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Das Aus für die Starfleet Academy: Paramount setzt neue Star Trek-Serie ab

Oh doch und wie!
Militärische Ränge, militärische Befehlsketten, bis an die Zähne bewaffnete Schiffe, sie führen ab und an mal einen Krieg.
Ihr obliegt die Verteidigung der Förderation.
In welcher nicht militärischen Organisation gibt es Admirale zum Beispiel?
Nebenbei geht es auch um Forschung und Entwicklung…genau wie beim Militär heute und schon immer auch.

Gegenfrage: welches Militär hat Wissenschaftsoffiziere?
Die Hauptaufgabe der Sternenflotte ist die Erweiterung des Wissens der Föderation in allen Forschungsgebieten. Die Verteidigung der Föderation und ihrer Einrichtungen ist eine Nebenaufgabe. Es ist eher ein Anerkennen der Realität - der Weltraum ist gefährlich und nicht jeder ist dein Freund.

Das bedeutet aber nicht, dass man nicht mehr weiß, was militärische Strukturen bedeuten.
Sie müssen sich nicht der Glaubwürdigkeit wegen so verhalten, sondern weil es im Drehbuch steht. Das ist ein Unterschied, denn scheinbar hat man durch die Jahrhunderte lediglich vergessen, was die Sternenflotte mal war, aber alles andere nicht.

Der Unterschied zwischen realen Erfahrungen und Schulbuchwissen ist in vielen Bereichen ganz erheblich. Und das gilt in SFA ja nicht nur für die Offiziersanwärter, sondern in vielerlei Hinsicht auch für die Ausbilder.
 
Gegenfrage: welches Militär hat Wissenschaftsoffiziere?

Jedes Militär hat die.
Es gibt jede Menge Militärakademien, die sich auf Forschung zum Beispiel in den Bereichen Technik oder Medizin spezialisiert haben.
Da gibt es sogar eigene Institute, die nichts anderes machen und Offiziere arbeiten da direkt als Forschende und Wissenschaftler.
Nur weil die NASA und ESA heute eher zivile Organisationen sind, sind sie doch dem Militär entsprungen. Aber denen obliegt auch keine Verteidigung und Kriegsschiffe haben sie auch nicht.
Deswegen, die Sternenflotte ist streng militärisch-hirarchisch organisiert.

Der Unterschied zwischen realen Erfahrungen und Schulbuchwissen ist in vielen Bereichen ganz erheblich. Und das gilt in SFA ja nicht nur für die Offiziersanwärter, sondern in vielerlei Hinsicht auch für die Ausbilder.

Ok, das kann man so sehen.
Ich tue das nicht, denn wie gesagt, offensichtlich hat man lediglich das vergessen, was für eine glaubhafte Umsetzung dieses an sich durchaus interessanten Themas nötig gewesen wäre.
Meine Kritik bezieht sich nicht auf das Konzept dieser Serie, sondern auf die Umsetzung.
 
Jedes Militär hat die.
Es gibt jede Menge Militärakademien, die sich auf Forschung zum Beispiel in den Bereichen Technik oder Medizin spezialisiert haben.
Da gibt es sogar eigene Institute, die nichts anderes machen und Offiziere arbeiten da direkt als Forschende und Wissenschaftler.
Nur weil die NASA und ESA heute eher zivile Organisationen sind, sind sie doch dem Militär entsprungen. Aber denen obliegt auch keine Verteidigung und Kriegsschiffe haben sie auch nicht.
Deswegen, die Sternenflotte ist streng militärisch-hirarchisch organisiert.
Wenn du jede zivilie Organisation, die eine Militärische abgelöst hat oder an der das Militär mitbeteiligt ist, als Militär ansiehst, dann ist nahezu nichts wirklich zivil. Das heisst dann aber auch im Umkehrschluss, dass du von den Rekruten in SFA keine größere Disziplin erwarten kannst als von jedem Anderen.
Ok, das kann man so sehen.
Ich tue das nicht, denn wie gesagt, offensichtlich hat man lediglich das vergessen, was für eine glaubhafte Umsetzung dieses an sich durchaus interessanten Themas nötig gewesen wäre.
Meine Kritik bezieht sich nicht auf das Konzept dieser Serie, sondern auf die Umsetzung.
Dein Maßstab für Glaubwürdigkeit ist halt nicht allgemeingültig. Ich sehe es exakt anders herum.
 
