• Aktualisierte Forenregeln

    Eine kleine Änderung hat es im Bereich Forenregeln unter Abschnitt 2 gegeben, wo wir nun explizit darauf verweisen, dass Forenkommentare in unserer Heftrubrik Leserbriefe landen können.

    Forenregeln


    Vielen Dank

[Sammelthread] Was spielt ihr gerade?

Twin Mirror

Nach Life is strange 2 wieder mal ein (den ersten Spielstunden nach zu urteilen) sehr guter Interactive Movie. Eigentlich müsste ich vorher noch Tell me why zu ende bringen - bis heute nur den ersten Akt durchgespielt -, jedoch hatte mich die recht langatmige und nicht sonderlich spannende Story irgendwie verloren. Der Wille es nochmal vom Neuen zu beginnen hat sich aktuell nicht eingestellt, vielleicht irgendwann später.

Twin Mirror trifft da schon eher meinen Nerv. Schwierige Situation in die man hineingeworfen wird, dazu die kleineren wie größeren Konfliktherde mit denen man zwanglos umgehen muss. Der Plot hat mich jedenfalls sofort geködert. :)

Sehr stutzig macht mich allerdings die Technik des Spiel (Unreal4):
Die FPS machen sonderbare Sprünge. Mal locker 180 - 240, und in einigen Momenten verharrt sie fest bei 60 FPS, bis es dann sich wieder im Dreistelligen fängt. Ganz komisch. Hab schnell herausgefunden dass dieses Phänomen nur bei Vollbild auftritt, die Umstellung "randloses Bild" zeigt da Wirkung.
Nun nervt eine wilkürlich eintretende Unschärfe bei Kameradrehs die nur dann verschwindet wenn ich VSync im Spiel regelmäßig ein- und ausschalte... DAFÜR finde ich gerade keine passende Lösung. :confused:

Zur Not muss ich wohl am TV mit konstanten 60 FPS spielen, dieses ständige Hin und Her stört meinem Auge dann doch mehr als nur ein wenig.

Aber ansonsten... Gefällts mir sehr gut.
 
Dragon's Dogma 2
Ich mag das Spiel echt. Inhaltlich ist es wirklich top.

Aber ein paar Sachen gehen mir dann doch ganz schön auf den Zeiger:
1. NPCs (Vasallen und Questgeber) quatschen einen automatisch einfach an. Das nervt. Wäre mir lieber, wenn die Funktion nicht da wäre.
2. Das Gesabbel der Vasallen in der Gruppe, das sich immer wieder wiederholt.
3.
Die Sphinx-Quest. Ich soll jetzt zu den Ort, wo ich den ersten Sucherstein gefunden habe. Wtf?! Woher soll ich denn jetzt noch bitte wissen, wo das war? Die Quest ist unmöglich zu schaffen, wenn man nicht mehr weiß, wo der Fundort war. Im Vorfeld zu wissen, dass man dieses Wissen für ne Quest braucht, ist ja nun auch etwas zu viel verlangt.

Hier sollten die Entwickler definitiv noch mal ran und die Quest fixen und anders gestalten.
 
Children of Morta

Hätte bei Stand 20 Stunden schon den Sack zumachen können, sind aber nochmal knapp 10 Stunden dazugekommen. Alle Charaktere auf Max-Level gebracht und die meisten Achievements abgeholt. JETZT ich habe fertig. 😉

Disjunction

Neues PixelArt-Spiel fürs SteamDeck. Diesmal Stealth-Game in der Art der ganz (!) alten Metal Gear-Teile, sprich in der Vogelperspektive. Mit nettem SciFi-Background und ansehnlicher Grafik (wenn man sowas zu schätzen weiss ^^ ).

Und heute beginne ich The Division 1 auf dem Festrechner. Bin nur ein wenig unentschlossen ob am Monitor (240 Hz) oder doch auf dem neuen OLED (120 Hz).
Man wird sehen. 😅

Edit:

Also nach den ersten 2 Stunden... Joah, macht Lust auf mehr. :top:
Schöne Gefechte, das Spiel- bzw. Menu-Design gefällt, der Sound wie gewohnt von überragender Ubisoft-Qualität. Und für seine 10 Jahre sieht es auch heute nach recht gut aus.

