• Aktualisierte Forenregeln

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News - Umfrage: Softwarepiraterie kein großes Problem für die Spieleindustrie?

AW:

http://smellslikedonkey.com/wordpress/?page_id=274

Hier gehts weiter, u.a. mit Statistiken etc. das es eben keine 'die Leute testen nurmal und wenns ihnen gefällt, kaufen sie auch'-Rate gibt, wie hier oft propagiert wird. iPhone Apps kosten nun wirklich nur ein paar Cent ...

Aber am Besten mal selber lesen ...
Ich kenne das Spiel da vom Link nicht, aber es ist immer noch ein Unterschied, ob man ein Spiel in 5min "durchspielen" kann (also so Casual-Mini-Games, die man dafür 1000x immer wieder spielen kann) oder ob man von einem langen Spiel spricht, dessen "Qualität" sich nicht augenblicklich offenbart.
Bei den Minispielchen sagen, dass man sie erstmal zum Testen runterladen will, aber sie dann nicht kauft, da ist die "Hemmschwelle", sich das Spiel anschließend doch noch zu kaufen, mMn erheblich höher, als bei den "normalen" PC-Spielen.

Und mMn liegt's auch nicht nur am Preis, preiswerte Spiele werden auch kopiert, sondern auch daran, dass man den gekauften Kram bei Nichtgefallen einfach nicht zurückgeben kann. Und durch die Massnahmen, die eindeutig gegen den Gebrauchtmarkt von Spielen arbeiten, schafft man sich dann wieder potentielle Kopierer, wo vorher keine gewesen sind.

Kopieren ist verboten, klar, aber nicht jeder Kopierer ist sowas wie ein finsterer Geselle, der im Keller hockt und sich aus purer Bösartigkeit alles nur runterläd.
Genauso wie sich manche Kopierer selber belügen, ich will ja nur testen, aber in Wirklichkeit ists ganz anders, gibt's auch die Gutmenschen, die alles nur Schwarz sehen wollen, obwohl's tatsächlich noch andere Motivationen für die "Bösen" gibt.
 
AW:

man den gekauften Kram bei Nichtgefallen einfach nicht zurückgeben kann. Und durch die Massnahmen, die eindeutig gegen den Gebrauchtmarkt von Spielen arbeiten, schafft man sich dann wieder potentielle Kopierer, wo vorher keine gewesen sind.
Dann kauft man es sich nicht, und? Zwingt einem da immer irgendeine Aura der Konsummanie dazu es zu kopieren? :rolleyes:
Wenn einem irgendwas am Produkt nicht passt, dann
ignoriert man es eben. Wenn das für viele ein Mangel darstellt, die Verkaufszahlen deshalb einbrechen, dann würden die das doch ändern.
Wenn man die Möglichkeit haben will es weiterzuverkaufen, dann kauft man eben nur solche Titel.
Wenn einem Steam nicht in den Kram passt, dann kauft man sich eben keine Steamspiele, so wie z.B. SSA.

Was soll daran so schwer sein?
 
AW:

irgendwie denk ich hier kommt vieles zusammen,was die motivation betrifft sachen zu laden.man muss sich auch von dem gedanken verabschieden das der typische filesharer irgendein böser typ in seinem kämmerchen ist.wie gesagt ich kenn ne menge leute,,dabei sind ganz normale familien die zb für ihre kiddys games oder auch filme am laden sind,nru weil sie sich das eben nicht leisten können.klar sagt unsereins das müssen sie eben verzichten,aber genau da kommt wieder die leichtigkeit ins spiel mit dr man an die sachen heran kommt.da ist eben das unrechtsgefühl nicht so ausgeprägt als wenn man in den laden geht und das was mitgehen lässt.wie gesagt ich will das hier nicht verteidigen,aber verstehn kann ich die teilweise sehr gut.es geht doch schon bei den kiddies los die alles haben wollen,,und man will ja den kleinen auch was bieten,also was bieten sich da für den verzweifelten daddy mehr an ,als hier mal ein klick,,und dort mal einer,,,ich will das jetzt auch nich pauschalisieren,,aber ich muss sagen ich kenne weit mehr ältere leute die sowas machen als junge.aund das jetzt auch nich nur weil die in meinem freundeskreis sind sondern auch die die man so "trifft"sind meist jenseits der dreißig...auch find ich das nach der euroumstellung,das filesharing neue ausmaße angenommen hat,die sachen kosten das gleiche.nur verdienen tu ich nur noch die hälfte,da kommt man sich auch ziemlich verarscht vor.das is auch ne aussage die ich oft höre...

