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News - Spielemarkt: Games Academy: So werden Sie Spieleprogrammierer

Viel zu teurer Laden:/ da kann man es wesentlich besser als Qeereinsteiger versuchen ...man spart sich viel Geld und Zeit! Nur meine persönliche Meinung.
 
Klingt ja ganz nett, aber is wie mit so vielen Ausbildungen mittlerweilen, es kostet einen Arsch voll Geld dort zu studieren! Also bildet die Elite weiterhin die Eliten aus und Otto Normalbürger kann mit Nebenjob gerade so noch an "normalen" Hochschulen studieren.
 
Unterstützt wird er diesmal von zwei Profis aus der Games Industrie: Die Diplom-Informatiker (Univ.) Daniel Matzke und David Salz sind als erfolgreiche Programmierer, Dame Designer und Dozenten hervorragend mit der Materie vertraut.

Toll, ich will später auch mal Dame Designer werden!
 
Akhasa am 27.01.2009 14:32 schrieb:
Unterstützt wird er diesmal von zwei Profis aus der Games Industrie: Die Diplom-Informatiker (Univ.) Daniel Matzke und David Salz sind als erfolgreiche Programmierer, Dame Designer und Dozenten hervorragend mit der Materie vertraut.

Toll, ich will später auch mal Dame Designer werden!


kannst du mit silikon umgehen?
 
AW:

Cornholio04 am 27.01.2009 14:23 schrieb:
Klingt ja ganz nett, aber is wie mit so vielen Ausbildungen mittlerweilen, es kostet einen Arsch voll Geld dort zu studieren! Also bildet die Elite weiterhin die Eliten aus und Otto Normalbürger kann mit Nebenjob gerade so noch an "normalen" Hochschulen studieren.

naja, zwischen Elite und Gamedesigner sehe ich noch ein wenig Platz.
Und "normale" Hochschulen sind gar nicht mal so schlecht!
 
Warum Informatik sexy ist
hrhrhr ich kenne ja ein paar Informatiker (FH), aber selbst von den seltsamsten dieser Gattung hat DAS noch keiner behauptet :P
Warum verdienen sie mehr als die Anderen?
Sie verdienen mehr als WELCHE Andere? PCG Redakteure ;) oder die anderen Programmierer?
Hmmm KI- F&E hat mich schon immer interessiert. Vielleicht sollte ich mich auch mal in dem Bereich bewerben (falls das stimmt mit der Kohle)
 
Imao nicht sehr seriös.

Auf der Homepage spricht man mal von "Studium", mal von "Ausbildung", aber was genau der erreichte Abschluss wert ist steht nirgendwo.

Laut Google ist diese Academy eine staatlich anerkannte Ergänzungsschule, deren Abschluss aber nicht staatlich anerkannt ist. Deshalb sehe ich besonders die Verwendung der Bezeichnung "Studium" ziemlich kritisch.
 
Ich kann zwar nur fuer bereich 3D Art reden, aber ich bin von diesen schulen eher weniger begeistert. Games Academy bringt die leute zwaer naeher in die spiel branche, aber nehmen ganz schoen viel geld dafuer.
Lieber das ganze Privat als hobby machen und ein mod fuer ein spiel entwickeln bringt im end effekt viel mehr. Dabei kann man noch normal zur arbeit gehen und geld verdienen.

SO hab ich es gemacht und sitze nun auch in einer erfolgreichen firma und bin seit einigen jahren artist. Habe damals mit 21 jungen jahren schon mehr geld verdient als so andere mit mein alter und es wird nicht weniger. ahja ich ging nur zur hauptschule..

Wer es gerne macht und dies auch als hobby bezeichnet sollte es nicht zu schwer haben selbst in eine firma wie crytek zu kommen, natuerlich sollte man bisschen talent mit bringen.
 
Kann eugeB nur zustimmen....habs auch nach meinem Studium als Queereinsteiger versucht und verdien jetzt auch mein Geld als concept Artist und das ohne Academy....also einfach bewerbungen raushauen und mit etwas glück und dem entsprechenden talent-kein ding!
 
Da studier ich lieber Informatik an der Uni und eigne mir das Grundwissen nebenbei selber an - so mache ich es jetzt schon ;D
 
Hmm, mit nem vernünftigen Abschluss Informatik (Diplom) hat man eh keine Schwierigkeiten nen Job zu finden!
Allerdings können dann die Gehälter von Spieleprogrammierern nicht mithalten. Die verdienen so im Durchschnitt 1200€ im Monat (wie ich aus Fachkreisen erfahren habe).
Das ist verdammt wenig für enormen Zeitaufwand!
Vor allem wenn man Einstiegsgehälter von 3300€ in "normalen" Bereichen erwarten kann!
 
bin auch kein großer freund der games academy, viel zu teuer. das was die da einem für viele tausende euro beibringen kann man sich auch kostenlos mit tutorials und foren ausm netz + ner menge zeit und ehrgeiz aneignen. für den leichteren einstieg dann soviel kohle zu berappen ist eher leuten aus wohlhabenen umständen vergönnt.
 