Wenn du jede zivilie Organisation, die eine Militärische abgelöst hat oder an der das Militär mitbeteiligt ist, als Militär ansiehst, dann ist nahezu nichts wirklich zivil. Das heisst dann aber auch im Umkehrschluss, dass du von den Rekruten in SFA keine größere Disziplin erwarten kannst als von jedem Anderen.

Dein Maßstab für Glaubwürdigkeit ist halt nicht allgemeingültig. Ich sehe es exakt anders herum.
Hab ich auch nicht behauptet, dass mein Maßstab allgemeingültig ist, Deiner aber auch nicht.

Wenn du jede zivilie Organisation, die eine Militärische abgelöst hat oder an der das Militär mitbeteiligt ist, als Militär ansiehst
Hab ich das?
Verdreh bitte nicht die Worte in pauschale Behauptungen.
Das heisst dann aber auch im Umkehrschluss, dass du von den Rekruten in SFA keine größere Disziplin erwarten kannst als von jedem Anderen.
Irgendwie ergibt das wenig Sinn.
Ich denke doch, dass man das erwarten kann, es handelt sich schließlich um Offiziersanwärter und nicht um die Putzkolonne.
 
Das ist zu kurz gedacht und zu eng betrachtet. Das Problem das ich als gemäßigter ST-Fan sehe:
Viele unter den so genannten "Fans" - sorry, noch diplomatischer kann ich es nicht ausdrücken - haben nicht erst seit heute, sondern schon zu früheren Zeiten einen gewissen Beissreflex entwickelt wenn Serie X nicht exakt ihren (!) Vorstellungen entspricht. Das war zu Beginn von TNG so, es zog sich ähnlich bei DS9, VOY usw.

Und wenn jetzt was Neues kommt und man was Neues wagt, wird es ultraschnell verteufelt. Ist das konstruktive Kritik?
Ich weiss ja nicht...

Mich beschleicht schon lange das Gefühl dass manche Fans gar nicht Neues wollen, sondern nur mehr vom Alten. Nur:
Serien wie im Stile von TNG und Co. lassen sich in der heutigen Zeit nicht mehr SO umsetzen. Das ist der Lauf der Dinge. Diese Erfahrung mussten eisenharte TOS-Fans schon mit TNG lernen. Und so ist es in der modernen Serien-Landschaft wo klassisches Fernsehen kaum noch ne relevante Bedeutung hat genauso.

Und seien wir mal ehrlich, auch TNG waren keine Fan-Lieblinge der ersten Stunde. Den Ruf mussten die sich hart über Jahre erarbeiten.

Nur um mal meine Sicht zu erklären:
Ich mag die meisten der alten Trek-Serien. TOS liebe ich und bleibt mein ewiger Favorit (Trash-Faktor zum Trotz, ist einfach seiner Entstehungszeit geschuldet), TNG halte ich für gut (aber die ersten 3 Staffeln war trotzdem mehr Miss als Hit), DS9... Konzept, Charaktere, war alles nicht mein Fall, bin nie damit warm geworden, akzeptiere es dennoch als Teil des Franchise. VOY verfolgte einen gänzlich anderen Ansatz der mir zusagte, aber natürlich auch nicht ganz ohne gewisse Schwächen war. Und ENT war ambitioniert gedacht, wurde zur Quotenrettung aber mittendrin derart vom Kurs gebracht, da war das Kind längst in den Brunnen gefallen.

So... Und was halte ich von den neuen Serien?

