• Aktualisierte Forenregeln

    Eine kleine Änderung hat es im Bereich Forenregeln unter Abschnitt 2 gegeben, wo wir nun explizit darauf verweisen, dass Forenkommentare in unserer Heftrubrik Leserbriefe landen können.

    Forenregeln


    Vielen Dank
  • Kritk / Fragen / Anregungen zu Artikeln

    Wenn ihr Kritik, Fragen oder Anregungen zu unseren Artikeln habt, dann könnt ihr diese nun in das entsprechende Forum packen. Vor allem Fehler in Artikeln gehören da rein, damit sie dort besser gesehen und bearbeitet werden können.

    Bitte beachtet dort den Eingangspost, der vorgibt, wie der Thread zu benutzen ist: Danke!

Mass Effect: "Ich bin zu alt für diesen Sch***!" - gibt's das auch für Erwachsene?

Nur kurz überflogen um mich vor Spoilern zu schützen, aber gefühlt kommt der Artikel zwei Wochen zu früh raus.

Genau das gleiche habe ich mir auch gedacht. Diese Kolumne waere gut gewesen, waere das Spiel schon raus und Peters Befuerchtungen haetten sich alle bestaetigt. DANN kann man sich ueber zu unreife und jugendliche Stories beschweren. Im Moment ist das doch alles Spekulation. Ich habe kaum Videos zu Andromeda gesehen (bleibe auch Spoiler frei) aber ich wuerde anhand von 30 Minuten gameplay noch keine Schluesse ziehen. Haetten wir in der Mass Effect Trilogie im Vorfeld ein Video gesehen, in dem nur Jacob behandelt wird haetten wir auch gedacht "Gott, was sind das denn fuer schrottige Charaktaere/??" :D
Auch den Boesewicht kann Peter schon einschaetzen, obwohl er ihn gerade mal 10 Sekunden in einem Trailer gesehen hat. Was kannten wir denn von Saren vor ME1? Oder sogar bis relativ spaet in ME1? In seinen ersten zwei Szene haut er auch nur badass Sprueche raus und kriegt einen Wutanfall.
Aber wenigstens wird in der Kolumne die Frage gestellt, ob ME in der Vergangenheit wirklich reife und erwachsenen Geschichten erzaehlt wurden. Ich denke naemlich, ME war schon immer all over the place. Ja, es gibt interessante Aspekte der Story, die zum Nachdenken anregen aber ich wuerde sagen, in aller erster Linie war ME schon immer auf Hollywood getrimmt. Selbst der von Peter als positives Paradebeispiel angesprochene Charakter aus der Trilogie, Thane, endet, indem er von einem obercoolen Space Ninja mit einem Samuraischwert durchbohrt wird. Mehr muss man glaube ich nicht sagen.

Ich persoenlich finde die Entscheidung in Andromeda juengere Charaktaere zum Zug kommen zu lassen erstmal interessant. Mit Shepard hatten wir ja schliesslich schon die Perspektive eines erfahrenen Soldaten in seinen Anfang bis Mid-30ern, dessen vergangenen Heldentaten man schon im Charakter Editor auswaehlt. Ryder und seine Gefaehrten haben da noch etwas mehr Potential zur Entwicklung. Ob BioWare dieses ausschoepfen kann, dass muss man natuerlich erstmal sehen aber im Vorfeld verurteilen werde ich dise Aenderung nicht. Skeptisch bin ich auch aber ich moechte doch versuchen zumindest offen zu bleiben.

Also, abwarten und ruhig Blut bewahren.
 
Die Tendenz zeigt somit in Richtung wachsender Skepsis. Obwohl, Charaktäre & Dialoge sind ja nur zwei Elemente von vielen, die ein Game ausmachen. Falls alles, oder zumindest das meiste andere überdurchschnittlich gut ausfällt, wird es seine Fans finden. Wobei aber auch anderen Aspekten schon Kritik entgegen schlug. Vielleicht sind die Erwartungen hier höher als bei irgendeinem Spiel ohne diese große Historie.

Ein etwaiges Kalkül das man Teenager-Gamer mit Teenager-Stories besser anspricht, klingt mir nicht überzeugend. Auf manche mag das individuell zutreffen. Aber im allgemeinen sollten sie es doch attaktiver finden, sich spielerisch in einer "erwachsenen Umgebung" zu bewegen zu können.
 
