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The Witcher: Ciri wird nicht wohl "weiß" sein, erste Details zur Story der Netflix-Serie

Sie ist eine Romanfigur aus einem FANTASY Universum!
Tropen, nahöstlich, vernöstlich, Asiaten, Afroamerikaner sind Kategorien für unsere Welt.
Es gibt viele Möglichkeiten eine schwarze Ciri einzuarbeiten. Die naheliegenste ist das die Mutter Schwarz war.

Und innerhalb der "Logik" dieses Universum ist die Nilgaarder Ahnenreihe so ziemlich das was man als weißen (hochadeligen) Mitteleuropäer verstehen würde. Die künsterlerische freiheit ist an dem Punkt erschöpft an dem man ein bestehendes Werk in ein anderes Medium einarbeitet. Zumal auch der Rassismus unter Menschen zwischen den verschiedenen Völkern bzw. auch Rassen ein Thema der Buchserie ist. Eine vielzahl an Floskeln und Hinweisen sind mal hier mal da eingestreut.

Das Fantasy-Universum steht als solches Fest und hat vom Autor seine eigene "Persistenz" bekommen. Innerhalb dieser Kulisse agieren entsprechend auch die Charaktere. Wenn die Hautfarbe keine Rolle spielt, würde es auch keine Rolle spielen wenn Charaktere in der Serie andere Namen bekämen, doch würde man das akzeptieren? Wohl mit nichten..... Ein Charakter innerhalb eines fiktiven Werkes ist letzlich die Summe seiner Teile. Hautfarbe, Geschlecht, Beschreibung seiner Äußerlichkeiten, seine Körpersprache, seine Handlungen und sein Art innerhalb von Dialogen zu agieren. Das gehört alles dazu.

Und es ist einfach Falsch die Hautfarbe eines Charakters einfach zu ändern, nur um eine Minderheit in den Cast zu holen, denn das ist Rassismus, wenn cih jemand Bevor- oder Benachteile Aufgrund seiner Herkunft. Um es mal zB an was anderen Fest zu machen: Würde man einen Riesen für einen Zwerg inkl. Vollkörperaufnahmen casten? Nein, es ist jeden klar das passt so nicht. Würde man dann mit Bodyshaming-Agumenten kommen? Nein.
 
@Herbboy
Ja das denke ich auch, da ich dir auch zustimme in diesem Kommentar.^^

Ja toll, Du willst also das Afrikaner und andere PoCs als Exoten dargestellt werden.

Genau das ist rassistische Kackscheiße.
Noch heute gibt es Apotheken und Gasthäuser die auf diesen Exotenbonus setzten und sich "Mohrenapotheke" oder "Drei Mohren" nennen und meist in der Mohrengasse o.ä. liegen.
Ganz zu schweigen von den PoCs die als Mohren oder Türken an den Fürstenhöfen als Exoten vorgeführt und gehalten wurden.
Und genau dieses rassistische Bild vom PoCs und WoCs als Exoten wird weiter verbeitet wenn sie in Spielen wie Kingdome Come Deliverance oder The Wichter nur vereinzelt - womöglich sogar noch als besonderer NPC - vorkommen.

Immerhin die "Kackscheiße" mit ß anstatt sz, das ist mal eine Abwechslung. Ansonsten SIND PoCs nun mal in diesem Umfeld Exoten. Sie werden nicht nur so dargestellt, sie sind es. Das hat eine homogene Umgebung nun Mal so an sich. Weder Westeros, noch Mittelerde oder der Witcher Kontinent sind gekennzeichnet von durchmischten, egalitären, liberalen, Nationen, Völkerung und Gesellschaften. Und genausowenig war das in der europäischen Geschichte der Fall. Apotheken Gasthäuser und Co. haben Titel wie "Mohr" weil eine historische Verbindung vorliegt. Und das ist okay. Die Vorstellung, dass in der europäischen geschichte alle PoCs ja ganz fies unterdrückte Sklaven waren ist falsch und entbehrt der notwendigeren Differenzierung. Ein schönes Beispiel ist Alexandre Dumas - Autor von "Die drei Musketiere". Es ist unzweifelhaft dass die Geschichte von PoCs in Europa auch Bezug zu Sklaverei und Missbrauch hat aber sie ist schlichtweg nicht gleichzusetzen mit der Geschichte der Schwarzen in Amerika und Begriffe wie Mohr und *** waren nicht dasselbe wie *** und Boy. Das ist ein ziemlich unsinniger und geschichtsverfälschender US-Import.
 
