Sexismus, Diskriminierung, Vergewaltigung: Wir müssen über Activision reden

MarcHammel

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Jemanden letztendlich einzustellen, NUR WEIL er zu einer Minderheit gehört, finde ich falsch.

Sicher kann es ggfalls Kandidaten geben, die sehr ähnliche Qualifikationen aufweisen - aber das kann man doch problemlos mit einem weiteren Gespräch, Test oder einem Probearbeitstag austesten.

Das wiederum wäre ja dann eigentlich eine Diskriminierung der anderen Person.
Nur weil sie NICHT der Minderheit angehört, hat man weniger Chancen den Job zu bekommen?

Es gibt NIE zwei Personen, welche gleich sind.
Qualis und Zeugnisse sind das eine. Wichtiger (für mich), ist das persönliche:
Wie passt eine Person ins Team, was ist der PERSÖNLICHE Werdegang, etc
Jetzt hab ich mir doch ein Eigentor geschossen. ^^

Ich sprach explizit von gleicher Qualifikation und Notendurchschnitt. Das, was schlussendlich wichtig ist, um überhaupt zu diesem Job zu kommen. Mehr kann man zu Beginn einfach nicht über die Person sagen und selbst ein Probetag ist nur dazu da, um einen ersten Eindruck zu bekommen. Ein einzelner Tag sagt rein gar nichts über die Person aus. Man kann einen Monat super ins Team passen und plötzlich nachlassen und die Kollegen lernen die Person erstmal so richtig kennen. Das gilt sowohl für den netten Schwarzen, der gerade aus Afrika kommt, als auch für den netten Weißen, der Zeit seines Lebens in seinem spießigen...äh...schicken Reihenhaus im Vorort der Stadt wohnt.

Auch von der Person, die einer Minderheit angehört, muss natürlich Leistung erbracht werden und erbracht worden sein (guter Abschluss). Ist das nicht gegeben, hat sie natürlich auch bei mir keine Chance und dann nehme ich den alten weißen Mann oder eben die alte weiße Frau.

"Nur weil sie einer Minderheit angehört", ist also nicht ganz korrekt. Ich würde niemals eine Person ins Erzieher-Team aufnehmen, die z.B. schlecht Deutsch spricht oder offen mit antiquierten Ansichten hausieren geht, weil's einfach nicht ins Berufsbild passt. Sprache ist halt eine Grundvoraussetzung für diesen Beruf, ebenso wie eine gewisse Grundhaltung. Da kann die Person noch so sehr einer Minderheit angehören, aber wenn gewisse Voraussetzungen nicht oder mangelhaft erfüllt sind, ist das halt so.

Aber auf dem ersten Blick würde ich doch eher denjenigen zum Vorstellungsgespräch einladen, der innerhalb des Berufsfeldes des Erziehers eher eine Rarität ist. Nicht, um jemanden zu diskriminieren. Im Gegenteil. Sondern, um jemand anderes die Chance zu geben, der eben in unserer Gesellschaft weniger Chancen hat.

Ob diese Person diese Chance auch nutzt und ob sie dann bleibt, steht auf nem anderen Blatt. Wer scheiße baut, muss gehen. Das passiert dann unabhängig der Herkunft oder sonstigen Kram. Auch die Person, die einer Minderheit angehört, muss sich selbstverständlich beweisen. Und wenn schon im Vorstellungsgespräch klar wird, dass diese Person die Voraussetzungen nicht erfüllt, dann nehme ich die auch nicht.

Im Erzieherberuf kann es in der Tat auch vorteilhaft sein, wenn man z.B. einem arabischstämmigen oder kurdischen Menschen einstellt, statt einen Deutschen. Vor allem dann, wenn in der Einrichtung ein relativ hoher Anteil arabischstämmiger Kinder ist.
 
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sauerlandboy79

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Das wiederum wäre ja dann eigentlich eine Diskriminierung der anderen Person.
Nur weil sie NICHT der Minderheit angehört, hat man weniger Chancen den Job zu bekommen?
Bewerber sollten nüchtern und nur nach essentiellen Daten aussortiert werden. Geschlecht, Nationalität und dergleichen dürfen keine Rolle spielen.

