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Das Ende einer Ära: Militär-Shooter in der Krise? - Kolumne von Peter Bathge

Gut geschrieben Peter. Spricht auch mir aus der Seele.

Ich hab anfangs mal gedacht, dass es nur daran liegt, dass ich kein Interesse mehr am Genre habe, aber dann hab ich letztens mal wieder ein paar Klassiker zum Spaß angezockt und war überrascht, wieviel Spaß ich damit hatte. Bei den neueren Klonschafen verfall ich regelmäßig in den Tiefschlaf.
 
aber dann hab ich letztens mal wieder ein paar Klassiker zum Spaß angezockt und war überrascht, wieviel Spaß ich damit hatte. Bei den neueren Klonschafen verfall ich regelmäßig in den Tiefschlaf.
Kann ich so nur bestätigen. Ich hab vor kurzem noch mal FEAR gespielt. Es war im Humble Bundle also dachte ich mir: Ach komm, auf die alte Zeit.
Und es hat mich einfach nur weggeblasen. Die Level sind noch nicht mal so toll. Es gibt immer zwei Wege die aber zum selben Ziel führen. Trotzdem kann man sie immer erkunden, weil in dem/der anderen Gang/Lüftungsschacht/Kanal/Leiter/etc. ja etwas liegen könnte was man sonst verpasst. Und irgendwie vermittelt das Spiel einfach ein ganz anderes Spielgefühl als die modernen Battledutys.

Von diesem Erlebnis inspiriert habe ich nach den vielen NFS-Enttäuschungen der letzten Jahre auch wieder angefangen Underground 2 und Most Wanted 2005 zu spielen. Auch hat Half Life und Crysis wieder seinen Weg auf meine Festplatte gefunden. Unlängst habe ich auch nochmal FF7 durchgespielt und sogar Duke Nukem 3D (Megaton) und Shadow Warrior (Redux) befinden sich mittlerweile in meiner Steam-Bibliothek.

PS. Furchtbar jetzt Konsolenspieler zu sein und sich drei Geräte da hinstellen zu müssen. ^^
 
In welchem Universum sind oder waren Egoshooter jemals aufregend oder sogar wegweisend (mal abgesehen von der bloßen Technik)???

Ich fand Ende der 90er Jahre Spiele wie Jedi Knight, Unreal, Half-Life und Wheel Of Time (nicht nur wegen der Technik) sowohl auf- als auch anregend und hatte damals auf ein Potential an Wegweisung gehofft, das sich heute - ein gutes Jahrzehnt später - leider als nicht einmal ansatzweise realisiert erwiesen hat. Eigentlich hatte ich gehofft, dass Shooter sich vom stupiden Ballern weg entwickeln und auf intelligente Art und Weise Elemente aus Action-Adventures und Action-Rollenspielen übernehmen würden, ohne dabei ihre Shooter-Seele zu verlieren. Stattdessen landen wir regelmäßig in der durch Auto-Heal und Auto-Aim weich gespülten Schlauchlevel- und Script-Hölle, die routinert-gelangweilt völlig Generisches abspult und dabei nicht einmal den Versuch unternimmt, eine irgendwie spannende, logische oder überraschende Geschichte zu erzählen oder glaubwürdige Charaktere zu schaffen, deren Schicksal uns am Herzen läge. Wie kreativitäts- und mutlos muss man als Branche eigentlich sein, um Spielern moderne Kriegs- und futuristische Science Fiction-Szenarien so lange reinzumästen (wie den Gänsen, genau), bis man irgendwann nur noch Kotzen möchte? Warum Fantasy immer nur als (Action-)RPG und nicht in einem waschechten Shooter? Warum eine so stiefmütterliche Behandlung des Western-Genres?

