crackajack
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Nimm unendlich viele kleine wirkliche Kreise (Radius=0->Punkte), setze sie in den großen Kreis des Möglichen und du wirst die Fläche vollkommen ausfüllen können. Identisch sind die Kreise von mir aus nicht, aber die Menge ist identisch.Meinereiner am 25.01.2006 13:09 schrieb:Recht kompliziert ausgedrückt, aber beinahe wahr. Die Menge alles wirklichen ist in der alles möglichen enthalten, denn alles, was wirklich ist, ist auch möglich. Die Menge alles möglichen ist aber nicht in der Menge alles wirklichen enthalten, denn nicht alles, was möglich ist, ist auch wirklich. Identisch jedoch sind die beiden Mengen in keinem Falle.crackajack am 25.01.2006 11:34 schrieb:Warum soll alles Mögliche graduell niedriger sein als alles Wirkliche???
Die Menge alles Wirklichen ist imo in der Menge alles Möglichen enthalten und ist dasselbe. Das derzeit Wirkliche muss aber nicht alles je Mögliche sein.
Stelle dir einfach einen Kreis vor. Nun stellst du dir weiterhin vor, dass in diesem Kreis ein kleinerer Kreis enthalten ist. Der große Kreis ist dann die Menge alles möglichen, der kleine die alles wirklichen. Identisch sind die Kreise aber doch wohl nicht.
Wobei ich ja glaube das die Menge der wirklichen Kreise von einem Zeitpunkt x nie gleichzeitig so groß ist wie die Menge des einen Kreises des Möglichen (x=unendlich).
Da x aber wegen dem enthropischen Problem eig. nicht unendlich sein kann, nähert sich das Mögliche dem Wirklichen an.......
Also wieso sollen die nicht identisch sein?
Und Menge ist bei mir Summe aller Mengen, da brauch ich keinen Bezug zu einer bestimmten Menge. Also wenn ich sage das Gott existiert sobald ich ihn mir denke, dann ist er wirklich, da der Gedanke existent ist. Materiell-wirklich wird Gott dadurch noch lange nicht, da er nur erdacht ist. *knot* (Versteht das wer? Ich nämlich eig. nicht mehr.
)So meinte ich ja meinaph am 25.01.2006 14:51 schrieb:Wenn ich drüber nachdenke: Nein, ich kann mir kein Gd denken, von dem ich mir nicht vorstellen kann, dass es nicht existiert.crackajack am 25.01.2006 11:34 schrieb:Sowie Punkt 9: Wieso soll etwas, wo man sich vorstellen kann, das man sich nicht vorstellen kann, das es nicht existiert, größer sein als etwas, wo man sich vorstellen kann, das es nicht existiert.(doch geknotet?)
Der oGB sagt, das man sich etwas vorstellen kann das größer ist wie etwas für mich vorstellbares, aber ich kann das eben nicht. (Erinnert mich an die mehr-Einstellung von Meinereiner.
) Aber der letzte Absatz weißt ja sowas als Einwand zurück, da wir demnach einfach nur unfähig sind "richtig" zu denken.
Ändert aber nichts daran, dass wir es einfach nicht können und falls die Befürworter vom dem Beweis das wirklich so meinen, ist das schon dumm-dreist.crackajack am 25.01.2006 11:34 schrieb:Auf den Einwand, dass es doch Menschen gebe, die denken, dass Gott nicht existiert, antwortete Anselm, dies seien Leute, die im eigentlichen Sinn gar nicht denken. Sie hätten nämlich die Bedeutung der Wörter, die in ihre sogenannten Gedanken eingehen, überhaupt nicht begriffen.
Überhaupt: Eig. ist Nachdenken meines Wissens nur etwas das beim Buddhismus gefordert wird. Die anderen großen Religionen fordern/begrüßen doch nur beten, das für die meisten eig. nur ein ritueller Akt ist?
Also der Beweis ist ja irgendwie für das reale Christentum ungeeignet.
Das Threadthema "amerikanische Schulausbildung " ist mir bei der Frage nach Gott ziemlich schnuppe (überwiegend ging es hier ja lediglich um Gott bzw. das Christentum), aber meine eher ablehnende Einstellung zu Gott habe ich im Verlauf des threads sicher nicht verhärtet. Aber eig. lehne ich persönlich die Religionen als solche eher ab, als nur die vom Christentum/Judentum/Islam "missbrauchte" Gottesfigur.TheChicky am 25.01.2006 13:26 schrieb:Es glaubt doch wohl keiner in diesem Thread, dass auch nur ein einziger hier aufgrund irgendeines beliebigen Beitrags seine festgefahrenen Ansichten bzgl Gott oder Amerika ändern wird?
BTW
Weil ich zum Startposting direkt eig. noch nichts gesagt habe. (bisher lauter Off-topic gespamme *g*):
Ich habe überhaupt nichts dagegen, wenn die Schöpfungsgeschichte in der Schule entsprechend der Wissenschaft erklärt wird, solange es nicht als die einzig richtige Wahrheit hingestellt wird und alle (ernstzunehmenden) Religionen ihren Senf gleichwertig hinzugeben dürfen.
Jeder soll sich seine Wahrheit intuitiv herauspicken dürfen.
PS: Wie kann man was ablehnen, was nach eigenem Bekunden gar nicht existiert? Und wieso denkt man, es diesbzgl besser zu wissen als die restlichen 99.99% aller Menschen, obwohl der Glaube an KEINEN Gott ebenso ein Glaube ist, der nicht bewiesen werden kann? Wie auch?