Und innerhalb der "Logik" dieses Universum ist die Nilgaarder Ahnenreihe so ziemlich das was man als weißen (hochadeligen) Mitteleuropäer verstehen würde. Die künsterlerische freiheit ist an dem Punkt erschöpft an dem man ein bestehendes Werk in ein anderes Medium einarbeitet. Zumal auch der Rassismus unter Menschen zwischen den verschiedenen Völkern bzw. auch Rassen ein Thema der Buchserie ist. Eine vielzahl an Floskeln und Hinweisen sind mal hier mal da eingestreut.

Sapkowski zufolge, wenn ich mich recht entsinne, orientierte er sich bei der Gestaltung Nilfgaards an einer Mischung aus dem Römischen Reich, dem Heiligen Römischen Reich deutscher Nation, sowie Preußen. ;-)
 
Ansonsten SIND PoCs nun mal in diesem Umfeld Exoten. Sie werden nicht nur so dargestellt, sie sind es. Das hat eine homogene Umgebung nun Mal so an sich. Weder Westeros, noch Mittelerde oder der Witcher Kontinent sind gekennzeichnet von durchmischten, egalitären, liberalen, Nationen, Völkerung und Gesellschaften. Und genausowenig war das in der europäischen Geschichte der Fall. Apotheken Gasthäuser und Co. haben Titel wie "Mohr" weil eine historische Verbindung vorliegt. Und das ist okay.
Nein, das ist nicht okay da durch die Darstellung als "historische Tatsache" rassistische Vorurteile bekräftigt werden.
Gerade in der Community der Gamer in der es viele rassistische, sexistische und neoliberale Vorurteile gibt ( ähnlich wie in den Metal-, Fantasy-, SciFi- und Comic- Communities) sollten solche Vorurteile nicht neu aufgewärt sondern aktiv bekämpft werden.

Progressive Organisationen arbeiten daran das solche rassistischen Namen die mit dem Reiz des Exotischen spielen aus der realen Welt verschwinden, warum das also in virtuellen Welten erhalten ?
https://www.openpetition.de/petition/online/umbennenung-des-hotels-drei-mohren-in-augsburg
Die Vorstellung, dass in der europäischen geschichte alle PoCs ja ganz fies unterdrückte Sklaven waren ist falsch und entbehrt der notwendigeren Differenzierung. Ein schönes Beispiel ist Alexandre Dumas - Autor von "Die drei Musketiere". Es ist unzweifelhaft dass die Geschichte von PoCs in Europa auch Bezug zu Sklaverei und Missbrauch hat aber sie ist schlichtweg nicht gleichzusetzen mit der Geschichte der Schwarzen in Amerika und Begriffe wie Mohr und *** waren nicht dasselbe wie *** und Boy. Das ist ein ziemlich unsinniger und geschichtsverfälschender US-Import.
Du willst also differenzieren um die historische Schuld der Europäer an Sklaverei und Misbrauch gegenüber dem Missbrauch und der Sklaverei in Nordamerika abzuschwächen.
Und gerade Dumas ist ein schlechtes Beispiel, da er durch seine priviligierte Stellung als erfolgreicher Autor kaum als PoC gewertet werden kann.
 
Nein, das ist nicht okay da durch die Darstellung als "historische Tatsache" rassistische Vorurteile bekräftigt werden.
Gerade in der Community der Gamer in der es viele rassistische, sexistische und neoliberale Vorurteile gibt ( ähnlich wie in den Metal-, Fantasy-, SciFi- und Comic- Communities) sollten solche Vorurteile nicht neu aufgewärt sondern aktiv bekämpft werden.

Progressive Organisationen arbeiten daran das solche rassistischen Namen die mit dem Reiz des Exotischen spielen aus der realen Welt verschwinden, warum das also in virtuellen Welten erhalten ?
https://www.openpetition.de/petition/online/umbennenung-des-hotels-drei-mohren-in-augsburg

Du willst also differenzieren um die historische Schuld der Europäer an Sklaverei und Misbrauch gegenüber dem Missbrauch und der Sklaverei in Nordamerika abzuschwächen.
Und gerade Dumas ist ein schlechtes Beispiel, da er durch seine priviligierte Stellung als erfolgreicher Autor kaum als PoC gewertet werden kann.

