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Star Trek: Starfleet Academy - negative Zuschauerbewertungen lassen aufhorchen

Tobias Tengler-Boehm

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08.09.2022
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Hab nach ca. 20 Minuten abgeschaltet.
Jo bei mir waren es noch ein paar Minuten mehr, aber wurde nicht besser. Allein wie lächerlich die Frau sich da in den Captainstuhl gammelt. Die Charactere sind so über, die sind ja noch nerviger als 10x Tilli ( aus discovery ). Das einzige gute ist, der Captain heult nicht nur rum wie Burham. Nee nee ich schau wieder Voyager, ds9 und TNG. Wir alten Hasen bekommen wohl kein gutes Star trek mehr. Und nen remaster von ds9 und voyager gibbet wohl auch nie. Am besten wieder nen Röhrenfernseher anschaffen.
 
Kadetten, die ihren Offizieren erzählen, der Kommilitone habe einen kurzen ......, sagen eigentlich alles über die Qualität der Serie. Es gibt auch nur wenig Sätze, in denen nicht B*tch oder A-Loch gesagt wird. Wirklich sehr primitiv alles und ein weiterer Tiefpunkt in Alex Kurtzmans Schaffen.
 
Kadetten, die ihren Offizieren erzählen, der Kommilitone habe einen kurzen ......, sagen eigentlich alles über die Qualität der Serie. Es gibt auch nur wenig Sätze, in denen nicht B*tch oder A-Loch gesagt wird. Wirklich sehr primitiv alles und ein weiterer Tiefpunkt in Alex Kurtzmans Schaffen.
Alex Kurtzmans ist für mich mittlerweile Uwe Boll von Star Trek. Wobei Picard insgesamt ganz ok war, was wahrscheinlich aber eher an Patrick Stewarts Einfluss gelegen hat. Ansonsten habe ich das Gefühl der Typ hat aber auch gar keine Ahnung von Star Trek und mir ist es unbegreiflich warum die weiter an diesen Menschen im Star Trek Universum festhalten.
 
Kadetten, die ihren Offizieren erzählen, der Kommilitone habe einen kurzen ......, sagen eigentlich alles über die Qualität der Serie. Es gibt auch nur wenig Sätze, in denen nicht B*tch oder A-Loch gesagt wird. Wirklich sehr primitiv alles und ein weiterer Tiefpunkt in Alex Kurtzmans Schaffen.

Wenn es denn stimmt, dass Star Trek auch immer Zeitgeist verkörpert hat, dann waren wir vor über 35 Jahren schon mal sehr viel weiter als heute.
 
Kann mich nur anschließen. Wir haben aus altgedientem Trekkie Respekt und Höflichkeit die erste Folge ertragen. Besser kann ich es für mich und meine Frau (Kinder des Jean-Luc Picard) nicht beschreiben. Nach kurz aufflammenden Optimismus in den ersten Minuten kippte bei uns die Stimmung recht schnell. Mit schmalen Mündern, irritierten Blicken zum Partner und mit vor Scham abwendenden Augenbrauen-Hebern haben wir dieses Machwerk hinter uns gebracht. Es ist ein glatt produziertes Sci-Fi-Irgendwas, welches sich leider der Star Trek Lizenz bedient, diese aber leider zu keinem Zeitpunkt bestätigen, geschweige denn erfüllen kann.

Wenn man keine Vorkenntnis hat - also in völliger Amnesie der TNG-, DS9- und VOY-Ära lebt - kann einem das vllt. zugänglicher erscheinen. Für meine Frau und mich bleibt eigentlich nur erschrockenes Entsetzen übrig. Durchschaubare Charaktere, ein bisweilen aufstoßend-inkonsistente Besetzung, Physik, Verhalten und Charakterzeichnung mit deutlichen Stereotypen und Priorisierung des mittlerweile altbekannten, leidlichen - schon als überstanden geglaubten - Diversity-Casts, verbunden mit Themen und Story, die man im gezeigten Rahmen eigentlich nur als Beleidigung für jeden Star Trek Fan auffassen kann.

Es wird bei uns nicht über Folge 1 hinausgehen. Das ist leider die einzige Sprache, die man dazu noch finden kann. Dafür schalten wir zum drölften mal die alten Serien ein. Wir können noch nicht alle Dialoge bei TNG-, DS9- und VOY auswendig mitsprechen, und selbst bei Cpt. Archer gibt es noch viel zu entdecken (und auswendig zu lernen). Wir hatten gehofft, man hätte aus dem Discovery-Desaster gelernt. Hat man nicht. Traurig und sehr schade.
 