was mir noch auffällt is das hier von hunderten leuten die moralkeule geschwungen wird,und so wie es eben schon erwähnt wurde,wurden spiele wie world of goo zu 90% kopiert.ichkann mich damals noch erinnern wie hier alle geschrieben haben was für ein überraschungshit das game doch sei usw usw,aber das waren sicher die 10%die sich das game rechtmäßig gekauft haben :ugly:
wie gesagt ich denke das mindestens die hälfte(ja auch hier aus dem forum)schon mal irgendwas gezogen hat.und jetzt könnt ihr wieder alle kommen,,das is halt meine meinung

in einer zeit in der viele keine arbeit haben und hoffen müssen das sie am ende des monats noch geld haben,denken wohl viele das sich jeder selbst der nächste is.
wie gesagt ich will das NICHT befürworten,,aber verstehen kann ich es doch irgendwo
 
AW:

man den gekauften Kram bei Nichtgefallen einfach nicht zurückgeben kann. Und durch die Massnahmen, die eindeutig gegen den Gebrauchtmarkt von Spielen arbeiten, schafft man sich dann wieder potentielle Kopierer, wo vorher keine gewesen sind.
Dann kauft man es sich nicht, und? Zwingt einem da immer irgendeine Aura der Konsummanie dazu es zu kopieren? :rolleyes:
Wenn einem irgendwas am Produkt nicht passt, dann
ignoriert man es eben. Wenn das für viele ein Mangel darstellt, die Verkaufszahlen deshalb einbrechen, dann würden die das doch ändern.
Wenn man die Möglichkeit haben will es weiterzuverkaufen, dann kauft man eben nur solche Titel.
Wenn einem Steam nicht in den Kram passt, dann kauft man sich eben keine Steamspiele, so wie z.B. SSA.

Was soll daran so schwer sein?
Das Verlangen nach etwas, das einem trotz des Drumherums dennoch interessiert, macht es schwer.
Das alles dennoch zu haben, ist die Motivation. Die Selbstbeherrschung, sich etwas nicht zu kaufen und zu ignorieren hat nicht jeder.
Das stellt keine Entschuldigung dar, das ist aber eine Erklärung dafür. ;)
 
AW:

Der Kunde mag das vielleicht wollen, klar, und das mag auch die Zukunft sein, aber eine (große) Gruppe von Leute, die auf Urheberrecht pfeift, hat nicht das Recht der Gruppe der Erschaffer ihre Rechte zu nehmen.
Die Wünsche des Kunden, und wie man sie bedient... ;-)

Lassen wir die ach so bösen Hacker und Cracker usw mal einen Augenblick ganz außen vor. Wie schon erwähnt ist es in der Scene nämlich verpöhnt "ihre" Arbeit der öffentlichkeit zugänglich zu machen. Stellt sich die Frage warum millionen Menschen auf der ganzen Welt illegal Musik, Filme und Spiele downloaden.

Mitte der 90er Jahre gab es schon Soft- und Hardware zum Abspielen von MP3s. Aber es mussten erst millionen Menschen über Jahre hinweg MP3s illegal aus dem Netz saugen, bevor die Labels erkannten das es ein Fehler war nicht auf die Wünsche der Kunden zu reagieren. Ich glaube es soll das Jahr 2003/4 gewesen sein, als der Stern in einem Vergleichstest schrieb, das es nur einen Anbieter gebe, bei dem man die Top-10 der Charts runterladen konnte - und zwar eine illegale Tauschbörse namens Kazaa.