Vieles in Spielen macht heute definitiv mehr Spaß als früher (oder hätte ernsthaft jemand heute noch Spaß daran, Level-Karten auf Karo-Papier zu zeichnen oder in einem Shooter zwei Stunden nach irgendeinem Schalter zu suchen, der irgendeine Tür öffnet?), aber mittlerweile kommt mir die Spiele-Branche als Ganzes oft wie eine ehemals geile Indie-Band vor, die irgendwann von einem Major gesignt wurde und sich deshalb heutzutage immer weniger um gute oder authentische Songs und Texte kümmert, und immer mehr darum, welches Model im nächsten Video wohl die beste Figur machen mag.
 
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Willkommen bei Call of Duty und seinen Klonen.

Es gibt aber auch positive Ausnahmen: Far Cry z.B. oder das (leider verbuggte) Boiling Point oder Operation Flashpoint. Oder auch die Stalker Teile (letztere ab Boiling Point allerdings auch schon etwas älter).

Diese ganzen Shooter mit Triggersteuerung kamen erst groß durch die COD-Seuche in Mode. Es fehlt hier schlichtweg an neuen Innovationen. Und die Rückkehr zu Open World statt Schlauchlevel.

Was wäre denn eine Innovation? Was will man denn an einem Spielprinzip, das in sich absolut simpel und im Kern schlichtweg nicht zu verbessern ist, neues machen? RPG-Elemente? Gab es schon, spätestens seit STALKER. RTS-Elemente? Passt wohl eher weniger.

Ich sag es immer wieder..."Innovation" als Wort ist absolut überschätzt. Und ich habe in all den Jahren des Meckerns über fehlende "Innovationen" NIE auch nur annährend realistische Vorschläge lesen oder hören dürfen. Es gab in all den Jahren auch immer wieder mutige Entwickler, die sich an Neuem versucht haben oder Genres miteinander zu koppeln. Allerdings ging dies dann meist in die Hose, weil Elemente nur halbherzig oder fehlerhaft umgesetzt wurden.

Viel wichtiger ist, dass ein Spiel richtig und gut umgesetzt ist. Und das alles so funktioniert, wie es soll und wie man es als Spieler aufgrund Versprechungen der Entwickler erwartet und wünscht.

Ach...und Open World war nie essenzieller Bestandteil eines Shooters. Open World ist ein Element, dass sich in nahezu jedes Genre integrieren lässt. Völlig unabhängig davon, ob es nun Shooter, RPG, Rennspiel oder gar RTS ist. Und es ist, meiner Meinung nach, schon gar kein Qualitätsmerkmal eines Spiels. Ganz besonders dann nicht, wenn es mies umgesetzt ist, Aufträge eintönig und langweilig sind. Etwa in FarCry 3.

Ich bin mal ganz ehrlich: Ich würde mir ein CoD durchaus kaufen, wäre es nicht so maßlos überteuert. Denn es macht ja genau das richtig, was es machen will. CoD funktioniert einfach bestens als Hirn aus und ballern-Shootern, der schlicht und einfach nur schnelle Kost für Zwischendurch ist. Wer mehr haben will, kauft sich ArmA oder vergleichbare Shooter.

Letztendlich ist das Subgenre der Militär-Shooter, wie wir sie seit CoD4 kennen, solange NICHT tot, bis die Kunden nicht mehr kaufen. Solange die Zahlen konstant bleiben, wird sich auch nichts ändern.
 
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@Red: Es gibt schon Innovationen wenn möglich. Keine Schlauchlevels wären schon einmal ein Anfang. Dann eine KI, die den Namen verdient, einen auch mal umgeht oder flankiert. Z.B. wie damals in Fear. Dazu nicht auf billige Triggerschaltungen setzen. Bin ich an einem Punkt kommen so viele Soldaten ohne Ende bis ich es zu Punkt b geschafft habe. Blödsinn. Ich wäre für Klasse statt Masse.