Immerhin passt das Gemeckert zum aktuellen Zeitgeist.
DAs Problem ist eher, dass die Trekkies in die Jahre gekommen sind und dies evt der Grund ist, warum sie nur schwer mit Veränderungen klar kommen. Früher war halt alles besser?

Ich fand den Ansatz sehr erfrischend. Mit dem Setting lassen sich viele neue Geschichten erzählen. Die ersten beiden Geschichten haben mir gut gefallen, wenngleich einige Abläufe schon Recht merkwürdig wirkten. Bei Trek Serien war es aber seit jeher so, dass die ersten Folgen und Staffeln idR eher als die Ausnahmen eher Mist waren (komisch, dass die Trekkies sowas immer wieder vergessen).

Und entgehen meiner Vorkommentatoren scheinen sie Charaktere nur Scheinstereotyp: was hat der Klingone für eine Geschichte zu erzählen, JemHadar/Klingonen Mischling WTF, was ist da vorausgegangen und was für Geschichten steckt hinter den anderen Hauptcharakteren; zumindest ich bin sehr neugierig.

Ich freu mich schon auf die nächsten Folgen.
 
Mal anders gefragt.
Bei was meckern die Leute nicht ?
Wenn man sich überall die Kommentare anschaut, egal zu welchem Thema, es wird ausschließlich gemeckert.

Ob hier, bei gamestar, heise golem.

Jeder meckern immer und über alles ;-)

Ich gebe schlicht nichts auf andere Meinungen weil es heutzutage schwach ist.

Es wird sowie nur gemeckert aber keiner Machtbewusstsein besser ;-)
 
Kann mich nur anschließen. Wir haben aus altgedientem Trekkie Respekt und Höflichkeit die erste Folge ertragen. Besser kann ich es für mich und meine Frau (Kinder des Jean-Luc Picard) nicht beschreiben. Nach kurz aufflammenden Optimismus in den ersten Minuten kippte bei uns die Stimmung recht schnell. Mit schmalen Mündern, irritierten Blicken zum Partner und mit vor Scham abwendenden Augenbrauen-Hebern haben wir dieses Machwerk hinter uns gebracht. Es ist ein glatt produziertes Sci-Fi-Irgendwas, welches sich leider der Star Trek Lizenz bedient, diese aber leider zu keinem Zeitpunkt bestätigen, geschweige denn erfüllen kann.

Wenn man keine Vorkenntnis hat - also in völliger Amnesie der TNG-, DS9- und VOY-Ära lebt - kann einem das vllt. zugänglicher erscheinen. Für meine Frau und mich bleibt eigentlich nur erschrockenes Entsetzen übrig. Durchschaubare Charaktere, ein bisweilen aufstoßend-inkonsistente Besetzung, Physik, Verhalten und Charakterzeichnung mit deutlichen Stereotypen und Priorisierung des mittlerweile altbekannten, leidlichen - schon als überstanden geglaubten - Diversity-Casts, verbunden mit Themen und Story, die man im gezeigten Rahmen eigentlich nur als Beleidigung für jeden Star Trek Fan auffassen kann.