Ich finde das ist ein ziemlich interessantes Thema,. Ich bin auch schon 32 und habe natürlich die ersten Mass Effect Teile regelrecht dahergefiebert, Videos geschaut, jede kleine Neuigkeit aufgesaugt. Aber noch nie hat mich ein Mass Effect Teil so wenig interessiert wie dieser. Sicherlich spielen auch die letzten Veröffentlichungen von Bioware eine Rolle, aber eigentlich merke ich, dass mich diese Spiele mit unzähligen Stunden auch nicht mehr ziehen. Ich schätze mal Bioware weiss es selbst auch und konzentriert sich auf jede Gruppe die am ehesten bereit ist Geld für so ein Spiel auszugeben.
 
Ich sehe das ungefähr so wie der Redakteur, ein Großteil der aktuellen Spiele spricht mich kaum noch an, betrifft auch Filme, Bücher etc. Man merkt schon, daß viel auf eine jugendliche Zielgruppe getrimmt wird, Jugend- und Schönheitswahn in der Gesellschaft kommen ja nicht von ungefähr. Ich sehe da aber kein großes Problem, da ich ohnehin keine Zeit hätte, mehr als die wenigen Spiele durchzuspielen, die mich noch ansprechen. Witcher- und früher die Stalker-Reihe, Numenera, später vielleicht Cyberpunkt 2077, da bin ich schon voll ausgelastet. Allerdings ist es auch so, daß mich SciFi- und Fantasy-Settings mit zu vielen bunten Viechern (Star Trek, Star Wars) auch nicht mehr so sehr interessieren. Das war früher anders, ändert sich scheinbar doch mit dem Alter. Ich fand damals Wing Commander 4 auch besser als den dritten Teil, weil im vierten ein durchaus nachvollziehbarer Konflikt zwischen menschlichen Fraktionen im Mittelpunkt stand, ohne irgendwelche Aliens. Ja ... Wing Commander, sowas haben wir Opas damals gespielt :D.
 
Selten so viel Stuss in einem Artikel gelesen.
Wrex und Grunt... Kroganer. Keine echte tiefe aber irgendwie hat man sie doch gemocht. Wrex hat im Verlauf der Serie Handlung und Tiefe bekommen. Grunt..eigentlich nie..

Zumindest hier muss ich dir doch widersprechen. Wrex war mMn einer der Facettenreichsten Charaktere in Mass Effect. Denn zunaechst war er Krganer, die Klischeemaessig ja erstmal die starken Krieger/Schlaegertypen sind. Und so lernt man Wrex auch zunaechst kennen, stellt aber schnell fest, dass er durchaus ein intelligenter, wenn nicht gar teilweise philosophischer Gespraechspartner ist, dies nur hinter seiner rauhen Art verbirgt. Dazu kommt natuerlich, dass ihn das Schicksal und die Ungerechtigkeit, die seiner Spezies widerfahren sind belastet und die damit verbundene Falmiengeschichte. Als er dann die Fuehrung ueber seinen Clan im 2ten Teil uebernimmt kommen alle diese Eigenschaften zum tragen und Wrex steht selbst vor einigen schwierigen Entscheidungen.

Sag was du willst, aber eindimensional war der Charakter nicht. In einem anderen SciFi Universum waere er nur ein weiterer Schlaegertyp gewesen, weil das halt die Kroganer sind und fertig. Da steckt hier schon mehr dahinter.
 
Wie man nur so besessen davon sein kann, sich ein Spiel vorab schlecht zu reden, vor allem wenn man es selbst noch nicht einmal richtig kennt... das erschließt sich mir irgendwie nicht.
Wenn man das unbedingt will, warum auch immer, dann schafft man das wohl bei so ziemlich jeden Spiel. Mit 30 Jahren sollte einem nicht entgangen sein, dass gerade im Internet die Kritiker in der Regel lauter schreien als alle anderen.
Mich langweilt es inzwischen, wenn aus Prinzip in die "was ist nur aus Spieleschmiede XYZ geworden"- Kerbe gedroschen wird... dass man das jetzt schon vorab macht, ohne sich überhaupt eine eigene Meinung zu bilden, ist ein neuer Tiefpunkt und die Argumentation in der Kolumne ist ja teilweise schon lachhaft.
USK-Freigabe? Wirklich? Und seit wann ist bei einem Spiel das alter der Charaktere so wirklich ausschlaggebend? Mal ganz davon abgesehen, dass gerade Mass Effect vor allem abseits der Missionen schon immer eine teils recht kitschige Space-Opera war. Ohne mir das Spiel bis jetzt übermäßig gespoilert zu haben, wage ich zu behaupten, dass sich das mit ME:A kaum "verschlimmern" wird.