RPG-Elemente sind gar nicht mal so schlecht. Ähnlich wie bei Stalker, eventuell ein kleines Crafting-System alá Far Cry 3 (nur nicht so exzessiv ausgebaut) sind doch nicht schädlich.

Und vor allen Dingen hätte ich gern Charaktere in die ich mich reinversetzen kann. Bei COD weiß ich nach dem durchzocken nicht mal mehr die Namen.
 
@Red: Es gibt schon Innovationen wenn möglich. Keine Schlauchlevels wären schon einmal ein Anfang. Dann eine KI, die den Namen verdient, einen auch mal umgeht oder flankiert. Z.B. wie damals in Fear. Dazu nicht auf billige Triggerschaltungen setzen. Bin ich an einem Punkt kommen so viele Soldaten ohne Ende bis ich es zu Punkt b geschafft habe. Blödsinn. Ich wäre für Klasse statt Masse.

RPG-Elemente sind gar nicht mal so schlecht. Ähnlich wie bei Stalker, eventuell ein kleines Crafting-System alá Far Cry 3 (nur nicht so exzessiv ausgebaut) sind doch nicht schädlich.

Und vor allen Dingen hätte ich gern Charaktere in die ich mich reinversetzen kann. Bei COD weiß ich nach dem durchzocken nicht mal mehr die Namen.
Fear und Far Cry waren leider so mit die einzigen Egoshooter der letzten 15 Jahre, die es überhaupt verdienen, den Begriff KI in der Featureliste zu führen... :-B

Das scheint mir so eine verloren gegangene bzw. auf der Strecke gebliebene Kunst zu sein...
 
Hm, vielleicht sollte ich mal ein COD spielen um mitreden zu können.

Ich finde schon, dass dieses Aktion-Kino-Spielegenre seine Daseinsberechtigung hat. Hin und wieder fühle ich mich von einem schnellen, durchgescriptetem Spiel sehr gut unterhalten. Ist halt alles eine Frage der Dosierung.

Ich bin mir sicher, dass wenn ich mir jetzt ein COD gönnen würde ich ziemlich sicher total geflasht wäre ob der Präsentation. Und vermutlich auch noch ein zweites Mal. Ob ich danach noch Spaß an dem Genre hätte wage ich aber zu bezweifeln.

Der Mix macht es einfach. Wir haben heute eine so große Auswahl an Spielen und Genres, dass es ja fast schon verrückt ist sich auf die Shooter zu konzentrieren. Sollen sie doch jedes Jahr ein neues COD bringen.... man muss ja nicht jedes Jahr auf den Zug aufspringen.

Ich halte es so, dass ich nach jedem durchgespielten Titel das Genre wechsle. So hat man einfach mehr Spaß und Geduld sich auch mal ein einen Scriptshooter anzuschauen, weil man weiss dass man danach in XCom wieder schalten und walten kann wie man will.
 
Ich sag es immer wieder..."Innovation" als Wort ist absolut überschätzt. Und ich habe in all den Jahren des Meckerns über fehlende "Innovationen" NIE auch nur annährend realistische Vorschläge lesen oder hören dürfen. Es gab in all den Jahren auch immer wieder mutige Entwickler, die sich an Neuem versucht haben oder Genres miteinander zu koppeln. Allerdings ging dies dann meist in die Hose, weil Elemente nur halbherzig oder fehlerhaft umgesetzt wurden.

Da würde ich tendenziell zustimmen. Evolution und Kombination von Bewährtem würde mir auch vollkommen reichen. Anschauungsmaterial ist aus 30 Jahren Videospielgeschichte ja mehr als reichlich vorhanden ...

Ach...und Open World war nie essenzieller Bestandteil eines Shooters.