Es wird bei uns nicht über Folge 1 hinausgehen. Das ist leider die einzige Sprache, die man dazu noch finden kann. Dafür schalten wir zum drölften mal die alten Serien ein. Wir können noch nicht alle Dialoge bei TNG-, DS9- und VOY auswendig mitsprechen, und selbst bei Cpt. Archer gibt es noch viel zu entdecken (und auswendig zu lernen). Wir hatten gehofft, man hätte aus dem Discovery-Desaster gelernt. Hat man nicht. Traurig und sehr schade.
Du musst doch mein Seelenvewandter sein. Ich habe selten jemand so aus meiner Seele geschrieben gelesen wie dich.
Meine liebe zu Star trek geht so weit, das mein Sohn Jean-Luc und meine beiden Katzen auf den Namen Dax Und Q getauft wurden. Und meine Frau heisst zufälligerweise Natascha.
Für mich war Star Trek nicht nur eine Sci Fi Serie, sondern ein Bildnis von einer Gesellschaft mit Werten, Respekt und Weltoffenheit. Zwischen den Zeilen gab es immer eine Messge und einen Kodex dem Star Trek wie ein Uhrwerk gefolgt ist. Ich habe auf die Catains und die Crew immer aufgeschaut und Sie bewundert. Auch die Technik und Wissenschaft hinter Star Trek war immer plausibel und gut erklärt. Nicht zu viel, aber immer so das man von der Zukunft in Star Trek gern geträumt hat.
Ich hatte das Glück fast alle namenhaften Charactere ab TNG ( nur leider nicht Sir Patrick Stewart ) auch persönlich zu treffen, und allesamt haben sie die Idiologie gelebt und Standen wie eine Familie hinter Gene Roddenberrys Visionen.
Ich schaue seit über 30 Jahren jeden Abend eine Folge Star Trek und kann wirklich alles in TNG, DS9 und Voyager auswendig. Enterprise bin ich auch noch nicht so 100% drin, ich muss zugeben anfangs fand ich die Serie nicht so dolle, aber mittlerweile ist sie für mich ein sehr guter und fester Bestandteil der Serie geworden ( jaja der richtige Star trek Fan braucht immer bis er was neues akzeptiert)
Und dieses Diversität Thema. Naja Star Trek hat sich schon immer für Minderheiten, Randgruppen und anders denkende Kulturen eingesetzt. Jedoch als Thema innerhalb der Folgen. Es kann doch nicht sein das auf einem Raumschiff mittlerweile der, ich sag es mal so ohne es böse zu meinen, der normale Mensch gar nicht mehr existent ist. Der eine ist einer Homoaexuell, der nächste Pansexuell, der nächste binär und wie das alles heute heisst. Ich habe da wirklich gar kein Problem mit, aber es nervt einfach das wirklich in jeder Sekunde auf dem Tablett serviert zu bekommen. Vor lauter Diversität fehlt es gefühlt an Platz für alles anderen Star Trek.
Ich denke ich werde fpr meinen Teil das von mir geliebten Star trek bis an mein Lebensende immer wieder schauen und den Rotz der in den letzten 15 Jahren oder so kam einfach ignorieren. Zwischendurch werde ich mal wieder Picard schauen ( die fand ich tatsächlich überraschend gut auch wenn das viele nicht so sehen) Die Serie hat mich an die Hand genommen und mir ein gutes Ende mit meinen geliebten Characteren gegeben.
Ich schäme mich leicht wenn ich anderen Star trek näher bringen möchte, und die dann den ganzen Rotz danach sehen.
BTW gute Sci Fi Serien sind noch the expanse und Battlestar Galaktika. Und auf keinen fall verpassen: THE ORVILLE. Obwohl es Star trek als Comedy ist steckt da soviel Spirit drin, da kann der absolut unfähige Kurtzman sich mal ne Scheibe abschneiden wie das geht.
 
Immerhin passt das Gemeckert zum aktuellen Zeitgeist.
DAs Problem ist eher, dass die Trekkies in die Jahre gekommen sind und dies evt der Grund ist, warum sie nur schwer mit Veränderungen klar kommen. Früher war halt alles besser?

Ich fand den Ansatz sehr erfrischend. Mit dem Setting lassen sich viele neue Geschichten erzählen. Die ersten beiden Geschichten haben mir gut gefallen, wenngleich einige Abläufe schon Recht merkwürdig wirkten. Bei Trek Serien war es aber seit jeher so, dass die ersten Folgen und Staffeln idR eher als die Ausnahmen eher Mist waren (komisch, dass die Trekkies sowas immer wieder vergessen).

Und entgehen meiner Vorkommentatoren scheinen sie Charaktere nur Scheinstereotyp: was hat der Klingone für eine Geschichte zu erzählen, JemHadar/Klingonen Mischling WTF, was ist da vorausgegangen und was für Geschichten steckt hinter den anderen Hauptcharakteren; zumindest ich bin sehr neugierig.

Ich freu mich schon auf die nächsten Folgen.
Wie wäre es wenn mal auf die Fans gehört wird. Das hat nichts mit Zeitgeist zu tun.
Star Trek ist für viele nicht einfach nur eine Serie und wird von vielen älteren gerade zu verehrt. Es geht nicht darum neues nicht zu akzeptieren, sondern bei dem zu bleiben was es ist.
Discovery ohne Star trek wäre vielleicht gar nicht so schlecht gewesen, aber da steht Star trek drauf und da ist meiner Meinung kein Star trek drin, ausser grosse Sprüche und Aussagen die in versuchten Herzzerreissenden Monologen immer wieder zitiert werden, ohne den Sinn hinter den Aussagen verstanden zu haben.
Und der start von TNG, Voyager und DS9 waren allesamt sehr stark. Ja Star Trek hat in jeder Serie 2 Staffeln gebraucht um richtig in Fahrt zu kommen, aber die Essenz war immer von Anfang an da. Die kann ich nach 4 Staffeln Discovery nicht ansatzweise finden. ( ja ich habe mich gequält aber werd mir die letzte Staffel jetzt nicht mehr anschauen. Ja die Grundidee mit dem grossen Brand war gar nicht übel, da hätte man echt was draus machen können aber leider haben die es absolut verbockt. Der einzige wirkliche Lichtblick war Captain Pike.
Strange New Worlds habe ich noch nicht wirklich geschaut, das scheint noch ok zu sein auch wenn ich diese Powerlocke optisch sehr merkwürdig finde. Hatte jedoch irgendwie noch nicht den drang mich da reinzuschauen und nach Academy werde ich mich erst mal wieder kuschelig ins bett mit meiner Frau muckeln, Janeway, Sisko und Picard reinschrauben und mich an der Liebe zu diesem Kanon aus Star trek erfreuen.
 
