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Das Ende einer Ära: Militär-Shooter in der Krise? - Kolumne von Peter Bathge

Guter Artikel, ich hoffe auch, dass bald wieder eine Entwicklung hin zu guter Story in Ego-Shootern stattfinden wird. Die genannten Beispiele zeigen ja, dass mensch auch ohne die jährliche Aufwärmung von "US on Attack" Erfolg haben kann
 
Guter Artikel! Kann fast nur zustimmen.
Eine Spieleserie ist aber vergessen worden: No One Lives Forever 1+2. Ein guter Mix aus (Selbst-)Ironie und Humor, gepaart mit spielerischer Freiheit und spannender Story, sowie funktionierender Spielmechanik.
Ein würdiger Nachfolger wäre mehr als genial!
 
Guter Artikel! Kann fast nur zustimmen.
Eine Spieleserie ist aber vergessen worden: No One Lives Forever 1+2. Ein guter Mix aus (Selbst-)Ironie und Humor, gepaart mit spielerischer Freiheit und spannender Story, sowie funktionierender Spielmechanik.
Ein würdiger Nachfolger wäre mehr als genial!

Hab ich damals geliebt, war aber leider wirtschaftlich gesehen ein ziemlicher Flop. Da fällt es natürlich schwer, zu argumentieren, dass sich Entwickler an dieser Perle des Spieldesigns orientieren sollten, wenn es damals von den Spielern nicht honoriert wurde. Ein auch wirtschaftlich erfolgreiches Half-Life 2 oder Far Cry 3: Blood Dragon sind daher in meinen Augen die besseren Beispiele.
 
Ein auch wirtschaftlich erfolgreiches Half-Life 2 oder Far Cry 3: Blood Dragon sind daher in meinen Augen die besseren Beispiele.

Ob sich grelle Retro-Attacken wie Blood Dragon auch in größerem Rahmen bewähren würden, wage ich allerdings zu bezweifeln; so etwas funktioniert bestenfalls als one time gag. Nach ein paar AAA-Titeln in dieser Richtung (wie auch immer die im Detail aussähen), wäre der Reiz da sicher noch schneller verflogen als beim Militär- oder Anti-Terror-Thema. Auch wenn Valve beim Thema Storytelling letztlich auf ganzer Linie versagt hat, bieten die beiden Half-Lifes ansonsten genug Grundtugenden, auf die sich zu besinnen sicher viele begrüßen würden.
 
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Guter Artikel! Kann fast nur zustimmen.
Eine Spieleserie ist aber vergessen worden: No One Lives Forever 1+2. Ein guter Mix aus (Selbst-)Ironie und Humor, gepaart mit spielerischer Freiheit und spannender Story, sowie funktionierender Spielmechanik.
Ein würdiger Nachfolger wäre mehr als genial!

Tja, explodierende Lippenstifte waren der mehrheitlich männlichen Spielerschaft als Gadget dann wohl doch einen Hauch zu girly. Ich hatte mit den beiden Titeln auch viel Spaß, sehe bei dem teilweise getriebenen Kult allerdings auch viel nostalgische Verklärung. Der Humor kam, zumindest in der deutschen Fassung, teils eher bemüht rüber (was vielleicht auch an den mäßigen Synchronsprechern liegt), das Schleichen hat damals generell noch mehr schlecht als recht funktioniert, die meisten Gadgets wurden nie gebraucht und bei den ordensähnlichen Auszeichnungen am Ende eines Levels kann einem bis heute niemand sagen, welche es da eigentlich gibt und wie die Anforderungen für sie lauten. Ansonsten bestanden natürlich auch die beiden NOLF nur aus linearen Missionen, allerdings hat man sich damals zumindest noch Mühe gegeben, das halbwegs geschickt zu kaschieren. Der Sixties-Soundtrack, der war natürlich großartig - genau wie die Armbrust :) Contract J.A.C.K. hatte 2003 ja dann auch tatsächlich einen männlichen Protagonisten, aber leider ansonsten eher wenig zu bieten, vor allem was den Charme- und Humor-Faktor angeht ...
 