Ich für meinen Teil bin froh, dass Bioware überhaupt noch "high budget"-Titel macht. Da haben andere Hersteller schon längst den Kopf in den Sand gesteckt. Und trotz all dem Gebashe und Geheule war zumindest meiner Meinung nach noch jedes einzelne der Bioware Spiele sehr deutlich in der besseren Hälfte von dem was so alles auf dem Markt geworfen wird. Von dem her kriegt auch ME:A eine faire Chance, auch wenn es zeitmäßig dafür momentan leider etwas knapp ist.
 
Ich für meinen Teil bin froh, dass Bioware überhaupt noch "high budget"-Titel macht.
Das "high budget" bezweifle ich mittlerweile. Mir kommt es inzwischen eher so vor, als wäre Andromeda auf ziemlich schmaler Rille entwickelt worden. Entweder das oder ein Teil der beteiligten Entwickler war einfach nur inkompetent...

Da haben andere Hersteller schon längst den Kopf in den Sand gesteckt.
Wer denn?

Und trotz all dem Gebashe und Geheule war zumindest meiner Meinung nach noch jedes einzelne der Bioware Spiele sehr deutlich in der besseren Hälfte von dem was so alles auf dem Markt geworfen wird.
Im AAA RPG-Markt? Wohl kaum.
 
Da bin ich absolut bei dir lieber Peter. Ich bin mir echt nicht ganz sicher ob ich das Spiel nicht wieder abbestelle.

Ich denke technisch wird mir das Spiel siche gefallen aber wie ich schon mehrfach in diversen Foren betont habe, komme ich irgendwie nicht klar mit dem Kindergeburtstag der da anzurollen scheint.
Ich habe absolut keine problem einen 18 Jährigen Charkter zu spielen aber die ganze Crew ist ja nicht ällter und die sollen die berkrassen Piloten krieger und Wissenschaftler sein die den Weg ebnen ?
Schon etwas unrealistisch...
Ich mein hey selbst der Kroganer hat noch Eierschalen hinter den Ohren ;(


Und Sexszenen ?? Sagt mal ist das legal wenn die Kids da miteinander schlafen ?
 
Leute, Kritik in allen Ehren, aber da gibt es keinen "Kindergeburtstag". Es gibt keinen Charakter in Andromeda, der nicht volljährig wäre. Cora und Liam würde ich auf mindestens Mitte 20 schätzen, und auch die Ryders sind eher in dem Bereich anzusiedeln. Und auch die Story ist jetzt nicht besonders "pubertär", von dem üblichen Bioware-Soap-Opera-Bullshit mal abgesehen. Sie ist einfach nur flach, ebenso wie die meisten Charaktere. Und gut geschriebene Geschichten und Charaktere sollten alle Altersklassen ansprechen, nicht nur "Oldies". Ebenso wenig wie Jugendliche auf besonders platte Geschichten und Charaktere stehen imo. ;)
 
Nur anhand der Einleitung kann man nicht gleich aufs komplette Spiel und die Gesamtstory schließen.

