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The Witcher: Ciri wird nicht wohl "weiß" sein, erste Details zur Story der Netflix-Serie

Klingt doch gut. Das einzige was mich stört ist, dass sie keinen männlichen Schwarzen für die Rolle der Ciri suchen. Ich meine wir haben schließlich 2018.
 
Seufz, wir hatten das schon bei Kingdom Come. Sorry deine Fantasievorstellungen zu zerstören aber Europa im Mittelalter war weiß. Weil es alle paar Jahre mal einen vereinzelten Händler und Abgesandten gab ändert daran gar nichts.
Seufz, ich habe nie gesagt, dass das Mittelalter nicht "weiß" war, sondern nur, dass es nicht unmöglich ist, dass es auch vereinzelt sesshaft gewordene Schwarze in Europa auch im Mittelalter ab - checkst du den Unterschied nicht, oder willst du es nur nicht? ^^

Vor allem in einer AUSGEDACHTEN Geschichte kann so etwas erst Recht sein. Zu KC: D habe ich rein gar nichts gesagt, wieso kommst du also mit dem Kram angetanzt? Wobei ich sicher bin, dass man im Mittelalter auch "in Echt" ab und an mal einen dunkelhäutigen Menschen oder Asiaten treffen konnte. Ab und an heißt nicht, dass man in jedem verkackten Dorf gleich 2-3 trifft. Aber dass man in beim Rundgang durch eine größere Stadt mal einen erspäht, oder unterwegs eine Handelskaravane trifft: wieso denn bitte nicht, wieso sollte das unmöglich sein? Es gab regen Handel, es gab auch Sklaverei, durch die "Exoten" nach Europa kamen, man pilgerte nach Jerusalem und besuchte Ägypten, wo ja nun definitiv auch dunkelhäutige Menschen anzutreffen waren usw. - das heißt ja nicht, dass man unter 100 Passanten im mittelalterlichen Warschau dann gleich 2-3 Afrikaner ausmacht...

Was natürlich unsinnig in einem Rollenspiel wie KC: D wäre: bei der Charakterwahl auch dunkle Haut einzubauen. Denn WÄRE man dunkelhäutig, dann wäre man allein deswegen schon etwas ganz besonderes, und das ganze Spiel müsste völlig anders verlaufen, da die komplette Umgebung einen ganz anders behandeln würde. Das gleiche gilt für einen weiblichen Charakter, der in einer Mittelalterwelt auch ganz anders behandelt würde als ein Mann, falls das Spiel authentisch sein will.


Wie gesagt, lies den Thread. Nur mal so Stichworte, sie ist Prinzessin, ihr Vater ist weißer Kaiser und großer Rassist.
nochmal: ich hatte ja nur gefragt, da ich die genaue Story nicht kenne. Nicht mehr und nicht weniger.

Ganz nebenbei: was hat das alles damit zu tun, dass der Vater Rassist ist? Gegenüber welcher Rasse, welchem Volk oder welcher Religion ist er denn Rassist? Ist er Rassist im Sinne von "alle, die nicht meiner Rasse und Religion angehören, sind Abschaum" ? Dann wäre es natürlich allein deswegen nicht möglich, dass er mit einer dunkelhäutigen ein Kind gezeugt hat und es offiziell anerkennt. Aber ansonsten: man kann ja auch rassistisch nur gegenüber zB Asiasten sein, aber nicht gegenüber Schwarzen oder Latinos. Oder man kann rassistisch gegenüber einem anderen Volk oder einer Religion sein, unabhängig vom Äußeren. Oder im Falle von Witcher rassistisch gegenüber Hexern, wie es ja viele in der Welt von Witcher sind.
 
Sicher dass das kein "Marketing Gag" ist ?

Falls sie es ernst meinen müssten sie zumindest eine Asiatin casten. Immerhin stammt Ciri von einer Elfin ab :-)

Nach dieser besagten einen Elfin ist Ciris Stammbaum aber durch und durch weiß.
Deswegen versteh ich auch Aussagen wie "Ciris Hautfarbe wurde nie erwähnt" nicht. Schaut auf ihren Stammbaum. Wenn ich auf einmal eine andersfarbige Tochter hätte würde mir dies als Vater zumindest etwas verdächtig vorkommen.

Wenn sie jetzt eine schwarze Ciri casten müssten sie entweder ihr Story komplett von ihrer Herkunft loslösen oder alle ihre Vorfahren ( oder zumindest teilweise) müssen schwarz werden. Inklusive Elfen ^^

Ich persönlich würde es auch mehr begrüßen wenn sie sich an die Spiele halten.
 