Nur: Kommt es mir nur so vor oder sind die Sterbeanimationen der Gegner mitunter etwas "frame-arm"? Die sacken nicht so flüssig zusammen wie der sonstige Rest der Grafik. :confused:
 
Spiele grade Ghost of Tsushima auf der PS4. Mag das Thema von den Samurai, die gegen die Neuzeit ankämpfen echt seht gerne, sowohl in Filmen als auch in Games.

Jedem der keine Konsole zur Verfügung hat, dem kann ich übrigens sagen, dass das Game übrigens auch ab Mitte Mai auf dem PC verfügbar sein wird. Also schaut gerne mal rein wenn es euch interessiert, kann es von meiner Seite aus nur empfehlen.
 
Da ich in den letzten ~2 Monaten kaum zuhause war hab ich am PC gar nichts gespielt. Aber ich hatte meine Quest 3 mit und hab damit ein wenig gezockt:

Resident Evil 4 VR (Survival Horror, Meta Quest Version auf Basis des Originals, nicht des Remakes)

Quest 2/3 Spiele haben oft ein Problem: Der Grafikstil ist immer gleich. Low-Poly, bunte Farben, niedrig aufgelöste Texturen und comicartige Proportionen. Das schließt auch große Titel wie Asgard's Wrath 2 ein. Man könnte meinen die Performance wäre das Problem und würde keine anderen Grafikstile zulassen.

Aaaaber... es gibt Ausnahmen. Neben z. B. Red Matter 1 und 2 ist Resident Evil 4 VR ist eine davon. Das Spiel sieht stilistisch in VR richtig gut aus und läuft auf der Quest 3 auch super flüssig. Zu keiner Zeit fühlt es sich für mich wie Quest Titel an, das könnte genauso auch ein reiner PCVR Titel sein.

Steuerung funktioniert auch prima und abgesehen von den Menüs und der Leitermechanik (kein manuelles Klettern, sondern einfach Taste drücken) könnte man meinen das Spiel wäre von Anfang an für VR konzipiert worden.

Nach wie vor ein richtig gutes Survival Horrorspiel, evtl. ein bisschen zu viel Geballer und zu wenig Rätsel im Vergleich zu älteren Spielen der Reihe und Silent Hill 1 bis 3. Aber Atmosphäre, Gameplay etc. sind immer noch top. Und in VR kommt es mir tatsächlich deutlich leichter vor, als damals auf der PS2. Liegt evtl. daran, dass man einfach schneller und präziser zielen kann. Zu leicht ist es aber auch noch.

Macht Spaß! Wer das Original mag und ne Quest 2/3 oder Quest Pro hat sollte sich das unbedingt kaufen. Meiner Meinung nach einer der besten Titel aus dem Meta Quest Store.


Außerdem gespielt:

Max Mustard (3d Jump & Run)

Gutes Spiel. Im Intro taucht ein Roboteroktopus aus und entführt kleine Tiere. Man selbst macht sich mit Jetpack-Stiefel auf den Weg durch verschiedene Level und Kapitel und macht, was man in 3d Jump & Runs so macht: Laufen, springen, kleine Rätsel lösen, Gegner erledigen, Münzen sammeln und Upgrades kaufen etc. Die Level sind dabei sehr gut gemacht und auch ziemlich abwechslungsreich.

Ab bekommt man als Spieler noch eine Waffe in die Hand gedrückt und kann die Spielfigur so beim Lösen von Rätseln oder im Kampf gegen Gegner direkt unterstützen. Macht Spaß, ist aber der einzige Punkt, der das Spiel nennenswert von einem klassischen Bildschirm Jump & Run unterscheidet.

