• Aktualisierte Forenregeln

    Eine kleine Änderung hat es im Bereich Forenregeln unter Abschnitt 2 gegeben, wo wir nun explizit darauf verweisen, dass Forenkommentare in unserer Heftrubrik Leserbriefe landen können.

    Forenregeln


    Vielen Dank
  • Kritk / Fragen / Anregungen zu Artikeln

    Wenn ihr Kritik, Fragen oder Anregungen zu unseren Artikeln habt, dann könnt ihr diese nun in das entsprechende Forum packen. Vor allem Fehler in Artikeln gehören da rein, damit sie dort besser gesehen und bearbeitet werden können.

    Bitte beachtet dort den Eingangspost, der vorgibt, wie der Thread zu benutzen ist: Danke!

Neue Star Trek-Serie Starfleet Academy: Bewertungen der ersten Staffel bleiben sehr niedrig

Tobias Tengler-Boehm

Redakteur
Teammitglied
Registriert
08.09.2022
Beiträge
3.119
Reaktionspunkte
34
Was mich am meisten enttäuscht, ist die Art und Weise, wie das Publikum und welche Art von Publikum angesprochen werden soll . Der echte trekki kann nur den Kopf schütteln, weil Sprache, Auftreten und Zielsetzung eher einer Teenie Serie entspricht. Alleine die vielen dargestellten Techniken ähneln eher harry potter als wirklich Star Trek ( Hauptprotagonist, wird in die Schule gebeamt und hat plötzlich den richtigen Haarschnitt, sowie die richtige Kleidung an ). Photonenwesen? Klingonischer Mix mit Jemhadar?? Themen werden extrem schnell abgehandelt, die Sprache entspricht 14 jährigen auf dem Pausenhof. Nebenher die Betazoiden wieder in die Föderation aufgenommen und benehmen sich gleich wie menschliche Teenager?? Es kann sein, dass man versucht eine neue Generation von trekkifans zu kreieren, aber solch ein Einstieg kann die Daddlegeneration kaum einfangen. Ich hoffe, man kommt wieder zur Besinnung und erinnert sich an schöne Tage mit ds9 oder next Generation. Nach der Hälfte der dritten Episode konnte ich nicht mehr. Es war unterirdisch!
 
Was für ein Blödsinn. Das übliche, reflexhafte Verhalten eines "echten Fans", dem neue Missfällt. Du hast weder diese Serie noch Star Trek verstanden. Ich kann sowas echt nicht mehr hören oder lesen.
 
Was mich am meisten enttäuscht, ist die Art und Weise, wie das Publikum und welche Art von Publikum angesprochen werden soll . Der echte trekki kann nur den Kopf schütteln, weil Sprache, Auftreten und Zielsetzung eher einer Teenie Serie entspricht. Alleine die vielen dargestellten Techniken ähneln eher harry potter als wirklich Star Trek ( Hauptprotagonist, wird in die Schule gebeamt und hat plötzlich den richtigen Haarschnitt, sowie die richtige Kleidung an ). Photonenwesen? Klingonischer Mix mit Jemhadar?? Themen werden extrem schnell abgehandelt, die Sprache entspricht 14 jährigen auf dem Pausenhof. Nebenher die Betazoiden wieder in die Föderation aufgenommen und benehmen sich gleich wie menschliche Teenager?? Es kann sein, dass man versucht eine neue Generation von trekkifans zu kreieren, aber solch ein Einstieg kann die Daddlegeneration kaum einfangen. Ich hoffe, man kommt wieder zur Besinnung und erinnert sich an schöne Tage mit ds9 oder next Generation. Nach der Hälfte der dritten Episode konnte ich nicht mehr. Es war unterirdisch!
Sehe ich tatsächlich genau so. Star Trek hat seine Disziplin komplett verloren. Die neue Serie ist ein absoluter Fiebertraum.
 
Was für ein Blödsinn. Das übliche, reflexhafte Verhalten eines "echten Fans", dem neue Missfällt. Du hast weder diese Serie noch Star Trek verstanden. Ich kann sowas echt nicht mehr hören oder lesen.

Die Kritik ist objektivierbar, stringent nachvollziehbar und bei weitem kein reflexhafter Community-Schnellschuss gegen alles neue. Sie erfolgt verzögert, reflektiert - sicher nicht immer & überall sachlich, aber im Kern treffend. Es gibt mittlerweile recht viele, sehr offene und kluge Auseinandersetzungen mit der Kritik an Starfleet Academy. Journalistisch werden diese gar nicht erwähnt oder nur mit der üblichen Verortung, meistens aber ignoriert. Dabei zeigt Strange New Worlds sehr gut, dass es anders geht: episodischer Ansatz, Ensemble-Fokus, moderner Look und klassischer Geist. Der Zuspruch zu SNW kommt nicht zufällig, hier erinnert sich Star Trek daran, was es einzigartig macht.

Die Kritik an Starfleet Academy ist – gemessen an dem, was Star Trek historisch war und leisten konnte – nicht reflexhafte Nostalgie, sondern eine ziemlich nüchterne Diagnose. Diese lässt sich auch mittels Analyse der handwerklichen und erzählerischen Machart ziemlich genau verifizieren. Warum das medial nicht objektiv erfolgt oder Thema ist, erschließt sich mir nicht. Zumal hier derart offensichtlich klar ist, dass man mit SFA definitiv kein Star Trek Zielpublikum erreicht, und das Studio ganz klar nach der Maxime agiert: entscheidend ist nicht, ob Hardcore-Fans applaudieren, sondern ob sich neue Abos, jüngere Zielgruppen und internationale Märkte erschließen lassen.