Disco - besser als sein Ruf. Dass gewisse radikale Schritte nicht jedem schmecken war für mich absehbar, dennoch hab ich die Serie wohlwollend aufgenommen und trotz (auch für mich) zähneknirschender Elemente gerne und bis zum Ende verfolgt.
Picard - Die erste Staffel war für mich totaler Bullshit und hat vieles der Vorgänger-Serien (= TNG als auch VOY) mit Füßen getreten. Ich konnte mir die restlichen Staffeln nicht mehr geben.
Lower Decks - Eine Comedy-Trickserie? Kann man gerne machen, mir war sie nur ein, zwei Spuren zu wild und daher zu anstrengend, trotz aller Liebe zu Easter Eggs und Querverweise.
Prodigy - Die wohl größte positive Überraschung da ich nicht wirklich daran glauben konnte den Kult und die elementarsten Werte des Franchise an ein deutlich jüngeres Publikum zu vermitteln. Ich war wider Erwarten SEHR angetan.
SNW - Einen gewissen Bonus kann ich hier nicht leugnen. Ich mag sie sehr weil es in meiner liebsten Trek-Ära angesiedelt ist und quasi ein TOS mit heutigen Mitteln vorstellt. Allerdings recycelt die Serie mehrere Plots die schon früher unwesentlich anders erzählt wurden. Mehr Originalität würde ich gutheissen und weniger "Experimente".

Und um hier den Bogen zu SA zu schließen:
Noch nicht gesehen, aber die Idee ist unverbraucht, daher gebe ich auch dieser Serie trotz Absetzung eine Chance und sehe mir Staffel 1 demnächst unvoreingenommen an. Ich weigere mich schlicht auf der Hass-Welle mitzureiten, denn zur Wahrheit gehört leider auch: Ultra-Fans sind nicht automatisch die besseren Kritiker.

Live long and prosper.
wenn du star trek fan bist, rate ich dir dringend davon ab es wird dich brechen.
(ja die serie is wircklich so schlecht)
 
Hab ich auch nicht behauptet, dass mein Maßstab allgemeingültig ist, Deiner aber auch nicht.
Eben.
Hab ich das?
Verdreh bitte nicht die Worte in pauschale Behauptungen.
Ach komm, auf meinen Einwand hin, dass die Hauptaufgabe der Sternenflotte erheblich anders ist als die eines real existierender Militärs hast du nur geantwortet, wie NASA oder ESA aus militärischen Strukturen heraus entstanden sind. Du dehnst den Begriff Militär so weit, dass er praktisch wertlos ist, aber die Diszplin wiederum definierst du wiederum ganz eng. Das passt nicht zusammen.

Irgendwie ergibt das wenig Sinn.
Ich denke doch, dass man das erwarten kann, es handelt sich schließlich um Offiziersanwärter und nicht um die Putzkolonne.
Das entscheidende Wort hier ist ---> Anwärter <---
Das sind keine Offiziere. Sie wollen mal welche sein, wenn sie groß sind.
Aber. Sie. Sind. Keine. Offiziere.
Sie sind OffiziersAnwärter.

Die Akademie ist der Ort, wo sie zu Offizieren ausgebildet werden. Nicht der Ort wie sie bereits mit allen Fähigkeiten von Offiziere ankommen und nur noch ein Formular unterschreiben, das es offiziell macht. Der Weg vom undisziplinierten Zivilisten hin zum disziplinierten Offizier ist genau das: ein Weg. Wenn die Anwärter schon wären, was sie mal werden wollen, dann bräuchte es die Akademie nicht....
 
Zuletzt bearbeitet:
wenn du star trek fan bist, rate ich dir dringend davon ab es wird dich brechen.
(ja die serie is wircklich so schlecht)
Ich hab 3 Folgen geschafft und ja, du hast recht, die 3 Folgen haben mich gebrochen, denn auch vollkommen ohne Star Trek Hintergrund gibt dieser Schund keine halbwegs vernünftige Serie ab.
 
Eben.

Ach komm, auf meinen Einwand hin, dass die Hauptaufgabe der Sternenflotte erheblich anders ist als die eines real existierender Militärs hast du nur geantwortet, wie NASA oder ESA aus militärischen Strukturen heraus entstanden sind. Du dehnst den Begriff Militär so weit, dass er praktisch wertlos ist, aber die Diszplin wiederum definierst du wiederum ganz eng. Das passt nicht zusammen.