Doch leider schauen Betriebe und Arbeitnehmer doch vorwiegend genau auf solche Randnotizen. Korrekt ist das nicht.
 

Zybba

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Was würdet ihr von vorgeschriebenen anonymisiterten Berwerbungen halten?
Also weder Berwerbungsfoto, Name, Geschlecht, Geburtsort, Nationalität, Familienstand etc... Sinnvoll oder unrealistisch und nicht zielführend?

Das Alter ließe sich wohl nicht wirklich "verstecken". Denn ein Lebenslauf wäre ja schon wünschenswert. :-D
 

MarcHammel

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Was würdet ihr von vorgeschriebenen anonymisiterten Berwerbungen halten?
Also weder Berwerbungsfoto, Name, Geschlecht, Geburtsort, Nationalität, Familienstand etc... Sinnvoll oder unrealistisch und nicht zielführend?

Das Alter ließe sich wohl nicht wirklich "verstecken". Denn ein Lebenslauf wäre ja schon wünschenswert. :-D
Ist das nicht schon z.B. in England gängig?
 

McDrake

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Was würdet ihr von vorgeschriebenen anonymisiterten Berwerbungen halten?
Also weder Berwerbungsfoto, Name, Geschlecht, Geburtsort, Nationalität, Familienstand etc... Sinnvoll oder unrealistisch und nicht zielführend?

Das Alter ließe sich wohl nicht wirklich "verstecken". Denn ein Lebenslauf wäre ja schon wünschenswert. :-D
Schlussendlich muss man sich ja aber persönlich mal treffen und miteinander sprechen.
Die erste Auswahl ist ja meist auch ziemlich anonym, oder?
Man bekommt x Bewerbungen und siebt da schon mal grob aus.
Dann kommts zu einem (Vorstellungs-)Gespräch.

Oder wie soll ich mir das vorstellen, was "anonym" ist?
 

Zybba

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Ist das nicht schon z.B. in England gängig?
Weiß ich nicht. Hatte nur mal gehört, dass einige unternehmen das fordern/erlauben.

Schlussendlich muss man sich ja aber persönlich mal treffen und miteinander sprechen.
Klar, beim persönlichen Gespräch gibts dann keine Schattenwand! :-D
Es geht lediglich um die Vorauswahl der Bewerber.

Die erste Auswahl ist ja meist auch ziemlich anonym, oder?
Die von mir genannten Punkte lassen ja schon (häufig irrelevante?) Rückschlüsse auf die Person zu. Das würde man so minimieren.
 

Batze

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Wenn sich zwei Leute mit gleicher Qualifikation und ähnlich gutem Notendurchschnitt in meinem Hort bewerben, wovon einer aber einer Minderheit angehört, würde ich doch eher letztere Person nehmen. Ob sie nun einen guten Job macht, kann man sowieso erst dann sehen, wenn sie diesen ausübt. Und wenn die Person großen Mist baut, wird sie halt im schlimmsten Fall gekündigt. Im besten Fall gibt es ein Feedback-Gespräch. Ganz einfach. Aber man hat dieser Person die Chance gegeben. Mehr kann und sollte man als AG nicht auch nicht tun.
Und der anderen Person wurde die Chance vermasselt, und das nur weil sie nicht ins eigene Ideologische Weltbild passt. Es gibt eben Leute, da erwartet man auch nichts anderes.
 

MarcHammel

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Und der anderen Person wurde die Chance vermasselt, und das nur weil sie nicht ins eigene Ideologische Weltbild passt. Es gibt eben Leute, da erwartet man auch nichts anderes.
Das ist absoluter Schwachsinn, was du da von dir gibst und ich habe bereits ergänzend zu dem von dir zitierten Beitrag einen weiteren geschrieben, der das Ganze aufklärt. Aber Hauptsache, was gesagt, ne?
 

schokoeis

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Was würdet ihr von vorgeschriebenen anonymisiterten Berwerbungen halten?
Also weder Berwerbungsfoto, Name, Geschlecht, Geburtsort, Nationalität, Familienstand etc... Sinnvoll oder unrealistisch und nicht zielführend?

