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Das Ende einer Ära: Militär-Shooter in der Krise? - Kolumne von Peter Bathge

Und Fallout 3 hat sich bewährt. FarCry 3 auch. Auch Dark Souls hat sich bewährt. Und ich würde es begrüßen, wenn sich Entwickler an derlei Spielen ein Beispiel nehmen, Elemente aufgreifen und erweitern/verbessern.

FarCry 3 war aber nun nicht gerade abwechslungsreich was die Nebenaufträge anging. Entweder konnte ich Tiere jagen (hier hat sich nur das Tier geändert und ob ich nun den Bogen oder die Flinte genommen habe, ist egal, erschießen musste ich das Tier trotzdem), Türme erklettern (was man zwangsweise gemacht hat um was von der Karte zu sehen), Außenposten einnehmen (da wurde man ja auch dazu gezwungen, wenn man nicht ständig vorher 20 km zu nem Auftrag fahren wollte) und noch irgendwelche Rennen (die hab ich links liegen lassen).

Das Problem mit Open World ist bei mir, dass ich ne gute Geschichte haben will und da spiel ich meistens nur die Hauptaufträge hintereinander, da mich der Rest nicht wirklich interessiert, da er meistens nichts zur Story beiträgt.
 
Naja ich hätte tendenziell nichts gegen einen "neuen" WWII Einzel-Spieler Shooter ala CoD 1 oder auch MoH 1, beide Spiele waren mMn Super. Die Levels dürften ein wenig größer sein. Mega Realistisch sollte ein guter Militär Shooter im Single Player aber auch nicht werden. Und bitte auch nicht dieses verblödete Ki-Team befehligungs kack wie in Band of Brothers Hells Highway, sowas lenkt doch nur vom geschehen ab. Lieber Infiltriere Militär Basis und co. auf eigene Faust... ;)
 
FarCry 3 war aber nun nicht gerade abwechslungsreich was die Nebenaufträge anging. Entweder konnte ich Tiere jagen (hier hat sich nur das Tier geändert und ob ich nun den Bogen oder die Flinte genommen habe, ist egal, erschießen musste ich das Tier trotzdem), Türme erklettern (was man zwangsweise gemacht hat um was von der Karte zu sehen), Außenposten einnehmen (da wurde man ja auch dazu gezwungen, wenn man nicht ständig vorher 20 km zu nem Auftrag fahren wollte) und noch irgendwelche Rennen (die hab ich links liegen lassen).

Die Nebenaufträge waren in Far Cry 3 leider tatsächlich sehr "neben". Zudem fand ich es auch ziemlich grotesk wie dem Hauptcharakter angesichts gefangen gehaltener, vergewaltigter und gefolterter Freunde die Möglichkeit gegeben wurde, statt sich um deren Befreiung zu kümmern, vielleicht doch erst mal ein wenig bei Jetski-Rennen, Pokern oder Wettschießen zu entspannen. Aktivitäten dieser Art langweilen nicht nur nach fünf Minuten, sondern hätten auch besser in irgendeinem separaten "Inselparadies"-Teil des Spiels oder in einer Art New Game+ Platz gefunden. So waren das eher Fremdkörper, die der - potentiell bedrohlichen - Atmosphäre und der Glaubwürdigkeit der Welt sehr abträglich waren. Da hat man sich teilweise wie auf dem Rummel gefühlt. Eigentlich ist diese Kulisse ja auch wie geschaffen für Add-Ons aller Art, aber leider kam da ja gar nichts mehr (außer dem mir persönlich zu trashigen und zu grellen Blood Dragon).
 
Und bitte auch nicht dieses verblödete Ki-Team befehligungs kack wie in Band of Brothers Hells Highway, sowas lenkt doch nur vom geschehen ab.

Ablenkung? lol .. hat dich wohl überfordert, nicht mehr als 1 Mann Rambo Armee durchballern zu können ..
 
Ablenkung? lol .. hat dich wohl überfordert, nicht mehr als 1 Mann Rambo Armee durchballern zu können ..

Naja, in der Rainbow Six-Reihe oder ähnlichen Titeln spielt Teamplanung wirklich eine Rolle, aber in Shootern braucht so was doch echt kein Mensch: Wenn die KI-Kollegen zu gut sind, wird man arbeitslos; wenn sie zu schlecht sind, spielt man permanent den Babysitter; wenn sie nur Kulisse sind, stehen sie einem dauernd im Weg rum. Nenn mir doch mal einen Titel, bei dem der Verzicht auf KI-Mitstreiter ein wirklich großer Verlust wäre ...
 
... Und bitte auch nicht dieses verblödete Ki-Team befehligungs kack wie in Band of Brothers Hells Highway, sowas lenkt doch nur vom geschehen ab ...

Die beiden Teams waren jetzt nun wirklich nicht schwer zu befehligen. Und außerdem war Brothers in Arms (so heißt das Spiel wirklich) nun mal kein COD.
 