Das entscheidende Wort hier ist ---> Anwärter <---
Das sind keine Offiziere. Sie wollen mal welche sein, wenn sie groß sind.
Aber. Sie. Sind. Keine. Offiziere.
Sie sind OffiziersAnwärter.

Die Akademie ist der Ort, wo sie zu Offizieren ausgebildet werden. Nicht der Ort wie sie bereits mit allen Fähigkeiten von Offiziere ankommen und nur noch ein Formular unterschreiben, das es offiziell macht. Der Weg vom undisziplinierten Zivilisten hin zum disziplinierten Offizier ist genau das: ein Weg. Wenn die Anwärter schon wären, was sie mal werden wollen, dann bräuchte es die Akademie nicht....
…wenn du meinst.
Aber mal zurück zum eigentlichen Thema, wenn das alles so „glaubhaft“ ist, warum wollen es dann so wenige sehen?
Und warum wird die ach so tolle Serie eingestellt und die 2. Staffel existiert nur deshalb, weil sie bereits abgedreht ist?
Oder kann es nicht doch eventuell sein, dass sie einfach nur grottenschlecht ist?
 
…wenn du meinst.
Aber mal zurück zum eigentlichen Thema, wenn das alles so „glaubhaft“ ist, warum wollen es dann so wenige sehen?
Und warum wird die ach so tolle Serie eingestellt und die 2. Staffel existiert nur deshalb, weil sie bereits abgedreht ist?
Oder kann es nicht doch eventuell sein, dass sie einfach nur grottenschlecht ist?

Die Welt ist voll von Serien, die sehr gut sind und trotzdem mangels Zuschauern eingestellt wurden. Ich sage nur mal Firefly. Wenn du googelst nach "Shows that were cancelled too soon" kriegst du haufenweise Hitlistenartikel.

Will sagen: Mangelnder Erfolg in der ersten Staffel ist nicht automatisch ein Indikator für fehlende Qualität, sondern zuallererst mal ein Indikator für mangelnde Risikobereitschaft auf Seite der Produzenten. TOS und TNG standen vor dem selben Problem - aber damals waren die Produzenten und Geldgeber offener für das Risiko - und es hat sich letztendlich ausgezahlt. Bei SFA fehlt diese Bereitschaft. So wird der Misserfolg zur selbsterfüllenden Prophezeihung. Insbesondere bei Serien, in denen die Charakterentwicklung über einen längeren Zeitraum im Fokus steht. Denn die können in der ersten Staffel noch nicht den emotionalen Payoff anbieten, den die Instant-Gratifikation-Generation verlangt.
 
Zuletzt bearbeitet:
…wenn du meinst.
Aber mal zurück zum eigentlichen Thema, wenn das alles so „glaubhaft“ ist, warum wollen es dann so wenige sehen?
Und warum wird die ach so tolle Serie eingestellt und die 2. Staffel existiert nur deshalb, weil sie bereits abgedreht ist?
Oder kann es nicht doch eventuell sein, dass sie einfach nur grottenschlecht ist?
Fan-Meinungen sind wie der Wind: Nach ner Zeit dreht der sich.

Siehe ENT. Was wurde die Serie damals niedergetrampelt von den Fans, es wurde kein gutes Haar an ihr gelassen. Und nach 4 Staffeln kam es auch zum unrühmlichen Ende.

Doch ein Jahrzehnt später - nach 3 Kelvin-Filmen und den ersten neuen Trek-Serien unter Kurtzman - wird es urplötzlich als eine der besseren Trek-Serien gepriesen nur weil man mit dem neuen Stoff nicht klarkommt?

Nichts für ungut, aber was sagt das über die "Fan-Glaubwürdigkeit" aus?

Mich beschleicht seit Jahrzehnten das Gefühl dass ein Teil der Fanbase nur darauf aus ist extremen Negativismus auszuleben wenn es gerade passt. Aus mMn oftmals fadenscheinigen Gründen. Das Internet, die Wertungsportale, die "Diskussionsqualität" in Foren... Konstruktive Kritik existiert nicht mehr, es geht den Meisten doch nur aufs Drauftreten weil es im Schutz der Anonymität so leicht ist.
 