Das Alter ließe sich wohl nicht wirklich "verstecken". Denn ein Lebenslauf wäre ja schon wünschenswert. :-D
Zumindest bei der Vorauswahl könnte das die Chancen verbessern. Aber Personaler wollen gern nochmal von Angesicht zu Angesicht mit den Bewerbern reden, spätestens dann haben die ja die meisten dieser Daten. Und außerdem kannst du das Privatfirmen nicht vorschreiben, sowas wäre nur im öffentlichen Dienst möglich und da hat auch nur bis zum ersten Gespräch.
 

GermanRocket7

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Als langjähriger User, der nur recht selten bei PCG aktiv selber geschrieben hat, will ich nur noch einmal kurz etwas loswerden, bevor ich den Account nie wieder nutzen werde:

1) Auf derartige Artikel der Gedankenpolizei kann ich grundsätzlich gerne verzichten. Wenn solche geistigen Ergüsse aber zur Normalität auf einer Webseite werden, die sich eigentlich lediglich mit einem Hobby beschäftigt, sollte das bei allen Beteiligten die Warnglocken aufs Schärfste schrillen lassen. Tut es hier aber leider dennoch nicht.

2) Die Wortwahl des Autors ist, wie eigentlich durchweg, vollkommen unangemessen und legt ein extrem engstirniges, von Schwarzweißdenken bestimmtes, Weltbild offen, welches wohl nicht gerade als Paradebeispiel der Schreiberzunft zu werten ist.

3) Das genannte Weltbild ist darüber hinaus leider auch inhärent falsch. Meine Frau ist merkwürdigerweise ebenfalls eine Frau (muss man heutzutage ja tatsächlich noch deutlich ausformulieren), kommt aus einer bildungsfernen Arbeiterfamilie und ist aufgrund eines ghanaischen Vaters auch dunkelhäutig. Dummerweise wird sie nicht nur *NICHT* diskriminiert, sondern faktisch begünstigt am Arbeitsplatz. Wir sind beide Lehrer, haben auch ein gemeinsames Fach und beinahe dieselben Noten aus I. und II. Staatsexamen.

Im öffentlichen Dienst gilt aber bei Bewerbungen der folgende Grundsatz: bei vergleichbarer Qualifikation von Bewerbern ist die Frau dem Mann vorzuziehen. Selbiges gilt übrigens auch bei Bewerbungen mit Migrationshintergrund und bei Behinderungen. Als weißer, deutscher Mann ohne Behinderung wird man ergo im ÖD -der immerhin knapp 5 Mio. Beschäftigte in Deutschland aufweist - faktisch komplett diskriminiert und benachteiligt. Dies gilt übrigens sowohl bei Neueinstellungen, als auch bei Beförderungsstufen.

Das widerspricht doch irgendwie der zentralen Aussage des Artikels, oder nicht?

In diesem Sinne wünsche ich den hiesigen Gedankenpolizisten, Berufsempörten und sonstigen subversiven Elementen noch ein schönes Leben. Ich bin dann mal raus.
 

lokokokode

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Das ist eine ziemliche Unterstellung. Blizzard war früher ein Hort von überdurchschnittlich guten Leuten, die Pionierarbeit geleistet haben und der Beruf war nunmal männerdominiert damals weil Frauen gar kein Interesse daran hatten. Nur weil sie "Nerds" waren, heisst es doch nicht, dass sie Probleme mit Frauen hatten, die haben gut verdient und die allermeisten eine Familie gegründet. Das hört sich bißchen so an wie "Die Nerds sind jetzt erfolgreich und wollen die pösen Frauen nicht in ihrem Team haben". Es gab einige wenige, die ihre Situation ausgenutzt haben, sowas ist heute nicht mehr akzeptabel aber die ganze Belegschaft dafür verantwortlich zu machen geht doch etwas zu weit...
Ich weiss nicht, wieso Menschen dazu neigen, es nur in Ihrem Kosmos zu verstehen... Ich schrieb doch ganz klar teilweise - und natürlich ist mein und die Kommentare aller anderen zu diesem Thema auch nur Meinungen/Mutmaßungen oO
 

JohnGee

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Es ist auch nicht das erste Mal, dass Flüchtlinge schwere brutale Vergwaltigungen wie in Leer begehen.