Naja ich hätte tendenziell nichts gegen einen "neuen" WWII Einzel-Spieler Shooter ala CoD 1 oder auch MoH 1, beide Spiele waren mMn Super

NNEEEIIIIIIINNNNNNNNNN! 2003 waren die ganz okay, aber seitdem sind zehn Jahre vergangen und gefühlt tausend Spiele identischer Machart erschienen. Wenn schon unbedingt wieder WW2, dann wenigstens ein anderes Genre, z.B. Stealth oder RPG ...
 
Naja, in der Rainbow Six-Reihe oder ähnlichen Titeln spielt Teamplanung wirklich eine Rolle, aber in Shootern braucht so was doch echt kein Mensch: Wenn die KI-Kollegen zu gut sind, wird man arbeitslos; wenn sie zu schlecht sind, spielt man permanent den Babysitter; wenn sie nur Kulisse sind, stehen sie einem dauernd im Weg rum. Nenn mir doch mal einen Titel, bei dem der Verzicht auf KI-Mitstreiter ein wirklich großer Verlust wäre ...

Ähm .. hast du Brothers in Arms überhaupt gespielt?
 
Ähm .. hast du Brothers in Arms überhaupt gespielt?

Sicher. Statt frontal halt immer über die Flanken. Wird irgendwann auch öde. Immer dieselbe Taktik ist halt irgendwie keine Taktik mehr. Und diesen inaccurate aim-Kram brauche ich erst recht gar nicht. Hab allerdings nur "Road To Hill 30" gespielt. "Hell's Highway" liegt hier immer noch ungespielt rum ...
 
BiA ist auch ein Taktikshooter - du spielst nen Squadleader, der seine Fire / Assaultteams kommandiert.
Nimm die Funktion raus und du hast nen 0815 Shooter - nimm die Taktikelemente aus einem Rainbow Six raus und du hast nen 0815 Shooter.

Dass man nicht zielgenau schießen konnte, hat in den ersten beiden Teilen schon genervt - in HH jedoch, funktioniert das jetzt.

Auf höheren Schwierigkeitsgraden wars schon ne Herausforderung - und langweilig?
Was ist dann bitte ein normaler Shooter? Nach 5 Minuten langweilig?

Bei BiA kam bei mir jedenfalls keine Langeweile auf - es war mal was anderes in dem sonst immer einheitlichen Shooterbrei und die Mechaniken haben eigentlich recht gut funktioniert.

Zum Thema - immer die gleiche Taktik ist keine Taktik mehr.
Die 4 F´s funktionieren auch heute noch ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Mein letzter Shooter war "Ghosts".

Jap, der Einzelspielerpart ist definitiv ein Spiel für "Land of the Dead" Zombies, welche sich von billigstem Feuerwerk ablenken lassen.
Bleibt zu hoffen, das immer mehr davon "aufwachen". :-D

Obwohl eh klar ist, dass CoD hauptsächlich des MPs wegen gekauft wird. Und nur jene Leute meckern, welche die Solokampagne tatsächlich gespielt, oder zumindest mal begonnen, haben.
 
Die einzigsten Spiele die ich momentan Spiele sind "STALKER Call of Prypiat" &
"Batman Arkham City".

In beiden hat / kann man :
-Schleichen,
-ballern,
-Taktik
-Equipment upgraden,
-frei begebare Welt,
-viel entdecken

und man hat auch ruhige Phasen wie in HL 2 .

Und solche Spiele die sich vom Spieletempo sowieso abwechseln sind meistens besser und haben auch ein tolles und angenehmes Gameplay und bleiben vor allem in
Erinnerung !


Und für mich ist das Militär Genre schon lange ausgelutscht COD , MOH, BF , usw

Viele von meinen FreundesKreis haben von den Militär zeugs auch die Nase voll und
probieren sich jetzt auch mal an andere Genres wie RPG und so. .....
Einer spielt sogar das alte NFS Underground 1

Die alten zeiten sind die Besten Zeiten !
Zwar nicht immer, aber oft.
 
Dieser Trend zu immer mehr Inszenierung und immer weniger gameplay betrifft ja nicht nur das Shooter Genre. Auch Rollenspiele leiden massiv darunter genau wie alles, was dazwischen liegt und gemeinhin unter dem Begriff Action-Adventure zusammengefasst wird.

Warum ist das so? Unter anderem liegt es wohl mal wieder an den Konsolen. Ein Gamepad ist denkbar ungeeignet, um sich in einer dreidimensionalen Spielwelt zu bewegen. Das geht überhaupt nur vernünftig, mit selbstständiger Kamerasteuerung und Aiming-Hilfen. Begrenzter Arbeitsspeicher usw. schränken zusätzlich die Levelgröße/Objektanzahl ein. Kein Wunder also, dass da nichts bei rumkommt, was spielerisch überzeugt. Und wenn man spielerisch nicht überzeugen kann, muss eben die Inszenierung so atemberaubend sein, dass es niemanden mehr kümmert!
 
BiA ist auch ein Taktikshooter - du spielst nen Squadleader, der seine Fire / Assaultteams kommandiert.
Nimm die Funktion raus und du hast nen 0815 Shooter - nimm die Taktikelemente aus einem Rainbow Six raus und du hast nen 0815 Shooter.