Fan-Meinungen sind wie der Wind: Nach ner Zeit dreht der sich.

Siehe ENT. Was wurde die Serie damals niedergetrampelt von den Fans, es wurde kein gutes Haar an ihr gelassen. Und nach 4 Staffeln kam es auch zum unrühmlichen Ende.

Doch ein Jahrzehnt später - nach 3 Kelvin-Filmen und den ersten neuen Trek-Serien unter Kurtzman - wird es urplötzlich als eine der besseren Trek-Serien gepriesen nur weil man mit dem neuen Stoff nicht klarkommt?

Nichts für ungut, aber was sagt das über die "Fan-Glaubwürdigkeit" aus?

Mich beschleicht seit Jahrzehnten das Gefühl dass ein Teil der Fanbase nur darauf aus ist extremen Negativismus auszuleben wenn es gerade passt. Aus mMn oftmals fadenscheinigen Gründen. Das Internet, die Wertungsportale, die "Diskussionsqualität" in Foren... Konstruktive Kritik existiert nicht mehr, es geht den Meisten doch nur aufs Drauftreten weil es im Schutz der Anonymität so leicht ist.
Ich rede nicht (und habe es nie) von Fans geredet, bisher jedenfalls, sondern von Zuschauern. Warum wollen es allgemein so wenige sehen?
Aber wenn wir schon bei Fans sind. Ich bin durchaus der Meinung, dass wenn du die Fanbase verlierst, verlierst du die Marke und genau das ist mit Star Trek passiert. Nicht nur mit SFA, das fing schon mit Discovery an.
Du kannst auf die Fans schimpfen wie du willst, aber sind die weg, dann kannst du den Laden schließen. So einfach ist das. Du erlebst es es doch gerade.

Die Welt ist voll von Serien, die sehr gut sind und trotzdem mangels Zuschauern eingestellt wurden. Ich sage nur mal Firefly.
Was genau ist an Firefly bitte so toll?
Wild West im Weltall mit absolut austauschbarem Plot und Kindergarten-Dialogen. Absolut verdient abgesetzt finde ich.
Die Welt ist aber auch voll von guten Serien. Die haben was gemeinsam, die nehmen ihr Publikum ernst.
TOS und TNG standen vor dem selben Problem - aber damals waren die Produzenten und Geldgeber offener für das Risiko - und es hat sich letztendlich ausgezahlt. Bei SFA fehlt diese Bereitschaft. So wird der Misserfolg zur selbsterfüllenden Prophezeihung. Insbesondere bei Serien, in denen die Charakterentwicklung über einen längeren Zeitraum im Fokus steht. Denn die können in der ersten Staffel noch nicht den emotionalen Payoff anbieten, den die Instant-Gratifikation-Generation verlangt.
TNG und TOS standen nicht vor genau dem gleichen Problem, denn im Gegensatz zu SFA gab es noch ein Publikum, was SFA komplett verloren hat. Das ist ein Unterschied.
Charakterentwicklung? Bitte schau dir die Serie mal an. Wer da nicht die Hände über dem Kopf zusammenschlägt, ja, dann weiß ich auch nicht mehr.
 
Was genau ist an Firefly bitte so toll?
Wild West im Weltall mit absolut austauschbarem Plot und Kindergarten-Dialogen. Absolut verdient abgesetzt finde ich.
Die Welt ist aber auch voll von guten Serien. Die haben was gemeinsam, die nehmen ihr Publikum ernst.
Über Geschmack lässt sich ja nicht streiten....aber es gibt ganz offensichtlich einen falschen Geschmack. :ugly:
TNG und TOS standen nicht vor genau dem gleichen Problem, denn im Gegensatz zu SFA gab es noch ein Publikum, was SFA komplett verloren hat. Das ist ein Unterschied.
SFA hat ebenfalls noch seine Fans. Das siehst du ja an der Diskussion hier.
Charakterentwicklung? Bitte schau dir die Serie mal an. Wer da nicht die Hände über dem Kopf zusammenschlägt, ja, dann weiß ich auch nicht mehr.
Mein Punkt war ja gerade, dass langfristige Charakterentwicklung nicht in einer kurzen Staffel abbildbar ist. Gratulation. Du hast mein Argument bestätigt.
 