Und was macht ihr Deutschen, ändert eure Politik oder redet darüber? NEIN.

In eurem eigenen Land ändert ihr nichts nach Vergewaltigungen, die Flüchtlingen begangen haben, aber wenn in den USA etwas passiert, da schreit ihr auf und empört euch.

"Ein gesamtgesellschaftliches Problem" - Alle über einen Kam scheren, macht das doch bitte auch mit kriminellen Flüchtlingen und blendet die meisten, braven Flüchtlingen aus, denkt nur noch an die bösen Flüchtlinge, schaltet in eurem Hirn aus, dass die meisten Einwanderer sich korrekt verhalten. Es gibt nur noch böse Flüchtlinge, nur noch eine böse Gesellschaft.

Ihr merkt es immer noch nicht, okay, ich hab noch einen persöhnlich Joker:

Wo wart ihr Moral-Deutschen, als ich in der Schule 6 sch.... verfickte Monate gemobbt wurde? Genau, ihr wart diejenigen, die mich gemobbt haben. Und wo seit ihr Moral-Deutsche, wenn wir Opfer entschädigt werden wollen, ja ach, ihr Moral-Deutschen verpisst euch im Jahre 2021 sofort.

Aber wenn am anderen Ende der Welt was passiert, oh, da empört ihr Deutschen euch.
 

lokokokode

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Das Problem mit dem Geschlechteranteil ist mir auch bekannt:
Im Bewerbungsgespräch sitzen 7 Damen aus Abteilungen, Mitarbeitervertretung und dazu noch eine Frauenbeauftragte... Ich als "armer" Mann habe ich da natürlich auch gefragt, welche Gleichberechtigung meint ihr?

Die Sache ist, für mich persönlich war es unfair. Ich bin nicht vor paar Hundert oder gar Tausenden von Jahren rumgelaufen und habe die Frauen immer untergraben. Das waren andere(!).
Trotzdem trifft es mich beim Angleichen der Geschlechterquote. Und da ist auch das angesprochene Problem. Die Quote gibt es aufgrund vergangener Situationen, für die ich nichts kann. Nun ist es aber nicht mehr mein Geschlecht, sondern auch meine "weiße" Hautfarbe, die mir im Weg stand :)
 

MarcHammel

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Ihr merkt es immer noch nicht, okay, ich hab noch einen persöhnlich Joker:

Wo wart ihr Moral-Deutschen, als ich in der Schule 6 sch.... verfickte Monate gemobbt wurde? Genau, ihr wart diejenigen, die mich gemobbt haben. Und wo seit ihr Moral-Deutsche, wenn wir Opfer entschädigt werden wollen, ja ach, ihr Moral-Deutschen verpisst euch im Jahre 2021 sofort.

Aber wenn am anderen Ende der Welt was passiert, oh, da empört ihr Deutschen euch.
Diesen "Joker" bringst du ja nicht zum ersten Mal. :B Und offen gestanden kauf ich dir das nicht ab. Wie war das noch? "Alle über einen Kamm scheren"... Machst du ja gerade.
 

TheSinner

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Es ist auch nicht das erste Mal, dass Flüchtlinge schwere brutale Vergwaltigungen wie in Leer begehen.

Und was macht ihr Deutschen, ändert eure Politik oder redet darüber? NEIN.

In eurem eigenen Land ändert ihr nichts nach Vergewaltigungen, die Flüchtlingen begangen haben, aber wenn in den USA etwas passiert, da schreit ihr auf und empört euch.

"Ein gesamtgesellschaftliches Problem" - Alle über einen Kam scheren, macht das doch bitte auch mit kriminellen Flüchtlingen und blendet die meisten, braven Flüchtlingen aus, denkt nur noch an die bösen Flüchtlinge, schaltet in eurem Hirn aus, dass die meisten Einwanderer sich korrekt verhalten. Es gibt nur noch böse Flüchtlinge, nur noch eine böse Gesellschaft.