Immerhin passt das Gemeckert zum aktuellen Zeitgeist.
DAs Problem ist eher, dass die Trekkies in die Jahre gekommen sind und dies evt der Grund ist, warum sie nur schwer mit Veränderungen klar kommen. Früher war halt alles besser?

Ich fand den Ansatz sehr erfrischend. Mit dem Setting lassen sich viele neue Geschichten erzählen. Die ersten beiden Geschichten haben mir gut gefallen, wenngleich einige Abläufe schon Recht merkwürdig wirkten. Bei Trek Serien war es aber seit jeher so, dass die ersten Folgen und Staffeln idR eher als die Ausnahmen eher Mist waren (komisch, dass die Trekkies sowas immer wieder vergessen).

Und entgehen meiner Vorkommentatoren scheinen sie Charaktere nur Scheinstereotyp: was hat der Klingone für eine Geschichte zu erzählen, JemHadar/Klingonen Mischling WTF, was ist da vorausgegangen und was für Geschichten steckt hinter den anderen Hauptcharakteren; zumindest ich bin sehr neugierig.

Ich freu mich schon auf die nächsten Folgen.
Wie wäre es wenn mal auf die Fans gehört wird. Das hat nichts mit Zeitgeist zu tun.
Star Trek ist für viele nicht einfach nur eine Serie und wird von vielen älteren gerade zu verehrt. Es geht nicht darum neues nicht zu akzeptieren, sondern bei dem zu bleiben was es ist.
Discovery ohne Star trek wäre vielleicht gar nicht so schlecht gewesen, aber da steht Star trek drauf und da ist meiner Meinung kein Star trek drin, ausser grosse Sprüche und Aussagen die in versuchten Herzzerreissenden Monologen immer wieder zitiert werden, ohne den Sinn hinter den Aussagen verstanden zu haben.
Und der start von TNG, Voyager und DS9 waren allesamt sehr stark. Ja Star Trek hat in jeder Serie 2 Staffeln gebraucht um richtig in Fahrt zu kommen, aber die Essenz war immer von Anfang an da. Die kann ich nach 4 Staffeln Discovery nicht ansatzweise finden. ( ja ich habe mich gequält aber werd mir die letzte Staffel jetzt nicht mehr anschauen. Ja die Grundidee mit dem grossen Brand war gar nicht übel, da hätte man echt was draus machen können aber leider haben die es absolut verbockt. Der einzige wirkliche Lichtblick war Captain Pike.
Strange New Worlds habe ich noch nicht wirklich geschaut, das scheint noch ok zu sein auch wenn ich diese Powerlocke optisch sehr merkwürdig finde. Hatte jedoch irgendwie noch nicht den drang mich da reinzuschauen und nach Academy werde ich mich erst mal wieder kuschelig ins bett mit meiner Frau muckeln, Janeway, Sisko und Picard reinschrauben und mich an der Liebe zu diesem Kanon aus Star trek erfreuen.
Ich glaube ich hatte es in einem vorherigen Pist schon mal geschrieben. Ein Remaster von Voyager und DS9 wäre wohl genau das was unsere Fanherzen höher schlagen lassen würde.

Anstatt die Kohle in lieblos neue Adaptionen zu stecken glaube ich würde es von vielen gefeiert werden wenn die beiden Serien endlich in 4k oder zu mindest Full HD über den Bildschirm laufen würde. Das hat in TOS echt super geklappt und hat auch TNG nochmal auf ein neues Level gebracht. Ich habe alles bis hin zu Enterprise original auf DVD oder Blu Tay, auch wenn ich das mittlerweile auf Paramount+ schauen, und ich würde mir gute remaster ohne zu zögern nochmals kaufen, egal ob digital oder physisch.