SFA hat ebenfalls noch seine Fans. Das siehst du ja an der Diskussion hier.
Dann verstehen wir unter dem Begriff „Fan“ offensichtlich unterschiedliches.
Ja, aber die 3 Leute reichen halt nicht. ;)

Mein Punkt war ja gerade, dass langfristige Charakterentwicklung nicht in einer kurzen Staffel abbildbar ist. Gratulation. Du hast mein Argument bestätigt.
Sehe ich anders.
Gerade in Serien mit kurzen Staffeln MUSST du von Beginn an starke Charaktere an den Start bringen, weil gar nicht die Zeit für Coming to Irgendwas bleibt. Danke für die Bestätigung meines Argumentes.
 
Dann verstehen wir unter dem Begriff „Fan“ offensichtlich unterschiedliches.
Ja, aber die 3 Leute reichen halt nicht. ;)
Da es dein Punkt ist, kannst du ja gerne handfeste, belastbare Zahlen raussuchen und mit der TOS-Einstellung nach Staffel 3 vergleichen.
Sehe ich anders.
Gerade in Serien mit kurzen Staffeln MUSST du von Beginn an starke Charaktere an den Start bringen, weil gar nicht die Zeit für Coming to Irgendwas bleibt. Danke für die Bestätigung meines Argumentes.
Du sprichst als hätten die Produzenten und Autoren bereits während der Vorproduktion Wissen über die zukünftige Einstellung haben müssen und sich daran orientieren sollen. :ugly:
 
Nur eine Serie hat mich gebrochen:
Picard. Weil es mit Erwartungen verknüpft war. SOWAS Schlechtes kann man kaum übertreffen. ;-)
Hihi
Ging mir auch so :D
Staffel 1 hab ich mir angetan, weil ich halt Fan von TNG bin. Der Fanservice war gut, also ok für mich.
Fands aber eher mühsam.
Staffel 2 hab ich dann, wenns mir recht ist nicht mehr zu Ende geschaut.
Muss dann wohl noch Staffel 3 schauen, da die ja anscheinend ganz gut war.

Es muss ja auch niemand alles mögen. Ringe der Macht fand ich ganz ok, aber es gab sooo viele Szenen, bei denen ich fand: Hä? Und MovieAmphs hats auf den Punkt gebracht.

Das selbe bei SFA. Wenn man da deren Kritik anschaut, dann ist die sehr berechtigt.
Wenn Du die Serie gesehen hast, erzähl dann mal, wo, was falsch jene Kritik ist.

Aber am Grundsatz des Artikels, dass Leute, welche die Serie nicht mögen aus dem Rechten Lager kommen halte ich noch immer für eine absolute Frechheit.
 
Zuletzt bearbeitet:
Da es dein Punkt ist, kannst du ja gerne handfeste, belastbare Zahlen raussuchen und mit der TOS-Einstellung nach Staffel 3 vergleichen.
Du hast TNG und TOS ins Spiel gebracht, nicht ich.
Wenn dich die Zahlen so sehr interessieren, dann mach dich selber schlau.
Ich habe weder Zeit noch Lust dazu.
Allerdings scheinen bei SFA die Zshlen eben schlecht genug zu sein.