Ich muss zugeben, dass ich das Spiel sehr schnell wieder vergessen habe, weil ich es in vielen Teilen halbherzig und teilweise auch einfach schlecht umgesetzt fand. Die durchschnittliche Grafik, die unglaubwürdigen Levelbegrenzungen (teils durch unsichtbare Mauern, teils durch hüfthohe Zäune), das ständige Verreißen beim Schießen, kein Robben, kein Hinlegen, kein freies Speichern - und der großartige Taktikanspruch geht spätestens dann flöten, wenn man merkt, dass das Spiel oft nur eine Lösung und keinerlei Handlungsalternativen zulässt, im Grunde seines Herzens also ebenso linear (und im übrigen auch ebenso kurz) wie CoD und Co. ist, nur halt eben mit anderen Mitteln. Hat Hell's Highway da wirklich mehr zu bieten? Dann findet's ja vielleicht doch irgendwann noch mal den Weg in mein Laufwerk ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Warum Militär-Shooter langweilig sind?
Nun:
- keine (gute) Story!
- keine emotionale Bindung zu den spielbaren Charakteren möglich, da diese von Level zu Level gewechselt werden! Ja, der Tod von Person XY im Modern Warfare 1 war überraschend, aber hat mich damals nicht "mitgenommen" oder bewegt - da diese Figur eine gesichts- und geschichtslose Figur war!
- zu viel von allem! Zu viele Hubschrauber, zu viele Explosionen, zu viele Gegner, zu viele Scriptmomente, zu viele Einschränkungen im Leveldesign (was die Freiheiten des Spielers betrifft!), zu viel Patriotismus, zu viel Spielzeit im SP.... halt moment...!
- zu kurze Spieldauer im SP (und ich für meinen Teil, will einen ORDENTLICHEN SP, da diese Spiele dort ihre Wurzeln haben!!!)
- zu wenig von wichtigem: Zu wenig Drama, zu wenig Realismus, zu wenig Ernsthaftigkeit, zu wenig Entscheidungen! Ich mein verdammt, die können in einem Videospiel ALLES erzählen und passieren lassen! Rette ich die einzige Person die diesen Krieg noch abwenden kann oder meine Familie!??! etc... Und nocheinmal, weil es einfach so wichtig ist: zu wenig Spielzeit! (die SP-Kampagnen dieser Spiele rechtfertigen keinen Vollpreis!)
- kein Wiederspielwert!
- ...Hach, eigentlich haben sie gar nichts (mehr) was sie lohnenswert macht!

Der beste Militär-Shooter der letzten Jahre bleibt für mich Spec Ops: The Line!
Dieses Spiel war zwar nun auch keine Offenbarung in diesem Genre, aber es hob sich sehr positiv von seinen Konkurrenten ab - und hat leider nicht seine verdiente Bachtung bekommen!
 
Der beste Militär-Shooter der letzten Jahre bleibt für mich Spec Ops: The Line!
Dieses Spiel war zwar nun auch keine Offenbarung in diesem Genre, aber es hob sich sehr positiv von seinen Konkurrenten ab - und hat leider nicht seine verdiente Bachtung bekommen!
Spec Ops The Line ist aber ein ANTI-Militärshooter. Es ist in gewisser Weise auch eine Kritik an all den anderen Militärshootern....

Nichtsdestotrotz gebe ich dir völlig recht. :-P
 
Bei solchen Diskussionen werfe ich gerne ein oft übersehenes Spiel in den Raum:

Moh Pacific assault (als MoH noch kein CoD clon war)

Features:

-Charaktere die sich entwickeln (Medic der am Anfang kotzt, wenn er dich bandagiert und später im Spiel (wenn auch schon das rote Kreuz auf dem Helm sich aufzulösen beginnt) es mit einem " das ist nur ne Fleischwunde" abtut)

-Kein regenerierendes Health, sondern nur 3 oder 4 (!) Medpacs, die man sich selbst über das Level einteilen muss und einem nicht gesagt wird, wie lang der Level ist.

-Befehlssystem (Sperrfeuer (übrigens Inspiration für meinen Namen :-D ), vorrücken, zurückziehen, sammeln)

-Dynamische KI (man kann gezielt Offiziere töten und die Gegner so zum Rückzug bewegen, bei starken Sperrfeuer verlieren auch die eigenen Leute den Mut, was man an Gesprächen hören muss und Rückzugsbefehl geben muss/ kann um sich neu zu formieren)



Das alles 2004 (!)
(Und von EA)




whatever, ich installier mal wieder MoHPA :-D
 
Zuletzt bearbeitet:
Der beste Militär-Shooter der letzten Jahre bleibt für mich Spec Ops: The Line!
Dieses Spiel war zwar nun auch keine Offenbarung in diesem Genre, aber es hob sich sehr positiv von seinen Konkurrenten ab - und hat leider nicht seine verdiente Bachtung bekommen!
Meiner Meinung nach, weil es sich meiner Meinung nach zu viele Schnitzer geleistet hat.
 
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