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PC Games: Unser neues Wertungssystem!

ich finde es nicht schlecht, man kann dann halt doch nochmal etwas feiner Sieben. Ich würde bei den ganzen Zahlen aber grundsätzlich immer auch den Text lesen, es kann ja durchaus sein das Dinge die zu abwertungen geführt haben für mich überhaupt nicht so relevant sind.
Ich hab zumindest auch schon mit weniger gut bewerteten Spielen Spaß gehabt.
 
Na, wenn The Last Of Us 2 eine glatte 10/10 bekommen konnte, dann doch Cyberpunk 2077 erst recht, oder ;)

Ich hab nicht mal was gegen Cyberpunk 2077 und auch nicht gegen Matthias.

Das ist mehr so ein Running Gag. :P

Er war damals halt im oberen Spektrum der Wertungen (war er aber nicht der Einzige) und andere hatten auch auf dem PC genug Probleme damals die anscheinend aber nicht bei jedem so durchschlugen (und die Konsolen Releases die bekanntermaßen grottig waren überschatteten alles aber die wurden ja nicht getestet) und bekommt es seitdem ab, Jörg Langer von Gamersglobal hat es da ähnlich erwischt wenn ich mich richtig erinnere..
 
Mir gefällt es. ich wünsche mir mal wieder die Motivationskurve zurück 😅. Mit dieser lässt sich bspw bei einer 7.5 besser entscheiden, ob das Spiel für einen selbst was ist. Denke ich 😁.
 
Ich seh schon, unser Geschmack ist sehr unterschiedlich :-D

Wäre auch langweilig, wenn nicht.
Nicht falsch verstehen, ich mag BG3 ganz gerne, aber für mich ist es nicht mehr als ein solides Rollenspiel. Das Geschrei darum kann ich nicht nachvollziehen.
Cyberpunk finde ich toll, bliebt aber für mich deutlich hinter The Witcher 3 zurück. Für mich in allen Belangen das bei weitem bessere Spiel.
Ja und TLOU2 für mich persönlich das ergreifendste Spiel, das jemals gemacht wurde.
Wie gesagt, rein persönlich.
 
Wäre auch langweilig, wenn nicht.
Nicht falsch verstehen, ich mag BG3 ganz gerne, aber für mich ist es nicht mehr als ein solides Rollenspiel. Das Geschrei darum kann ich nicht nachvollziehen.
Cyberpunk finde ich toll, bliebt aber für mich deutlich hinter The Witcher 3 zurück. Für mich in allen Belangen das bei weitem bessere Spiel.
Ja und TLOU2 für mich persönlich das ergreifendste Spiel, das jemals gemacht wurde.
Wie gesagt, rein persönlich.
Ja, stimmt.
Für mich war schon TLOU überbewertet und TLOU2 finde ich furchtbar durchschnittlich.
Dagegen hat mich BG3 trotz Larian und Rundenkampf so extrem in den Bann gezogen, wie es kaum ein Spiel in den letzten Jahren geschafft hat.
Bei Cyberpunk habe ich tatsächlich mehrere Anläufe gebraucht, aber mittlerweile ist es für mich eines der besten Spiele der letzten zehn Jahre.

Aber das zeigt auch, dass man nicht zu viel auf Wertungen geben sollte. Viel wichtiger ist die persönliche Einordnung.
Daher betrifft es mich auch nicht großartig, dass hier jetzt 0,5er Abstufungen zurückkommen.
 
Aber das zeigt auch, dass man nicht zu viel auf Wertungen geben sollte. Viel wichtiger ist die persönliche Einordnung.
Daher betrifft es mich auch nicht großartig, dass hier jetzt 0,5er Abstufungen zurückkommen.