Der wahre rassist ist doch Andrzej Sapkowski. Er hätte beim schreiben seiner Bücher darauf achten müssen alle Ethnien einzubinden. Das ist der eigentliche Skandal. Jetzt wird nur versucht gerade zu biegen was nicht gerade zu biegen ist.

Rofl
Sarkasmus aus.
 
Seufz, ich habe nie gesagt, dass das Mittelalter nicht "weiß" war, sondern nur, dass es nicht unmöglich ist, dass es auch vereinzelt sesshaft gewordene Schwarze in Europa auch im Mittelalter ab - checkst du den Unterschied nicht, oder willst du es nur nicht? ^^

Vor allem in einer AUSGEDACHTEN Geschichte kann so etwas erst Recht sein. Zu KC: D habe ich rein gar nichts gesagt, wieso kommst du also mit dem Kram angetanzt? Wobei ich sicher bin, dass man im Mittelalter auch "in Echt" ab und an mal einen dunkelhäutigen Menschen oder Asiaten treffen konnte. Ab und an heißt nicht, dass man in jedem verkackten Dorf gleich 2-3 trifft. Aber dass man in beim Rundgang durch eine größere Stadt mal einen erspäht, oder unterwegs eine Handelskaravane trifft: wieso denn bitte nicht, wieso sollte das unmöglich sein? Es gab regen Handel, es gab auch Sklaverei, durch die "Exoten" nach Europa kamen, man pilgerte nach Jerusalem und besuchte Ägypten, wo ja nun definitiv auch dunkelhäutige Menschen anzutreffen waren usw. - das heißt ja nicht, dass man unter 100 Passanten im mittelalterlichen Warschau dann gleich 2-3 Afrikaner ausmacht...

Was natürlich unsinnig in einem Rollenspiel wie KC: D wäre: bei der Charakterwahl auch dunkle Haut einzubauen. Denn WÄRE man dunkelhäutig, dann wäre man allein deswegen schon etwas ganz besonderes, und das ganze Spiel müsste völlig anders verlaufen, da die komplette Umgebung einen ganz anders behandeln würde. Das gleiche gilt für einen weiblichen Charakter, der in einer Mittelalterwelt auch ganz anders behandelt würde als ein Mann, falls das Spiel authentisch sein will.


nochmal: ich hatte ja nur gefragt, da ich die genaue Story nicht kenne. Nicht mehr und nicht weniger.

Ganz nebenbei: was hat das alles damit zu tun, dass der Vater Rassist ist? Gegenüber welcher Rasse, welchem Volk oder welcher Religion ist er denn Rassist? Ist er Rassist im Sinne von "alle, die nicht meiner Rasse und Religion angehören, sind Abschaum" ? Dann wäre es natürlich allein deswegen nicht möglich, dass er mit einer dunkelhäutigen ein Kind gezeugt hat und es offiziell anerkennt. Aber ansonsten: man kann ja auch rassistisch nur gegenüber zB Asiasten sein, aber nicht gegenüber Schwarzen oder Latinos. Oder man kann rassistisch gegenüber einem anderen Volk oder einer Religion sein, unabhängig vom Äußeren. Oder im Falle von Witcher rassistisch gegenüber Hexern, wie es ja viele in der Welt von Witcher sind.

Nein, nur weil etwas ausgedachte ist, kann es soetwas nicht erst Recht sein. Wenn man nun Mal etwas authentisch (nicht zu verwechseln mit realistisch, das ist wieder was anderes) machen will, kann man nicht einfach im Nachhinein sagen, dass ja nur weil es Fantasy ist jetzt alles ersetzbar ist und eigentlich keine Rolle spielt. Die Integrität des Werkes geht verloren, wenn die Eigenschaften eben jenes Werkes einfach ignoriert werden. Es ist völlig irrelevant ob es im Mittelalter oder irgendeiner anderen Zeit Schwarze oder Asiaten gab. Das spielt keine Rolle für Kingdome Come Deliverance, für Herr der Ringe, für Song of Ice and Fire oder eben Witcher. Ihre Welten basieren mal mehr und mal weniger auf der Geschichte, in der es keine egalitären, durchmischten Gesellschaften gab. Und die Geschichte in The Witcher ist eben keine Geschichte von Afrikanern die Europäer invasieren oder Eurpäern die Asiaten unterdrücken. Rassismus und Vorurteile werden thematisiert aber eben maßgeblich nicht in basierend Afrikanern und Asiaten, sondern Elfen, Zwergen und Co.. Die Elfen sind kein asiatisches von fiesen Kolonialisten unterdrücktes Volk und Nilfgaard ist kein Mittelalter Wakanda das Europa bedroht. Das ist nicht die Geschichte des Hexers.
 
