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Content-Fatigue: Warum sich manche Spiele wie Arbeit anfühlen

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Ich kann vielen Punkten in diesem Artikel zustimmen.
Dieser Ubisoft-Schmarn ist wie eine Krankheit, die sich weiter verbreitet. Leere Welten, in denen nichts ansatzweise Interessantes zu finden ist außer langweilige Collectibles, sind heutzutage viel zu häufig geworden. Das einzige Studio, das Open-Worlds wirklich perfekt gestaltet, ist für mich CD Projekt Red. Außerdem bevorzuge ich eher einen linearen Weltaufbau, da mich teils nervige Laufpassagen wie in manchen Assassin’s-Creed-Teilen stören und es auch für die Platin Trophäe unglaublich nervig sein kann versteckte Items zu suchen. Für mich bleibt das beste Entwicklerstudio jedoch FromSoftware, da ich bisher noch nie auch nur einen Funken des sogenannten "Content-Fatigue-Phänomens" bei einem der Spiele erlebt habe. Passend dazu würde ich es außerdem sehr begrüßen, einen Artikel über die Soulslike-Debatte mal zu lesen, da der Begriff heutzutage meiner Meinung nach viel zu oft missbraucht wird und dieses Thema aus meiner Sicht sehr spannend ist. Jedes 2te Spiel was auch nur Soulslike Elemente hat wird von Usern schon Soulslike genannt (z.B. Wukong, Clair Obscur oder die Star wars Jedi Titel) obwohl es sich nicht an das Souls-Konzept von Hidetaka Miyazaki hält.
Ich finde es gut dieses Thema anzusprechen, da wirklich ein Großteil der Gamer von dem Phänomen betroffen sind und finde den Artikel ebenfalls sehr gelungen. Gute Arbeit, PC-Games 👍
 
Danke für diesen sehr ausführlichen und gut aufbereiteten Artikel!

Ich glaube, ich habe noch kein einziges Assassin's Creed zu Ende gespielt. Nicht mal Teil 1. Diese Spiele verlieren mich mittendrin immer. Und ja, ich habe es schon häufiger versucht und anfangs habe ich auch immer Spaß.

Auf 100% bringe ich sehr selten Spiele und wenn, dann meist welche, die eine relativ kurze Spielzeit haben. Ich mache mir da keinen Druck. Wichtiger ist mir, dass ich manche Spiele überhaupt mal beende...
 
Das ist ein interessantes Thema. Ich hole gerade die AC Teile nach und bin bei Odyssee.

Ich hüpf und turn und kämpfe da auch gerne rum (ist echt geil gemacht das Spiel), aber irgendwie hab ich jetzt so die Hälfte der Karte aufgeräumt und muß sagen ... das ist zuviel.

Das kostet ja auch alles viel Geld (Entwicklungskosten). Da könntest locker 40% der Spielgröße sparen und 95% der Leute merken das nicht. Weitere 4% stört es nicht und das verbleibende 1% zockt halt nochmal n Vorgänger von dem Spiel durch.

Die Idee immer mehr Sachen in ein Spiel zu packen um Leute bei der Stange zu halten, das funktioniert halt auch nicht. Die Leute hören dann halt auf und zocken eh was neues.

Bei Ubisoft z.B. wurde ich das Funktionierende beibehalten, das ist ja schon extrem geil, mit der Welt, den Möglichkeiten, die Atmo etc. und das verfeinern. Dann veröffentlichst alle 3-4 Jahre ein neues Spiel, das aber kompakter und geschliffener. Im Openworld haben se ja zwei Dinger, Far Cry und AC und dann veröffentlichst halt so, daß immer im Gespräch bleibst und der Rubel auch noch rollt.

Die Ressourcen, welche da so Monolithen verschlingen, die fehlen ja dann an anderen Stellen. Klar sagt man, oke, andere Spiele bringen nicht so viel Geld, aber Kleinvieh macht eben auch Mist und stellt einen dann auch breit auf.

Wenn ich jetzt an EA denke, dann fallen mir Sportspiele ein (und halt Battlefield) und bei Ubisoft die oben genannten (und halt Anno), aber was machen die sonst noch? Marktanteile an kleine Studios und Publisher abgeben, welche geiler abliefern? (Was ja auch gut so ist.) :D
 
Ich hüpf und turn und kämpfe da auch gerne rum (ist echt geil gemacht das Spiel), aber irgendwie hab ich jetzt so die Hälfte der Karte aufgeräumt und muß sagen ... das ist zuviel.
Genau diesen Moment habe ich auch ständig in Open-World-Games. Ich tobe mich in der Welt aus, freue mich über die Erkundungen und dann kommt irgendwann der Moment X: Ich sehe, dass ich kaum etwas geschafft habe in der Welt und dann verliere ich direkt die Lust. Das könnte man sicherlich lösen, indem man hier und da ein bisschen kürzt. Aber dann kann man nicht mehr angeben mit Dingen wie "Die größte Map aller Zeiten"
 
Ich finde es gut dieses Thema anzusprechen, da wirklich ein Großteil der Gamer von dem Phänomen betroffen sind und finde den Artikel ebenfalls sehr gelungen. Gute Arbeit, PC-Games 👍

die frage, ob das wirklich ein großteil der gamer so sieht, wäre noch zu klären.
für vielspieler, die von release zu release hecheln, mag das vielleicht mehrheitlich zutreffen, aber die machen ja nicht die masse aus. bei leuten, die sich nur 1 oder 2 spiele pa kaufen, sieht das ggf völlig anders aus.
 