Die Kritik richtet sich nicht per se gegen Diversität, sondern hauptsächlich gegen den Verlust kultureller Kohärenz und Konsistenz. Zentrale Spezies und Institutionen werden in SFA so stark umcodiert, dass ihre erzählerische Funktion zerfällt. Diversität bedeutete: verschiedene in sich konsistente Kulturen, nicht das Auflösen dieser Konsistenz zugunsten moderner Signalwirkung. Wenn jede Spezies jede beliebige heutige westliche Wertposition spiegeln kann, verliert das Universum seine anthropologische Tiefe. An die Stelle konsistenter, spannungsgeladener Kulturen treten moralisch geglättete Figuren, deren Abweichungen nicht mehr als konflikthafter Bruch, sondern als zeitgeistige Korrektur inszeniert werden. Dadurch verliert Star Trek seine Stärke als Labor für echte Fremdheit und ethische Reibung und wird zu einem austauschbaren Gegenwartsdrama im Sci-Fi-Gewand. Die Serie verschiebt den Fokus von angewandter Verantwortung hin zu emotionaler Selbstverhandlung und untergräbt damit den humanistischen Zukunftsentwurf der Marke. Was bleibt, ist formale Modernität bei gleichzeitiger inhaltlicher Verkleinerung. Höflich ausgedrückt.

Diese Objektivierung ist extrem versachlicht und zurückhaltend ausgedrückt, denn hier fokussieren wir uns auf einen der Hauptkritikpunkte. Die unzähligen Respektlosigkeiten und völlig ausbleibende Wertschätzung gegenüber dem Kern des Franchise selbst, haben wir hier schon galant weggeatmet.

Ich kann hier also eher absolut nicht nachvollziehen, wie Presse und Kritiker auf eine derart hohe Wertung kommen konnten. Außer, dass ein entsprechendes Wertungsbild Inhalt einer Dienstleistungsvereinbarung und/oder einer mehr oder weniger ideologisch begründeten Agenda war. Dabei tun die nüchternen Kennzahlen nicht einmal so, als gäbe es hier einen Interpretationsspielraum. Sinkende Zuschauerbindung, abnehmende Relevanz außerhalb der eigenen Blase, kaum kultureller Nachhall. Das erwartbare Desaster ist kein Bauchgefühl, es ist ein Diagramm mit Pfeilen nach unten. Wie konnten sich denn all die Medienprofis so täuschen?

Das Interessante ist nicht, dass diese Formate scheitern, das wäre zu banal. Das Interessante ist, dass sie trotz klarer Evidenz weiterproduziert werden. In der Wissenschaft würde man sagen: Hypothese falsifiziert. In der Serienindustrie sagt man: "Wir müssen das besser erklären, nicht ändern." Ein Kernproblem ist, dass intern gern Erklärungen ausgetauscht werden, statt Annahmen zu überprüfen. Wenn Zahlen schlecht sind, liegt es dann angeblich an toxischen Fans, falschem Marketing, Review-Bombing oder der „noch nicht verstandenen Vision“.

Fast nie liegt es am Produkt selbst. Das ist bequem, aber fatal.

Und ich ertrage solche Serien und solche Berichterstattung einfach nicht mehr... und schalte nach Folge 1 ab. Und damit bin ich wohl scheinbar nicht der Einzige.

Live long and prosper!
& CS.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also so viel so gesagt: An der Zeitspanne liegt es nicht. Da hat wohl jemand Discovery garnicht gesehen ;)
Hier wird zwanghaft versucht das weibliche Publikum mit anzusprechen (warum auch immer) aber selbst das gelingt nicht.
In der Vergangenheit und auch der Gegenwart gab es immer zwei Erfolgsrezepte.
Gute Story und/oder hübsche Schauspieler/innen. Hier hat man beides nicht und das Auge schaut eben mit und wenn ich hässliche gestalten sehen will, die langweilige Dinge tun, gehe ich einfach zum Discounter.

Man kann es sich schönreden wird man will, der Tod der Seite ist wieder mal die woke agenda. Die insbesondere bei Star Trek keinen Sinn macht.
 
Voller vorfreude über eine Neue Star Trek serie hörte ich es ginge nach Discovery weiter, da war die Freude auch wieder dahin.
Als es dann soweit war habe es mit Starfleet academy keine 10 minuten ausgehalten diesen Schund weiter zu schauen.
Gerne mehr von Strange World aber d7eser Mist hat den Namen Star Trek nicht verdient
 
Hier wird zwanghaft versucht das weibliche Publikum mit anzusprechen (warum auch immer) aber selbst das gelingt nicht.
Meine Frau hat mehr Wissen über TOS als ich. Bei TNG bin ich eher der Fan. Aber auch da kennt sie alle Folgen.
Das hat doch nix mit "Fraue ansprechen" zu tun.
Würde sie Academy sehen, würde sie wohl schallend lachen :D
 
Zurück