Nur mal ein kleiner Auszug aus dem Buch (Seite 243/244):
Bereits 1995 versuchte Karlheinz Brandenburg, einer der Erfinder des MP3-Formats, Kontakt zur Musikindustrie aufzunehmen, um sie bei den anstehenden Herausforderungen zu beraten. Dort stieß er jedoch, wie er dem Online-Magazin momag.net berichtete, auf »höfliches, aber bestimmtes Desinteresse«. Etwas aufmerksamer wurden die Plattenfirmen erst, als ihre Musik plötzlich völlig umsonst im Internet kursierte. Zunächst waren es vor allem amerikanische Studenten, die ihre CD-Sammlungen in MP3-Dateien umwandelten und zum Download bereitstellten. Angesichts der rechtlichen Hürden zogen sich viele der neuen MP3-Freaks in den digitalen Untergrund zurück. Eine legale, komfortabel zu nutzende Download-Alternative war damals für die Musikindustrie undenkbar. Anscheinend glaubte sie, ihr Problem mit MP3 einfach aussitzen zu können. Selbst als Napster in kürzester Zeit Millionen von Nutzern anlockte und es offensichtlich wurde, daß eine enorme Nachfrage nach Musik im MP3-Format bestand, gab die Musikindustrie ihre ablehnende Haltung nicht auf. Sie überzog Napster mit Urheberrechtsklagen, ohne den Nutzern eine legale Alternative anbieten zu können. Den ersten Schritt wagte damals der in diesem Punkt weitsichtige Chef des Medienkonzerns Bertelsmann, Thomas Middelhoff. Am 31.Oktober 2000 meldete der Medienriese seine Kooperation mit Napster. Er wollte endlich der MP3-Nachfrage mit einem legalen Angebot gerecht werden. Das Ziel der Zusammenarbeit war es, Musik aller großen Plattenfirmen über Napster zu vertreiben. Die Plattenfirmen verweigerten Bertelsmann jedoch die Rechte an ihrer Musik. Sie zeigten sich mißtrauisch gegenüber einem legalen Downloadportal und stritten über Kopierschutzverfahren und die Höhe ihrer Anteile. Über viele Monate hinweg wurden Verhandlungen geführt, doch zur Enttäuschung Middelhoffs kam es zu keiner Einigung. Schließlich mußte Napster Insolvenz anmelden. Bertelsmann hatte zu diesem Zeitpunkt etwa 90 Millionen Dollar in die Kooperation investiert. Mit dem Untergang von Napster trat auch Middelhoff von seinem Posten zurück. Der Versuch, ein umfassendes und kostenpflichtiges Downloadportal aufzubauen, endete somit in einem Desaster. Die Industrie verpaßte ihre erste Chance, Millionen illegale Nutzer in zahlende Kunden zu verwandeln.
...
Ausgerechnet der ehemalige Hacker und Apple-Gründer Steve Jobs erkannte, wie ein legales Angebot aussehen müsse. Der erste Anbieter, der es schaffte, die Nutzer erfolgreich anzusprechen, war daher die Firma Apple. Im April 2003 startete sie ihren Download-Shop iTunes Music Store in den USA und kurze Zeit später auch in Europa. Der Zuspruch war sensationell. Schon bald nach dem US-Start hielt iTunes einen Marktanteil von 70% bei den kostenpflichtigen Musik-Downloads. Dabei ist das Angebot von iTunes bis heute alles andere als perfekt. Zwar konnten über iTunes von Anfang an Lieder aller großen Plattenfirmen heruntergeladen werden. Dennoch klaffen, verglichen mit den Filesharing-Programmen, immer noch deutliche Lücken im Angebot. Die Musikdateien lassen sich nur auf dem Computer und auf dem tragbaren MP3-Player iPod anhören. Auf dem Rechner ist zudem die Benutzung eines speziellen Apple-Abspielprogramms erforderlich. Daß iTunes trotzdem so erfolgreich werden konnte, liegt eher an den großzügigen Kopierrechten. Das Überspielen der Songs auf iPods und CDs ist unbegrenzt möglich. Gegenüber anderen Downloadportalen, die das Kopieren der Downloads oft deutlich einschränken, ist das ein erheblicher Vorteil. Damit zeigte Apple den Großen der Musikindustrie, wie ein kostenpflichtiges Angebot aussehen konnte. Verblüfft bemerkten nun auch die Plattenfirmen, daß es durchaus Internetnutzer gibt, die bereit sind, für Musik im Internet Geld auszugeben. Der Trick besteht darin, sie beim Kopieren und Erstellen ihrer eigenen CDs nicht zu sehr einzuschränken. Dennoch kam diese Erkenntnis relativ spät. Die Jahre des kostenlosen Downloads von Musik haben bei den Konsumenten Spuren hinterlassen. Angefangen bei der ersten illegalen Tauschbörse, dauerte es über fünf Jahre, bis die Plattenfirmen mit einem legalen Angebot mithalten konnten.

