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Activision Blizzard muss 54 Millionen US-Dollar wegen Sexismus-Klage zahlen

Marc Schmidt

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Bedauerlich, dass es außergerichtlich geklärt wurde. So gibt es kein Urteil in die eine oder andere Richtung. Behauptungen werden so wohl weiter kolporiert werden von Leuten, die nur Überschriften gelesen haben.
 
Bedauerlich, dass es außergerichtlich geklärt wurde. So gibt es kein Urteil in die eine oder andere Richtung. Behauptungen werden so wohl weiter kolporiert werden von Leuten, die nur Überschriften gelesen haben.

Einerseits bedauerlich, andererseits hat das auch sein gutes. Machen wir uns nichts vor, bis ein Gericht da ein endgültiges Urteil gefällt hätte nach wer weiß wie vielen Berufungen, wären noch sehr sehr viele Jahre ins Land gegangen. Und am Ende wäre nicht mal sicher gewesen das es zu ner Verurteilung gekommen wäre und schon gar nicht sicher wie viel Geld Blizz hätte zahlen müssen.

So muss wenigstens jetzt gezahlt werden und die geschädigten haben immerhin die Chance auf etwas wieder gut Machung.

Mit Sicherheit wird da auch Microsoft ne treibende Kraft hinter gewesen sein und entsprechend Druck aus geübt haben auf einige verantwortliche bei Blizzard. Was vielleicht auch zu der Einigung beigetragen hat und die Zahlung eher etwas üppiger ausfallen lassen wird als kleiner. Man will das ja alles hinter sich lassen damit durch die Übernahme dieser Schandfleck nicht auch noch auf Microsoft abfärbt.

Kotick ist leider davon gekommen, ein wiederlicher Kerl, der jetzt auch noch ein zig-Millionen Abfindungspaket bekommt, aber eigentlich in den Knast gehört. Nicht zu ändern...

Ich denke für die geschädigten ist diese Einigung aber wohl besser als wenn es noch über viele Jahre vor Gericht gegangen wäre mit ungewissem Ausgang.
 
Einerseits bedauerlich, andererseits hat das auch sein gutes. Machen wir uns nichts vor, bis ein Gericht da ein endgültiges Urteil gefällt hätte nach wer weiß wie vielen Berufungen, wären noch sehr sehr viele Jahre ins Land gegangen. Und am Ende wäre nicht mal sicher gewesen das es zu ner Verurteilung gekommen wäre und schon gar nicht sicher wie viel Geld Blizz hätte zahlen müssen.

So muss wenigstens jetzt gezahlt werden und die geschädigten haben immerhin die Chance auf etwas wieder gut Machung.
Welche Geschädigten?

Genau das ist doch das Problem an der Sache.
Es ging maßgeblich darum, ob und inwieweit Blizzard bzw. Activision-Blizzard sich tatsächlich falsch verhalten hat.
Dadurch, dass es nun keinen ausufernden Prozess gibt, kein Urteil mit Bezug auf dem was in diesem Prozess ausgeführt wurde, haben wir keine Ahnung ob und inwieweit Blizzard bzw. Activision-Blizzard sich falsch verhalten hat. Wir können also nicht von Geschädigten sprechen.

Kotick ist leider davon gekommen, ein wiederlicher Kerl, der jetzt auch noch ein zig-Millionen Abfindungspaket bekommt, aber eigentlich in den Knast gehört. Nicht zu ändern...
Wofür hätte Kotick in diesen Bezug in den Knast gehören sollen?

Ich denke für die geschädigten ist diese Einigung aber wohl besser als wenn es noch über viele Jahre vor Gericht gegangen wäre mit ungewissem Ausgang.
Für diejenigen die sich unfair behandelt fühlen ist es sicher besser, ob sie auch unfair behandelt wurden ist wie gesagt aber nun nicht abschließend geklärt. Wenn jemand es verdient hat, dann ist es gut für sie aber von außen ist nicht feststellbar ob und wer das verdient hat. Das gilt auch für die vom Autor hier als wohltätig bezeichneten Organisationen, die tendentiell oder auch glasklar nicht egalitär sind, sondern für eine Bevorzugung stehen.
 
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