr ungünstig, einfach weil ich keinen vernünftigen Platz dafür habe.

Und HLA ist in VR eine immersive Offenbarung, die man ganz sicher nicht über Videos auf YouTube erfassen kann.
Ich habe nie von Erfahrung gesprochen. Es ging um die Grafik und die benötigte Hardwarepower. HL:A kann sicher ein tolles Spiel in VR sein aber es dürfte eben auch nicht sonderlich hardwarehungrig sein, da es auf grafischem Stand von vor 15 jahren ist.
Ich bin sicher, wenn ich heute F.E.A.R. in VR zocken würde, dann wäre das auch genial.

Die Aussage war jedoch, dass man nicht viel Hardwarepower braucht um Spiele in VR zu genießen. Das stimmt aber eben nur für grafisch schlichte oder alte Spiele. Ein Cyberpunk 2077 jedoch würde wahrscheinlich die schnellsten Rechner zum Glühen bringen. Und das sind dann schon so die Spiele, die ich primär bei VR genießen wollen würde.
 

OttoNormalmensch

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Nun, in der Tat, das ist plump.
Was ist gesellschaftlicher Nutzen?
Ein Ökonom bewertet das sicher anders als ein Philosoph und der wieder anders als ein Geistlicher.
Es kommt also auf den Standpunkt an, nicht wahr?
Ob sich die Anschaffung eines VR-Gerätes lohnt, das muss jeder für sich selbst entscheiden.
Entscheiden, ob es genug Titel gibt, die ihm zusagen und ob die Bereitschaft, dafür Geld in die Hand zu nehmen gerechtfertigt ist.

Was den Mainstream betrifft…bis 2019 wurden etwa 4,5 Millionen PSVR alleine verkauft. Die aktuelle Zahl dürfte deutlich darüber liegen, wenn man auch hier die derzeitige Verfügbarkeit betrachtet. Dazu kommen noch alle anderen Hersteller.
Es ist doch längst im „Mainstream“ angekommen.

Es gibt übrigens VR, und spezielle Firmen, die Programme entwickeln, die ziemlich erfolgreich in der Psychotherapie eingesetzt werden, in vielen Krankenhäusern und Praxen. Da geht es unter anderem um die Bewältigung von Phobien…nur als Beispiel. Da hast du deinen gesellschaftlichen Nutzen.

Muss sich etwas erst fantastriliarden Mal verkaufen, um gesellschaftlich wertvoll zu sein?
Ich denke nicht. Jemand, der in der Suppenküche freiwillig seine Dienste anbietet, hat der Gesellschaft einen anderen Dienst erwiesen, als wir alle zusammen. ;)
Wenn das so ist, dann müssen wir uns wohl einfach noch ein wenig gedulden, bis das Ganze salonfähiger ist. Und wenn es dann soweit ist, werden andere Videospielhersteller schon noch von selbst nachziehen.
 

TheRattlesnake

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Ich besitze neben der PSVR die Index und es ist überhaupt gar kein Problem, die Sensoren aufzustellen (dann hat man auch ein Problem mit Lautsprechern). Sie müssen auch nicht auf Höhe des Headsets stehen und die Konfiguration ist kinderleicht.
Das kommt ja wohl auf die Räumlichen gegebenheiten an. ;)

Die Anleitung der Index sagt folgendes:
Basisstationen sollten auf die Mitte Ihres Spielbereichs zeigen. Idealerweise sollten Basisstationen über der Kopfhöhe, in einer Höhe von mindestens 2 Metern (6,5 Fuß) in einem Winkel von 30 – 45 Grad angebracht werden. Sie sollten nicht weiter als 5 Meter (16 Fuß) voneinander entfernt sein und einander in separaten Ecken des Spielbereichs gegenüberstehen. Bitte befestigen Sie Ihre Basisstationen auf einer festen Oberfläche oder stellen Sie diese auf eine standsicheren Oberfläche, die nicht vibrations- oder bewegungsanfällig ist – Stöße und Vibrationen können Ortungsprobleme verursachen.
2m Höhe wäre bei mir schon schwierig ohne sie an die Wand zu schrauben (was ich nicht möchte). Und wenn ich sie auf meine Lautsprecher stelle sind sie mehr als 5m entfernt.
Weiß ja nicht wie sehr es die Index verzeiht wenn man die sensoren nicht optimal platziert aber nach meinen Erfahrungen mit der PSVR sollte man die Kamera da schon möglichst optimal hinstellen weil man sonst merkt dass es immer wieder leichte Probleme mit der Erkennung gibt.
 