Eigentlich hat das Spiel nur ein Problem: Es fehlt der rote Faden, der das alles zusammenhält. Zwar bekommt man ab Briefe, die gefühlt aber nichts mit dem Spielablauf zutun haben. Da wäre ohne viel Aufwand noch Luft nach oben gewesen was Charakterdesign und Atmosphäre angeht.

So ist es "nur" ein gutes Jump & Run. Nicht zu kurz, nicht zu lang, nicht zu schwer und nicht zu leicht und es schöne Leveldesigns.Trotz kaum vorhandener Story für Genrefans empfehlenswert.


So, genug geschrieben. Eigentlich hatte ich vor mich kurz zu fassen, aber das gelingt mir eh nie.
 
Hab mir gestern, nachdem ich mir den Test hier durchgelesen habe, Indika gekauft. Für rund 20 Euro kann man es ja mal machen.

Eigentlich weiß ich gar nicht, ob ich das Spiel einfach nur weird oder gut finden soll. Es ist auf jedenfall mal was anderes und daher sein Geld durchaus wert.
 
The Division 1

So, mit letztem Stand 44 Stunden gestern die finale Mission absolviert. Liegt zwar Ubisoft-typisch immer noch viel (!) Sammelkram rum und neue "Aufräum"-Aufträge, aber ich bin satt.

Fazit: Dafür dass es mein allererster Loot-Shooter ist hat es sich sehr anständig gespielt. New York gefällt, kein Block gleicht dem anderen, visuelle Abwechslung hat das Spiel reichlich zu bieten. Zusammen mit dem dynamischen Sound schafft es ne sehr dichte Atmosphäre, und die Action hat sich ebenfalls sehr gut angefühlt, bis auf zwei, drei harte Stellen hatte ich auch keine gravierenden Fortschrittsprobleme.

Einzige Schwachstellen waren die Story - hier verschenkt Ubi viel Potential, obwohl sie on diesem Punkt die Mittel und Erfahrung normalerweise aufbringen könnten - und die maximal 5-6 Missionstypen die in jedem Bezirk für unbestreitbare Gleichförmigkeit sorgen.

Ich bin gespannt ob der Nachfolger diesbezüglich sichtbare Verbesserung zeigt, den
fasse ich allerdings nicht vor Jahresende an, möchte mich zunächst wieder in anderen Genren austoben.
 
Zuletzt bearbeitet:
**Hellblade: Senua's Sacrifice**

Alter Falter. Dafür dass das Spiel schon 7 (!) Jahre alt ist hat Ninja Theory es mit den nachträglichen Patches, Raytracing und DLSS aber nochmal stark aufgewertet... Das könnte locker frisch aus den letzten 2 Jahren stammen. :O

Das was ich in den ersten 3 Stunden gesehen hab verdient die Wertung "spektakulär", nichts darunter. Wären nicht die Kämpfe und (Runen)Rätsel könnte man es für ne topaktuelle Tech-Demo halten (wobei einzig die Feuer-Effekte mit dem Rest nicht so ganz mithalten können). Optisch, akustisch, inszenatorisch wirklich von allerhöchster Güte.

Die Schwertkämpfe (bei mir auf "normal") sind jetzt nicht sonderlich anspruchsvoll, aber Senua's Stimmen geben hilfreiches Feedback und die Körperhaltung der Gegner verrät direkt ihren Gesundheitsstatus. "Hellblade" zeigt hier einen ähnlich HUD-freien Ansatz wie "Dead Space", da fragt man sich warum es nicht viel mehr Entwickler versuchen auf ein völlig "freies Bild" zu setzen.

Ach ja, und Melina Juergens ist ein echtes Highlight. Meine Frau hat mir in der ersten halben Stunde zugesehen und war sichtlich beeindruckt von der Dame bzw. der Präsentation.
 
Outcast - A New Beginning

Der Ulukaï ist nach Adelpha zurückgekehrt und hoffentlich werden die Yods sein Fandazma schützen auf diesem neuen Abenteuer um die Talaner zu retten.