Stimmt natürlich, allerdings lieben die meisten Spieler Autonomie und Handlungsfreiheit (was ja nicht heißen muss, dass es keinen roten Faden im Spiel geben darf) und diesem Bedürfnis kommt Open World halt schon sehr stark entgegen. Natürlich macht OW alleine aus einem schlechten Spiel noch kein gutes, aber je wichtiger einem dieses Element ist, desto mehr wird man in der Regel bereit sein, über andere Schwächen hinweg zu schauen. Ich hatte beispielsweise mit Far Cry 3 und Borderlands einen Riesenspaß und das lag mit Sicherheit auch an den OW-Elementen. Natürlich verschenkt FC 3 viel Potential und natürlich hatte Borderlands eine schwache Story und generische Quests, aber trotzdem waren für mich beide wohltuend verschieden von zu Tode linearisiertem und gescriptetem Shooter-Einerlei.

Open World ist ein Element, dass sich in nahezu jedes Genre integrieren lässt. Völlig unabhängig davon, ob es nun Shooter, RPG, Rennspiel oder gar RTS ist.

Prinzipiell ja, aber in Genres, in denen man im wesentlichen eine Figur oder einen Charakter durch das ganze Spiel begleitet (ob nun klassische Shooter und Rollenspiele oder Titel wie GTA, Tomb Raider oder Mafia) hat man häufig ein viel natürlicheres und unmittelbareres Bedürfnis nach Autonomie und Handlungsfreiheit als in anderen Genres.
 
Spielt sich zwar eher wie´n Adeventure in dem auch mal geballert wird: aber mir hat Bioshock Infinite wirklich zugesagt.
War nach CoD1 der zweite Shooter (offiziell isses glaub ich einer) den ich mir gekauft hab. Am Wochenende im Steam-Sale.
 
Ego-Shooter gehören schon ein wenig zu meinen Lieblingsspielen. Wenn ich nur mal so darüber nachdenke... Far Cry, Halo, Half Life, Borderlands, XIII, S.T.A.L.K.E.R., Jedi Knight, Black, System Shock... Ein paar der besten Spiele(-Reihen), die ich je gespielt habe. Militärshooter allerdings... Mir hingen schon die Weltkriegsdinger schnell zum Hals raus. Hat sich mit dem "Krieg gegen den Terror"-Szenario nicht wirklich gebessert. Keine Ahnung, warum ich solche Spiele nicht mag... Ich würde Ihr "Ende" daher kaum bemerken :haeh:
 
Hoffen wir, dass es sich bewahrheitet.

Übrigens war Doom kein technisches Wunderwerk. Und es ist hat ein dermaßen simples Spielprinzip, dass man davon keinen Gameplay Höhenflüge für die Zukunft ableiten konnte. Ein Hype, mehr nicht.
 
Hoffen wir, dass es sich bewahrheitet.

Übrigens war Doom kein technisches Wunderwerk. Und es ist hat ein dermaßen simples Spielprinzip, dass man davon keinen Gameplay Höhenflüge für die Zukunft ableiten konnte. Ein Hype, mehr nicht.

Zu seiner Zeit war Doom der absolute Hammer und es konnte kein anderes Game mithalten.
 
Da hier öfter "Open World" genannt wurde: Was ist eigentlich Fallout 3? Den Teil habe ich über weite Strecken wie einen Shooter gespielt (New Vegas nicht mehr... War als Shooter zu schwierig). Zumindest die 08/15-Standardgegner konnte man einfach so wegpusten. Nur für die etwas dickeren Brocken (oder bei Munitionsknappheit) musste man auf V.A.T.S. zurückgreifen. Für mich fast schon ein Open World Shooter... Würde man da an den richtigen Schräubchen drehen, hätte man einen klasse Ego-Shooter. Mit id-Software hat ZeniMax ja Experten für sowas an Bord. Wenn man die gemeinsam mit Bethesda mal machen lässt... Könnte ein Meilenstein werden.
 