Ähnlich ist es bei den Spielen. Es mussten erst millionen User illegal Spiele aus dem Internetz saugen bevor das erste legale Angebot entstand. Und jetzt sind die Filme dran. Schon mal versucht legal einen Film in guter Qualität runterzuladen? Zb. in Full-HD?

Natürlich ist es böse für ein Produkt nicht zu zahlen, gar keine Frage. Aber darf sich die Industrie beschweren wenn sie auf die Wünsche des Kunden nicht eingeht? Im Gegenteil, sie versucht den eigenen Kunden noch zu kriminalisieren (Raubkopierer sind Verbrecher). Illegales Downloaden ist nämlich nicht einfach nur das erwerben von nicht bezahlter Software, es ist vor allem eines - einfach und unkompliziert. Die Scene gibts so lange wie es Computer gibt, und damals in den Boards wurde auch schon Software getauscht. Aber es war eben nicht so einfach für Außenstehende daran zu kommen. Erst als diese Hürde im Zeitalter des schnellen Internetzes verschwand, da fingen Millionen an zu saugen.

Ich kann mich nur wiederholen und jedem der sich wirklich für das Thema interessiert empfehlen das Buch "No Copy" mal zu lesen...
 
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was mir noch auffällt is das hier von hunderten leuten die moralkeule geschwungen wird,und so wie es eben schon erwähnt wurde,wurden spiele wie world of goo zu 90% kopiert.ichkann mich damals noch erinnern wie hier alle geschrieben haben was für ein überraschungshit das game doch sei usw usw,aber das waren sicher die 10%die sich das game rechtmäßig gekauft haben :ugly:
wie gesagt ich denke das mindestens die hälfte(ja auch hier aus dem forum)schon mal irgendwas gezogen hat.und jetzt könnt ihr wieder alle kommen,,das is halt meine meinung

in einer zeit in der viele keine arbeit haben und hoffen müssen das sie am ende des monats noch geld haben,denken wohl viele das sich jeder selbst der nächste is.
wie gesagt ich will das NICHT befürworten,,aber verstehen kann ich es doch irgendwo
Ich BEFÜRWORTE Raubkopien auch nicht, aber verstehen kann ich jeden armen Menschen der sich wenigstens diesen Spass gönnen will, da er sich sonst die Originale niemals leisten könnte.
 
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Ich BEFÜRWORTE Raubkopien auch nicht, aber verstehen kann ich jeden armen Menschen der sich wenigstens diesen Spass gönnen will, da er sich sonst die Originale niemals leisten könnte.
Da ich heut abend noch mit meinen Kumpels feiern gehen will...und ich mir morgen noch die neue adidas-jacke kaufe...zieh ich mir lieber spiel x aus dem netz, dass ich dann sonntag zocken will.
(auf meinem gamer-pc)
 
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Der Kunde mag das vielleicht wollen, klar, und das mag auch die Zukunft sein, aber eine (große) Gruppe von Leute, die auf Urheberrecht pfeift, hat nicht das Recht der Gruppe der Erschaffer ihre Rechte zu nehmen.
Die Wünsche des Kunden, und wie man sie bedient... ;-)
hab mal das was wichtiger ist markiert und das was du markiert hast ist das was ich eh oben darstelle. Verzicht und damit Kontrolle über den Markt. Genau diesen Mechanismus ignoriert die Kundschaft ja indem sie meint hintenrum ihre Wünsche einzufordern, zu erzwingen.
Nur mal ein kleiner Auszug aus dem Buch (Seite 243/244):
Die Industrie verpaßte ihre erste Chance, Millionen illegale Nutzer in zahlende Kunden zu verwandeln.
So naiv kann das Buch doch nicht über die ganze Länge sein?
itunes hat CD-Käufer zu Downloader gemacht und die Möglichkeit Lieder einzeln zu laden hat sicher auch ein paar angesprochen, aber ob das unbedingt Raubkopierer waren (oder nie geworden wären, wenn das Angebot früher da gewesen wäre?).
Raubkopierer die Null zahlen wollen, werden keine zahlende Kunden solange es eben auch gratis geht. Es ist immer besser. Wie du ja auch schreibst; das Angebot ist ideal und immer prangt daran die Werbung: "0€ Geiz ist geil!"