Genau diesen Moment habe ich auch ständig in Open-World-Games. Ich tobe mich in der Welt aus, freue mich über die Erkundungen und dann kommt irgendwann der Moment X: Ich sehe, dass ich kaum etwas geschafft habe in der Welt und dann verliere ich direkt die Lust. Das könnte man sicherlich lösen, indem man hier und da ein bisschen kürzt. Aber dann kann man nicht mehr angeben mit Dingen wie "Die größte Map aller Zeiten"
Ich finde das Problem mit dem Content- Fatigue hat besonders ab Mitte / Ende der 2010er angefangen sich arg ins Negative zu steigern. Die modernen Open World-Spiele definieren sich nur noch durch Giganto-Größe und oftmals sinnfreiem Füllmaterial.

Es mag stimmen dass vieles mit AC begann, aber wenn man mal ehrlich ist:
Verglichen mit den heutigen Titeln Origins, Odyssee, Valhalla, Shadows sind gerade die älteren Spiele fast schon kompakt und grenzen - wenn überhaupt - maximal an der 50 Stunden-Grenze. Was für mich noch vollkommen in Ordnung ist... Aber auf 100+ Stunden hab ich einfach kein Bock, dann fokussier ich mich lieber auf die Main-Quest, nimm unterwegs vielleicht noch was mit und mach dann nen Schlussstrich.

Heutige Open Worlds schrecken mich tatsächlich vermehrt ab. Ich hab die Angst zu viel anderes in der Games-Landschaft zu verpassen wenn ich Wochen/Monate nur an einem Titel für die 100%-Meisterung sitzen müsste.
 
Ich muss bei dem Thema ja immer an Dragon Age: Inquisition und die Community denken, die jeden neuen Spieler förmlich anbettelt, so schnell wie möglich die Hinterlande zu verlassen, weil einem sonst brutal langweilig wird.
 
Es gibt inzwischen nur noch ganz wenige OW Titel, die mich noch interessieren.
Ganz im Gegenteil, der Begriff Open World ist eher zu einem Warnhinweis geworden. Ich weiß nicht, woher irgendwann mal die Erkenntnis bei Entwicklern und Publishern gekommen ist, man müsse ein Spiel nur möglichst umfangreich machen, damit es Spaß macht. Es ist meistens nämlich genau das Gegenteil der Fall.
Natürlich gibt es Spieler, die kaufen sich nur ein oder zwei Spiele pro Jahr, haben wenig Freizeit und arbeiten sich an diesen Spielen dann ein Jahr lang ab. Ist okay, nur reicht das, um ein Spiel auch erfolgreich zu machen? Hab da meine Zweifel. Das würde vielleicht besser funktionieren, wenn es nur eine Handvoll solcher Spiele gäbe.
Ja, das Thema Zeit ist entscheidend.
Egal wieviel Zeit jeder Einzelne zum spielen hat, der Tag insgesamt hat nun mal nur 24 Stunden und für mich stellt es sich sich so dar, dass nicht mein Geld, sondern meine Lebenszeit das Wertvollste ist, was ich zu vergeben habe und wenn ein Spiel das nicht mehr respektiert und mich mit - sorry - bescheuetem Kram zuballert, bis ich nicht mehr aus den Augen schauen kann, dann bin ich raus.
 
Ich muss bei dem Thema ja immer an Dragon Age: Inquisition und die Community denken, die jeden neuen Spieler förmlich anbettelt, so schnell wie möglich die Hinterlande zu verlassen, weil einem sonst brutal langweilig wird.

Ich glaub das ist so ein WoW Trauma. Im Prinzip will jedes Studio so n Spiel wo die Leute ewig drinhängen und mit so Grind beschäftigt sind. Das ist ja auch mal lustig oder in einer Phase des Lebens, aber als "Massenmarktmusthave" schon etwas zuviel des Guten.

Ich frag mich gerade was Ubisoft (hol gerade AC Odyssee nach) von mir will? Meinen die jetzt wirklich, daß ich um die letzten Aufrüststufen für mein Schiff zu kaufen in den Geldbeutel lange, nur weil das so ressourcenaufwendig ist? Oder mir Mittelalterklamotten für meinen Assassinen kaufe, weil das so immersiv ist. Und dann deinstalliere ich das und freue mich die nächsten paar Monate über die gute Anschaffung? Früher haben sich Studios Zusatzgeld mit Addons verdient, welche man ja dann immer wieder spielte, weil mehr Story etc.
 
Ach ich freu mich schon auf die ersten AI Games.
Langweiliger generischer slop.
Und sie kommen, bei Amazon, wohl nur mobil, EA,ubi, usw.
Alle haben und werden gerade kreative entlassen. Gerade was ai so gar nicht kann.

Hatte gerade Spaß mit Claude und der Ideensammlung für ein NEUES Würfel Spiel.
Claude hat dabei immer und immer wieder als Idee ein Kniffel.

Also zu viel Content ist das eine Problem, aber ein anderes ist slop Content. Und der wird kommen. Billig
 
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