Diesen Satz lese ich häufig in letzter Zeit, und ich teile diese Sicht absolut nicht. Wenn Spiele in der Eileitung eklatante Mängel aufweisen, brauch ich auch nicht darauf hoffen, dass sich da noch etwas bessert. Nenn es den "Spirit". DA:I zeigte sein uninspiriertes Mittelmaß von der ersten Sekunde an. Wenn ein neuer Roland Emmerich in die Kinos kommt, der Trailer sieht nach viel BumBum+Pathos+Klischee2000 aus, und ich kenne bisherige Emmerich Filme...wer könnte da ernsthaft "aber guckt ihn doch erstmal, vielleicht wirds ja doch Arthouse-Style" rufen?
Bioware hatte in seinen letzten Titeln mit einer Reihe Probleme zu Kämpfen. Daraus galt es zu lernen. Das sie das offensichtlich nicht getan haben (oder es nicht wollten, man kann es wegen mir auch als Designentscheidung rechtfertigen; ich glaube daran nicht) zeigt sich bisher recht gut. Woher jetzt die Hoffnung, bzw. die Forderung kommt, man möge doch das Gesehene nicht zu kritisch bewerten, versteh ich nicht.
 
Blizzard, und die hätten die Mittel mal wieder einen ordentlichen "AAA-Titel" zu machen, aber warum sich die Mühe machen, wenn man die Kohle auch einfacher verdienen kann.

Diesen Satz lese ich häufig in letzter Zeit, und ich teile diese Sicht absolut nicht. Wenn Spiele in der Eileitung eklatante Mängel aufweisen, brauch ich auch nicht darauf hoffen, dass sich da noch etwas bessert.
Wenn es danach ginge, hätte man konsequenterweise Mass Effect 2 nach nicht einmal fünf Minuten deinstallieren müssen.
 
Woher jetzt die Hoffnung, bzw. die Forderung kommt, man möge doch das Gesehene nicht zu kritisch bewerten, versteh ich nicht.
Kritisch werten schön und gut, trotzdem sollte man ein Werk zumindest als Ganzes betrachtet haben und erstmal schauen ob sich der negative Ersteindruck tatsächlich durchs ganze Spiel zieht. Würde ich jetzt bei jedem Spiel das mich nicht von erstem Moment an vorbehaltlos überzeugt ähnlich wie der Peter (über)reagieren könnte ich eine ganze Menge Spiele schon nach einer Stunde von der Platte schmeißen. Oder jeden Film nach 15 Minuten abschalten. Oder jedes Buch nach den ersten 50 Seiten beiseite legen... Wir verstehen? ;)

Als Tester sollte man diesbezüglich schon nen langen Atem haben und sich zunächst "durchbeissen", und wenn der Peter das nicht kann... Tja, Matthias übernimmt liebend gern den Job, wie wir wissen. ^^


Gesendet von meinem 6070K mit Tapatalk
 
So bin jetz bei ca 2,5 Stunden und Eros vor dem 3 dingens da aktivieren und hab stur Hauptquest gemacht. Also wo diese wenige Spielzeit der Trail mit 1-2 Stunden herkommt keine Ahnung. Ist nach Eros schluss? also bis zum Ende des Prologues (denke mal mit dem erhalt der Crew und Schiff ist das gemeint) wars echt gruselig. Die Dialoge sind sowas von flach und belanglos, HIILLFFEEE. von den Gesichtsemotionen rede Ich mal erst gar nicht, komplett daneben. Wollte erst gar nicht weiter spielen. Naja ab der ersten Mission Eros wird es etwas besser. Allerdings wenn sich alle Missionen so gestalten hab ich keinen Bock auf dieses Game. Geht schon sauber los!!! Fahre da hin scanne Sachen um etwas zu aktivieren, Gegner kommen, killen, Fahren zum nächsten, scanne um Schalter zu aktivieren, Gegner kommen und das ganze immer schön weiter so. Echt schnarch.... Ich hoffe das die Story in Fahrt kommt, sonst sehe ich Schwarz für das Game. Es wird besser, aber es muss sehr viel mehr als besser werden.
 
So bin jetz bei ca 2,5 Stunden und Eros vor dem 3 dingens da aktivieren und hab stur Hauptquest gemacht. Also wo diese wenige Spielzeit der Trail mit 1-2 Stunden herkommt keine Ahnung.
PCG wurde hier von EA falsch informiert. Es sind ca. 5-7 Stunden Spielezeit im SP drin. Wenn man strikt der Hauptquest folgt, ist wohl nach gut 3 Stunden Schluss.

Ist nach Eros schluss?
Es ist auf Eos Schluss, aber vor dem Ende dort. ;)
 
Ich kann die Kritik teilweise nachvollziehen. :/

Aber für 20 € in einem Jahr wird's wohl gehen :D
 
Zurück