Gewalt ist geil? Warum mir manche Spiele zu weit gehen ...

Herbboy

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Du siehst halt die Gewalt und Gliedmaßen vor lauter Blut nicht mehr. :B
Das kann wohl sein... :B aber ich meine, ich würde die Gegner, zumindest die normalen Gegner, einfach nur mit meinen Waffen "schlagen und treffen", Blut ist zu sehen, und dann liegen sie halt irgendwann tot da rum. Bei nem Attentat sowieso, da rammt man einem ja eh nur die Klinge in den Hals. Da muss ich beim nächsten mal drauf achten, wie der Gore-Faktor ist.
 

RedDragon20

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Das kann wohl sein... :B aber ich meine, ich würde die Gegner, zumindest die normalen Gegner, einfach nur mit meinen Waffen "schlagen und treffen", Blut ist zu sehen, und dann liegen sie halt irgendwann tot da rum. Bei nem Attentat sowieso, da rammt man einem ja eh nur die Klinge in den Hals. Da muss ich beim nächsten mal drauf achten, wie der Gore-Faktor ist.
AC: Valhalla ist in der Tat nicht ganz ohne. Vlt. hast du ja tatsächlich in den Optionen den Gore-Faktor abgestellt und es fließt nur noch Blut. Kein Plan, da ich die Option nie abgestellt habe.
 

THEDICEFAN

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Gerade deswegen ja die Kritik. Er meint, dass die Games das, was sie rüberbringen, auch mit etwas weniger Brutalität tun könnten. Mortal Kombat hingegen IST aber eben ein Spiel, bei dem gerade um explizite Gewalt geht - die übertriebene Gewalt macht das Game aus.

Aber ob es wirklich sein "muss", was manche Games machen, das ist eben der Punkt, der ihn stört. Das heißt ja nicht, dass er für "Blümchen"-Gewaltdarstellung ist.



Was hat das mit Games zu tun? ^^ Plädierst du da jetzt dafür, dass man Leuten am besten so viel Gewalt wie möglich eintrichtern soll, damit sie abstumpfen, oder wie? Und wozu soll das gut sein? Das WAR vor zig Jahrtausenden mal nötig zum Überleben, aber selbst damals haben die Menschen sicher einen Unterschied verspürt zwischen Jagen und Gewalt gegenüber einem anderen Menschen... die meisten Urvölker haben die erlegten Tiere sogar noch besonders gewürdigt und ihnen "gedankt", dass sie ihr Leben opfern - das war kein Spaß-Gemetzel mit einem "Jaaaaaa!!!" und Geifer vor der Schnüss...



Er hat ja nicht gesagt, dass kein Blut fließen sollte. Er meinte nur, ob es sein muss, dass quasi als Standard Gliedmaße durch die Gegend fliegen - das war selbst "in Echt" sicher nicht so. Und ob ein Spiel, das eigentlich eher ein Abenteuerspiel sein soll, bei jedem Kampf so brutal wie möglich sein muss, das finde ich auch fraglich - mich stört es aber nicht.

Allerdings spiele ich selber AC: Valhalla und habe von übertriebenem Gore noch nichts bewusst wahrgenommen - entweder man muss das noch aktivieren (und Gore lässt sich ja in vielen Games Ein/Auschalten), oder aber ich bin noch nicht weit genug, und "Gemetzel"-Skills kommen erst noch ^^
Wenn der Artikel so gemeint war, ist er doch recht unnötig, oder nicht?
Es ist mehrere 1000 Jahre her - geh nochmal in den Geschichtsunterricht.
Mal davon abgesehen - seit einem läppischen Menschenleben ist mal Ruhe bei uns: Wenn es wieder Kracht können wir wieder altmodisch Nahrung besorgen gehen.
Aber ich schweife wieder ab: Mir kommt es eher so vor als hätten Sie eher Kritik um der Kritik willen an dem Kommentar betrieben, als ihn sinnvoll unter die Lupe zu nehmen.
Beim Thema abstumpfen geht es mir eher um zwei Themen:
1. Gewalt am Bildschirm ist Gewalt am Bildschirm und wenn es keiner wollte, würde es keiner kaufen.
2. Ist der Prozess der Abstumpfung nach wie vor wichtig: Ob die Rolle von Videospielen übernommen werden sollte, sei dahingestellt. Aber um mal ganz blöd zu fragen, was bringt Ihnen ein Unfallchirurg der den Anblick Ihres zerfetzten Arms von einem Motorradunfall nicht erträgt? :)
 

RedDragon20

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Wenn der Artikel so gemeint war, ist er doch recht unnötig, oder nicht?
Es ist mehrere 1000 Jahre her - geh nochmal in den Geschichtsunterricht.
Mal davon abgesehen - seit einem läppischen Menschenleben ist mal Ruhe bei uns: Wenn es wieder Kracht können wir wieder altmodisch Nahrung besorgen gehen.
Aber ich schweife wieder ab: Mir kommt es eher so vor als hätten Sie eher Kritik um der Kritik willen an dem Kommentar betrieben, als ihn sinnvoll unter die Lupe zu nehmen.
Beim Thema abstumpfen geht es mir eher um zwei Themen:
1. Gewalt am Bildschirm ist Gewalt am Bildschirm und wenn es keiner wollte, würde es keiner kaufen.
2. Ist der Prozess der Abstumpfung nach wie vor wichtig: Ob die Rolle von Videospielen übernommen werden sollte, sei dahingestellt. Aber um mal ganz blöd zu fragen, was bringt Ihnen ein Unfallchirurg der den Anblick Ihres zerfetzten Arms von einem Motorradunfall nicht erträgt? :)
Du verwechselst hier ganz klar "Abstumpfung" mit Selbstreflexion und bewusstem Umgang mit dem Thema Gewalt (in Medien). Das stünde so einigen mal gut.

Sich ein "dickes Fell" aneignen, ist durchaus korrekt und hilfreich. Aber das hat mit Abstumpfung nichts zu tun. Abstumpfen ist eine emotionale Reaktion auf dauernde, bzw. intensive Konfrontation und eine extreme, jedoch keine erwünschte Haltung. Denn es fehlt der Bezug zum Thema und man empfindet dem Thema oder der Situation gegenüber lediglich Teilnahmslosigkeit und Gleichgültigkeit. Ein bewusster Umgang mit etwas findet nicht mehr statt. Das ist ein Prozess, der sich über einige Zeit hinzieht und für den man sich nicht entscheidet wie man sich für die Teesorte im Schrank entscheidet.

Abstumpfung ist für einen Unfallchirurgen also eher nachteilig. ;)
 
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