Vordack
Spiele-Professor/in
- Registriert
- 22.03.2001
- Beiträge
- 14.683
- Reaktionspunkte
- 1.901
Die Beweggründe warum man sein Heimatland verlässt sind natürlich vielfältig. Aber ich denke, überwiegend ist eine gewisse Unzufriedenheit über das eigene Herkunftsland ein ausschlaggebender Faktor.
Ich war lange hier unzufrieden, bin es aber nicht mehr. So komisch es auch klingt, das ist einer der Gründe
Ich habe mir nach meiner Rückkehr aus Afrika gesagt "Bevor ich wieder im Ausland lebe muss ich erst mal in Deutschland glücklich sein. Das bin ich jetzt.Ich würde natürlich nicht in ein Land ziehen wo die Aussichten daß ich unglücklicher werde als hier groß sind, aber die Hauptbewegründe sind ähnlich wie die von Kaisan, was Neues erleben, die Welt sehen und so. Ich bin jetzt 38 und so eine Chance sein Leben grundlegend zu verändern wie wenn ich hier gekündigt werde (in 5-10 Jahren) werde ich nie wieder haben und mich dann wenn ich 70 bin grämen daß ichs nicht probiert habe.
Wenn ich den Job behalte... dann bleibts bei regelmäßigen Urlauben

zudem könnte man auch sagen: WEIL diese "arme Person" in der Wildnis lebt und sich selbst versorgen MUSS sowie ständig auf Gefahren achten muss, ist diese Person gar nicht wirklich frei. Ob du nämlich nun ständig in Sorge vor Raubkatzen, Spinnen und Schlangen sowie giftiger Nahrung oder verseuchtem Wasser lebst oder in einem völlig "unfreien" Staat mit einer Diktatur ständig Sorge davor hast, dass Du von der Staatspolizei abgeholt wirst, wenn Du was falsches sagst, ist rein vom Prinzip her kein ganz so großer Unterschied mehr bezogen darauf, wie frei, wie SORGENfrei Du dein Leben gestalten kannst. Da ist mit ein relativ sicheres und im großen und Ganzen freies Land mit gewissen Regeln, auch wenn sie ab und an meine (moralisch einwandfreie) Entfaltung behindern, ehrlich gesagt lieber. 