Ach also wenn jemand eine priviligierte Stellung hat, in diesem Fall eben ein Autor, ist seine Hautfarbe und Ethnie auf ein Mal nicht mehr relevant und du willst einem hier irgendwas von Rassismus unterstellen? Wenn du historische Tatsachen hier in Anführungszeichen schreibst, denke ich ist klar dass du damit implizierst es wären keine. Man würde also Lügen erzählen, Alternative Fakten. Es ist aber nun mal keine Lüge und kein alternativer Fakt, sondern schlichtweg die Realität, dass die meisten Regionen die längste Zeit über ethnisch und kulturell homogen waren. Ich mein genau das ist doch erst der Grund für Vorurteile und Rassismus und der Unterschied zu den Metropolen und Handelszentren gewesen und die große Umwälzung als Kommunikation und Reisen immer einfacher und normaler wurde. Ich finde es schon ziemlich eklig, dass ausgerechnet den Communities Rassismus, Sexismus und Neoliberalismus unterstellt wird, die am wenigsten damit zutun haben und am progressivsten hervorgetan haben. Ich vermute mal das liegt daran, dass sie vor allem rationalistisch orientiert sind und nicht extremistisch.

Dieser Extremismus setzt sich dann eben konsequent im Geschichtsrevisionismus fort. Mal ehrlich, was gedenkst du hier zu erreichen? Dass man aufhört nachzudenken, sich der Vernunft zu bedienen und an Fakten zu halten? Du kannst deine Schuld gern bei dir behalten, deiner alternativen Geschichte und behalt deinen Rassismus bitte auch für dich. Schon ein starkes Stück, anderen Menschen ihre Hautfarbe abzusprechen, weil sie ein erfolgreiches Leben geführt und großartiges erreicht haben.
 
Eine interessante Frage ist wohl eher warum der Autor nicht schon darauf geachtet hat PoCs anständige Rollen zu geben. Ob Witcher, Game of Thrones oder Herr der Ringe. Auch Hatry Potter. J.k Rowling ruft auch schnell Nach Rassismus (siehe serena Williams) und selbst hat sie keine PoC ordentlich in Harry Potter eingebaut.
Und das Argument europäisches Mittelalter zählt nicht. In Fantasy Romanen kann man machen was man will.

Konsequent wäre es also die Bücher / die Lore umzuschreiben. Dann passt das auch mit der Serie. So hat man nur eine misslungene Schönheitsoperation.

Ob ich das ernst meine oder Sarkasmus ist darf sich jeder selbst aussuchen. ;-)
 
Zuletzt bearbeitet:
Kann man, muss man aber eben nicht, gerade nicht wenn man ein ans Mittelalter angelehntes Szenario strikt. Natürlich zählt da das Argument des europäischen Mittelalters. Westeros erinnert nicht umsonst an England. In Harry Potter hat sie außerdem indischstämmige Mädchen eingebaut und in den Filmen sehen wir auch Schwarze. Jeder ist frei seine eigenen Fiktionen zu schreiben und die handelnden Personen so zu stricken wie es einem beliebt. Mal ein Beispiel, ich kenne keinen der sich bei Avatar über den starken asiatischen Einfluß beschwert hätte oder bei der Voltron-Neuauflage darüber, dass es fast keine kaukasische Rolle gibt. Vielfalt ist eben was schönes und wird auch gewürdigt, der Wunsch nach Homogenisierung dagegen nicht.
 
Ich kann ne Story im europäischen Mittelalter Scheiben und trotzdem Menschen aus aller Welt einbauen. Das ist Fantasy und keine Doku. Da könnten Aliens drin vorkommen und trotzdem wärs okay. Hexer und Monster gabs auch nicht wirklich im Mittelalter. Daran stört sich komischerweise keiner. Aber wehe eine farbiger läuft rum.
 
Natürlich kannst du das, wenn du daran so ein großes Interesse hast, mach es doch einfach. Es ist aber nicht "Fantasy", es ist The Witcher und das Genre ist Fantasy. In diesem Genre kannst du das alles machen aber du kannst nicht erwarten, dass jemand einfach sein ganzes Werk umschreibt, nur weil du unbedingt Schwarze oder Asiaten sehen willst. Literatur ist riesig, nutz die Angebotsvielfalt und such dir raus was dir gefällt.
 