Da hier öfter "Open World" genannt wurde: Was ist eigentlich Fallout 3? Den Teil habe ich über weite Strecken wie einen Shooter gespielt (New Vegas nicht mehr... War als Shooter zu schwierig). Zumindest die 08/15-Standardgegner konnte man einfach so wegpusten. Nur für die etwas dickeren Brocken (oder bei Munitionsknappheit) musste man auf V.A.T.S. zurückgreifen. Für mich fast schon ein Open World Shooter... Würde man da an den richtigen Schräubchen drehen, hätte man einen klasse Ego-Shooter. Mit id-Software hat ZeniMax ja Experten für sowas an Bord. Wenn man die gemeinsam mit Bethesda mal machen lässt... Könnte ein Meilenstein werden.
Alles nur das nicht... :-$
 
@Red: Es gibt schon Innovationen wenn möglich. Keine Schlauchlevels wären schon einmal ein Anfang. Dann eine KI, die den Namen verdient, einen auch mal umgeht oder flankiert. Z.B. wie damals in Fear. Dazu nicht auf billige Triggerschaltungen setzen. Bin ich an einem Punkt kommen so viele Soldaten ohne Ende bis ich es zu Punkt b geschafft habe. Blödsinn. Ich wäre für Klasse statt Masse.

RPG-Elemente sind gar nicht mal so schlecht. Ähnlich wie bei Stalker, eventuell ein kleines Crafting-System alá Far Cry 3 (nur nicht so exzessiv ausgebaut) sind doch nicht schädlich.

Und vor allen Dingen hätte ich gern Charaktere in die ich mich reinversetzen kann. Bei COD weiß ich nach dem durchzocken nicht mal mehr die Namen.
Das sind aber alles keine Innovationen. Sondern Dinge, die bereits mal da waren und alles andere als "neu" sind.

Ich würde eher in eine andere Richtung gehen: Bewährtes verbessern und ausbauen, gern auch mit anderen Elementen. Man hat weniger Risiko und trotzdem die Chance, weiter zu entwickeln.

Eine Innovation wäre es, Fallout mit WarCraft und Mass Effect zu verbinden, samt Zombies und alles zu einem Endzeit-Fantasy-SciFi-Spiel zu verbinden, samit Gesellschaftskritik und einer Mischung aus RTS und Shooter. Das wäre innovativ. Aber ich bin mir sicher, dass diese Art der Innovation nicht angenommen werden würde, einfach weil schon RTS und Ego-Shooter nicht miteinander zu verbinden sind. Das Setting wäre übrigens auch viel zu abgedreht und würde hier wohl den wenigsten gefallen.
 
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Alles nur das nicht... :-$

Warum nicht? Weil Fallout ein RPG ist und auch ein RPG bleiben soll und schon genug Klassiker zu schlechten Shootern verwurschtelt wurden? Im Normalfall würde ich nun laut "Ja!!!11einundelfzig" schreien... Aber Fallout wurde mit dem dritten Teil ja schon unwiederbringlich verwurschtelt ;-)

Wie gesagt, Fallout 3 habe ich über weite Strecken schon als Shooter gespielt. Hat sich sogar recht gut angefühlt. Warum soll man da nicht noch ein wenig nachbessern? Die Elder Scrolls Reihe kommt auch ohne V.A.T.S. aus (und fühlt sich 1:1 wie die neuen Fallouts an).
 
Das sind aber alles keine Innovationen. Sondern Dinge, die bereits mal da waren und alles andere als "neu" sind.

Ich würde eher in eine andere Richtung gehen: Bewährtes verbessern und ausbauen, gern auch mit anderen Elementen. Man hat weniger Risiko und trotzdem die Chance, weiter zu entwickeln.