Du sprichst als hätten die Produzenten und Autoren bereits während der Vorproduktion Wissen über die zukünftige Einstellung haben müssen und sich daran orientieren sollen. :ugly:
Du sprichst, als würde es die erste Serie aller Zeiten sein und sprichst, als hätte man bei Paramount keine Ahnung davon, wie eine gute Serie wenigstens ungefähr sein müsste.
Ja, ich setze voraus, dass man sich im Vorfeld Gedanken um Erfolg macht, um Geschichten, um die Zielgruppe und ja, auch um die Fans.
Von jedem kleinen Unternehmer wird ein Geschäftsplan verlangt, bevor er irgendeinen Kredit bekommt, das erwarte ich gefälligst von einem Unternehmen von der Größenordnung wie Paramount mindestens auch.
Wenn da allerdings im Vorfeld nur kleine Jubelperser sitzen, die jeden Scheißkram beklatschen, den man ihnen vorsetzt, ja, dann kann natürlich so ein Totalausfall bei rauskommen.
Die Quittung ist ja bereits da.
 
Du hast TNG und TOS ins Spiel gebracht, nicht ich.
Hey, ich habe nur akkurat wiedergegeben, dass die Argumente damals die selben waren - zu wenig Erfolg. Du bist es, der behauptet hat, die Situation für SFA sähe schlimmer aus als damals für TOS oder TNG - ungeachtet der Tatsache, dass du keinen objektiven Maßstab hast um das zu messen.

Du sprichst, als würde es die erste Serie aller Zeiten sein und sprichst, als hätte man bei Paramount keine Ahnung davon, wie eine gute Serie wenigstens ungefähr sein müsste.
Ja, ich setze voraus, dass man sich im Vorfeld Gedanken um Erfolg macht, um Geschichten, um die Zielgruppe und ja, auch um die Fans.

Wenn du keine Gedankenlesemaschine hast, musst du Annahmen treffen. Eine Sichere Erkenntnis über die Befindlichkeiten der Zuschauer gibt es nicht - schon erst recht nicht vor Veröffentlichung. Du kannst Fokusgruppen hinsetzen und Feedback einholen, aber das ist Fehleranfällig. Vor allem aber führt es zu einem "Malen nach Zahlen" Schema und am Ende sind alle Serien gleich. Dann wird auch wieder gejammert, weil niemand mal das Risiko eingeht, etwas Anderes zu versuchen.
 
ungeachtet der Tatsache, dass du keinen objektiven Maßstab hast um das zu messen.
Ist das nicht offenkundig?

Wenn du keine Gedankenlesemaschine hast, musst du Annahmen treffen. Eine Sichere Erkenntnis über die Befindlichkeiten der Zuschauer gibt es nicht - schon erst recht nicht vor Veröffentlichung. Du kannst Fokusgruppen hinsetzen und Feedback einholen, aber das ist Fehleranfällig. Vor allem aber führt es zu einem "Malen nach Zahlen" Schema und am Ende sind alle Serien gleich. Dann wird auch wieder gejammert, weil niemand mal das Risiko eingeht, etwas Anderes zu versuchen.
Prinzipiell gebe ich dir recht, allerdings hat es aber den Einschein, dass man das alles genau nicht gemacht hat.
Weder ein Feedback eingeholt, noch ein schlüssiges Konzept gehabt hat, einfach irgendeine (in meinen Augen) Grütze fabriziert und „Star Trek“ draufgepappt hat. Wird schon irgendwie laufen.
Mein Eindruck ist, dass da Leute am Werk waren, die nicht die geringste Ahnung von Star Trek haben und ich hatte es an anderer Stelle schonmal geschrieben, die Serie ist ja nichtmal ohne Star Trek Hintergrund halbwegs brauchbar.
Schau sie dir an, das ist zum Fremdschämen und eine einzige Zumutung.
Das „Malen nach Zahlen“ kommt meiner Ansicht nach genau nicht dabei raus, wenn man ein gutes Konzept hat, mit spannenden und schlüssigen Geschichten und charismatischen Rollen aufwarten kann.
The Expanse ist ein gutes Besipiel dafür.
Schema F hingegen ist SFA, lieblos hingerotzte, gequirrlte Drehbuch-Kacke (sorry), wie es sie schon viel zu häufig gibt.
Das (nicht mehr vorhandene) Publikum hat es ja auch entsprechend quittiert.
Aber es sind ja immer die „anderen“ schuld, wenns nicht klappt, das eigene Werk kanns ja üüüberhaupt nicht sein. ;)
 
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