Ich liebe das alte Outcast und habe starke Zweifel, ob das neue Spiel auch nur annähernd an die Qualitäten des Vorgängers heranreicht. Die Sprache und Lore, die Atmosphäre und Dialoge, die Glaubwürdigkeit der Talaner mit ihren großen und alltäglichen Sorgen und Ängsten und diverse Features (statt Questmarker hat man sich bei den NPCs einfach durchgefragt) haben das Spiel damals für mich bis heute zu etwas besonderem gemacht.

Der erste Eindruck des neuen Spiel ist gut. Der Grafikstil gefällt mir (nicht High End, wirkt wie eine Mischung aus Mass Effect und Halo) und der Soundtrack knüpft gut an das Original an. Wie es mit der Story und den oben genannten Qualitäten aussieht kann ich aber noch nicht sagen, da ich gerade erst die Intro-Mission abgeschlossen habe.

Und Torsten Münchow als Synchronsprecher für Cutter Slade ist vermutlich die bestmögliche Alternative, wenn Manfred Lehmann nicht zur Verfügung steht.

Bin auf jeden Fall gespannt wie es weitergeht.
 
Hellblade: Senua's Sacrifice

Fertüüüüüsch!!!

Ein emotionales Meisterstück, abgerundet mit einem wunderschönen End Credit Song. 🥹

Hellblade 2 erwarte ich voller Vorfreude, auch wenn ich es etwas später kaufen werde.

Banishers: Ghosts of New Eden (Demo)

Macht nen brauchbaren Eindruck. Story scheint Potential zu haben, (deutsche) Sprachausgabe klingt auch solide bis gut, und grafisch recht gut für Dontnod-Verhältnisse. Ein Paar Stör-Faktoren gibt es dennoch:
- In Dialogen mit NPCs wechseln letztere je nach Gegenschnitt in ganz unnatürliche Posen, was inmitten einer ernsten Unterhaltung leicht lächerlich aussieht (ganz extrem bei Jägerin Thickskin anzusehen)
- unnatürlich schneller Sprint, der Normal-Gang innerhalb von Gebäuden ebenfalls zu gehetzt
- abseits der beiden Hauptprotagisten fällt die Qualität der NPC-Gesichter doch stark ab
- fehlende Komfort-Funktionen wie das Setzen von Markierungen auf der Map, sowas darf man von modernen (Open-World)Spielen mit weitläufigen Gebieten schon erwarten

Behalte ich mal im Hinterkopf, ohne es jetzt auf ne Must-Have-Titel-Stufe setzen zu wollen.

Oddworld: Soulstorm Enhanced Edition

Hab's eben als nächsten "Arbeits-Titel" vorgesehen. 😉 Das Remake von "Abe's Odyssee" hab ich seinerzeit als extrem positive Überraschung wahrgenommen, denke das Sequel wird da gut mithalten. Auffällig ist schon jetzt der durchgehende Wechsel der 2,5D-Perspektive, der Vorgänger war da bis auf wenige Ausnahmen doch mehr auf der Sidescroll-Kamera festgefahren.
Temporeicher Einstieg, guter Mix aus Rätsel, Kletter- und Geschicklichkeitspassagen, und optisch noch chicer als das Vorspiel. Werden bestimmt spaßige und Chants-reiche Spielstunden. "FOLLOW ME!" ^^
 
Outcast - A New Beginning (Open World Action Adventure)
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Hab inzwischen ca. 18 Stunden ins Spiel gesteckt und bin mir nicht sicher, was ich vom Spiel halten soll. Die Spielwelt ist grafisch sehr schön, die Questreihen teilweise interessant (wenn auch sehr linear gescriptet), die Dialoge lustig und der Soundtrack ist ein kleines Meisterwerk.

Aber das ganze Spiel fühlt sich trotzdem nach ner sehr generischen Open World an inkl. repetitiver Nebenaufgaben für Upgrades, teilweise nerviger Sammelquests, anspruchsloser Kämpfe gegen viel zu schnell respawnende Gegnermassen, einer Spielphysik bei der man mit 100 km/h gegen einen Berg rast und nicht einmal Aua sagt und ein Upgrade- und Fähigkeitensystem, das ganz klar sagt "Ich bin ein Videospiel und folge keiner Fantasy- oder SciFi-Logik!"