Oh sry Doppelpost bitte den oberen löschen an die Adminis. Wollte bearbeiten
 
Immerhin passt das Gemeckert zum aktuellen Zeitgeist.
DAs Problem ist eher, dass die Trekkies in die Jahre gekommen sind und dies evt der Grund ist, warum sie nur schwer mit Veränderungen klar kommen. Früher war halt alles besser?

Ich fand den Ansatz sehr erfrischend. Mit dem Setting lassen sich viele neue Geschichten erzählen. Die ersten beiden Geschichten haben mir gut gefallen, wenngleich einige Abläufe schon Recht merkwürdig wirkten. Bei Trek Serien war es aber seit jeher so, dass die ersten Folgen und Staffeln idR eher als die Ausnahmen eher Mist waren (komisch, dass die Trekkies sowas immer wieder vergessen).

Und entgehen meiner Vorkommentatoren scheinen sie Charaktere nur Scheinstereotyp: was hat der Klingone für eine Geschichte zu erzählen, JemHadar/Klingonen Mischling WTF, was ist da vorausgegangen und was für Geschichten steckt hinter den anderen Hauptcharakteren; zumindest ich bin sehr neugierig.

Ich freu mich schon auf die nächsten Folgen.

Mal anders gefragt.
Bei was meckern die Leute nicht ?
Wenn man sich überall die Kommentare anschaut, egal zu welchem Thema, es wird ausschließlich gemeckert.

Ob hier, bei gamestar, heise golem.

Jeder meckern immer und über alles ;-)

Ich gebe schlicht nichts auf andere Meinungen weil es heutzutage schwach ist.

Es wird sowie nur gemeckert aber keiner Machtbewusstsein besser ;-)


Ich äußere mich genauso im Positiven. Ebenso ist mir der "Negativity-Bias" bewusst, ich hoffe Euch auch. Letztendlich habe ich auch lediglich mein Empfinden und meine Meinung zur Serie geschildert. Nebenbei fand ich die Pilot-Serien bei ST nicht grundsätzlich schlecht - im Gegenteil. Komischerweise floppt aber auch regelmäßig jedes dieser neuen Konzepte ähnlich hart, wie Ubisofts klägliche Versuche mit fragwürdigen Konzepten eine "modern Audience" zu erreichen. Wie "erfolgreich" das war, kann man am Börsenkurs ablesen - und nein, der ist nicht aufgrund eines kollektiven Netz-Shitstorms so schlecht, sondern weil die Produkte nicht den Erwartungen der Konsumenten entsprachen.

Wenn nun große Teile der - nennen wir sie mal so - "althergebrachten" ST-Community, wohlbemerkt eine mittlerweile (richtigerweise erwähnt) ältere und durchaus belastbare Community, in großen Teilen synchron mit den Neuumsetzungen nichts oder eher wenig anfangen kann, dann liegt das Problem höchstwahrscheinlich eben nicht in einer kollektiven Wahrnehmungsstörung. Am Beispiel SNW: Startete grandios und war in S1 der Lichtblick für jeden Trekkie. Und das wurde/wird auch so kommuniziert. In S2 stark fortführend - auch mit absolut anderen Ansätzen in Umsetzung und Kreativität kamen in S3 dann die ersten Zweifel meinerseits spätestens dann, als die Nurse-Love-Story im Außeneinsatz dominanter war, als der antike Alien-Psi-Tempel mit den multidimensionalen Räumen der Vezda. Das meint aber nicht, dass der Oldschool-Trekkie keine Romantik vertragen könnte! Hier geht es schlichtweg um eine gewisse Sensibilität im ST-Kosmos. Ich jedenfalls schaue auf die letzten beiden Seasons eher mit gemischten Gefühlen und etwas herabgesetzter Messlatte, hoffe aber auf Storytelling nach alter ST-Manier und Fortführung diverser Handlungsstränge.

Wenn ich aber als Mittvierziger - also in der Mitte der Gesellschaft lebend und arbeitend - medial/kulturell outdated bin - muss und kann ich damit leben. Letztendlich ist aber die Frage, ob es die Industrie auch kann, wenn die Generation meinerseits eben "nein, danke" sagt? Ich habe den Nerd-Room mit ST-Devotionalien, ich bezahle Streaming, Merch und Co. Das Problem liegt in einer immer gierigeren Industrie, die das Franchise maximal abmelken will und das um jeden Preis und mit allen Mitteln. Da ist Scheitern inklusive. Denn zur Wahrheit gehört eben auch, dass damals nicht alles besser war, aber eben anders.