Ich will damit nur aufzeigen das sämtliche Logik die wir auf die Welt des witchers anwenden wollen für die katz ist. Der Drehbuch Autor braucht nur irgendeine Begründung aus dem Hut ziehen und schon passt das in die Welt. Es wird so viel angenommen und von Konsistenz gefaselt. Ein paar Sätze vom Autor und schon kann alles ganz anders sein. Jeder denkt zu wissen wie die Welt zu seien hat doch keiner weiß es.
 
Wieso denn? Zum Beispiel gehen wir mit unserem Verständnis der Genetik her und sagen der Kaiser und seine Frau und die Vorfahren sind weiß, da kann Ciri nicht schwarz sein. Wer hat aber gesagt oder wo steht es das die Genetik im witcher wie bei uns in der realen Welt ist? Solange das nicht bestimmt ist könnte ciri auch blau sein und der Autor fügt an dass das selten ist aber vorlommen kann. Und was dann? Klar in den Büchern ist sie weiß aber die Bücher wären nicht die ersten die nicht 1:1 umgesetzt werden.
 
Meine provokanten Äußerungen beruhen darauf das es mir einfach auf den Keks geht wenn sogenannte Fans bestimmen wollen wie Geschichte auszusehen hat.
Wenn Sapkowski mit den Anpassungen von Netflix konform geht dann ist das sein gutes Recht. Seine Geschichte, er kann damit machen was er will.
Das muss man nicht gut finden. Kritik ist ja okay. Aber was mich stört sind aussagen wie „das kann nicht sein“ „das muss so sein“. Ich sag ja dem Chirurgen auch nicht wie er meine naht zu nähen soll.
 
Ich will damit nur aufzeigen das sämtliche Logik die wir auf die Welt des witchers anwenden wollen für die katz ist. Der Drehbuch Autor braucht nur irgendeine Begründung aus dem Hut ziehen und schon passt das in die Welt. Es wird so viel angenommen und von Konsistenz gefaselt. Ein paar Sätze vom Autor und schon kann alles ganz anders sein. Jeder denkt zu wissen wie die Welt zu seien hat doch keiner weiß es.

Du zeigst damit nur auf, dass du keine Ahnung vom schreiben hast. Das wovon du hier redest kennt einen Begriff - retconning und das ist ein Werkzeug, das eben durchaus kritisch gesehen wird, eben weil man etablierte Fakten durch solche Methoden wie von dir genannten einfach verändert. Wie jedes Werkzeug kann es sowohl zum Gutenals auch Schlechten eingesetzt werden. Du bist der Meinung, in Autor sei ein Chirurg und alle anderen sind dumme, unwissende Patienten. Vermutlich bedankt du dich auch, wenn der Chirurg dir die Kehle anstatt anstatt den Bauch, denn wer bist du schon? Das führt uns zum zweiten Kommentar von dir.

Meine provokanten Äußerungen beruhen darauf das es mir einfach auf den Keks geht wenn sogenannte Fans bestimmen wollen wie Geschichte auszusehen hat.
Wenn Sapkowski mit den Anpassungen von Netflix konform geht dann ist das sein gutes Recht. Seine Geschichte, er kann damit machen was er will.
Das muss man nicht gut finden. Kritik ist ja okay. Aber was mich stört sind aussagen wie „das kann nicht sein“ „das muss so sein“. Ich sag ja dem Chirurgen auch nicht wie er meine naht zu nähen soll.

Du nennst Personen die sich kritisch äußern sogenannte Fans. Nicht Fans sondern sogenannte. Ein richtiger Fan dagegen muss dagegen wohl unkritisch sein bei dir. Natürlich ist Kritik und einen andere Meinung okay, nur eben äußern darf man sie nicht, sonst schießt man sich ins Aus. Ja ein Autor kann so ziemlich machen was er will, Netflix und CDPR können machen was sie wollen. Die Vorstellung dass man aber ein dummes Fresse haltendes Konsumschaf sein soll und dass Konsumenten keine Ahnung hätten, ist völlig weltfremd.
 