Soweit ich weiß sinken die Einnahmen der Pornobranche und dort kannst du schon seit Jahren (!) in HD-Qualität (ohne DRM!) runterladen.... was haben die denn falsch gemacht?
 
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Ich BEFÜRWORTE Raubkopien auch nicht, aber verstehen kann ich jeden armen Menschen der sich wenigstens diesen Spass gönnen will, da er sich sonst die Originale niemals leisten könnte.
Da ich heut abend noch mit meinen Kumpels feiern gehen will...und ich mir morgen noch die neue adidas-jacke kaufe...zieh ich mir lieber spiel x aus dem netz, dass ich dann sonntag zocken will.
(auf meinem gamer-pc)
Genau das ist es nämlich, das Argument "kann ich mir eh nicht leisten" wird denke ich viel zu schnell vorgeschoben.

Wäre mal interessant bei den vielen Anhängern dieser Begründung in die Wohnung zu schauen.
 
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stimmt.die haben sicher alle ihre perserteppiche im schlafzimmer versteckt.irgendwie muss man sich den luxus ja leisten können :rolleyes:
 
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stimmt.die haben sicher alle ihre perserteppiche im schlafzimmer versteckt.irgendwie muss man sich den luxus ja leisten können :rolleyes:
ich meine das völlig ernst und du wirst doch wohl auch nicht so naiv sein und davon ausgehen, dass alle die erzählen, sie können sich das nicht leisten tatsächlich so arm sind.

Nach der Theorie dürften doch neueste Spiele für High End PC´s gar nicht raupkopiert werden, denn welcher arme Schlucker hat bitte solch einen PC?

Nee, ich denke da eher, anstelle der Ausgabe für das Spiel wird dann ein Kinobesuch mit der Freundin finanziert (Beispiel)
Nicht immer, aber bestimmt viel zu oft.
 
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stimmt.die haben sicher alle ihre perserteppiche im schlafzimmer versteckt.irgendwie muss man sich den luxus ja leisten können :rolleyes:
Das meinst Du doch nicht ernst?!

Statt sich ein Spiel zu leisten, darauf zu sparen, sich darauf zu freuen, es lange zu spielen, muss es, wie schon richtig gesagt wurde, die neue Klamotte ZUSÄTZLICH zu MEHREREN Spielen sein. Das dann das Geld nicht reicht, ist klar.
Sehr viele haben doch richtigen Verzicht gar nicht kennengelernt. Da muss immer alles sofort da sein.


Ein Hauptargument ist doch immer, dass die Spiele zu teuer wären.
Seltsam dann nur, dass sie, wenn sie - sogar ohne Kopierschutz - als Budgetversion in der Softwarepyramide landen, dann trotzdem noch kopiert werden. DANN mit der Begründung, dass sie ja schon alt sind.
Irgendwie inkonsequent.


Wenn man also die eine oder andere Schwarzkopie hat, dann sollte man auch offen dazu stehen, dass das Motiv dahinter Habgier bzw. Geiz ist, den Entwicklern und den beteiligten Personen nicht das zu geben, was einem das Spiel eigentlich wert sein sollte.
 
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Ich BEFÜRWORTE Raubkopien auch nicht, aber verstehen kann ich jeden armen Menschen der sich wenigstens diesen Spass gönnen will, da er sich sonst die Originale niemals leisten könnte.
Was meinst Du mit "wenigstens diesen Spass"??
Hat er sonst keinen?

Was machen eigentlich Leute, die sich nicht mal einen PC leisten können?
Haben die gar keinen Spaß, oder wie?

Meine Güte, es gibt auch noch ein Leben außerhalb vorgefertigter Spiele!

Außerdem kann man auch zu Freunden gehen. Wenn man sechs Freunde hat, die jeder ein Spiel gekauft haben, kann man schon sechs Spiele spielen! Und wenn die Multiplayerbeschränkung auf Grund der Kopiererei nicht so beschi***n streng gehandhabt würde, könnte man bei solchen Gelegenheiten sogar mit mehreren Personen im LAN zocken, mit nur einer DVD. Das geht jetzt ja leider nicht mehr oft. (In meinen augen ein Fehler der Hersteller)

Insgesamt aber gilt: Wenn man sich ein Spiel nicht leisten kann, spielt man's halt nicht. Kann doch nicht so schwer sein. Einen Hamburger isst man ja auch nicht, wennman kein Geld dabei hat.
 
