Scarlett Johansson ... irgendwie sehe ich in ihr immer noch das (relativ) kleine Mädchen aus dem Pferdeflüsterer Film mit Robert Redford. Dabei ist sie gerade mal 3 Jahre jünger als ich. Allerdings hab ich (mit Ausnahme von "Die Insel") seitdem auch keinen Film mehr mit ihr gesehen.
Wie auch immer: Mein Grund zur Freude kam heute mit dem Paketboten: Mein Oculus Rift Dev Kit ist da
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Das Ding kam in einer relativ großen, schwarzen Kiste (aus Plastik, dennoch schön gemacht) mit großem Oculus Rift Schriftzug und folgendem Inhalt:
- Die Brille selbst
- Ein Kästchen voller Elektronik, das wohl als Basis für's Headtracking dient
- Diverse Adapter
- Unterschiedliche Linsen, jeweils für unterschiedliche Sehstärken
- Ein HDMI Kabel
- Ein formschönes Reinigungstuch
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- Ein Handbuch
- Keine Treiber-CD
Japp, es gab keine Treiber-CD. Hab ne Weile gebraucht, bis ich herausgefunden habe, dass die gar nicht nötig ist. Entweder ist der Treiber wohl im Elektronik-Kästchen integriert und es wird bei Bedarf per USB drauf zugegriffen, oder er ist in den jeweiligen Spielen bzw. Engines enthalten, die Oculus Rift unterstützen.
Ich denke, ich bin jetzt erstmal ein Weilchen beschäftigt. Die Achterbahn-Demo aus diversen Youtube-Videos hab ich schon ausprobiert und der 3D Effekt ist einfach nur Hammer. Zwar füllt das Bild nicht, wie man ab und zu liest, das gesamte Sichtfeld aus, aber einen großen Teil. Es fühlt sich an, als würde man einen Helm tragen und dadurch alles sehen.
Besonders beeindruckend ist die Reaktionsgeschwindigkeit des Head Trackings. Selbst bei sehr schnellen Kopfbewegungen bemerke ich mit 60 fps nahezu keine Verzögerung beim umschauen. Dabei ist es egal, ob ich nun langsam den Kopf drehe, ihn gerade halte oder auf die Seite lege ... das Bild passt 100%ig. Dagegen ist TrackIR, was die Latenz angeht, ein lahmer Esel.
Im Grunde hab ich bisher nur zwei Kritikpunkte, die ich aber schon vorher kannte: Die Bildqualität (1280 x 800er Auflösung und "Gittereffekt") und die fehlende 6DOF Unterstützung (nicht nur Umschauen, sondern auch nach vorne und hinten beugen oder zur Seite).
Davon abgesehen bin ich absolut beeindruckt. Spätestens, wenn höhere Auflösungen möglich sind und die Hardware genug Leistung für relativ konstante 60 fps bietet, gibt es nichts Vergleichbares, was Immersion angeht. Bei kurzen bis mittleren Entfernungen stört nicht einmal die niedrige Auflösung besonders. Man hat das Gefühl, man könne die Hand nach den Dingen ausstrecken, kann Entfernungen quasi auf den Zentimeter genau abschätzen. Zusammen mit der praktisch verzögerungsfreien 1:1 360 Grad Sicht hab ich noch nichts Vergleichbares gesehen.
So, nu muss ich aber erstmal War Thunder runterladen. Ich will fliegen!