Ihr merkt es immer noch nicht, okay, ich hab noch einen persöhnlich Joker:

Wo wart ihr Moral-Deutschen, als ich in der Schule 6 sch.... verfickte Monate gemobbt wurde? Genau, ihr wart diejenigen, die mich gemobbt haben. Und wo seit ihr Moral-Deutsche, wenn wir Opfer entschädigt werden wollen, ja ach, ihr Moral-Deutschen verpisst euch im Jahre 2021 sofort.

Aber wenn am anderen Ende der Welt was passiert, oh, da empört ihr Deutschen euch.

Ohneeeeein, sechs Monate! Furchtbar! Da können die Kameltreiber (hat man ja jüngst wieder salonfähig gemacht) einpacken, die können nach sechs Monaten ja einfach aufhören welche zu sein :)

Du armer, armer Hanswurst. Dicker, ich bin 9 Jahre gemobbt worden in der Schule und es war mir genauso scheißegal wie es das auch heute noch ist. Weil ich nicht auf Popularität angewiesen bin. Das Problem ist also eher in deiner Erziehung und Werteprägung zu suchen gewesen. Mobbing ist natürlich scheiße aber ganz ehrlich, es als Pseudo-Gefängnis-Frei Karte zu benutzen ist natürlich noch viel beschissener. Jammern scheinst du auf jeden Fall gern zu machen. Empören kannst du dich also schonmal sehr gut, ganz so wie von dir selbst Anderen vorgeworfen.

Oder ums kurz zu machen: Heul doch. Mir wurscht. Ich hab ganz andere Dinge hinter mir, deshalb macht mich so schnell auch nix mehr fertig oder berührt mich groß. Einfach abgestumpft und nur noch auf das fokussiert was mir persönlich gefällt und was bringt. Gnadenloser Egoismus bzw. für genau drei Personen. Der Rest ist mir vollkommen und völlig egal.
 

LesterPG

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Oder wie soll ich mir das vorstellen, was "anonym" ist?
Ich habe mal von so etwas wie einer Vermittlertätigkeit gehört, ein Dienstleister der den Vorstellungen/Anforderungen entsprechend der Firma Leute nach Qualifikation etc. auswählt so das der Personaler vor der Entscheidung keinen Kontakt hat.

Wie erfolgreich das dann in der Praxis ist oder wie verbreitet das ist, k.A.
 

Worrel

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Ich habe mal von so etwas wie einer Vermittlertätigkeit gehört, ein Dienstleister der den Vorstellungen/Anforderungen entsprechend der Firma Leute nach Qualifikation etc. auswählt so das der Personaler vor der Entscheidung keinen Kontakt hat.
Danke, ich war schon mal bei einer Zeitarbeitsfirma, das hat mir gereicht.
 

McDrake

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Ich habe mal von so etwas wie einer Vermittlertätigkeit gehört, ein Dienstleister der den Vorstellungen/Anforderungen entsprechend der Firma Leute nach Qualifikation etc. auswählt so das der Personaler vor der Entscheidung keinen Kontakt hat.

Wie erfolgreich das dann in der Praxis ist oder wie verbreitet das ist, k.A.
Super eine Art Zwischenhändler.

Warum soll der jetzt mehr Objektivität haben und besser wissen, was der Arbeitgeber GENAU brauch (eben auch Menschlich), als derjenige, der mit der Person schlussendlich zusammen erarbeiten wird?
 

Loosa

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Danke, ich war schon mal bei einer Zeitarbeitsfirma, das hat mir gereicht.
Das scheint eine sehr zweischneidige Sache zu sein. Im Handwerk landet man heute hier und morgen dort. Hat kaum Planungssicherheit und kann oft nur von einer Übernahme träumen.

Für höherqualifizierte (oder gefragtere?) Jobs bieten sie aber ein durchaus komfortables Arbeitsfeld und zahlen gut. Ein Kumpel will gar nicht mehr anders arbeiten.

Ich habs mal korrigiert, was in den Schulen inzwischen an gezielter Förderung der Mädchen beziehungsweise Vernachlässigung der Jungs abgeht, passt ja auf keine Kuhhaut mehr und wird sich in der nächsten Dekade auch entsprechend auf dem Arbeitsmarkt durchschlagen.
Der immer weiter aufklaffende Notenschnitt ist da Zeuge.;)
Dass das bestehende Schulsystem eher Mädchen entgegenkommt = tendenziell bessere Noten, weiß man ja. Das hat sich aber auch die letzten Dekaden nicht auf dem Arbeitsmarkt durchgeschlagen.