AW:

Als zahlender Kunde sage ich:
Ich fühle mich benachteiligt. Ich muss dulden, dass man mir vorschreibt, keine servicefreundlichen virtuellen Laufwerke zu verwenden, die mir elauben, meine kostbaren Originale zu schonen (und meine optischen Laufwerke), dass ich stattdessen die DVD immer mit mir herumschleppen und auf sie aufpassen muss. Ich muss dulden, dass man mir irgendwelche unerwünschten Treiber tief in mein sorgsam saubergehaltenes System pflanzt, und das auch noch mehr oder weniger heimlich. Ich muss dulden, dass ein neues Spiel erstmal nicht läuft, oder, nachdem es en paar Mal gelaufen ist, dann plötzlich doch nicht mehr läuft. Ich muss dulden, dass ich mir das gleiche Spiel nochmal als Budgetversion kaufen muss, um es auf einem zukünftigen System im Emulator spielen zu können ... usw .

Das alles ist kundenunfreundlich. Und es trifft NUR den ehrlichen Käufer. Nicht den Schwarzkopierer.

Das gibt dann irgendwann zu denken. Mir als ehrlichem Käufer.
Was kann die Spieleindustrie froh sein, dass ich zuwenig Zeit und Energie zum Kopieren habe. Lust hätte ich manchmal schon.
 
AW:

Bei dem mist was uns momentan um 60 euro als fertiges spiel verkauft wird mus ich erlich sagen warte ich momentan auf berichte Pcgames-internet und kaufe sie mir nur dann wen sie 30 euro kosten und gut sind!
Würde es jeder so machen würde sich fileicht auch endlich al was endern!
Raubkopierer gehören alle ordentlich beschtraft mit hihen geldstrafen oder gefengnis da es ein schweres Verbrechen ist!
 
AW:

Ich BEFÜRWORTE Raubkopien auch nicht, aber verstehen kann ich jeden armen Menschen der sich wenigstens diesen Spass gönnen will, da er sich sonst die Originale niemals leisten könnte.

du glaubst doch wohl nicht im ernst, dass "softwarepiraterie" nur oder zumindest vor allem in ärmeren bevölkerungsschichten vorkäme
wie kannst du so was ernsthaft von dir geben? wenn dir die argumente ausgehen, kein problem - aber so was solltest du dir vielleicht besser sparen. :-D

und noch mal zum preis:
es gibt ein geradezu gewaltiges budget- sortimient.
dort findet man sehr viele, sehr gute spiele für teilweise schon 5 €.
da bediene ich mich des öfteren - da ich es auch (ich schreib das jedes mal bei einer solchen diskussion, ich bitte das zu entschuldigen) nur selten einsehe, ein spiel zum vollpreis zu erstehen.
der preis alleine taugt demnach einfach nicht als argument und schon gar nicht dieses fadenscheinige "die armen leute wollen doch auch mal ihren spass haben" - welch ein unsinn.

ich kann die motivation verstehen, immer das neueste und coolste zu haben aber das ist -wurde schon gesagt- doch ganz sicher keine rechtfertigung.
ich geb auch zu, dass uns die werbung, die gesellschaft in vielerlei hinsicht unter druck setzt, aber ich bezweile, dass irgendwer ge`disst` wird (sagt man das noch?), nur weil er momentan nicht call of duty: modern warfare 2 spielt.

noch was zum moralapostel:
als solchen sehe ich mich keineswegs.
ich lege nur, aus meiner sicht dar, wie die normalität eigentlich auszusehen hätte:

und die kann eben nicht sein, dass es der normalfall ist, sich irgendwas aus dem netz gratis zu besorgen.
dass die hemmschwelle -auch für mich ganz persönlich natürlich- da äusserst niedrig, um nicht zu sagen: beinahe nicht vorhanden, ist, kann ich kaum bestreiten.
womit wir wieder bei dem punkt wären, der für mich bei dem thema ausschlaggebend ist:

der einfache bezug.