Nyx-Adreena

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Genau das ist ein Problem, denn ich habe wirklich Probleme die Lautsprecher vernünftig zu positionieren. Die stehen bei mir schon wie Kraut und Rüben sehr ungünstig, einfach weil ich keinen vernünftigen Platz dafür habe.
Auf die Installation eines ordentlichen Lautsprechersystems, das nicht nur aus zwei Boxen besteht, habe ich tatsächlich auch keine Lust, weil mir die Verkabelung zu kompliziert wäre, aber die beiden Sensoren der Index sind wirklich kein Problem. Bei der Konfiguration hat man dann die Wahl, ob man einen Spielbereich definiert, indem man ihn mit den Controllern einmal abläuft, oder ob man wenig Platz hat. Die letzte Option vereinfacht das Ganze noch einmal. Natürlich muss man dann immer noch schauen, dass man keine Wände haut, aber man kommt mit recht wenig Raum aus.
Also wenn man nicht gerade einen sehr zugestellten kleinen Raum hat, ist das eigentlich nicht das Problem.
Das kommt ja wohl auf die Räumlichen gegebenheiten an. ;)

Die Anleitung der Index sagt folgendes:

2m Höhe wäre bei mir schon schwierig ohne sie an die Wand zu schrauben (was ich nicht möchte). Und wenn ich sie auf meine Lautsprecher stelle sind sie mehr als 5m entfernt.
Weiß ja nicht wie sehr es die Index verzeiht wenn man die sensoren nicht optimal platziert aber nach meinen Erfahrungen mit der PSVR sollte man die Kamera da schon möglichst optimal hinstellen weil man sonst merkt dass es immer wieder leichte Probleme mit der Erkennung gibt.
Da steht „idealerweise“. Aus der Praxis kann ich dir sagen, dass ich in einer Dachwohnung mit weniger Möglichkeiten für 2m (Dachschrägen) wohne und keinerlei Probleme habe. ;)
Da hat mir die PSVR mehr Probleme mit der Kamera gemacht.
 

LesterPG

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6. VR-Headsets haben ein viel zu kleines FoV.
Es gibt inzwischen zig Brillen auf dem Markt, die die verschiedensten FoVs abdecken und da ist für jeden Geschmack und Geldbeutel etwas dabei. Aber selbst mit einer günstigen alten Rift, die ein vergleichsweise geringes FoV hat, hat man enorm viel Spaß und auch hier kann ich nur sagen: wenn man spielt, sind einem solche Gedanken völlig egal. man spielt einfach und ist begeistert von der neuen Erfahrung. Wenn überhaupt, fällt sowas nur auf, wenn man mal in die Verlegenheit kommt, verschiedene Brillen nacheinander zu testen oder ständig zwischen VR und normalem Gaming wechselt. In der Regel spielt man aber einfach.
...wenn es einem nicht auf die Eier geht.
Schön, das Du glaubst zu wissen was ich für ein optisches Empfinden habe !:haeh:

Wenn mir der gebotene FoV selbst bei der Pimax wie der Blick durch Klopapierrollen vorkommt, dann ist es natürlich nicht real. Die ersten Occolus/Vive waren da sogar noch deutlich schlimmer, vom Fliegengittereffekt ganz zu schweigen.

Ich erwarte im übrigen von einer VR Brille ein gutes Headtracking für zB. Simulatoren, ergo eine Art "Monitorerweiterung".
Ich lege keinen Wert darauf ebenso durchtrainiert und Agil sein zu müssen wie ein Marine um eben solchen zu spielen, aber schon lustig das ich Deine Vorlieben/Anforderungen teilen muß um Spass damit zu haben. :O
 
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