Tja, explodierende Lippenstifte waren der mehrheitlich männlichen Spielerschaft als Gadget dann wohl doch einen Hauch zu girly. Ich hatte mit den beiden Titeln auch viel Spaß, sehe bei dem teilweise getriebenen Kult allerdings auch viel nostalgische Verklärung. Der Humor kam, zumindest in der deutschen Fassung, teils eher bemüht rüber (was vielleicht auch an den mäßigen Synchronsprechern liegt), das Schleichen hat damals generell noch mehr schlecht als recht funktioniert, die meisten Gadgets wurden nie gebraucht und bei den ordensähnlichen Auszeichnungen am Ende eines Levels kann einem bis heute niemand sagen, welche es da eigentlich gibt und wie die Anforderungen für sie lauten. Ansonsten bestanden natürlich auch die beiden NOLF nur aus linearen Missionen, allerdings hat man sich damals zumindest noch Mühe gegeben, das halbwegs geschickt zu kaschieren. Der Sixties-Soundtrack, der war natürlich großartig - genau wie die Armbrust :) Contract J.A.C.K. hatte 2003 ja dann auch tatsächlich einen männlichen Protagonisten, aber leider ansonsten eher wenig zu bieten, vor allem was den Charme- und Humor-Faktor angeht ...

Sag mal bist du aus der Kategorie die die Weisheit mit Löffeln zu sich genommen haben??

Ist doch alles tutti. Die vorgenannten Games ( Doom, Nolf, HL 1 + 2 etc.) sind allesamt "Kult Games", die nachweislich die Spiele - Landschaft geprägt haben. Auch die sind nicht 100 %.
 
Sag mal bist du aus der Kategorie die die Weisheit mit Löffeln zu sich genommen haben??

Ich frage mich halt nur, warum sich die NOLFs trotz des auch von Dir attestierten Kult-Status so schlecht verkauft haben, und habe schlicht die Gründe angeführt, die mir dazu einfallen. Wenn Du dazu nichts Sinnvolles beizutragen hast, kannst Du Dir auch Deine rhetorischen Fragen schenken ...
 
Ich frage mich halt nur, warum sich die NOLFs trotz des auch von Dir attestierten Kult-Status so schlecht verkauft haben, und habe schlicht die Gründe angeführt, die mir dazu einfallen. Wenn Du dazu nichts Sinnvolles beizutragen hast, kannst Du Dir auch Deine rhetorischen Fragen schenken ...

das wird mehrere gründe haben, wie eigentlich immer.
ein gewichtiger dürfte sein, dass es nolf 1 erst mit riesiger verspätung auf eine konsole geschafft hat und teil 2 überhaupt nicht.

hinzu kommen vielleicht das setting, frau als protagoinstin aber auch dinge wie schlechtes marketing können eine rolle gespielt haben.
 
Eine Frechheit! Als ob es bergab ginge!
Red Orchestra 2 ist doch der Ego-Shooter schlechthin!
Evtl. wurde er nicht erwähnt, weil er zur taktisch ist, aber dennoch sieht man, dass wenn man einfach mal mehr Wert auf Realismus setzt man sehr wohl Erfolg haben kann. (Ganz zu schweigen von den kostenlosen Spielerweiterungen, Karten, Waffen und ansich Content (Rising Storm))
 
Eine Frechheit! Als ob es bergab ginge!
Red Orchestra 2 ist doch der Ego-Shooter schlechthin!
Evtl. wurde er nicht erwähnt, weil er zur taktisch ist, aber dennoch sieht man, dass wenn man einfach mal mehr Wert auf Realismus setzt man sehr wohl Erfolg haben kann. (Ganz zu schweigen von den kostenlosen Spielerweiterungen, Karten, Waffen und ansich Content (Rising Storm))

Er wurde nicht erwähnt, weil es in der Kolumne um Einzelspieler-Shooter geht.
 