Das komplette Gamedesign abseits der Quests lässt die Immersion und Atmosphäre vermissen, die das Original damals hatte. Cutters Sprüche waren damals schon frech, aber im Gegensatz zum neuen Spiel hat er damals nach ner Weile dann doch ein wenig mehr Ernsthaftigkeit und Respekt für die Talaner gezeigt.

Klingt jetzt alles nach nem furchtbar schlechten Spiel, aber das ist es nicht. Alles in allem macht mir das Spiel Spaß, aber teilweise aus den falschen Gründen. Ein netter, relativ anspruchsloser und schöner Open World Abenteuerspielplatz a la Ubisoft & Co., aber leider weit von der Atmosphäre des Originals entfernt. Und nein: Das ist nicht nur die rosarote Brille der Nostalgie. Schließlich erscheinen, wenn auch selten, auch heute noch Titel, die mich genauso oder noch mehr faszinieren, als damals Outcast 1.

Mal schauen, ob sich mein Eindruck im späteren Spielverlauf nochmal ändert.

Im Ernst: Der Soundtrack ist richtig, richtig gut!

*edit* Ein paar Tage später: Ich glaube, ich bin bald durch. Alles in allem wäre das Spiel deutlich besser gewesen, wenn die Spielwelt ein wenig komprimierter wäre und man die ganzen repetitiven Nebenaufgaben für Upgrades etc. weggelassen hätte.

Ich wünsche Entwickler würden sich häufiger mal wieder trauen "kleine" Open World Spiele ohne ubisoft'sches Füllmaterial zu machen.

Die Quests, Charaktere und Siedlungen sind gar nicht übel gemacht. Und grafisch finde ich es auch sehr schön gemacht, auch wenn es selbst mit DLAA (quasi DLSS aber ohne die Auflösung zu reduzieren) nicht immer 100%ig scharf aussieht bzw. gefühlt wird die Grafik durch nen Filter nachgeschärft. Ich vermisse das gute, alte MSAA.

*edit* Noch ein Update: Jetzt, wo ich den ganzen repetitiven Mist für Upgrades etc. hinter mir habe und mich voll auf Spielwelt und Story fokussieren kann wird das Spiel wieder deutlich besser. Bin bei knapp 40 Stunden und es kam doch noch mehr, als ich erwartet habe. Ich glaube bald bin ich aber tatsächlich durch. Hab gerade so ein zweitletztes-Kapitel-Gefühl.
 
Zuletzt bearbeitet:
Da in etwa einem Monat Elden Ring: Shadow of the Erdtree erscheinen wird, habe ich mir als Vorbereitung noch mal ein New Game angeworfen. Damit ich Ende Juni gut gewappnet bin.
 
Final Fantasy 7 Rebirth durchgespielt. Was für eine Reise. Hab die letzten 3 Monate nichts anderes gezockt. Knapp 100 Stunden auf der Uhr und längst nicht alles gemacht.
Allerdings muss ich sagen dass sich das Spiel während dieser Zeit zu einer ziemlichen Hassliebe entwickelt hat.
Story, Charaktere, die Spielwelt, Musik usw. sind großartig.
Aber diese Minigames... Damit haben sie es einfach komplett übertrieben. Ein paar sind ja ganz cool. Queens Blood habe ich immer gerne gespielt. Die Chocoborennen haben auch spaß gemacht. Aber die meisten Minigames (vorallem ab der zweiten Spielhälfte) waren einfach nur mega nervig. Bei vielen habe ich deswegen auch nur das nötigste gemacht.

Was ich vom Ende halten soll weiß ich noch nicht so recht. Das muss ich wohl erstmal sacken lassen. DIE Szene mit Aerith fand ich im Original aber irgendwie "besser". In Rebirth war das alles ein ziemliches durcheinander und sehr verwirrend.