Und wer es wirklich noch etwas detaillierter mag:

Der Bruch zwischen den „klassischen“ Star-Trek-Serien und den neuen Formaten ist weniger Nostalgie als Handwerk, Haltung und Zielsetzung.

Produktionsrealität - Handwerk vs. Dauerfeuer: TNG, DS9 und VOY entstanden im klassischen TV-Rhythmus: 22–26 Episoden pro Staffel, straffe Budgets, wenig digitale Effekte. Das zwang zu Dialog, Ideen und Konsequenz. Drehbücher mussten tragen, nicht Explosionen. Ab Star Trek: Discovery dominieren kurze Staffeln (10–13 Folgen), Kino-Look, hohe VFX-Dichte. Das Ergebnis sieht teurer aus, ist aber erzählerisch enger: Jede Szene muss „knallen“, Zeit für leise Gedankenexperimente fehlt.

Erzählform - Episodenethik vs. Staffeldrama Die alten Serien sind überwiegend episodisch. Jede Folge ist ein Gedankenexperiment: ein moralisches Problem, eine wissenschaftliche Anomalie, eine diplomatische Zwickmühle – gelöst oder zumindest reflektiert in 45 Minuten. DS9 baute zusätzlich langsame Serienbögen auf, ohne die Einzelfolge zu opfern. Die neuen Formate setzen auf durchserialisierte Hauptplots. Das ist modernes Streaming-TV – aber Star Trek verliert dabei sein Markenzeichen: die Vielfalt an Ideen. Statt „Was wäre, wenn…?“ gibt es „Was passiert als Nächstes?“.

Ton & Weltbild - Humanismus vs. Dauerkrise: Klassisches Star Trek ist aufgeklärter Optimismus. Konflikte existieren, aber die Grundannahme lautet: Vernunft, Empathie und Wissenschaft funktionieren – meistens. Neuere Serien sind emotionaler, düsterer, krisengetriebener. Figuren sind häufiger traumatisiert, Entscheidungen impulsiver, Institutionen fragiler. Das ist nicht per se schlecht, verschiebt aber die DNA der Marke: Star Trek wird vom Zukunftsentwurf zum Problemroman der Gegenwart.

Figurenzeichnung - Ensemble vs. Protagonistenfokus: Picard, Sisko, Janeway waren Primus inter pares. Die Crew trug die Serie gemeinsam; Nebenfiguren wuchsen über Jahre organisch. Ab Discovery liegt der Fokus stark auf einer zentralen Figur. Das beschleunigt Drama, schwächt aber das Gefühl einer funktionierenden Sternenflotten-Gemeinschaft – einem Kernversprechen von Star Trek.

Warum „weniger erfolgreich“ – zumindest gefühlt? Zielgruppenverschiebung: Die neuen Serien sprechen stärker das allgemeine Prestige-TV-Publikum an, entfremden aber Teile der klassischen Fanbasis, zu der ich mich zähle. Weniger Rewatch-Wert: Episodische Folgen laden zum Wiedersehen ein. Staffelplots altern schneller. Erwartungsbruch: Fans erwarteten Fortschreibung des Humanismus, bekamen oft dessen Infragestellung. Markenverwässerung: Star Trek wird stilistisch austauschbarer mit anderer Sci-Fi, statt sich klar abzugrenzen.

Die interessante Ausnahme: Und hier enden wir wieder mit SNW, das zeigt, dass es anders geht: episodischer Ansatz, Ensemble-Fokus, moderner Look und klassischer Geist. Der Zuspruch kommt nicht zufällig – hier erinnert sich Star Trek daran, was es einzigartig macht.

Unterm Strich: Die alten Serien waren philosophische Labore mit Raumschiffen. Die neuen sind oft hochwertige Dramen im Sci-Fi-Gewand. Beides hat seine Berechtigung – aber nur eines fühlt sich für viele noch wie Star Trek an.

Die Kritik hat also ein Gewand, und ist kein subjektives Meckern rein aus emotionaler Empörung und verzogenem Anspruch.

Semper exploro,
leben Sie lang und in Frieden.
 
Und wieder sprichst du mir aus der Seele. Da gibt es eigendlich nichts mehr hinzu zu fügen.

Um es nochmals bildlich darzustellen: kaufe ich mir eine laut Verpackung klassische dunkle Schokolade, und da ist eine weisse drin, bin ich beim öffenen der Verpackung einfach enttäuscht. Nicht weil ich vielleicht keine weisse Schokolade mag, sondern weil ich mich auf das Produkt freue was auf der Packung steht, welches einfach nicht meinen Erwartungen gerecht wird.
 