Ich mag es nicht stringent an einen Hauptweg gefesselt zu sein, unter Highspeed zu stehen und nach 5 h ist alles vorbei. Ich möchte neben dem Hauptweg Dinge entdecken, Nebenmissionen lösen u.s.w. Und auch mehr tun als nur Kimme+Korn zu nehmen und zu feuern. Deswegen mag ich so Genremixe wie Fallout 3, Farcry 3 mehr als ein COD. Auch wenn Fallout 3 nichts mehr mit dem Stil der Vorgänger (Rundenstrategie ala Jagged Alliance) zu tun hat.
 
seh ich ähnlich, ist einfach total uninteressant namen- und emotionslose Roboter durchs level zu jagen... ich erinnere mich noch an Prey, dank des Intros und was sie einem im späteren Verlauf das Spiels alles angetan haben, hat das emotionen ausgelöst die solche "sammle Intel"-"weil America"-Spiele nicht mehr schaffen... sie könnten es vielleicht, wäre die Geschichte besser und die Supersoldaten vielleicht ein wenig menschlicher...
 
Militärshooter allerdings... Mir hingen schon die Weltkriegsdinger schnell zum Hals raus. Hat sich mit dem "Krieg gegen den Terror"-Szenario nicht wirklich gebessert. Keine Ahnung, warum ich solche Spiele nicht mag... Ich würde Ihr "Ende" daher kaum bemerken :haeh:

Ging mir ähnlich. CoD 1 und MoH 1 gespielt und bei CoD 2 schon keinen Bock mehr darauf gehabt. Abgesehen davon, dass mir kein Weltkriegsshooter so viel Spaß gemacht hat wie Return To Castle Wolfenstein - gerade eben, weil das kein typischer Vertreter war. Generell unterwerfen sich Weltkriegs-, Modern Warfare- und Anti-Terror-Shooter eben auch gerne dem (Pseudo-)Realismus-Diktat und haben demensprechend weniger Raum für Fantasie, Kreativität und Atmosphäre. Spiele wie Jedi Knight, XIII oder Borderlands erheben überhaupt nicht den Anspruch, Krieg in irgendeiner Weise "realistisch" zu simulieren, sondern haben ihre Stärken auf ganz anderen Gebieten, die von Dir, mir und vermutlich auch vielen anderen, die hier posten, deutlich mehr geschätzt werden. Allerdings muss man auch klar sehen, dass die Waffenkultur gerade in den USA eine vollkommen andere ist. In dortigen Foren bekommt man sehr schnell mit, wie normal dort der Schießstandbesuch mit den Kindern am Wochenende oder eine Waffensammlung im Keller - auch in gebildeten und intellektuellen Kreisen - sind. Deswegen besitzt im Hinblick auf diesen Markt der Einbau realistischer und moderner Waffen in Spiele wie CoD oder GTA auch noch einmal eine ganz andere Attraktivität als hierzulande, wo man ebenso gerne auch mal mit Schwertern oder Bögen in Fantasy-Welten hantiert, wofür die Amis häufig nur bedingt zu haben sind. Und wo traditionell jährlich die Kriegsveteranen gefeiert und auch heute immer noch mehr oder weniger regelmäßig Kriege geführt werden, ist Krieg im allgemeinen und der zweite Weltkrieg im besonderen als Szenario natürlich auch deutlich attraktiver und präsenter ...
 
Ich mag es nicht stringent an einen Hauptweg gefesselt zu sein, unter Highspeed zu stehen und nach 5 h ist alles vorbei. Ich möchte neben dem Hauptweg Dinge entdecken, Nebenmissionen lösen u.s.w. Und auch mehr tun als nur Kimme+Korn zu nehmen und zu feuern. Deswegen mag ich so Genremixe wie Fallout 3, Farcry 3 mehr als ein COD. Auch wenn Fallout 3 nichts mehr mit dem Stil der Vorgänger (Rundenstrategie ala Jagged Alliance) zu tun hat.
Und Fallout 3 hat sich bewährt. FarCry 3 auch. Auch Dark Souls hat sich bewährt. Und ich würde es begrüßen, wenn sich Entwickler an derlei Spielen ein Beispiel nehmen, Elemente aufgreifen und erweitern/verbessern.
 
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