Trotzdem für mich ganz klar mein GotY. Das ein oder andere Kapitel werde ich irgendwann nochmal spielen um mich nochmal mit den Minigames zu befassen und um alternative Szenen zu sehen. Aber für jetzt reicht es erstmal.

Als nächstes wird der zweite Durchgang von Cyberpunk 2077 angegangen. Diesmal mit DLC. Da freue ich mich auch schon drauf. Könnte aber wieder 3 Monate dauern. :B
 
Fallout 1

Anlässlich der hochgelobten Amazon-Serie, einer gewissen Neugier und weil ich bis dato keinen einzigen Teil kenne (geschweige denn gespielt hab) sitze ich seit ein Paar Tagen an den namensgebenden Klassiker aus den späten 1990er Jahren. Normalerweise meide ich Rollenspiele wie der Teufel das Weihwasser, aber in diesem Falle gebe ich mir den nötigen Ruck... Zumal es auch ein klassisches 2D-Spiel aus der (S)VGA-Zeit ist, und auf Retro-Spiele - egal ob alte oder moderne - kann ich mich idR einlassen.

Kurze Mini-Chronik:

28.05.24:
Das Positive zuerst:
Es startet einwandfrei (=Steam-Version) und unterstützt ingame sogar FHD im korrekten Bildformat.
Negativ: Render-Videos werden als (sehr!) kleines Fenster in der oberen Ecke links des Bildschirms angezeigt, zudem sind Texte arg klein, ergo anstrengend zu lesen. Muss es mal mit niedrigeren Auflösungen versuchen obs besser geht, Pixel stören mich bekanntlich nicht. ;)

Zusätzlich muss ich mir irgendwo ne deutsche Manual-PDF runterladen (= direkt bei Steam gefunden) und studieren, mit der Benutzeroberfläche und der Steuerung allgemein kam ich nicht wirklich zurecht. Sind beide Problemstellen behoben, würde ich es als sonst genereller RPG-Meider einfach mal auf einen Versuch ankommen lassen.

Rückmeldung zur Anleitung:
Also mit Humor und direkter Anrede geizt die mal nicht. :-D

Rückmeldung zur Auflösung:
800 x 600 Pixel sind optimal. Alles darüber nicht empfehlenswert, sonst artet es in Wimmelbild-Niveau aus. :B

29.05.24:
Puh, da werd ich mich doch noch etwas reinfuchsen müssen, spielt sich sperriger als gedacht. Dialoge führen, auf der Map reisen, Items sammeln, soweit nicht das Problem. Nur das Kampfsystem beherrsche ich noch nicht so richtig, und in bisher 2 1/2 Stunden Spielzeit hab ich kaum Erfahrungspunkte eingefahren. Oder Aufträge über schwarze Bretter einholen... Wenn ich mal wüsste wo ich eben diese finde. Und keine Ahnung ob ich mich nur blöd anstelle, aber bis ich eine Figur zum Reden bewege, etwas aufsammle oder eine simple Tür öffne, das erfordert nach meinem Gefühl zu viele (Fehl)-Klicks. Grundsätzlich ist das Szenario interessant, die Spielweise hab ich mir dennoch etwas verständlicher vorgestellt.

Heute:
Ok, nach Sichtung eines deutschen Walkthroughs - nur die Einführung mit gesonderten Infos des Youtubers - komme ich nun besser zurecht. Werde die Spielwelt, sprich jeden Screen GANZ genau analysieren, sammelbare Items gehen in der Hintergrundgrafik je nach Lichtverhältnisse doch schneller unter als man denkt. Erste Fortschritte haben sich auch schon eingestellt. Ich bleib am Ball.
 
Fallout 1

Anlässlich der hochgelobten Amazon-Serie, einer gewissen Neugier und weil ich bis dato keinen einzigen Teil kenne (geschweige denn gespielt hab) sitze ich seit ein Paar Tagen an den namensgebenden Klassiker aus den späten 1990er Jahren. Normalerweise meide ich Rollenspiele wie der Teufel das Weihwasser, aber in diesem Falle gebe ich mir den nötigen Ruck... Zumal es auch ein klassisches 2D-Spiel aus der (S)VGA-Zeit ist, und auf Retro-Spiele - egal ob alte oder moderne - kann ich mich idR einlassen.