ING am 27.01.2009 19:08 schrieb:
das was die da einem für viele tausende euro beibringen kann man sich auch kostenlos mit tutorials und foren ausm netz + ner menge zeit und ehrgeiz aneignen.
Ähm... trifft das nicht auf praktisch jedes Studienfach zu?

Ich kenn mich mit der Materie nicht wirklich aus... Habe nie studiert. ;)
 
ringlife am 27.01.2009 17:36 schrieb:
Hmm, mit nem vernünftigen Abschluss Informatik (Diplom) hat man eh keine Schwierigkeiten nen Job zu finden!
Das würd ich nicht sagen, ich bin seit November auf der Suche ;)
 
ING am 27.01.2009 19:08 schrieb:
bin auch kein großer freund der games academy, viel zu teuer. das was die da einem für viele tausende euro beibringen kann man sich auch kostenlos mit tutorials und foren ausm netz + ner menge zeit und ehrgeiz aneignen. für den leichteren einstieg dann soviel kohle zu berappen ist eher leuten aus wohlhabenen umständen vergönnt.

Das stimmt in den meisten Fällen soweit. Mit viel Arbeit kann man sich wahrscheinlich alles aneignen.
Leider reicht das nicht, denn der zukünftige Arbeitgeber will meistens einen Zettel (sprich Zeugnis, Zertifikat, o.Ä.), der einem das Wissen auch bescheinigt. Nur das Wissen zu besitzen reicht in unserem Land nicht. :-(
 
bsekranker am 27.01.2009 14:49 schrieb:
Imao nicht sehr seriös.

Das kommt mir wie eine Mogelpackung vor. Erinnert mich frappierend an diese sinnfreien und berufsfernen Ausbildungsberufe, die an diversen Berufsschulen angeboten werden (IT, Mediengestaltung, Handwerk). Auch dort wird man mit Phrasen wie "staatlich anerkannt" und "staatlich geprüft" dekoriert, aber faktisch sind diese Ausbildungen bis auf das erhaltene Fachabitur absolut wertlos. Primär deshalb, weil diese Ausbildungen nicht von der IHK abgenommen werden, und wie erwähnt absolut realitätsfern sind. So beläuft sich der praktische Anteil auf geringe 8 - 16 Wochen, die durch ein Praktikum gestellt werden. Der Rest ist schulisch. "Schulische Berufsausbildung". Köstlich, und bei vielen Arbeitgebern nicht akzeptiert, da eben nicht von der IHK abgenommen.

In meinem Umfeld kann ich beobachten, dass aktuell primär Leute mit normalen Ausbildungsabschlüssen im IT-Segment (aber auch in anderen Berufsbereichen) am ehesten einen guten Einstieg in die Arbeitswelt finden, und dann intern entsprechende Weiterbildungen erfahren (z.B. bei Vodafone), was auch prestigeträchtigere Positionen im Betrieb ermöglicht. Studierte Informatiker (Bachelor und Schießmichtot) haben da hingegen nach meinem Empfinden her deutlich größere Probleme, da oftmals die echte fachliche Basis zum künftigen Arbeitgeber fehlt. Ein Kollege hat Fachinformatik studiert, sein Diplom bekommen, dann aber größtenteils nur "großzügige" Stellenangebote als Praktikant erhalten. Jetzt ist er zum Bund. Stichwort "IT-Offizier". Diese Ausbildungen "am Markt vorbei" sind wohl auch ausschlaggebende Grüne dafür, warum Vodafone, HP und Co wieder verstärkt Fachinformatiker Anwendungsentwicklung / Systemintegration ausbilden, damit man so direkt qualifizierte Leute in die entsprechenden Positionen bekommt.

Regards, eX!
 
eX2tremiousU am 28.01.2009 12:23 schrieb:
bsekranker am 27.01.2009 14:49 schrieb:
Imao nicht sehr seriös.