In der Hexerwelt gibt es keine Fantasy-Afrikaner, es gibt nur Serrikanier und selbst die sind eher Fantasynordafrikaner.

Ist Ciri schwarz, dann sind es auch ihr Vater und ihre Mutter.
Einer von beiden reicht. Strenggenommen können auch Weiße Eltern ein schwarzes Kind haben aber das führt zu weit. Schwarze Mutter und "Problem" gelöst. Auf die brauch man in der Serie nicht einmal eingehen.

Ciri nicht weiß zu machen ist so pervers wie Zweiblum statt von einem Asiaten von einem Hobbit spielen zu lassen. Und genau das ist passiert, deswegen haben selbst Hardcore-Scheibenwelt-Fans ihre Probleme mit dem Film.
Ehrlich? Zweiblum ist ein Tourist. Ob nun asiatisch oder europäisch ist doch auch hier völlig egal. Für den Zuschauer reicht die Info das er aus einem fernen Land kommt und den Touri spielt.
Zweiblums Besetzung finde ich damit noch weniger diskussionswürdig als Ciris.
 
also bei einer Fantasywelt mit dem Mittelalter kommen, da hat man nicht so ganz verstanden wieso Menschen am jeweiligen so aussehen wie sie es tun :-|
Und warum das bei einer Fantasywelt nicht so sein muss
 
Aber eines darf man auch nciht vergesse. Andrzej Sapkowski ist der Autor und sicher auch Rechteinhaber, also liegt es an ihm das so was gemacht wird. Er hätte ja auch so wie die Leute bei der SAO Serie drauf bestehen können das die Charaktere mit denn richtigen Personen besetzt werden, aber da war das Netflix Geld wohl doch zu hoch, um sich da einen Kopf zu machen.

Da muss ich dich leider enttäuschen, da diese Rechte in der Regel nicht beim Autor liegen, sondern beim Verlag, wenn es um solche Sachen geht.
Das ist in 99% der Fälle so, wenn Autor und Verlag einen Vertrag abschließen. Man gibt weitere Verwertungs-/Publikationsrechte auf, wenn man nicht spezielle Klauseln drin hat oder darauf besteht.
Und das schaffen nur schon vorher sehr erfolgreiche Autoren. Und den Erfolg von Witcher konnte man damals beim besten Willen nicht absehen.
Sapkowski "bereut" ja bis heute noch die Vergabe für das Computerspiel, auch wenn es ihm sicher nicht geschadet hat und er auch gutes Geld bekommen hat.
Bei der Serie wird es nicht anders sein, er fungiert wohl als Berater, hat aber ansonsten den Mund zu halten und die Serie wenn überhaupt zu loben.
Bisher hat er ja noch nicht öffentlich Stellung dazu genommen und das wird er wohl auch nie, eben wegen jeder Klauseln.
 
Da muss ich dich leider enttäuschen, da diese Rechte in der Regel nicht beim Autor liegen, sondern beim Verlag, wenn es um solche Sachen geht.
Das ist in 99% der Fälle so, wenn Autor und Verlag einen Vertrag abschließen. Man gibt weitere Verwertungs-/Publikationsrechte auf, wenn man nicht spezielle Klauseln drin hat oder darauf besteht.
Und das schaffen nur schon vorher sehr erfolgreiche Autoren. Und den Erfolg von Witcher konnte man damals beim besten Willen nicht absehen.
Sapkowski "bereut" ja bis heute noch die Vergabe für das Computerspiel, auch wenn es ihm sicher nicht geschadet hat und er auch gutes Geld bekommen hat.
Bei der Serie wird es nicht anders sein, er fungiert wohl als Berater, hat aber ansonsten den Mund zu halten und die Serie wenn überhaupt zu loben.
Bisher hat er ja noch nicht öffentlich Stellung dazu genommen und das wird er wohl auch nie, eben wegen jeder Klauseln.

Soweit ich weiß hat er an den Spielen auch nichts verdient eben weil er die Rechte gegen eine Einmalzahlung verkauft hat. Wahrscheinlich ist er auch deswegen nicht gut auf die Spiele zu sprechen. Da wurde viel Geld ohne ihn verdient.
Würd mich wundern wenn’s bei der Serie anders ist.
 