Zum Glück sind Geschmäcker verschieden. Ich bin mit Kirk und Spock aufgewachsen und liebe vor allem die Filme. Die Serie war als Kind gut, aber heute eher nicht mehr so meins. TNG hatte einige geniale Episoden, die ich auch heute noch abfeiere. Mit DS9 wurde ich nie warm. Voyager ist da immer noch mein absoluter Liebling. Enterprise fand ich auch recht gut. Discovery hatte zwar einige nervige Momente, war aber insg. absolut sehenswert und liegt damit sogar direkt hinter Voyager.

Finde es schon sehr spannend, was sich hier manche so dermaßen aufregen. Es ist nur eine Serie! Investiert eure Energie in gesellschaftliche und politische Ungerechtigkeiten, die in der wahren Welt gerade abgehen. Sonst finden wir uns bald alle in Enterprise Season 4 Episode 1 wieder.

Zu Starfleed Academy: Das ist doch eine Serie für Teenager und offensichtlich weniger für Erwachsene. Auch wenn man versucht hat, durch die bekannten Gesichter die "alten" Fans abzuholen, was meiner Meinung nach nicht wirklich funktioniert, ist die Ausrichtung recht deutlich. Ändert sich vielleicht im Laufe der Staffel noch aber aktuell ist es für mich nur schwer anschaubar. Es gibt einige lustige Szenen aber vieles ist einfach nur albern. Immerhin finde ich Nahla in ihrer lockeren und kindlichen Art sehr erfrischend. Über Reno habe ich mich auch sehr gefreut (ein klasse Charakter), ebenso natürlich auch über den Doktor, auch wenn er bisher eher wenig sinnvolles beigetragen hat.

Wer die Serie(n) wegen homosexuellen, trans, non-binären etc. Personen nicht gucken mag, soll es halt sein lassen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also hab gestern die neue Folge gesehen und ich muss schon zugeben die serie entwickelt sich langsam. Klar bei mir greift da eher der Fanservice, aber es könnte sich doch was draus entwickeln. Ich bin gespannt ohne hohe Erwartungen wie es weiter geht.
 
Ich hab Academy bisher nicht gesehen, habe es ehrlich gesagt auch nicht vor.

Aber allgemein habe ich das Gefühl, dass bei neuen Interpretationen alter beliebter Franchises die Zielgruppe in erster Linie nicht die Fans und Zuschauer sind, sondern die Investoren. Und die haben eben meist kein Interesse am Content, sondern nur an möglichst schnellen Gewinnen. Egal, ob Spiele, Filme, Serien, das Problem zieht sich durch die komplette Unterhaltungswelt. Und wenn Staffel 1 mal nicht zündet, dann wird Staffel 2 nicht besser gemacht, sondern die Serie wird einfach eingestellt.

Traurige Zeiten für "Kunst" und Künstler. Klar ist Geld wichtig, schließlich kostet die Produktion ja auch viel Geld und man will Gewinne machen, um ein angenehmes finanzielles Polster für das nächste Projekt zu haben. Aber das sollte dann auch primär für die Macher und Künstler sein, nicht für kalte, gierige Investoren ohne Interesse am eigentlichen Produkt.
 
Also bei academy habe ich mit jeder Folge schon den Eindruck, das da die alte Fanbase wie mich sowie auch ein junges Publikum mit abgeholt werden könnte. Nach der desaströsen Discovery serie und dem noch schlechterem Sektion 31 film ( wo zum Geier war Slohan? ) hatte ich die Hoffnung aufgegeben aber academy macht doch so manches ( nicht alles ) schon mal wesentlich besser als Discovery.
 
Ach ja hinzufügen möchte ich noch: ich fand die Arbeit mit Kurzman bisher sehr durchwachsen, sein Wissen pber Star trek schien anfangs sehr oberflächlich aber er scheint sich doch langsam in die Materie eingearbeitet zu haben und der Doktor aus Voyager ( name spontan vergessen ) spielt seine Rolle meines Erachtens wirklich großartig. Eigendlichbist es der Doktor wie man ihn in Erinnerung hat,.

ACHTUNG SPOILER!!!


die Danksagung an Avory Brooks fand ich eine ganz tolle Nummer im Abspann der letzten Folge academy. Daran sieht man wie Kurzman in das Fanchise reinwächst und zeigt es auch uns alten Hasen.
Ich kann jedem, abweichend meiner anfänglichen Meinung, zum jetzigen Zeitpunkt empfehlen, Academy eine Chance zu geben. Jede Star trek Serie fängt meist schwach an, und dafür ist das gezeigte doch mit jeder Folge die dazukommt erstaunlich gut. Und ich hab die 1. Folge nach 25 Minuten erst ausgemacht und hab es dann 3 Wochen später noch mal versucht. Es hat sich bis jetzt gelohnt.