Hab ich damals geliebt, war aber leider wirtschaftlich gesehen ein ziemlicher Flop. Da fällt es natürlich schwer, zu argumentieren, dass sich Entwickler an dieser Perle des Spieldesigns orientieren sollten, wenn es damals von den Spielern nicht honoriert wurde. Ein auch wirtschaftlich erfolgreiches Half-Life 2 oder Far Cry 3: Blood Dragon sind daher in meinen Augen die besseren Beispiele.
Oder ein von dir gnadenlos abgewertetes Call of Juarez Gunslinger.... :-B%-)
 
Ja, Shooter stecken irgendwie in einer Sackgasse. Aber wenn man sich das mal genauer betrachtet war das doch eigentlich fast schon immer so, bis halt eben zum nächsten Schritt - auch wenn es für den mal wieder Zeit wird. Nach Doom gab es zahllose Kopien. Dann wurde lange Zeit versucht UT / Quake 3 zu kopieren bzw. es gab zahllose WWII Shooter und dann der krachende Erfolg von MW1.
Ich hab auch immer etwas bauchschmerzen, wenn Crysis als Musterbeispiel eines guten Shooters zitiert wird, wie Peter jetzt mal wieder in seinem Artikel. Das war es nämlich nicht. Ja es war nett, aber im Endeffekt hat es einem das offene Leveldesgin nur vorgekaukelt - und wird im späteren Spielverlauf dann doch wieder zum Schlauch, die Gegner kamen in Wellen, die Story war hanebüchen - nur die Technik war wirklich der Knaller und das Gameplay hat immerhin gut funktioniert. Wenn ich auf CoD und Konsorten schimpfe muss ich im Endeffekt auch auf die spielbaren Technikdemos von Crytek schimpfen ;)

Andersrum finde ich, dass man vom Shootergenre auch nicht allzuviel erwarten darf. Gerade Bulletstorm, Call of Juarz: Gunslinger, FC3: Blooddragon werden von Peter ja auch völlig zu recht angeführt. Das sind im Endeeffekt innovations arme, technisch veraltete, ziemlich simple Ballereien, die aber dennoch nen riesen Spaß machen. Vllt. stellt sich nur allmälich zu sehr der Gewöhnungseffekt ein und schlicht das Thema nervt und vielleicht gerade uns Europäer. Wenn wir mal wieder unter dem Dauerschwenken der StarsAndStripes die USA retten, kommt hier eben nur ein müdes Gähnen auf. Da wird es eben Zeit für neue Perspektiven.
 
Ich habe jetzt nicht alle 96 Statements vor mir durchgelesen und weiß daher nicht, ob das schon besprochen wurde. Für mich ist der Titel "Militärshooter in der Krise" etwas verwirrend, wenn ich den Text danach durchlese.
Ein Doom oder ein Bioshock sind für mich absolut keine Militärshooter oder differenziere ich da zu sehr? Wirkliche Militärshooter sind für mich COD oder B4 und interessieren mich zb. jetzt überhaupt nicht, obwohl ich total gerne Ego-Shooter spiele. Aber solche Spiele sind mir irgendwie zu"realistisch". Alles was mit richtigem Militär und Kriegsschauplätzen zu tun hat sind für mich Militärshooter, aber doch kein Doom oder Bioshock, vielleicht auch noch ein Dead Space oder ein Darkness oder Dead Rising?
Darum habe ich diesen Artikel auch lange ignoriert und nicht gelesen, weil mich "Militärshooter" sowas von gar nicht interessieren, dabei sind da offensichtlich alle Ego-Shooter gemeint.
Obwohl ich, was die Entwicklung dieser Spiele betrifft, die selben Erfahrungen gemacht habe. Ein Spieler wird tatsächlich immer mehr an die Hand genommen, besonders bitter aufgefallen ist mir das zb. bei Serious Sam 3 BFE, wo ich mitten im Laufen auf einmal Cutscenes habe, weil in einer anderen Blickrichtung was vom Himmel fällt und ich das ausgiebig in einem Video beobachten "musste"... genau wie im Artikel beschrieben.
Diese Entwicklung ist echt schräg und zerstört das Spielempfinden total, hoffentlich hält sie diese "Mode" nicht sehr lange.
 