Soweit ich weiß hat er an den Spielen auch nichts verdient eben weil er die Rechte gegen eine Einmalzahlung verkauft hat. Wahrscheinlich ist er auch deswegen nicht gut auf die Spiele zu sprechen. Da wurde viel Geld ohne ihn verdient.
Schuld eigene ... würde ich sagen.

Würd mich wundern wenn’s bei der Serie anders ist.
... weil? Das würde ja bedeuten das er nicht lernfähig ist und mittlerweile sollte jeder Verstanden haben, das Netflix das Geld nur so austütet. Da er hier aktiv mit an Board ist denke ich schon, dass er diesmal einen besseren Deal ausgehandelt hat. ;-)
 
Soweit ich weiß hat er an den Spielen auch nichts verdient eben weil er die Rechte gegen eine Einmalzahlung verkauft hat. Wahrscheinlich ist er auch deswegen nicht gut auf die Spiele zu sprechen. Da wurde viel Geld ohne ihn verdient.
Würd mich wundern wenn’s bei der Serie anders ist.

Oder das war es. CDPR hat damals einmal was gezahlt und damit die Rechte daran erworben, es als Videospiel zu machen.
Er selber hat halt kein Mitspracherecht gehabt. Und die TV-/Kinorechte wird sehr wahrscheinlich der Verlag haben und darüber verfügen. Da kann er wohl auch nichts machen.
Als er die Bücher geschrieben hat war Kino und TV der normale Standard. Der PC war zu der Zeit ja noch extreme Nische (1990) und hatte daher eher wenig Beachtung in den Verträgen, wenn überhaupt.
 
Da muss ich dich leider enttäuschen, da diese Rechte in der Regel nicht beim Autor liegen, sondern beim Verlag, wenn es um solche Sachen geht.[...]
Ich bin hier wirklich nicht vom Fach, aber das würde kein Sinn machen. Denn damit hätte der Verlag die Möglichkeit die Charaktere nach Gusto auszuschlachten, andere Autoren die Geschichten schreiben zu lassen und und und ...

Ich mag ja nicht in Abrede stellen das es sowas gibt, gerade bei jungen und unbekannten Autoren würde es schon Sinn machen, eben weil sie müssen & die Verläge das Potenzial auch erkennen. Aber in 99% der Fälle gehen die Rechte (!) über? Ich denke nicht. Ich vermute eher es gibt sowas wie "... die nächsten fünf Bucher von Harry Potter erscheinen dann auch exklusiv bei uns!".
 
Ich bin hier wirklich nicht vom Fach, aber das würde kein Sinn machen. Denn damit hätte der Verlag die Möglichkeit die Charaktere nach Gusto auszuschlachten, andere Autoren die Geschichten schreiben zu lassen und und und ...

Ich mag ja nicht in Abrede stellen das es sowas gibt, gerade bei jungen und unbekannten Autoren würde es schon Sinn machen, eben weil sie müssen & die Verläge das Potenzial auch erkennen. Aber in 99% der Fälle gehen die Rechte (!) über? Ich denke nicht. Ich vermute eher es gibt sowas wie "... die nächsten fünf Bucher von Harry Potter erscheinen dann auch exklusiv bei uns!".

In der Regel ist das auch so. Es gab vor vielen Jahren mal einen Rechtsstreit zwischen den Erben von Tolkien und Warner Bros. glaube ich war es?
Die hatten nämlich gegen die ganzen Videospiele geklagt, die auf HdR basierten, weil WB die weiteren Verwertungsrechte gekauft hat und damit die rechtliche Grundlage die ganzen Videospiele in Lizenz erstellen zu lassen.
Am Ende wurden die Tolkien-Erben mit einer nette Stange Geld befriedigt und der Rechtsstreit eingestellt. War Anfang der 2000er, als die Filme halt erschienen und populär wurden.
Und Tolkien war da schon eine ganze Weile tot und trotzdem waren die Verträge etc. soweit noch gültig.
Es kommt auf den einzelnen Vertrag halt an. Es geht ja nicht um die Publikation an sich, sondern um die so genannten Verwertungsrechte und die gibt der Autor eben halt ab.
Die Grundlage ist und bleibt immer Eigentum des Autoren bis zum Tod und noch lange darüber hinaus (abhängig von den Gesetzen einzelner Länder), aber die Verwertung nicht und auf die kommt es an.
 
Schuld eigene ... würde ich sagen.


... weil? Das würde ja bedeuten das er nicht lernfähig ist und mittlerweile sollte jeder Verstanden haben, das Netflix das Geld nur so austütet. Da er hier aktiv mit an Board ist denke ich schon, dass er diesmal einen besseren Deal ausgehandelt hat. ;-)

Wenn das ein eigenständiger Deal ist dann wirst du recht haben. Hab angenommen das er die Rechte für alles mögliche und nicht nur die Spiele verkauft hat.
 