Natürlich, eine Wertung ist für mich erstmal eine ganz grobe Orientierung, ob in ganzen Schritten oder nun wieder 0,5er Schritte, das macht für mich keinen Unterschied.
Als Beispiel: Veilguard.
Hat hier eine 9 glaube ich bekommen. Habs dann mal in PS Plus ausprobiert und da frage ich mich, ob wir wirklich das gleiche Spiel gespielt haben? Sowas schlimmes hab ich in dem Genre noch nicht erlebt. Wenn ich also die Wertung als Kaufentscheidung herangezogen hätte, dann wäre ich regelrecht sauer gewesen und der Test samt Wertung wären für die Katz gewesen und hat seiner Zeit ernsthafte Zweifel bei mir aufkommen lassen, ob man Tests der Fachpresse noch ernst nehmen kann.
Da waren Gameplay Videos von Streamern auf Youtube deutlich aussagekräftiger.
Gibt auch umgekehrte Beispiele, davon abgesehen.
 
Natürlich, eine Wertung ist für mich erstmal eine ganz grobe Orientierung, ob in ganzen Schritten oder nun wieder 0,5er Schritte, das macht für mich keinen Unterschied.
Als Beispiel: Veilguard.
Hat hier eine 9 glaube ich bekommen. Habs dann mal in PS Plus ausprobiert und da frage ich mich, ob wir wirklich das gleiche Spiel gespielt haben? Sowas schlimmes hab ich in dem Genre noch nicht erlebt. Wenn ich also die Wertung als Kaufentscheidung herangezogen hätte, dann wäre ich regelrecht sauer gewesen und der Test samt Wertung wären für die Katz gewesen und hat seiner Zeit ernsthafte Zweifel bei mir aufkommen lassen, ob man Tests der Fachpresse noch ernst nehmen kann.
Da waren Gameplay Videos von Streamern auf Youtube deutlich aussagekräftiger.
Gibt auch umgekehrte Beispiele, davon abgesehen.
Schönes Beispiel. Denn auch die Gamestar hat das Spiel viel zu gut wegkommen lassen. Ich habe mir einen kompletten Durchlauf (mehrere Streams) bei Angry Joe angesehen. Und ich war froh, dass ich trotz der guten Wertungen skeptisch geblieben bin und ich es mir als Dragon Age Origins-Fan nicht geholt habe.
 
Schönes Beispiel. Denn auch die Gamestar hat das Spiel viel zu gut wegkommen lassen. Ich habe mir einen kompletten Durchlauf (mehrere Streams) bei Angry Joe angesehen. Und ich war froh, dass ich trotz der guten Wertungen skeptisch geblieben bin und ich es mir als Dragon Age Origins-Fan nicht geholt habe.

Nee, lass es lieber. Behalte DA in guter Erinnerung und tu dir diesen Schrott nicht an.
Gerade die Gamestar hat kürzlich einen Artikel veröffentlicht, der sich Bioware annimmt.
Nach dem Motto, ist vielleicht auch besser, wenn sie „untergehen“ und bezeichnet darin das grottenschlechte Veilguard als sozusagen letzten Sargnagel für Bioware.
Und das vor dem Hintegrund, dass das Spiel im Test dort eine satte 86 bekommen hat.
Entsprechend natürlich die Kommentare.
Ja, sowas stößt halt den Spielern schon auf und insgesamt, naja, es trägt zumindest nicht zu mehr Vertrauen in die Fachpresse bei.
Insgesamt kommt mir die Spielepresse auch manchmal ein bißchen zu oberlehrerhaft daher. Man hat es ja da draußen mit Menschen zu tun, die auch selber spielen und sich auch ein eigenens Bild machen und nicht mit Studenten in einer Vorlesung. ;)
Ein Spieleredakteur kann vielleicht hier und da besser formulieren, aber ob er deshalb der kompetentere Spieler ist?
Ich sag mal so…nee… ;)
 
Ein Spieleredakteur kann vielleicht hier und da besser formulieren, aber ob er deshalb der kompetentere Spieler ist?
Ich sag mal so…nee… ;)
Ein Spieleredakteur ist ein Journalist. Dafür muss er kein großartiger Gamer sein, sondern das berufliche Handwerkzeug beherrschen, als Kritiker Stärken und Schwächen eines Werks beurteilen und in einen Kontext einordnen zu können. Also traditionell sollte er sehr gut schreiben, recherchieren und Quellen einordnen können. Plus inzwischen häufig auch gut mit Audio/Video sein.

Ein Literaturkritiker muss kein guter Schriftsteller, ein Theaterkritiker kein guter Schauspieler und ein Sportjournalist kein guter Sportler sein. Und so weiter.