nur das und nichts anderes (nicht drm, nicht der preis, nicht die qualität, nicht die krise, nicht das recht aller spass zu haben etc. etc.) ist der grund für softwarepiraterie.
gäbe es den, auch schon 8 mal (mindestens) erwähnten, perfekten kopierschutz, wäre das thema sofort tot.
und wir können vermutlich davon ausgehen, dass die folgen....nicht mal spürbar wären und die gesellschaft -aller unkenrufe zum trotz- doch nicht aufhören zu exisitieren würde.
"ach scheisse - geht nicht mehr." und damit hätts sich.
(ich weiss, dass das eine rein theoretische herangehensweise ist)

ich habe fertig. :-D
 
AW:

der einfache bezug.

nur das und nichts anderes (nicht drm, nicht der preis, nicht die qualität, nicht die krise, nicht das recht aller spass zu haben etc. etc.) ist der grund für softwarepiraterie.
gäbe es den, auch schon 8 mal (mindestens) erwähnten, perfekten kopierschutz, wäre das thema sofort tot.
ich sehe es auch so, dass der einfache und oft eben auch frühere bezug die gründe sind.
aber den perfekten kopierschutz kann und wird es nicht geben, solange datenträger mit den spieldaten ausgeliefert bzw. diese anderweitig auf der festplatte abgelegt werden.


edit: in letzter zeit kann ich mir als grund zusätzlich ein gewisses trotzverhalten vorstellen, weil die industrie den verleih an freunde und den weiterverkauf an dritte erschwert bzw. teilweise verunmöglicht, obwohl das schlicht und ergreifend völlig legitime vorgänge waren und sind. absurde forderungen wie eine beteiligung am handel mit gebrauchtware, die einfach völlig beispiel- und substanzlos sind, helfen der industrie sicher auch nicht weiter.
 
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edit: in letzter zeit kann ich mir als grund zusätzlich ein gewisses trotzverhalten vorstellen, weil die industrie den verleih an freunde und den weiterverkauf an dritte erschwert bzw. teilweise verunmöglicht, obwohl das schlicht und ergreifend völlig legitime vorgänge waren und sind. absurde forderungen wie eine beteiligung am handel mit gebrauchtware, die einfach völlig beispiel- und substanzlos sind, helfen der industrie sicher auch nicht weiter.
Ich kann mich irren, aber das stimmt nicht. Wenn ich mich recht erinnere wird vor allem bei Filmen auch der private Verleich, genau wie das Vorführen in der Öffentlichkeit untersagt.
Sprich: Dir den Film mit deinen Freunden zu Hause ankucken geht schon, den Film verleihen eig. nicht. Dafür gibts spezielle Verleih-Versionen.
Bei Spielen ist es ja das gleiche Prinziep. Ist ein Unterschied ob ein Freund ein Spiel bei dir mal anzockt, oder ob du's ihm ausleihst und er es durchzockt. Letzteres käme von der Auswirkung her einem Illegalen Download gleich, da er ja je nach dem keinen Grund hat das Spiel noch zu kaufen (von Multiplayer-Titeln mal abgesehen).
 
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edit: in letzter zeit kann ich mir als grund zusätzlich ein gewisses trotzverhalten vorstellen, weil die industrie den verleih an freunde und den weiterverkauf an dritte erschwert bzw. teilweise verunmöglicht, obwohl das schlicht und ergreifend völlig legitime vorgänge waren und sind. absurde forderungen wie eine beteiligung am handel mit gebrauchtware, die einfach völlig beispiel- und substanzlos sind, helfen der industrie sicher auch nicht weiter.
Ich kann mich irren, aber das stimmt nicht. Wenn ich mich recht erinnere wird vor allem bei Filmen auch der private Verleich, genau wie das Vorführen in der Öffentlichkeit untersagt.
Sprich: Dir den Film mit deinen Freunden zu Hause ankucken geht schon, den Film verleihen eig. nicht. Dafür gibts spezielle Verleih-Versionen.
Bei Spielen ist es ja das gleiche Prinziep. Ist ein Unterschied ob ein Freund ein Spiel bei dir mal anzockt, oder ob du's ihm ausleihst und er es durchzockt. Letzteres käme von der Auswirkung her einem Illegalen Download gleich, da er ja je nach dem keinen Grund hat das Spiel noch zu kaufen (von Multiplayer-Titeln mal abgesehen).

da irrst du.
der private, also nicht-kommerzielle, verleih ist natürlich "erlaubt" und keineswegs mit einem illegalen download gleichzusetzen.
 
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