Das kommt mir wie eine Mogelpackung vor. Erinnert mich frappierend an diese sinnfreien und berufsfernen Ausbildungsberufe, die an diversen Berufsschulen angeboten werden (IT, Mediengestaltung, Handwerk). Auch dort wird man mit Phrasen wie "staatlich anerkannt" und "staatlich geprüft" dekoriert, aber faktisch sind diese Ausbildungen bis auf das erhaltene Fachabitur absolut wertlos. Primär deshalb, weil diese Ausbildungen nicht von der IHK abgenommen werden, und wie erwähnt absolut realitätsfern sind. So beläuft sich der praktische Anteil auf geringe 8 - 16 Wochen, die durch ein Praktikum gestellt werden. Der Rest ist schulisch. "Schulische Berufsausbildung". Köstlich, und bei vielen Arbeitgebern nicht akzeptiert, da eben nicht von der IHK abgenommen.
Wem sagst du das. 2 Jahre "Wirtschaftsassistenz für Informatik" hab ich hinter mir, natürlich nur anerkannt in Sachsen Anhalt. :ugly:
 
eX2tremiousU am 28.01.2009 12:23 schrieb:
So beläuft sich der praktische Anteil auf geringe 8 - 16 Wochen, die durch ein Praktikum gestellt werden. Der Rest ist schulisch. "Schulische Berufsausbildung". Köstlich, und bei vielen Arbeitgebern nicht akzeptiert, da eben nicht von der IHK abgenommen.

Ist ja bspw. bei einem Hochschulstudium nicht anders - der Hauptteil ist eine schulische Ausbildung.
Die Frage ist generell wie bei so einer "Ausbildung zum Spieleprogrammierer" das Verhältnis Praxis(bzw. Praktikum)/Theorie aussehen sollte.
Als Programmierer beschäftigt man sich ja auch mit seiner Praxis indem man bspw. die durch die schulische Ausbildung gegeben Aufgabestellungen durcharbeitet usw.

Zum Vergleich:
Ich studier Maschinenbau an der Uni - oberflächlich gesehen habe ich 18 "magere" Wochen Ingenieurs-Praktikum in der Industrie im Vergleich zu 5-6 Jahre Gesamt-Studienzeit. Was man aber nicht gleich sieht: Man muss neben den 18 Wochen und der ganzen Theorie zahlreiche Praktika an der Hochschule ableisten, wie c/c++/SPS- Programmieren, muss CAD- und - Hand Konstruktionen abliefern, Physikpraktika, Versuchspraktika, CFK-Fertigungspraktika usw. - das alles kann man sicherlich als spätere Berufspraxis bezeichnen, auch wenn's zunächst in keiner "realen" Betriebsumgebung abläuft.

So läuft das in groben Zügen auch bei dieser Ausbildung auch ab (mit anderen Inhalten natürlich). Wie gesagt, je nach Beruf ist das Verhältnis Praxis/Theorie halt anders.
Ein angehender Mechaniker sollte natürlich an der Maschine stehen und nicht 35h/Woche Zahnräder auslegen.
Generell ich jetzt auch nicht viel von dieser Ausbildung - zu teuer und zu schwammig in der Definition und in den Berufsaussichten, aber an fehlender Praxis würde ich das jetzt nicht festnageln.

ringlife am 27.01.2009 17:36 schrieb:
Hmm, mit nem vernünftigen Abschluss Informatik (Diplom) hat man eh keine Schwierigkeiten nen Job zu finden!
Allerdings können dann die Gehälter von Spieleprogrammierern nicht mithalten. Die verdienen so im Durchschnitt 1200€ im Monat (wie ich aus Fachkreisen erfahren habe).
Das ist verdammt wenig für enormen Zeitaufwand!
Vor allem wenn man Einstiegsgehälter von 3300€ in "normalen" Bereichen erwarten kann!

Du vergleichst hier wohl Netto mit Brutto, außerdem halte ich die 1200€ (Netto) für einen dt. Spieleentwickler für SEHR niedrig gegriffen... Eine Versicherungskaufrau ohne Abitur verdient bereits 1700 Netto. Falls du erwartest als Dipl. Informatiker 3300€ Netto zum EINSTIEG zu verdienen hast du die falschen Vorstellungen ;)
 
eX2tremiousU am 28.01.2009 12:23 schrieb:
Ein Kollege hat Fachinformatik studiert
Fachinformatik != Informatik

Das eine ist ein Ausbildungsberuf, das andere studiert man. Und ich wäre mit einer pauschalen Abwertung des Studiums sehr vorsichtig. Fachinformatiker sind quasi Techniker, studierte Informatiker jedoch Wissenschaftler. Beide haben ihre Daseinsberechtigung, da ein Fachinformatiker genau so überfordert mit der Entwicklung künstlicher neuronaler Netze ist wie ein Diplominformatiker mit der Administration eines Firmennetzwerks.

Für ein Unternehmen macht es natürlich keinen Sinn, einen Universitätsabsolventen in die IT-Abteilung zu stecken. Der wäre völlig überqualifiziert und müsste sich außerdem erst einarbeiten. Aber die beim Studium gelegten mathematischen und theoretischen Grundlagen sind unerlässlich wenn es um Forschung oder interdisziplinäre Projekte geht. Und diese Forschung findet nicht nur an den Hochschulen statt, sondern auch und vor allem in der Wirtschaft. Von daher sind studierte Informatiker unerlässlich für den technischen Fortschritt.
 
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