Aber du bringst einen wichtigen Aspekt zur Sprache. Der Anteil an weiblichem Personal in Führungspositionen (oder generell MINT) wird schon im Schulalter entschieden. Und von der Gesellschaft. Wenn da jetzt gezielt gefördert wird, finde ich das super.

Es kann nicht Sinn der Sache sein, dass eine Managerin 8 Vorstandspositionen besetzt, weil eine Quote erfüllt werden muss (war mal ein Beispiel aus Skandinavien, Schweden?). Aber dann muss man den Werdegang für Frauen auch interessant machen.
 
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McDrake

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Das scheint eine sehr zweischneidige Sache zu sein. Im Handwerk landet man heute hier und morgen dort. Hat kaum Planungssicherheit und kann oft nur von einer Übernahme träumen.
Nur sind solche Arbeitnehmer doch sehr teuer, da ein gewisser Prozentsatz an die Vermittlungsstelle geht.
 

LesterPG

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Super eine Art Zwischenhändler.

Warum soll der jetzt mehr Objektivität haben und besser wissen, was der Arbeitgeber GENAU brauch (eben auch Menschlich), als derjenige, der mit der Person schlussendlich zusammen erarbeiten wird?
Ja, wobei das wohl ähnlich wie ein Makler/Headhunter funktioniert, der Vorteil wäre eben eine gewisse Anonymität, aber so richtig vorstellen konnte ich mir unter dem "Konzept" auch nichts.
Mit Leiharbeit/Werkverträge hat das nichts zu tun.

MMn ist da letztendlich nur ein Extramaul via Provision zu stopfen und wenn das nicht 100% beiden Parteien gegenüber zuverlässig arbeitet hätten die massiv Nachteile auf dem Silbertablett. :S

Ein Kumpel will gar nicht mehr anders arbeiten.
Nur der Interesse halber, der ist wie alt ?

Dürfte sowas sein wie Monteure, bekommen gut bezahlt für ihre hohe Flexiblität, aber eben nur bis zum Alter 'n'. :|
 

Loosa

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Nur sind solche Arbeitnehmer doch sehr teuer, da ein gewisser Prozentsatz an die Vermittlungsstelle geht.
Das will bezahlt werden, absolut. Von Automobilfirmen hört man ja immer wieder, wieviel besser Werksarbeiter bezahlt werden gegenüber Zeitarbeitern. Der tarifliche Mindestlohn mag eingehalten werden, aber es gibt halt sonst keinerlei Extras.

Dafür ist man direkt bei der Zeitarbeitsfirma angestellt. Wenn gerade kein Bedarf ist wird man trotzdem bezahlt.

Nur der Interesse halber, der ist wie alt ?
Dürfte sowas sein wie Monteure, bekommen gut bezahlt für ihre hohe Flexiblität, aber eben nur bis zum Alter 'n'. :|
Der ist Java-Entwickler, das Alter also wahrscheinlich nicht soo relevant.
Wie genau das abläuft weiß ich nicht, aber oft kann er sich die Projekte aussuchen. Die Projektdauer ist auch sehr viel länger als im Handwerk -> Planungssicherheit.

Deswegen zweischneidig. Bei gutbezahlten Stellen lohnen sich die Mehrkosten für alle Beteiligten. Darunter geht es aber sehr einseitig zu Lasten des Arbeiters.
 

lokokokode

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Der ganze Kram hat doch nichts mehr mit dem Thema zu tun. Manchmal sollte man die (Foren)Themen auch mal schließen...
 

Worrel

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Der ganze Kram hat doch nichts mehr mit dem Thema zu tun. Manchmal sollte man die (Foren)Themen auch mal schließen...
Man könnte auch einfach mal sagen:
6zBe5.jpg

und damit zum Thema zurück kommen. Kann ja durchaus sein, daß noch ontopic Diskussionsbedarf besteht.
 
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