Was ich sehr angenehm empfinde, ist das jetzt 800 jahre vergangen sind, die ganze Technik hat sich weiter entwickelt, und die Macher haben nun endlich die Freiheit sich von der heutzutage teils veralteten Technik, ich sag nur Pads in den Maschinenraum mit Dienstplan bringen, weil es keine Datenübertragung gibt, zu verabschieden.
Mir kommt nur momentan der Wissenschaftlich erklärlbare Aspekt etwas kurz, so wie die Materie die ihre Form ändern kann. Ich frage mich dann, wo vorher ein Gang war was passiert wenn da gerade einer herläuft, wenn der Gang verschwindet weil das Raunschiff sich umformt.
Da fehlt zu mindest mir persönlich die Logik, auf der die alten Star trek Serien ( wenn auch letztendlich erzwungen ) basierten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich schaue mir die Reviews an (natürlich nur die negativen, weil lustig) und fühle mich bestätigt.
Logisch ;)

Was mir einfach schon zu Beginn (Trailer) missfallen ist, ist das Feeling, dass es sich hier eher um eine High-School handelt, als um eine Akademie.
Das Verhalten der Protagonisten erinnert eher an pubertierende Teenager.
Keine emotional stabileren, jungen Erwachsenen.
Es wird, wenns mir recht ist, schon in der ersten Folge "beef" gesucht.
Das ist also die Creme de la creme der Sternenflotte?
Einerseits gehen sich beinahe zwei Studenten an den Kragen, nur auseinandergehalten von einem anderen.
Andererseits gegen eine militär-Klasse(?).

Zum ersten Zwist:
Im Normalfall lernt man sich erst mal kennen, ist nett zueinander, eher introvertiert.
Kommt eine Typ daher, der sich aufspielen will, wird er ignoriert oder schräg angeschaut.
Kommt ein zweiter dazu: Sollen sie sich doch prügeln.
DAnn bekommen sie einen Verweis und beim zweiten fliegen sie von der Akademie.
Für jenden Studenten sollten eigentlich 200 hinten anstehen.
Diejenigen, welche es geschafft haben, sollten sie privilegiert fühlen und ein wenig Demut an den Tag legen.

Dass sich dann auch noch zwei Klassen "bekämpfen"...Kindergarten halt.
Hat sich so die Menschheit weiterentwickelt?
Gibts diese Streitigkeiten seit jeher, also eine Art Tradition?
Das ist dann also das Herz der Sternenflotte: Man macht sich gegenseitig runter.
Macht da die Akademie nicht dagegen? Schaut man da zu?
(Wird dann wohl eine Folge kommen, in der man aufeinander angewiesen ist und erst danach hat man sich ganz doll lieb)

Man ist weit in der Zukunft, verehrt aber eigentlich nur Leute (Menschen?), welche vor Jahrhunderten eine Rolle gespielt haben. Ist dazwischen ja dann wohl nicht viel passiert.
Grad mal gegoogelt. Stimmt, wir reden heute auch noch viel über
- Friedrich von Stauffen
- Franz von Assisi
- Albertus Magnus...

Dass das Raumschiff jetzt aufgegliedert ist...
mMn vollkommener Mumpitz.
Man wollte einfach etwas cooles machen. Aber sinnbefreit.
Die Designs der ST-Schiffe empfand ich schon seit der Kindheit ein wenig komisch.
Warum so viele dünne Abschnitte? Da ist die Sollbruchstelle schon von weitem zu sehen.
Da hat mit Battlestar Galactica um einiges besser gefallen. Auch von der Logik her,
dass die Brücke sehr gut geschützt ist.

Aber die Formen sind inzwischen ikonisch, also triebt mans auf die Spitze:
Ein Puzzle ohne Leim.
Ist ja nicht so, dass es 1-2 Folgen gibt, in denen Schilde oder Transporter versagen.
Aber das wird 800 Jahre später nie mehr passieren.
Das ganze wird auch ein wenig zusätzliche Energie benötigen (wobei ich mich da bei Academy nicht auskenne)
Warum hat man sich nicht auf ein EFFIZIENTES Design gestürzt.
Eine Art Borg-Schiff: Kompakt. Wenn schon neu, dann überlegt.

so Flasche leer.
 
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