Nein, nur weil etwas ausgedachte ist, kann es soetwas nicht erst Recht sein. Wenn man nun Mal etwas authentisch (nicht zu verwechseln mit realistisch, das ist wieder was anderes) machen will, kann man nicht einfach im Nachhinein sagen, dass ja nur weil es Fantasy ist jetzt alles ersetzbar ist und eigentlich keine Rolle spielt.
das hab ich doch überhaupt nicht gesagt ^^

Die Integrität des Werkes geht verloren, wenn die Eigenschaften eben jenes Werkes einfach ignoriert werden.
selbstverständlich. Ich habe ja mehrfach betont: wenn es rein logisch gar nicht möglich ist, dass Ciri dunkelhäutig ist, sollte man es in einem Film oder einer Serie auch nicht anders machen, wenn es eine Umsetzung der Vorlage sein soll.

Mein Punkt war nur, dass es erstens nicht ausgeschlossen ist, dass es im mittelalterlichen Europa auch Schwarze gab, und ob zweitens der von Spritiogre genannte Rassismus von Ciris Vater irgendwas mit Hautfarben zu tun hat, was ich halt nicht weiß - das war nur eine Frage.


Es ist völlig irrelevant ob es im Mittelalter oder irgendeiner anderen Zeit Schwarze oder Asiaten gab. Das spielt keine Rolle für Kingdome Come Deliverance
doch, das ist bei dem Spiel relevant, weil das ja angeblich authentisch sein soll. Dann wäre es nämlich sehr wohl eine gute Frage, wie wahrscheinlich es damals in der Gegend war, nicht-Weiße anzutreffen.


Für Herr der Ringe, für Song of Ice and Fire oder eben Witcher. Ihre Welten basieren mal mehr und mal weniger auf der Geschichte, in der es keine egalitären, durchmischten Gesellschaften gab.
Wenn da MAL ein Asiate oder Schwarzer auftaucht ist das doch noch lange keine "durchmischte" Gesellschaft, wie kommst du denn auf so eine steile Aussage? ^^ Zudem hast du bei Game of Thrones / Song of Ice and Fire tendenziell arabische bzw. mongolisch aussehende Leute (Dornische und Dothraki) sowie eher dunkelhäutigere (die Sklaven bei Essos) Menschen. Und selbstverständlich kann man Leute aus diesen Völkern dann auch mal bei den "weißen" Völkern treffen, das sind ja keine abgeschotteten Welten.

Und ganz nebenbei weißt Du ja auch nicht, was sich der Autor da nun genau dachte. Vlt ist es einem Tolkien zB völlig egal, ob in einer Filmumsetzung zB auch mal ein dunkelhäutiger Zwerg oder ein asiatisch wirkender Elf auftaucht. ;) und so oder so darf ein Film oder eine Serie es auch anders machen - theoretisch könnte man auch die Serie in ein mittelalterliches Asien versetzen, und aus dem Hexer einen Samurai oder so was machen - man dürfte dann halt nur nicht behaupten, dass die Serie versucht, die Bücher exakt umzusetzen ;)


Und die Geschichte in The Witcher ist eben keine Geschichte von Afrikanern die Europäer invasieren oder Eurpäern die Asiaten unterdrücken. Rassismus und Vorurteile werden thematisiert aber eben maßgeblich nicht in basierend Afrikanern und Asiaten, sondern Elfen, Zwergen und Co..
Das war ja meine Frage: worin besteht der Rassismus? Wenn er nicht auf der Hautfarbe basiert, sondern sich gegen ganz bestimmte Völker/Rassen richtet, ist der Rassismus von Ciris Vater eben kein Argument, warum Ciri nicht dunkelhäutig sein könnte. Es gibt ne Menge anderer Gründe, warum es nicht so sein kann/sollte, aber sein Rassismus ist eben dann kein Argument.

Die Elfen sind kein asiatisches von fiesen Kolonialisten unterdrücktes Volk und Nilfgaard ist kein Mittelalter Wakanda das Europa bedroht. Das ist nicht die Geschichte des Hexers.
Das sagt doch keiner ^^ Es ging nur darum, ob es möglich ist, dass auch ein dort geborenes oder lebendes Kind dunkle Haut haben kann - nicht mehr und nicht weniger. Dazu muss doch kein Volk im Krieg genenüber einem anderen stehen oder es bedrohen oder unterdrücken, so ein Blödsinn...
 
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