Natürlich können auch langjährige Spieler sehr fundierte Meinungen haben. Dafür gibt es nun ja auch seit vielen Jahren unendlich viele Kanäle, diese kundzutun. Z.B. in so einem Forum hier. Das erfüllt vielleicht auch ab und zu professionelle Maßstäbe. Mag sein. Aber sicherlich nicht regelmäßig.

Inzwischen Ist auch mindestens eine Generation herangewachsen, in der viele zwischen Journalismus und Meinungsäußerung gar nicht mehr unterscheiden können. Da ist der Spielejournalismus noch eines der kleinsten Probleme.
 
Ein Spieleredakteur ist ein Journalist. Dafür muss er kein großartiger Gamer sein, sondern das berufliche Handwerkzeug beherrschen, als Kritiker Stärken und Schwächen eines Werks beurteilen und in einen Kontext einordnen zu können. Also traditionell sollte er sehr gut schreiben, recherchieren und Quellen einordnen können. Plus inzwischen häufig auch gut mit Audio/Video sein.

Ein Literaturkritiker muss kein guter Schriftsteller, ein Theaterkritiker kein guter Schauspieler und ein Sportjournalist kein guter Sportler sein. Und so weiter.

Natürlich können auch langjährige Spieler sehr fundierte Meinungen haben. Dafür gibt es nun ja auch seit vielen Jahren unendlich viele Kanäle, diese kundzutun. Z.B. in so einem Forum hier. Das erfüllt vielleicht auch ab und zu professionelle Maßstäbe. Mag sein. Aber sicherlich nicht regelmäßig.

Inzwischen Ist auch mindestens eine Generation herangewachsen, in der viele zwischen Journalismus und Meinungsäußerung gar nicht mehr unterscheiden können. Da ist der Spielejournalismus noch eines der kleinsten Probleme.

Ich sprach, wenn du genau liest, nicht von besserem Spieler, sondern kompetenterem.

Also eigentlich erwarte ich von einem Journalisten der Spiele testet, dass er auch ein entsprechender Gamer ist.
Der Unterschied zu einem Sportreporter ist, dass der Sportreporter nur kommentiert, während zum Beispiel 2 Fussballmannschaften spielen. Weder er noch die Zuschauer spielen mit. Das ist ein erheblicher Unterschied zu einem Videospiel.
Und selbst die Sportreporter laden sich als „Experten“ dann ehemalige Spieler ein als Co-Kommentatoren. Heißt das, dass sie selbst keine sind? ;)
Ich erwarte ja auch, dass ein Autotester neben technischem Verständnis ebenso ein guter Fahrer ist.
 
Ich erwarte ja auch, dass ein Autotester neben technischem Verständnis ebenso ein guter Fahrer ist.

Da schwankt das aber auch so ziemlich was man so weiß.. :P

Realistischerweise wird keiner alles können, z.B. bei den Spieletestern hast du immer das Problem, dass nicht jeder Spieletester jedes Genre gut kann. Logischerweise irgendwie.

Aber nun kann sich auch nicht jede Reaktion für jedes Genre einen Spezialisten - am besten nebst Urlaubsvertretung - leisten, also wird schon von der Sachlage her vermutlich ein Spielejourno immer mal wieder was testen müssen, was einfach nicht seins ist. Liegenlassen will den Test aber auch keiner.

Ist jetzt aber auch nix neues, wenn man sich die alten "Veteranenberichte" so anhört dann mussten die häufig an Sachen ran die so gar nicht ihres waren.. wat mutt, dat mutt. Konnte man nur das beste draus machen.
 
98% der Sportjournalisten kommentieren gar nichts am Mikro.. Die schreiben, recherchieren, ordnen einen etc. Ein KICKER-Redakteur bewertet Bundesliga-Profis jedes Wochenende mit Schulnoten. Dafür muss er niemals selbst professionell gegen den Ball getreten haben.

Ich will hier auch gar nicht groß streiten. Finde nur den Ansatz wirklich falsch, die journalistische Kompetenz von den Skills als Gamer, Fahrer, Sportler, Schauspieler, Schriftsteller etc. abhängig zu machen. Experten sind meistens keine Journalisten. Das hat ja Gründe.
 