Kurze Mini-Chronik:

28.05.24:
Das Positive zuerst:
Es startet einwandfrei (=Steam-Version) und unterstützt ingame sogar FHD im korrekten Bildformat.
Negativ: Render-Videos werden als (sehr!) kleines Fenster in der oberen Ecke links des Bildschirms angezeigt, zudem sind Texte arg klein, ergo anstrengend zu lesen. Muss es mal mit niedrigeren Auflösungen versuchen obs besser geht, Pixel stören mich bekanntlich nicht. ;)

Zusätzlich muss ich mir irgendwo ne deutsche Manual-PDF runterladen (= direkt bei Steam gefunden) und studieren, mit der Benutzeroberfläche und der Steuerung allgemein kam ich nicht wirklich zurecht. Sind beide Problemstellen behoben, würde ich es als sonst genereller RPG-Meider einfach mal auf einen Versuch ankommen lassen.

Rückmeldung zur Anleitung:
Also mit Humor und direkter Anrede geizt die mal nicht. :-D

Rückmeldung zur Auflösung:
800 x 600 Pixel sind optimal. Alles darüber nicht empfehlenswert, sonst artet es in Wimmelbild-Niveau aus. :B

29.05.24:
Puh, da werd ich mich doch noch etwas reinfuchsen müssen, spielt sich sperriger als gedacht. Dialoge führen, auf der Map reisen, Items sammeln, soweit nicht das Problem. Nur das Kampfsystem beherrsche ich noch nicht so richtig, und in bisher 2 1/2 Stunden Spielzeit hab ich kaum Erfahrungspunkte eingefahren. Oder Aufträge über schwarze Bretter einholen... Wenn ich mal wüsste wo ich eben diese finde. Und keine Ahnung ob ich mich nur blöd anstelle, aber bis ich eine Figur zum Reden bewege, etwas aufsammle oder eine simple Tür öffne, das erfordert nach meinem Gefühl zu viele (Fehl)-Klicks. Grundsätzlich ist das Szenario interessant, die Spielweise hab ich mir dennoch etwas verständlicher vorgestellt.

Heute:
Ok, nach Sichtung eines deutschen Walkthroughs - nur die Einführung mit gesonderten Infos des Youtubers - komme ich nun besser zurecht. Werde die Spielwelt, sprich jeden Screen GANZ genau analysieren, sammelbare Items gehen in der Hintergrundgrafik je nach Lichtverhältnisse doch schneller unter als man denkt. Erste Fortschritte haben sich auch schon eingestellt. Ich bleib am Ball.
Coole Sache!

Habe Fallout 1 auch gerade erst vor ein paar Wochen wiedermal durchgespielt, für mich ist es eins der besten Spiele allerzeiten und auf Platz 3 der besten Rollenspiele.

Wenn man das Spiel zum ersten mal angeht, ist die Einstiegshürde sich nicht gerade klein, aber bleib dran, es lohnt sich
 
Dread Delusion (surreales Retro RPG)
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Nachdem ich jetzt Outcast - A New Beginning durchgespielt habe (von den nervigen repetitiven Nebenaufgaben und ein paar Bugs abgesehen ein richtig gutes Spiel und alles in allem auch ein würdiger Nachfolger des Originals) hab ich jetzt mit Dread Delusion mal ein Spiel gekauft, das ich schon seit einer ganzen Weile auf der Wishlist habe und vor wenigen Wochen aus dem Early Access raus erschienen ist.

Der Grafikstil wird aus technischer Sicht vermutlich viele abschrecken, aber ich muss gestehen: Ich stehe da irgendwie drauf. Vor allem das extrem abgedrehte Pilz/Fantasy/Steampunk Setting mit schwebenden Inseln hat mich irgendwie gepackt.