Eine interessante Frage ist wohl eher warum der Autor nicht schon darauf geachtet hat PoCs anständige Rollen zu geben. Ob Witcher, Game of Thrones oder Herr der Ringe. Auch Hatry Potter. J.k Rowling ruft auch schnell Nach Rassismus (siehe serena Williams) und selbst hat sie keine PoC ordentlich in Harry Potter eingebaut.

Es gibt durchaus PoC in Harry Potter: Parvati Patil, Cho Chang und Kingsley Shacklebolt - der übrigens Zaubereiminister wird - fallen mir da spontan ein. Ist eine "gerechte" Vertretung der Ethnien in HP gegeben? Nein, sicher nicht. Ist sie "angemessen"? Ja, definitiv, denn die Serie spielt in England. UND: Harry Potter ist DIE moderne Parabel für Rassismus. Statt Weisse und Andersfarbige sind es Reinblüter versus Halbblüter, Schlammblüter und Muggel. Da finde ich es schon etwas gewagt, JKR Bigotterie nahezulegen...
 
kritik ist wohl durchaus erlaubt und sogar erwünscht von den machern, nehm ich jedenfalls an. allerdings lässt mich die heftigkeit des shitstorms doch ein wenig an den motiven der "kritiker" zweifeln. man sollte vielleicht nicht vergessen, um was es letztendlich geht: um die nicht mal feststehende besetzung einer rolle in der verfilmung eines fiktiven werks. hier steht nicht der weltfrieden auf dem spiel. tut mir leid, aber mir ist schleierhaft, wie man so viel energie in eine - bei allem respekt - letztendlich banalität stecken kann.
 
Mir ist immernoch nicht klar warum alle denken, dass Ciri jetzt schwarz wird. BAME enthällt mehr als Pechschwarz, "Nachtsunsichtbar" und Schokobraun...

Aber Hauptsache man regt sich erstmal auf und schimpft auf Netflix, SJWs, die Autorin und wer da noch so kommt.
Als Resultat:
Nach Shitstorm: "The Witcher"-Macherin reagiert auf wütende Fans - Serien News - FILMSTARTS.de

Sowas ist einfach lächerlich für eine Rolle die nichtmal besetzt ist.

Es denken nicht alle dass Ciri schwarz wird, sondern irgendeiner andersfarbigen Minderheit angehört. Wenn der Casting Call explizit Black umfasst und Schwarze in den USA auch gemeinhin die größte Gruppe neben Weißen darstellen, ist die Warhscheinlichkeit auch am größten, dass eine schwarze Schauspielerin gewählt wird. Die Aufregung ist nachvollziehbar, in anbetracht dessen, dass es eben einen Casting Call gab, dass in den USA Whitewashing und und das mittlerweile häufig Blackwashing betrieben wird. Es gäbe keine Aufregung, würde man den Casting Call einfach als nicht authentisch klassifizieren aber das hat keiner (und die Presse hat es auch nicht geschafft da Licht ins Dunkel zu bringen aber das liegt vielleicht eher daran, dass die Presse sich kaum die Mühe macht auch mal etwas zu recherchieren und nach zu haken).

Und ja, gerade weil die Rolle nicht besetzt ist, macht es Sinn. Ich finds ja immer etwas ulkig, wenn gefordert wird abzuwarten und nichts zutun (also nichts negatives zu schreiben). Man soll also erst handeln wenn es zu spät ist, anstatt klar im Vorfeld bereits die Nachfrage und Kritik zu äußern. Also genau zu dem Zeitpunkt, wo noch Veränderungen stattfinden können. Wohlbemerkt, ich spreche hier von den kritischen Kommentaren bezüglich möglichen Entscheidungen, nicht von persönlichen Angriffen und Ähnlichem. Die sind zu keiner Zeit gerechtfertigt. Und die gibt es so in diesem Umfang auch nicht. Der Shitstorm ist groß, wenn man sich aber auf Twitter einliest, ist die Auseinandersetzung ziemlich zivilisiert. Das ist allerdings gerade bei Shitstorms im Medienbereich ziemlich häufig so. Wenn man mal sehen will wie es anders aussieht, sehe man mal zur Nike Debatte um ihre Werbung mit Kaepernick - DAS ist wirklich verrückt.
 
heutzutage wird ja wegen jeder noch so banalen Sache ein riesen Wirbel gemacht
 
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