Da schwankt das aber auch so ziemlich was man so weiß.. :P

Realistischerweise wird keiner alles können, z.B. bei den Spieletestern hast du immer das Problem, dass nicht jeder Spieletester jedes Genre gut kann. Logischerweise irgendwie.

Aber nun kann sich auch nicht jede Reaktion für jedes Genre einen Spezialisten - am besten nebst Urlaubsvertretung - leisten, also wird schon von der Sachlage her vermutlich ein Spielejourno immer mal wieder was testen müssen, was einfach nicht seins ist. Liegenlassen will den Test aber auch keiner.

Ist jetzt aber auch nix neues, wenn man sich die alten "Veteranenberichte" so anhört dann mussten die häufig an Sachen ran die so gar nicht ihres waren.. wat mutt, dat mutt. Konnte man nur das beste draus machen.

Schon klar, verstehe ich ja auch.
Es geht mit um grundsätzliche Dinge, ganz allgemein.
Bei der Spieleflut von heute stellen sich noch andere Fragen. Alleine, welches Spiel testet man, welches nicht?
Deswegen war und bin ich immer noch Fan von Zweitmeinungen. Manchmal hat man das ja auch noch.
98% der Sportjournalisten kommentieren gar nichts am Mikro.. Die schreiben, recherchieren, ordnen einen etc. Ein KICKER-Redakteur bewertet Bundesliga-Profis jedes Wochenende mit Schulnoten. Dafür muss er niemals selbst professionell gegen den Ball getreten haben.

Ja und 98% aller Leser vom Kicker spielen selber auch gar keinen Fussball und das ist, wie ich schon schrieb, ein großer Unterschied zu einem Videospielmagazin, wo der Anteil aktiver Spieler deutlich höher sein dürfte als bei einem Fussballmagazin oder?
Kann es da nicht doch eventuell sein, dass die Leser an der Materie ein ganz klein bißchen näher dran sind? ;)
 
Ich hab nicht mal was gegen Cyberpunk 2077 und auch nicht gegen Matthias.

Das ist mehr so ein Running Gag. :P
Ich hab Cyberpunk ein paar Tage nach Release durchgezockt, auf dem PC. Bis auf die nichteinstellbare Tastatur (eigentlich für ein Titel dieser Größe ein Unding) und so Autos, die ab und zu mal sich tiefer gelegt haben (sind so n halben Meter in die Erde versunken, was recht seltsam aussah), war Spiel schon geil spielbar.

Ein Meilenstein, schon zu Release. Daß sich das auf Konsolen dann nicht so gut angelassen hat und daraufhin ein "Shitstorm" entfesselt wurde, auf den der Pöbel dann gerne aufgesessen ist, wie zuvor auf den "Hype" (wir merken das schon fast geistig behinderte Wüten einer degenerierten Masse im Kolosseum in die eine oder andere Richtung, läßt uns eher an ein antikes Rom vor dem Fall als an ein "weiter so" glauben) , das soll nicht unser Problem sein.

Rein von der Story und der Immersion, dem ganzen Cyberpunkdystopiegefühl, und das als Rollenspiel, war schon ne Offenbarung. Mindestens ne 8,5 von 10. Eher ne 9 oder 9,5 von 10. Damit kann man die Entscheidung von Matthias auf rein redaktioneller Ebene verteidigen. Das ist kein Thema.
 
Ja und 98% aller Leser vom Kicker spielen selber auch gar keinen Fussball und das ist, wie ich schon schrieb, ein großer Unterschied zu einem Videospielmagazin, wo der Anteil aktiver Spieler deutlich höher sein dürfte als bei einem Fussballmagazin oder?
Kann es da nicht doch eventuell sein, dass die Leser an der Materie ein ganz klein bißchen näher dran sind? ;)
Du weißt, wie viele aktive und frühere Fußballer/innen es in Deutschland gibt? Wenn Deine These ist, dass kompetente Gamer, die ein bisschen ordentlich formulieren können, die besseren Spielekritiker sind, dann halt gute Nacht Spielejournalismus. Ist ja auch ein Ansatz, ok.
 
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