Spielerisch ist das Spiel ein simples 1st Person RPG: Man kämpft mit Waffen, Magie, schleicht, knackt Schlösser, erledigt Quests, quatscht mit NPCs und sammelt nützliche Dinge und hat ein rudimentäres Skillsystem.

Was mich bisher wirklich packt ist die Spielwelt, die ein kompletter Kontrast zu allen fast anderen klassischen Fantasyspielen ist. In einem Steam Review hat's jemand als Vaporwave Vvardenfell (Insel aus Morrowind) bezeichnet und das trifft's schon ganz gut. Evtl. könnte man es noch als Vaporwave Vvardenfell im Pilzrausch bezeichnen. Ein extrem abgedrehtes Setting mit reichlich merkwürdigen Kreaturen, Pflanzen und Orten. Und ich liebe es solche Spielwelten zu erkunden.

Update nach ca. 14 Spielstunden:
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Macht immer noch richtig Spaß. Für mich bisher das beste Spiel des Jahres, wobei ich aber auch dazuschreiben muss: Ich hab nicht viel gespielt in diesem Jahr.

Ist Dread Delusion perfekt? Nope! Es macht manche Sachen richtig gut, in anderen Bereichen gibt es aber noch viel Luft nach oben. Alles in allem für mich ein schöner (großer) Open World Snack für die Wartezeit auf die Version 1.0 von Gloomwood.

Was Dread Delusion richtig gut macht: Weltdesign und Levelgeometrie. Also Grafikstil (yep, Geschmackssache), Atmosphäre, Aufbau, Erkundung und Begehbarkeit der Spielwelt, Abkürzungen, Verstecke, Wege freischalten etc. Für mich in Sachen Open World Design ein eindeutig besserer Ansatz, als die ganzen Ubisoftformel-Klone, die zwar grafisch schön sind, wo das Erkunden aber keinen Spaß macht aufgrund des Aufbaus der Spielwelt und der zahlreichen Kartensymbole und GPS-Pfeile, die ständig verraten wo was zu finden ist anstatt dass man selbst erkunden darf.

Was Dread Delusion eindeutig besser machen könnte: Spielmechaniken. Das Spiel ist sehr leicht, was mich an sich nicht stört, wenn man eine schöne Welt zum erkunden hat. Aber manches hier ist für meinen Geschmack ein bisschen zu simpel gestrickt. Die Skills haben jeweils nur eine Funktion, die Gegner sind bisher alle so leicht, dass ich mit dem zweiten Schwert keinerlei Probleme mehr habe und alles ohne großen Widerstand niederkloppen kann. Ein bisschen mehr Komplexität bei den Spielmechaniken, z. B. bei Immersive Sims a la Dishonored oder eben Gloomwood abgeschaut und Dread Delusion könnte ein richtiges kleines Open World Meisterwerk sein.

Questdesign und Lore sind sehr interessant, aber die Quests sind vom Aufbau und den Interaktionsmöglichkeiten auch relativ einfach gestrickt und den Charakteren fehlt es an... naja, Charakter. Aber die Texte sind trotzdem gut geschrieben (nur Englisch).

Alles in allem ist Dread Delusion mehr Open World "Walking Simulator" als ein richtiges Rollenspiel mit viel Tiefgang. Nennen wird es Open World Rollenspiel light. In Sachen Open World Design aber ein richtiges Schmuckstück und erinnert an Klassiker wie Gothic, Ultima 9 etc., auch wenn die Atmosphäre aufgrund der surrealen Spielwelt ganz anders ist.

Ich hoffe das Spiel verkauft sich gut und irgendwann gibt es einen zweiten Teil, wo der Entwickler dann auch die Erfahrungen aus Teil 1 mitnehmen kann und ein spielerisch etwas anspruchsvolleres Rollenspiel mit den Qualitäten von Dread Delusion 1 verbinden kann.

Die Auflösung ist übrigens höher, die hab ich für die Screenshots hier im Thread auf 720p reduziert, da das hier eben kein Screenshot-Thread ist damit nicht so viel Traffic entsteht für die, die mit begrenztem Datenvolumen unterwegs sind.
 
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