Ich habe jetzt nicht alle 96 Statements vor mir durchgelesen und weiß daher nicht, ob das schon besprochen wurde. Für mich ist der Titel "Militärshooter in der Krise" etwas verwirrend, wenn ich den Text danach durchlese.
Ein Doom oder ein Bioshock sind für mich absolut keine Militärshooter oder differenziere ich da zu sehr? Wirkliche Militärshooter sind für mich COD oder B4 und interessieren mich zb. jetzt überhaupt nicht, obwohl ich total gerne Ego-Shooter spiele. Aber solche Spiele sind mir irgendwie zu"realistisch". Alles was mit richtigem Militär und Kriegsschauplätzen zu tun hat sind für mich Militärshooter, aber doch kein Doom oder Bioshock, vielleicht auch noch ein Dead Space oder ein Darkness oder Dead Rising?
Darum habe ich diesen Artikel auch lange ignoriert und nicht gelesen, weil mich "Militärshooter" sowas von gar nicht interessieren, dabei sind da offensichtlich alle Ego-Shooter gemeint.
Obwohl ich, was die Entwicklung dieser Spiele betrifft, die selben Erfahrungen gemacht habe. Ein Spieler wird tatsächlich immer mehr an die Hand genommen, besonders bitter aufgefallen ist mir das zb. bei Serious Sam 3 BFE, wo ich mitten im Laufen auf einmal Cutscenes habe, weil in einer anderen Blickrichtung was vom Himmel fällt und ich das ausgiebig in einem Video beobachten "musste"... genau wie im Artikel beschrieben.
Diese Entwicklung ist echt schräg und zerstört das Spielempfinden total, hoffentlich hält sie diese "Mode" nicht sehr lange.
Doom und Bioshock sind auch keine Militärshooter, hat ja keiner behauptet. ;-)
 
Diese Entwicklung ist echt schräg und zerstört das Spielempfinden total, hoffentlich hält sie diese "Mode" nicht sehr lange.

Tja, ich find's auch total furchtbar, aber ich fürchte, das ist nicht einfach nur eine Mode, sondern eine Entwicklung, die nur ganz schwer wieder zurück zu drehen sein wird. Die zunehmende Verbreitung der Konsolen und das geradezu explodierende, mobile Zwischendurch auf Smartphone und Pad hat die Spielegewohnheiten eben doch sehr stark verändert. Hinzu kommen mittlerweile derart hohe Entwicklungskosten, dass auf Teufel komm raus neue Zielgruppen erschlossen werden müssen, was auch der Grund dafür ist, dass sich viele Genres immer mehr einander ähneln. Die (leider) einfachste Möglichkeit zur Zielgruppenerschließung wird hierbei wohl darin gesehen, möglichst vielen Spielern möglichst schnell Erfolgserlebnisse zu verschaffen und jegliche Gefahr von Frust (aber eben auch größerer Herausforderung) von vorneherein zu vermeiden. Auto-Heal = kein Stress mit Health-Pack-Ressourcenplanung; Auto-Aim = kein Stress mit dem Zielen; Schlauchlevel = kein Stress mit der Orientierung; lineare Handlung = kein Stress mit der Frage, was jetzt eigentlich als nächstes zu tun ist; QTE = kein Stress mit herausforderenden Steuermechanismen usw. Dann nimmt man noch eine bombastische Inszenierung und haufenweise (natürlich nicht abbrechbare) Cutscenes dazu und streicht das freie Speichern, um das Ganze wenigstens noch von einem interaktiven Film unterscheiden zu können - fertig ist der Next-Gen-Fließbandhit. Zu schlechter Letzt führt die Verlagerung hin zu Social Networks und Multiplayer natürlich auch nicht gerade dazu, dass Solo-Inhalten mehr Aufmerksamkeit und Ressourcen gewidmet werden. Ändern wird sich das nur dann, falls den Scheiß irgendwann keiner mehr kauft, aber wenn die Mehrheit gar nichts anderes will, können wir darauf lange warten ...
 
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