Jetzt ist Deine Meinung zu TNG-Legende Jonathan Frakes hilft: Neue Star Trek-Serie Starfleet Academy kriegt die Kurve gefragt.
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Die Serie ist für mich nach 4 Folgen bereits ein rotes Tuch..
Ich habe den Eindruck, dass bei Star Trek Academy wieder derselbe Fehler gemacht wird wie schon bei Discovery. Man scheint vergessen zu haben, was Star Trek eigentlich ausgemacht hat.
Star Trek war immer progressiv – aber es war nie plump. Vielfalt war selbstverständlich Teil der Welt, ohne dass sie ständig wie eine moralische Botschaft präsentiert wurde. Heute wirkt vieles dagegen wie ein Dauer-Statement: knallbunt, überzeichnet und teilweise so inszeniert, als müsse man dem Publikum permanent zeigen, wie modern und „woke“ die Serie ist.
Das Problem ist nicht Diversität. Die gehörte schon immer zu Star Trek. Das Problem ist die Übertreibung und die Art, wie sie dargestellt wird. Wenn Figuren nur noch als Symbol für eine Botschaft wirken und nicht mehr als glaubwürdige Charaktere, verliert die Serie ihre Substanz.
Dazu kommt, dass vieles an der Darstellung der Sternenflotten-Akademie einfach nicht mehr nach Star Trek aussieht. Die Sternenflotte war immer eine Mischung aus wissenschaftlicher Elite und militärischer Struktur – Disziplin, Verantwortung und Professionalität gehörten dazu. Wenn sich Führungspersonen eher wie in einer Teenie-Serie verhalten oder Szenen wirken, als kämen sie aus einer High-School-Dramaserie, passt das für viele Fans nicht zum etablierten Universum.
Viele langjährige Fans fühlen sich deshalb zunehmend entfremdet. Man versucht offensichtlich, ein neues Publikum anzusprechen – verliert dabei aber genau die Fangemeinde, die Star Trek über Jahrzehnte getragen hat.
Wenn diese Entwicklung so weitergeht, wirkt es irgendwann weniger wie das klassische Star Trek, das viele Fans lieben gelernt haben – sondern eher wie eine Version, die manche inzwischen nur noch spöttisch „
Woke Trek“ nennen.